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French Open Wetten – Tennis

Roland Garros French Open Logo

Im Tennissport gibt es in jedem Jahr traditionell vier Grand Slam Turniere auf der Tournee. Los geht es dabei Ende Januar, wenn mit den Australian Open das erste Grand Slam auf dem Programm steht. Das zweite Grand Slam Turnier findet dann in Paris im Stade Roland Garros statt. Der Austragungszeitraum ist dabei im Normalfall von Mitte Mai bis Anfang Juni, wenn sich die weltbesten Tennisspieler in Paris versammeln, um den Gewinner des zweiten Grand Slam Turnieres des Jahres auszuspielen. Die French Open werden übrigens als einziges Grand Slam Turnier auf „Roter Asche“ ausgetragen, was den zusätzlichen Reiz dieser Veranstaltung ausmacht.

Die French Open blicken bereits auf eine lange Tradition zurück und der Vorgänger des Turniers wurde erstmals im Jahr 1891 ausgetragen.

Die Entstehung der French Open

Zum ersten Mal ausgetragen wurde das traditionsreiche Turnier übrigens im Jahr 1891 und damals hieß diese Tennisveranstaltung noch „Championnat de France international de Tennis„. Bei der ersten Austragung konnte sich übrigens im Herren-Einzel der britische Tennisspieler H. Briggs im Finale gegen den französischen Spieler P. Baigneres durchsetzen. Bei der ersten Austragung handelte es sich noch um ein ganz kleines Turnier, welches an einem einzigen Tag ausgetragen wurde. Es nahmen bei der Premiere ganze 5 Spieler an dem Turnier teil. In den ersten Jahren waren eigentlich nur französische Tennisspieler bei dem Turnier zugelassen und nur in wenigen Ausnahmefällen gab es für ausländische Tennisspieler eine Ausnahmegenehmigung für die Teilnahme.

Aus diesem Grund ist es natürlich umso bemerkenswerter, dass mit Briggs ein in Großbritannien geborener Spieler das erste Turnier für sich entscheiden konnte. Das lag übrigens daran, dass der Engländer damals in Paris lebte und dem Sportverein Stade Francais angehörte. In den ersten Jahren waren nur Amateure bei dem Turnier zugelassen und es wurde noch auf Rasen gespielt. In den Anfängen gab es noch keinen festen Austragungsort und daher wurde in einigen Jahren im Racing Club de France gespielt und auch das Stade Francaise wurde als Austragungsort genutzt. Beim Thema Damentennis zeigten sich die Franzosen als sehr fortschrittlich und so wurde das erste Damenturnier bereits im Jahre 1897 ausgetragen.

Die French Open bereits seit 1928 im Roland Garros zu Hause

Im Jahr 1928 entschloss man sich in Frankreich wegen einer anstehenden Davis Cup Austragung dazu, ein neues Tennisstadion zu bauen. Dabei wurde das neue Stadion nach dem legendären Kampfflieger der Franzosen während des Ersten Weltkrieges benannt. Dieser hatte den Namen Roland Garros und entsprechend bekam die Anlage den Namen Roland Garros. Als Bodenbelag wurde auf der neuen Anlage übrigens im Jahr 1928 nicht mehr Rasen genommen, sondern man verwendete stattdessen „Rote Asche“, die noch heute typisch für das Grand Slam Turnier in Paris ist. Diese Asche wurde damals aus ganz fein gemahlenen Ziegelsteinen hergestellt. Durch den langsamen Platzbelag wurden die Spieler schon damals vor neue Herausforderungen gestellt. Denn auf der einen Seite wurden Netzangriffe auf dem Untergrund erschwert und es war vor allen Dingen notwendig seine Angriffe geduldig auf dem langsamen Boden vorzubereiten, um erfolgreich zu sein.

Das Gelände des Roland Garros ist mittlerweile eigentlich deutlich zu klein geworden für das große Grand Slam Turnier. Vergleicht man das Gelände einfach einmal mit den anderen Grand Slam Standorten, dann fällt sofort auf, dass zum Beispiel in Australien gut drei Mal soviel Fläche zur Verfügung steht. Das hängt auch damit zusammen, dass es rund um die Anlage nur relativ wenige Möglichkeiten für eine Erweiterung gibt und der französische Tennisverband viel Gegenwind bei seinen Erweiterungsvorhaben durch die Anwohner in der Nähe bekommt.

Derzeit besteht die Anlage aus 3 Stadien und es sind insgesamt 17 weitere Tennisplätze vorhanden. Trotzdem ist die Anlage mittlerweile bei dem alljährlichen Fanansturm eigentlich deutlich zu klein geworden. Die beiden Hauptstadien sind:

Der Court Philippe Chatrier

Das größte Stadion auf dem Gelände ist vor einigen Jahren umbenannt worden und trägt seitdem den Namen Philippe Chatrier. Es handelte sich bei Chatrier um einen großen französischen Tennisspieler, der auch nach seiner aktiven Karriere lange Zeit in unterschiedlichen Funktionen dem Tennissport erhalten geblieben war. In Gedenken an den im Jahr 2000 Verstorbenen heißt der Centre Court seit dem Jahr 2011 nun Court Philippe Chatrier. Darüber hinaus wurden die vier Haupttribünen nach den vier Tennis-Musketieren benannt, die in den Jahren von 1927 bis 1932 hintereinander den Davis Cup gewinnen konnten. In Gedenken an diese vier legendären Tennisspieler Jaques Brugnon, Jean Borotra, Rene Lacoste und Henri Cochet heißt auch heute noch der Siegerpokal Coupe des Mousquetaires. Das größte Stadion auf dem Gelände bietet gut 15.000 Zuschauern Platz und ist selbstverständlich unter anderem Austragungsort der jeweiligen Finalbegegnungen.

Der Court Suzanne Lenglen

Das zweitgrößte Tennisstadion bei den French Open trägt den Namen Suzanne Lenglen. Es handelte sich hierbei um die erfolgreichste französische Tennisspielerin, die in der Zeit von 1924 bis zum Jahr 1926 insgesamt 31 Turniere gewinnen konnte. Dabei konnte Lenglen übrigens auch gleich 6-mal die French Open für sich entscheiden. In Anlehnung an diese großartige Tennisspielerin trägt auch der zu gewinnende Pokal im Dameneinzel den Namen „La Coupe Suzanne Lenglen“. Das zweitgrößte Stadion bei den French Open hat ein Fassungsvermögen von gut 10.000 Zuschauern.

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Die Rekordsiegerinnen bei den French Open – Damenturnier

Im Jahr 1968 wurde aus der Tennisveranstaltung die French Open, was bedeutet, dass seitdem alle Spielerinnen für das legendäre Tennisturnier zugelassen sind. Wirft man einen Blick auf die Siegerinnen seitdem Jahr 1968, dann kann man auf Anhieb erkennen, dass bis heute die amerikanische Tennisspielerin Chris Evert die erfolgreichste Spielerin bei den French Open ist. Schließlich konnte Evert während ihrer Karriere das Turnier gleich 7-mal gewinnen. Knapp dahinter steht mit Steffi Graf eine deutsche Tennislegende, die beim einzigen Grand Slam auf Sand 6 Siege davontragen konnte. Die letzte französische Gewinnerin beim Dameneinzel war übrigens Mary Pierce im Jahre 2000.

Im Doppelwettbewerb der Damen konnte sich Martina Navratilova mit insgesamt 7 Titeln an die Spitze der Siegerinnen setzen. Dahinter liegen mit Natallja Swerawa, Gigi Fernandez, Virginia Ruano Pascual und Simone Mathieu gleich vier Frauen, die sich immerhin 6 Titel im Damendoppel sichern konnten.

Im Mixed Wettbewerb war Margaret Smith Court mit gleich vier Titeln bisher die erfolgreichste Tennisspielerin.

Die erfolgreichste deutsche Tennisspielerin bei den French Open ist mit großem Abstand Steffi Graf, die als einzige Deutsche überhaupt das Sandplatzturnier gewinnen konnte und das gleich sechsmal. Abgesehen von Steffi Graf gab es mit Sylvia Hanika lediglich eine weitere Spielerin, die immerhin den Einzug ins Finale schaffte. Allerdings verlor Hanika im Finale 1981 gegen die Tschechin Hana Mandlikova deutlich in zwei Sätzen.

Die Rekordsieger bei den French Open – Herrenturnier

Bei einem Blick auf die Gewinner des Herrenturniers seit dem Jahr 1968 sieht man direkt, dass mit dem Spanier Rafael Nadal ein ausgewiesener Sandplatzspezialist mit 11 Titeln die meisten Erfolge bei diesem Grand Slam-Turnier feierte. Der zweiterfolgreichste Spieler bei den French Open seit 1968 war übrigens der Schwede Björn Borg, der in Paris 6 Mal das Turnier gewinnen konnte. Immerhin dreimal gelang es Ivan Lendl, die Trophäe in die Höhe zu stemmen. Der letzte französische Turniersieger im Herreneinzel hieß Yannick Noah, der sich im Jahr 1983 im Finale glatt in drei Sätzen gegen den Schweden Mats Willander durchsetzen konnte und die französischen Zuschauer auf dem Centre Court jubeln ließ.

Beim Doppel der Herren war der Kanadier Daniel Nestor mit 4 Turniersiegen der erfolgreichste Tennisspieler seit der Durchführung des Turniers als Open.

Im Mixed war mit Jean-Claude Barclay ein Franzose der erfolgreichste männliche Tennisspieler. Dieser holte sich insgesamt dreimal den Titel im Mixedwettbewerb.

Bei den deutschen Herren gehörten die French Open aus sportlicher Sicht wahrscheinlich nie wirklich zu den beliebtesten Turnieren. Anders lässt sich wohl kaum erklären, dass es lediglich Michael Stich schaffte, zumindest bis in das Endspiel bei den French Open zu kommen. Dort musste sich Stich dann jedoch gegen den Russen Jewgeni Kafelnikow in drei jeweils hart umkämpften Sätzen geschlagen geben.

Rückblick auf die French Open 2018

Simona Halep - © GEPA pictures Beim Damenturnier der French Open beendete im Vorjahr endlich die Rumänin Simona Halep ihren Grand Slam-Fluch und holte sich den Titel beim bedeutendsten Sandplatzturnier der WTA Tour. Die nur 1.68 Meter kleine, aber dafür sehr flinke Halep verlor im Finale gegen die US-Amerikanerin Sloane Stephens zwar den ersten Satz, profitierte anschließend aber von ihrer schier unglaublichen Fitness, die unter anderem auch die deutsche Tennis-Queen Angelique Kerber bei ihrer Dreisatz-Niederlage gegen die ehemalige Weltranglistenerste zu spüren bekam. Halep sicherte sich die Durchgänge zwei sowie drei und vergoss im Anschluss bei der Siegerehrung Glückstränen. Im gesamten Turnierverlauf gab die 27-Jährige nur drei Sätze ab und überzeugte insbesondere im Halbfinale gegen die Spanierin Garbine Muguruza, die mit 6:1 und 6:4 vom Center Court gefegt wurde. Im anderen Semifinale setzte sich Sloane Stephens gegen ihre Landsfrau Madison Keys durch. Abschließend ist es sicherlich noch recht interessant zu erwähnen, dass ausgerechnet die Titelverteidigerin Jelena Ostapenko 2018 für die negative Überraschung in Paris sorgte. Die junge Lettin, die im Vorjahr sensationell das Grand Slam auf Sand gewann, scheiterte in der ersten Runde an Kateryna Koslowa. Ostapenko war damit eine von insgesamt fünf Spielerinnen aus der Setzliste (Top 32), für die bereits die Auftakthürde zu hoch war.

Rafael Nadal - © GEPA pictures Beim Turnier der Herren zeichnete sich 2018 ein ähnliches Bild wie schon des Öfteren in den vergangenen Jahren ab. Wie bereits bei zehn vorherigen Auflagen (2005-2008, 2010-2014, 2017) wurde nach einem einseitigen Finale der Sandplatz-König Rafael Nadal als Triumphator geehrt. Glatt in drei Sätzen kürte sich der Spanier gegen Dominic Thiem zum insgesamt elften Mal zum Titelträger in Roland Garros. Sein österreichischer Rivale wird unmittelbar nach dem Endspiel zwar enttäuscht darüber gewesen sein, dass er dem Mallorquiner keinen längeren Fight liefern konnte, doch mit etwas Abstand spricht der langjährige Schützling von Günther Bresnik aus der Wiener Neustadt vermutlich vom größten Erfolg seiner bisherigen Karriere. Die beeindruckendste Leistung zeigte Rechtshänder Thiem im Viertelfinale, wo er den deutschen Hoffnungsträger Alexander Zverev souverän in drei Sätzen bezwang. In der Vorschlussrunde musste schließlich der italienische Überraschungsmann Marco Cecchinato die Klasse des 25-Jährigen neidlos anerkennen. Nadals Weg ins Endspiel war ähnlich souverän, denn der wahrscheinlich beste Sandplatz-Spieler aller Zeiten gab lediglich im Viertelfinale gegen Diego Schwartzman einen Satz ab. Gegen Bolelli, Pella, Gasquet, Marterer und Del Potro gab sich Rafa hingegen überhaupt keine Blöße. Für ein wahres Favoritensterben sorgten übrigens die Spieler der Setzliste, denn gleich 19 der 32 gesetzten Profis mussten spätestens in der dritten Runde die Segel streichen. Damit bewahrheitete sich einmal mehr die These, dass auf Asche alles möglich ist. Es sei denn, man heißt Rafael Nadal.

Vorschau auf die French Open 2019

Das zweite Grand Slam-Turnier findet in diesem Jahr vom 26. Mai bis zum 09. Juni statt. Bereits einige Tage zuvor kämpfen zahlreiche Qualifikanten um das Ticket für den Hauptwettbewerb, bei dem traditionell 128 Herren und Damen an den Start gehen werden.

Beim der Damenkonkurrenz untermauern die Quoten der Buchmacher, dass es keine klare Top-Favoritin gibt. Die besten Chancen werden aktuell der Titelverteidigerin Simona Halep zugeschrieben, wenngleich auch die erfolgreichste Tennisspielerin des vergangenen Jahrzehnts, Serena Williams, nicht unterschätzt werden darf und ihren insgesamt vierten Titel in Roland Garros anstrebt. Naomi Osaka, Garbine Muguruza, Elina Svitolina oder die Vorjahresfinalistin Sloane Stephens machen sich ebenfalls berechtigte Hoffnungen auf einen guten Turnierverlauf. Aus deutschsprachiger Sicht dürften die beiden Deutschen Angelique Kerber und Julia Görges sowie die Österreicherin Belinda Bencic die besten Chancen haben, zumindest die zweite Turnierwoche zu erreichen. Mit der Titelvergabe werden sie hingegen vermutlich nichts zutun haben.

Es bedarf keiner hellseherischen Fähigkeiten, um Rafael Nadal als haushohen Favoriten für das Herreneinzel der French Open 2019 zu benennen. Der spanische Linkshänder konnte das größte Sandplatz-Event auf der Tour bereits elf Mal gewinnen und strebt nun den dritten Titel in Folge an. Einzig der eigene Gesundheitszustand könnte dem mittlerweile 32-Jährigen einen Strich durch die Rechnung machen. Der härteste Konkurrent und mögliche Final-Gegner wird aller Voraussicht nach Novak Djokovic sein, wobei dieser seine Stärken eher auf den schnelleren Hartplätzen dieser Welt ausspielen kann. Nichtsdestotrotz ist die Klasse des serbischen Weltranglistenersten, der meist rechtzeitig zu den Grand Slams seine beste Verfassung erreicht, unbestritten. Bleibt schließlich die Frage, zu was Roger Federer im Stande ist zu leisten? Im Vorjahr verzichtete die Schweizer Legende auf die Sandplatz-Saison – dieses Jahr fühlt er sich körperlich besser und möchte nochmal neu angreifen. Dominic Thiem und Juan Martin Del Potro hätten gegen ein ähnlich erfolgreichen Turnierverlauf wie im Vorjahr ebenfalls nichts einzuwenden. Ob der beste deutsche Tennis-Profi Alexander Zverev allerdings endlich seinen Grand Slam-Fluch beendet, darf nach den jüngsten Enttäuschungen angezweifelt werden.

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