Name
Federación Mexicana de Fútbol
Gegründet
23. August 1927
Trainer
Javier Aguirre
Kapitän
Edson Álvarez
WM-Teilnahmen
16
Größter Erfolg
2x Viertelfinale (1970, 1986)
Mexiko WM 2026 Weltmeister Quote
Mexiko – Spielplan und Ergebnisse

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Aktuelle Nachrichten zu Mexiko
Mexiko – Kader und Statistiken
Geschichte von Mexiko bei der WM
Die mexikanische Nationalmannschaft, bekannt als „El Tri“, blickt auf eine der längsten Traditionen in der Geschichte der Weltmeisterschaften zurück. Als eine der wenigen Nationen, die bereits beim ersten Turnier 1930 in Uruguay teilnahmen, hat sich Mexiko fest als globale Fußballmacht etabliert. Den Grundstein für ihren Ruf als leidenschaftlicher Gastgeber und gefährliche Turniermanschaft legten sie 1970 bei ihrer ersten Heim-WM, als sie erstmals das Viertelfinale erreichten und eine landesweite Euphorie entfachten.
In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich Mexiko zur konstantesten Kraft der CONCACAF-Region. Zwischen 1994 und 2018 gelang das Kunststück, siebenmal in Folge das Achtelfinale zu erreichen – eine Serie, die das internationale Renommee Mexikos als technisch versierter und taktisch disziplinierter Gegner festigte. Trotz der schmerzhaften Niederlagen in dieser Runde, die oft als „Fluch des fünften Spiels“ bezeichnet wurden, blieb Mexiko ein gefürchteter Gegner, der regelmäßig große Fußballnationen herausforderte.
Nach der Jahrtausendwende setzte der Verband verstärkt auf die Förderung im eigenen Land und die Erfahrung seiner Legionäre in Europa. Dieser Prozess mündete in einer Phase der Erneuerung, die nun im Jahr 2026 in der historischen dritten Ausrichtung einer Weltmeisterschaft gipfelt. Heute steht die mexikanische Nationalmannschaft für eine traditionsreiche Turnierhistorie, eine unvergleichliche Fankultur und den brennenden Ehrgeiz, bei der Heim-WM endlich über das Viertelfinale hinauszuwachsen.
Größter WM-Erfolg von Mexiko
Das Erreichen des Viertelfinals bei der Heim-WM 1986 gilt bis heute als der größte Triumph der mexikanischen Fußballgeschichte und als emotionales Zentrum des nationalen Sports. Die mexikanische Mannschaft trat mit der Hoffnung eines ganzen Landes an und nutzte die besondere Atmosphäre in den heimischen Stadien, um über sich hinauszuwachsen. Besonders beeindruckend war die spielerische Dominanz in der Gruppenphase, die unter der Führung des legendären Hugo Sánchez den Weg für ein historisches Turnier ebnete. Unter Trainer Bora Milutinović entwickelte die Mannschaft eine geschlossene Einheit, die durch taktische Cleverness und unbändigen Willen bestach.
Der Weg ins Viertelfinale war geprägt von magischen Momenten, wie dem spektakulären Seitfallzieher-Tor von Manuel Negrete im Achtelfinale gegen Bulgarien, das bis heute als eines der schönsten Tore der WM-Geschichte gilt. Am 21. Juni 1986 kam es schließlich in Monterrey zum dramatischen Viertelfinal-Duell gegen die Bundesrepublik Deutschland. In einer Hitzeschlacht vor über 40.000 Zuschauern hielt Mexiko über 120 Minuten ein torloses Unentschieden gegen den späteren Vizeweltmeister. Erst im Elfmeterschießen unterlag man unglücklich mit 1:4.
Dieser Erfolg war weit mehr als ein rein sportliches Resultat. Er bewies, dass Mexiko auf Augenhöhe mit den absoluten Weltmächten des Fußballs agieren kann, und festigte das Estadio Azteca als eine der heiligsten Stätten des Weltfußballs. Der Triumph von 1986 zeigte, wozu „El Tri“ mit der Unterstützung der eigenen Fans fähig ist. Bis heute dient dieses Turnier als der goldene Maßstab und als moralisches Fundament für den Traum, bei der WM 2026 im eigenen Land erneut Geschichte zu schreiben.
Mexiko im Überblick
So qualifizierte sich Mexiko für die WM 2026
Die mexikanische Nationalmannschaft musste für die Weltmeisterschaft 2026 keine klassische Qualifikationsrunde bestreiten. Als einer der drei Co-Gastgeber neben den USA und Kanada ist Mexiko automatisch qualifiziert.
Diese Entscheidung wurde vom FIFA-Rat bereits frühzeitig bestätigt, um den Gastgebern Planungssicherheit für das erste Turnier mit 48 Mannschaften zu geben. Anstatt in der CONCACAF-Qualifikation anzutreten, nutzte Mexiko die Zeit für eine intensive Vorbereitung auf höchstem Niveau. Durch die Teilnahme am CONCACAF Gold Cup 2025, den Mexiko erfolgreich bestritt, und die Partien in der Nations League konnte das Team unter Wettbewerbsbedingungen zusammenwachsen.
Die Zeit ohne Qualifikationsdruck wurde zudem genutzt, um in zahlreichen internationalen Freundschaftsspielen gegen Top-Nationen die taktische Abstimmung zu verfeinern. Der Weg zum Eröffnungsspiel war somit geprägt von einer gezielten Kaderplanung und dem Testen junger Talente.
Trainer Javier Aguirre
Javier Aguirre ist seit dem 22. Juli 2024 erneut Nationaltrainer Mexikos. Er übernahm das Amt in seiner mittlerweile dritten Amtszeit nach Jaime Lozano, um „El Tri“ mit seiner immensen Erfahrung in die Heim-WM 2026 zu führen. Aguirre, in Mexiko respektvoll „El Vasco“ genannt, gilt als der erfahrenste Trainer des Landes und hat Mexiko bereits bei den Weltmeisterschaften 2002 und 2010 jeweils ins Achtelfinale geführt. Aguirre legt großen Wert auf Disziplin, eine robuste Defensive und eine starke mentale Einstellung seiner Spieler.
Er ist bekannt dafür, Mannschaften in kurzer Zeit zu einer verschworenen Einheit zu formen und taktisch flexibel auf Gegner zu reagieren. Unterstützt wird er dabei von der mexikanischen Legende Rafael Márquez als Co-Trainer, der nach der WM 2026 das Ruder übernehmen soll. Unter Aguirres Führung strebt Mexiko an, die individuelle Qualität der Spieler mit einer neuen defensiven Stabilität zu vereinen, um bei der Heim-WM endlich den Sprung unter die besten vier Teams der Welt zu schaffen.
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