Bundesliga Absteiger Wetten & Quoten 2019

Wer steigt aus der Bundesliga ab?

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Friedhelm Funkel (Düsseldorf)
Friedhelm Funkel (Düsseldorf) © GEP

Bundesliga Absteiger Wetten & Quoten 2019

(Update: Drei Spieltage sind in der Fußball-Bundesliga noch zu absolvieren und am vergangenen Wochenende nahm der Abstiegskampf beinahe groteske Züge an. Während der FC Schalke 04 in Dortmund einen unerwarteten 4:2-Erfolg feierte und sich damit quasi aller Sorgen entledigte, bejubelte auch Stuttgart’s neuer Trainer Nico Willig beim 1:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach einen Einstand nach Maß. Die Leidtragenden waren die Nürnberger, die zuhause gegen Bayern München eine herausragende Leistung boten und mit einem Elfmeter in der 89. Minute tatsächlich das 2:1 hätten erzielen können. Tim Leibold scheiterte jedoch vom Punkt, sodass sich die Franken mit einem Zähler begnügen mussten. Weil zudem das Schlusslicht aus Hannover ein Lebenszeichen von sich gab, ist vor dem 32. Spieltag noch keine Entscheidung gefallen.

In Anbetracht von sechs (Hannover) beziehungsweise fünf Punkten (Nürnberg) Rückstand auf den Relegationsplatz, dürfte es für die Schommers- und Doll-Truppe schwer werden. Es ist davon auszugehen, dass beide Teams den Gang in die Zweitklassigkeit antreten müssen. Gemäß den Quoten wird sich auch an der Relegationsteilnahme des VfB Stuttgart nichts mehr ändern, denn dass die Schwaben an den abschließenden drei Spieltagen sieben Punkte mehr sammeln als Schalke 04 ist äußerst unwahrscheinlich.)

Bundesliga Absteiger 2019 – Aktuelle Quoten *

Germany Hannover: 1.004 @Bet365
Germany Nürnberg: 1.03 @Bet365
Germany VfB Stuttgart: 2.00 @Bet365
Germany Schalke: 151.00 @Bet365

(Wettquoten * vom 01.05.2019, 13:15 Uhr)

Anders als im Vorjahr, wo der FC Bayern München bereits nach der Hinrunde elf Punkte Vorsprung auf den damaligen zweiten Schalke 04 hatte und die Meisterschaft quasi entschieden war, deutet sich in der laufenden Saison ein enges Rennen zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern bis zum Schluss an. In puncto Spannung hatte der Abstiegskampf in der Bundesliga in den vergangenen Spielzeiten eigentlich stets die Nase vorne.

Tipico bietet starke Quoten auf die Bundesliga Absteiger

Spätestens seit 2017/2018 weiß man auch, dass Teams, denen auf dem Papier gute Chancen auf den Klassenerhalt eingeräumt werden, schlussendlich nicht die Mannschaften sein müssen, die sich auf den letzten Metern doch noch retten. Während es im letzten Spieljahr mit dem Hamburger SV und dem 1. FC Köln (direkt) sowie den VfL Wolfsburg (Relegation) drei ambitionierte Bundesligisten traf, deutet diesmal vieles darauf hin, als müssten Klubs den Gang in die Zweitklassigkeit antreten, die bereits im Sommer als Abstiegskandidaten gehandelt wurden.

Nachdem alle Erstligisten die Hälfte der 34 Spieltage absolviert haben, ziert der 1. FC Nürnberg das Tabellenende. Der Aufsteiger sammelte in 17 Partien magere elf Punkte und hat demnach vier Zähler Rückstand auf das rettende Ufer. Einen Rang über dem „Club“ rangieren die Hannoveraner, die auf die gleiche Punktzahl kommen und ebenfalls eine deutliche Steigerung in der zweiten Halbserie brauchen, um am Ende über dem Strich zu stehen. Zudem befinden sich der VfB Stuttgart und der FC Augsburg in akuter Abstiegsnot. Fortuna Düsseldorf und Schalke 04 konnten sich zuletzt etwas aus dem Keller befreien, dürfen bei vier Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz allerdings längst nicht von einem komfortablen Polster sprechen.

In der folgenden Analysen gehen wir auf die einzelnen Abstiegskandidaten näher ein, beleuchten die Aussichten auf den Klassenerhalt und werden im Hinblick auf die potentiellen Bundesliga Absteiger die besten Wettquoten für entsprechende Wetten herausfiltern. Abschließend versuchen wir uns im Fazit beziehungsweise in der Prognose auf drei Mannschaften festzulegen, denen wir den Klassenerhalt nicht oder nur bedingt zutrauen. Im Verlaufe der Rückrunde werden sie von uns regelmäßige Updates zu der Ausgangslage bekommen, um stets auf dem aktuellen Stand der Dinge zu sein. Wo fließen am Ende die Tränen? In Nürnberg und Hannover? Oder vielleicht doch in Stuttgart und auf Schalke?

Bundesliga Absteiger 2019 – Beste Wettquoten *

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Tipico
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Bet-at-Home
Nürnberg
1.12 1.10 1.18 1.12
Hannover 1.66 1.60 1.35 1.65
Düsseldorf
2.62 2.50 3.00 2.60
Stuttgart
2.50 2.50 2.60 2.50
Augsburg
6.50 7.00 4.00 6.50

(Wettquoten vom 27.12.2018, 10:04 Uhr)

Die Abstiegskandidaten in der Bundesliga 2018/2019

Nürnberg (18. Platz, 11 Punkte) – 1.18 @Tipico

Nürnberg Logo

Dass der 1. FC Nürnberg nach dem Aufstieg aus der 2. Liga einen schweren Stand in der Bundesliga haben wird, war abzusehen. Aufgrund fehlender finanzieller Mittel konnten die Franken im Sommer den Kader nicht erheblich verstärken. Stattdessen setzten die „Clubberer“ hauptsächlich auf die Leistungsträger der Aufsteigermannschaft, die nun aber in der Beletage ebenfalls an Grenzen stoßen. Bestes Beispiel ist vielleicht Torhüter Fabian Bredlow, der im Vorjahr noch zu den Helden gehörte, sich nun aber bereits einige Patzer erlaubte, die schlussendlich zu Punktverlusten führten. Es bleibt aus Nürnberger Sicht zu hoffen, dass der erfahrenere Christian Mathenia seine Knieverletzung in der Pause auskuriert und ab der Rückrunde den Platz zwischen den Pfosten einnimmt.

Ebenfalls spannend wird die Entwicklung auf der Trainerposition zu beobachten sein. Zwar genießt Michael Köllner dank des Aufstiegs 2017/2018 ein extrem gutes Standing bei den Verantwortlichen, dennoch hat sich der Coach in der ersten Halbserie angreifbar gemacht. Gerüchten zufolge sollen vereinzelte Spieler beispielsweise unzufrieden damit sein, dass Köllner trotz der ein oder andere hohen Klatsche in Dortmund (0:7), in Leipzig (0:6) oder auf Schalke (2:5) bei einer recht mutigen Ausrichtung blieb anstatt Beton anzurühren. [pullquote align=“left“ cite=“Nürnberg’s Robert Bauer“ link=““ color=““ class=““ size=““]„Sollen wir jetzt in der Rückrunde eine Abschiedstour machen? Wenn wir eine gute Rückrunde spielen, ist noch nichts verloren.“[/pullquote]
In unseren Augen ist es naiv zu glauben, dass seine Mannschaft, die qualitativ allen anderen Teams unterlegen ist, im Rahmen eines offenen Schlagabtauschs regelmäßig Punkte sammeln wird. Legen die Franken ihren Fokus in der Rückrunde nicht auf eine kompakte Defensive (mit 38 Gegentoren stellt der 1. FCN momentan die schwächste Abwehr der Bundesliga), dann wird der Klassenerhalt schnell in unerreichbare Ferne rücken. Weil davon auszugehen ist, dass ein Trainerwechsel vorerst nicht in Frage kommt und außerdem Winter-Transfers nur schwer zu realisieren sind, ist Nürnberg für uns der Bundesliga Absteiger Nummer eins. Die Quoten sind demzufolge sehr niedrig und der Value-Gehalt quasi nicht vorhanden. Darauf zu wetten, dass die Köllner-Elf, die bislang erst 14 Tore schoss und lediglich zwei Partien gewann, sich rettet, könnte quotentechnisch Sinn ergeben, wenngleich uns jegliche Argumente zur Rechtfertigung eines potentiellen Tipps auf das Schlusslicht abgehen.

Hannover (17. Platz, 11 Punkte) – 1.66 @Bet365
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Hannover Logo

Was sich in den Tagen vor Weihnachten in der niedersächsischen Landeshauptstadt abspielte, war sinnbildlich für die verkorkste Hinrunde der 96er. Erst kam es im Training zwischen Torjäger Niklas Füllkrug und Trainer Andre Breitenreiter zu einer verbalen Auseinandersetzung, ehe der Coach in Folge der schlechten Leistungen der Mannschaft mit einer Urlaubssperre drohte. Sollten seine Schützlinge an den Spieltagen 16 und 17 nicht mindestens vier Punkte sammeln, würde die Winterpause gekürzt und stattdessen weiter trainiert werden. Nachdem Hannover – auch wegen der Last-Minute-Niederlage gegen den direkten Konkurrenten aus Düsseldorf (0:1) – dieses Kriterium tatsächlich nicht erfüllte, machte der Fußball-Lehrer einen Rückzieher und verkündete öffentlich, dass es sich bei der Drohung lediglich um eine Maßnahme gehandelt habe, um den Zusammenhalt innerhalb des Teams zu verbessern. Weil sich zudem mit dem bereits erwähnten Füllkrug der mit Abstand beste Angreifer derart schwer verletzt hat, dass er vermutlich bis Saisonende ausfallen wird, ist kaum Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

Aus den letzten zehn Begegnungen in der höchsten deutschen Spielklasse feierten die Niedersachsen lediglich einen Sieg. Nicht alleine die Ergebnisse, sondern vor allem die Art und Weise, wie die Pleiten teilweise zustande kamen, treiben den Verantwortlichen die Sorgenfalten auf die Stirn. Anders als die Nürnberger, die weder über die nötige individuelle Qualität verfügen, noch sich personell verstärken können, erwarten wir bei den 96ern doch den ein oder anderen neuen Akteur in der Winterpause. Vor allem offensiv muss das schlechteste Heimteam der Liga, das zudem auswärts noch kein einziges Match gewann, nachlegen. [pullquote align=“right“ cite=“Andre Breitenreiter“ link=““ color=““ class=““ size=““]“Die Situation ist für uns alle schwierig. Aber wenn wir die richtigen Maßnahmen ergreifen und zusammenhalten, bin ich optimistisch, dass wir das Ziel Klassenerhalt schaffen.“[/pullquote]
Der Rückstand auf den ersten direkten Nicht-Abstiegsplatz beträgt vier Punkte, der Relegationsplatz ist drei Zähler entfernt. Hannover steht eine enorm anstrengende und schwere Rückserie bevor. Letzten Endes sind wir skeptisch, ob der Tabellenvorletzte die Klasse hält, zumal Klub-Boss Martin Kind es nicht ausschloss, mit Andre Breitenreiter den Gang in die Zweitklassigkeit anzutreten. Die anhaltenden Querelen um die 50+1-Regel bringen unnötig Unruhe ins Umfeld und sorgen zudem für schlechte Stimmung in der HDI-Arena. Die Vorzeichen sind alles andere als günstig und wir halten es für alternativlos, für Wetten auf Hannover 96 als Bundesliga Absteiger die entsprechenden Quoten im Blick zu behalten.

VfB Stuttgart (16. Platz, 14 Punkte) – 2.60 @Tipico

VfB Stuttgart Logo

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Dank einer überragenden Rückrunde in der vergangenen Saison und vielversprechenden Sommer-Transfers startete der VfB Stuttgart mit großen Ambitionen in die neue Spielzeit. Dieser erhöhten Erwartungshaltung wurden die Schwaben allerdings nie gerecht. Es dauert nur sieben Spieltage, ehe der gefeierte Erfolgstrainer aus dem Vorjahr, Tayfun Korkut, von seinen Aufgaben entbunden wurde. Markus Weinzierl heißt der neue Mann an der Seitenlinie, dem bislang die endgültige Trendumkehr ebenfalls verwehrt blieb. In den elf Begegnungen unter seiner Leitung holten die Stuttgarter erst neun Punkte. Drei Siege stehen gleich acht Pleiten gegenüber. Am letzten Spieltag des Jahres 2018 gab es eine bittere Heim-Niederlage gegen den FC Schalke 04 (1:3), durch die die Süddeutschen nun auf dem Relegationsplatz (16.) überwintern. Hoffnung macht zum einen die Tatsache, dass der Rückstand aufs rettende Ufer lediglich einen Punkt beträgt. Zum anderen ist der Stuttgarter Kader etwas stärker einzuschätzen als jene von Nürnberg, Hannover oder auch Düsseldorf. Sollte es Markus Weinzierl, der jahrelang mit dem FC Augsburg unter ähnlichen Voraussetzungen gute Arbeit verrichtete, schaffen, aus den guten Individualisten ein passendes Kollektiv zu formen, dann stehen die Chancen auf den direkten Klassenerhalt in unseren Augen sehr gut. Stuttgart ist für uns kein klassischer Abstiegskandidat. Wir erwarten von den Schwaben – wie schon im Vorjahr – eine klare Steigerung in der Rückrunde und würden deshalb nicht auf Stuttgart als Bundesliga Absteiger 2019 wetten.

Augsburg (15. Platz, 15 Punkte) – 7.00 @Mobilebet

Augsburg Logo

Jahr für Jahr wird der FC Augsburg als potentieller Abstiegskandidat gehandelt. Bislang schafften es die Fuggerstädter aber in den meisten Fällen, das vorhandene Potential komplett auszuschöpfen und in schöner Regelmäßigkeit vorzeitig den Klassenerhalt zu sichern. Auch in der laufenden Saison präsentierten sich die Schützlinge von Trainer Manuel Baum in vielen Spielen nicht als potentieller Absteiger. Augsburg knöpfte dem FC Bayern und Borussia Mönchengladbach jeweils einen Punkt ab (1:1) und lag bis in die Schlussphase zudem in Dortmund vorne. [pullquote align=“right“ cite=“Manuel Baum“ link=““ color=““ class=““ size=““]“Wir werden in der Rückrunde ein anderes Gesicht zeigen und definitiv die Klasse halten.“[/pullquote]
Beim Herbstmeister hagelte es jedoch noch eine 3:4-Pleite, die das ganze Dilemma der Hinrunde abbildet. Die Fuggerstädter belohnen sich nicht für den großen Aufwand und haben einige Punkte leichtfertig verschenkt. Mit diesen zusätzlichen Zählern auf dem Konto müssten sich Alfred Finnbogason, Caiuby und Co. momentan gar keine Gedanken machen. Da neben dem fehlenden Glück auch Pech und jede Menge Unvermögen hinzukam, stehen nach 17 Spieltagen erst 15 Punkte zubuche. Augsburg rangiert auf dem 15. Platz und dennoch wollen wir die sympathische Truppe aus dem Süden der Republik bewusst aus der Debatte um einen möglichen Abstieg raushalten. Der FCA wird die Klasse halten – da legen wir uns fest!

Düsseldorf (14. Platz, 18 Punkte) – 3.00 @Tipico

Düsseldorf Logo

Nach 14 Spieltagen, sprich vor der abschließenden englischen Woche, hatte die Fortuna aus Düsseldorf gerade mal neun Punkte auf dem Konto und war akut abstiegsgefährdet. Acht Tage später ist die Welt in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt vollkommen in Ordnung. Die Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel profitierte von einer perfekten Woche, in der sie zuerst zuhause gegen den SC Freiburg gewann (2:0), dann als erster Bundesligist 2018/2019 Borussia Dortmund in die Knie zwang (2:1) und schließlich auch beim direkten Konkurrenten in Hannover (1:0) alle drei Punkte mitnahm. In einer Woche haben die Fortunen demnach exakt so viele Zähler gesammelt wie in den vorherigen vier Monaten. Wir sind allerdings weit davon entfernt, das Abstiegsgespenst aus dem Rheinland gänzlich auszuquartieren, denn unter dem Strich sind Dodi Lukebakio und Co. weiterhin einer der krassesten Außenseiter der Beletage.

Das größte Faustpfand, auf das die Düsseldorfer aufbauen können, ist das Sieben-Punkte-Polster auf einen direkten Abstiegsplatz. In Anbetracht der Tatsache, dass sowohl Nürnberg (18.), als auch Hannover (17.) überhaupt erst elf Zähler verbuchen konnten, scheint dieser Vorsprung recht komfortabel, zumal die Fortuna die Schlusslichter in der Rückrunde noch vor heimischer Kulisse zum Rückspiel erwartet. Insofern würden wir Düsseldorf nicht zwingend als direkten Absteiger sehen, dafür jedoch als einen der heißesten Kandidaten auf die Relegation. Dass Stuttgart vier beziehungsweise Augsburg drei Punkte in der Rückrunde auf den Aufsteiger aufholt, scheint für uns nicht unwahrscheinlich. Auf Platz 17 oder 18 sollte die Funkel-Elf hingegen unter normalen Umständen nicht mehr abrutschen. Stand jetzt.

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Schalke (13. Platz, 18 Punkte) – 51.00 @Bet365

Schalke Logo

Wir haben uns tatsächlich lange überlegt, ob wir die Boshaft besitzen, den FC Schalke 04 als potentiellen Bundesliga Absteiger 2019 aufzuführen. Allein aufgrund der genialen Quoten ergibt diese Nennung jedoch Sinn. Niemand rechnet damit, dass die Königsblauen in die 2. Bundesliga absteigen. Exakt hier liegt das Risiko, denn sollten sich die Knappen in der Rückrunde nicht in allen Belangen steigern, ist das Worst-Case-Szenario nicht komplett auszuschließen. Zu schwach waren die Leistungen in dieser völlig vermurksten Hinrunde. [pullquote align=“left“ cite=“Christian Heidel“ link=““ color=““ class=““ size=““]„Ich tue mich schwer, einen Trainer in Frage zu stellen, den vor vier Monaten noch alle bejubelt haben.“[/pullquote]
Qualitativ sind die Ruhrpottler natürlich über alle Zweifel (im Vergleich zur direkten Konkurrenz im Tabellenkeller) erhaben, doch bei einer ähnlichen Verletzungsmisere sowie der vielfach diskutierten internen Schwierigkeiten, droht der Super-Gau. Domenico Tedesco hat von Manager Christian Heidel das Vertrauen ausgesprochen bekommen, was sich im Nachgang als tödlich erweisen könnte, zumal das Standing des jungen Deutsch-Italieners innerhalb der Kabine mittlerweile schwer gelitten hat. Erschwerend kommt hinzu, dass Schalke weiter auf drei Hochzeiten (Bundesliga, DFB Pokal und Champions League) tanzt und deshalb möglicherweise falsche Prioritäten setzt. Nur um nicht falsch verstanden zu werden: Schalke wird zu 99,9% nicht absteigen und trotzdem haben wir mit den oben aufgeführten Aspekten hoffentlich verdeutlicht beziehungsweise rechtfertigt, warum die Königsblauen mit 18 Punkten in den erlesenen Kreis der Abstiegskandidaten hinzuzuzählen sind.

Prognose & Wettbasis-Trend Bundesliga Absteiger 2019

Die Hinrunde in der Fußball-Bundesliga ist absolviert und schon jetzt zeichnet sich ein recht klares Bild ab, welche Mannschaften vermutlich bis zum Saisonende um den Klassenerhalt zittern müssen. Vereine wie der SC Freiburg, Mainz 05 oder der VfL Wolfsburg, die in den vergangenen Spielzeiten im unteren Segment des Klassements anzutreffen waren, haben an den ersten 17 Spieltagen „ausreichend“ Punkte gesammelt, damit ihnen eine Erwähnung in diesem Artikel erspart bleibt. Der Abstiegskampf beginnt für uns ab Platz 13, also beim FC Schalke 04. Zugegebenermaßen müssten Weihnachten, Ostern, Geburtstag und Silvester auf einen Tag fallen, um die Wahrscheinlichkeit eines königsblauen Abstiegs annähernd abzugleichen, dennoch ist die Tedesco-Elf bislang jeglichen Beweis schuldig geblieben, der es uns quasi verbietet, den Champions League-Achtelfinalisten als Abstiegskandidaten zu behandeln.

 

Key-Facts – Wer steigt 2019 aus der Bundesliga ab?

  • Hannover und Nürnberg rangieren mit elf Punkten auf den letzten beiden Plätzen
  • Augsburg, Schalke und Stuttgart verfügen über mehr Qualität im Kader
  • Düsseldorf profitierte von der englischen Woche zum Ende der Hinrunde, bleibt aber ein Anwärter auf die Relegation

 

Die akute Rettungsphase beginnt jedoch erst mit der Fortuna aus Düsseldorf, die momentan auf dem 14. Platz rangiert. Trotz eines vermeintlich komfortablen Polster von sieben Punkten auf den ersten direkten Abstiegsplatz, sehen wir im Bezug auf einen möglichen Bundesliga Absteiger 2019 in den Wetten beziehungsweise den Quoten auf Düsseldorf einen größeren Value als in den Notierungen auf Augsburg oder Stuttgart. Bei den schwäbisch-bayrischen Teams gehen wir von einem Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse aus. In puncto Direktabstieg geht unserer Meinung nach kein Weg an Hannover und Nürnberg vorbei. Insbesondere die Franken sind nicht nur das qualitativ schwächste Team der Liga, sondern machen auch unter Trainer Michael Köllner nicht die Anstalten, das eigene Spielsystem etwas zu modifizieren, um zumindest die anfälligste Defensive zu stabilisieren. In Hannover herrscht indes in vielerlei Hinsicht Unruhe, die es dem Trainerstab enorm schwer macht, professionell und fokussiert zu arbeiten. Besserung ist nicht in Sicht und somit würden wir auf Hannover und Nürnberg als Bundesliga Absteiger wetten. Die Quoten sind zwar nicht sonderlich hoch und dennoch ist diese Wahl alternativlos. Wer möglicherweise mehr Risiko eingehen will, darf einen Tipp auf Düsseldorf als Direktabsteiger wagen. Die übrigen Teams (Augsburg, Stuttgart, Schalke) werden rechtzeitig die Kurve bekommen.

Bundesliga Absteiger 2019 – Beste Quoten *

Germany Hannover: 1.004 @Bet365
Germany Nürnberg: 1.03 @Bet365
Germany VfB Stuttgart: 2.00 @Bet365
Germany Schalke: 151.00 @Bet365

(Wettquoten * vom 01.05.2019, 13:15 Uhr)

Wetten sie bei Bet365 auf die Bundesliga Absteiger 2019