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Futsal und Hallenfussball

Die Unterschiede zwischen Futsal und Hallenfussball

Futsal ist der offizielle Hallen- und Kleinfeldfußball der FIFA und eine Variante des Fußballspiels. In Deutschland werden Futsal und Hallenfußball gespielt, wobei Hallenfussball hierzulande bekannter ist.

Futsal kommt ursprünglich aus Uruguay, wo vor ungefähr 70 Jahren ein Lehrer Futsal als Spiel für Jugendliche erfand. Dort wurde es noch im Freien gespielt und nicht in der Sporthalle.

Futsal Court Seoul
Die Spielfelder von Futsal und Hallenfussball unterscheiden sich. (© imago images / ZUMA Wire)

Heute wird Futsal bereits in über 100 Ländern gespielt. Bekannte Fußballspieler wie z.B. Pele oder Ronaldo spielten Futsal, bevor sie zum Fußball wechselten.

Obwohl es sich sowohl beim Futsal als auch beim Hallenfußball um eine Fußballvariante handelt, die in Hallen gespielt werden und man auf beide Sportarten sehr ähnliche Wetten abschließen kann, gibt es zwischen beiden Sportarten wesentliche Unterschiede.

Anzahl der Spieler und Größe der Tore

Beim Futsal fehlt die Banden–Begrenzung. Zudem sind beim Futsal nur fünf Spieler auf dem Feld, die auf Handballtore spielen.

Beim Hallenfußball gelten grundsätzlich die Regeln des DFB, wobei die Abseitsregel keine Anwendung findet. Eine Mannschaft besteht hier aus zwölf Spielern, wobei sechs Spieler pro Mannschaft auf dem Spielfeld sein dürfen.

Die Tore müssen zwei Meter hoch und entweder drei oder fünf Meter breit sein. Vor dem Tor gibt es einen rechteckigen Strafraum, der sechs Meter tief ist.

Bei drei Meter breiten Toren liegt der Strafstoßpunkt bei sieben Metern, bei fünf Meter breiten Toren bei neun Metern. Der Strafstoßpunkt beim Futsal liegt bei sechs Metern.

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Ball – Spieldauer – Einwurf

Bei beiden Sportarten geht ein Spiel über zwei Halbzeiten. Beim Futsal dauert eine Halbzeit 20 Minuten und jede Mannschaft kann pro Halbzeit eine Auszeit nehmen. Beim Hallenfußball dauert die Halbzeit 15 Minuten. Gewechselt werden darf bei beiden unbegrenzt und fliegend.

Während im Hallenfußball mit einem normalen Fußball gespielt wird, kommt beim Futsal ein etwas kleinerer und sprungreduzierter Lederball zum Einsatz.

Dadurch kann der Ball beim Futsal einfacher kontrolliert werden und bleibt am Boden, was insbesondere dem Direktspiel zu Gute kommt.

Der Einwurf wird beim Hallenfußball durch Einrollen ersetzt, beim Futsal durch einen Einkick, der innerhalb von drei Sekunden ausgeführt werden muss.

Verhalten bei Regelverstößen bei Futsal und Hallenfussball

Eine weitere Besonderheit beim Futsal ist, dass Fouls hier als Mannschaftsfouls gezählt werden. Ab dem fünften Mannschaftsfoul pro Halbzeit bekommt die gegnerische Mannschaft für jedes weitere Foul einen direkten Freistoß ohne Mauer.

Dabei kann der Ball auf die zehn Meter Markierung vorgelegt und so einestrafstoßähnliche Situation geschaffen werden. Beim Hallenfußball müssen Freistöße immer indirekt ausgeführt werden.

Futsal wird von zwei Schiedsrichtern gepfiffen, weil es ein so schnelles Spiel ist, dass ein Schiedsrichter alleine überfordert wäre. Dabei gibt es einen Hauptschiedsrichter, der bei einer umstrittenen Situation die Entscheidung trifft.

Durch eine restriktive Auslegung der Regeln wird im Futsal ein hartes und allzu körperbetontes Spiel verhindert.

Rückpassregel – rote und gelbe Karten

So gibt es etwa eine verschärfte Rückpass–Regel: Sollte der Ball vom eigenen Torwart kommen, so darf dieser den Ball nur dann mit dem Fuß spielen, wenn dieser bereits die Mittellinie überquert hat oder von einem Gegner berührt wurde.

Wird eine rote Karte verhängt darf der betroffene Spieler nach zwei Minuten durch einen anderen ersetzt werden.

Beim Hallenfußball gibt es neben gelben und roten Karten auch eine Zwei-Minuten-Strafe. Nach einer roten Karte kann der betreffende Spieler nach drei Minuten oder auch nach einem Tor der Gegenmannschaft ersetzt werden.

Weiterführende Links zur Sportart Futsal:

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