Peter Wright vs. Gerwyn Price, Tipp & Quoten – Darts WM

Haut der "Bad Boy" nun auch "Snakebite" raus?

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Peter Wright (Schottland)
Peter Wright (Schottland) © imago im
Spiel: Peter Wright - Gerwyn Price
Tipp: 2
Quote: 1.68 (Stand: 30.12.2019, 08:49)
Wettbewerb: World Darts Championship
Datum: 30.12.2019, 20:15 Uhr
Wettanbieter: Unibet
Einsatz: 7 / 10

Insgesamt drei Matches wird es im Alexandra Palace in London bei der diesjährigen Darts-Weltmeisterschaft noch geben. Am Montagabend steigen ab 20:15 Uhr die beiden Halbfinals, ehe am Neujahrstag um 20:00 Uhr das Endspiel angesetzt ist.

Vor dem ersten Semifinale zwischen Peter Wright und Gerwyn Price werden die niedrigsten Quoten auf den Gesamtsieg immer noch für Michael van Gerwen angeboten. Der Holländer trifft im Anschluss auf den einzig verbliebenen Engländer Nathan Aspinall.

Wir wollen uns allerdings mit der Begegnung von „Snakebite“ und „Iceman“ beschäftigen, die Darts auf allerhöchstem Niveau verspricht. Beide gelten als exzellente Scorer, die sich in Anbetracht des schnellen Spielstils in einen echten Rausch spielen könnten. Weil zudem von einer knappen Partie mit einigen Legs sowie Sätzen ausgegangen werden darf, scheint bei Wright vs. Price eine Prognose auf viele 180er durchaus naheliegend.

Darüber hinaus sehen wir den walisischen Ex-Rugby-Profi, der ein extrem starkes 2019 gespielt hat und bereits im Vorfeld dieser Weltmeisterschaft als größer van Gerwen-Konkurrent gehandelt wurde, zurecht in der Favoritenrolle. Auch wenn sein kommender Gegner, der Paradiesvogel aus Schottland, im Viertelfinale eine Gala-Leistung bot, würden wir uns bei Wright vs. Price für einen Tipp auf den „Iceman“ entscheiden.

Unser Value Tipp:
9-Dart-Finish
12.00

Bei Betfair wetten

(Wettquoten vom 30.12.2019, 08:55 Uhr)

Scotland Peter Wright – Statistik & aktuelle Form

Aktuelle Platzierung in der PDC Order of Merit: 7.

Die Weltmeisterschaft und Peter Wright – das passte in den letzten Jahren nicht immer zusammen. Alleine bei den vergangenen beiden Auflagen scheiterte der größte Paradiesvogel der PDC jeweils in der zweiten Runde. Sein größter Triumph im „Ally Pally“ war der Final-Einzug 2014, als er jedoch gegen seinen ewigen Rivalen Michael van Gerwen mit 4:7 den Kürzeren zog.

Auch bei der aktuell laufenden Darts WM hatten nur wenige Experten den Schotten so richtig auf der Rechnung, da „Snakebite“ ein unter dem Strich gebrauchtes Jahr 2019 spielte. Die beiden größten Erfolge landete der 49-Jährige beim World Cup of Darts sowie beim German Darts Masters. Beide Turniere konnte Wright, der im Vorfeld dieser WM in der Weltrangliste (Order of Merit) dennoch auf Rang sieben abrutschte, für sich entscheiden.

Dem gegenüber standen allerdings auch enttäuschende Auftritte in der Premier League (achter Platz), beim World Grand Prix, bei der European Championship oder auch beim Endturnier der Players Championship, die dafür sorgten, dass der Schotte nicht in einem Atemzug mit van Gerwen oder Price im Hinblick auf den WM-Titel genannt wurde.

Umso erstaunlicher ist es, dass Peter Wright tatsächlich den Sprung unter die besten Vier geschafft hat. Mit etwas Pech wäre die WM für den Paradiesvogel aber bereits früher zu Ende gewesen, denn weder in der zweiten Runde gegen den unbekannten Noah Malicdem (3:2), noch in der dritten Runde gegen Seigo Asada (4:2) wusste der Schotte hundertprozentig zu überzeugen.

Im Achtelfinale lag der sympathische Rechtshänder, der mit dem Lied „Don’t stop the party“ von Pitbull einläuft, mit 3:0 nach Sätzen und 2:0 nach Legs gegen Jeffrey de Zwaan vorne und musste dennoch in einen entscheidenden siebten Durchgang.

Erst im Viertelfinale spielte sich „Snakebite“ gegen Luke Humphries in einen echten Rausch, warf über 105 Punkte im Schnitt, checkte die 170 und überzeugte mit einer guten Doppel-Quote. Die starke Leistung beim 5:3-Erfolg über den ungesetzten Junioren-Weltmeister dürfte auch einer der Gründe sein, warum vor der Partie zwischen Wright und Price die Quoten auf den Erfolg des WM-Finalisten von 2014 etwas nach unten korrigiert wurden.

Trotzdem bleibt der erfahrene Brite, der während eines Matches gerne mal die Pfeile wechselt, am Montagabend Außenseiter. Wir halten es für nicht unwahrscheinlich, dass sich Wright bei einer langen Partie mehr Auszeiten nehmen wird als sein Kontrahent. Auf diesem hohen Niveau könnten sich diese kurzen Schwächephasen als tödlich erweisen.

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Wales Gerwyn Price – Statistik & aktuelle Form

Aktuelle Platzierung in der PDC Order of Merit: 3.

Vor Beginn der Weltmeisterschaft wurde Gerwyn Price – neben Michael van Gerwen – als absoluter Top-Favorit auf den Titel gehandelt. Der Waliser hat ein extrem gutes Jahr 2019 hinter sich. Unter anderem gewann der muskelbepackte „Iceman“, der in seinem früheren Leben Rugby-Profi war, den Grand Slam of Darts, die International Darts Open sowie diverse Players Championship Turniere.

Darüber hinaus erreichte er mehrere Halbfinals und entwickelte sich still und leise zum wahrscheinlich größten Contender von „Mighty Mike“. Still und Leise sind jedoch nicht die passenden Eigenschaften, wenn man über den Familienvater spricht. Nicht nur einmal sorgte der „Bad Boy“ der Darts-Szene bislang für negative Schlagzeilen.

Beim Finale des World Darts Grand Prix 2018 jubelte Price beispielsweise mehrfach derart provokant vor seinem Gegner Gary Anderson, sodass die Konkurrenten sich ein ums andere Mal anrempelten. Auch die daraufhin folgenden Aussagen im Interview, in der der „Iceman“ dem Doppel-Weltmeister sinngemäß vorwarf, unter Druck nicht seine besten Pfeile werfen zu können, waren nicht die feine „englische Art“.

Der erst 34-Jährige, der nach der Weltmeisterschaft definitiv auf Platz zwei der PDC Order of Merit klettern wird, wurde vom Verband mit einer dreimonatigen Bewährungsstrafe belegt, die – aus seiner Sicht – zum Glück nicht mit einem Spielverbot endete. Auch wenn der Waliser im diesjährigen Turnierverlauf etwas ruhiger wirkte, so stehen exzessive Jubelarien und kleinere Scharmützel mit den Fans oder dem Gegner stets an der Tagesordnung.

Weil wir dem vermeintlichen Favoriten zutrauen, in den wichtigen Phasen des Matches besser auszuchecken, würden wir bei Wright vs. Price eine Prognose auf den „Bad Boy“, der als bestes Ergebnis bei einer WM bislang das Achtelfinale (2018) stehen hat, präferieren.

Sein Weg bei der Darts WM 2020 hätte jedoch schon in der zweiten Runde vorbei sein können, hätte William O’Connor sich bei einem entscheidenden Wurf kurz vor Schluss nicht verrechnet. Gegen den Iren reicht es schließlich zu einem 3:2-Erfolg. Es folgte ein 4:0 gegen John Henderson, ein 4:2 gegen Simon Whitlock sowie ein 5:1 gegen Glen Durrant, in denen der Waliser nicht einmal sein bestes Darts zeigen musste. Dennoch wirkte er sehr souverän, abgezockt und auf seinen großen Coup fokussiert.

Wright vs. Price – Wettquoten Vergleich * – Darts WM

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Peter Wright
2.20 2.20 2.20 2.30
Gerwyn Price
1.66 1.65 1.68 1.62

(Wettquoten vom 30.12.2019, 08:49 Uhr)

Scotland Wright gegen Price Wales – Head to Head Statistik

Head to head: 13-1-5

Auf den ersten Blick liest sich der direkte Vergleich zwischen Peter Wright und Gerwyn Price doch sehr überraschend. 13 der bisher absolvierten 19 Matches konnte nämlich der Schotte, der aktuell in der Order of Merit hinter dem Waliser liegt, siegreich gestalten. Erst in fünf Fällen setzte sich der „Iceman“ durch. Eine Partie in der Premier League endete mit einem Unentschieden.

Weil der ehemalige Rugby-Profi jedoch erst seit 2018 in die Weltspitze vorgedrungen ist und sich seitdem stetig verbessert, täuscht die Head-to-Head-Bilanz. Vier der letzten fünf direkten Duelle gingen nämlich an die Nummer drei der Welt aus Markham. Das bis dato jüngste Aufeinandertreffen endete im Finale des Grand Slam of Darts mit 16:6 für Price. Auch in der Premier League behielt der „Iceman“ in dieser Saison zweimal die Oberhand (8:3, 7:5).
 

 

Scotland Wright vs. Price Wales Tipp & Prognose – 30.12.2019

Das mit Spannung erwartete erste Halbfinale bestreiten am Montagabend Peter Wright und Gerwyn Price. Gemäß der Wettquoten geht der Waliser als Favorit in die Partie. Dieser Einschätzung würden wir grundsätzlich folgen, zumal der „Iceman“ das bis dato bessere Jahr 2019 spielt und auch im Turnierverlauf bislang einen konstanteren Eindruck hinterließ.

Einzig die Tatsache, dass sich Peter „Snakebite“ Wright im Viertelfinale in einen regelrechten Rausch spielte und sich nun möglicherweise freigeschwommen hat, könnte dem Weltranglistendritten zum Verhängnis werden.

 

Key-Facts – Wright vs. Price Tipp

  • Wright spielte im Viertelfinale gegen Humphries einen 105er-Average
  • Gerwyn Price war neben van Gerwen der stärkste Spieler im Jahr 2019
  • Vier der jüngsten fünf direkten Duelle gingen an den Waliser

Wir sind jedoch der Überzeugung, dass der „Bad Boy“ der Darts-Szene in den entscheidenden Momenten die besseren Pfeile werfen wird. Wir entscheiden uns zwischen Peter Wright und Gerwyn Price deshalb für einen Tipp auf den „Iceman“. Bei Unibet erhalten wir die Top-Quote in Höhe von 1.68, die wir mit einem Einsatz von sieben Units anspielen.

 

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Tipp: Sieg Price

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