Name
Saudi Arabian Football Federation
Gegründet
1955
Trainer
Hervé Renard
Kapitän
Salem Al-Dawsari
WM-Teilnahmen
7
Größter Erfolg
Achtelfinale (1994)
Saudi-Arabien WM 2026 Weltmeister Quote
Saudi-Arabien – Spielplan und Ergebnisse

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Saudi-Arabien – Kader und Statistiken
Geschichte von Saudi-Arabien bei der WM
Die saudi-arabische Nationalmannschaft, bekannt als die „Grünen Falken“, blickt auf eine stolze Geschichte zurück und gilt als eine der erfolgreichsten Nationen der arabischen Welt bei Weltmeisterschaften. Ihren ersten großen Triumph feierte sie bei ihrem WM-Debüt 1994 in den USA, als sie überraschend das Achtelfinale erreichte und mit dem legendären Solo-Tor von Saeed Al-Owairan gegen Belgien einen der ikonischsten Momente der WM-Geschichte schuf.
In den folgenden Jahrzehnten etablierte sich Saudi-Arabien als Stammgast auf der Weltbühne. Nach einer Phase des Umbruchs kehrte das Team 2018 und 2022 eindrucksvoll zurück und stärkte sein internationales Renommee als taktisch disziplinierter und technisch versierter Gegner. Besonders der historische Sieg gegen den späteren Weltmeister Argentinien bei der WM 2022 in Katar unterstrich den Anspruch der Falken, auch gegen die absolute Weltelite bestehen zu können.
Heute durchläuft der saudi-arabische Fußball durch die massive Förderung der heimischen Pro League einen tiefgreifenden Wandel, der auf Professionalisierung und internationale Erfahrung setzt. Dieser Prozess führte zu einer souveränen Qualifikation für 2026. Die Nationalmannschaft steht heute für eine traditionsreiche Historie, eine enorme Heimstärke und den Ehrgeiz, bei der kommenden WM in Nordamerika erneut über die Gruppenphase hinaus für Furore zu sorgen.
Größter WM-Erfolg von Saudi-Arabien
Das Erreichen des Achtelfinals bei der WM 1994 gilt bis heute als der größte Triumph der saudi-arabischen Fußballgeschichte und als Meilenstein für den Sport in der gesamten Region. Die Mannschaft reiste als Debütant und Außenseiter in die USA und traf in der Gruppenphase auf erfahrene Nationen. Besonders beeindruckend war die spielerische Unbeschwertheit und der Mut des Teams, das sich nach einer knappen Auftaktniederlage gegen die Niederlande nicht entmutigen ließ.
Unter dem damaligen Trainer Jorge Solari entwickelte die Mannschaft eine geschlossene Einheit, die durch technische Finesse und taktische Ordnung bestach. Der Weg in die K.-o.-Runde war geprägt von historischen Momenten. Im zweiten Spiel gegen Marokko sicherte sich Saudi-Arabien mit einem 2:1 den ersten WM-Sieg der Verbandsgeschichte. Am 29. Juni 1994 kam es schließlich in Washington zum entscheidenden Spiel gegen Belgien. Der Moment, der die Welt in Staunen versetzte, folgte in der 5. Minute: Saeed Al-Owairan dribbelte über das gesamte Spielfeld, ließ mehrere Verteidiger stehen und erzielte das 1:0, das den Einzug ins Achtelfinale besiegelte.
Dieser Erfolg war weit mehr als ein sportliches Resultat. Er wurde zum Symbol für den Aufstieg des saudi-arabischen Fußballs und prägte die Identität einer ganzen Generation von Fußballern im Land. Der Triumph von 1994 zeigte, dass Saudi-Arabien fähig ist, auf höchstem Niveau mitzuspielen, und gilt bis heute als das emotionale Fundament für das gesteigerte Selbstvertrauen der „Grünen Falken“ auf der Weltbühne.
Saudi-Arabien im Überblick
So qualifizierte sich Saudi-Arabien für die WM 2026
Die saudi-arabische Nationalmannschaft hat sich auf einem insgesamt souveränen Weg für die WM 2026 qualifiziert. In der entscheidenden dritten Runde der asiatischen Qualifikation spielte Saudi-Arabien in der Gruppe C gegen Konkurrenten wie Japan und Australien. Nach einem wechselhaften Start im Jahr 2024 kam es im Oktober zu einem entscheidenden Wendepunkt auf der Trainerbank mit der Rückkehr von Hervé Renard.
Unter neuer, alter Führung stabilisierte sich das Team sofort. Ein Schlüsselmoment war der hart erkämpfte Punktgewinn in Australien sowie die darauffolgenden Heimsiege, die das Team fest in der Spitzengruppe der Qualifikation verankerten. Am 20. März 2025 machte Saudi-Arabien schließlich mit einem 1:0-Sieg gegen China vorzeitig alles klar und sicherte sich einen der direkten Qualifikationsplätze der Gruppe C.
Besonders hervorzuheben sind die Leistungen von Salem Al-Dawsari, der erneut als Anführer glänzte, und Firas Al-Buraikan, der in der entscheidenden Phase der Qualifikation die wichtigen Treffer beisteuerte. Unter der Leitung von Hervé Renard fand die Mannschaft zu jener defensiven Kompakt- und taktischen Disziplin zurück, die sie bereits bei vergangenen Turnieren ausgezeichnet hatte.
Trainer Hervé Renard
Hervé Renard kehrte am 26. Oktober 2024 als Cheftrainer zur saudi-arabischen Nationalmannschaft zurück. Er übernahm das Amt von Roberto Mancini und trat damit seine zweite Amtszeit bei den „Grünen Falken“ an. Renard ist im Land hoch angesehen, da er die Mannschaft bereits bei der WM 2022 zum historischen Sieg gegen Argentinien geführt hatte.
Renard gilt als Meister der Motivation und als taktisch versierter Stratege, der es versteht, eine enorme emotionale Bindung zu seinen Spielern aufzubauen. Er legt großen Wert auf ein intensives Pressing, physische Stärke und eine unerschütterliche Team-Mentalität. Unter seiner Führung hat Saudi-Arabien in der entscheidenden Phase der Qualifikation zu seiner Identität zurückgefunden. Für die Weltmeisterschaft 2026 setzt der Verband voll auf Renards Erfahrung, um die individuelle Qualität der Spieler aus der Pro League auf der größten Bühne in zählbare Erfolge zu verwandeln.
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