Angelique Kerber – Serena Williams, Tipp: Williams 2:1 – Wimbledon 2018

Kann Kerber Serena Williams dieses Mal vom Thron stoßen?

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Angelique Kerber
Angelique Kerber (Deutschland) © GEP

Match: Germany Angelique KerberUnited States Serena Williams
Tipp: Williams gewinnt 2:1
Turnier: Wimbledon 2018
Datum: 14.07.2018
Uhrzeit: 15:00 Uhr
Wettquote: 4.00* (Stand: 13.07.2018, 13:11)
Wettanbieter: Bwin
Einsatz: 4 Units

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Mit dem Traum vom deutschen Finale ist es nichts geworden. Doch immerhin eine DTB-Athletin hat es in das Endspiel von Wimbledon geschafft – Angie Kerber. Die Kielerin fordert dort, wie schon vor zwei Jahren, Serena Williams zum Duell heraus. Beide Spielerinnen sind in das Finale mit nur einem einzigen Satzverlust eingezogen. Es stehen also ganz klar die beiden richtigen Athletinnen am Samstag auf dem heiligen Rasen und kämpfen um den wichtigsten Titel des Jahres. Beim 7:5 6:3 vor zwei Jahren war vor allem der Aufschlag der Amerikanerin unantastbar. Aber auch Kerber hat sich beim eigenen Service deutlich verbessert und zuletzt im Halbfinale genau wie Williams nur ein einziges Break kassiert.

Ein spannendes und hochklassiges Endspiel ist zu erwarten und die Zuschauer dürfen sich auf spektakuläre Ballwechsel zwischen der Power-Frau aus den Staaten und der Defensivkünstlerin aus Norddeutschland freuen. Womöglich wird die Begegnung ein wenig enger noch als vor zwei Jahren. Am Ende ist die Tennis-Mama Serena Williams aber zu Recht beim Blick auf die Wettquoten favorisiert und wir rechnen damit, dass sie sich schlussendlich den achten Titelgewinn an der Church Road holt. Damit wäre das Turnier in der britischen Hauptstadt neben dem Event in Miami ihr erfolgreichstes Turnier. Die ersten Bälle werden um kurz nach 15:00 Uhr deutscher Zeit am Samstag über den Center Court fliegen.

 

Formcheck Angelique Kerber

Angelique Kerber hat, das lässt sich jetzt schon sagen, mit dem Trainerwechsel vor der Saison alles richtig gemacht. Ihr jahrelanger Begleiter Thorben Belz hat mit Donna Vekic einen neuen vielversprechenden Schützling gefunden und Kerber hat unter Wim Fissette die neuen, nötigen Impulse erhalten. Vor allem beim Aufschlag ist eine neuartige Fußstellung zu erkennen, welche ihr es ermöglicht, mit bis zu 10 km/h schneller aufzuschlagen, was auf Rasen unheimlich wichtig ist. Nicht ohne Grund hat sie zum zweiten Mal nach 2016 das Finale in London erreicht. Im Semifinale schlug sie die junge Jelena Ostapenko klar in zwei Sätzen.

Damit hat die Deutsche das Favoritensterben perfekt ausgenutzt und sich die zweite Chance erkämpft, den vielleicht wichtigsten Titel der Saison zu holen. Den einzigen Satzverlust musste die Kielerin in der zweiten Runde gegen die Junge Liu, Vorjahressiegerin bei den Juniorinnen, hinnehmen. Seitdem hält sie sich komplett schadlos und konnte sich von Match zu Match steigern. Neben ihrem guten Aufschlag kommt es am Samstag vor allem auf den Return an. Vor zwei Jahren fand sie kein Mittel beim Aufschlag von Williams. Das muss sich bessern, wenn sie nicht erneut nur als zweite Siegerin den Platz verlassen möchte.

Formcheck Serena Williams

Serena Williams ist endgültig zurück. Nach ihrer Babypause hat sie schon bei den French Open angedeutet, dass mit ihr wieder zu rechnen ist. An der Seine zog sie jedoch noch vor dem Match gegen Maria Sharapova zurück, weil ihr Körper noch nicht bereit war für ein hartes Dreisatz-Match. Rechtzeitig zum Wimbledon-Turnier ist jedoch auch die Fitness zurück – ihre Schläge hatte die Ausnahmespielerin ohnehin nie verlernt. Nur gegen Camila Giorgi zeigte die Amerikanerin im ersten Satz des Viertelfinals einen ihrer lethargisch wirkenden Auftritte und verlor so den ersten Durchgang.

Ansonsten ließ sie in keinen Match etwas anbrennen und zog souverän und verdient in das Endspiel ein. Auch Julia Görges, die zweite deutsche Dame im Halbfinale, fand keine Mittel gegen das druckvolle Spiel ihrer Kontrahentin. In sechs Partien gab Williams insgesamt nur sieben Mal ihren Aufschlag ab – eine für Damenverhältnisse herausragende Bilanz. So wird es auch bei der Neuauflage des Finals von 2016 wieder darauf ankommen, wer sich bei den eigenen Aufschlagspielen weniger Ausrutscher leistet.

Holt Angie gegen Serena Williams ihren ersten Wimbledon-Titel?
Kerber vs. Williams, Wimbledon Finale 2018 – Wettbasis.com Analyse

 

Angelique Kerber – Serena Williams, Wimbledon 2018 – Tipp & Fazit

Was muss Angie Kerber tun, um Serena Williams zu bezwingen? Es muss ihr zum einen gelingen, selbst konzentriert aufzuschlagen und in den Ballwechseln zu dominieren. Wenn man die Amerikanerin in ins Laufen bringt, dann macht auch die Ausnahmeathletin aus den Staaten Fehler. Zum anderen geht es bei den Returnspielen darum, in die Ballwechsel zu finden, ihre Defensivstärke auszuspielen und um jeden Punkt zu fighten. Die Aufgabe ist gewiss nicht einfach, doch geben wir der deutschen Nummer 1 mehr Chancen als vor zwei Jahren. Mindestens ein Satz sollte in ihrer aktuell guten Form drin sein.

 

Key-Facts – Angelique Kerber vs. Serena Williams, Wimbledon Finale 2018

  • Vor zwei Jahren setzte sich Williams mit 7:5 6:3 im Endspiel durch
  • Kerber konnte die Amerikanerin aber schon zweimal besiegen
  • Beide Spielerinnen gaben im gesamten Turnierverlauf nur einen Satz ab

 

Die Wettquoten für einen deutschen Überraschungssieg sind zu niedrig, um einen Einsatz darauf zu platzieren. Wenn Kerber einen Durchgang gewinnen sollte, am Ende dann aber doch in drei Sätzen unterliegt, dann bekommen wir Wetten mit einer 4,00er Quote angeboten, die deutlich lukrativer und wahrscheinlicher wirken. Natürlich drücken wir alle der Kielerin die Daumen, dass sie es zum dritten Mal in ihrer Karriere schafft, Serena Williams zu besiegen. Aus Wett-Sicht ist ein Tipp auf ein 2:1 der Amerikanerin aber sinnvoller und vier Einheiten werden darauf platziert.

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