Name
Svenska Fotbollförbundet
Gegründet
18. Dezember 1904
Trainer
Graham Potter
Kapitän
Victor Lindelöf
WM-Teilnahmen
13
Größter Erfolg
Vizeweltmeister (1958)
Schweden WM 2026 Weltmeister Quote
Schweden – Spielplan und Ergebnisse

Do., 26 März ![]() (0.98 xG) 1 ![]() (2.59 xG) 3 |
Di., 31 März ![]() (1.84 xG) 3 ![]() (1.09 xG) 2 |
Mo., 1 Juni ![]() 3 ![]() 1 |
Do., 4 Juni ![]() 2 ![]() 2 |
Mo., 15 Juni ![]() ![]() | 02:00 |
Sa., 20 Juni ![]() ![]() | 17:00 |
Do., 25 Juni ![]() ![]() | 23:00 |
Aktuelle Nachrichten zu Schweden
Schweden – Kader und Statistiken
Geschichte von Schweden bei der WM
Die schwedische Nationalmannschaft, bekannt als „Blågult“ (die Blau-Gelben), blickt auf eine der traditionsreichsten WM-Geschichten des europäischen Fußballs zurück. Seit der ersten Teilnahme im Jahr 1934 hat Schweden das Turnier mehrfach entscheidend mitgeprägt, insbesondere als Gastgeber der Weltmeisterschaft 1958.
Schweden steht für eine Fußballphilosophie, die physische Stärke mit einer disziplinierten kollektiven Ordnung verbindet, dabei aber immer wieder Ausnahmetalente wie Gunnar Nordahl oder in jüngerer Vergangenheit Zlatan Ibrahimović hervorbrachte. Nach dem schmerzhaften Verpassen der WM 2022 und einer turbulenten Qualifikationsphase für das aktuelle Turnier hat sich das Team neu erfunden.
Mit einer jungen, hungrigen Generation von Spielern, die bei internationalen Spitzenklubs unter Vertrag stehen, kehrt Schweden 2026 mit dem Ziel zurück, seinen Ruf als „Riesentöter“ erneut unter Beweis zu stellen.
Größter WM-Erfolg von Schweden
Der unangefochtene Höhepunkt der schwedischen Fußballgeschichte ist die Vize-Weltmeisterschaft 1958 im eigenen Land. Im Finale von Solna unterlag man zwar dem legendären Brasilien um den jungen Pelé, doch der zweite Platz festigte Schwedens Status als Weltklassemannschaft.
Einen weiteren emotionalen Meilenstein markiert der dritte Platz bei der Weltmeisterschaft 1994 in den USA, als die Mannschaft mit einem mitreißenden Offensivfußball die Massen begeisterte und im Spiel um Platz drei Bulgarien mit 4:0 deklassierte.
Die erfolgreiche Bewältigung der Playoffs im März 2026 wird in Schweden als der wichtigste Erfolg der jüngeren Vergangenheit gefeiert, da er nach Jahren der Enttäuschung den Weg zurück zur Weltspitze ebnete und eine neue Euphorie im Land entfacht hat.
Schweden im Überblick
So qualifizierte sich Schweden für die WM 2026
Der Weg nach Nordamerika glich für Schweden einer sportlichen Herkulesaufgabe. In der regulären UEFA-Qualifikationsgruppe B erlebte das Team eine schwere Krise und belegte mit nur zwei Punkten den letzten Platz hinter der Schweiz, dem Kosovo und Slowenien. Nur aufgrund der starken Leistungen in der Nations League erhielt Schweden eine Resthoffnung über die Playoffs im März 2026.
Im Halbfinale am 26. März 2026 gelang ein wichtiger Auswärtssieg gegen die Ukraine (3:1), der den Einzug ins entscheidende Finale ermöglichte. Dort kam es am 31. März 2026 in der heimischen Strawberry Arena in Solna zum Showdown gegen Polen. In einer hochdramatischen Partie setzte sich Schweden mit 3:2 durch und sicherte sich damit in letzter Sekunde das Ticket für die Endrunde.
Bei der WM-Auslosung wurde Schweden der Gruppe F zugeteilt, wo es nun auf die Niederlande, Japan und Tunesien trifft.
Trainer Graham Potter
Seit seiner Verpflichtung im späten Herbst 2025 hat Graham Potter die schwedische Nationalmannschaft taktisch und mental transformiert. Der Engländer, der in Schweden durch sein „Wunder von Östersund“ bereits Legendenstatus genießt, kehrte mit der Erfahrung aus der Premier League zurück, um die Blau-Gelben aus der sportlichen Talsohle zu führen.
Potter wird für seine Gabe geschätzt, komplexe taktische Konzepte verständlich zu vermitteln und eine moderne, ballbesitzorientierte Spielweise zu implementieren, die dennoch die traditionelle schwedische Defensivstärke respektiert. Unter seiner Leitung agiert das Team meist in einem variablen 4-3-3, das darauf ausgelegt ist, die kreative Klasse von Spielern wie Alexander Isak und Dejan Kulusevski in den Halbräumen optimal zur Geltung zu bringen.
Sein Erfolg in den Playoffs im März 2026 hat bewiesen, dass er die Mannschaft in kürzester Zeit zu einer verschworenen Einheit formen kann. Für die Weltmeisterschaft 2026 ist es sein erklärtes Ziel, den schwedischen Fußball wieder fest in der Weltspitze zu verankern.
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