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Arbitrage-Wetten bei Pferdewetten

Artikel über Pferdewetten

Ich muss zugeben, dass Pferdewetten und Hundewetten bei uns nicht wirklich weit verbreitet sind und eigentlich keine breite Popularität genießen. Heute möchte ich dir eine Möglichkeit zeigen, wie man hier Arbitrage realisieren kann.

Also unter Arbitrage versteht man laut Wikipedia: Arbitratus = Gutdünken, freie Wahl, freies Ermessen) bezeichnet den Handel, der Preisungleichheiten für gleiche Handlungsalternativen (Marktgegenstände) in verschiedenen Märkten, zum Zwecke einer beabsichtigten risikoarmen Gewinnerzielung nutzt.

Oder in eigenen Worten kurz und einfach zusammengefasst: Ich wette auf Ereignis A um z.B. Quote 2 und wette bei einem anderen Anbieter, dass NICHT A eintritt um eine Quote kleiner als zwei.. Somit ist es egal welche Wette gewinnt. Durch die Quotendifferenz ergibt sich mein (risikofreier) Gewinn.

Pferdewetten eignen sich dafür hervorragend, da sich die Favoritenquoten 5-10 Minuten vor dem Rennen sehr stark bewegen (sei es auf Grund eines veränderten Starterfeldes oder haben sich die Bahnbedinungen verändert, etc.). Wettbörsen wie betfair etwa haben einen riesen Bereich für Pferdewetten und große Umsätze – traditionelle Buchmacher wie bwin, etc. bieten meist jedoch fixe Quoten und benötigen um einiges länger um diese Quotenbewegungen zu korrigieren.

Ein weiterer Vorteil besteht natürlich darin, dass man bei Wettbörsen Wetten sehr einfach „layen“ kann – sprich auf NICHT A setzen kann, was bei traditionellen Buchmachern meist nur begrenzt bzw. nicht zu rentablen Quoten realisierbar ist.

Das ganze wird unterstützt durch sehr nette, aber effektive Tools wie z.B. Oddschecker Dutching Calculator, die es erlauben ganz einfach bei vorgegebenen Quoten den Einsatz, welchen man bei Buchmacher A und B zu den jeweiligen Quoten setzen muss, zu berechnen und somit seine Arbitrage innerhalb weniger Sekunden auszuführen. Auch gibt es unzählige Seiten, die es erlauben starke Quotenveränderungen auf Pferdemärkten zu beobachten und somit raschest möglich zu reagieren (wie z.B: Racing Post ).

Aber was nützt die blanke Theorie – am Besten ist es einfach wenn du selbständig einen Nachmittag lang die Märkte beobachtest, dich mit den vorhandenen Tools vertraut machst, etc.

Hier noch ein paar nützliche Hinweise:

die Rennen auf den UK Rennbahnen beginnen Mo-Fr 14:00 CET, 13 Uhr UK Zeit.
Meist sind 5 große Rennbahnen an einem Tag im Einsatz – somit sollte alle 10 Minuten ein Rennen starten.
Um die Sache spannender zu machen sind meist auch Videos direkt auf den Seiten der Rennbahnen verfügbar.

Punkte die man hierbei allerdings besondere Beachtung schenken sollte:

Überprüfe ob beide Buchmacher/Wettbörsen zu denselben Bedingungen arbeiten bezüglich: dead-heat, Fotofinish, was passiert wenn ein Pferd nicht an den Start geht, etc. Darauf sollte unbedingt geachtet werden um nicht zum Schluss mit einer nichtigen Wette da zu stehen.
Wettbörsen verlangen meist gewisse Spesen für erfolgreiche Wetten – dies muss natürlich bei der Berechnung der Arbitrage berücksichtigt werden.
Bedenke immer, dass es nicht möglich ist bei beiden Buchmachern gleichzeitig zu setzen. Achte darum immer darauf, dass dir noch genügend Zet für die Wettannahme bleibt. Ein kleiner Tipp hierbei ist immer mit kleineren Beträgen zu hantieren.
Buchmacher reagieren sehr sensibel auf solche Arbitragewetten – achte deshalb immer darauf, dass du weiterhin auch andere Wetten platzierst, anderenfalls wird dein Einsatzlimit sehr schnell herabgesetzt sein.

Viel Vergnügen bei deiner ersten Arbitrage!

lg Steffie

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