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5 Facts zu Olympia-Star Ilia Malinin: Herkunft, Eltern, Vermögen, Erfolge & Backflip

Steffen Peters  10. Februar 2026
Ilia Malinin Herkunft Eltern Vermögen Erfolge Backflip
Schon jetzt legendär: Ilia Malinin ist einer der großen Olympia-Stars. (© Paul Kitagaki Jr./ZUMA Press Wire)

Kaum ein Athlet hat den Eiskunstlauf in den letzten Jahren so revolutioniert wie Ilia Malinin. Der US-Amerikaner, von seinen Fans ehrfürchtig „Quad God“ genannt, bricht bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand alle Rekorde und verschiebt die Grenzen dessen, was auf zwei Kufen physikalisch möglich scheint.

Wer ist Ilia Malinin privat und wie wurde er zum „Vierfach-Gott“?

5 Facts zu Olympia-Star Ilia Malinin: seine Herkunft aus einer Eiskunstlauf-Dynastie, seine berühmten Eltern, sein Vermögen durch globale Werbedeals, seine historischen Erfolge und das Geheimnis um seinen spektakulären Backflip.

 

1. Ilia Malinins Herkunft: Ein US-Wunderkind mit usbekischen Wurzeln

Ilia Malinin wurde am 2. Dezember 2004 in Fairfax, Virginia, geboren und ist damit ein waschechter US-Amerikaner. Doch seine sportliche DNA ist tief im internationalen Eiskunstlauf verwurzelt.

Denn wie der Name schon verrät, stammt seine Familie ursprünglich aus Usbekistan und brachte eine enorme Expertise mit in die USA, als sie sich dort niederließ, um ihre Karrieren fortzusetzen und später als Trainer zu arbeiten.

Ilia wuchs zweisprachig auf und spricht fließend Englisch und Russisch, was ihm hilft, sich in der oft osteuropäisch geprägten Welt des Eiskunstlaufs bestens zu verständigen.

Seine Herkunft spielt für ihn eine große Rolle, da er die Arbeitsmoral und die technische Schule seiner Vorfahren mit der modernen, kreativen Herangehensweise des US-amerikanischen Verbandes verbindet.

 

Steckbrief Ilia Malinin

Name: Ilia Malinin
Geburtsdatum: 2. Dezember 2004
Geburtsort: Fairfax, Virginia (USA)
Größe: 1,68 m
Spitzname: Quad God
Familienstand: ledig
Größter Erfolg: Olympia-Gold Team (2026), Weltmeister (2024, 2025)

 
In seiner Heimatstadt wird er bereits wie ein Volksheld gefeiert, doch sein Einfluss reicht weit über Virginia hinaus.

Malinin gilt als das Gesicht einer neuen Generation von Läufern, die technische Perfektion nicht mehr als Gegensatz zu künstlerischem Ausdruck sehen, sondern beides zu einer völlig neuen Form der Performance verschmelzen.

 

2. Eltern sind zugleich die Trainer hinter Ilia Malinin

Dass Ilia Malinin heute auf dem Eis steht, ist kein Zufall. Seine Eltern sind die ehemaligen usbekischen Eiskunstlauf-Stars Tatjana Malinina und Roman Skornjakow.

Beide vertraten Usbekistan bei mehreren Olympischen Winterspielen (1998 in Nagano und 2002 in Salt Lake City) und gehörten zur erweiterten Weltspitze.

Ilias Mutter Tatjana Malinina gewann 1999 sogar das Grand-Prix-Finale und die Vier-Kontinente-Meisterschaften.

In einem bemerkenswerten Gegensatz zu vielen „Eislauf-Eltern“ wollten Ilia Malinins Eltern ursprünglich gar nicht, dass ihr Sohn diesen harten Weg einschlägt.

Sie kannten die Entbehrungen und den enormen Druck des Sports aus eigener Erfahrung. Doch Ilia war nicht zu bremsen. Heute sind die Eltern seine Haupttrainer und bilden ein perfekt eingespieltes Team.

 

 
Während sein Vater oft für die technische Stabilität und die Kraftübertragung bei den Sprüngen zuständig ist, achtet seine Mutter besonders auf die Eleganz und die Linienführung.

Seine Familie ermöglichte es Ilia, in einem geschützten, aber hochprofessionellen Umfeld zu trainieren, was ihn mental extrem belastbar gemacht hat.

Die Eiskunstlauf-Dynastie wird im Übrigen auch nach Ilia Malinin weitergeführt. Denn seine Schwester Liza betreibt ebenfalls diesen Sport.

 

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3. Ilia Malinins Vermögen: Preisgelder und lukrative Werbedeals

Das Vermögen von Ilia Malinin ist mit seinem rasanten Aufstieg in die Weltspitze steil angestiegen.

Während Eiskunstläufer früher oft auf Fördergelder angewiesen waren, ist Malinin heute ein echter Großverdiener. Sein Vermögen wird im Jahr 2026 auf mehrere Millionen US-Dollar geschätzt.

Dieser Reichtum speist sich nicht nur aus den Siegprämien der ISU Grand-Prix-Serie und den Preisgeldern für Weltmeisterschaften, sondern vor allem aus Sponsoring-Verträgen.

Global agierende Unternehmen wie Nike, Rolex und verschiedene US-Technologieanbieter haben Ilia Malinin als ideales Werbegesicht entdeckt.

Besonders sein Image als Grenzgänger, der das Unmögliche möglich macht, passt perfekt zu Marken, die für Innovation stehen.

Zudem verdient Malinin beträchtliche Summen durch Auftritte in Eisshows wie „Stars on Ice“, wo die Gagen pro Auftritt im fünfstelligen Bereich liegen können.

Trotz seines finanziellen Erfolgs gilt er als bescheiden und investiert viel Geld zurück in sein Training, sein Team und in modernste Regenerationstechnologien, um seinen Körper für den anspruchsvollen Sport fit zu halten.

 

4. Erfolge: Geschichte geschrieben mit dem vierfachen Axel

Die sportliche Vita von Ilia Malinin liest sich wie ein Märchen. Er ist der erste und bislang einzige Eiskunstläufer der Welt, dem es gelang, einen sauberen vierfachen Axel im Wettbewerb zu stehen.

Dieser Sprung, der eigentlich 4,5 Umdrehungen erfordert, galt jahrzehntelang als die unüberwindbare Grenze des Sports. Malinin knackte diesen Rekord im September 2022 und ist seitdem das Maß aller Dinge.

 

 
Bei den Weltmeisterschaften 2024 und 2025 sicherte er sich jeweils überlegen den Titel und stellte dabei neue Weltrekorde in der Kür auf.

In der olympischen Saison 2026 untermauerte er seine Dominanz. Bereits Anfang Februar 2026 führte er das US-Team zu Gold im Mannschaftswettbewerb, indem er eine Kür präsentierte, die sechs fehlerfreie Vierfach-Sprünge enthielt.

Sein technischer Wert (TES) erreicht regelmäßig Regionen, die für die Konkurrenz unerreichbar sind.

Er hält zudem den Rekord für die höchste jemals vergebene Punktzahl in einer Kür, was seine außergewöhnlichen Fähigkeiten nochmals unterstreicht.

 

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5. Der Ilia Malinin Backflip: Vom verbotenen Spektakel zum legalen Highlight

Ein Markenzeichen von Ilia Malinin, das Fans weltweit in Ekstase versetzt, ist sein spektakulärer Backflip (Rückwärtssalto) auf dem Eis.

Jahrzehntelang war dieses Element in offiziellen Wettbewerben der International Skating Union (ISU) streng verboten und wurde mit Punktabzug bestraft – eine Regel, die einst eingeführt wurde, nachdem Surya Bonaly den Sprung 1998 in Nagano spektakulär, aber illegal ausführte.

Doch zur Saison 2024/25 wurde das Verbot gekippt: Seither darf der Backflip legal in Wettbewerbsprogrammen gezeigt werden, sofern er sicher gelandet wird.

Ilia Malinin war einer der ersten Weltklasse-Läufer, der dieses Element sofort fest in seine Choreografien integrierte.

 

 
Er nutzt den Backflip oft als finales Ausrufezeichen seiner Kür, um die Energie in der Halle zum Kochen zu bringen. Obwohl der Sprung keinen direkten technischen Basiswert hat, fließt er in die künstlerische Bewertung (Program Components) ein.

Bei den Olympischen Spielen 2026 in Mailand sorgte er bereits im Teamwettbewerb für Gänsehautmomente, als er den Salto mit einer solchen Leichtigkeit vollführte, als gelte für ihn die Schwerkraft nicht.

 

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Steffen Peters

Steffen Peters

Alter: 32 Nationalität: Deutschland Lieblings-Wettanbieter: Bwin

Schon seit mehr als einem Jahrzehnt schreibt Steffen journalistisch über die verschiedensten Sportarten. Seine größte Expertise besitzt er im Fußball, Eishockey, Motorsport und Handball. Bei der Wettbasis ist er neben dem Erstellen von Testberichten vor allem im News-Bereich tätig.

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