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Champions League

Champions League Reform 2024: Das soll sich in der Königsklasse ändern

Ligasystem mit 10 Vorrundenspielen in der Champions League?

Steffen Peters   2. Dezember 2020
Champions League Reform 2024 mit UEFA-Präsident Aleksander Ceferin
UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hat an den CL-Reformplänen entscheidenden Anteil. (© imago images / Poolfoto UCL)

Einem neuen Bericht aus der britischen Tageszeitung The Times zufolge dürfen sich die Fußballfans in ganz Europa auf eine Champions League Reform im Jahr 2024 einstellen.

Die Neuerungen in Europas wichtigstem Vereinswettbewerb werden vor allem die Gruppenphase betreffen. Wir haben uns die wichtigsten Punkte näher angesehen und hinterleuchtet.

 

Wie lauten die wichtigsten Vorschläge der Champions League Reform?

Mit einer Reform der Champions League möchte die UEFA um ihren Präsidenten Aleksander Ceferin die Königsklasse zum ersten Mal seit langer Zeit grundlegend reformieren.

Schon seit einiger Zeit gibt es immer wieder Spekulationen um das Konzept, das nun in Teilen The Times vorlag.

Statt acht Vorrundengruppen mit jeweils vier Klubs zieht die Reform ein Ligasystem in Betracht.

In diesem würden sämtliche 32 Teams wie in der Bundesliga oder Premier League nach Punkten bzw. Torverhältnis geführt. Doch statt jeden gegen jeden in Hin- und Rückspiel antreten zu lassen, soll jeder Klub zehn Partien bestreiten.

 


 

Wie genau bestimmt werden soll, welcher Verein in der Gruppe auf welchen Gegner trifft, ist noch nicht bekannt. Denkbar ist auch hier eine Auslosung.

Nach zehn Spieltagen qualifizieren sich die besten 16 Mannschaften der Vorrunde für die K.o.-Phase.

Diese soll weiterhin wie bisher bis zum Finale in Hin- und Rückspiel ausgetragen werden. Interessant ist derweil, dass das ehemalige System der Copa Libertadores übernommen wird: So spielt der 1. der Vorrunde gegen den 16., der 2. gegen den 15. und so weiter.

 

Champions League Reform: Das Wichtigste in Kürze

  • Statt durch Vorrundengruppen werden die Teilnehmer am Achtelfinale durch eine Ligatabelle bestimmt.
  • Jeder teilnehmende Klub trifft in der Vorrunde auf zehn andere Vereine.
  • Die besten 16 Teams qualifizieren sich für die K.o.-Phase.
  • Platz 17 bis 24 steigen in die Europa League ab.
  • Die UEFA verspricht sich durch die Champions League Reform mehr Topspiele in der Gruppenphase.

 

Warum gibt es eine Champions League Reform 2024?

Die UEFA beschäftigte sich seit einiger Zeit zwangsläufig mit einer Champions League Reform 2024. Die aktuelle Vereinbarung läuft 2024 aus, sodass es für einige Jahre vorerst die letzte Möglichkeit sein wird, etwas Größeres am System zu ändern.

Dazu kommen die Überlegungen um eine Superliga vonseiten einiger europäischer Schwergewichte wie Real Madrid und dem FC Barcelona. Um ihr Premiumprodukt nicht existentiell zu gefährden, muss es die UEFA für die großen Namen attraktiver gestalten.

Grundsätzlich soll es mehr Spiele zwischen den europäischen Topteams geben. Das führt zu einer spannenderen Gruppenphase, die in den letzten Jahren oft enttäuschend verlief, da sich viele schon vorzeitig nach dem 4. oder 5. Spieltag in Sicherheit wiegen konnten.

Statt 32 Mannschaften seien in Zukunft auch Vorrundenspiele mit 36 Teams denkbar.

 

Zu den Champions League Tipps

 

Wer profitiert von den Neurungen in der Königsklasse?

Vor allem die Topteams profitieren von der geplanten Champions League Reform. Dadurch, dass die 16 Mannschaften mit den meisten Punkten weiterkommen, sind große Überraschungen noch eher ausgeschlossen als ohnehin schon.

Wenn zum Beispiel wie in der aktuellen Saison drei starke Mannschaften in einer Gruppe sind – Paris SG, RB Leipzig und Manchester United – so können diese in Zukunft allesamt das Achtelfinale erreichen.

Bislang muss eine Mannschaft mit der Europa League Zwischenrunde vorlieb nehmen.

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Allerdings ist vonseiten der Klubs ebenfalls mit viel Kritik zu rechnen. Schon jetzt sorgt die hohe Belastung der Spieler im Verlauf der Corona-Pandemie für viel Kritik innerhalb der Ligen.

Insbesondere Liverpools Jürgen Klopp fiel immer wieder durch negative Kommentare im Hinblick auf den Spielplan auf.

Dank der größeren Anzahl an Gruppenspielen dürften ebenfalls alle Klubs sowie die UEFA selbst in Bezug auf Medienerlöse profitieren. Neue TV-Verträge dürften diese veränderten Rahmenbedingungen ebenfalls repräsentieren.

Noch diese Woche sollen bei der UEFA Gespräche bezüglich der Champions League Reform 2024 stattfinden. Der Ausgang ist aktuell noch offen, wobei das beschriebene System den Medienberichten zufolge klar favorisiert wird.

 

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