Name
Scottish Football Association
Gegründet
13. März 1873
Trainer
Steve Clarke
Kapitän
Andy Robertson
WM-Teilnahmen
9
Größter Erfolg
Gruppenphase
Schottland WM 2026 Weltmeister Quote
Schottland – Spielplan und Ergebnisse

Sa., 28 März ![]() ![]() | 17:00 |
Di., 31 März ![]() ![]() | 10:00 |
Aktuelle Nachrichten zu Schottland
Schottland – Kader und Statistiken
Geschichte von Schottland bei der WM
Die schottische Nationalmannschaft, bekannt als die „Bravehearts“, blickt auf eine traditionsreiche Geschichte zurück, die bereits 1954 in der Schweiz begann. Über Jahrzehnte hinweg etablierte sich Schottland als feste Größe im europäischen Fußball und qualifizierte sich zwischen 1974 und 1990 für fünf aufeinanderfolgende Endrunden.
Trotz zahlreicher legendärer Momente und Siege gegen namhafte Gegner blieb der Mannschaft der Sprung in die K.-o.-Runde bisher stets verwehrt. Das internationale Renommee der Schotten basiert vor allem auf ihrer leidenschaftlichen Spielweise und den treuen Fans der „Tartan Army“. Unvergessen bleibt der Sieg gegen den Vizeweltmeister Niederlande 1978, der den Status Schottlands als gefährlicher Außenseiter festigte.
Nach einer langen Phase der Abwesenheit von der Weltbühne nach 1998 durchlief der Verband eine strategische Erneuerung, die auf defensive Stabilität und eine geschlossene Teamleistung setzt. Heute steht die Nationalmannschaft für eine stolze Tradition, eine neue taktische Reife und den brennenden Ehrgeiz, bei der WM 2026 erstmals die Gruppenphase zu überstehen.
Größter WM-Erfolg von Schottland
Obwohl Schottland bisher nie das Achtelfinale erreichte, gilt die Weltmeisterschaft 1974 in der Bundesrepublik Deutschland als der größte sportliche Erfolg der Verbandsgeschichte. Die Mannschaft blieb als einzige des gesamten Turniers ungeschlagen und schied nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz unglücklich in der Vorrunde aus.
Unter Trainer Willie Ormond präsentierte sich Schottland als defensives Bollwerk und taktisch disziplinierte Einheit, die selbst gegen die Weltelite bestehen konnte. Der Weg durch das Turnier war geprägt von heroischen Leistungen. Nach einem 2:0-Auftaktsieg gegen Zaire trotzte Schottland dem amtierenden Weltmeister Brasilien ein sensationelles 0:0 ab. Im entscheidenden letzten Spiel gegen Jugoslawien sicherte ein 1:1-Unentschieden den ungeschlagenen Status, reichte jedoch nicht für das Weiterkommen.
Dieser Erfolg bewies, dass Schottland auf Augenhöhe mit den besten Teams der Welt agieren kann. Bis heute steht der Auftritt von 1974 als emotionales Fundament für den schottischen Stolz und dient als Maßstab für die Ambitionen der aktuellen Generation bei der WM 2026.
Schottland im Überblick
So qualifizierte sich Schottland für die WM 2026
In der UEFA-Qualifikationsgruppe C belegte Schottland mit 13 Punkten den ersten Platz vor Dänemark, Griechenland und Belarus. Die Qualifikation begann im September 2025 mit einem 0:0 in Dänemark und einem 2:0-Sieg in Belarus. Im Oktober folgten Heimsiege gegen Griechenland (3:1) und Belarus (2:1).
Nach einer 2:3-Niederlage in Griechenland sicherte sich Schottland am 18. November 2025 durch einen dramatischen 4:2-Sieg gegen Dänemark im Hampden Park den Gruppensieg. Die Tore im entscheidenden Spiel erzielten Scott McTominay, Lawrence Shankland, Kieran Tierney und Kenny McLean.
Die Auslosung ergab für die Weltmeisterschaft die Gruppe C gegen Brasilien, Marokko und Haiti.
Trainer Steve Clarke
Steve Clarke ist seit Mai 2019 Cheftrainer der schottischen Nationalmannschaft. Er übernahm das Amt nach Stationen in der englischen Premier League und führte die Bravehearts bereits zu zwei Europameisterschaften.
Clarke wird für seine pragmatische Spielphilosophie, seine taktische Akribie und die enorme defensive Stabilität geschätzt, die er dem Team verliehen hat. Unter seiner Führung legt Schottland großen Wert auf ein kompaktes Mittelfeld und gefährliche Standardsituationen. Clarke setzt auf eine eingeschworene Einheit um Schlüsselspieler wie Andrew Robertson und Scott McTominay.
Sein Ziel für die Weltmeisterschaft 2026 ist es, die gewonnene taktische Reife zu nutzen, um in der anspruchsvollen Gruppe C gegen Brasilien und Marokko zu bestehen und endlich den historischen Fluch der Vorrunde zu brechen.




