60 Jahre ist es mittlerweile her, dass England erstmals und letztmals Fußball-Weltmeister wurde. Das Wembley-Tor sorgte damals für die Entscheidung gegen Deutschland und den offensichtlichen Fluch, als welchen man die Wartezeit unter den Anhängern der Three Lions versteht.
2026 ist die Hoffnung so groß wie nie, dass der Fluch endlich endet. Ausgerechnet ein Deutscher soll dafür sorgen, dass England wieder Weltmeister wird. Die Wettbasis bietet drei gute Gründe, warum die Mission gelingt.
WM Wetten auf England? Die England Weltmeister Quoten der Buchmacher
| England Weltmeister Wetten | |
|---|---|
England wird Weltmeister | Quote: 6.50 |
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England wird Weltmeister & Harry Kane Torschützenkönig | Quote: 13.0 |
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WM Finale 2026: Deutschland – England | Quote: 26.0 |
England WM Quoten Stand: 23.6.2026, 9:15 Uhr. Angaben ohne Gewähr. 18+ | AGB gelten.
1. England wird Weltmeister – wegen Harry Kane
In den Weltmeister Wettquoten ist England aktuell noch die Nummer 3 hinter Frankreich und Spanien. Noch. Doch damit tut man den Three Lions wohl etwas unrecht. WM Wetten auf England könnten in nächsten Tagen groß in Mode kommen.
Denn die Engländer haben ein extrem aussagekräftiges Argument auf ihrer Seite, warum es in diesem Jahr endlich mit dem Weltmeistertitel klappen wird: Harry Kane, den aktuell besten Spieler der Welt.
Kane absolvierte eine unfassbar starke Saison beim FC Bayern, wurde Torschützenkönig in Bundesliga, und sorgte mit seinen Treffern auch für den Double-Gewinn. Zudem erzielte er die zweitmeisten Treffer in der abgelaufenen Champions League-Spielzeit.
Viel beeindruckender als die reinen Torerfolge ist bei Kane aber dessen Vielseitigkeit, die er mittlerweile auch für England auf den Platz bringt. Ob Mittelstürmer, Zehner, Sechser oder als grätschender Außenverteidiger – in 90 Minuten ist Kane überall auf dem Platz zu finden.
Dass ein solcher Spieler jeder Mannschaft gut tut, ist offensichtlich. Doch England nennt ihn sein Eigen und nutzt ihn unter Thomas Tuchel endlich so, wie er auch in München spielt. Das Resultat war nicht zuletzt im ersten WM-Spiel gegen Kroatien zu bewundern, in dem Harry Kane mit Abstand der beste Spieler auf dem Platz war.
Als Wahl-Münchner hat Kane selbst endlich mehr als nachdrücklich seinen Titelfluch abgelegt – warum sollte dies also nicht auch bei den Three Lions geschehen?
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2. WM Wetten auf England: Der Mut von Trainer Tuchel macht die Three Lions titelreif
Ein zweiter wichtiger Faktor für WM Wetten auf England und den Titelgewinn ist der Trainer. Thomas Tuchel wurde zu Beginn noch lange argwöhnisch beäugt, auch die Kader-Nominierung zur Weltmeisterschaft 2026 mit einigen Überraschungen änderte daran nichts. Und überhaupt – ein Deutscher. Wie soll das schon gut gehen?
Doch wie bei Kane zeigte auch beim Trainer das Kroatien-Spiel genau die Gründe auf, warum England bessere Chancen hat Weltmeister zu werden, als vielleicht in der Vergangenheit unter Gareth Southgate.
Kurz nach Beginn der 2. Halbzeit erzielten die Engländer durch Jude Bellingham das 3:2-Führungstor. Kroatien musste anrennen, um zum dritten Mal den Ausgleich zu erzwingen. Doch in der 72. Minute fand dann eine Dreifach-Auswechslung statt, bei der die England-Fans verwirrt gewesen sein dürften.
Statt wie unter Southgate das Spiel mit allen Mitteln nach Hause zu mauern, wechselte Tuchel mit Morgan Rogers, Bukayo Saka und Marcus Rashford dreimal Offensive ein. Vom Feld ging mit Declan Rice unter anderem ein defensiver Anker.
England blieb in Kontrolle und der Mut von Tuchel wurde belohnt. Saka und Rashford kombinierten sich erfolgreich zum 4:2-Treffer, der das Spiel endgültig aus der Hand der Kroaten nahm.
Diese positive Herangehensweise wird zweifelsfrei auch in der Mannschaft gut ankommen, die vor hochtalentierten Profis nur so strotzt, die wie Kane und Co. ohnehin Ballbesitzfußball gewohnt sind.
3. Wird England Weltmeister 2026? Balance und Teamspirit statt Egos der Stars
Die Kader-Nominierung zur WM wurde bereits angeschnitten, doch noch einmal zurück zu jenem Tag. Denn genau an diesem Datum wurde vielleicht genau jener Teamspirit geboren, der England kurz vor dem Ziel immer wieder ausbremste.
Es war die endgültige Abkehr von Thomas Tuchel von der einst gültigen Maxime der englischen Trainer, möglichst viele Stars unter die ersten elf Akteure zu zwängen. Diese fand vielleicht 2006 mit Beckham, Gerrard, Lampard und Co. ihren Höhepunkt.
20 Jahre später mussten einige große Namen zuhause bleiben. Cole Palmer war einer von ihnen, Phil Foden ein anderer. Hochtalentierte Spieler zweifellos, doch nach wenig erbaulichen Spielzeiten für Chelsea und City waren anderen letztlich einfach besser.
Wären sie früher ob ihres Namens dennoch mit in Richtung Nordamerika abgehoben, schauen sie sich die Fußball-WM nun vom Liegestuhl aus an. Wird England ohne Palmer, Foden und Co., aber dafür mit einem echten Team Weltmeister?
Die neu gefundene Balance in Kombination mit dem Teamspirit macht England zum ganz heißen Titelfavoriten. Erst der weitere Turnierverlauf auf dem WM Spielplan wird aber zeigen, ob neben den drei genannten Gründen auch Tagesform und Glück dafür sorgen, dass England am Ende Weltmeister wird.



