Brexit Wetten 2019 – Tipp, Prognose und Quoten

Kommt es beim Brexit 2019 endlich zur Einigung?

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Brexit 2016 Großbritannien
Brexit 2016 Großbritannien © Nerthu

United Kingdom Brexit Wetten 2019 – Tipp, Prognose und Quoten

Update vom 19.10.2019: Die Entscheidung über das neue EU-Abkommen wurde verschoben! In der heutigen Sitzung des Unterhauses entschieden sich die britischen Abgeordneten mehrheitlich dagegen, dem von Premierminister Boris Johnson verhandelten Austrittsvertrag bereits zuzustimmen.

Offensichtlich herrscht noch immer erhebliches Misstrauen gegenüber Johnson. Im Falle einer Zustimmung wäre nämlich nicht auszuschließen gewesen, dass das Gesetz scheitert und am 31. Oktober doch einen No-Deal-Brexit nach sich zieht.

Im Anschluss an die Abstimmung im Unterhaus gab Boris Johnson rasch zu verstehen, dass er sich weiterhin für einen pünktlichen EU-Austritt bis zum 31. Oktober einsetzen werde. Nichtsdestotrotz ist der umstrittene Premierminister rechtlich dazu gezwungen, bei der EU eine Fristverlängerung zu beantragen.

Johnson plant nun, innerhalb der nächsten Woche das Gesetz zur Ratifizierung des Abkommens einzubringen. Theoretisch ist es also möglich, dass der Deal des britischen Regierungschefs noch durchgeht. Der Premierminister will den Brexit laut eigener Aussage auf diesem Wege „endlich zu Ende bringen“ – der Zeitplan seines Vorhabens ist jedoch gewagt eng.

Update vom 28.08.2019: Boris Johnson, britischer Premierminister und Nachfolger von Theresa May, hat seinen Plan umgesetzt und das britische Parlament lahmgelegt! Der Brexit-Hardliner, der Großbritannien bis zum 31. Oktober am liebsten sogar mit einem No-Deal-Brexit aus der EU führen würde, hat einen Antrag auf eine vorübergehende Schließung des Parlaments gestellt. Diesem stimmte die Queen nun zu; dementsprechend soll das britische Parlament von der zweiten Septemberwoche bis zum 14. Oktober geschlossen bleiben.

Der Stellungnahme des Premierministers zufolge soll diese fünfwöchige Schließung dazu dienen, ein umfassendes Regierungsprogramm vorzubereiten, das die Königin am 14. Oktober schließlich vorstellen soll. Bei Brexit-Gegnern ist jene Maßnahme von Boris Johnson allerdings höchst umstritten. Hauptsächlich steht der Vorwurf im Raum, dass der Regierungschef mit diesem „Frevel gegen die Verfassung“ der Opposition die Möglichkeit nehmen wolle, einen No-Deal-Brexit am 31. Oktober auf Gesetzeswegen zu verhindern.

In Anbetracht dieser hochbrisanten Neuigkeiten sind zwei Fragen nun besonders spannend. Steigt mit jenem kontroversen Schachzug die Wahrscheinlichkeit für einen Misstrauensantrag gegen den erst vor wenigen Wochen zum Premierminister ernannten Boris Johnson? Und vor allem: Kommt der Brexit 2019 entgegen der Wettquoten der Buchmacher nun doch ohne Abkommen zustande?

Was sich aktuell im britischen Unterhaus abspielt, kann wohl selbst der nachgiebigste Optimist nur als unproduktives Chaos bezeichnen. Obwohl der von Regierungschefin Theresa May so vehement beworbene Brexit in den politischen Gefilden Großbritanniens während der letzten Monate nach wie vor Streitthema Nummer eins blieb, hätte das vorläufige Fazit kaum ernüchternder ausfallen können – für sämtliche Akteure.

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Zugegeben: Sogar Theresa May hegte vermutlich keine allzu großen Hoffnungen darauf, dass man ihrem langwierig mit der EU ausgehandelten Brexit-Vertrag bei der Januar-Abstimmung im Unterhaus unmittelbar grünes Licht gibt. Dass ihr derart viele Partei-Angehörige beim besagten Votum in den Rücken fallen und das ausgearbeitete Abkommen ablehnen, war für May jedoch vermutlich ebenfalls eine Überraschung. Von 634 Abgeordneten stimmten 432 gegen den Vertrag; 118 der Abgeordneten, die sich gegen das vorgeschlagene Übereinkommen aussprachen, gehören zu allem Überfluss der Tory-Partei von May selbst an.

Dementsprechend schlecht schätzten viele Außenstehende die Chancen der Premierministerin ein, das Misstrauensvotum zu überstehen, welches infolge der vernichtenden Niederlage einen Tag später abgehalten wurde. Ein augenscheinlicher Gemütswechsel ihrer Parteimitglieder verhalf May allerdings dazu, ihre prestigeträchtige Position weiterhin bekleiden zu dürfen. Sowohl Befürworter als auch Gegner der umstrittenen Premierministerin erwarteten daraufhin mit Spannung, welchen Plan B Theresa May nach all dieser Turbulenz schließlich zu präsentieren plante – und wurden kurzerhand erneut enttäuscht. Im Rahmen ihrer Vorbereitung ließ sich May zwar erstmals auf Verhandlungen mit anderen Parteien ein, um dem diffizilen Brexit-Ungetüm endlich Einhalt zu gebieten, doch greifbare Lösungsvorschläge blieben eine Rarität.

All diese Unordnung hält die Buchmacher natürlich nicht davon ab, sich dieser brisanten Angelegenheit ebenfalls anzunehmen. Die von der britischen Regierung selbst ausgerufene Brexit-Deadline ist der 29. März – dennoch stehen bereits Brexit Wetten 2019 mit interessanten Wettquoten zur Verfügung. Ob jene Quoten eine nähere Betrachtung belohnen, klärt die nachfolgende Wettbasis-Analyse. Trotz der vermeintlichen Ratlosigkeit im britischen Unterhaus trauen sich die Wettanbieter immerhin eine relativ klare Prognose zu. Ob ein zweites EU-Referendum zu einem endgültigen Brexit führen würde, steht allerdings auch für die Buchmacher in den Sternen.

United Kingdom Brexit Wetten 2019 – Beste Quoten *

Gibt es einen No-Deal-Brexit im Jahr 2019?
Nein: 1,12 @Betway
Ja: 5,25 @Betway

Wann verlässt Großbritannien die EU?
April – Dezember 2019: 2,00 @Bet365
Nicht vor 2020: 1,72 @Bet365

Gibt es im Jahr 2019 ein zweites EU-Referendum?
Nein: 1,40 @Betway
Ja: 3,00 @Bet365

(Wettquoten vom 22.04.2019, 18:30 Uhr)
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Ist der Brexit 2019 nun doch verhindert? (Stand vom 22.04.2019)

Wer hätte es gedacht: Die britische Regierung hat sich noch immer nicht über die Rahmenbedingungen des ursprünglich für den 29. März 2019 geplanten EU-Austritts geeinigt. Nach dem Verstreichen der eigens festgelegten Frist ebnete auch eine Verschiebung des Austritts auf den 12. April nicht den Weg zu einer zufriedenstellenden Lösung. Um den gefürchteten Chaos-Brexit ohne Deal mit der EU dennoch zu verhindern, schlossen die 27 EU-Staats- und Regierungschefs erneut einen Kompromiss: eine weitere Verschiebung des Brexits auf den 31. Oktober mit der Bedingung, dass die britische Regierung keine wichtigen EU-Entscheidungen blockiert. Hierbei handelt es sich allerdings um eine flexible Verlängerung. Falls es in London vorher zur Einigung kommt, kann der Austritt bereits früher erfolgen. Genau das will Premierministerin Theresa May erreichen – idealerweise vor dem 22. Mai 2019, damit Großbritannien einen Tag später nicht an der Europawahl teilnehmen muss. Für dieses Vorhaben fehlt ihr derzeit die Mehrheit.

Dass die Premierministerin es schafft, jene Mehrheit rechtzeitig zu erlangen, halten die Buchmacher für nicht besonders realistisch. Wer im Rahmen der Brexit Wetten 2019 die Wettquoten für einen diesjährigen EU-Austritt erfolgreich nutzt, wird immerhin mit dem doppelten Einsatz entlohnt. Als noch wahrscheinlicher gilt jedoch ein Brexit ab 2020. Wettquoten in Höhe von aktuell 1,72 implizieren hierfür eine Eintrittswahrscheinlichkeit von etwa 58 %. Sollte sich die Einschätzung der Wettanbieter bestätigen und May bekommt vor dem 22. Mai keine Mehrheit für ihren mit der EU ausgehandelten Brexit-Deal mehr, muss Großbritannien Abgeordnete ins europäische Parlament schicken. Dieser durch die Flexi-Lösung bedingte Umstand erntete besonders in Brüssel Kritik. Zum einen sind die hierdurch entstehenden Bezüge der britischen Abgeordneten kostspielig; Schätzungen zufolge würden sich diese im Zeitraum bis zum 31. Oktober auf ca. 21 Millionen Euro belaufen. Jährlich stünden gar rund 36 Millionen Euro zu Buche. [pullquote align=“right“ cite=“EU-Ratspräsident Donald Tusk“ ]“Die EU und das Vereinigte Königreich haben sich auf eine flexible Verlängerung bis zum 31. Oktober geeinigt. Dies gibt dem Vereinigten Königreich sechs weitere Monate, um die bestmögliche Lösung zu finden. […] Bitte verschwenden Sie diese Zeit nicht.“[/pullquote]

Zum anderen wären britische Parlamentarier vor ihrem Abschied noch an wichtigen Entscheidungen wie der Wahl des EU-Kommissionschefs beteiligt, bevor nach dem EU-Austritt die betroffenen Parlamentssitze schließlich neu verteilt werden müssten. Was nichtsdestotrotz nach wie vor im Interesse aller Beteiligten bleibt, ist das Verhindern eines EU-Austritts ohne Abkommen. Trotz der mehr als holprigen Verhandlungen ist dieses Szenario noch unwahrscheinlicher geworden, als es ohnehin schon war; schließlich ist nach der flexiblen Fristverlängerung bis zum 31. Oktober sogar eine weitere Verlängerung bis Ende 2020 nicht ausgeschlossen. Folgerichtig spiegeln bei den Brexit Wetten 2019 die verfügbaren Wettquoten diese Entwicklung deutlich wider: Lediglich Quoten von 1,12 lassen sich noch mit einem Tipp gegen den No-Deal-Brexit erzielen, während Wetten auf einen Austritt ohne Abkommen den Einsatz im Erfolgsfall mehr als verfünffachen. Obwohl das britische Parlament den von Theresa May mit der EU ausgehandelten Vertrag bisher schon dreimal abgelehnt hat, ist der wirtschaftliche Super-GAU durch die zusätzlich gewonnenen Monate also zumindest vorerst abgewandt. Dass es in London noch vor der schon bald anstehenden Europawahl zu einer handfesten Lösung kommt, bleibt dennoch fraglich.

United Kingdom Was passiert zuerst: Brexit oder Rücktritt von Theresa May?

Medial gestalteten sich die Rahmenbedingungen der Brexit-Verhandlungen im Unterhaus in den letzten Wochen nahezu unberechenbar. Aktuell ist weder für Befürworter noch für Gegner des EU-Austritts ein Ende in Sicht; nach sich stetig abwechselnden Schlagzeilen grundverschiedenen Tenors hat die britische Wählerschaft das Gefühl, wieder ganz am Anfang der hitzigen Austritts-Diskussion zu stehen. Spätestens als Theresa May bei der Abstimmung ihres Brexit-Deals die größte Niederlage verkraften musste, die eine britische Regierung im Parlament je erlitten hat, erhoffte man sich vom anschließenden Misstrauensantrag ihrer Opposition eine richtungsweisende Konsequenz. Dass in jenem Votum eine Mehrheit von 325 zu 306 Abgeordneten der Premierministerin trotz allem das Vertrauen aussprach, ließ national und auch international fragende Gesichter zurück – auf beiden Seiten der Brexit-Fehde. Oberflächlich betrachtet stehen diese beiden Parlamentsentscheidungen, die innerhalb von zwei Tagen getroffen wurden, nämlich in einem direkten Widerspruch zueinander. Wie das Parlament insgesamt zu Theresa May und ihrer kontroversen Leitlinie steht, erscheint nun schleierhafter denn je. [pullquote align=“right“ cite=“Theresa May“ ]„Ich denke, dass es richtig ist, dass ein anderer Parteiführer uns in diese Parlamentswahl führt.“[/pullquote]

Was zunächst wie ein weiterer Baustein in einem deterministischen Chaos wirkt, dessen Willkür für Außenstehende lediglich von der zugrundeliegenden politischen Brisanz übertroffen wird, ist relativ leicht nachzuvollziehendes Kalkül seitens der Conservative Party. Dass selbst die Fraktion der Parteichefin Theresa May überraschend wenig von ihrem dargelegten Brexit-Deal hält, ist nicht von der Hand zu weisen. Fakt ist jedoch ebenfalls, dass die besagte Tory-Fraktion kein Interesse an Neuwahlen hat – dass die 62-jährige Premierministerin das Misstrauensvotum übersteht, obwohl sie sich kurz zuvor so deutlich geschlagen geben musste, war also abzusehen.

Ihren Rücktritt hat Theresa May im letzten Jahr hinter verschlossenen Türen bereits terminiert. Allerdings gab die Brexit-Befürworterin lediglich zu verstehen, dass sie noch vor der nächsten Parlamentswahl im Jahr 2022 zurücktritt. Ihre Pläne bezüglich einer potenziellen Neuwahl gab sie nicht bekannt. Angesichts der ohnehin unübersichtlichen Verhandlungslage ist es daher schwierig einzuschätzen, welche Konsequenzen Theresa May aus welchen Brexit-Szenarien hinsichtlich ihres Amtes zu ziehen beabsichtigt. Sollte der Brexit unter Übereinstimmung aller 28 EU-Mitglieder verschoben werden, könnte es zwecks Aussicht auf eine neue Verhandlungsbasis trotz eines noch immer möglichen Austritts durchaus rechtzeitig zu einem Rücktritt der Premierministerin kommen. Um diesbezüglich bei den Brexit Wetten 2019 eine fundierte Prognose zu stellen, ist es im Hinblick auf die verfügbaren Quoten trotzdem noch zu früh; zu viel hängt von der Entwicklung der nächsten zwei Monate sowie dem Verlauf der Abstimmung am 29. Januar ab. Wettquoten von 1,40 signalisieren also nicht unbedingt eine falsche Tendenz, beherbergen für einen Brexit 2019 Tipp unseres Erachtens nach aber zu geringes Profitpotenzial.

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United Kingdom Gibt es einen No-Deal-Brexit?

Wie das Überstehen des Misstrauensvotums war ebenfalls abzusehen, dass sich May die Möglichkeit eines No-Deal-Brexits als Druckmittel für weitere Verhandlungen erhalten will. Ist aber die tatsächliche Realisierung dieses gewagten Schritts wahrscheinlich genug, um im Rahmen der Brexit Wetten 2019 die verlockenden Quoten für einen Tipp in die lukrativere Richtung zu nutzen? Eines scheint trotz der Wettquoten fast sicher: In absehbarer Zeit wird die Premierministerin den No-Deal-Brexit wohl nicht vom Tisch nehmen und weiterhin darauf beharren, dass eine solche Maßnahme besser sei als ein „weicher“ EU-Austritt.

[pullquote align=“left“ cite=“Brexit-Minister Stephen Barclay“ ]„Wenn wir keine Zustimmung zu dem Austrittsabkommen bekommen, muss sich das Unterhaus im Kern die Frage stellen: Will es einen No-Deal oder will es den Austritt abblasen?“[/pullquote] Bei den Brexit Wetten 2019 ist die Prognose der Wettanbieter, dass es wahrscheinlich nicht zu einem No-Deal-Brexit kommen wird, nichtsdestotrotz äußerst plausibel. Die Begründung besteht hauptsächlich in den weitreichenden negativen Konsequenzen eines ungeregelten EU-Austritts ohne Vertrag. Aufgrund der dadurch bedingten plötzlichen Wandlung von Großbritannien zum „Drittstaat“ für die EU träten umgehend die Regeln der Welthandelsorganisation in Kraft – eine Wiedereinführung von Zöllen wäre die Folge. Während dies als Teil der regulatorisch bedingten Konsequenzen zumindest noch berechenbar wäre, würden sich die weiteren wirtschaftlichen Nachwirkungen eines No-Deal-Brexits deutlich destabilisierender gestalten; schließlich wären sowohl Unternehmen als auch Privathaushalte gezwungen, auf die drastischen Veränderungen zu reagieren.

Während Unternehmen unterschiedlicher Branchen auf nationaler sowie internationaler Ebene durch neue Zollregelungen und die Unterbrechung von wichtigen Lieferketten große Verluste zu stemmen hätten, müssten sich britische EU-Bürger mit der Erneuerung ihrer Aufenthaltsrechte auseinandersetzen. Noch viel schwerwiegender wäre zudem, dass eine so starke Einschränkung der Importe und Exporte mit großer Wahrscheinlichkeit Panikkäufe und daraus resultierende Engpässe zur Folge hätte – ganz zu schweigen von der nötigen Neuregelung der Flugrechte, die Unternehmen und Bürger gleichermaßen in Mitleidenschaft ziehen würde.

Experten gehen davon aus, dass unmittelbare Zusatzkosten von etwa 69 Milliarden Euro pro Jahr auf Unternehmen in Großbritannien und in der EU zukommen, falls der Brexit ohne Vertrag durchgeführt wird; international wäre besonders Deutschland aufgrund der engen Handelsbeziehungen mit dem Vereinigten Königreich von den regulatorischen Handelshemmnissen und Zöllen betroffen. Obwohl sich Theresa May laut eigener Aussage in letzter Instanz von diesen ernst zu nehmenden Folgen eines No-Deal-Brexits unbeeindruckt zeigt und zu verstehen gab, dass sie notfalls auch zu diesem Schritt bereit wäre, teilen wir die Meinung der Buchmacher. Letztendlich ist es trotz ihrer vermeintlich kompromisslosen Leitlinie unwahrscheinlich, dass die Premierministerin die Auswirkungen einer solchen Maßnahme auf die britische Wirtschaft derart unterschätzt. Denkbarer ist es hingegen, dass May den No-Deal-Brexit weiterhin als Druckmittel verwendet, diesen jedoch trotzdem als Worst-Case-Szenario erkennt. Im Rahmen der Brexit Wetten 2019 sind die Wettquoten für einen Tipp darauf, dass der EU-Austritt nicht ohne Vertrag erfolgt, allerdings so gering, dass wir hier keinen Value erkennen und von einer Wette abraten.

 

United Kingdom Brexit Wetten 2019 – EU-Austritt spätestens am 29.03.2019

Um im Rahmen der Brexit Wetten 2019 die Quoten der Buchmacher angemessen einzuschätzen, ist es zunächst sinnvoll, Überlegungen dahingehend anzustellen, welche Alternativen zur Einhaltung der ausgerufenen Deadline führen können. Dass eine Neuwahl des Parlaments die Karten neu gemischt hätte, ist leicht nachvollziehbar – nachdem Theresa May das letzte brisante Misstrauensvotum nun endgültig überstanden hat, ist dieser Weg bis Ende März aber nicht mehr realistisch. Alternativ kämen gänzliche Neuverhandlungen des Brexit-Abkommens in Frage, doch zu diesem Schritt ist die Europäische Union nicht bereit.

Eine weitere Option ist der No-Deal-Brexit, der von den Wettanbietern in unseren Augen zu Recht als unwahrscheinlich angesehen wird. Wie bereits erwähnt, liegt es jedoch nahe, dass Premierministerin May den No-Deal-Brexit trotz ihrer vehementen Forderungen eher als Druckmittel für fortlaufende Verhandlungen sieht, als dass sie den unregulierten EU-Austritt für eine akzeptable Alternative hält. Da eine zweite Abstimmung im Unterhaus eine zusätzliche Möglichkeit des rechtzeitigen EU-Austritts ist, bietet es sich an, das vermutliche Kalkül hinter der No-Deal-Brexit-Drohung hier weiterzudenken. Je weniger Zeit bis zum offiziellen Austrittsdatum bleibt, desto schwieriger wird es für die Opposition, realistische Entwürfe auszuarbeiten und vor allem durchzusetzen. May könnte also darauf spekulieren, unter der drückenden Angst vor einem No-Deal-Brexit im Rahmen der zweiten Abstimmung am 29. Januar doch noch eine Parlamentsmehrheit zu erlangen, da bei einem ungeregelten EU-Austritt sonst ein folgenschwerer Konjunkturrückgang droht.

Dass dieser Plan, in der zweiten Abstimmung Ende Januar eine unerwartete Mehrheit zu erlangen, tatsächlich Früchte trägt, ist jedoch nicht wirklich wahrscheinlich. Die Begründung ist denkbar simpel: Der von May nach ihrer Niederlage vorgestellte Plan B, über den am Dienstag letztendlich abgestimmt werden soll, unterscheidet sich kaum vom niedergeschmetterten Plan A. Hinzu kommt, dass sich einige noch immer stark unzufrieden mit der „Backstop“-Notfallklausel im aktuell vorgeschlagenen Vertrag zeigen – besonders Brexit-Hardlinern stößt jene Auffanglösung sauer auf. Wenn Großbritannien und die Europäische Union es innerhalb der Übergangsphase nämlich nicht schaffen, ein gemeinsames Handelsabkommen zu erzielen, bleibt Großbritannien in der Zollunion der EU und Nordirland zusätzlich im europäischen Binnenmarkt.

Für die EU ist das ein Vorteil, doch das Vereinigte Königreich würde damit in der Europäischen Union festsitzen – unbefristet. Dies würde weiterhin die Einhaltung von EU-Regeln voraussetzen; außerdem könnte Großbritannien keine neuen Handelsabkommen mit anderen Ländern der Welt abschließen. Dass die bis Ende 2020 geplante Übergangsphase des EU-Austritts bis 2022 verlängert werden kann und der Backstop von einer einseitigen Kündigung ausgeschlossen ist, macht die besagte Klausel zu einem Dorn im Auge der kompromissloseren Brexit-Befürworter.

Obwohl es neben dem No-Deal-Brexit also mehrere weitere Möglichkeiten für einen EU-Austritt bis zum 29. März gibt, ist es keine Überraschung, dass die verfügbaren Brexit Wetten 2019 kaum höhere Wettquoten für ein Verpassen der Deadline beinhalten als für einen unregulierten Austritt. Auch wir halten eine Brexit 2019 Prognose dahingehend gewagt, dass Großbritannien die Europäische Union tatsächlich bis Ende März verlässt. Angesichts der aktuellen Quoten steht das Risiko einer Wette hier in keinem angemessenen Verhältnis zum potenziellen Reingewinn – weder bei einem Tipp auf „Nein“ noch auf „Ja“.

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United Kingdom Brexit Wetten 2019 – Ergebnis eines zweiten EU-Referendums

Mit jedem Tag, der verstreicht, wird ein zweites EU-Referendum, in dem das Volk erneut über den Brexit abstimmt, immer unwahrscheinlicher. Auf diesem Wege einen Austritt bis zur ausgerufenen Brexit-Deadline am 29. März zu erreichen, wäre organisatorisch gesehen eine Mammutaufgabe. Im Falle einer Einigung zwischen Großbritannien und den restlichen EU-Mitgliedern könnte das vereinbarte Brexit-Datum dennoch verschoben werden. Aufgrund der Europawahl wäre der 2. Juli aber die letzte halbwegs vertretbare Datumsgrenze. An diesem Tag trifft sich das neue EU-Parlament zu seiner konstituierenden Sitzung; wäre Großbritannien zu diesem Zeitpunkt noch dabei, käme es zu einer planmäßigen Sitzverteilung unter den bisherigen Mitgliedsstaaten – ganz gleich, ob das Vereinigte Königreich im Nachhinein noch einen Brexit vollzieht.

Key-Facts – Brexit Wetten 2019

  • Brexit ist aktuell auf den 29. März 2019 angesetzt
  • Theresa May überstand Misstrauensvotum trotz schwerwiegender parlamentarischer Niederlage
  • Zweites EU-Referendum ist zeitlich schwer zu realisieren

Um ein zweites Referendum noch vor der Ende Mai stattfindenden Europawahl zu realisieren und gleichzeitig einen adäquaten Wahlkampf zu gewährleisten, müsste die nötige Volksabstimmung relativ kurzfristig nach der ursprünglich geplanten Austritts-Deadline innerhalb der ersten April-Wochen abgehalten werden. Abseits davon wäre lediglich noch denkbar, dass die Abgeordneten des Parlaments das zweite EU-Referendum als letzte Notmaßnahme in die Wege leiten, einen vermeintlichen No-Deal-Brexit und dessen gravierende Folgen doch noch zu verhindern. Wahrscheinlich ist dieses Szenario ebenfalls beileibe nicht – doch wie erklären sich bei den Brexit Wetten 2019 dann die Quoten der Wettanbieter? Ganz einfach: Die Frage lautet nicht, ob ein zweites EU-Referendum zustande kommt; es geht lediglich um das Ergebnis eines solchen Referendums, sofern eine entsprechende Volksabstimmung wirklich abgehalten wird.

Obwohl die Wettquoten von jeweils 1,83 für „Bleiben“ und „Verlassen“ auf den ersten Blick nicht gerade vielversprechend wirken, ist ein Brexit 2019 Tipp auf den EU-Verbleib noch empfehlenswert genug, um einen nicht allzu hohen Einsatz zu rechtfertigen. Wären beide Szenarien im Rahmen einer Volksabstimmung gleichermaßen wahrscheinlich, würden wir aufgrund der Quoten unterhalb von 2,00 logischerweise klar von einer Wette abraten. Angesichts des ohnehin schon knappen Resultats der ursprünglichen Brexit-Abstimmung im Jahr 2016 sowie der politischen Entwicklung innerhalb der letzten zwei Jahre würden wir die Wahrscheinlichkeit auf den Verbleib als Ergebnis eines zweiten EU-Referendums im Rahmen unserer Brexit 2019 Prognose jedoch auf 60% oder sogar 65% einschätzen.

United Kingdom Brexit Wetten 2019 – Beste Wettquoten *

Gibt es einen No-Deal-Brexit im Jahr 2019?
Nein: 1,12 @Betway
Ja: 5,25 @Betway

Wann verlässt Großbritannien die EU?
April – Dezember 2019: 2,00 @Bet365
Nicht vor 2020: 1,72 @Bet365

Gibt es im Jahr 2019 ein zweites EU-Referendum?
Nein: 1,40 @Betway
Ja: 3,00 @Bet365

(Wettquoten vom 22.04.2019, 18:30 Uhr)

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