Name
Fédération Royale Marocaine de Football
Gegründet
26. Januar 1957
Trainer
Walid Regragui
Kapitän
Achraf Hakimi
WM-Teilnahmen
7
Größter Erfolg
4. Platz (2022)
Marokko WM 2026 Weltmeister Quote
Marokko – Spielplan und Ergebnisse

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Aktuelle Nachrichten zu Marokko
Marokko – Kader und Statistiken
Geschichte von Marokko bei der WM
Die marokkanische Nationalmannschaft, bekannt als die „Löwen vom Atlas“, nimmt eine Vorreiterrolle für den afrikanischen und arabischen Fußball ein. Bereits 1970 in Mexiko war Marokko die erste afrikanische Mannschaft, die nach dem Zweiten Weltkrieg an einer Endrunde teilnahm.
1986 schrieben sie Geschichte, als sie als erste Mannschaft des Kontinents eine WM-Gruppenphase als Sieger beendeten und das Achtelfinale erreichten. Über die Jahrzehnte etablierte sich Marokko als taktisch disziplinierte Mannschaft mit hoher technischer Begabung.
Mit dem sensationellen Einzug ins Halbfinale 2022 erreichte das Team einen Status, der Marokko zu einem globalen Schwergewicht des Fußballs machte. Heute steht die Nationalmannschaft für eine exzellente Verzahnung von in Europa ausgebildeten Spielern und heimischen Talenten sowie den Anspruch, bei der WM 2026 den letzten Schritt bis ins Finale zu gehen.
Größter WM-Erfolg von Marokko
Der vierte Platz bei der Weltmeisterschaft 2022 in Katar ist der größte Erfolg der marokkanischen und afrikanischen Fußballgeschichte. Marokko schloss die Gruppenphase als Erster vor Kroatien und Belgien ab.
In der K.-o.-Runde besiegte das Team unter Trainer Walid Regragui die europäischen Schwergewichte Spanien (im Elfmeterschießen) und Portugal (1:0). Besonders die defensive Organisation und die Leidenschaft des Teams setzten neue Maßstäbe für Außenseiter bei Weltmeisterschaften. Erst im Halbfinale unterlag man dem Titelverteidiger Frankreich knapp mit 0:2.
Dieser Erfolg löste eine globale Welle der Sympathie aus und bewies, dass eine afrikanische Mannschaft durch taktische Perfektion und kollektive Stärke bis in die absolute Weltspitze vordringen kann. Der Erfolg von 2022 dient heute als emotionales Fundament für die Ambitionen bei der WM 2026 und festigte Marokkos Ruf als neue Macht im Weltfußball.
Marokko im Überblick
So qualifizierte sich Marokko für die WM 2026
In der CAF-Qualifikationsgruppe E belegte Marokko mit 24 Punkten den ersten Platz vor dem Niger, Tansania, Sambia und Kongo. Das Team gewann alle acht absolvierten Gruppenspiele.
Den entscheidenden 2:1-Sieg gegen Sambia, der die vorzeitige Qualifikation besiegelte, feierte Marokko am 10. Oktober 2025 in Agadir.
Marokko schloss die Qualifikation mit einem Torverhältnis von 19:3 ab. Die Auslosung vom 5. Dezember 2025 ergab für die Weltmeisterschaft die Gruppe C, in der Marokko auf Brasilien, Haiti und Schottland trifft.
Trainer Walid Regragui
Walid Regragui ist seit August 2022 Cheftrainer der marokkanischen Nationalmannschaft. Er übernahm das Team kurz vor der WM 2022 und führte es zum historischen Halbfinaleinzug. Regragui wird für seine pragmatische Taktik, seine emotionale Intelligenz und seine Fähigkeit geschätzt, Spieler aus verschiedensten europäischen Top-Ligen zu einer verschworenen Einheit zu formen.
Er legt großen Wert auf eine kompakte Defensive und ein schnelles, technisch anspruchsvolles Umschaltspiel über Schlüsselspieler wie Achraf Hakimi und Hakim Ziyech. Regragui hat es geschafft, ein defensives Bollwerk zu errichten, das selbst gegen Weltklassemannschaften kaum Chancen zulässt.
Sein Ziel für die Weltmeisterschaft 2026 ist es, die taktische Reife der Mannschaft zu nutzen, um den Erfolg von 2022 zu bestätigen und Marokko dauerhaft unter den besten vier Teams der Welt zu etablieren.


