18+ | Spiele mit Verantwortung | AGB gelten | Glücksspiel kann abhängig machen | Wir erhalten eine Provision von den hier angeführten Buchmachern.
WM 2026 Deutschland Logo

Deutschland

Deutschland bei der WM 2026

Name

Deutscher Fußball-Bund

Gegründet

28. Januar 1900

Trainer

Julian Nagelsmann

Kapitän

Joshua Kimmich

WM-Teilnahmen

21

Größter Erfolg

4x Weltmeister (1954, 1974, 1990, 2014)

Nächstes Spiel

Juni 14, 2026 18:00
Deutschland Curaçao
Odds are subject to change. Last updated 23.01.2026 15:00

Quoten Stand: 28. Januar 2026, 10:01 Uhr. Angaben ohne Gewähr. 18+ | AGB gelten.

Deutschland WM 2026 Weltmeister Quote

Quoten sind derzeit nicht verfügbar.

Deutschland – Spielplan und Ergebnisse

Deutschland – Kader und Statistiken

Geschichte von Deutschland bei der WM

Die deutsche Fußballnationalmannschaft blickt bei Weltmeisterschaften auf eine lange und prägende Geschichte zurück. Ihren ersten großen Triumph feierte sie 1954 mit dem „Wunder von Bern“, als ein couragiertes Team überraschend den amtierenden Favoriten Ungarn besiegte und damit den Grundstein für Deutschlands Ruf als Turniermannschaft legte.

In den folgenden Jahrzehnten etablierte sich die Mannschaft dauerhaft in der Weltspitze. 1974 folgte der zweite Titelgewinn im eigenen Land, getragen von einer starken Generation um Franz Beckenbauer. Mit dem dritten WM-Titel 1990 krönte sich das DFB-Team erneut zum Weltmeister und stärkte sein internationales Renommee als stabiler und taktisch disziplinierter Gegner.

Nach der Jahrtausendwende durchlief die Nationalmannschaft einen tiefgreifenden strukturellen Wandel, der auf Nachwuchsförderung und modernen Offensivfußball setzte. Dieser Prozess mündete 2014 im vierten WM-Titel, der mit dem historischen 7:1-Halbfinalsieg gegen Brasilien und dem Finaltreffer von Mario Götze unvergessen bleibt. Heute steht die deutsche Nationalmannschaft für eine traditionsreiche Turnierhistorie, stetige Weiterentwicklung und den Anspruch, auch künftig im Konzert der Weltbesten mitzuspielen.

Größter WM-Erfolg von Deutschland

Der WM-Titel von 1954 gilt bis heute als einer der größten Triumphe der deutschen Fußballgeschichte und als Meilenstein für den nationalen Sport. Die deutsche Mannschaft reiste als Außenseiter in die Schweiz und traf im Verlauf des Turniers auf mehrere klassenstarke Gegner. Besonders beeindruckend war die moralische Widerstandskraft des Teams, das sich trotz einer deutlichen 3:8-Niederlage in der Vorrunde gegen das favorisierte Ungarn nicht entmutigen ließ. Unter Bundestrainer Sepp Herberger entwickelte die Mannschaft eine geschlossene Einheit, die sowohl taktische Disziplin als auch außergewöhnlichen Kampfgeist verkörperte.

Der Weg ins Finale war geprägt von stetiger Steigerung und einem unerschütterlichen Glauben an die eigene Stärke. Spieler wie Fritz Walter, Helmut Rahn und Torhüter Toni Turek wuchsen über sich hinaus und prägten die entscheidenden Momente des Turniers. Am 4. Juli 1954 kam es schließlich in Bern zum legendären Endspiel gegen die bis dahin seit Jahren ungeschlagenen Ungarn. Trotz eines frühen 0:2-Rückstands kämpfte sich die deutsche Mannschaft zurück, glich innerhalb weniger Minuten aus und übernahm zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Der entscheidende Moment folgte in der 84. Minute, als Helmut Rahn mit einem präzisen Schuss das 3:2 erzielte und damit den Sieg besiegelte.

Das „Wunder von Bern“ war weit mehr als ein sportlicher Erfolg. Es wurde zum Symbol eines neuen Selbstbewusstseins im Nachkriegsdeutschland und prägte das gesellschaftliche Klima einer Generation. Der Triumph zeigte, wozu Hingabe, Zusammenhalt und Mut fähig sind, selbst gegen übermächtige Gegner. Bis heute steht der WM-Titel von 1954 für den Beginn der deutschen Erfolgsgeschichte im Weltfußball und gilt als emotionales Fundament der späteren Erfolge des DFB-Teams.

Deutschland im Überblick

So qualifizierte sich Deutschland für die WM 2026

Die deutsche Nationalmannschaft hat sich auf einem insgesamt sehr soliden Weg für die WM 2026 qualifiziert. In der Qualifikationsphase spielte Deutschland in der Gruppe A, zu der die Slowakei, Nordirland und Luxemburg gehörten.

Bereits vor dem Beginn der Qualifikation war der Weg klar umrissen: Durch das Erreichen des Nations-League-Viertelfinals hatte Deutschland einen Vorteil und landete in einer vierer Gruppe, was den Qualifikationsmodus etwas kompakter machte.

Der Start in die Qualifikation verlief holprig: Am 4. September 2025 unterlag Deutschland auswärts der Slowakei mit 2:0. Doch das DFB-Team reagierte schnell: Drei Tage später gelang daheim gegen Nordirland ein 3:1-Sieg, ein wichtiger Schritt, um die Kontrolle über die Gruppe wieder zu übernehmen.

Im weiteren Verlauf setzte sich Deutschland gegen Luxemburg klar durch. Am 10. Oktober gewann das Team 4:0 auf heimischem Boden, und beim Rückspiel am 14. November folgte ein 2:0-Auswärtserfolg.

Der krönende Moment kam am letzten Spieltag der Gruppenphase: Am 17. November 2025 besiegte Deutschland die Slowakei mit 6:0. Mit dieser beeindruckenden Leistung sicherte sich die Mannschaft den ersten Platz in der Gruppe und damit die direkte Qualifikation für die WM 2026.

Besonders hervorzuheben sind mehrere Spieler, die glänzten: In diesem entscheidenden Spiel trafen unter anderem Leroy Sané (zwei Tore), Serge Gnabry, Nick Woltemade, Ridle Baku und der junge Assan Ouedraogo. Letzterer machte sich als jüngster Debüt-Torschütze für die deutsche Nationalmannschaft einen Namen.

Unter Bundestrainer Julian Nagelsmann zeigte das Team vor allem im entscheidenden Moment starke Nerven, große Spielintelligenz und Durchschlagskraft – sowohl offensiv als auch defensiv. Der klare Gruppensieg war ein klares Statement: Deutschland will bei der WM 2026 nicht nur teilnehmen, sondern wieder um den Titel mitspielen.

Trainer Julian Nagelsmann

Julian Nagelsmann ist seit 2023 Bundestrainer der deutschen Fußballnationalmannschaft. Er übernahm das Amt nach Hansi Flick und wurde vom DFB als sehr junger, moderner und taktisch versierter Trainer gesehen. Sein Vertrag wurde mehrfach verlängert und läuft aktuell bis 2028.

Nagelsmann legt großen Wert auf Innovation, die Weiterentwicklung des Kaders und eine klar strukturierte Spielidee. Er setzt auf taktische Flexibilität, schnelle Anpassungen im Spiel und eine offene Kommunikation mit seinen Spielern, um eine belastbare Mannschaft zu formen. Unter seiner Führung strebt die Nationalmannschaft an, wieder konstant auf hohem Niveau zu spielen und um große Turnierpokale mitzuspielen.