Dinamo Zagreb – Hajduk Split, Tipp: über 1,5 Tore Dinamo Zagreb – 23.05.2018

Holt sich Zagreb auch den Pokal?

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Josip Juranovic (Hajduk Split)
Josip Juranovic (Hajduk Split) © GEP

Spiel: Croatia Dinamo ZagrebCroatia Hajduk Split
Tipp: Über 1,5 Dinamo Zagreb Tore
Datum: 23.05.2018
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Wettbewerb: Kroatien Pokalfinale 2018
Wettquote: 2.10
Wettanbieter: William Hill
Einsatz: 6 Units

Die Weltmeisterschaft rückt immer näher, vorher finden aber in zahlreichen europäischen Ligen die letzten Partien statt. In Kroatien stand am vergangenen Wochenende der 36. Spieltag auf dem Programm. Da der Meistertitel und alle europäischen Plätze vergeben waren, interessierte die letzte Runde niemanden wirklich mehr. Lediglich im Tabellenkeller duellierte sich Istra mit Cibalia im Fernduell um den Relegations- beziehungsweise um den direkten Abstiegsplatz – Istra hat sich dank eines Unentschiedens den neunten Platz gesichert. Dinamo Zagreb gewann zum zwölften Mal die Meisterschaft, dies in den letzten 13 Spielzeiten. In der letzten Spielzeit belegten die Hauptstädter überraschend nur den zweiten Platz. Auch den Kroatische Cup sicherte sich Rijeka vor einem Jahr. In dieser Spielzeit ist Dinamo Zagreb zurück in alter Form und könnte sich direkt das Double schnappen. Am Mittwoch trifft die Equipe von Trainer Nenad Bjelica auf Hajduk Split. Das Pokalfinale findet im Stadion HNK Cibalia in Cinkovci statt. Die Direktduelle der beiden Teams waren in dieser Saison sehr ausgeglichen. Trotzdem ist Dinamo Zagreb als klarer Favorit zu sehen. Obwohl Zagreb von den letzten fünf Partien nur eine gewinnen konnte. Hajduk ist dagegen seit fünf Jahren ohne Titel. Die Wettquoten auf einen Sieg des Außenseiters sind in einem sehr hohen Bereich angesiedelt. Ich habe mich dennoch für einen Tipp auf die Anzahl der Tore entschieden. Die höchste Quote ist mit einer 2.10 beim Anbieter William Hill abzugreifen.
 

 

Formcheck Dinamo Zagreb

Dinamo Zagreb zog die richtigen Schlüsse aus der letztjährigen Pleite. Im Cup und in der Meisterschaft musste sich der Serienmeister geschlagen geben. Rijeka war in der vergangenen Spielzeit einfach zu konstant. Besonders die Offensive war ausschlaggebend für den ersten Titel in der Vereinsgeschichte. Da bei Rijeka nach dem Erfolg der Totalausverkauf stattfand, holte sich Zagreb die Meisterschaft zurück in die Hauptstadt. Unter anderem dank der Neuverpflichtung von Mario Gavranovic. Der Schweizer spielte vor einem Jahr noch für Rijeka und in dieser Saison erzielte er 15 Treffer für Zagreb. In den letzten Partien enttäuschte die Offensive. In fünf Partien erzielte Dinamo nur sechs Treffer.

Logische Konsequenz war, dass sie nur vier Punkte erspielt haben. Da die Meisterschaft quasi entschieden war, spielt dies keine Rolle. Trotzdem wurde mit Nenad Bjelica ein neuer Trainer installiert. Ob die Spieler von Dinamo Zagreb aber für das Pokalfinale wieder auf das gewünschte Wettkampfniveau kommen, muss abgewartet werden! Zuletzt überzeugten die Akteure beim Debüt des ehemaligen Profis Bjelica gegen Zapresic. Bereits im letzten Jahr qualifizierte sich Zagreb für das Finale. Die zwei Tore von Gavranovic zerstörten aber den Traum vom 15. Titel der Vereinsgeschichte. In diesem Jahr würden Tore vom 28-jährigen Schweizer die Fans von Dinamo Zagreb in Ekstase versetzten.

Der Weg in das Finale war für Zagreb nicht sonderlich anspruchsvoll. Erst im Halbfinale stand mit Rijeka ein ernstzunehmender Gegner gegenüber. Die Runden davor übersprang Dinamo Zagreb jeweils mit deutlichen Siegen. Im Halbfinale empfang der Serienmeister den letztjährigen Champion. Bereits nach 24 Minuten führte das Heimteam im Maksimir Stadion. Die Überlegenheit von Zagreb war vor allem in der zweiten Hälfte spürbar und zeichnete sich im Ballbesitz ab. Dinamo Zagreb hatte im Schnitt 61 Prozent Ballbesitz und verbuchte acht Schüsse auf das gegnerische Tor. Erst in der 80. und der 82. Minute fanden aber die Abschlüsse von El Arbi Soudani und Ante Coric den Weg in das Tor. Am Ende setzte sich Zagreb verdient mit 3:0 durch. Der 21-jährige Ante Coric bestreitet schon die vierte Saison bei Zagreb als Profi.

Formcheck Hajduk Split

Hajduk Split blieb in den letzten Jahren immer hinter Dinamo Zagreb und Rijeka. Auch in dieser Spielzeit müssen sich die Fußballer aus Split mit dem dritten Tabellenrang begnügen. Jedoch hatten sie nur vier Punkte Rückstand auf Rijeka und deren sieben auf den Meister. Die verlorenen Zähler hat Split aber nicht in den Direktduellen gegen die Topteams zu beklagen, vielmehr schwächelten die Südkroaten gegen den NK Rudes. Zwei Niederlagen kassierte Hajduk in dieser Saison gegen Rudes. Die Equipe Mannschaft aus einem Vorort von Zagreb belegt den achten Tabellenrang und hat sich den Ligaerhalt nur dank einer Leistungssteigerung am Ende der Saison gesichert. Da Hajduk in der Winterpause zwei ihrer besten Scorer verkauft hatte, ist der dritte Platz sicherlich als Erfolg zu werten.

In der Meisterschaft stand Hajduk Split schon länger nicht mehr auf dem ersten Platz. Zuletzt in der Saison 2004/05 sicherten sie sich den Titel. Auch im Cup sieht die Ausbeute eher enttäuschend aus. Zuletzt vor fünf Jahren sicherte sich Split gegen NK Lokomotiva Zagreb den Pokal – damals wurde das Finale noch  in einem Hin-und Rückspiel ausgetragen. In dieser Saison steht die Tür eines Titelgewinnes wieder offen. Die Bilanz gegen Dinamo Zagreb in dieser Saison lässt sich durchaus sehen. Im Februar sicherte sich Hadjuk sogar auswärts in der Hauptstadt einen Sieg. Mit Osijek und Lokomotiva Zagreb standen in dieser Saison zwei starke Gegner im Viertel-und Halbfinale gegenüber. In beiden Partien sicherte sich Split das Weiterkommen nur knapp. Gegen Lokomotiva gewannen sie erst im Elfmeterschießen. Obwohl Hadjuk Split als klarer Außenseiter in diese Partie geht, rechne ich den Südkroaten trotzdem große Chancen auf den Titelgewinn ein.
 

 

Dinamo Zagreb – Hajduk Split, Tipp & Fazit – 23.05.2018

Die Ausbeute aus den letzten fünf Ligaspielen von Zagreb ist enttäuschend. Der neue Meister sicherte sich gegen Slaven Belupo – dank eines späten Tores von Benkovic – einen Punkt. Im vergangenen Spiel kehrte Zagreb unter dem neuen Trainer Bjelica zurück auf die Siegerstraße. Dieser Sieg kam genau zur richtigen Zeit, davor hat Dinamo Zagreb fast einen Monat lang nicht gewonnen. In der Partie vom Samstag glänzte vor allem der Stürmer Gavranovic mit seinen zwei Toren. Damit Split eine Chance auf den Titel hat, müssen sie den Schweizer besser unter Kontrolle haben. Ich gehe davon aus, dass der 29-jährige Mario Gavranovic in diesem Finale den Unterschied ausmachen wird. Trotzdem ist auch Hajduk der Pokalgewinn zuzutrauen.

 

Key-Facts – Dinamo Zagreb vs. Hajduk Split

  • Mario Gavranovic erzielte im letzten Pokalfinale zwei Treffer – damals noch für Rijeka
  • Hadjuk Split ist seit fünf Jahren ohne Titel
  • Dinamo Zagreb sicherte sich bereits die Meisterschaft und ist auch im Cup der Favorit

 

Alles andere als ein Sieg von Zagreb wäre eine Sensation. Jedoch kann Hadjuk das Wunder schaffen, sofern sie die starke Offensive der Hauptstädter im Griff haben. In dieser Saison gelang Split dies größtenteils gut. Deshalb erspielte sich Hajduk Split auch vier Punkte gegen die Hauptstädter. Obwohl Split lange dagegenhalten wird, gehe ich davon aus, dass Dinamo Zagreb auch den Cup gewinnen wird. Ich habe mich in diesem Artikel für den Tipp auf über 1,5 Tore von Dinamo Zagreb entschieden. Bei William Hill sind Wettquoten bis 2,10 erzielbar. Potentielle Wetten empfehle ich mit sechs Units anzuspielen.