18+ | Spiele mit Verantwortung | AGB gelten | Glücksspiel kann abhängig machen | Wir erhalten eine Provision von den hier angeführten Buchmachern.

Belgien

Belgien bei der WM 2026

Name

Royal Belgian Football Association

Gegründet

1.9.1895

Trainer

Rudi Garcia

Kapitän

Youri Tielemans

WM-Teilnahmen

14

Größter Erfolg

3. Platz (2018)

Nächstes Spiel

Juni 15, 2026 20:00
Belgien Ägypten
Odds are subject to change. Last updated 23.01.2026 13:31

Quoten Stand: 28. Januar 2026, 08:25 Uhr. Angaben ohne Gewähr. 18+ | AGB gelten.

Belgien WM 2026 Weltmeister Quote

Quoten sind derzeit nicht verfügbar.

Belgien – Spielplan und Ergebnisse

Belgien – Kader und Statistiken

Geschichte von Belgien bei der WM

Die belgische Fußballnationalmannschaft, bekannt als die „Roten Teufel“, blickt auf eine lange und stolze Geschichte bei Weltmeisterschaften zurück. Ihren ersten großen Meilenstein setzte sie 1986 in Mexiko, als ein kampfbetontes Team um Legenden wie Enzo Scifo überraschend bis ins Halbfinale vordrang und den vierten Platz belegte. Dieser Erfolg begründete Belgiens Ruf als eine Nation, die taktische Disziplin mit spielerischer Raffinesse verbinden kann.

In den folgenden Jahrzehnten erlebte die Mannschaft einen tiefgreifenden Wandel. Nach einer Phase der Abstinenz um die Jahrtausendwende entwickelte Belgien durch eine konsequente Nachwuchsförderung eine „Goldene Generation“, die das Team dauerhaft an die Spitze der Weltrangliste führte. Der vorläufige Höhepunkt dieser Ära war die WM 2018 in Russland, bei der Belgien nach einem packenden Turnier den dritten Platz belegte und seinen Status als eine der besten Mannschaften der Welt zementierte.

Heute steht die belgische Nationalmannschaft für eine Mischung aus internationaler Erfahrung und dem Einbau junger, hochtalentierter Spieler aus den europäischen Top-Ligen. Unter moderner Führung hat sich das Team von einer reinen Kontermannschaft zu einem dominanten Kollektiv entwickelt, das auf Ballbesitz und variables Offensivspiel setzt. Belgien geht mit dem klaren Anspruch in die kommenden Turniere, seine traditionsreiche Geschichte fortzuschreiben und endlich den ersten großen Titel für das Land zu gewinnen.

Größter WM-Erfolg von Belgien

Der dritte Platz bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland gilt bis heute als der größte Triumph der belgischen Fußballgeschichte. Die „Roten Teufel“ reisten mit einer Mannschaft voller Weltstars an und untermauerten ihre Favoritenrolle bereits in der Gruppenphase mit drei souveränen Siegen. Besonders beeindruckend war die taktische Flexibilität des Teams, das sowohl gegen defensiv eingestellte Gegner Lösungen fand als auch im Umschaltspiel eine enorme Wucht entwickelte. Unter Trainer Roberto Martínez formte sich eine Einheit, die individuelle Klasse mit einer kollektiven Siegermentalität verband.

Der Weg bis ins Halbfinale war geprägt von historisch bedeutsamen Spielen. Unvergessen bleibt das Viertelfinale gegen Rekordweltmeister Brasilien, in dem Belgien mit einer taktischen Meisterleistung und enormer Effizienz einen 2:1-Sieg feierte. Spieler wie Eden Hazard, Kevin De Bruyne und Romelu Lukaku agierten auf dem Höhepunkt ihres Schaffens und prägten das Turnier weltweit. Im Halbfinale unterlag man dem späteren Weltmeister Frankreich nur knapp, sicherte sich aber im Spiel um Platz drei mit einem überzeugenden 2:0 gegen England die Bronzemedaille.

Dieser Erfolg war weit mehr als ein statistisches Ergebnis. Er war der Beweis, dass Belgien in der Lage ist, über ein gesamtes Turnier hinweg gegen die absolute Weltelite zu bestehen. Der Triumph von 2018 löste in ganz Belgien eine Welle der Begeisterung aus und festigte den Stolz auf eine Generation, die den belgischen Fußball weltweit repräsentierte. Bis heute gilt dieser Erfolg als der Maßstab für alle künftigen Nationalmannschaften des Landes und als Beweis für die exzellente Ausbildung im belgischen Fußball.

Belgien im Überblick

So qualifizierte sich Belgien für die WM 2026

Die belgische Nationalmannschaft hat sich nach einer spannenden Qualifikationsphase in der Gruppe J als Gruppensieger für die WM 2026 qualifiziert. In dieser Gruppe traf Belgien auf Wales, Nordmazedonien, Kasachstan und Liechtenstein. Da Belgien im März 2025 in den Play-offs der Nations League gefordert war, startete das Team erst im Juni in die WM-Qualifikation.

Der Auftakt verlief zunächst wechselhaft: Einem 1:1 in Nordmazedonien folgte ein spektakulärer 4:3-Heimsieg gegen Wales, bei dem Kevin De Bruyne das Spiel in der 88. Minute entschied. In der Folge stabilisierte sich die Mannschaft und feierte deutliche Siege, darunter ein 6:0 gegen Liechtenstein und ein 6:0 gegen Kasachstan im September 2025. Besonders nervenaufreibend war die Schlussphase der Qualifikation. Nachdem man im Oktober gegen Nordmazedonien (0:0) und im November gegen Kasachstan (1:1) Punkte liegen ließ, kam es am letzten Spieltag zum entscheidenden Duell.

Am 18. November 2025 besiegelte Belgien mit einem fulminanten 7:0-Sieg gegen Liechtenstein endgültig den ersten Platz in der Gruppe J. Mit 18 Punkten aus acht Spielen und einem Torverhältnis von 29:7 verwies man Wales auf den zweiten Rang. Überragende Akteure der Kampagne waren Jérémy Doku und Charles De Ketelaere, die im entscheidenden Spiel jeweils doppelt trafen, sowie Kapitän Youri Tielemans und der erfahrene Hans Vanaken. Auch Kevin De Bruyne blieb der zentrale Taktgeber, während Romelu Lukaku trotz verletzungsbedingter Pausen wichtige Treffer beisteuerte. Unter der Leitung von Rudi Garcia bewies das Team vor allem offensiv eine enorme Durchschlagskraft.

Trainer Rudi Garcia

Rudi Garcia ist seit dem 24. Januar 2025 Cheftrainer der belgischen Nationalmannschaft. Er übernahm das Amt als Nachfolger von Domenico Tedesco mit der klaren Mission, Belgien zum vierten Mal in Folge zu einer Weltmeisterschaft zu führen. Der erfahrene Franzose, der zuvor Spitzenklubs wie den OSC Lille, die AS Rom, Olympique Lyon und die SSC Neapel trainierte, gilt als taktischer Experte für kontrollierten Offensivfußball.

Garcia legt großen Wert auf eine flexible Grundordnung – oft ein 4-2-3-1 oder 4-3-3 – und eine starke psychologische Bindung zu seinen Führungsspielern wie De Bruyne und Lukaku. In der Qualifikation gelang es ihm, junge Talente wie Bakayoko und De Ketelaere erfolgreich zu integrieren und gleichzeitig die defensive Stabilität zu wahren. Unter seiner Führung hat Belgien eine neue Spielfreude entwickelt und strebt an, die individuelle Klasse des Kaders bei der WM 2026 in einen großen zählbaren Erfolg umzumünzen.