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Luzern vs. Neuchatel, 21.07.2018 – Super League

Patzt Luzern zum Auftakt gegen den Aufsteiger?

SwitzerlandLuzern vs. Neuchatel Switzerland21.07.2018, 19:00 Uhr – Super League (Endergebnis: 0:2)

Keine drei Wochen sind vergangen, als die Schweizer Nationalmannschaft im Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland an Schweden scheiterte. Am kommenden Wochenende beginnt nun bereits die neue Saison in der Super League. Die Young Boys aus Bern sind nach dem überraschenden Meistertitel in der letzten Spielzeit die Gejagten, Topfavorit ist wahrscheinlich der ehemalige Serienmeister FC Basel, der sich kaum ein zweites Jahr in Folge mit dem zweiten Platz zufriedengeben wird. Der einzige Neuling heißt Xamax Neuchatel und hat es nach vielen Jahren in der Unterklassigkeit erstmals seit 2012 in die höchste Schweizer Spielklasse geschafft.

Zum Auftakt ist die Mannschaft von Trainer Michel Decastel zu Gast beim FC Luzern. Die Blau-Weißen belegten in der vergangenen Saison den starken dritten Platz und haben somit die Chance, sich für den Hauptwettbewerb der UEFA Europa League zu qualifizieren. Dieses Unterfangen gehen sie mit dem ehemaligen Bundesliga-Coach Rene Weiler in der führenden Position an, der auf Gerardo Seoane folgte, der wiederum die Nachfolge von Adi Hütter beim amtierenden Meister BC Young Boys antrat. Obwohl der Vorjahresdritte Luzern auf den Aufsteiger Neuchatel trifft, fallen die Wettquoten nicht so deutlich aus wie erwartet. Für Wetten auf einen Heimsieg von Luzern gegen Neuchatel werden Quoten bis 2.10 angeboten. Ein Auswärtserfolg hält Notierungen in Höhe von maximal 3.70 parat. Der Anstoß erfolgt am Samstagabend um 19:00 Uhr in der Swissporarena.

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Beste Wettquoten * für SwitzerlandLuzern vs. Neuchatel Switzerland21.07.2018
SwitzerlandSieg Luzern: 2.10 @Interwetten
Unentschieden: 3.60 @William Hill
SwitzerlandSieg Neuchatel: 3.70 @Unibet

(Wettquoten vom 19.07.2018, 19:21 Uhr)

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SwitzerlandLuzern – Statistik & aktuelle Form

Luzern Logo

Seit mittlerweile zwölf Jahren ist der FC Luzern fester Bestandteil der höchsten Schweizer Fußballliga. Die beste Platzierung erreichten die Blau-Weißen einst unter Trainer Murat Yakin in der Saison 2011/2012 – im Übrigen jene Spielzeit, in der der kommende Gegner Xamax Neuchatel Konkurs anmeldete. Für den zweiten Rang reichte es im Vorjahr zwar nicht, doch auch der dritte Platz in der Super League konnte für den FCL durchaus als Erfolg gewertet werden. Mit 15 Siegen aus 36 Partien (neun Remis, zwölf Niederlagen) und einem ausgeglichenen Torverhältnis beendete der ehemalige Landesmeister (1989) die Saison mit fünf Punkten Vorsprung auf den Vierten und 15 Zählern Rückstand auf den Zweiten auf dem erwähnten dritten Platz. Dieser hat zur Folge, dass die Zentralschweizer – wie schon 2016 und 2017 – an der UEFA Europa League teilnehmen dürfen. 2016/2017 scheiterten die Luzerner in der dritten Quali-Runde am italienischen Vertreter US Sassuolo, 2017/2018 war NK Osijek schon in der zweiten Qualifikationsrunde eine Nummer zu groß. In diesem Jahr soll nach Möglichkeit erstmals in der Vereinsgeschichte der Sprung in die Gruppenphase gelingen. Neben diesem internationalen Vorhaben wird es auf nationaler Ebene darum gehen, den Platz in der Top Drei zu behaupten und vielleicht den Abstand auf Bern und Basel zu verkürzen.

Die größte Veränderung in personeller Hinsicht gab es im Sommer auf der Trainerposition. Erfolgstrainer Gerardo Seoane folgte dem Lockruf der Champions League und übernahm die vakante Stelle bei den Berner Young Boys, doch mit Rene Weiler wurde eine Top-Lösung gefunden, mit der sich Fans, Vorstand und Spieler sofort angefreundet haben. Weiler arbeitete zuletzt beim RSC Anderlecht, krönte sich dort zum belgischen Meister und untermauerte damit den guten Eindruck, den er von 2014-2016 beim 1. FC Nürnberg hinterließ. In der Schweiz erlangte Weiler Ruhm beim FC Aarau, mit dem er aus der Challenge League aufstieg und dort eine spannende Spielkultur entwickelte. Erstmals hat der 44-Jährige nun die Chance, mit einem ambitionierten und finanziell gut gerüsteten Verein die Schweizer Super League aufzumischen.

«Der attraktive Standort, eine Stadt, die für den Fußball lebt, ein schönes Stadion, ein Team, mit dem etwas zu bewegen ist – das ist viel wert. Mein Anspruch bleibt ortsunabhängig gleich: Ich will jeden einzelnen Spieler und das Team besser machen und vorwärts kommen.»

Rene Weiler

Auf Spielerseite hat sich im Übrigen nicht viel verändert. Mit Hekuran Kryeziu und Torwart Jonas Omlin verließen zwei Leistungsträger den Verein, im Gegenzug wurden mit Mirko Salvi und Loic Jacot zwei neue Keeper ausgeliehen, die gemeinsam mit David Zibung um den Stammplatz zwischen den Pfosten kämpfen werden. Die Vorbereitung verlief unter dem Strich recht solide. Zwar verpasste es der FCL, unter anderem gegen Vaduz oder Lugano zu gewinnen, doch das 1:1 gegen Dynamo Kiew sowie der jüngste Sieg gegen Sochaux (1:0) machen zumindest Hoffnung, dass sich das Team in der Defensive stabilisiert hat. Letztes Jahr waren 51 Gegentreffer zu viele, um noch besser im Endklassement abzuschneiden. An einer verbesserten Abwehrarbeit wird sich Rene Weiler demnach schon am Samstag messen lassen müssen, wenn Luzern gegen Neuchatel gemäß der Wettquoten nachvollziehbarerweise als Favorit in das Auftaktspiel geht. Verzichten muss Rene Weiler am Wochenende auf seinen Kapitän Claudio Lustenberger, Lazar Cirkovic und Stürmer Tomi Juric, der nach seinem WM-Auftritt mit Australien länger Urlaub bekommen hat. Hinter dem Einsatz von Stefan Knezevic, der zuletzt angeschlagen pausieren musste, steht ebenfalls ein Fragezeichen.

Voraussichtliche Aufstellung von Luzern:
Salvi – Sidler, Schmid, Schulz, Feka – Custodio, Ugrinic – Grether, Rodriguez, Schürpf – Schneuwly – Trainer: Weiler

Letzte Spiele von Luzern:
14.07.2018 – FC Sochaux vs. Luzern 0:1 (Freundschaftsspiel)
08.07.2018 – Dynamo Kiew vs. Luzern 1:1 (Freundschaftsspiel)
04.07.2018 – Luzern vs. Lugano 1:1 (Freundschaftsspiel)
30.06.2018 – Luzern vs. Vaduz 0:0 (Freundschaftsspiel)

 

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SwitzerlandNeuchatel – Statistik & aktuelle Form

Xamax Neuchatel ist zurück in der Schweizer Super League. Der mehrfache Landesmeister und Pokalsieger, der in den 80er-Jahren sogar zweimal das Viertelfinale im UEFA Cup erreichen konnte, hat sich nach kuriosen letzten Jahren eindrucksvoll wieder zurückgemeldet und möchte sich nun als Aufsteiger sofort etablieren. Acht Jahre ist es mittlerweile her, als Neuchatel unter dem umstrittenen tschetschenischen Präsidenten Bulat Tchagaew in finanzielle Nöte geriet, sogar Konkurs anmelden musste und in der damaligen Winterpause vom Spielbetrieb ausgeschlossen wurden. In der fünftklassigen 2. Liga interregional mussten die Rot-Schwarzen neu anfangen. Die ersten drei Aufstiege in die vierte, dritte und letztlich in die zweite Liga verliefen noch problemlos, doch für die Rückkehr in die Super League brauchte Xamax drei Anläufe. 2015/2016 und 2016/2017 musste sich das Team aus Neuenburg jeweils mit dem zweiten Platz zufriedengeben, ehe in der vergangenen Spielzeit endlich die Meisterschaft eingetütet werden konnte. Mit sage und schreibe 85 Punkten aus 36 Spielen (26 Siege, sieben Remis, drei Niederlagen) dominierte das Team von Trainer Michel Decastel die Liga nach Belieben und hatte am Ende 21 Zähler Vorsprung auf den härtesten Verfolger aus Schaffhausen. Allein daran wird schon deutlich, dass Xamax Neuchatel gute Chancen haben sollte, schlussendlich mindestens eine Mannschaft hinter sich zu lassen. Der FC Zürich, Aufsteiger 2016/2017, beispielsweise hatte vor zwei Jahren am Saisonende lediglich zwölf Punkte Abstand auf den Zweitplatzierten und schaffte als namhafter Neuling auf Anhieb den vierten Platz in der höchsten nationalen Spielklasse.

Aus personeller Sicht ist der Aufsteiger dennoch eher ein Underdog. Vergleicht man die Marktwerte mit den übrigen Ligakonkurrenten, rangiert Xamax Neuchatel auf dem letzten Platz und das mit extremem Abstand. Kein einziger Spieler kommt über die Eine-Million-Euro-Marke, was unterstreicht, dass es die Decastel-Mannschaft primär über die Geschlossenheit und eine stabile Defensive regeln muss. Dass man auch einige Jahre nach dem Konkurs längst nicht die ganz großen finanziellen Sprünge machen kann, zeigt das Transferverhalten der Rot-Schwarzen in diesem Sommer. Sieben neue Akteure wurden verpflichtet, allerdings kamen sie allesamt ablösefrei nach Neuenburg. Im Gegenzug verließen vier Profis den Verein, wobei keiner davon zu den Leistungsträgern zählte. Speziell zu Beginn der Spielzeit wird Xamax Neuchatel deshalb auf die Eingespieltheit und die Euphorie aus dem Aufstiegsjahr bauen. Dies dürfte auch einer der Hauptgründe dafür sein, dass zum Auftakt zwischen Luzern und Neuchatel die Quoten zugunsten des letztjährigen Dritten bloß einer Siegwahrscheinlichkeit von 47% entsprechen. Ein weiteres Argument sind die durchaus guten Testspielergebnisse, die die Mannschaft, die gleich zwölf Legionäre in den eigenen Reihen hat, ablieferte. Bei der Generalprobe erkämpfte sich Xamax ein beachtliches 1:1 gegen den holländischen Meister PSV Eindhoven. Zuvor verlor die Decastel-Elf knapp gegen Sporting Lissabon und remisierte mit dem Premier League-Aufsteiger Wolverhampton Wanderers. Präsentiert sich Neuchatel am Samstag in Luzern in einer ähnlichen Verfassung, könnten sich Wetten auf den Aufsteiger unter Umständen auszahlen. Nach aktuellem Stand sind alle Spieler einsatzbereit. Die größten Hoffnungen ruhen auf den Schultern des schon 35-jährigen Raphaele Nuzzolo, der mit 26 Toren in der Challenge League Torschützenkönig wurde und in seiner langen Karriere schon auf weit über 300 Matches in der Super League (49 Tore) kommt.

Voraussichtliche Aufstellung von Neuchatel:
Minder – Le Pogam, Sejmenovic, Djuric, Gomes – Veloso, Corbaz – Treand, Doudin, Ramizi – Nuzzolo – Trainer: Decastel

Letzte Spiele von Neuchatel:
14.07.2018 – Neuchatel vs. PSV Eindhoven 1:1 (Freundschaftsspiel)
12.07.2018 – Neuchatel vs. Sporting Lissabon 1:2 (Freundschaftsspiel)
07.07.2018 – Neuchatel vs. Wolverhampton 1:1 (Freundschaftsspiel)
29.06.2018 – Lausanne vs. Neuchatel 1:5 (Freundschaftsspiel)
23.06.2018 – Thun vs. Neuchatel 1:2 (Freundschaftsspiel)

 

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SwitzerlandLuzern vs. Neuchatel Switzerland Direkter Vergleich

Das Duell Luzern gegen Neuchatel ist in der Schweiz ein echter Klassiker. Bereits 77 Begegnungen absolvierten die beiden Teams gegeneinander. Der direkte Vergleich ist relativ ausgeglichen. Xamax Neuchatel kommt auf 26 Siege, Luzern feierte immerhin 23 Erfolge. Der Großteil aller Aufeinandertreffen endete unentschieden (28). Das letzte direkte Duell liegt nun allerdings bereits einige Jahre zurück. 2015/2016 gewann Luzern mit 4:2 im Pokal in Neuchatel. In der Schweizer Super League Saison 2011/2012 behielt jeweils das Auswärtsteam die Oberhand. Es waren zwei der insgesamt nur drei Auswärtssiege in den jüngsten 13 Matches dieser Mannschaften. Im Übrigen trennten sich die Vereine in dieser Zeit lediglich zweimal unentschieden.

SwitzerlandLuzern vs. Neuchatel Switzerland Statistik Highlights

Prognose & Wettbasis-Trend SwitzerlandLuzern vs. Neuchatel Switzerland

Am ersten Spieltag der neuen Super League Saison in der Schweiz freuen wir uns am Samstagabend auf die Begegnung zwischen dem FC Luzern und Xamax Neuchatel. Die Luzerner erreichten in der vergangenen Saison den dritten Platz und wollen nach Möglichkeit auch in diesem Jahr wieder einen Rang unter den Top Drei anpeilen. Ein guter Auftakt wäre demnach von großer Bedeutung, zumal die Chancen gegen den Aufsteiger aus Neuenburg auf den ersten Blick ziemlich gut stehen. Zwar dominierte Xamax die Challenge League und stieg mit 21 Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten mehr als souverän auf, dennoch verfügt die Mannschaft von Michel Decastel längst nicht über die Qualität wie der FC Luzern. Aus diesem Grund zwischen Luzern und Neuchatel automatisch Wetten auf den Gastgeber zu empfehlen, wäre trotzdem vermessen.

 

Key-Facts – Luzern vs. Neuchatel

  • Luzern erstmals mit dem neuen Trainer Rene Weiler
  • Aufsteiger Neuchatel überzeugte in der Vorbereitung gegen namhafte Teams aus Europa
  • Beide Klubs kassierten in der Vorbereitung wenige Gegentore

 

Der Aufsteiger präsentierte sich in der Vorbereitung nämlich in guter Form und konnte beispielsweise gegen die PSV Eindhoven, Sporting Lissabon und Wolverhampton sehr gut mithalten. Die Rot-Schwarzen kommen über die mannschaftliche Geschlossenheit und die anhaltende Aufstiegseuphorie. Deshalb sind zwischen Luzern und Neuchatel die Wettquoten auf einen Heimsieg höher ausgefallen als erwartet und wir würden tendenziell einen Tipp auf die Doppelte Chance X/2 wagen. Alternativ scheinen in diesem Match Luzern gegen Neuchatel Quoten auf Under 2.5 Tore eine lukrative Option zu sein, denn Rene Weiler hat beim FCL speziell in der Defensive angesetzt, während auch der Aufsteiger aus Neuenburg primär darauf Wert legen wird, hinten konzentriert zu arbeiten und kompakt zu verteidigen.

 

Beste Wettquoten * für SwitzerlandLuzern vs. Neuchatel Switzerland21.07.2018

SwitzerlandSieg Luzern: 2.10 @Interwetten
Unentschieden: 3.60 @William Hill
SwitzerlandSieg Neuchatel: 3.70 @Unibet

(Wettquoten vom 19.07.2018, 19:21 Uhr)

Quoten-Wahrscheinlichkeiten für Sieg Luzern / Unentschieden / Sieg Neuchatel:

1: 47%
X: 27%
2: 26%

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