Name
Schweizerischer Fussballverband
Gegründet
7. April 1895
Trainer
Murat Yakin
Kapitän
Granit Xhaka
WM-Teilnahmen
12
Größter Erfolg
3x Viertelfinale (1934, 1938, 1954)
Schweiz WM 2026 Weltmeister Quote
Schweiz – Spielplan und Ergebnisse

Fr., 27 März ![]() ![]() | 19:45 |
Di., 31 März ![]() ![]() | 16:00 |
Aktuelle Nachrichten zur Schweiz
Schweiz – Kader und Statistiken
Geschichte der Schweiz bei der WM
Die Schweizer Nationalmannschaft, bekannt als die „Nati“, blickt auf eine lange und traditionsreiche WM-Geschichte zurück, die bereits bei der zweiten Austragung 1934 mit dem Erreichen des Viertelfinals begann. Lange Zeit als defensivstarke, aber spielerisch limitierte Mannschaft wahrgenommen, wandelte sich die Schweiz nach der Jahrtausendwende zu einer der konstantesten Kräfte im Weltfußball.
Seit 2006 verpasste das Team keine einzige Endrunde und etablierte sich als fester Bestandteil der erweiterten Weltspitze.
Dieser Prozess wurde durch eine exzellente Nachwuchsförderung und die Integration einer multikulturellen Spielergeneration vorangetrieben, die der Mannschaft eine neue technische Qualität und ein gesteigertes Selbstbewusstsein verlieh.
Mit dem Erreichen zahlreicher Achtelfinals in Serie festigte die Schweiz ihr internationales Renommee als taktisch hervorragend geschulter und physisch belastbarer Gegner. Heute steht die Nationalmannschaft für eine moderne Turnierhistorie, stetige Weiterentwicklung und den Anspruch, bei der WM 2026 endlich die historische Hürde des Viertelfinals zu nehmen.
Größter WM-Erfolg der Schweiz
Das Erreichen des Viertelfinals bei der Heim-WM 1954 gilt bis heute als das bedeutendste sportliche Ergebnis der Schweizer WM-Geschichte. Die Schweizer Mannschaft nutzte den Heimvorteil, um in einer anspruchsvollen Gruppe mit Italien und England zu bestehen.
Besonders beeindruckend war die taktische Disziplin des Teams, das unter dem österreichischen Trainer Karl Rappan das „Riegel-System“ perfektionierte – eine frühe Form der modernen Defensivtaktik. Der wohl spektakulärste Moment ereignete sich im Viertelfinale gegen Österreich, der legendären „Hitzeschlacht von Lausanne“. Trotz einer frühen 3:0-Führung unterlag die Schweiz in einem torreichsten Spiel der WM-Geschichte mit 5:7.
Trotz des Ausscheidens wurde dieses Turnier zum Symbol für die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz auf globaler Ebene. Der Erfolg von 1954 prägte das nationale Selbstverständnis und dient bis heute als emotionales Fundament sowie als Ansporn für die aktuelle Generation, die bei der WM 2026 diesen historischen Erfolg wiederholen oder gar übertreffen will.
Schweiz im Überblick
So qualifizierte sich die Schweiz für die WM 2026
In der UEFA-Qualifikationsgruppe B belegte die Schweiz mit 14 Punkten den ersten Platz vor dem Kosovo, Slowenien und Schweden. Die Qualifikation startete im September 2025 mit Heimsiegen gegen den Kosovo (4:0) und Slowenien (3:0). Im Oktober folgten ein 2:0-Auswärtssieg in Schweden und ein 0:0 in Slowenien.
Den Gruppensieg sicherte sich das Team am 15. November 2025 durch ein 4:1 gegen Schweden in Genf, gefolgt von einem 1:1 im Kosovo am 18. November. Die Schweiz schloss die Gruppe ungeschlagen mit 14:2 Toren ab.
Die Auslosung vom 5. Dezember 2025 ergab für die Schweiz die Gruppe B, in der sie auf Co-Gastgeber Kanada, Katar und den UEFA-Play-off-Sieger A (Italien, Wales, Nordirland oder Bosnien-Herzegowina) trifft.
Trainer Murat Yakin
Murat Yakin ist seit August 2021 Nationaltrainer der Schweiz. Er übernahm das Amt von Vladimir Petković und führte das Team bereits erfolgreich durch die WM 2022 und die EURO 2024. Sein Vertrag wurde nach der erfolgreichen Europameisterschaft vorzeitig bis 2026 verlängert.
Yakin wird für seine taktische Flexibilität, seine unaufgeregte Menschenführung und seine Fähigkeit geschätzt, das Team optimal auf spezifische Gegner einzustellen. Unter seiner Führung legt die Schweiz großen Wert auf eine stabile defensive Grundordnung und ein kontrolliertes Aufbauspiel aus dem Mittelfeld.
Yakin setzt auf eine Mischung aus erfahrenen Führungsspielern wie Granit Xhaka und Manuel Akanji sowie der Integration junger Talente. Sein Ziel für die Weltmeisterschaft 2026 ist es, die Konstanz der letzten Jahre in einen tiefen Vorstoß in die K.-o.-Runde umzumünzen und die taktische Reife des Kaders gegen die Weltbesten auszuspielen.
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