Name
Fotbalová asociace České republiky
Gegründet
19. Oktober 1901
Trainer
Miroslav Koubek
Kapitän
Ladislav Krejci
WM-Teilnahmen
10 (inkl. Tschechoslowakei)
Größter Erfolg
2x Vizeweltmeister (1934, 1962)
Tschechien WM 2026 Weltmeister Quote
Tschechien – Spielplan und Ergebnisse

Do., 26 März ![]() (1.64 xG) 2 (6) ![]() (1.33 xG) 2 (5) | |
Di., 31 März ![]() (1.16 xG) 5 ![]() (1.7 xG) 3 | |
So., 31 Mai ![]() 2 ![]() 1 | |
Fr., 5 Juni ![]() ![]() | 00:00 |
Fr., 12 Juni ![]() ![]() | 02:00 |
Do., 18 Juni ![]() ![]() | 16:00 |
Do., 25 Juni ![]() ![]() | 01:00 |
Aktuelle Nachrichten zu Tschechien
Tschechien – Kader und Statistiken
Geschichte von Tschechien bei der WM
Die tschechische Nationalmannschaft blickt auf eine stolze und tief verwurzelte Fußballtradition zurück, die untrennbar mit dem Erbe der Tschechoslowakei verbunden ist. Als deren direkter Nachfolger trägt das Team die Erinnerung an zwei Vize-Weltmeisterschaften in den Jahren 1934 und 1962 in sich.
Nach der Eigenständigkeit im Jahr 1993 erlebte Tschechien zwar goldene Zeiten bei Europameisterschaften, doch auf der Weltbühne blieb der Erfolg seltener als erhofft. Nach der bisher einzigen Teilnahme als eigenständige Nation im Jahr 2006 folgte eine schmerzhaft lange Durststrecke von zwei Jahrzehnten.
Heute steht die Mannschaft für eine Renaissance des tschechischen Fußballs und hat sich mit einer Mischung aus physischer Stärke, taktischer Disziplin und enormem läuferischem Aufwand rechtzeitig zur WM 2026 wieder unter den besten Teams der Welt zurückgemeldet.
Größter WM-Erfolg von Tschechien
Historisch betrachtet stellen die beiden Vize-Weltmeistertitel unter der Flagge der Tschechoslowakei die absoluten Höhepunkte dar, wobei besonders das Finale 1962 gegen Brasilien als Denkmal des Sports gilt.
In der Ära der Tschechischen Republik ist jedoch bereits der Sieg in den Playoffs 2026 als einer der emotionalsten Meilensteine der Geschichte zu werten, da er eine zwanzigjährige Abwesenheit von der Weltbühne beendete. Zuvor wurde lediglich der 3:0-Sieg gegen die USA bei der Weltmeisterschaft 2006 als bedeutendster Moment der Neuzeit gefeiert, obwohl das Team damals nach der Vorrunde ausschied.
Die erfolgreiche Qualifikation für das Turnier 2026 wird im Land nun als ein Befreiungsschlag gewertet, der als Sprungbrett dienen soll, um erstmals seit 1990 wieder eine K.-o.-Runde bei einer Weltmeisterschaft zu erreichen.
Tschechien im Überblick
So qualifizierte sich Tschechien für die WM 2026
Der Weg zur Endrunde in Nordamerika war für Tschechien ein nervenaufreibender Marathon, der erst im Frühjahr 2026 sein glückliches Ende fand. Nachdem die Mannschaft in der regulären UEFA-Qualifikation hinter Kroatien den zweiten Platz belegt hatte, musste sie den riskanten Umweg über die Playoffs im März nehmen.
In einem dramatischen Halbfinale am 26. März 2026 gegen die Republik Irland setzte sich Tschechien in Prag erst im Elfmeterschießen durch, nachdem es nach 120 hochintensiven Minuten 2:2 gestanden hatte. Nur fünf Tage später, am 31. März 2026, behielt das Team im entscheidenden Finale gegen Dänemark erneut die Nerven. Nach einem weiteren Remis nach Verlängerung siegten die Tschechen im Elfmeterschießen mit 3:1 und lösten damit eines der letzten Tickets für die Weltmeisterschaft.
Die anschließende Bestätigung der Gruppeneinteilung ergab für das Turnier die Gruppe A, in der Tschechien nun auf den Co-Gastgeber Mexiko, Südkorea und Südafrika trifft.
Trainer Miroslav Koubek
Seit Dezember 2025 liegt die sportliche Verantwortung in den Händen von Miroslav Koubek. Die Verpflichtung des erfahrenen Routiniers war zunächst eine Überraschung, erwies sich jedoch während der Qualifikationsentscheidung als absoluter Geniestreich des Verbandes.
Koubek, der zuvor höchst erfolgreich bei Viktoria Pilsen gearbeitet hatte, brachte die nötige Ruhe und taktische Abgeklärtheit in das Team, um die extremen Drucksituationen der Play-offs im März erfolgreich zu meistern. Er lässt bevorzugt in einem kompakten System spielen, das großen Wert auf eine stabile Defensivachse um Kapitän Tomáš Souček und ein schnelles Spiel über die Außenbahnen legt. Seine größte Stärke liegt in der psychologischen Führung, mit der er den sogenannten Play-off-Fluch der Tschechen binnen weniger Monate brach.
Sein erklärtes Ziel für die Weltmeisterschaft 2026 ist es, die Rolle des unbequemen Außenseiters zu perfektionieren und in der Gruppe A vor allem die mexikanischen Gastgeber herauszufordern.
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