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Wer wird neuer Gladbach Trainer und Rose Nachfolger? Kandidaten & Chancen

Marco Rose vor dem Aus - im Sommer oder vorzeitig?

Steffen Peters   2. April 2021
Neuer Gladbach Trainer Erik ten Hag?
Ajax-Coach Erik ten Hag ist einer der Kandidaten für die Rose-Nachfolge in Mönchengladbach. (© imago images / ANP)

Wer wird Nachfolger von Marco Rose? Die Frage nach dem neuen Gladbach Trainer ist am Niederrhein derzeit allgegenwärtig. Nach dem spätestens im Sommer stattfindenden Rose-Abgang zu Borussia Dortmund benötigt Borussia Mönchengladbach einen Ersatz auf der Bank.

Dabei gibt es schon jetzt einige besonders interessante Namen unter den Gladbach Trainer Kandidaten. Wir haben uns mit ihnen auseinandergesetzt und ihre Chancen als Marco Rose Nachfolger analysiert.

 

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Adi Hütter Favorit bei Mönchengladbach?

Mittlerweile als Favorit zu gelten scheint Adi Hütter, aktuell noch bei Eintracht Frankfurt höchst erfolgreich unter Vertrag. Seit seinem Einstieg im Sommer 2018 geht es für die Adler beinahe konstant nach oben.

Diese Saison ist die Eintracht auf Kurs Champions League und zieht daher einiges an Aufmerksamkeit auf sich, so auch deren Coach.

Die Sportbild berichtet davon, dass der Österreicher Wunschkandidat der Gladbach-Verantwortlichen sein soll. Hütter selbst hat seine Loyalität derweil des Öfteren betont.

Allerdings soll sich eine Ausstiegsklausel – rund 7,5 Mio. Euro müsste ein Abnehmer bezahlen – in dessen Vertrag befinden. Frankfurt könnte also chancenlos sein, würde sich Hütter woanders weiterentwickeln wollen.

 

Adi Hütter: Pro & Contra

  • ✔ Erfolgreich bei Frankfurt
  • ✔ Red-Bull-DNA (wie Marco Rose)
  • ✔ Ausstiegsklausel
  • ❌ Teure Ablöse (7,5 Mio. €)
  • ❌ Dementierte Wechsel-Gerüchte

 

Wird Erik ten Hag neuer Gladbach Trainer?

Beim legendären Ajax Amsterdam steht Erik ten Hag bereits seit Ende Dezember 2017 unter Vertrag. Seine Erfolgsbilanz liest sich fantastisch, sodass es nicht überrascht, dass Ajax sich auf gutem Weg zur dritten Eredivisie-Meisterschaft in Folge befindet.

Ten Hags Mannschaft hat einen klaren Vorsprung von 8 Punkten auf die zweitplatzierte PSV Eindhoven. Somit müsste es an den verbliebenen Spieltagen schon mit dem Teufel zugehen, damit Ajax nicht erneut die Schale in die Höhe recken darf.

Seine Arbeit im Amsterdam verrichtet der Trainer im typisch attraktiven Ajax-Stil. Dabei hat er jedoch nicht nur in der heimischen Liga Erfolg, sondern ebenfalls international. 2018/19 verpasste der niederländische Rekordmeister nur mit viel Pech das Champions League Finale.

 


Video: Ten Hags Ajax‘ Angriffsfußball ist eine Besonderheit in Europa. (Quelle: Youtube / Tifo Football)

 

Schon im Januar soll ein Telefonat zwischen ten Hag und Sportdirektor Max Eberl stattgefunden haben, das der 51-jährige Coach damals noch bestritt. Nun könnte sich ten Hag, dessen Vertrag nur noch bis 2022 läuft, es eventuell noch einmal neu überlegen.

Zum offensiv ausgerichteten Kader der Gladbacher sollte er als Rose Nachfolger und damit neuer Gladbach Trainer jedenfalls gut passen.

 

Erik ten Hag: Pro & Contra

  • ✔ Erfolgreicher Trainer bei Ajax
  • ✔ Viel internationale Erfahrung
  • ✔ Attraktiver Spielstil
  • ❌ Vertrag bis 2022

 

Ist Jesse Marsch der richtige Rose Nachfolger?

Mit Jesse Marsch wird ein weiterer möglicher Rose Nachfolger seit einiger Zeit gehandelt. Der US-Amerikaner ist seit der Saison 2019/20 Cheftrainer bei RB Salzburg und dort fast genauso erfolgreich wie ten Hag in Amsterdam.

Als erster Cheftrainer überhaupt durfte er die Mozartstädter in der Champions League betreuen und machte seine Sache dabei gut. Auch wenn es am Ende gegen Liverpool und Neapel nicht für die K.o.-Phase reichte, zeigten seine Spieler dennoch hochattraktiven Offensivfußball.

Genau hier passt Marsch ebenso perfekt in das Anforderungsprofil von Borussia Mönchengladbach. Sein Vertrag läuft wie jener von Erik ten Hag noch bis 2022, sodass eine Ablösesumme fällig würde.

 

Jesse Marsch: Pro & Contra

  • ✔ Klares Konzept
  • ✔ Guter Motivator
  • ✔ Hochattraktiver Offensivfußball
  • ❌ Vertrag bis 2022
  • ❌ Kaum Cheftrainer-Erfahrung in Europa

 

Florian Kohfeldt als nächster Gladbach Trainer?

Immer wieder als nächster Gladbach Trainer gehandelt wird Florian Kohfeldt von Werder Bremen. Seit Ende 2017 ist der 38-jährige mittlerweile voller Herzblut an der Weser dabei. Mal ging der Blick dort mehr nach oben, eher jedoch nach unten.

Im vergangenen Jahr hielt Kohfeldt mit Werder gerade so in der Relegation gegen Heidenheim die Klasse. Grund dafür war nicht die spielerische Überlegenheit, sondern die Auswärtstorregel.

Nichtsdestotrotz ist es nicht fair, Kohfeldt für diese schwachen Platzierungen verantwortlich zu machen. Schließlich gibt der Bremer Kader nicht gerade rauschende Europapokalnächte her.

Mit dem Spielermaterial in Mönchengladbach könnte er fraglos mehr erreichen, als es derzeit der Fall ist.

 

Florian Kohfeldt: Pro & Contra

  • ✔ Kennt die Bundesliga bestens
  • ✔ Charakterlich klar & stark
  • ✔ Jung und talentiert
  • ❌ Vertrag bis 2023
  • ❌ Keine Erfahrung bei Topklubs

 

Oliver Glasner ist Gladbach Trainer Kandidat

Vom VfL Wolfsburg ist in den letzten Monaten immer wieder von Spannungen zwischen Trainer Oliver Glasner und Geschäftsführer Jörg Schmadtke zu hören. Ob über Transferziele oder Vertragsinhalte – wirklich auf einer Wellenlänge scheint man nicht zu liegen.

Warum nicht also ein Trainerwechsel des Österreichers zu Borussia Mönchengladbach, um seinen Vorgänger Marco Rose zu ersetzen?

Auch Glasner war in der Lage, langsam aber sicher einen attraktiveren Fußball in Wolfsburg zu etablieren. Vom grauen Mittelfeld führte er den Werksklub zurück auf die Champions-League-Ränge. Perfekt also für einen Klub wie die Borussia, die selbst nach stets Größerem spielt.

 

Oliver Glasner: Pro & Contra

  • ✔ Klarer & erfolgreicher Führungsstil
  • ✔ Verschiedene taktische Systeme
  • ✔ Eindeutige Verbesserung im zweiten VfL-Jahr
  • ❌ Öffentliche Streitereien mit dem Management
  • ❌ Vertrag bis 2022

 

Nächster Gladbach Trainer: Welche Chancen hat Zsolt Löw?

Als aktueller Co-Trainer von Thomas Tuchel beim Chelsea FC kommt Zsolt Löw ungeahnte Aufmerksamkeit zu. Der gebürtige Ungar machte sich in seiner aktiven Zeit vor allem in Hoffenheim und Mainz einen Namen.

Als Chef-Trainer trat er bislang noch nicht in Erscheinung, weshalb es einerseits fraglich erscheint, ob Löw überhaupt Interesse am Job hat, und andererseits unsicher ist, wie Max Eberl zu seiner Person steht.

Sicher ist derweil, dass Zsolt Löw unter vielen guten Trainern lernen durfte. Neben Thomas Tuchel begleitete er zuvor Ralph Hasenhüttl, Ralf Rangnick und auch Adi Hütter als Co-Trainer. Entsprechend dürfte ihm als Hauptverantwortlicher ebenfalls die Offensive im Blut liegen.

 

Zsolt Löw: Pro & Contra

  • ✔ Kennt die Bundesliga noch als Spieler
  • ✔ Co-Trainer bei vielen Top-Fachmännern
  • ✔ Wäre wohl günstig zu bekommen
  • ❌ Keinerlei Erfahrung als Cheftrainer

 

Gerardo Seonae als große Unbekannte in Deutschland

Den meisten deutschen Fußballfans völlig unbekannt vorkommen dürfte Gerardo Seonae. Der 42-jährige Schweizer ist Cheftrainer bei den BSC Young Boys und holte dort jüngst zweimal die Meisterschaft. Der Nachfolger von Adi Hütter setzt also genau dort an, wo der jetzige Frankfurt-Trainer aufgehört hatte.

Mit 2,13 Punkten pro Spiel liegt er in dieser Statistik sogar vor Hütter (1,95). Das macht Seonae zugleich zum erfolgreichsten Trainer der Vereinsgeschichte, der mindestens zehn Spiele auf der Bank saß.

Über sich selbst sagte Gerardo Seonae einst, dass er „24 Stunden am Tag Fußball“ atme. Beste Voraussetzungen also für den Sprung ins Ausland? Es ist längst klar, dass nicht nur Gladbach Interesse am Schweizer Übungsleiter hat. Wird er zum Rose Nachfolger?

 

Gerardo Seonae: Pro & Contra

  • ✔ Zweimaliger Meistertrainer bei den Young Boys
  • ✔ Exzellenter Punkteschnitt in der Schweiz
  • ✔ Attraktiver Fußball
  • ❌ Vertrag bis 2023
  • ❌ Bern ist die erste längere Station

 

Thomas Letsch ist Trainer Kandidat am Niederrhein

Ein waschechter Schwabe rundet die möglichen Gladbacher Trainerkandidaten ab. Thomas Letsch leistet aktuell überragende Arbeit in der Eredivisie. Bei Vitesse Arnheim holte er bislang 2,1 Punkte pro Spiel. Die Folge ist Platz 4 in der Tabelle – vor Feyenoord und mit direktem Anschluss an Rang 2.

Bei so guten Leistungen in der nahe gelegenen Niederlande ist es klar, dass Eberl hellhörig wird. Schon seit 1999 ist Letsch als Trainer aktiv, wobei er diese Rolle hin und wieder einmal gegen andere Positionen (Scout, Sportlicher Leiter) eintauschte.

Ähnliche Erfolge wie in Arnheim konnte Thomas Letsch im Herrenbereich bislang nur bedingt vorweisen. Bei Sonnenhof Großaspach holte er knapp 2 Punkte pro Spiel. Dazu kommen diverse Juniorentitel in Österreich. Ob das als nächster Gladbach Trainer reicht?

 

Thomas Letsch: Pro & Contra

  • ✔ Mehr als 20 Jahre Trainererfahrung
  • ✔ Extrem erfolgreiche Saison bei Vitesse
  • ✔ Viel Erfahrung als Salzburg-Jugend
  • ❌ Vertrag bis 2022
  • ❌ Keine Trainererfahrung auf Spitzenniveau

 

Prognose: Wer wird neuer Gladbach Trainer?

Es stehen einige großartige Kandidaten auf der Liste von Max Eberl, um neuer Trainer am Niederrhein zu werden. Da der Sportdirektor bereits betonte, sich mit der Suche auf der Zielgeraden zu befinden, kann es nicht mehr lange dauern, bis der neue Coach feststeht.

Sämtliche Kandidaten haben starke Argumente für sich zu bieten. Glück für Borussia Mönchengladbach, in einer solchen Position zu sein, die noch vor zehn Jahren kaum für möglich gehalten wurde.

Unser heißester Kandidat ist neben Erik ten Hag vor allem Gerardo Seonae. Er macht in der Schweiz besonders gute Arbeit und ist dabei konstant. Damit könnte sich der nächste YB-Trainer in die deutsche Bundesliga verabschieden.

 

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