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Österreich


Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Österreich und Sportwetten im Allgemeinen.


Nach dem ersten Grand-Slam Turnier in Melbourne gab es letzte Woche einige kleinere Herren-Turniere und in dieser Woche steht bereits die erste Runde des diesjährigen Davis-Cups auf dem Programm. In der Weltgruppe treffen dort unter anderem die österreichischen Tennisherren auf Russland. Die österreichischen Tennisspieler haben vor 17 Jahren zum Letzten Mal den Sprung unter die Top-Acht der Welt geschafft. Der – wohl – einzige Aspekt der für einen Sieg Österreichs spricht, ist der Heimvorteil. Betrachtet man die nüchternen Zahlen auf den ersten Blick so wird es ein immens schwieriges Unterfangen für die Melzer & Co beim Debüt des neuen Davis-Cup Kapitäns Clemens Trimmel.

Bisher gab es zwei Mal den Länderkampf zwischen Österreich und (dem ehemaligen) Russland. Beide Male gewannen die Russen, diese zwei Duelle waren jedoch in den 80er Jahren – genauer gesagt 1981 und 1984. Seit dem hat sich viel getan und die Österreicher hoffen mit den Fans im Rücken die Sensation zu erreichen.

In dieser Vorschau werden wir das jeweilige Team genauer unter die Lupe nehmen ohne jedoch auf die einzelnen Spiele einzugehen, da diese zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht feststehen und sich kurzfristig ändern können.

Das österreichische Team:

Jürgen Melzer – ATP Ranking 41
Andreas Haider-Maurer – ATP Ranking 128
Alexander Peya – ATP Ranking Doppel Platz 19
Oliver Marach – ATP Ranking Doppel Platz 20

Österreichs Tennis Nummer eins befindet sich alles andere als in Topform. Zwar konnte er in der letzten Woche beim ATP-Turnier in Zagreb nach einer halben Ewigkeit mal wieder zwei Spiele auf der ATP-Tour hintereinander gewinnen aber dann war doch Endstation im Viertelfinale gegen den Deutschen Berrer. Zuvor musste sich Melzer durch die Quali kämpfen, da er sich zu spät angemeldet hat und keine Wildcard bekommen hat. Bei den Australian Open schied er bereits in der ersten Runde gegen den Aufschlagriesen Karlovic aus. Zwar zeigte er sich verbessert in Zagreb, aber dennoch ist er weit von seiner besten Zeit entfernt. Zudem bemängele ich noch immer, dass er kein „Kampfschwein“ ist wie andere auf der Tour. Melzer ist einer der jammert und sich somit oftmals selbst aus dem Spiel nimmt. Im Daviscup konnte er in vergangenen zwei Jahren zwar oft für die Punkte sorgen, nun gegen Russland wird dies aber sicherlich auch schwierig. Mit den Fans im Rücken und dem Adler auf der Brust, wird er jedoch hoffentlich auch mal sein Kämpferherz zeigen, wenn das Spiel in die falsche Richtung laufen wird. Vom Potential her hat er mehrfach bewiesen, dass er mit den besten der Welt mithalten kann – nur seit der Trennung von Mirna Jukic konnte er dies nie mehr richtig zeigen.

Für Österreichs Nummer zwei verlief die bisherige Saison ebenso enttäuschend. AHM ist momentan nur auf der Challenger-Ebene unterwegs und konnte dort in zwei Turnieren auch erst einen Sieg feiern. Der Österreicher erinnert von der Spielweise her an den Schweden Soderling. Er geht oftmals viel Risiko mit geradlinigen Bällen, aber ihm fehlt es deutlich an Konstanz. Zudem ist sein Spiel doch sehr berechenbar aufgrund dessen, dass er kaum Variationen in sein Spiel bringen kann. Mich würde es überraschen sollte AHM einen Punkt bei diesem Länderkampf für das österreichische Team holen.

Alex Peya und Oliver Marach werden im Einzel nur im äußersten Notfall zum Einsatz kommen und am Samstag das Doppel bilden. Seit diesem Jahr agieren sie zusammen auf der Tour – vor allem in Hinblick auf die olympischen Spiele. Im Doppel haben sich die beiden Österreicher schon einen guten Namen gemacht und befinden sich momentan auf Platz 19 bzw. 20 der Weltrangliste. Peya spielte letztes Jahr mit dem deutschen Kas und Marach mit dem Polen Kubot. Kubot wollte sich jedoch vermehrt auf das Einzel fixieren und gab somit Marach den Laufpass. In der Vorbereitung konnte Marach dann Peya ans Land ziehen. Danach hatte er jedoch mit Verletzungen zu kämpfen und die Vorbereitung verlief nicht gerade rosig. Bei den Australian Open war auch dementsprechend schnell Schluss. Aber gegen das russische Doppel wird es keine Probleme geben und diesen Punkt holt Österreich sicherlich.

Das russische Team

Alex Bogomolov jr. – ATP Ranking 35
Mikhail Youzhny – ATP Ranking 39
Nikolay Davidenko – ATP Ranking 52
Igor Kunitsyn – ATP Ranking 80

Mit vier Top-100 Spieler reisen die Russen an. Zum ersten Mal im DavisCup wird hierbei Alex Bogomolov jr. Spielen. Bisher startete er auf der ATP-Tour unter der amerikanischen Flagge. Aufgrund der besseren Chancen für eine Olympia-Teilnahme sowie auch im DavisCup entschied sich der Halbrusse nun für Russland an den Start zu gehen. Der 35te Platz ist derzeit die beste Platzierung die Bogomolov in seiner Karriere vorzuweisen hat – er steht auch vor der österreichischen Nummer 1, Jürgen Melzer.

Youzhny kommt mit viel Selbstvertrauen nach Wiener Neustadt. Nachdem es bei den Australian Open in Melbourne auch nicht gut lief für den Russen konnte er letzte Woche seinen neunten Turniersieg auf der ATP-Tour feiern als er im Finale von Zagreb den Slowaken Lukas Lacko klar in zwei Sätzen besiegen konnte. Im Halbfinale setzte sich Youzhny gegen den Melzer-Bezwinger Berrer durch. Youzhny wird sicherlich im Einzel spielen und ich sehe ihn doch klar im Vorteil gegenüber Melzer und gegenüber AHM sowieso.

Den zweiten Einzelplatz könnte auch der prominenteste Spieler aus dem russischen Team bekommen – Nikolay Davidenko. Vor zwei Jahren stand sogar mal zur Diskussion, dass Davydenko die österreichische Staatsbürgerschaft annimmt und dann für Österreich antritt. Damals war „Davy“ noch einer der besten Tennisspieler der Welt – mittlerweile kann er an seine Glanzzeiten nicht mehr anknüpfen und lebt größtenteils noch von seinem großen Namen. Momentan befindet er sich „nur“ auf dem 52ten Platz der ATP-Weltrangliste. Für ihn spricht jedoch die Erfahrung im Davis Cup – gegen ihn spricht sicherlich die bedeutend stärkere Form von Bogomolov jr.

Keinen Einsatz im Einzel wird wohl Kunitsyn haben. Der Russe ist so was wie der „Nobody“ im russischen Team. Ähnlich wie AHM wechselt er zwischen Challenger-Ebene und ATP Tour. Jedoch wird er aller Voraussicht nach im Doppel zu seinem Einsatz kommen. Wer sein Partner sein wird, ist jedoch noch völlig offen. Ich tippe hierbei jedoch auf Davydenko. Nichts desto trotz wird das Doppel – wie bereits oben erwähnt – eine klare Sache für rot-weiß-rot.

Prognose

Wenn AHM einen Punkt für Österreich holen sollte, dann hat er lediglich am Freitag eine geringe Chance – doch daran glaube ich nicht. Zu Beginn ist es gut möglich, dass die Russen ihn unterschätzen und er somit das Momentum auf seine Seite reißen kann. Sollte ihm dies wirklich gelingen, denke ich dennoch, dass mit Fortdauer der Partie der russische Spieler das Zepter an sich reißt und somit das Spiel für sich entscheidet. Am Sonntag sehe ich für AHM – egal gegen wen – dann gar keine Chance (insofern die Partie nicht schon entschieden ist).

Das Doppel ist für mich eine „gmahd’e Wiesn“ für die zwei Österreicher. In den letzten Jahren mauserte sich Rot-Weiß-Rot zu einer wahren Doppelnation und hat dort vier Spieler, die in der absoluten Weltspitze agieren. Mit Peya/Marach (wahrscheinlichste Konstellation obwohl letzte Woche Peya/Melzer in Zagreb angetreten sind) verfügt Daviscup Kapitän Clemens Trimmel über ein Duo, welches auch auf der ATP-Tour zusammen agiert. Das russische Doppel kann hier nicht mithalten – obwohl hier noch sehr schwer zu erkennen ist, wer dort auflaufen wird.

Somit ist klar, dass Melzer beide Punkte holen müsste für Österreich, damit der Aufstieg ins Viertelfinale fixiert werden kann. Aufgrund seiner äußert schwachen Leistungen und der Stärke der russischen Gegner ein aussichtsloses Unterfangen – meiner Meinung nach. Sollte Dayvdenko den Vorzug bekommen, sehe ich Melzer als Favoriten. Die Unform des ehemaligen Weltklassespielers würde Melzer zu Gute kommen. Geht es gegen Bogomolov oder Youzhny traue ich ihm maximal einen Sieg zu – beide Punkte holt er nichit. Dementsprechend wird sich Russland durchsetzen und ins Viertelfinale aufsteigen.

9. Februar 2012 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

Tennis Wetten

Der nächste große Tenniswettbewerb wirft seine Schatten voraus. Am Freitag, den 10.Februar starten die Erstundenspiele des Davis Cups 2012. Der Davis Cup hat dabei eine große Tradition. Der bekannteste und wichtigste Mannschaftswettbewerb der Welt im Tennis wird bereits seit über einem Jahrhundert ausgetragen und konnte schon viele verschiedene Gewinner aufweisen. Gründer der grundsätzlichen Idee eines Mannschaftswettbewerb ist der Amerikaner Dwight Filey Davis, der im Jahr 1900 mit einigen Kommilitonen auf die Idee kam, den Rivalen aus Großbritannien zu einem Teamtennismatch herauszufordern. Der Havard-Student legte das System fest und kreirte den ersten Pokal aus eigener Kasse. Somit wurde der Davis Cup 1900 zum allerersten Mal ausgetragen, auch wenn damals nur zwei Nationen daran teilnahmen. In den folgenden Jahren entwickelte sich das gute System, so dass immer mehr Mannschaften an dem prestigeträchtigen Turnier teilnehmen konnten. Rekordsieger des Davis-Cups ist immernoch das Gründerland USA mit 32 Siegen, vor den Australienern mit 28 Siegen und den Briten bzw. den Franzosen mit jeweils 9 Siegen. In der nahen Vergangenheit waren es jedoch vor allem die Spanier, die in den vergangenen vier Jahren immerhin drei mal den begehrten Titel holen konnten.

Demnach ist Spanien auch der amtierende Titelverteidiger des Davis Cups. Im letztjährigen Finale des Cups konnte sich die Mannschaft von Kapitän Albert Costa mit den Topspielern Rafael Nadal, David Ferrer, Feliciano Lopez oder Fernando Verdasco relativ deutlich mit 3-1 gegen die Argentinier durchsetzen, die 2011 zum ersten Mal in einem Finale des Davis-Cups standen. Der diesjährige Davis Cup steht allerdings unter einem anderen Vorzeichen, vor allem für die Spanier. Sowohl die beiden Topspieler Rafael Nadal und David Ferrer als auch die Doppelexperten Feliciano Lopez und Fernando Verdasco haben sich aufgrund der Olympischen Spiele dazu entschlossen, nicht an dem Wettbewerb teilzunehmen. Somit wird aus dem eigentlichen Topfavoriten Spanien nur noch ein Geheimfavorit, der ohne die großen Waffen in dieser Saison wird auskommen müssen.

Wie in jedem Jahr wird es auch in diesem Jahr einige Nationen geben, die teilweise zum ersten Mal oder nach langer Zeit mal wieder in der ersten Runde des Davis Cups vertreten sein werden. Beispielsweise werden sowohl die Japaner als auch die Kanadier ihr Debüt im Davis Cup geben, nachdem sie in der letztjährigen Aufstiegs/Abstiegsrelegation Indien bzw. Israel bezwingen konnten. Neben den Neulingen sind auch in diesem Jahr wieder 3 deutschsprachige Nationen am Start. Die Deutschen qualifizierten sich schon durch den Sieg gegen Kroatien im Davis Cup 2011, während die Österreicher (4-1 gegen Belgien) und die Schweizer (3-2 gegen Australien) den Weg über die Relegation nehmen mussten.

Schon in der ersten Runde 2012 gibt es manch eine Spitzenbegegnung, die den Titel Erstrundenpartie nicht verdient. Beispielsweise muss der Finalist des letzten Jahres aus Argentinien nach Bamberg in die Stechert Arena und auf Sand beweisen, dass sie auch in diesem Jahr viel erreichen können. Ein anderes Highlight wird in der Schweiz stattfinden, wo die Schweizer mit ihrem Topspieler Roger Federer auf die US-Amerikaner treffen werden, die wie jedes Jahr endlich mal wieder den Weg in Richtung Viertelfinale bzw. Halbfinale gehen wollen. Titelverteidiger Spanien trifft auf Außenseiter Kasachstan und der eigentliche Topfavorit Serbien tritt ohne ihre Nummer 1 und Australien Open Sieger Novak Djokovic gegen Schweden an. Wir haben die Spiele hier noch einmal kurz und knapp im Überblick:

 

  • Spanien – Kasachstan (1.05 – 7.75)
  • Österreich – Russland (2.95 – 1.35)
  • Kanada – Frankreich (3.80 – 1.22)
  • Schweiz – USA (1.22 – 3.80)
  • Tschechien – Italien (1.14 – 5.00)
  • Serbien – Schweden (1.01 – 11.00)
  • Japan – Kroatien (1.70 – 2.02)
  • Deutschland – Argentinien (2.50 – 1.48)

 

Nun werden wir uns noch mit der Frage befassen, wer denn in diesem Jahr den Davis Cup gewinnen kann. Der Titel scheint, anders als in den letzten Jahren aufgrund der Olympischen Spiele etwas an Bedeutung verloren zu haben. Viele Topstars haben bereits abgesagt und werden noch weitere Partien in den kommenden Monaten absagen müssen, da die Davis Cup Spiele einfach zeitlich und auch turnierplanungstechnisch nicht in den Spielkalender des Jahres passen. Rafael Nadal und David Ferrer haben es vorgemacht, Novak Djokovic wird seine Einzelkarriere immer in den Vordergrund stellen und auch der Argentinier Juan Martin Del Potro wird gegen Deutschland fehlen, da er die kommenden Turniere nicht an das Davis Cup Spiel in Bamberg anpassen konnte. Mittlerweile ist die Tennis-Welt soweit ausgeglichen, dass eigentlich jede Nation mindestens 2 Topspieler braucht, um überhaupt eine Chance in dem dreitägigen Match zu haben. Nur noch selten spielt ein Spieler 3 Matches in 3 Tagen (einschließlich Doppel). Viel mehr wird viel variiert und mehrere Spieler kommen zum Einsatz, dennoch ist es natürlich ein Vorteil wenn man einen absolten Topspieler in den eigenen Reihen hat, der einer Nation schon 2 von nötigen 3 Punkten am Wochenende bescheren kann.

Die Buchmacher sehen in diesem Jahr die Serben als Favoriten. Sicherlich haben sie mit Janko Tipsarevic und Novak Djokovic gute Spieler im Einzel und mit Viktor Troicki einen guten Ersatzmann fürs Einzel. Auch im Doppel sind sie mit dem eingespielten Doppel Ilja Bozoljac und Nenad Zimonjic gut aufgestellt. Dennoch sehe ich bei den Serben immer wieder die Möglichkeit, dass ein Novak Djokovic für Spiele absagt und die Alternativen für Troicki und Tipsarevic fehlen. Ich denke man kann sagen, dass die Serben in Bestbesetzung der absolute Topfavorit auf den Davis-Cup Triumph 2012 sind. Bereits 2010 sah man, dass eine gute Teamchemie im Kader herrscht und auch vor allem die Heimspiele zu sehr großer Euphorie im Land führen. Fällt allerdings neben der Nummer 1 noch ein weiterer Spieler aus, wird es sehr schwer für die Serben, da sie praktisch nur über drei gute Einzelspieler verfügen. Ich zähle in diesem Jahr vor allem die Franzosen zu den absoluten Topfavoriten. Sie haben einen sehr ausgeglichenen Kader und mit Gael Monfils, Jo Tsonga und auch Gilles Simon drei Top- 10 Spieler bzw. Spieler mit Top 10 Potential in ihren Reihen. Auch dahinter kommen mit Julien Bennetatu und Michael Llodra Spieler, die man nicht nur im Doppel sondern auch im Einzel einsetzen kann. Frankreich wird sicherlich eine gute Rolle in diesem Jahr spielen können. Doch auch die Argentinier haben im letzten Jahr gezeigt, dass mit ihnen zu rechnen ist. Vor allem auf Sand können Juan Ignacio Chela, Juan Monaco oder sofern verfügbar Juan Martin Del Petro nahezu jedem Land gefährlich werden. Unterschätzen darf zudem auf gar keinen Fall die Schweizer. Reisen sie mit ihrer Bestbesetzung Roger Federer und Stanislas Wawrinka an, wird es für jede andere Nation schwer. Auch wenn die beiden ein unheimliches Programm auf sich neben werden müssen, darf man sie nicht abschreiben, da sie definitiv das Potential haben die großen Nationen und vermeintlichen Favoriten zu ärgern.

Nur Außenseiterchancen haben meiner Meinung nach die Spanier, die mit eher durchschnittlichen Spieler wie Juan Carlos Ferrero, Marcel Granollers und angeführt von Nicolas Almagro wohl eher auf Patzer der Gegner hoffen müssen. Auf Sand jedoch sind die Spanier traditionell stark und die Kasachen in der ersten Runde, dürften noch keine große Herausforderung für das Team von Neu-Coach Alex Corretja darstellen. Immer auf der Rechnung muss man zudem die Russen haben, die nach dem sehr enttäuschenden Abschneiden im letzten Jahr (Erstrundeniederlage gegen Schweden) in diesem Jahr einiges wieder gutmachen wollen. Sie verfügen mit Michail Youzhny, Nikolay Davidenko, Igor Kunitsyn und Alex Bogomolov über Spieler mit großem Potential, die ihr Potential allerdings zu selten und unkonstant abrufen. In Runde 1 treffen sie auf die Österreicher um Jürgen Melzer, was dennoch eine mehr als lösbare Aufgabe werden sollte.

Den Deutschen rechne ich auch in diesem Jahr keine realistische Chancen auf das Finale ein. Schon in Runde 1 gegen die starken Argentinier werden sie ohne den sich in guter Form befindlichen Phillip Kohlschreiber wahnsinnig schwer tun und nur eine Möglichkeit aufs Weiterkommen haben, wenn Flo Mayer, Tommy Haas und Phillip Petzschner über sich hinaus wachsen und in Kombination mit den frenetischen Fans überraschend gut aufspielen. Dennoch wäre es für die Deutschen schon ein Erfolg, wenn sie mit einem Überraschungssieg gegen Argentinien ins Viertelfinale kämen und damit einer erneuten Abstiegsrelegation aus dem Wege gehen würden.

 

Wer wird Davis-Cup Sieger 2012? (Quoten von bwin)

  • Serbien –> 3.75
  • Frankreich –> 4.00
  • Argentinien –> 5.50
  • Schweiz –> 6.00
  • Spanien –> 8.00
  • Russland –> 17.00
  • Tschechien –> 21.00
  • USA –> 26.00
  • Deutschland –> 34.00
  • Kroatien –> 51.00
  • Österreich –> 81.00
  • Japan –> 101.00
  • Schweden –> 101.00
  • Kanada –> 126.00
  • Italien –> 201.00
  • Kasachstan –> 501.00

 

Wettbasis-Expertentrend: Eine Wette auf einen absoluten Außenseiter im Davis Cup 2012 wird wenig Sinn machen. Dennoch würde ich in diesem Jahr nicht mit den Buchmachern gehen und auf die Serben setzen, da ich nicht glaube, dass Novak Djokovic viele Spiele für sein Land machen wird. Viele Spieler spekulieren auf Olympia und planen ihre Turniere und ihren Verlauf deswegen sehr sorgfältig und früh. Meiner Meinung nach wird die Mannschaft, die in der Spitze am ausgeglichensten ist, dieses Jahr den Titel holen. Ich würde daher die gute 4.00er Quote auf die Franzosen riskieren, da man mit Tsonga, Monfils, Simon und auch Llodra/Bennetau gute Spieler hat, die auch schon über gewisse Erfahrungen im Davis Cup verfügen, was zum Vorteil werden könnte. Wer allerdings nicht auf die Franzosen gehen möchte, dem empfehle ich auf eine Überraschung der Spanier zu setzen. Zwar sind die absoluten Topstars nicht am Start, doch Almagro und Co. werden ihr Land trotzdem gut präsentieren. Mit ein bisschen Losglück und dem richtigen Bodenbelag scheint somit auch für die Spanier alles drin.

8. Februar 2012 / marcel - Kategorie: Tennis-Wetten

Wawrinka - Federer (Schweiz)

Das Teilnehmerfeld der Australian Open hat sich bereits halbiert und zu aller Erst möchte ich mich entschuldigen für all diejenigen, die sich von meinem Tradevorschlag angetan gefühlt haben. Wickmayer gefiel mir letzte Woche sehr gut. Überraschend war dann das Debakel gegen Mona Barthel im Finale. Aber dennoch, ich war überzeugt, dass der Trade funktionieren kann. Doch bereits in Runde eins musste sie sich gegen die Russin Voskoboeva verabschieden.

Ansonsten war der zweite Turniertag ein Trauertag für die australischen Fans. Die Titelhoffnung und Nummer sechs der Welt, Samantha Stosur, musste sich glatt in zwei Sätzen der jungen Rumänin Cristea geschlagen geben. Dafür konnte Jelena Dokic recht deutlich die zweite Runde erreichen.

Das größte Highlight in der ersten Runde war sicherlich das Spiel zwischen der australischen Tennishoffnung Bernard Tomic und dem Spanier Verdasco. Tomic’s erklärtes Saisonziel ist ein Platz unter den Top Ten. Die Qualität hat er – aber dennoch musste er gegen den spanischen Frauenliebling Verdasco hart kämpfen. Nach 2-0 Satzrückstand sah es nach einem frühen Ausscheiden aus. Doch danach steigerte er sich gewaltig und konnte die Sätze drei bis fünf für sich entscheiden. Gespannt darf man sein wie viel Kraft ihn diese harte Partie gekostet hat.

Ansonsten gibt es keine all zu großen Überraschungen in der ersten Runde. Bei den Damen konnten Kvitova und Sharapowa mit starkem Spiel überzeugen. Bei den Herren schoss Titelverteidiger Djokovic den Italiener Lorenzi förmlich aus dem Stadion. Lediglich zwei Games machte der Italiener. Der Schotte Murray hatte im ersten Satz einige Probleme und gab diesen ab, setzte sich im Endeffekt doch klar durch. Rafael Nadal stürmte ebenfalls mit einem glatten Sieg in Runde zwei.

Viel spannender ist die Auseinandersetzung zwischen ihm und dem Schweizer Gentlemen Roger Federer. Beide sind grundsätzlich gut befreundet und zollen ihrem Gegenüber den größten Respekt. Doch diese Beziehung litt in den letzten Wochen/Monaten aufgrund unterschiedlicher Sichtweisen bei bestimmten Themen. Beide haben im Tenniszirkus viel zu sagen und eine führende Position inne. Nadal möchte den Turnierplan verkürzen und die Weltrangliste auf eine „Zwei-Jahres-Basis“ verändern, damit Verletzungen besser ausgeglichen werden. Traditionsliebhaber Federer ist dies ein Dorn im Auge und konterte, dass jeder selbst für seine Turnierplanung verantwortlich ist und das es keinen Sinn macht ein bestehendes, gut funktionierendes System zu ändern. Bereits vor dem Erstrundenspiel ist dafür für Zündstoff gesorgt. Genährt wurde dies nochmals durch Nadal als dieser auf einer Pressekonferenz verlauten lies, dass nicht jeder einen Topkörper hat wie Federer. Viele sind am Ende ihrer Karriere körperlich kaputt. Man darf gespannt sein wie diese Geschichte weitergeht und wann die nächsten Giftpfeile geschossen werden.

Aber nun werfen wir einen Blick auf unsere deutschsprachigen Freunde.

(Die Wett-Quoten für die Vorschau auf die nächste Runde entstammen von Bet365 – Stand Dienstag Nachmittag 16 Uhr)

Deutschland (10/5)

Philipp Petzschner – Lukas Rosol 6-0 6-0 6-2
Lleyton Hewitt – Cedric-Marcel Stebe 7-5 6-4 3-6 5-7
Ryan Sweeting – Matthias Bachinger 6-4 6-4 6-2
Philipp Kohlschreiber – Juan Monaco 7-5 4-6 6-3 6-7 6-0
Tobias Kamke – Victor Hanescu 6-2 6-1 6-2
Andreas Beck – Eric Prodon 6-4 6-2 4-6 7-5
Olivier Rochus – Björn Phau 6-1 6-4 6-0
Marcos Baghdatis – Benjamin Becker 6-1 7-6 6-2
Donald Young – Peter Gojowczyk 6-1 6-2 4-6 1-6 6-2
Tommy Haas – Denis Kudla 7-6 3-6 6-0 7-5

Mona Barthel – Anne Keothavong 6-0 ret.
Julia Görges – Polonoa Hercog 6-3 7-6
Sabine Lisicki – Stefanie Vögele 6-2 4-6 6-4
Angelique Kerber – Bojana Bobusic 6-1 6-3
Michaella Krajicek – Kristina Barrois 6-3 7-6

15 deutsche Teilnehmer betrug das Kontingent vor der ersten Runde bei den diesjährigen Australian Open. Die Herren der Schöpfung halbierten sich, bei den Damen schied nur Kristina Barrois aus, die anderen vier konnten den Sprung in die zweite Runde schaffen.

Bemerkenswert war auf alle Fälle die Leistung des Doppel-Spezialisten Philipp Petzschner. Nach 65 Minuten war der Sieg perfekt. Die Nummer 70 der Welt, Lukas Rosol, hatte nichts zu bestellen und lag zwischenzeitlich mit 14-0 Games in Rückstand. Petzschner gab auf der Pressekonferenz danach zu verstehen, dass dies wohl das Beste Spiel seines Lebens war. Chapeau! Ebenfalls zu überzeugen wusste Tobias Kamke, der mit dem Rumänen Hanescu ebenfalls kurzen Prozess gemacht hat. Mehr zu kämpfen hatte da schon die ehemalige deutsche Nummer 1, Philipp Kohlschreiber. Er konnte sich im Endeffekt in fünf Sätzen gegen Gaucho Monaco durchsetzen. Apropos deutsche Nummer Eins – Florian Mayer musste aufgrund einer Verletzung absagen und trat somit gar nicht an in der ersten Runde. Challenger-Final Sieger Stebe konnte gegen Hewitt sein Talent aufblitzen lassen aber am Ende war die Luft raus. Es sah schon alles nach einem fünften Satz aus bei einer 5-1 Satzführung in Satz vier. Dennoch musste er diesen Satz schließlich mit 7-5 noch abgeben. Die Niederlagen von Gojowczyk, Becker und Phau waren sicherlich zu erwarten. Enttäuschend hingegen ist die klare Niederlage von Bachinger gegen den Amerikaner Sweeting.

Mona Barthel ist in der Form ihres Lebens. Nach dem Turniersieg in Hobart konnte sie nun nach einem Satz bereits die zweite Runde erreichen. Die Britin Keothavong gab diesen mit 6-0 ab und musste danach verletzt aufgeben. Julia Görges und Angelique Kerber hatten ebenfalls keine Probleme in Runde 1. Mehr zu kämpfen hatte da Sabine Lisicki, sie konnte sich im Endeffekt aber auch verdient in drei Sätzen gegen die Eidgenossin Vögele durchsetzen. Wie bereits weiter oben erwähnt, musste nur Barrois die Segel streichen. Sie lag bereits 3-1 vorne im ersten Satz und machte dann kein Spiel mehr in diesem Satz. Satz zwei war hart umkämpft (Tiebreak 15-13) aber wiederum mit besserem Ende für Krajicek.

Zweite Runde – Spiele mit deutscher Beteiligung (5/4)

3,75 Philipp Petzschner – Milos Raonic 1,25
1,08 Philipp Kohlschreiber – Pere Riba 8,00
3,40 Tobias Kamke – Alexandr Dolgopolov 1,30
23,00 Andreas Beck – Roger Federer 1,01
17,00 Tommy Haas – Rafael Nadal 1,02

1,36 Mona Barthel – Petra Cetkovska 3,00
1,28 Julia Görges – Eleni Daniilidou 3,50
1,72 Sabine Lisicki – Shahar Peer 2,00
1,14 Angelique Kerber – Stephanie Dubois 5,50

Noch neun Teilnehmer sind vorhanden. Doch für vier der fünf Herren wird meines Erachtens hier Endstation sein. Beck und Haas haben das Vergnügen, dass sie gegen die Topstars Nadal und Federer spielen dürfen. Alles andere als eine klare Niederlage wäre schon eine positive Überraschung. Ebenfalls ein sehr schweres Los hat Petzschner. Zwar bewies er augenscheinlich, dass er in Topform ist, aber gegen Raonic wird es ganz schwer. Einer der Geheimfavoriten für viele. Der aufschlagstarke Kanadier wird sich hier auch durchsetzen. Ebenfalls wenig Chancen gebe ich Kamke. Ähnlich wie Petzschner konnte er in Runde eins überzeugen aber gegen den Ukrainer Dolgopolov wird er dennoch verlieren. Dieser zog nach 2-0 Satzrückstand nur schwer in Runde zwei ein aber mit Fortdauer der Partie spielte er immer stärker und kam besser in sein Spiel. Kamke hat nicht das Niveau von Dolgopolov. Einzig Philipp Kohlschreiber traue ich den Sprung in Runde drei zu. Pere Riba ist ein Sandplatzspezialist und fühlt sich auf alle anderen Belägen nicht gerade wohl. Hier glaube ich an einen klaren Sieg des Deutschen.

Zwar gehört Petra Cetkovska zu den gesetzten Spielerinnen aber dennoch ist sie klare Außenseiterin gegen die momentane Überfliegerin Mona Barthel. Aufgrund der gezeigten Leistungen wäre alles andere als ein Weiterkommen eine Überraschung. Vielleicht wächst hier die nächste deutsche Top-Ten Spielerin heran. Ebenso durchsetzen sollte sich Julia Görges gegen die Griechin Daniilidiou – ich gehe hier von einem Zwei-Satz Sieg aus. Lisicki hat mit Shahar Peer sicherlich das schwierigste Los der deutschen Damen gezogen. Die Israelin hat viel Potential, konnte dies aber in den letzten Monaten nicht oft abrufen. Ich sehe Lisicki hier auch vorne und gehe von einem Weiterkommen in Runde drei aus. Und mit Angeqlique Kerber hat auch die vierte deutsche Damen-Tennishoffnung durchaus gute Chancen auf ein Weiterkommen. Die Kanadierin Dubois ist sicherlich nicht so stark wie Kerber. Vier Damen in Runde drei – das wäre Balsam auf die Wunden. Vor nicht all zu langer Zeit war man froh wenn im deutschen Tennisteam überhaupt eine Dame Runde drei erreichen konnte. Und nun haben vier Damen durchaus gute Chancen – in Anbetracht dessen, dass mit Andrea Petkovic die deutsche Nummer eins fehlt, eine noch stärkere Leistung.

Österreich (2/1)

Ivo Karlovic – Jürgen Melzer 7-6 7-5 6-3

Olga Govortsova – Patricia Mayr-Achleitner 6-2 6-4
Serena Williams – Tamira Paszek 6-3 6-2

Die Australien Open 2012 waren ein kurzes Vergnügen für die österreichischen Tennisfans. Bereits in der ersten Runde hieß es Endstation für alle drei Teilnehmer. Jürgen Melzer, an 31 gesetzt, zeigte einmal mehr, dass seine tolle Saison 2010 nur ein Ausrutscher nach oben war. Kämpfen kann er einfach nicht, auch wenn er das Potential auf alle Fälle besitzt. Aufschlagriese Karlovic konnte ihm sogar fünf Mal das Service abnehmen, erschreckend, da Karlovic nicht gerade ein starker Returnspieler ist. Alles in allem prolongiert die Niederlage den schlechten Saisonstart von Jürgen Melzer – aber vielleicht läufts im Doppel mit Petzschner besser. Nach den Australian Open wird er auf alle Fälle aus den Top40 raus sein.

Bei den Damen war das Ausscheiden von Tamira Paszek und Patricia Mayr-Achleitner programmgemäß. Die Tirolerin Mayr-Achleitner verlor zum neunten Mal in Serie in der ersten Runde. Gegen die Russin hatte sie zu keiner Zeit eine reelle Chance auf das Weiterkommen. Eine zu erwartende Niederlage setzte es für Österreichs Nummer Eins, Tamira Paszek. Im ersten Satz konnte sie zu Beginn noch mithalten, aber hatte nie wirkliche Chancen die Topfavoritin unter Druck zu setzen. Zwar hatte sie zwei Breakbälle im ganzen Match, konnte aber keinen nützen. Damit hatte Serena leichtes Spiel und zog in der Night Session am heutigen Dienstag locker in Runde zwei ein.

Zweite Runde – Spiele mit österreichischer Beteiligung (0/0)

Keine Spieler/Innen mehr dabei!

Schweiz (2/1)

Roger Federer – Alexander Kudrayvtsev 7-5 6-2 6-2
Stanislaw Wawrinka – Benoit Paire 6-1 6-1 7-5

Sabine Lisicki – Stefanie Vögele 6-2 4-6 6-4

Keine wirklichen Probleme hatte der Gentlemen des Tennissports, Roger Federer, in seinem Erstrundenmatch gegen Kudrayvtsev. Im ersten Satz sah man noch ein relativ ausgeglichenes Spiel, doch mit Fortdauer der Partie steigerte sich der Schweizer kontinuierlich und erreichte im Endeffekt ganz locker die zweite Runde. Eine gute Auftaktpartie für die Nummer drei der Welt in der er auch einige Sachen ausprobieren konnte. Die Schweizer Nummer zwei hatte ebenso keine Probleme mit seinem Erstrundengegner. Der Franzose Benoit Paire war in den ersten zwei Sätzen komplett chancenlos. Im dritten Satz konnte er besser mithalten. Bei 5-3 servierte der Schweizer schon auf den Matchgewinn, Paire wehrte sich jedoch und kam auf 5-5 heran. Doch dann war der Bann gebrochen und Wawrinka in Runde zwei.

Die Schweizer Tennisdamen waren nur durch die Qualifikantin Vögele vertreten. Sie forderte Lisicki durchaus, aber verlor schlussendlich verdient in drei Sätzen. Damit ist der diesjährige Bewerb für die Schweizer Tennisdamen auch bereits beendet. Seit Martina Hingis gab es für die Tennisfans bei den Damen keinen Grund mehr zu jubeln. Mal schauen ob hier wieder mal jemand nachfolgen kann – die Deutschen machen’s vor, auch sie mussten lange warten.

Zweite Runde – Spiele mit schweizer Beteiligung (2/0)

1,01 Roger Federer – Andreas Beck 23,00
2,10 Stanislaw Wawrinka – Marcos Baghdatis 1,66

Wie bereits bei der Vorschau der deutschen Teilnehmer geschrieben, geht hier natürlich jeder von einem klaren Sieg des Branchen-Primus Roger Federer aus. Andreas Beck dürfte im Normalfall keine Waffen haben um König Roger unter Druck zu setzen. Zwar hat er eine gute Vorhand, welche sehr druckvoll ist, aber gegen das intelligente sowie variable Spiel des Schweizers wird er viele Eigenfehler produzieren. Hier sollte sich Roger Federer in drei Sätzen durchsetzen. Die Schweizer Nummer zwei hat da schon ein schwierigeres Los gezogen. Der Zypriote Baghdatis ist ein Fanliebling in Australien. Und er liebt Australien – dieses Terrain liegt ihm. Wawrinka überzeugte in der ersten Runde gegen Paire – Baghdatis gegen Becker. Quotentechnisch ist der Zypriote Favorit. Doch hier würde ich mich dazu entscheiden, mein Geld auf Außenseiter Wawrinka zu setzen. Ich sehe hier eine sehr ausgeglichene Partie auf uns zukommen und sehe bei dieser Partie auch viele Möglichkeiten auf Betfair zu traden – ich denke hier geht’s öfters hin und her.

Nach der zweiten Runde wird es dann hier den nächsten Überblick geben – hoffen wir das Beste für die verbliebenen deutschen und schweizerischen Teilnehmer/innen.

Hier gehts zum Spielplan Australien Open 2012 der Herren!

Hier gehts zum Spielplan Australien Open 2012 der Damen!

Hier gibts den Vorbericht der Herren!

Hier gibts den Vorbericht der Damen!

17. Januar 2012 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

Austria Wien Mannschaftskreis

SK Sturm Graz vs. FK Austria Wien, 10.12.2011, 18:30 Uhr – Bundesliga (Österreich) 18. Spieltag (Update Endergebnis 5:1)

Morgen Samstag wird das Duell der zwei Europa-League-Teilnehmer in der UPC Arena über die Bühne gehen. Der amtierende Meister wird froh sein, dass sie vor eigenem Publikum antreten dürfen. Auswärts läuft es für die Elf von Coach Franco Foda noch gar nicht. Dennoch beträgt der Rückstand auf den Tabellenführer lediglich fünf Punkte. Und dieser Tabellenführer ist der Gegner am 18ten Spieltag. Die Austria aus Wien führt die Tabelle momentan dank dem besten Torverhältnis vor Rapid, Ried und der Admira an. Alle vier Teams haben momentan 28 Punkte auf der Habenseite. Kann sich die Austria weiter absetzen von Sturm oder schafft es der aktuelle Meister nochmals an die Spitze heranzukommen?

 

Formcheck Sturm Graz

Im Gegensatz zum Gegner aus Wien besitzen die Grazer keine Chancen mehr den Aufstieg in die KO-Phase der Europa League zu realisieren. Wie bereits oben erwähnt, ist sicherlich die eklatante Auswärtsschwäche der Grazer ein großer Grund hierfür. In der Liga gab es bei neun Versuchen lediglich drei Unentschieden und sonst verließ man sechs Mal als Verlierer den Platz. Zu Beginn der Saison waren die Leistungsschwankungen – im Gegensatz zum Meisterjahr – noch erklärbar. Franco Foda hatte ein großes Verletzungsproblem und wurde somit oft gezwungen zu rotieren. Doch mittlerweile lichtet sich das Lazarett und es sind „nur“ noch Standardgoalie Christian Gratzei und Jürgen Säumel verletzt. Beide werden in diesem Herbst kein Spiel mehr für den Meister bestreiten können. Doch gerade im Tor verfügt man mit Cavlina einen weiteren sehr starken Mann. Säumel’s Verletzung trifft Sturm schon eher. Doch für Sturm keine neue Situation und jetzt muss das Team halt wieder mal umgestellt werden. Wichtig für Sturm wird sein, wie sich die Offensivabteilung präsentieren wird. Torjäger Kienast bemängelte nach der 1-0 Niederlage bei Innsbruck, dass viel zu wenig nach vorne gearbeitet wird. Er selbst ist nach seiner Verletzung auch noch nicht in der Form von früher aber es wird von Wochenende zu Wochenende besser.

Positive Nachrichten gab es unter der Woche dennoch für die Sturm Fans. Andreas Hölzl verlängerte seinen Vertrag bis 2014 und laut Medienberichten konnten sich Präsident Stockenhuber und Meistertrainer Franco Foda auf einen neuen Vertrag einigen, welcher per Handschlag besiegelt wurde.

Die voraussichtliche Aufstellung für Samstag

Cavlina – Klem, Burgstaller, Dudic, Ehrenreich – Kainz, Weber, Wolf, Bodul, Koch – Kienast

Beste Torschützen SK Sturm Graz

Darko Bodul 7 Tore
Imre Szabics 4 Tore
Roman Kienast 3 Tore

Letzten 5 Spiele SK Sturm Graz

04.12.2011 Wacker Innsbruck – SK Sturm Graz 1-0
01.12.2011 Lok. Moskau – SK Sturm Graz 3-1
27.11.2011 SK Sturm Graz – Admira 3-1
19.11.2011 Wiener Neustadt – SK Sturm Graz 3-1
06.11.2011 SK Sturm Graz – Kapfenberger SV 1-0

Formcheck Austria Wien

Im Gegensatz zum Meister besitzt die Austria immerhin noch theoretische Chancen auf ein Weiterkommen in der Europa League. Dafür muss am Donnerstag aber ein Heimsieg gegen Malmö her und Alkmaar darf zuhause gegen die bereits fix aufgestiegen Ukrainer aus Kharkiv nicht gewinnen. Doch dieses Spiel muss noch im Hinterkopf sein. Die Konzentration gilt dem Meister.

Letzte Woche war keine gute für die Violetten. Gegen Kharkiv war ein Klassenunterschied deutlich spürbar und zuhause gab es dann gegen die Burgenländer aus Mattersburg nur ein mageres 0-0 Unentschieden. Torschützenkönig Roland Linz bekam hierbei mal wieder die Chance von Beginn an, konnte sich jedoch nicht nachhaltig in Szene setzen. Zwar erzielte er in dieser Saison auch schon sieben Treffer und ist normalerweise Kapitän, aber Coach Daxbacher setzte ihn in den letzten Wochen sehr oft auf die Bank. Der niederländische U-21 Nationalspieler Nacer Barazite (in der Jugend von Arsenal ausgebildet) hat den Platz im Sturm meistens inne. Er ist auch mit acht Treffern der torgefährlichste Spieler der Austria und der gesamten Liga.

Konträr zu den Grazern werden die Austrianer froh sein, dass sie nicht zu Hause antreten müssen. Zu Hause läuft viel zu wenig. Auswärts zeigen sich die Violetten bedeutend stärker. Gespannt darf man jedoch sein wie das junge Innenverteidiger-Duo die Aufgabe meistern wird. Mit Rogulj, Ortlechner und Margreitter sind momentan Innenverteidiger Nummer eins bis drei verletzt. Letztes Wochenende gegen Mattersburg bildeten in Halbzeit zwei Dilaver und Wallner (nachdem Margreitter in der Pause verletzt raus musste und dafür Dilaver rein kam) die Innenverteidigung. Dabei haben beide ihre Sache sehr gut gemacht. Doch gegen die erfahrenen Stürmer wie Kienast und Oldie Haas (welcher wohl zu einem Kurzeinsatz mal wieder kommt) wird es ein ganz neues Spiel. Auf der Ersatzbank wird zudem nur die etatmäßige Nummer vier den Platz als Ersatzgoalie einnehmen. Pascal Grünwald unterzog sich einer Leisten-OP und fällt somit aus. Jedoch sollte dies kein Problem darstellen.

Voraussichtliche Aufstellung Austria Wien

Lindner – Suttner, Wallner, Dilaver, Klein – Junuzovic, Mader, Gorgon, Jun, Barazite – Linz

Beste Torschützen Austria Wien

Nacer Barazite 8 Tore
Roland Linz 7 Tore
Zlatko Junuzovic 5 Tore

Letzten 5 Spiele Austria Wien

03.12.2011 Austria Wien – SV Mattersburg 0-0
30.11.2011 Metalist Kharkiv – Austria Wien 4-1
26.11.2011 Austria Wien  – Wiener Neustadt 2-2
19.11.2011 Admira – Austria Wien 0-3
06.11.2011 Austria Wien – Wacker Innsbruck 2-2

Hinspiel:

24.09.2011 Austria Wien – SK Sturm Graz 2-1 (Liendl, Barazite bzw. Bodul)

Sturm begann stark und ging auch verdientermaßen mit 1-0 in Führung. Mit Fortdauer der Partie fand die Austria dann immer besser ins Spiel und konnte in den letzten zehn Minuten die Partie noch drehen. Liendl in der 80ten und Barazite in der 85ten Minute fixierten den Sieg.

Wettbasis Analyse

Vom Papier her dürfen wir uns auf ein schönes Spiel freuen. Sturm spielt gerne zu Hause, Austria gerne auswärts. Von der Qualität her sind sicherlich beide Mannschaften auf einem ähnlichen Level. Gerade durch die Verletzungsprobleme in der Innenverteidigung der Violetten sehe ich kaum qualitative Unterschiede. Dementsprechend ist auch die Quotenverteilung. Die Buchmacher gehen von einem ausgeglichenen Spiel aus. Ich finde es auch sehr schwer hier einen qualitativ guten Tipp abzugeben. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass wir hier eine Punkteteilung sehen werden. Viel darauf setzen würde ich persönlich jedoch nicht. Da finde ich die over 2,5 Wette doch bedeutend interessanter. Nachdem am letzten Spieltag in der österreichischen Liga gerade mal 5 Tore gefallen sind, glaube ich kaum, dass die Sturmflaute länger anhält.

Dilaver und Wallner sind noch „grün hinter den Ohren“ und Sturms Verteidigung ist für mich auch nicht die Sicherste. Mit Barazite und Jun verfügt die Austria über zwei spielstarke Stürmer und ich denke, dass wir hier mindestens drei Tore sehen werden – was für mein Bauchgefühl heißen muss, dass es 2-2 ausgehen würde.

Aktuelle Quoten für over/under 2,5

Over 2,5 2,00 @ Bet3000
Under 2,5 1,96 @ Ladbrokes

Drei-Weg Wett-quoten Sturm vs. Austria Wien:

SK Sturm Graz 2,60 @ Bet365
Unentschieden 3,30 @ Tipico
Austria Wien 2,90 @ Bet3000

9. Dezember 2011 / dominic - Kategorie: Fussball-Wetten

Magdalena Neuner (Deutschland)

Es war ein Schock für die ganze Wintersportwelt und vor allem für die deutsche Biathlon-Familie. Die Weltklasseathletin und mehrfache Weltmeisterin sowie Doppelolympiasiegerin Magdalena Neuner wird nach der laufenden Saison, mit Abschluss der Heim WM in Ruhpolding ihre erfolgreiche Karriere beenden. Die symphatische Wallgauerin macht damit Nägel mit Köpfen, nachdem es in den letzten Jahren immer wieder Spekulationen über einen Rücktritt gab. Mit gerade einmal dann 25 Jahren ist die kleine Blondine am Höhepunkt ihrer Karriere angelangt, hat alles erreicht, was sie erreichen wollte und was man vor allem erreichen kann. Sie ist keine Frau der Superlative. Sie freut sich auf ihr Leben nach dem Leistungssport, weswegen dieser Entscheidung viel Respekt und Anerkennung gebührt. Doch am kommenden Wochenende wird sie genauso wie ihre Mitstreiter und die Biathlon Herren erst einmal Station in der Biathlon Hochburg Hochfilzen (Österreich) machen. Diese Weltcup-Station ist damit nich nur die zweite der laufenden Saison, sondern vor allem die zweite Station auf der Abschiedstour der Magdalena Neuner. Da aber der Wintersport Nummer 1 Biathlon auch ohne sie weitergeht und sie nunmal noch gar nicht weg ist, beschäftigen wir uns in diesem Artikel über die insgesamt 6 Wettbewerbe, die vom Freitag bis zum Sonntag hier in Österreich stattfinden.

 

Sprint Herren (09.12.11 – 10.30)

Los geht der Weltcup bereits am morgigen Freitag. Um 10.30 startet der Sprint der Herren. Wie gewohnt müssen die Athlethen eine Distanz von 10km, also 3 Runden mit 2 Schießeinlagen (je einmal liegend und stehend) absolvieren. Auf dieser Strecke werden Schießfehler noch verziehen. Anders als im Massenstart und beim Einzel können Fehler hier noch sehr gut kompensiert werden. Ein Fehler bedeutet eine 150m-Extrastrafrunde, die die besten Läufer vielleicht in 22-23 Sekunden absolviert haben. Somit ist der Sprint wohl der Wettbewerb, wo das läuferische Können mit am meisten einwirkt. Zudem ist der Sprint die Ausgangsposition für den Verfolger am Samstag. Die ersten 60 Athleten starten dann nacheinander mit den Rückständen aus dem Sprintwettkampf und verfolgen sich gegenseitig auf insgesamt 12.5km. Das erste Sprintrennen dieser Saison konnte der Schwede Carl Johan Bergman etwas überraschend für sich entscheiden. Vor heimischen Publikum in Östersund krönte er seine gute Schießleistung (0Fehler) mit einer guten Laufleistung und dem Weltcupsieg in der Heimat. Hinter ihm kamen die beiden starken Norweger Tarjei Boe und Emil Hegle Svendsen, die eigentlich als Favoriten sehr hoch gehandelt wurden. Die Favoritenstellung für das Rennen morgen ist somit klar. Die läuferisch starken Tarjei Boe und Svendsen zählen ebenso zum Favoritenkreis wie der Weltcupgesamtführende Martin Fourcade, der schon zwei Wettbewerbe in dieser Saison für sich entscheiden konnte. Die größten heimischen Hoffnungen beruhen wohl auf Dominik Landertinger und Christoph Sumann, die vielleicht die einzigen zwei Athleten sind, die läuferisch das Tempo der Weltspitze absolut mitgehen können. Der Deutsche mit den besten Chancen wird wohl Andi Birnbacher sein, der nach einem guten Saisonstart in Östersund weiter Selbstvertrauen gesammelt hat und mit einer guten Schießleistung genauso immer vorne reinlaufen kann, wie der Oldie und erfahrene Michael Greis.

Favoriten (Wettquoten bei bwin):

  • Martin Fourcade –> 3.00
  • Tarjei Boe –> 3.25
  • Emil Hegle Svendsen –> 7.00
  • Andi Birnbacher –> 26.00
  • Dominik Landertinger –> 41.00

 

 

Sprint Damen (09.12.11 – 14.30)

Ebenfalls morgen werden auch auch die Damen um den Sieg sprinten. Die Damen müssen allerdings nur eine Strecke von 7.5km absolvieren. Ansonsten gilt das gleiche wie bei den Männern. Zweimal Schießen (einmal liegend, einmal stehend), bei Fehler geht es in die Strafrunde, die den Frauen in etwa 26-27 Sekunden kostet und der Wettbewerb ist die Qualifikation bzw. Vorbereitung auf das über 10km Verfolgungsrennen am Samstag. Das erste Sprintrennen in dieser Saison konnte am letzten Wochenende unser Biathlon-Stern Magdalena Neuner für sich entscheiden. Trotz einem Fehler war sie schneller als alle anderen. Zweitplatzierte wurde die starke Norwegerin Tora Berger, die nur mit 0,2 Sekunden Rückstand hinter der Deutschen lag. Auf Platz kam die momentan wohl laufstärkste Athletin ins Ziel. Die Finnin Kaisa Mäkarainen schoss gar zwei Fehler und hatte nach 7.5 Km trotzdem nur 15 Sekunden Rückstand auf die Deutsche. Somit gilt für den zweiten Sprint in dieser Saison: Schießt Kaisa Mäkarainen 0 Fehler ist sie der Hauptfavorit auf den Sieg. Normalerweise kann Magdalena Neuner das Tempo der Weltcupgewinnerin des letzten Jahres gut mitgenommen, doch die kleine Bayerin ist noch nicht bei 100% in der Loipe und muss sich daher noch mehr oder weniger auf ihr Schießen verlassen. Auch die anderen Favoriten sind die üblichen Verdächtigen. Tora Berger zählt aufgrund ihrer Lauf und Schießstärke immer dazu. Darya Domracheva und Svetlana Sleptsova können immer vorne etwas ausrichten und ich würde sogar Miriam Gössner noch gute Chancen einräumen. Läuferisch läuft es bei der EX-Langläuferin schon sehr gut, wenn sie diese Laufleistung noch mit 2 guten Schießleistungen kombinieren kann, wird sie zwangsläufig weit oben im Tableau stehen.

Favoriten (Wettquoten bei bwin)

  • Magdalena Neuner –> 3.50
  • Tora Berger –> 4.50
  • Kaisa Mäkarainen –> 5.50
  • Darya Domracheva –> 9.00
  • Miriam Gössner –> 51.00

 

Verständlicherweise kann ich zu den Verfolgungsrennen am Samstag noch keine Vorschau schreiben, da ich die Ergebnisse der beiden Sprintrennen abwarten muss. Eventuell, sehr wahrscheinlich werden sie eine ausführliche Analyse am Freitag Abend im Tipp-Bereich lesen können, wenn ich mich intensiv mit den Sprint-Rennen und damit den Ausgangspositionen für den Verfolger auseinandergesetzt habe. Jetzt irgendwelche Favoriten zu erahnen, liegt nicht in meiner Macht und ist auch wenig sinnvoll, da alleine das Sprintrennen sowohl bei den Herren als auch den Frauen so viele Überraschungen bringen kann, dass eine mögliche Analyse meinerseits einfach falsch und sinnfrei wäre.

Nach den Sprintrennen am Freitag und den beide Verfolgungsrennen wird diese Woche in Hochfilzen mit der ersten Staffel des Jahres beschlossen. Obwohl uns bei diesem Rennen noch keine Quoten zur Verfügung stehen, werde ich mich im Nachfolgenden etwas intensiver mit den beiden Staffelwettbewerben auseinandersetzen. Die Staffel stellt sowas wie die den Wettbewerb der einzlenen Nationen gegeneinander dar. 4 Läufer laufen nacheinander ihre Strecken ab und übergeben dann den virtuellen Staffelstab an den jeweils nächsten. Jeder Läufer hat 2 Schießen zu absolvieren und hat 3 Nachlader pro Schießeinheit. Sprich bei einem Fehler kann der Schütze nachladen und die selbe Scheibe erneut versuchen weiß zu schießen. Bringen diese drei Nachlader nichts und es wurden Scheiben immer noch nicht getroffen, so muss der Läufer trotz alledem in die Strafrunde und verliert in den meisten Fällen maßig Zeit.

 

Staffel Herren (11.12.11 – 10.30)

Auch der Sonntag beginnt mit dem Staffelrennen der Herren. Jeder Läufer muss eine Strecke von 7.5km absolvieren und dabei wie gewohnt zweimal schießen. Wie oben erklärt sind Strafrunden nicht evident, sofern es den Athleten gelingt mithilfe der Nachlader die Scheiben alle zu treffen. Es ist logischerweise das erste Staffelrennen der Saison, wo die Karten völlig neu gemischt werden. An der Weltspitze gibt es wohl nur eine Mannschaft, die sehr wahrscheinlich den Sieg einfahren wird. Die Norweger sind mit ihren Athleten Björndalen, Boe, Svendsen oder Berger einfach so gut besetzt, dass keine andere Mannschaft mithalten kann. Die größten Konkurrenten für die Norweger sind dabei wohl noch die Franzosen und die Österreicher vor heimischen Publikum. Die Franzosen haben in den letzten Jahre eine gute Entwicklung genommen und haben mittlerweile mit den Fourcade Brüdern Simon und Martin sowie Alexis Bouef, Vincent Jay oder Lois Habert viele Athleten aus der Weltspitze und der erweiterten Weltspitze im Aufgebot. Mit den Franzosen ist somit immer zu rechnen, ebenso wie mit den Österreichern. Gerade vor heimischen Publikum sind die Austrianer sehr motiviert und wollen den Zuschauern zeigen, dass nicht nur die Skispringer gewinnen können, sondern auch die Biathleten. Dominik Landertinger, Christoph Sumann, Fritz Pinter, Simon Eder oder Daniel Mesotitsch und auch neuerdings Sven Grossegger werden dem Trainer das Leben ziemlich schwer machen, eine Enstcheidung zu treffen und vier Athleten für die Staffel zu nominieren. Außenseiterchancen werden bei den Herren wohl nur den Deutschen und den Schweden sowie mit Abstrichen den Tschechen nachgesagt. Die große Biathlon-Nation Deutschland hat noch keine vier gleichstarken Athleten, die Schweden sind zu unkonstant in ihren Leistungen und bei den Tschechen fehlt hinter Slesingr und Sokup die zweite Hälfte des Quartetts. Dennoch erwartet uns, wie immer bei einer Staffel, ein sehr spannendes und ereignisreiches Rennen, welches nur mit dem Sieger Norwegen enden kann. Dahinter streiten sich jedoch mehrere Nationen um den zweiten und dritten Platz auf dem Podium. Dort entscheidet zumeist die Tagesform oder die individuelle Qualität des Schlussläufers.

 

Staffel Damen (11.12.11 – 14.30)

Bei den Damen sind die Vorzeichen derweil etwas anders. Die Frauen müssen lediglich 6km laufen, haben aber ansonsten die gleichen Regeln bezüglich des Schießen zu beachten. Im letzten Jahr konnten die Deutschen die Staffel in Hochfilzen gewinnen. Auch in diesem Jahr gelten sie als Mitfavorit. Anders als bei den Herren, wo Norwegen dominiert, ist die Weltspitze bei den Frauen weiter verteilt. Deutschland, Russland, Ukraine, Frankreich und vor allem auch die wiedererstarkten Norwegerinnen gehören alle zum Kreis der Favoriten. Die Deutschen haben mit den Athletinnen Neuner, Henkel, Gössner und Hildebrand/Bachmann/Buchholz sicherlich gute Karten ganz vorne reinzulaufen. Die Symphatien in Hochfilzen dürften jedenfalls bei den Deutschen sein, sofern die Österreicher es nicht schaffen, eine Staffel zu stellen. Doch auch die anderen Nationen sind absolut nicht zu unterschätzen. Gerade die Ukrainerinnen haben sich in den letzten Jahren immer stetig nach vorne entwickelt. Angeführt von den Schwestern Semerenko und dazu vielen guten Schützen laufen sie regelmäßig vorne rein und können den Deutschen sehr wohl gefährlich werden. Zudem kommen die Rusinnen, die immer ihre 3-4 Athletinnen im Weltcup-Zirkus haben, die in einer Staffel ihre Leistung abrufen können. Am interessantesten finde ich jedoch die neue Staffel der Norwegerinnen. Mit Tora Berger hat man eine absolute Weltklasse-Biathletin an der Spitze, doch dahinter kommen nun auch endlich wieder junge Nachwuchskräfte, die ins Rampenlicht laufen wollen. Solemdal, Ringen, Fanny Horn oder Bente Landheim haben sich in den bisherigen Weltcup-Rennen gut geschlagen und stehen für eine neue norwegische Generation im Frauenbiathlon nach der generation Liv-Grete Poiree. Auch hier darf man auf ein sehr spannendes und enges Rennen gespannt sein, welches bis zum Schluss sehr offen bleiben dürfte, da die Weltspitze breit gefächert und gut verteilt ist und somit keine Nation (wie bei den Männern) im Vorfeld als Gewinner bereits abgestempelt werden kann.

Wenn Sie interessiert sind, Wer wird Gesamtsieger 2011/2012 im Biathlon, bitte klicken!

9. Dezember 2011 / marcel - Kategorie: Sport-Wetten

Karl Daxbacher

Admira Wacker vs. Austria Wien, 19.11.2011 – Anpfiff 18:30, Bundesliga (Österreich) – Update Endergebnis Admira – Austria Wien 0:3

Erster gegen Zweiter, aber egal was passiert, an der Tabelle kann sich nur die Position der Austria verändern. Die Admira liegt unerklärlicherweise immer noch auf PLatz 1 der österreichischen Bundesliga, vier Punkte vor der Austria und jeweils sechs Punkte vor Rapid Wien und dem SV Josko Ried.

 

Formvergleich Admira Wacker:

Betrachtet man die Formtabelle der Admira in den letzten 5 Spielen, zeigt die Tendenz deutlich nach unten. Aus den letzten fünf Partien gab es nur zwei Siege, gegen Rapid Wien und gegen Wacker Innsbruck gewann man immer in letzter Minute mit glücklichen Toren, 4:3 bzw. 3:2.

 

Admira – Wiener Neustadt 0:0

Mattersburg – Admira 0:0

Admira – Wacker Innsbruck 3:2

KSV Kapfenberg – Admira 0:0

Admira – Rapid Wien 4:3

 

Formvergleich Austria Wien:

Genau wie Admira strauchelt auch die Austria, in den letzten fünf Bundesligaspielen gab es nur einen Sieg, dieser war gegen Salzburg. Damals schlug man die Bullen mit 2:1.

 

Austria Wien – Wacker Innsbruck 2:2

KSV Kapfenberg – Austria Wien 2:2

Austria Wien – Rapid Wien 1:1

SV Ried – Austria Wien 2:1

Austria Wien – Red Bull Salzburg 2:1

 

FAZIT:

Beide Teams haben in ihren letzen fünf Spielen drei Remis erreicht, zum Teil weil der Schiedsrichter inkompetenter war als gewisse BZÖ Politiker, zum anderen weil man zum größten Teil auch an dem eigenen Unvermögen scheiterte. Vor allem die Unfähigkeit, Chancen in Tore zu verwandeln, trifft in letzter Zeit verstärkt auf beide Teams zu.

In der Tabelle reiben sich die Rieder, die Hütteldorfer und auch die Salzburger die Hände, wenn diese Partie nur Remis endet. Vor allem läuft die Austria in Gefahr, im Falle einer Niederlage sogar von Salzburg (5. , 20pkt) oder Rapid (3, 21), Ried (4, 21) und Sturm Graz (6, 20) überholt zu werden.

 

 

Mögliche Aufstellungen Admira vs. Austria Wien:

Admira Wacker Mödling:

Tischler; Plassnegger, Windbichler, Dibon, Schrott; E. Sulimani, B. Schachner, Schwab, Jezek; Ouedraogo, Hosiner

FK Austria Wien:

Lindner/Grünwald; Klein, Ortlechner, Margreitter, Suttner; Mader, Hlinka/Liendl; Gorgon/Barazite, Jun, Junuzovic; Linz/Barazite

 

 

Bei der Austria fehlt verletzt Rogulj, die Admira verzichtet in diesem Spiel auf Mevoungou und Ledezma, gesperrt ist Sulimani. Mit welchen Stürmer die Austria aufläuft, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar, die logische Wahl wäre selbstverständlich Barazite. Admira-Trainer Kühbauer vertraut selbstverständlich auf sein magisches Dreieck mit Jezek, Ouedraogo und Hosiner.

 

 

Die Admira hat daheim noch nie ein Spiel in der heurigen Saison verloren, mit 6-1-0 zählt die Admira zu einem der stärksten Heimteams der Liga. Die Austria hingegen zeigt nur eine magere 2-3-2 Auswärtsstatistik.

 

Head to Head Statistik Admira vs. Austria Wien:

das letzte Spiel in der Generali Arena hat ja bekanntlich Admira überraschend mit 4:2 gewonnen, doch bei den letzten Heimspielen von Admira gegen Austria Wien in der Südstadt hat die Austria eine ausgezeichnete Bilanz, die letzten 10 Spiele wurden 9x gewonnen und nur ein Unentschieden erreicht. Der letzte Heimsieg von Admira datiert vom 18.11.2000, vor fast genau 12 Jahren gewann Admira mit 1:0, Torschütze war Werner Promberger in der 85. Minute.

 

 

Fazit:

Im Grunde genommen läuft hier zumindest laut Papierform alles auf ein Remis hinaus. Jedoch muss man Admira aufgrund ihrer vorhandenen Heimstärke doch favorisieren, bet-at-home gibt dafür derzeit 3,05 auf den Sieg der Mödlinger. Ein Remis beläuft sich bei bet-at-home auf 3,20.

 

 

Wett-Quoten Admira vs. Austria Wien bei bet-at-home :
Sieg Admira: 3,05
Remis: 3,20
Sieg Austria: 2,20

 

 

 

19. November 2011 / paul - Kategorie: Fussball-News

Alaba - Drazan - Baumgartlinger (Österreich)

Ukraine vs. Österreich, 15.11.2011 – Anpfiff um 20:00 Uhr, Freundschaftsspiel in Lemberg (Update Endergebnis Ukraine vs. Österreich 2:1)

Endlich das erste Spiel mit Marcel Koller. Viele haben das erste Länderspiel unter dem viel umstrittenen Schweizer Neuling erwartet. Viele Leute erwarten sich einen sofortigen Umschwung und den Vormarsch in die Top5 der Weltrangliste – natürlich denkt so nur Österreich, ein Land, wo die Erwartungshaltung höher liegt als die Möglichkeiten, auch nur das nächste Level zu erreichen. Ausgerechnet gegen die Ukraine muss das ÖfB ran, einem Team, welches zuletzt gegen Deutschland 3:3 gespielt hat. Natürlich spielte die Ukraine gegen Deutschland mehr auf Konter, gegen Österreich erwartet sich Neo-Coach Koller eher einen Offensivlauf des EM Gastgebers 2012.

 

Fakt ist, dass es nur ein freundschaftliches Länderspiel ist und Fakt ist auch, dass ein neuer Trainer nicht gleich die ultimative Endlösung für alle Probleme der ganzen Welt ist. Jedoch ist es selbstverständlich, dass man sich vom jetzigen ÖfB mehr erwarten kann, als zu Constantinis Zeiten, wo im Grunde genommen eine ganze Nation die Lust am Fußball verloren hat. Einzig und allein war die Nicht-Einberufung von Ivanschitz die beste Errungenschaft von Constantini, der Rest seiner fatalen Entscheidungen waren eine Katastrophe, aber das ist ja zum Glück Vergangenheit.

 

 

Die Ukraine hat einen durchwegs interessanten Kader. Andriy Svenchenko, ehemals einer der besten Spieler in Europa, fehlt derzeit aufgrund einer chronischen Rückenverletzung aus, auch sein Einsatz bei der EM ist mehr als fraglich. Viele der ukrainischen Spieler sind zum größten Teil in der Ukraine tätig, warum auch nicht, denn bei Teams wie Shaktar Donezk oder Dynamo Kiew braucht man sich international nicht zu verstecken. Der wohl bekanntere Spieler bei den Ukrainern ist zweifellos Anatoliy Tymoshuck, der aktuell ein Pendler zwischen Ersatzbank und Stammformation beim FC Bayern ist. Der Großteil der Spieler spielt bei Dynamo Kiew.

 

Mögliche Aufstellung Ukraine (4-3-3):

Rybka –Butko, Kutscher, Rakizki, Selin – Tymoshchuk- Fedezki Jarmolenko – Nasarenko – Milewski/Devic, Gaj/Milevski

 

Erwartet wird eine offensivere Aufstellung als im Spiel gegen Deutschland. Zwar soll Löw damals die Dreierkette simuliert haben, ohne sie angeblich vorher geübt zu haben, irgendwie eigentlich nur eine Farce, eine feige Ausrede zum 3:3. Tymoshchuk ist alleiniger Abräumer vor der Abwehr. In der FIFA Rangliste finden wir die Ukraine auf Platz 58.

 

 

Österreich verabschiedete sich von der EM Quali mit einem Remis und einem Sieg gegen Aserbaidschan bzw. Kasachstan. Ziel ist die WM Qualifikation für 2014 in Brasilien, aber jetzt muss man noch nicht darüberdiskutieren. Koller muss man Zeit geben, alle, die ihm keine geben wollen, mangelt es vermutlich an Fußballwissen. Der Kader an sich gibt keine großen Überraschungen. FIFA Ranglistenplatzierung 72 ist jeden Falls mal ein Startplatz für Nationaltrainer Marcel Koller, der leicht ausbaufähig ist.

 

 

Mögliche Aufstellung Österreich (4-2-3-1):

Lindner/Grünwald – Fuchs, Pogatetz, Prödl, Schiemer – Alaba, Baumgartlinger – Ivanschitz/Junuzovic, Harnik/Kavlak/Drazan, Arnautovic/Harnik – Janko/Arnautovic/Harnik

 

Überraschend wäre höchstens der rechte Verteidiger, der hoffentlich nicht von Florian Klein besetzt wird. Zwar ist Schiemer kein reiner Rechtsverteidiger mit dem Zug nach vorne, jedoch sollte Schiemer weniger Fehler machen als Klein in der Defensive. Janko vorne, Harnik wieder als rechtes Mittelfeld, links ebenso unerklärlich Ivanschitz und als hängende Spitze Arnautovic. An einem guten Tag kann letzterer das Spiel entscheiden, die Ukraine verfügt über keinen Spieler von der Klasse eines Arnautovic.

 

 

Fazit:

Ukraine ist daheim Favorit, aber wer sagt, dass sie von den Einzelspielern die besseren haben, hat keine Ahnung. Österreichs Einzelspieler muss sich im Grunde vor keinem fürchten, die Ukraine ist nur ein besseres und eingespielteres Team als Österreich. Aber Spieler aus Stuttgart wie Harnik oder Fuchs von Schalke 04 muss sich nicht vor Spielern aus Dinamo Kiew oder Shaktar Donezk fürchten. Diese Teams sind im Grunde auf Augenöhe anzusiedeln. Bet-at-home favorisiert Ukraine mit 1,55, zurecht. Doch wer an den Trainereffekt glaubt, kann Österreichs 5,50er Quote bei bet-at-home anspielen.

 

 

Wett-Quoten Ukraine vs. Österreich bei bet-at-home :

Sieg Ukraine: 1,55
Remis: 3,70
Sieg Österreich: 5,40

14. November 2011 / paul - Kategorie: Fussball-Wetten

deutschland_vs_oesterreich

Kasachstan – Österreich 11.01.2011, Anpfiff um 18:00 Uhr (Gruppe A) – Update Endergebnis: Kasachstan vs. Österreich 0:0, das Nationalteam Österreich’s braucht dringend einen neuen Teamchef, ein Herzliches Willkommen an den neuen österreichischen Teamchef aus der Schweiz, Marcel Koller, vom Wettbasis Team!

Nach dem 4:1 gegen Aserbaidschan ist Österreich ein Schritt näher, das Minimalziel Platz 4 in der Gruppe A zu erreichen. Die Einberufung von Ivanschitz machte sich leider bezahlt, den Sieg leitete allerdings Marc Janko ein, der eine rote Karte erzwang und zwei Tore erzielte. Die Leistung darf man nicht überbewerten, denn ein praktisch toter Gegner erzielte immerhin noch ein Tor gegen einen wie immer schwachen Grünwald. Selbstredend spielt die Abwehr auch eine Rolle, einen Gegner, egal ob Villa oder Nadirov, man sollte doch etwas energischer in einen Zweikampf gehen.

Kasachstan wurde zuletzt von Belgien mit 4:1 nach Hause geschickt, mit nur einem Heimsieg sind sie mit drei Punkten Gruppeletzter. Ob sie mit einer Niederlage abtreten wollen oder nicht, selbst an einem Sieg ändert sich für die Kasachen nichts mehr in der Tabelle. Aserbaidschan liegt vier Punkte weiter vorn auf Rang fünf.

Mögliche Aufstellung:
Loginowski – Goorman, Muchtarow, Logwienko, Kirow – Nurdauletow Karpowitsch – Konisbajew, Schmidtgal, Chairuline – Gridine

Bis auf eventuell Schmidtgal ist bei Kasachstan kein Spieler in einer besseren Liga als die zweite deutsche Bundesliga. Schmidtgal ist derzeit Stammspieler bei Greuther Fürth.

Österreich bangt um den Einsatz um Paul Scharner. Scharner, mit 97 abgegebene und 95 angenomme Pässe sowohl einer 90% Passsicherheit fehlt mit Scharner ein wichtiger Mann auf der Sechserposition. Da Baumgartlinger gesperrt ist, hat Paul Scharner auch keine Anspielstation im Mittelfeld (32mal zu Baumgartlinger gepasst, 23mal erfolgreich zurück). Sollte Paul Scharner nicht spielen können, rückt vielleicht Veli Kavlak in die Rolle des Julian Baumgartlingers und David Alaba in die Rolle von Paul Scharner. Auf den Flügeln könnte dann Arnautovic ausweichen, ins Zentrum würde dann Ivanschitz rücken, somit könnte Daniel Royer in der Startelf stehen.

 

Mögliche Aufstellung:
Grünwald – Fuchs, Dragovic, Prödl, Dag – Kavla/Alaba, Scharner/Alaba – Ivanschitz/Royer, Arnautovic/Ivanschitz, Alaba/Arnautovic

 

Baumgartlinger ist wie erwähnt, gesperrt, weiters fehlen Schiemer und Harnik.Fraglich sind Pogatetz und Paul Scharner.

 

Fazit:
Der ÖfB ist sicherlich Favorit in diesem Spiel. bet-at-home dotiert den Sieg der Österreicher mit 1,65. Österreich erwartet zwei Siege aus den letzten zwei Spielen, ein Sieg gelang bereits gegen Aserbaidschan. Platz Vier können die Österreicher nicht mehr verlieren. Ledeglich können sie in der Fifa Wertung  etwas weiter raufklettern können.

 

Wett-Quoten Kasachstan vs. Österreich bei bet-at-home:
Sieg Kasachstan: 4,75
Remis: 3,75
Sieg Österreich: 1,65

 

weitere Analysen zur EM-Qualifikation 2012 (letzter Spieltag) finden Sie auf wettbasis.com

10. Oktober 2011 / paul - Kategorie: Fussball-Wetten

Österreich - Andy Ivanschitz Comeback in Aserbaidschan

Update Endergebnis: Aserbaidschan vs. Österreich endet 1:4 (Torfolge: 0:1 Ivanschitz, 0:2 Janko, 0:3 Janko, 1:3 Nadyrov, 1:4 Junuzovic)

 

Es geht noch immer um die Punkte, um eine bessere Gruppenplatzierung! Das ÖfB, noch unter Interimscoach Willi Ruttensteiner will um jeden Preis einen weiteren Abstieg im Fifa Ranking (Platz 77) verhindern. Keine unmögliche Aufgabe, jedoch ist Österreich gewarnt. Belgien erreichte nur ein 1:1 Remis, die Türkei verlor gar 1:0. Erst kürzlich, gegen allen Erwartungen, wurde ein neuer Teamchef ernannt. Marcel Koller übernimmt nach den EM Quali Spielen gegen Aserbaidschan und Kasachstan den vakanten Trainerposten. Einst galten Franco Foda, Paul Gludovatz oder Andreas Herzog zu den Favoriten, letztendlich bekam ein internationaler Trainer den Posten.

 

Nicht ein einziger Spieler spielt bei Aserbaidschan in einer internationalen europäischen Top Liga, jedoch erreichten die Aserbaidschaner mit viel Kampf und Herz ein respektables Remis gegen Belgien. Zuletzt unterlag man allerdings Mazedonien mit 0:1, man darf gespannt sein. Ufuk Budak spielt zwar in Deutschland, jedoch in Freiburgs zweiter Mannschaft. In der Regionalliga Süd kam dieser auf drei Einsätze. Aserbaidschan schlug die Türkei 1:0 daheim, die Österreicher sind gewarnt.

 

Mögliche Aufstellung:
Aghajev – Shukurov, Sadigov, Huseynov, Budak – Malikov, Amirguliyev – Ismaylov, Chertoganov, Javadov – Aliyev

 

Ein 4-2-3-1, jedoch werden die Aserbaidschaner vermutlich eher auf Konter spielen Aufpassen muss die rechte Seite on Österreich, Javadov erzielte immerhin 9 Länderspieltore und ist ein Dribblanski auf der Außenbahn.

 

 

Der Öfb unter Ruttensteiner holte einen lange verschollenen Sohn in den Kader der Österreicher zurück. Andreas Ivanschitz feierte sein Comeback im Kader und dürfte auch von Beginn an spielen. Der zuletzt aussortierte Ivanschitz unter Constantini wird als Held bei seiner Rückkehr gefeiert, damals allerdings forderte die halbe Nation den Rauswurf des Ex-Kapitäns aus dem Kader, diesen Wunsch erfüllte der Ex-Teamchef Constantini. Viele Überraschungen gibt es allerdings nicht, Pogatetz, Jantscher, Schiemer und Stuttgarts Top Stürmer Martin Harnik mussten jedoch verletzt absagen, Marc Janko ist für diese Partie fraglich.

 

Mögliche Aufstellung:
Grünwald – Fuchs, Dragovic, Prödl, Dag – Baumgartlinger, Scharner – Ivanschitz/Alaba, Alaba/Kavlak – Arnautovic/Ivanschitz – Janko/Arnautovic

 

Ein kleines Luxusproblem gibt es innerhalb des Öfbs schon, auf den Flügeln können sowohl Ivanschitz, Arnautovic, Alaba, Kavlak, Junuzovic, Royer und Trimmel agieren, zwar ist Marko Arnautovic hinter Marc Janko am besten aufgehoben, jedoch kann dieser auch über rechts als auch über links ausweichen. Sollte Arnautovic mal nach links ausweichen, kann Ivanschitz, der als hängende Spitze genauso einsetzbar ist wie Arni, dann in die Mitte ziehen. Es gibt viele Varianten, um ein Offensivspiel aufzuziehen, Österreich will hier auf Sieg spielen. Die Waffe gegen die Kleinen, Marc Janko, muss, sollte er eingesetzt werden, um jeden Preis mit Bällen gefüttert werden. Wieso und warum 4-2-2-1-1 gespielt wird, ist nicht ganz nachvollziehbar, denn mit zwei Sechsern ist ein Offensivfeuerwerk nur begrenzt möglich.

 

 

Fazit:

Beim Hinspiel konnte der Öfb Aserbaidschan zuletzt 3:0 schlagen, in Baku wird es aber erheblich schwerer für die Öfb Kicker. bet-at-home sieht zwar Österreich als Favorit, jedoch ist hier alles offen. Die Siegquote für Österreich beläuft sich momentan auf 2,00.

 

 

Wett-Quoten Aserbaidschan Österreich bei bet-at-home:

Sieg Aserbaidschan: 3,50
Remis: 3,35
Sieg Österreich: 2,00

 

EM Qualifikation 2012 – weitere Analysen/Endergebnisse v0m 07.10.2011 auf wettbasis.com:

07.10.2011 17:00 Armenien – Mazedonien 4:1
07.10.2011 18:00 Aserbaidschan – Österreich 1:4
07.10.2011 18:15 Finnland – Schweden 1:2
07.10.2011 19:00 Lettland – Malta 2:0
07.10.2011 20:00 Bosnien-Herzegovina – Luxenburg 5:0
07.10.2011 20:15 Slowakei – Russland 0:1
07.10.2011 20:30 Zypern – Dänemark 1:4
07.10.2011 20:30 Türkei – Deutschland 1:3
07.10.2011 20:30 Rumänien – Weißrussland 2:2
07.10.2011 20:30 Niederlande – Moldawien 1:0
07.10.2011 20:45 Griechenland – Kroatien 2:0
07.10.2011 20:45 Wales – Schweiz 2:0
07.10.2011 20:45 Belgien – Kasachstan 4:1
07.10.2011 20:45 Nordirland – Estland 1:2
07.10.2011 20:45 Serbien – Italien 1:1
07.10.2011 20:45 Tschechien – Spanien 0:2
07.10.2011 21:00 Montenegro – England 2:2
07.10.2011 21:00 Frankreich – Albanien 3:0
07.10.2011 21:30 Andorra – Irland
07.10.2011 22:00 Portugal – Island

7. Oktober 2011 / paul - Kategorie: Fussball-Wetten

Nach der Katastrophe von Gelsenkirchen geht es weiter gegen ein weiteres Team, welches weit über dem österreichischem Team zu stellen ist. Der Vorteil der Türken? Es ist fast schon ein Heimvorteil im Wiener Ernst Happel Stadion, der Nachteil, falls überhaupt noch nennenswert, ist ihr momentaner Umbruch im Team selbst sowie die Unruhen bezüglich der türkischen Superlig.

 

Österreich wird vermutlich in einer ähnlichen Formation wie im Spiel gegen Deutschland beginnen, mit einem kleinen Unterschied, dass Paul Scharner von Beginn an spielen könnte, anstatt Alaba.

 

Gratzei/Grünwald – Fuchs, Pogatetz, Schiemer, Klein/Dag – Scharner, Baumgartlinger – Alaba/Royer, Dag/Royer- Harnik – Arnautovic

 

Wie und wie Dietmar Constantin aufstellt, ist allerdings nicht fix. Man könnte seine Aufstellungen mit dem Songtext von Katy Perry (Hot N Cold) … „You change your mind.. like a girl.. change her clothes“ …  aber eine große Umstellung wird es nicht geben. Er täte besser daran, den Jungs auf 1,20 zusammen zu schreien damit sie nicht agieren wie Kindergartenkinder wie im Spiel gegen Deutschland. Ob Marc Janko im Kader sein wird, ist fraglich, Stefan Maierhofer wurde nachnominiert.

 

Die Türkei unter Guus Hiddink ergatterte sich im letzten Spiel einen Zittersieg gegen Kasachstan. Ein mageres 2:1.

 

Demirel – Sarioglu, Korkmaz, Kesima/Zan, Balta – Ekici, Sahin, Topal, Turan – Kazim Kazim, Yilmaz

Inan ist für das Länderspiel gesperrt, ansonsten weißt der türkische Kader am Papier bereits einen hohen qualitativen Unterschied. Arda Turan ist das Prunkstück im türkischen Mittelfeld und wird mit Sicherheit auf den Seiten für Gefahr sorgen.

Fazit:

Beide Teams konnten noch nie eine Punkteteilung erspielen, bislang siegten entweder die Österreicher oder die Türken. Ansich ist die Türkei der Favorit für dieses Spiel, interwetten gibt dennoch eine relativ hohe Quote aus, 2,10 beträgt die Quote auf Sieg. Läuft Österreich in ein weiteres Debakel? Ein Team wie die Niederlande, Spanien oder Deutschland haben die Türken nicht, aber reicht der Kader auch schon gegen den ÖfB? Österreich muss drei Siege hintereinander erspielen, am besten hoch, um noch in die Relegation zu packen.

Quoten bei interwetten.com:

Sieg Österreich: 3,20

Remis: 3,20

Sieg Türkei: 2,10

 

 

4. September 2011 / paul - Kategorie: Fussball-Wetten









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