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Unterschied zwischen Privater Wettanbieter und Oddset

Unterschied privater Wettanbieter und staatliche Sportwette

Unterschied privater Wettanbieter und staatliche Sportwette

Oddset
Grundsätzlich kann man in Deutschland drei Arten von Unternehmen, die Wetten auf Sportereignisse annehmen, unterscheiden.

Zum einen gibt es diejenigen privaten Wettbetreiber, welche noch Lizenzen aus der ehemaligen DDR besitzen. So nutzen Bwin, Interwetten, Sportwetten Gera und Digibet AG (wetten.de) diese Behördenerlaubnisse, die auch in der heutigen Bundesrepublik Deutschland anerkannt sind, um potentielle Kunden mit Sportwetten zu versorgen und selbst ihr Geld mit dieser Dienstleistung zu verdienen.

Zum Zweiten haben wir auf dem deutschen Markt die speziell über das world wide web angebotenen ausländischen Sportbookies. Rein rechtlich ist das offerieren von Wettangeboten über diverse Firmen ohne gültige staatliche Lizenz nicht erlaubt. Dennoch brauch ein Konsument keinerlei Sanktionen zu befürchten, wenn er sich ausländischer Sportwetten bedient.

Diesen zwei, von Privatpersonen gegründet und geführten Teilen, steht die staatliche Marke Oddset – Die Sportwetten [Grundlage sind feste (eng. sets) Gewinnquoten (eng. odds)] gegenüber. Die staatliche Lotterieverwaltung in Bayern ist Federführer für die Oddset Kooperationsgemeinschaft, unter der sich die 16. Bundesländer zusammen geschlossen haben um ein Angebot an Sportwetten an den Mann zu bringen. Sie nimmt alle Wettabgaben aus dem ganzen Bundesstaat entgegen und koordiniert die gesamte Spielabwicklung. Laut offiziellen Angaben von Oddset liegt die Philosophie darin, den Bürgern eine offene, sichere und seriöse Möglichkeit zu bieten, das ‚Spiel mit dem Glück‘ zu versuchen.

Im Gegensatz zu gewerblichen, kommerziellen Tippgemeinschaften steht bei Oddset nach eigenen Aussagen die Gewinnmaximierung nicht im Vordergrund, sonder die Garantie eines seriösen und manipulationsfreien Wettangebots. Genau wie bei Privatunternehmen für diesen Bereich, so gibt es auch bei Oddset keine faire Wette (Die Quotengestaltung für ein Spiel ist immer so, das auf Dauer der Anbieter Gewinne erzielt) für den Nutzer. Wettet man bei einem staatlichen Anbieter, so kann man von einer 60% Gewinnausschüttung bezogen auf die Wetteinnahmen ausgehen. Diese Annahme funktioniert natürlich nur, wenn man das ganze System mit all seinen Eintrittswahrscheinlichkeiten für Sportevents und den daraus folgenden Quotenverteilungen auf einen großen Zeitraum betrachtet. Schwankungen gleichen sich auf Dauer wieder aus und führen somit zu einer 60% Gewinnausschüttung. Zusätzlich behauptet Oddset als Ziel zu haben, seine Kunden für ein verantwortungsvolles Umgehen mit dem Glücksspiel zu sensibilisieren und gleichzeitig Informationen und Hilfestellungen für mögliche Spielsucht zu liefern. Genau dieses Argument wird von staatlicher Seite immer wieder benutzt, um die staatliche Monopolarisierung des Angebots für Sportwetten zu rechtfertigen. Denn im Gegenzug wird den kommerziellen Wettgemeinschaften vorgeworfen, die Spielsucht zu fördern und durch ihr streben nach maximalen privatwirtschaftlichen Profit gnadenlos auszunutzen. Für den Staat bedeutet das 1999 in Bayern eingeführte ‚Projekt‘ Sportwette eine Steuereinnahme in Höhe von 16,66% aus den Umsätzen von Oddset. Sicher ist dieser Teil beim Vergleich zwischen staatlicher und privater Wette als positiver Aspekt pro Oddset zu werten. Dieses Steuergeld kommt allen Bürgern zu Gute und hilft den angespannten Haushalt zu entlasten. Des Weiteren unterstützt Oddset eine Vielzahl gemeinnütziger Projekte. Dies geschieht durch eine 15 bis 20% Konzessionsabgabe, welche von Bundesland zu Bundesland variiert. Neben der Förderung von Kunst- und Kulturprogrammen werden durch die abgeführten Gelder der Breiten-, Jugend- und Behindertensport teilfinanziert.

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Ein nächster zu nennender Vorteil der staatlichen Sportwettagentur gegenüber den Privaten ist, dass gerade Menschen, die noch nicht so vertraut mit dem Internet sind, meist die etwas ältere Generation ab 50 Jahre, ausschließlich die Lottoannahmestellen nutzen, um über Oddset ihrer Leidenschaft, auf Fußball zu tippen (Laut Umfrage setzen Spieler zu über 90% auf Fußball), nachzugehen. Dies geschieht häufig in einem Atemzug mit der Abgabe der erhofften Glückszahlen für das Mittwochs- oder Samstagslotto. Diese gut funktionierende Symbiose aus Lotterie und Sportwette beschert Oddset trotz einiger Nachteile bezüglich Bwin oder Sportwetten Gera weiterhin eine große Kundenbasis.

Genauso wie zuvor einige positive Belege für das Nutzen von Oddset erbracht werden konnten, so ist es dringend notwendig auf die Nachteile gegenüber den mit einer gültigen Lizenz praktizierenden Privatanbieter einzugehen. Ein erstes kleines Defizit ist die im Vergleich zu beispielsweise Bwin sehr kleine Auswahl an zu tippenden Spielen. Während Oddset meist nur altbewährte Partien im Angebot vorzuweisen hat, können bei diversen anderen Unternehmen wetten unterschiedlichster Natur platziert werden. Die staatliche Lotterie stellt wöchentlich 120 Partien zur Auswahl, vorwiegend Fußballspiele (Bundesliga, Serie A (Italien), Premier League(England), Primera Division(Spanien), Ligue 1 (Frankreich), UEFA-Cup, Champions League, FIFA-Länderspiel), Partien der Deutschen Eishockey Liga (DEL), sowie amerikanischer Sport aus NBA, NFL und NHL.

Oddset bietet ausschließlich 3-Weg-Wetten an. Dem zu Folge ist das setzen auf ein Tennisspiel, bei dem es kein Unentschieden gibt nicht möglich. Geht ein Basketballspiel in die Verlängerung so wird es von Oddset als unentschieden gewertet. Bei jeglichen privaten Bookies zählt immer das Ergebnis nach Verlängerung, zumindest in der Sportart Basketball. Zusätzlich ist kritisch anzumerken, dass bei Oddset jegliche Langzeitwetten, zum Beispiel auf den Deutschen Fußball Meister vor Saisonbeginn oder den Formel 1 Weltmeister, im Sortiment fehlen. Bei privaten Tippgemeinschaften sind solche Wetten gang und gebe und freuen sich einer großen Beliebtheit.

Ein nächster nicht unwesentlicher Negativaspekt stellt der Umstand dar, dass jeder in einer Lottoannahmestelle abgegebener Wettschein mit einer zusätzlichen Gebühr von 50 Cent belegt wird. Außerdem habe ich bei Oddset den Zwang, pro Wettreihe ein Minimum-Einsatz von 2,50 Euro zu tätigen. Ein Wetten mit höheren Einsatzen kann nur stufenweise (2,50€ – 5,00€ – 10€ – 20€ – 50€ – 100€ – 200€ – 500€) praktiziert werden. Einmal ausgehend von meinen Wettgewohnheiten, wäre diese Art und Weise auf Sportbegegnungen zu setzen eine kleine Katastrophe. Zum einen gebe ich pro Tag ca. 5 bis 10 Tippscheine ab, was alleine schon an Gebühren eine nicht zu verachtende finanzielle Reduzierung meines Wettbudgets darstellen würde. Zum zweiten bin ich ein großer Fan von Tipps mit einer hohen Gesamtquote, was gleichbedeutend mit einem großen Gewinn aber auch mit einer kleinen Eintrittswahrscheinlichkeit ist. Jedes mal 2,50 Euro setzen zu müssen, würde diese Art meines Wettens völlig unlukrativ machen. Hauptziel dieser Form ist es nicht primär Geld zu gewinnen, sondern eine gewisse Spannung zu haben und der Drill zu hoffen das etwas eher außergewöhnliches eintritt. Im Internet bei einer nicht staatlichen Wettgesellschaft benötige ich lediglich 50 Cent als Minimum für einen „Risikoschein“.

Ein drittes von mir angeführtes Handicap für den staatlichen Anbieter sind die für den Konsumenten geringeren Gewinnaussichten. Dies lässt sich durch die niedrigeren Quoten im Vergleich zu nichtstaatlichen Sportwettanbieter erklären. Letztendlich sind es ja die Quoten die multipliziert mit dem Geldeinsatz den eventuellen Gewinn bestimmen. Gründe für die tiefen Quoten sind die hohen Zweckabgaben die zu leisten sind, sowie die Vertriebskosten der Annahmestellen.

Zu letzt negativ zu bewerten ist der von Oddset vorgegebene Kombinationszwang. Um einen gültigen Wettschein abgeben zu können, benötigt es mindestens das Vorhersagen von drei Spielen. Für jeden Laien ist verständlich, dass dies wesentlich schwieriger ist, wie das richtige, nämlich das ist das Ziel meiner Vorhersage, tippen von nur einem Spiel. Zieht man den Aspekt, dass dazu noch weniger Angebot herrscht, zu der 3er Kombinationspflicht hinzu, so wird schnell deutlich, dass es bei Oddset um ein wesentliches schwieriger ist, einen Tippschein ‚durchzubekommen‘ und Gewinne zu erzielen.

Einen Fortschritt dahingehend erzielte man auf Seiten von Oddset durch die Einführung der Topwette (meist Sieger- oder Ergebniswette). Diese Wettform erlaubte es dem Tipper eine Einzelwette abzugeben, zum Beispiel auf den Sieger des Grand Prix Rennens ‚Großer Preis von Australien‘ oder auf das genaue Endergebnis der Bundesligapartie FC Bayern München vs. Borussia Dortmund (2:2 oder 3:1 usw.).

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