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Sportwetten News
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1. Februar 2010 / christoph
Roger Federer hat es wieder einmal geschafft. Mit dem Sieg über Andy Murray im Endspiel der Australian Open sicherte sich der Grand Slam Rekordsieger eine weitere Trophäe für die Vitrine.
Noch vor einem Jahr liefen dicke Tränen über das Gesicht des Schweizers. Fedex hatte gegen Rafael Nadal in einem harten Kampf knapp verloren, obwohl dieser ein Marathonmatch gegen Fernando Verdasco in den Knochen hatte. Nadal sollte bereits in Paris wenige Monate später die Quittung für die Frechheit des Sieges erhalten
Federer dominierte das Endspiel und ließ dem Schotten Andy Murray keine Chance. Nach 2 souverän gewonnenen Sätzen, bereitete der abschließende 3.Durchgang zumindest richtig gutes Tennis beider Spieler, verbunden mit einem an Spannung nicht überbietbaren Tiebreak. Dieser wird bekanntlich bis 7 Punkte gespielt, wobei aber einer der Akteure 2 Zähler Vorsprung braucht. Doch selbst bei 11:11 war noch keine Entscheidung absehbar. Der Rekordchamp aber zeigte anschließend warum er so oft gewinnen konnte. Die Nerven waren auf Seiten des Schweizers, der den Satz und damit die auch den Championship Point für sich entschied.
Damit endet das erste Grand Slam Turnier des Jahres. Ich muss zugeben, die Australian Open sind für mich das schönste der 4 Topturniere, komme aber nicht darüber hinweg ,auch feststellen zu müssen, dass die Tennisfans wenig Spektakel geboten bekamen. Es war wie verhext in Melbourne. Andy Roddick musste sich gegen Cilic einer Behandlung unterziehen, Del Potro wirkte schon gegen Mayer saft und kraftlos und konnte verletzt nicht an die Erfolgsserie der US Open anknüpfen. Auch Djokovic war von Schmerzen geplagt, als es gegen Tsonga das Ausscheiden gab. Schlussendlich kam Murray, der sich im Endspiel immer wieder an das Bein griff.
Es ist schade, dass die vielen Verletzungen dem Turnier in gewisser Ansicht den Stempel aufdrückten. Die WTA Konkurrenz hingegen hatte viele spannende Momente zu bieten. Das Endspiel zwischen Serena und Comebackerin Justine Henin war deutlich hochklassiger, als die Abfertigung, die Dinara Safina vor einem Jahr erhalten hatte. Einzig der Draw war aufgrund der schwachen Platzierung von Henin und Clijsters in der Weltrangliste etwas gewöhnungsbedürftig. Die frühen Niederlagen von Jankovic, Clijsters und Ivanovic haben wenige gern gesehen.
Nun bleibt die Frage nach dem Fortlauf der weiteren Saison? Eines scheint sicher, Rafael Nadal ist schlagbar. Selbst in seinem Wohnzimmer in Paris hat er nicht mehr die alleinige Macht. Wir dürfen uns auf den 23.Mai freuen, wenn die Filzkugel wieder bei einem ganz großem Turnier über das Netz fliegt, dann auf der Asche von Roland Garros.
Kategorie: Tennis-Wetten
30. Januar 2010 / dominic
Am morgigen Sonntag werden die Australien Open 2010 beendet – der Höhepunkt hierbei wird das Herrenfinale zwischen dem Schweizer Ausnahmekönner Roger Federer und dem Briten Andy Murray sein. Beide konnten sich in ihren Halbfinal-Spielen erwartungsgemäß durchsetzen. Hier die Ergebnisse aus dem Halbfinale:
Andy Murray - Marin Cilic 36 64 64 62
Roger Federer - Jo-Wilfried Tsonga 62 63 62
Vorschau auf das Finale
Roger Federer 1.64 – Andy Murray 2.54 von Betfair
Das erste Halbfinale bestritt der Brite Murray gegen den Kroaten Cilic. In der letzten Vorschau prognostizierte ich, dass Cilic zu Beginn noch gut mithalten kann und dass ich denke, dass er den ersten Satz gewinnen wird. So war es dann auch. Cilic spielte ganz gut und Murray hatte größere Probleme mit der geraden Spielweise des Kroaten zurecht zu kommen. Im zweiten Satz konnte Murray mit einem sehr spektakulären Punkt das Break zum 4-2 realisieren und dies war dann das langsame Ende für den Kroaten. Man merkte Cilic klar und deutlich an, dass er schon drei schwere 5-Satz Spiele in den Knochen hat und dass Murray über die bessere Fitness verfügte. Cilic unterliefen immer mehr unerzwungene Fehler und Murray spielte konzentriert weiter und konnte sich schlussendlich problemlos durchsetzen. Insgesamt unterliefen Cilic 54 UE, deutlich zu viel (Murray lediglich 29). Andy Murray ist wohl der stärkste Andy Murray den es je gab. Er spielt sehr konzentriert und er bringt so gut wie jeden Ball wieder zurück. Für Murray ist es das zweite Grand-Slam Finale nach den US Open 2008, bei denen er im Finale Roger Federer unterlag. Und eben jener ist auch dieses Mal wieder sein Kontrahent. Lediglich 88 Minuten benötigte Federer gegen Tsonga um den Finaleinzug perfekt zu machen. Der Schweizer spielte beeindruckendes Tennis und lies seinem Gegenüber nicht den Hauch einer Chance. Tsonga hatte im ganzen Spiel keinen einzigen Breakball und fand nie ins Spiel. Den zweiten Matchball konnte Federer nutzen und steht nun zum 22. Mal in einem Grand-Slam Finale. Im H2H zwischen Federer und Murray hat der junge Brite die Nase vorne. Sechs der insgesamt zehn Duelle konnte Murray für sich entscheiden. Doch die letzten zwei Spiele gingen an den Schweizer. Auf den Schultern von Murray lastet mal wieder ein großer Druck, Großbritannien wartet seit Ewigkeiten auf einen Grand-Slam Sieg und von Murray wird das schon lange gefordert. Im bisherigen Turnierverlauf gab Murray erst einen Satz ab und konnte stets überzeugen. Doch wird er im Finale dem Druck standhalten können und Federer bezwingen können? Dies wage ich zu bezweifeln. Der Schweizer zeigte gegen Tsonga seine Extraklasse und auf seinen Schultern lastet kein Druck. Für ihn ist ein Grand-Slam Finale mittlerweile etwas ganz Normales. Die Quoten sehen Federer auch als Favoriten - und dies zurecht. Ich denke, dass wir hier ein spannendes Finale sehen werden, welches nicht in drei Sätzen entschieden wird. Murray hat sicherlich die Mittel um den Schweizer zu besiegen, doch ich sehe Federer phsychisch und auch physisch im Vorteil und denke, dass sich Federer in vier oder fünf Sätzen durchsetzen wird.
Unser News-Autor Christoph wird im Laufe des morgigen Tages dann einen Rückblick auf die Australien Open 2010 werfen. Hoffen wir auf ein sehenswertes Finale auf hohem Niveau!
Ebenso wie die Spiele der vergangenen 2 Wochen, können Sie auch das Finale im Live Stream von Bet365 live sehen!
Kategorie: Tennis-Wetten
29. Januar 2010 / dominic
Die Tennisfans haben das "perfekte" Endspiel. Die belgische Comebackerin Justine Henin trifft auf die Titelverteidigerin – und die Nummer 1 der Welt – Serena Williams. Jedoch konnten die beiden Halbfinal-Begegnungen nicht unterschiedlicher verlaufen. Hier die Ergebnisse des Halbfinals:
Justine Henin - Jie Zheng 61 60
Serena Williams - Na Li 76 76
Vorschau auf das Finale
Serena Williams 1.92 – Justine Henin 2.06 von Betfair
In meiner Vorschau auf das Halbfinale bin ich von einem Sieg Henin’s ausgegangen, jedoch dachte ich, dass dieser knapper ausfallen wird, als es die Quoten uns sagen. Mit dieser Einschätzung bin ich wohl meilenweit daneben gelegen. Zwar setzte sich Henin durch – dies aber klar und deutlich. Jie Zheng war nicht wieder zu erkennen und war maßlos überfordert gegen eine gut spielende Henin. Insgesamt konnte die Chinesin lediglich 24 Punkte für sich verbuchen. Die Anzahl der unerzwungenen Fehler war bei beiden Damen ungefähr gleich (14 Henin, 15 Zheng) jedoch konnte Henin mit vielen Winnern überzeugen und stürmte regelrecht ins Finale. Vergleicht man die Justine Henin aus dem Semifinale mit der aus dem Spiel gegen Petrowa dachte man auch, dass man zwei verschiedene Damen vor sich hat. Eine beeindruckende Leistung und nun steht sie im Finale. Dort trifft sie auf die Titelverteidigerin Serena Williams. Bei Serena prognostizierte ich einen 2:0 Satzerfolg – dieser trat auch ein. Jedoch sehr knapp. Gleich im ersten Aufschlagsspiel konnte Serena ihrer Gegnerin den Aufschlag abnehmen. Doch kurz vor Satzende bekam sie das Rebreak und daraufhin konnten beide ihren Aufschlag halten und der Tiebreak musste entscheiden. Dabei gab es sehr viele Minibreaks und schlussendlich konnte sich Williams mit 7-4 behaupten. Im zweiten Satz sah man lediglich ein paar Breakchancen – wobei Serena lediglich einen von neun im gesamten Spiel nutzen konnte – jedoch gab keine der beiden Damen ihren Aufschlag ab und somit musste wiederum der Tiebreak entscheiden. In diesem behielt Serena mit 7-1 ganz klar die Oberhand und zog ins Finale ein. Vor allem die starke Aufschlagleistung und war der große Pluspunkt für Serena. Und genau dieser Vorteil wird ihr auch im Finale sehr viel helfen. Williams kann mit ihrem Serve eine Gegnerin zermürben und sehr wenige Breakchancen zulassen. In den letzten zwei Wochen zeigte Henin dagegen durchaus Schwächen beim Service und ich denke, dass Henin weitaus öfter um ihren Aufschlag kämpfen muss als Henin. Im Head to Head zwischen den beiden führt die Amerikanerin mit 7-6. Das letzte Spiel datiert aus dem Jahr 2008 welches Serena – ebenfalls auf Hardcourt – mit 6-2 und 6-0 für sich entscheiden konnte. Die Quote für das Spiel zwischen den beiden sind sehr ausgeglichen – Williams mit einer 1.92; Henin mit einer 2.06. Ich denke, dass sich Serena aufgrund ihrer Aufschlagsstärke hier durchsetzen wird. Womöglich in drei Sätzen, jedoch heißt für mich die Siegerin der diesjährigen Australien Open, Serena Williams.
Kategorie: Tennis-Wetten
27. Januar 2010 / dominic
Roger Federer – der Inbegriff des Wortes Konstanz. Nach seinem Viertelfinalsieg gegen den Russen Davydenko steht der Schweizer nun zum 23ten Mal in Folge mindestens im Halbfinale eines Grand-Slam Turniers. Und dies obwohl er vor zwei Jahren mit dem Pfeifer’schen Drüsenfieber zu kämpfen hatte. Die Ergebnisse der Viertelfinale im Überblick:
Roger Federer - Nikolay Davydenko 26 63 60 75
Jo-Wilfried Tsonga - Noak Djokovic 76 67 16 63 61
Marin Cilic - Andy Roddick 76 63 36 26 63
Andy Murray - Rafael Nadal 63 76 30 retired
Somit ergeben sich folgende zwei Halbfinal-Duelle. Das Erste Halbfinale wird bereits in der heutigen Nightsession stattfinden (Quoten von Betfair).
Andy Murray 1.24 – Marin Cilic 5.10
Roger Federer 1.19 - Jo-Wilfried Tsonga 6.00
Analyse
Im Viertelfinalspiel gegen Rafael Nadal konnte Andy Murray vollkommen überzeugen. Zwar hatte die ehemalige Nummer 1 aus Spanien im ersten Satz noch 10 Breakbälle aber dies reichte Nadal nicht zum Gewinn des Satzes. Im zweiten Satz lag der Spanier schon mit 4-2 vorne und alles sah nach dem Satzausgleich aus. Doch Murray kam das Spiel von Nadal gelegen und konnte das Rebreak realisieren. Bei 5-5 im zweiten Satz pushte sich Nadal dann noch öfters und schnupperte wiederum am Break, doch es gelang ihm nicht. Im Tiebreak konnte Murray dann klar mit 7-2 die Oberhand behalten. Im dritten Satz gelang Murray früh das Break und danach musste Rafael Nadal aufgrund Knieproblemen aufgeben. Leider nicht das erste Mal für den Spanier, dass ihm der Körper ein Strich durch die Rechnung macht. Doch man muss Nadal zu Gute halten, dass er alles probierte, sich pushte und kämpfte bis zum geht nicht mehr. Doch aufgrund ähnlicher Probleme musste Nadal letztes Jahr lange pausieren und somit gewann der Verstand und strapazierte das Knie nicht noch mehr. Doch der Sieg Murrays war verdient. Murray konnte bedeutend mehr Winner schlagen als Nadal und war mit seinem ersten Aufschlag sehr gefährlich. Im Halbfinale wird er nun gegen den Kroaten Marin Cilic antreten müssen. Cilic konnte sich in fünf Sätzen gegen Roddick durchsetzen. Cilic profitierte davon, dass sich Roddick wohl einen Nerv eingeklemmt hat und schon kurz vor der Aufgabe stand. In Satz zwei konnte Roddick kaum mehr einen Aufschlag in gewohnter Stärke servieren und spielte auch schlechtes Tennis. Als alles nach einer Aufgabe aussah, kämpfte er sich zurück ins Spiel. Doch im letzten Satz machten sich die Probleme wieder bemerkbar und laut eigenen Aussagen spürte Roddick zwei Finger nicht mehr - so ist es natürlich schwer die Schläge zu kontrollieren. Das Spiel zwischen Murray und Cilic ist recht einseitig quotiert. Eine Quote von 1.24 ist in meinen Augen viel zu gering. Zwar befindet sich Murray in einer sehr guten Form und in den bisherigen Spielen war die Belastung für den Briten noch nicht enorm. Cilic dagegen musste schon gegen Del Potro und nun auch gegen Roddick hart kämpfen und könnte sicherlich Probleme mit der Fitness bekommen. Doch bei den letztjährigen US-Open hat Cilic schon gezeigt, dass er Murray in einem Best-of-5 Spiel schlagen kann. Cilic ist ein Spieler, welcher relativ gerade und flach spielt und dies kommt Murray nicht so entgegen wie das Spiel von Nadal mit den Topspin Schlägen. Ich erwarte hier durchaus ein spannendes und umkämpftes Spiel, in dem Cilic sicherlich auch seine Chancen bekommen wird. Zudem muss Murray mal wieder dem öffentlichen Druck stand halten. Alle erwarten nun endlich den ersten Grand-Slam Sieg von ihm. Wie gesagt, ich sehe hier ein deutlich offeneres Spiel als die Quoten es aussagen und Murray wird in meinen Augen sicherlich noch höher gehandelt als mit 1.24!
Das zweite Halbfinale bestreiten Roger Federer und der Finalist von 2008 Jo-Wilfried Tsonga. Federer hatte in den ersten 1 1/2 Sätzen heute mächtig zu kämpfen und es deutete schon sehr viel daraufhin, dass Federer’s stolze Serie zu Ende geht. Beim Stand von 2-6 und 1-3 gab es schon eine Quote von 3,95 auf den Schweizer – und dann startete der Fed-Express. 13 Games in Folge verbuchte der Schweizer für sich. Davydenko baute vom Niveau ab und Federer spielte sein gewohnt starkes Tennis. Den zweiten und dritten Satz konnte er somit sehr klar für sich entscheiden. Erst im vierten Satz kam Davydenko wieder auf Touren und das Spiel war umkämpft. Bei 4-3 im vierten Satz hatte Davydenko drei Breakbälle und hätte zum Satzausgleich servieren können. Federer wehrte alle ab und konnte im nächsten Aufschlagspiel das Break für sich verbuchen. Jedoch bekam er dann sofort das Rebreak zum 5-5. Doch Federer gelang sofort wieder das Break und dann konnte er das Match beenden. Nun trifft er auf den Franzosen Tsonga. Dieser setzte sich gegen Djokovic in fünf Sätzen durch. Gleich im ersten Game konnte Djokovic das Break schaffen und bekam dann kurz vor Satzende das Rebreak. Im Tiebreak behielt der aufschlagsstarke Franzose die Überhand. Im zweiten Satz führte Djokovic wieder früh mit Break und musste wieder das Rebreak hinnehmen. Dieses mal konnte er den Satz im Tiebreak für sich entscheiden. Im dritten Satz dann ein entfesselnd spielender Djokovic und der Satz ging vollkommen verdient mit 6:1 an den Serben. Zu diesem Moment lief alles in Richtung Djokovic. Doch Nole hatte in Australien schon des Öfteren gesundheitliche Probleme. Die Quote auf Nole nach dem dritten Satz lag um 1.10-1.15 rum und wenige Minuten später schoss sie auf 2.62 hoch. Tsonga konnte sofort ein Break zum 2:0 realisieren und dann musste der Serbe ein Medical Timeout nehmen da er mit Bauchkrämpfen und Magenschmerzen zu kämpfen hatte. Der vierte Satz war dann auch eine einseitige Angelegenheit und Tsonga erzwang den fünften Satz. Gleich zu Beginn konnte er den Aufschlag Djokovic’s wieder durchbrechen. Nole merkte man an, dass er nicht im Vollbesitz der Kräfte ist. Tsonga konnte sich vor allem aufgrund der Probleme Djokovic’s für das Halbfinale qualifizieren. Doch dort wird in meinen Augen auf jeden Fall Schluss sein. Tsonga spielte auch auf einem sehr mäßigen Niveau und ohne die gesundheitlichen Probleme wäre schon heute Schluss gewesen. Ich denke, dass Federer auf alle Fälle ins Finale einziehen wird und ich traue Tsonga hier maximal einen Satz zu.
Kategorie: Tennis-Wetten
27. Januar 2010 / dominic
Chinesische Festspiele bei den Australien Open in diesem Jahr. Damit hätte wohl niemand gerechnet, dass wir im Halbfinale zwei Chinesische Spielerinnen begrüßen dürfen. Die Ergebnisse der vier Viertelfinale waren:
Serena Williams - Victoria Azarenka 46 76 62
Na Li - Venus Williams 26 76 75
Justine Henin - Nadja Petrova 76 75
Jie Zheng - Maria Kirilenko 61 63
Bereits heute Nacht werden die beiden Halbfinale ausgetragen. Dies sind (Quoten von Betfair):
Serena Williams 1.18 – Na Li 6.20
Justine Henin 1.28 – Jie Zheng 4.50
Analyse
Das erste Halbfinale werden heute die Titelverteidigerin Serena Williams und die Chinesin Na Li absolvieren. Serena Williams war in der gestrigen Nacht eigentlich schon ausgeschieden. Sie lag bereits mit 4-6 und 0-4 hinten. Azarenka war schon so gut wie sicher im Halbfinale, doch Serena kämpfte und holte Game für Game auf. Die Quoten auf Victoria Azarenka waren schon weiter unter 1,10. Den zweiten Satz konnte Serena im Tiebreak knapp für sich entscheiden. Und im dritten und entscheidenden Satz war dann die physische Verfassung von Serena Williams der große Vorteil und konnte sich doch noch durchsetzen. Ein ähnliches Bild war beim Spiel der anderen Williams zu sehen. In diesem konnte Venus den ersten Satz klar und deutlich mit 6-2 gewinnen. Im zweiten Satz wurde Na Li - welche auch noch ihren Hochzeitstag feierte - stärker und stärker und war Venus ebenbürtig. Den zweiten Satz konnte sie sich im Tiebreak holen und im dritten Satz gab es dann noch einige Breaks. Schlussendlich konnte sie den dritten Matchball nützen und verhinderte somit den Sister-Act im Halbfinale. Na Li erzielte zwar weniger Punkte als Venus aber dennoch war ihr Sieg durchaus verdient. Venus sah sich zu früh in Sicherheit und wurde dann bitterböse überrascht. Doch in meinen Augen wird der Erfolgslauf der Chinesin heute Nacht gestoppt werden. Serena schlug gestern überragende 57 (!) Winner und 17 Asse. Die Quotenverteilung ist gerecht und Serena wird auch wieder ins Finale einziehen. Unter Umständen kann man sogar die Satzwette 2:0 für Serena gewettet werden. Die aktuelle Quote hierfür beträgt 1,62 bei Betfair.
Danach folgt dann das zweite Halbfinale zwischen der belgischen Comebackerin Justine Henin und der zweiten Chinesin, Jie Zheng. Henin konnte in einem eher schwachen Spiel gegen Petrova die Oberhand behalten. Im ersten Satz war Henin rasch mit Break vor aber kassierte dann doch noch das Rebreak. Erst im Tiebreak konnte sie den Satz für sich entscheiden. Im zweiten Satz war Petrova rasch mit 3-0 und Doppelbreak in Führung, doch dann fingen ihre Nerven mal wieder an zu flattern – wie schon in der letzten Preview beschrieben, ihre große Schwäche. Henin wäre an diesem Tag sicherlich zu schlagen gewesen sein, da sie sehr große Probleme mit ihrem ersten Aufschlag hatte und auch sonst nicht so druckvoll gespielt hat wie man es von ihr gewohnt ist. Ihre Gegnerin – Jie Zheng - konnte sich problemlos gegen Kirilenko durchsetzen. Jie Zheng ist nach Wimbledon 2008 nun zum zweiten Mal in einem Halbfinale eines Grand-Slam Turniers. Jie Zheng spielte gegen die schöne Kirilenko sehr stark und praktizierte kaum unerzwungene Fehler - lediglich neun. Im Halbfinale gegen Henin trifft sie nun auf ihr Idol und Vorbild. Für beide wäre es ein riesen Erfolg wenn sie sich für das Finale qualifizieren. Beide Damen befinden sich in einer sehr guten Form. Ich denke, dass sich hier Henin durchsetzen wird aber, dass das Match knapper wird als es die Quoten ausdrücken. Eine 1.28 ist in meinen Augen hier zu gering und es sollte – wenn möglich – abgewartet werden oder zu Beginn sollte man Henin small layen.
Kategorie: Tennis-Wetten
26. Januar 2010 / christoph
Wir werden nicht müde. Voller Vorfreude, darf ich Sie nun auch auf die beiden anderen Viertelfinalspiele der ATP Konkurrenz vorbereiten. Unterdessen gibt es bei den Damen bereits eine erste Halbfinalteilnehmerin. Justine Henin hat sich gegen Nadia Petrova knapp aber verdient mit 7:6 und 7:5 durchgesetzt und wartet auf ihre Gegnerin im Spiel Maria Kirilenko vs. Jie Zheng.
Nikolay Davydenko (6) vs. Roger Federer (1)
Nikolay Davdydenko ist der Mann der Stunde. 13 Siege in Folge gelingen nur ganz wenigen Tennissportlern. Wenn aber bekannt wird, dass in dieser Serie auch die Namen Rafael Nadal und Roger Federer auftauchen, bekommt ein Traummonat eine noch größere Bedeutung. Roger Federer? Richtig, genau der Schweizer, der auch hier wieder als Viertelfinalgegner auftaucht.
Davydenko hatte eine einfache Turnierphase. Die beiden ersten Runden bekam er eher Fallobst zugelost. Anschließend aber musste sich der an 30 gesetzte Monaco einer Prügelstrafe unterziehen. Beim 0:6, 3:6 und 4:6 hatte er nicht den Hauch einer Chance. Verdasco liebt das Turnier in Australien und brachte Davydenko auch an den Rand einer Niederlage. Die Breakbälle anfangs des 5.Satzes konnte er aber nicht nutzen, anschließend war Nikolay wieder da. Roger Federers Turnierverlauf war weniger souverän. Bereits in Runde 1 gegen Andreev gab Fedex einen Satz ab. Was aber für den Schweizer spricht, ist die Tatsache, dass er sich in jedem Spiel steigern konnte und gerade für die 2.Turnierwoche in Topform kommen könnte. Ich bin kein großer Fan von Davydenko, aber zu Quoten über 3,3 kann man ihn spielen. Eine Liveabsicherung ist aber unbedingt nötig, sollten die Quoten auf unter 1,40 runtergehen.
Novak Djokovic (3) : Jo Wilfried Tsonga (10)
Djokovic bleibt die große Unbekannte der Herrenkonkurrenz. Als wohl einziger Viertelfinalist musste der Serbe noch keinen wirklich großen Gegner schlagen. Der Sieger der Australian Open von 2008 hatte einen ganz leichten Draw erwischt und wurde förmlich in die Runde der letzten 8 gespielt. Die Ergebnisse sind eindrucksvoll, wobei Djokovic mit seinem Spiel selbst nicht zufrieden war, sich bei seinem Trainer gar für die Aufschlagschwäche entschuldigte! Tsonga zeigte bislang Licht und Schatten. Als klarer Favorit ging er in die Partie gegen Almagro und stand kurz vor dem Ausscheiden. Allerdings muss ich zu seiner Verteidigung sagen, dass die Quote gegen den Spanier auch einfach zu niedrig angesetzt war. Auch Thommy Haas erlebte die Unkonstanz Tsongas. Da gelingt Jo – Wilfried im ersten Satz fast alles, dafür streut der Franzose viele einfache Fehler in der Folgezeit ein.
Eigentlich gibt es hier nur einen Sieger und der heißt Novak Djokovic. Sollte es für Tsonga keine ganz klare Leistungssteigerung geben, dann dürfte die @1,5 eine vernünftige Quote sein.
Kategorie: Tennis-Wetten
25. Januar 2010 / dominic
Nachdem die Viertelfinalis der Herren schon unter die Lupe genommen wurden, widmen wir uns heute den Frauen. Bereits um 1 Uhr in der heutigen Nacht beginnen die Viertelfinal Spiele der Frauen. Zuerst ein Überblick auf die restlichen vier Begegnungen (mit den Quoten von Betfair).
Justine Henin 1.42 – Nadja Petrova 3.30
Jie Zheng 1.72 – Maria Kirilenko 2.34
Na Li 2.96 – Venus Williams 1.51
Serena Williams 1.33 – Victoria Azarenka 3.75 (Quoten noch sehr schwankend)
Analyse
Eröffnen werden heute die belgische Comebackerin Justine Henin und die Russin Nadja Petrova das Viertelfinale. Henin merkt man kaum an, dass sie die letzten Monate und Jahre nicht auf der WTA-Tour unterwegs war. Tennis verlernt man eben nicht. Im Achtelfinale konnte sich Henin in drei Sätzen gegen ihre belgische Landsfrau Yanina Wickmayer durchsetzen. Alles in allem hat sie sogar um drei Punkte weniger gemacht als Wickmayer. Dies geschah aufgrund des sehr deutlichen zweiten Satzes – welchen Wickmayer mit 6-1 für sich entscheiden konnte. Auffallend war auch die relativ hohe Anzahl an unerzwungenen Fehlern. 41 an der Zahl. Jedoch hat Henin auch ein sehr druckvolles Spiel und da passiert es öfters mal, dass ein Ball ins Aus geht. Ihre heutige Gegnerin konnte sich gegen ihre russische Landsfrau Kuznetsova in drei Sätzen durchsetzen. Petrova hatte in diesem Spiel jedoch viele Probleme mit ihrem ersten Aufschlag - lediglich 55 % kamen ins Feld. Doch im dritten Satz konnte sie sich klar mit 6-1 gegen Kuznetsova durchsetzen und steht verdient im Viertelfinale. Schlussendlich hat sie 11 Punkte mehr erzielt als Kuznetsova (100 zu 89). In diesem heutigen Spiel sehe ich Henin klar in der Favoritenrolle. Henin ist auf alle Fälle physisch stärker und in den wichtigen Situationen werden Henin sicherlich nicht so die Nerven flattern wie Petrova. Pro Henin!
Das zweite Viertelfinale am heutigen Tag ist das Spiel zwischen der Chinesin Jie Zheng und dem Tennis-Beauty Maria Kirilenko. Die zwei Damen erwartete nach der Auslosung wohl kaum jemand im Viertelfinale. Kirilenko profitierte im Achtelfinale von der verletzungsbedingten Aufgabe von Dinara Safina beim Stand von 5-4. Safina knickte um und verletzte sich am Knöchel und konnte nicht mehr weiterspielen. Kirilenko konnte sich dadurch viele Kräfte sparen und trifft nun auf Jie Zheng. Diese konnte in sich klar und verdient in zwei Sätzen gegen Alona Bondarenko. Vor allem ihr erster Aufschlag kam sehr oft (in 80 % der Fälle) jedoch konnte sie lediglich 50 % der Punkte dann machen. Somit war es auch wenig verwunderlich, dass Bondarenko zu 13 Breakbällen kam, davon konnte sie fünf nützen. Die Chancenverwertung von Jie Zheng war beeindruckend. Sieben Breakbälle konnte sie sich erspielen und davon verwertete sie sechs an der Zahl. Kirilenko überzeugte mich mit ihren bisherigen Auftritten noch nicht – zu oft profitierte sie von den Fehlern der Gegnerin. Und Jie Zheng lies vor allem gegen Bondarenko zu viele Chancen zu. Ich erwarte hier ein knappes Spiel in dem sich schlussendlich Jie Zheng durchsetzen wird.
Das nächste Viertelfinale bestreitet dann die zweite Chinesin – Na Li - gegen Venus Williams. Venus verlor heute Nacht gegen Schiavone überraschenderweise den ersten Satz und gewann dann Satz zwei und drei sehr klar mit 6-2 und 6-1. Schiavone konnte die wenigen Chancen, die sie bekam, gut nützen und konnte deshalb den ersten Satz für sich entscheiden. Venus erarbeitete sich 15 Breakbälle und konnte davon acht nützen. Venus spielte in Satz zwei und drei beeindruckendes Tennis und lies Schiavone nicht mehr den Hauch einer Chance. Zwar spielte Schiavone auch sehr stark – was auch an den Statistiken zu erkennen ist – aber ihre Gegnerin war einfach zu stark. Na Li sorgte für eine große Sensation. Sie bezwang die an Nummer vier gesetzte Dänin Caroline Wozniacki. Die Dänin erzielte im gesamten Spiel lediglich drei (!) Winner, Na Li hingegen auf 21 Winner. Der Sieg war auf alle Fälle verdient. Zwar spielt Na Li zur Zeit auf einem sehr guten Level aber ich denke, dass auch für Sie Endstation sein wird gegen Venus Williams. Die 1.50 finde ich auch gut quotiert für Venus und ist in meinen Augen eine Wette wert.
Das letzte Viertelfinale bestreitet die zweite Williams und die Weißrussin Azarenka. Serena konnte heute die australische Lokalmatadorin Sam Stosur klar in zwei Sätzen bezwingen. Zu Beginn der Australien Open wurde viel über ihren Gesundheitszustand gerätselt, doch mittlerweile sollte klar sein, dass sie fit ist. 30 ihrer 62 erzielten Punkte waren Winner und sie konnte drei von vier Breakbällen nützen. Zudem erzielte sie zu 86 % den Punkt, wenn der erste Aufschlag kam. Für Azarenka sah es lange Zeit so aus, als ob sie sich verabschieden müsste. In den bisherigen vier Duellen mit Zvonareva konnte Azarenka noch keinen einzigen Satz für sich entscheiden. Und in Duell fünf sah es ebenfalls lange nach einem 2-0 Satzsieg für Zvonareva aus. Zvonareva gewann den ersten Satz verdient und Azarenka hatte schon einige Probleme ihre Nerven in den Griff zu bekommen. Im zweiten Satz gelang Zvonareva auch früh das Break und sie führte schon mit 4-2 im zweiten Satz. Lediglich zweimal den Aufschlag halten und sie wäre durch gewesen. Doch danach hatte die bekannte Psycho-Zvona ihren Auftritt. Führte sie noch konfortabel mit Satz und Break im zweiten Satz bei 4-2 so sah es am Ende komplett anders aus. Kein einziges Spiel konnte Zvonareva gewinnen und gab 10 Games in Folge ab. So entschied Azarenka den zweiten Satz noch mit 6-4 für sich und den dritten dann gar mit 6-0. Insgesamt hatte Azarenka 20 (!) Breakbälle. Der zweite Satz war für Azarenka sicherlich glücklich, jedoch war sie im dritten Satz dann auch mindestens eine Klasse stärker als Zvonareva. Und so konnte die Weißrussin nicht nur ihren ersten Satzgewinn bejubeln sondern auch den Einzug ins Viertelfinale. Der Volumen auf dem Markt ist momentan noch sehr gering bei Betfair und deshalb sind die Quoten noch nicht ganz ausgeglichen. Doch Serena ist nicht umsonst die klare Favoritin in diesem Duell und ich denke auch, dass sie sich in zwei Sätzen durchsetzen wird. Somit würden wir im Halbfinale zum wiederholten Male den Sister-Act zwischen Serena und Venus sehen. Azarenka zwar mit einem klaren Sieg gegen Garbin (in Runde 3) jedoch gegen Zvonareva befand sie sich weitestgehend auf einem eher schwachen Niveau. Die Power und der starke Aufschlag von Serena werden den Ausschlag pro Serena geben.
Auch hier möchte ich nochmals erwähnen, dass die Vorschau auf keinen Fall eine Konkurrenz zu den sehr guten News von Christoph darstellen sollte.
Kategorie: Tennis-Wetten
25. Januar 2010 / christoph
Soeben habe ich den Beitraga von Dominic gesehen, jedoch nur die letzten Zeilen gelesen. Ich möchte hier etwas etwas gefährliches machen. Dominic schrieb, dass es durchaus nicht schlecht sein kann, 2 Meinungen zu den Spielen zu lesen. Ich möchte Ihnen deshalb auch meine Kurzanalysen vorstellen, ohne die bisher bestehenden gelesen zu haben. Viel Spaß beim Lesen.
Andy Murray (5) vs. Rafael Nadal (2)
Der große Viertelfinalschlager findet zwischen Andy Murray und Rafael Nadal statt. Die Möglichkeit eines direkten Duells im Viertelfinale wurde bereits nach der Auslosung des gesamten Draws besprochen, nun kommt es tatsächlich dazu. Andy Murray liebt natürlich die Rasenplätze, doch konnte er sich im steilen Aufstieg seiner Karriere auch auf jedem anderem Belag steigern. Auch bei den Australian Open 2010 liefert der Brite blitzsaubere Auftritte ab. Kevin Anderson war kein Maßstab, aber gegen Giquel, Serra und vor allem Isner muss man erst einmal so deutlich gewinnen. Murrays Winkelspiel ist überragend, auch im Aufschlag dürfte er Vorteile gegenüber Nadal haben. Was mit dem Spanier momentan los ist, kann kaum einer verstehen. Seit der Verletzung vergangenen Jahres kommt Nadal kaum mehr in Schwung. Die Schläge von der Grundlinie wirken für seine Verhältnisse kraftlos. Gegen Philipp Kohlschreiber und Karlovic musste Rafa mächtig für den Sieg kämpfen, Lacko und Luczak waren keine ernsthaften Gegner. Die große Stärke der Nummer 2 ist der Kampfgeist. Dennoch sollte sich der formmäßig klar stärkere Murray hier durchsetzen können. Ich habe noch eine @1,90 bekommen, momentan bietet Pinnacle eine @1,88. Es ist übrigens nicht einmal sicher, dass die Murray – Quote sinken wird, denn Nadal ist beliebter, was bedeutet, dass viele Spaßwetter einen Tipp auf den Spanier riskieren werden.
Andy Roddick (7) vs. Marin Cilic (14)
Das Aufschlagmonster Nummer 1 heißt Andy Roddick. Neben Karlovic serviert der US-Amerikaner die meisten Asse. Was aber neu und daher umso bewundernswerter ist, wird mit seiner Defensivhaltung deutlich. Roddick hat sich im passiven Spiel mehr als nur verbessert. Souverän ließ er Gonzales in der letzten Runde die Fehler im fünften Satz machen, musste nicht selbst auf den schnellen Punktgewinn gehen. In den bisherigen Spielen zeigte sich Roddick nie mit ganz klaren Ergebnissen, doch dies ist typisch für die Nummer 7. Ein Top Aufschläger geht halt auch aus souverän geführten Sätzen nur 6:3 oder 6:4 heraus. Allerdings müssen wir auch sagen, dass es gegen Gonzales bereits hätte enden können. Erst im entscheidenten Moment gewann Andy die Big Points, war im 5.Satz auch fitter als Gonzo. Cilic hat mit dem Sieg über Del Potro ein vermeintlich dickes Ausrufezeichen gesetzt. Ein ebenso großes steht aber über dem Gesundheitszustand Del Potros, weshalb der Sieg etwas weniger wert ist. Cilic musste bereits gegen Tomic über 5 gehen, hatte auch gegen Wawrinka kein einfaches Match. Er dürfte konditionell hinter Roddick liegen, der hier doch zu favorisieren ist. Vor wenigen Tagen gab es eine @1,80 die man dankend mitnehmen konnte. Inzwischen ist eine @1,65 das Höchste der Gefühle, zu dieser Quote kann ich den Tipp nicht mehr empfehlen. Da lohnt es sich noch eher auf 3:1 und 3:2 Satzsieg zu gehen.
Kategorie: Tennis-Wetten
25. Januar 2010 / dominic
Im Achtelfinale der diesjährigen Australien Open war mit Roger Federer nur noch ein deutschsprachiger Athlet im Bewerb. König Roger traf dabei auf den australischen Publikumsliebilng und Lokalmatadoren LleytonHewitt. Die australischen Fans hatten sich von dieser Partie einen ähnlichen epischen Kampf erwartet, wie Roger Federer es im Finale der US-Open gegen Juan Martin del Potro praktiziert hat. Doch der Australier konnte nur im ersten Satz bis zum 3-2 mithalten und danach lief der Fed-Ex Zug auf und davon. Federer gelang das erste Break und seine Punkte wurden immer spektakulärer. Von der Rückhand fast fehlerfrei und sehrdruckvoll von der Vorhand agierte Federer. Auch im zweiten Satz hatte Hewitt keinen einzigen Breakball und Federer marschierte weiter in Richtung Viertelfinale. Nachdem Federer auch in Satz drei mit Break vor lag, erarbeitete sich Hewitt seine ersten Breakbälle und konnte diesen auch prompt nutzen. Für kurze Zeit kam nochmals Spannung auf. Federer gelang wieder das Break und als er auf den Matchgewinn servierte, musste er nochmals drei Breakbälle abwehren, ehe er mit einem Aufschlagwinner das Match nach 115 MinutenSpielzeit beenden konnte. Einziges Manko Federer’s war, dass er lediglich fünf seiner 15 Breakbälle nützen konnte.
Roger Federer - Lleyton Hewitt 62 63 64
Aufgrund dessen, dass Federer nun der einzig verbliebene ist, gibt es hier noch eine ganz kurze Vorschau auf die Viertelfinal Begegnungen.
Viertelfinale
Quoten von der Wettbörse Betfair - Stand 14:30!
Roger Federer 1.42 - Nikolay Davydenko 3.35 (noch sehr schwankend)
Novak Djokovic 1.49 – Jo-Wilfried Tsonga 3.00
Andy Roddick 1.65 – Marin Cilic 2.5
Andy Murray 1.88 – Rafael Nadal 2.12
Das erste Viertelfinale heute Nacht wird zwischen Andy Roddick und Marin Cilic ausgetragen. Roddick konnte sich in einem guten Spiel gegen Fernando Gonzalez in 5 Sätzen behaupten und erzeugte kaum unerzwungene Fehler. Zudem passierte ihm im kompletten Match kein einziger Doppelfehler. In den kritischen Situationen zeigte Roddick seine Nervenstärke und konnte sich auf seinen Aufschlag verlassen. Cilic spielte in seinem Achtelfinale Duell gegen Juan Martin del Potro richtig stark und konnte 20 Asse servieren. Zudem erzielte er zu82 % den Punkt, wenn der erste Aufschlag kam. Ein sehr starker Wert. Cilic ist nicht mehr wieder zu erkennen mit dem Cilic aus Runde 1 und 2. In diesem Viertelfinale werden heute zwei starke Aufschlägergegeneinander antreten und Cilic ist nach den Auftritten gegen Del Potro und Wawrinka sicherlich nicht zu unterschätzen. Ich denke, dass wir hier ein enges Match sehen werden und ich hätte mir gedacht, dass dieRoddick Quote ein bisschen höher – so um die 1.80-1.85 sein wird. Beide in guter Form und mit einem 5-Satz-Match in den Knochen.
In der morgigen Nightsession dann der nächste Kracher. Der Schotte Murray trifft auf Rafael Nadal. Beim ersten Blick auf die Quoten vielleicht etwas verwunderlich wieso der Spanier der Außenseiter ist. Doch die bisherigen Leistungen von Rafael Nadal waren nicht überzeugend. Murray dagegen konnte gegen den amerikanischen Aufschlagriesen relativ ungefährdet in drei Sätzen gewinnen und konnte bei den bisherigen Australien Open durchaus überzeugen. Die Quotenverteilung bei diesem Match ist durchaus angebracht und Murray sicherlich knapp in der Favoritenrolle. Doch ein Nadal ist ein Kämpfer und wenn sogar ein Isner – welcher wirklich kein Returnspieler ist – zu vier Breakbällen kommt gegen Murray wird Nadal sicherlich auch seine Chancen bekommen. Bei diesem Spiel ist eine Tendenz sehr schwer auszumachen und ich empfehle hier: zurücklehnen und hoffentlich genießen!
Viertelfinale Nummer drei werden dann der Serbe Djokovic gegen Haas-Bezwinger Tsonga bestreiten.Djokovic hatte im Achtelfinale wohl das leichteste Los mit dem Polen Kubot und konnte diesen auch erwartungsgemäß problemlos in drei Sätzen besiegen. Dem Serben gelangen insgesamt sechs Breaks und vor allem die Sätze eins und zwei waren für Kubot schon beendet bevor er überhaupt im Spiel war. In Satz drei konnte er dann über weite Strecken mithalten, doch die Dominanz Djokovic’s war zu groß. Der Franzosemusste heute Nacht zum ersten Mal in seiner Karriere ein 5-Satz Spiel bestreiten und behielt gegen Nicolas Almagro die Überhand mit 9-7 im fünften Satz. Unglaubliche 77 Winner verbuchte der Franzose und musste nur aufgrund seiner schlechten Chancenverwertung bei Breakbällen (lediglich 3 von 11) in die Verlängerung gehen. Die Quotenverteilung ist sicherlich auch gerechtfertig. Djokovic schwächelte noch gegen Chiudinelli aber konnte in Folge dann überzeugen und vor allem gegen Kubot spielte er sehr dominant. Für Tsonga war der Achtelfinalsieg ein Kraftakt und gut möglich, dass es ihn zuviel Kraft gekostet hat. Wenn er jedoch weiterhin soviele Winner schlägt, wird er auch einen Djokovic damit zermürben und wir können uns auf ein starkes Spiel freuen. Hier sollte der Beginn abgewartet werden, damit man sehen kann, wie fit Tsonga ist und dann In-Play einsteigen.
Das letzte Viertelfinale ist das vorweggenomme Finale. Roger Federer marschierte ins Viertelfinale und konnte nach dem schwierigen Erstrundenspiel gegen Andreev überzeugen und verlor danach keinen Satz mehr. Sein Aufschlag und seine Vorhand funktionieren einwandfrei. Jedoch verlor er die zwei letzten Aufeinandertreffen konnte Davydenko für sich entscheiden. Jedoch musste Davydenko heute Nacht gegen Verdasco hartkämpfen. Nach 2-0 Satzführung sah alles nach einem lockeren Gang ins Viertelfinale aus. Doch Verdasco gab nicht auf und konnte die Sätze drei und vier für sich entscheiden. Schlussendlich gab die Anzahl der unerzwungenen Fehler den Ausschlag pro Davydenko. 81 unerzwungene Fehler waren deutlich zu viel für Verdasco und so konnte sich Davydenko in 5 Sätzen durchsetzen. Auf dieses Spiel hoffte die Tenniswelt schon seit der Auslosung und nun darf man gespannt sein wie sich Davydenko in einem Best-of-5 Spiel gegen Federer schlagen wird. Die Quoten auf der Wettbörse Betfair sind noch sehr schwankend und haben sich noch nicht eingependelt. Jedoch wird Federer wohl eine Quote um 1.45-1.50 erhalten und Davydenko damit knapp über 3. Aufgrund der letzten Duelle – und dem vollkommen verdienten Sieg in Doha für Davydenko – ist die Quote durchaus hoch. Jedoch konnte Federer in Melbourne bisher überzeugen und wurde von Spiel zu Spiel stärker. Davydenko musste gegen Verdasco hart kämpfen und dies kostete sicherlich einiges an Energie. Ähnlich wie beim Djokovic-Tsonga Spiel empfehle ich hier den Beginn abzuwarten und dann live einzusteigen. Für eine Pre-Game Wette empfinde ich die Quote auf Federer zu gering.
Im Laufe des Tages kommt dann auch noch eine kurze Vorschau auf die Viertelfinalis der Frauen. Jedoch sollte dies keine Konkurrenz zu den sehr guten News von Christoph sein. Für unsere Leser könnte eine weitere Vorschau durchaus von Vorteil sein um unter Umständen auch eine andere Argumentation zu den Spielen zu lesen und sich dann besser selbst die Meinung bilden zu können.
Kategorie: Tennis-Wetten
24. Januar 2010 / christoph
Die erste Woche der Australian Open wurde mit einigen vielversprechenden Matches abgerundet. Langsam kommen wir in die Turnierphase, in welcher Topduelle an der Tagesordnung sind. Doch bevor es heute Nacht mit Davydenko vs. Verdasco auch das erste Herrenduell in Spitzenregion geben wird, hier noch einmal alle Infos zu den vergangenen 14! Stunden.
Justine Henin bleibt im Turnier, musste aber gewaltig zittern, bevor der 7:6, 1:6 und 6:3 Erfolg über Yanina Wickmayer in trockenen Tüchern war. Es ist schon erstaunlich, dass sich besonders die Frauen regelmäßige Auszeiten nehmen, wie die Belgierin mitte der Partie. Henin begann zielsicher, ohne aber die Kontrahentin aus dem eigenen Land vertreiben zu können. Erst der Tiebreak brachte die Entscheidung. Nach dem völlig verschlafenem 2.Satz stellten die ersten Minuten des Abschlussdurchgangs die Verhältnisse wieder gerade. Dies macht nun einmal eine Weltklassespielerin aus. Yanina Wickmayer verabschiedete sich mit viel Applaus nach starken 7 Spielen bei den Australian Open.
Verabschieden ist auch ein "gutes", nein viel eher schlechtes Thema für Dinara Safina. Die ehemalige Nummer 1 der Welt musste verletzt gegen Maria Kirilenko aufgeben. Bis zur 3:1 Führung spielte Marats Schwester gutes Tennis, bekam nach eigenen Angaben aber schon im folgendem langgezogenen Aufschlagsspiel größere Schmerzen. Nach dem 6:4 Satzverlust blieb nur die Konsequenz der "Aufgabe"!
Ein weiterer Paukenschlag gelang Nadia Petrova, die nach der Show gegen Kim Clijsters auch Svetlana Kuznetsova das Fürchten lehrte. In 3 wenig dramatischen Sätzen gewann die Außenseiterin mit 6:3, 3:6 und 6:1.
Im vielleicht am schwächsten besetztem Achtelfinale gewann die Chinesin Zheng gegen Bondarenko und fordert nun Maria Kirilenko.
Andy Murray und Rafael Nadal hatte keine zu großen Probleme gegen Isner und Karlovic. Die zwei starken Aufschläger gestalten die Sätze zwar vom Ergebnis her ganz anschaulich, doch einzig Karlovic konnte die Chance nutzen, gegen Rafa einen Satz zu gewinnen. Im Viertelfinale stehen sich die beiden Sieger dann direkt gegenüber.
2 Herrenmatches fehlen uns noch. Besonders im Vergleich von Cilic und Del Potro gab es eine dicke Überraschung. Del Potro bestätigte die gegen Mayer gezeigte Form und verlor nicht unverdient im 5 Sätzen, während Cilic nur im ersten Satz der klar schwächere Gegner war. Bereits Satz 4 war nur glücklich an den Argentinier gegangen. Roddick behauptete sich gegen Gonzales in ebenfalls 5 Sätzen und trifft nun auf Cilic. In-Play war die Quote auf den Amerikaner von 1,4 auf 2,80 gewachsen, doch Roddick setzte in den entscheidenten Momenten die Nadelstiche und siegte verdient. Gonzales muss die Niederlage auf die eigenen Nerven schieben, die dieser ab dem 4.Durchgang nicht im Griff zu haben schien. Längere Diskussionen mit dem Matchleiter und 1 zerbrochener Schläger sind die ersichtlichen Resultate der fehlenden Lockerheit.
Kategorie: Tennis-Wetten
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