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Ski Alpin

Streif Strecke: Abschnitte, Schlüsselstellen und Streckenverlauf der Kitzbühel Abfahrt

Thomas Haider  23. Januar 2026
Kitzbühel Streif Streckenverlauf Streckenabschnitte
Ein Blick auf die berühmte Streif Strecke der Kitzbühel Abfahrt. (© APA-PictureDesk/Alamy Live News)

Die Streif Strecke in Kitzbühel ist die anspruchsvollste, gefährlichste und brutalste Abfahrt der Welt. Hier gab es von großen Triumphen bis zu schlimmen Tragödien schon alles.

Wie sieht der Streif Streckenverlauf genau aus welche Abschnitte der Kitzbühel Abfahrt sind am Wichtigsten?

Die Eckdaten der Streif Strecke in Kitzbühel

Streckenname: Streif
Start: 1.665 m
Ziel: 805 m
Höhendifferenz: 860 m
Streckenlänge: 3.315 m
Durchschnittliche Neigung 27 %
Maximale Neigung: 85 %
Durchscnittsgeschwindigkeit: ca. 103 km/h
Höchstgeschwindigkeit: ca. 140 km/h

 

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Die Kitzbühel Abfahrt: Streif Streckenverlauf und Streckenabschnitte

Der Start am Streif Streckenverlauf befindet sich auf 1.665 Meter. Das Starthaus steht hier das ganze Jahr, ist sogar im Sommer besuchbar. Alle bisherigen Sieger sind darin verewigt.

Das Starthaus der Streif Strecke ist auch aus anderen Gründen sagenumwoben. Man erzählt sich, sie manche Akteure sollen sich hier vor dem Rennen übergeben haben oder beim Anblick des Starthangs kreidebleich wieder mit der Gondel runtergefahren sein. Wer kann es ihnen verübeln?

Schon der Blick aus dem Startgate lässt Böses erahnen: 180 Meter geht es steil nach unten. Die Athleten kommen in etwa drei Sekunden auf 60 km/h – und schon kommt der erste der vielen bekannte Streif Streckenabschnitte – die Mausefalle.


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Die berühmt-berüchtigte Mausefalle

Auf dem 160 Meter langen und 51 Prozent steilen Starthang erreichen die Rennläufer nach nur 8,5 Sekunden die Mausefalle.

Die Mausefalle ist mit einem in Gefälle von 85 % (40,4°) das steilste Stück der Kitzbühel Abfahrt und zugleich auch der erste Sprung am Streif Streckenverlauf, der zugleich auch der Weiteste ist.

Je nach Schneelage und Präparierung fliegen die Athleten an die 80 Meter auf dem mit 85 Prozent Gefälle steilstem Stück der Streif Abfahrt.

Streif Strecke mit Karussell und Steilhang

Gleich danach folgt nach einer Linkskurve mit dem „Karussell“ der vielleicht entscheidende Teil der Streif Streckenabschnitte: Der 180°-Rechtsschwung kann schon früh am Kitzbühel Streckenverlauf über Sieg oder Niederlage entscheiden. Dabei müssen die Rennläufer Fliehkräfte von 3,1 g aushalten.

Nach einer Linkskurve fährt der Rennläufer über einen 180°-Rechtsschwung – auch als Karussell bezeichnet – und eine weitere Linkskurve in den technisch anspruchsvollen Steilhang ein, der sowohl bei der Einfahrt als auch bei der Ausfahrt enorm wichtig ist. Es gilt möglichst viel Geschwindigkeit in den langgezogenen und flachen Brückenschuss mitzunehmen.

Das insgesamt rund 20 Fahrsekunden dauernde Gleitstück setzt sich fort mit dem Gschöss und geht dann mit einem Sprung in die Alte Schneise über.


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  • Streif Streckenabschnitte: Der Seidlalm-Sprung

    Mit einem kleinen Sprung geht es auf der Kitzbühel Abfahrt Strecke in die schräg hängende „Alte Schneise“ rein und zur Anfahrt auf den Seidlalmsprung.

    Seit 1994 gibt es den Seidlalmsprung, es ist genau die Mitte im Streif Streckenverlauf. In tiefer Hocke fahren die Athleten auf den Sprung zu, ohne zu sehen, was danach kommt. Hier muss im Sprung nach rechts gedreht werden, um die Einfahrt zur langgezogenen Linkskurve um die Seidlalm gut zu erwischen.

    Nach einem fast 90-Grad-Rechtsschwung folgt der Lärchenschuss der nächste bekannte der vielen Streif Streckenabschnitten. Direkt danach kommt die Anfahrt Oberhausberg.

    Streif Streckenverlauf Kitzbühel Abfahrt Strecke

    Streif Strecke: Die wichtigsten Abschnitte der Kitzbühel Abfahrt

    • Mausefalle
    • Steilhang
    • Brückenschuss
    • Alte Schneise
    • Seidlalmsprung
    • Lärchenschuss
    • Hausbergkante
    • Steilhang
    • Zielsprung

     

    Streif Streckenverlauf: Der Hausberg und die Traverse

    Mit dem Hausberg und der sogenannten „Hausbergkante“ steht im Streif Streckenverlauf die nächste spektakuläre Schlüsselstelle an.

    Am Sprung über die Hausbergkante gilt es, Richtung zu machen, um darauf beim langgezogenen Linksschwung möglichst viel Höhe für die Traverse zu gewinnen. Damit können die Rennläufer verhindern, anschließend in der schräg hängenden Traverse von ihren zahlreichen Wellen und Schlägen zu weit nach unten getragen werden.

    Die Querfahrt in der Traverse auf der Kitzbühel Abfahrt wird mit rund 100 km/h absolviert. Die Traverse ist sogar einer der gefährlichsten Stellen der Streif Streckenabschnitte, hier gab es schon viele spektakuläre Stürze. Man erinnere sich an Pietreo Vitalini im Jahr 1995 als er dabei sogar über die Fangzäune geschleudert wurde.

     

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    Der Zielsprung, letzter Abschnitt der Streif Strecke

    Die spektakuläre Traverse mündet über einen markant gesetzten Rechtsschwung in den langen Zielschuss, wo Geschwindigkeiten bis zu 140 km/h oder sogar 150 km/h erreicht werden. Das der Teil der Kitzbühel Abfahrt Strecke, wo die Rennläufer am Schnellsten unterwegs sind.

    Gefährlich ist vor dem Zielsprung die Kompression. Sie drückt die Rennläufer regelrecht auf die Piste und anschließend heben sie nach einem kleinen Sprung – der früher deutlich weiter und höher war – in die letzten Meter ab. Unvergesslich ist allen Skifans dabei die Grätsche beim Zielsprung Kristian Ghedina.

    Nach der Landung geht es gerade aus ins Ziel und die schwerste Abfahrt der Welt ist bewältigt.

    Die komplette Streif Strecke im Video

    Video: Der Streif Streckenverlauf aus der Sicht der Helmkamera.

    Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Streif Strecke

    Erstmals auf der Streif wurde 1937 gefahren, der Sieger hieß Thaddäus Schwabl mit einer Siegerzeit von 3:53,1 Minuten. Im Laufe der Zeit hat sich die Streif Abfahrt in Kitzbühel zum bekanntesten Skirennen der Welt entwickelt.

    Was ist der Streckenrekord auf der Streif?

    Der Streckenrekord auf der legendären Streif-Abfahrt in Kitzbühel wird seit 1997 von dem Österreicher Fritz Strobl gehalten, der eine Zeit von 1:51,58 Minuten fuhr und damit eine Marke setzte, die bis heute ungebrochen ist.

    Wer ist der Rekordsieger der Kitzbühel Abfahrt

    Der Rekordsieger auf der Streif Strecke in Kitzbühel ist Didier Cuche. Der Schweizer hat die Abfahrt insgesamt fünf Mal die Abfahrt gewonnen (1998, 2008, 2010, 2011, 2012) Vier Mal gewann Cuche die klassische Hahnenkammabfahrt und zudem ein Zusatzrennen (1998).

    Die schwerste Stürze auf der Streif

    Mit dem anspruchsvollen Streckenverlauf und den vielen selektiven Abschnitte gilt die Kitzbüheler Streif Strecke als die schwerste Abfahrt der Welt. Das belegen auch sehr viele schwere Stürze. Hier eine kurze Auswahl, wem aller die schwerste Abfahrt der Welt bereits zum Verhängnis wurde:

    4. Jänner 1989: Brian Stemmle (CAN) prallte bei der Steilhang-Ausfahrt ins Netz und schwebte danach in Lebensgefahr. Unter anderem erlitt er eine Beckenzertrümmerung,

    10. Jänner 1996: Andreas Schifferer (AUT) stürzte im Training beim Zielsprung und zog sich dabei ein Schädel-Hirn-Trauma zu. Er lag drei Tage im Koma.

    21. Jänner 1999: Patrick Ortlieb (AUT) erlitt bei einem Sturz an der Hausbergkante unter anderem einen Trümmerbruch im rechten Oberschenkel sowie Verletzungen an Hüfte und Knie.

    19. Jänner 2008: Scott Macartney (USA) stürzte im Zielschuss bei 141,2 km/h und erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma.

    22. Jänner 2009: Beim Abschlusstraining stürzte Daniel Albrecht (SUI) beim Zielsprung schwer. Er erlitt ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und Lungenquetschungen.

    20. Jänner 2011: Hans Grugger (AUT) verlor beim Trainingslauf in der Mausefalle die Kontrolle, stürzte mit dem Rücken hart auf die Piste und blieb regungslos liegen. Er zog sich schwere Kopf- und Brustverletzungen zu.

     

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    Thomas Haider

    Thomas Haider

    Alter: 47 Nationalität: Österreich Lieblings-Wettanbieter: Bet365

    Seit rund 15 Jahren ist Thomas journalistisch im Sportbereich tätig, zunächst als Praktikant bei einem Online-Portal, danach bei einem großen österreichischen Sportverlag - der Sport-Woche - als fixer Redakteur. Neben dem obligatorischen Insider-Wissen in Sachen Fußball kennt er sich vor allem mit Tennis, Radsport und dem alpinen Skisport aus. Bei der Wettbasis als Herr des News-Geschehens tätig, wurde sein Portfolio mittlerweile um MMA, Boxen und Politik erweitert.   Mehr lesen