Name
The Football Association
Gegründet
26.10.1863
Trainer
Thomas Tuchel
Kapitän
Harry Kane
WM-Teilnahmen
16
Größter Erfolg
Weltmeister (1966)
England WM 2026 Weltmeister Quote
England – Spielplan und Ergebnisse

Fr., 27 März ![]() ![]() | 19:45 |
Di., 31 März ![]() ![]() | 18:45 |
Aktuelle Nachrichten zu England
England – Kader und Statistiken
Geschichte von England bei der WM
Die englische Fußballnationalmannschaft, die als Mutterland des Fußballs gilt, blickt auf eine bewegte und traditionsreiche Geschichte bei Weltmeisterschaften zurück. Ihren historisch bedeutsamsten Triumph feierte sie 1966 bei der Heim-WM, als das Team im legendären Wembley-Stadion im Finale gegen Deutschland triumphierte und damit den Grundstein für den Mythos der „Three Lions“ legte.
In den folgenden Jahrzehnten erlebte England eine Phase mit wechselhaftem Erfolg, in der das Team oft knapp am großen Wurf scheiterte. Dennoch blieb England stets ein gefürchteter Gegner und erreichte 1990 in Italien das Halbfinale, wo man erst im Elfmeterschießen unterlag. Diese Ära festigte den Ruf der Mannschaft als leidenschaftliches Kollektiv, das jedoch häufiger mit dem sprichwörtlichen „Elfmetertrauma“ und dramatischen Spielverläufen zu kämpfen hatte.
Nach der Jahrtausendwende und einer Phase der Neuausrichtung setzte England verstärkt auf eine hochmoderne Ausbildung und die Integration junger Talente aus der heimischen Premier League. Dieser Wandel führte zu einer neuen Konstanz in der Weltspitze, was sich im Erreichen des Halbfinals 2018 in Russland widerspiegelte. Heute steht die englische Nationalmannschaft für eine Mischung aus großer Historie, physischer Stärke und einer neuen spielerischen Leichtigkeit, mit dem klaren Ziel, die jahrzehntelange Sehnsucht nach einem weiteren großen Titel endlich zu stillen.
Größter WM-Erfolg von England
Der WM-Titel von 1966 gilt bis heute als der bedeutendste Triumph der englischen Fußballgeschichte und als das emotionale Zentrum des nationalen Sports. Die englische Mannschaft trat beim Turnier im eigenen Land mit einer enormen Erwartungshaltung an und traf auf dem Weg zum Titel auf hochkarätige Konkurrenz. Besonders beeindruckend war die Defensivstärke des Teams, das bis zum Halbfinale kein einziges Gegentor kassierte und eine außergewöhnliche taktische Disziplin an den Tag legte.
Unter Trainer Alf Ramsey entwickelte die Mannschaft eine enorme Geschlossenheit, die durch Physis und unbändigen Siegeswillen bestach. Der Weg ins Finale war geprägt von hart umkämpften Partien und der Führungspersönlichkeit von Kapitän Bobby Moore. Spieler wie Bobby Charlton, Geoff Hurst und Torhüter Gordon Banks wurden zu nationalen Ikonen und prägten die entscheidenden Phasen des Turniers.
Am 30. Juli 1966 kam es schließlich im Wembley-Stadion zum denkwürdigen Finale gegen Deutschland. In einem hochdramatischen Spiel kämpfte sich England nach einem Rückstand zurück und ging in Führung, bevor Deutschland kurz vor Ende der regulären Spielzeit den Ausgleich zum 2:2 erzielte. Die Entscheidung fiel in der Verlängerung durch das wohl berühmteste Tor der Fußballgeschichte: Das „Wembley-Tor“ durch Geoff Hurst sorgte für die Vorentscheidung, bevor er kurz vor Schluss mit dem 4:2 alles klar machte. Dieser Triumph war weit mehr als nur ein sportlicher Sieg. Er zementierte Englands Status als Fußballgroßmacht und löste eine landesweite Euphorie aus, die bis heute in den Fangesängen und der Fußballkultur des Landes nachhallt. Der Erfolg von 1966 bewies, dass die „Three Lions“ mit Entschlossenheit und Heimvorteil die Weltspitze erklimmen können. Bis heute ist dieser Titel der Maßstab für jede neue Generation englischer Nationalspieler und das fundamentale Symbol für den Stolz des englischen Fußballs.
England im Überblick
So qualifizierte sich England für die WM 2026
Die englische Nationalmannschaft hat sich mit einer historischen und makellosen Bilanz für die WM 2026 qualifiziert. In der Qualifikationsgruppe K traf England auf Serbien, Albanien, Lettland und Andorra.
Bereits zu Beginn der Qualifikation setzte das Team unter dem neuen Trainer Thomas Tuchel ein klares Zeichen: Am 21. März 2025 startete England mit einem souveränen 2:0-Heimsieg gegen Albanien, gefolgt von einem 3:0 gegen Lettland nur drei Tage später. Besonders beeindruckend war die defensive Stabilität der „Three Lions“. Im gesamten Verlauf der acht Qualifikationsspiele kassierte die Mannschaft kein einziges Gegentor – ein Novum in der englischen WM-Qualifikationsgeschichte. Den höchsten Sieg feierte das Team im September 2025 mit einem furiosen 5:0-Auswärtssieg gegen den vermeintlich stärksten Gruppenkonkurrenten Serbien in Belgrad.
Der entscheidende Moment kam am 14. Oktober 2025: Durch einen 5:0-Sieg in Lettland sicherte sich England bereits zwei Spieltage vor Schluss rechnerisch das WM-Ticket und qualifizierte sich damit als erste europäische Nation für die Endrunde in Nordamerika. Zum Abschluss der Gruppenphase im November 2025 wurden auch die Rückspiele gegen Serbien (2:0) und Albanien (2:0) gewonnen. Mit einer perfekten Punkteausbeute von 24 Zählern und einem Torverhältnis von 22:0 untermauerte England seine Favoritenrolle. Angeführt von Kapitän Harry Kane, der als treibende Kraft der Offensive glänzte, sowie jungen Leistungsträgern wie Jude Bellingham, bewies die Mannschaft eine enorme taktische Reife.
Trainer Thomas Tuchel
Thomas Tuchel hat im Januar 2025 offiziell das Amt des englischen Nationaltrainers übernommen. Er trat die Nachfolge von Gareth Southgate an und erhielt einen 18-Monats-Vertrag mit dem klaren Ziel, den ersten großen Titel seit 1966 zu gewinnen. Tuchel gilt als einer der taktisch versiertesten Trainer der Welt und verfügt über umfangreiche Erfahrung auf höchstem europäischem Niveau.
Tuchel setzt bei den „Three Lions“ auf eine hochflexible Spielweise, eine disziplinierte Defensive und ein schnelles Umschaltspiel. Er legt großen Wert auf die individuelle Förderung der zahlreichen Weltklasse-Talente im englischen Kader und eine klare, leistungsorientierte Kommunikation. Unter seiner Führung hat die Mannschaft bereits in der Qualifikation eine beeindruckende Effizienz und defensive Perfektion gezeigt, was die Hoffnungen der englischen Fans auf den lang ersehnten WM-Sieg massiv befeuert hat.
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