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Die Analysekriterien einer Wette

Artikel über Analysekriterien einer Wette

Sie möchten gerne ins Wettgeschäft einsteigen und haben schon so einiges über verschiedene Wettformen in diversen Sportarten gehört? Dann fehlt Ihnen nur noch ein Schritt zum Start in dieses traumhafte Hobby. Sie müssen lernen zu erkennen, wann eine Wette spielbar ist und wann Sie dieser eher mit Abstand begegnen sollten. Sicherlich gibt es keine Anleitung, die in jedem Fall zutrifft. Jeder Wettbegeisterte sucht sich eigene Kriterien um den Wert eine Quote zu erkennen. Dennoch möchte ich Ihnen einen Einblick geben in die, so finde ich, wichtigsten Regeln.

1. „Value“ Wetten – In der Wettsprache weit verbreitet ist der Begriff „Value“ , der eine Wette spielbar macht. Sie müssen, aufgrund der in den folgenden Punkten dargelegten Eigenschaften zur Wette, eine prozentuale Gewinnchance auf den Wetterfolg ausrechnen. Sehen Sie die Chance auf den Sieg Ihres Vereines, auf den Sie wetten wollen, bei 50%, dann dürfen sie nur Quoten über 2,0 spielen.

Die Mindestquote, die Sie für diese Wette benötigen berechnet sich mit 100 durch die prozentuale Gewinnchance. (100:50 = 2,0) Diese Quote besitzt den „Value“ 0, was bedeutet, dass Sie auf Dauer nicht gewinnen werden. (spielen Sie 10x diese Wetten werden Sie durchschnittlich 5x gewinnen und somit ihr Geld genau wieder zurückbekommen) Geben Sie ihrem Verein aber 50% und die Quote liegt über 2,0, dann empfehle ich Ihnen die Wette zu spielen. Diese Quote wird als „Value“ bezeichnet. Je größer der Value umso größer der Gewinn auf lange Zeit hin.

2. Von nun an müssen Sie herausfinden, wie hoch die Siegchance eines Vereins ist. Dies ist selbstverständlich nicht mathematisch berechenbar durch eine Formel, sondern wird von ihnen selbst festgelegt, doch es gibt genug Fakten, die helfen, sehr nahe an die tatsächliche Gewinnwahrscheinlichkeit heranzukommen. Diese sind für jede Sportart leicht verschieden, aber darauf werde ich auch mit eingehen.

a) Heimvorteil – Der Heimvorteil, oder auch der Nachteil auswärts spielen zu müssen ist in fast jeder Sportart von großer Bedeutung. Sie sollten beachten, dass jedoch nicht jedes Team auch daheim die besten Leistungen zeigt. Oft sind es gerade in der Bundesliga die jungen Aufsteigerteams, die sich im großen Stadion des Gegners in einen Rausch spielen.

Andererseits gibt es sie doch, die „unschlagbaren“ daheim: St.Pauli, der FSV Mainz 05 sowie Borussia Mönchengladbach sind Mannschaften, die daheim schon in so mancher Saison nahezu 75 % der Punkte geholt haben und somit in der Liga verweilen durften. Als absolute Heimsportart sollte Handball genannt werden. In der deutschen Bundesliga schaffen es gleichwertige Teams sehr selten Auswärtssiege zu landen.

b) Verletzungen – Ein ganz wichtiger Punkt sind Verletzungen. Auch hier verändert die Sportart einiges an dem „Wert“ einer Verletzung. Im Fussball ist die Verhinderung eines Spielers eher zu verkraften als im Basketball. Begründbar ist diese Aussage in der Spieleranzahl auf dem Feld/Platz. Der Ausfall eines Athleten von 11 ist geringer einzuschätzen, als selbiger Fall im Basketball bei nur 5 Stammspielern. Das suchen nach Informationen zu Verletzungen gehört somit zu 100% zu jeder Analyse dazu.

c) Serien – die letzen Spiele der beiden Teams sind in 2 Möglichkeiten auszuwerten. Einmal sind Teams, die zuletzt gewonnen haben im Vorteil, da Sie meist mit größerem Selbstvertrauen zu Werke gehen können. Jedoch werden solche Teams auch in vielen Fällen mit sehr kleinen Quoten ausgestattet. Sehr interessant werden somit die häufig hohem Quoten der Teams, die zuletzt mit Niederlagenserien zu kämpfen hatten, denen aber spielerisch genauso viel zuzutrauen ist, wie dem Gegner. Eine Ausreißerquote (unerwartet hohe Quote) ist da immer wieder zu finden.

d) Tabellensituation – Diese Rubrik zielt nicht darauf hin, anhand der Tabelle zu erkennen, welches Team besser ist, sondern abzuschätzen, wie wichtig das Spiel für den Verein ist. In der Bundesliga wird am letztem Spieltag im Duell des 11. gegen den 16. der schlechter platzierte Verein klar die größere Motivation haben, wenn denn Platz 15 und somit der Nichtabstiegsplatz noch zu erreichen ist, während sich, die im Mittelfeld bewegende Mannschaft, nur noch die Sommerpause wünscht.

e) Derbys – Derbys sind im allgemeinem völlig anders zu bewerten und in den meisten Fällen sind nur die Quoten auf unentschieden spielbar (Derbys gehen sehr häufig unentschieden aus) Es war mir wichtig, zu diesen besonderen Spielen noch ein paar Worte zu verlieren. In Derbys ist der Heimvorteil deutlich kleiner, da auch vom Gast eine große Masse an Fans zu spielen kommt. In unteren Ligen ist es sogar häufig der Fall, dass der Auswärtsteam mehr Fans mit im Stadion hat als der Gastgeber. Auch die Tabellensituation ist nicht entscheidend, da jeder der Profis voll Emotionen auf den Anpfiff/Sprungwurf etc. hinfiebern wird.

Ich hoffe Ihnen ein wenig geholfen zu haben im Aufbau einer Analyse. Mit diesen Kriterien können Sie ungefähr einschätzen wie groß die Chance auf den Erfolg ihrer Mannschaft ist. Wie bereits erwähnt ist diese Liste nie vollständig, sondern wird immer von kleinsten Faktoren durchkreuzt, die Sie versuchen sollten im Blick zu haben (beispielsweise ist es möglich, dass ein Team Spieler schont, da 2-3 Tage später ein wichtigeres Spiel auf dem Programm steht) Viel Erfolg beim Wetten, sowie Spaß und Freude mit ihren Freunden im Stadion oder vor dem Fernseher wünscht,

Christoph

Und zum Abschluss möchten wir Ihnen noch unseren kostenlosen E-Mail-Kurs „Besser wetten in 7 Tagen“ ans Herz legen – Sie lernen dabei viele wichtige Dinge rund ums Wetten – weitere Infos und Anmeldung: Besser wetten in 7 Tagen!