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Skispringen Oslo 10.03.2018 Favoriten & Wettquoten

Norwegen möchte bei der Tournee zuschlagen

Norway Skispringen Raw Air 2018 – Teamspringen in Oslo, 10.03.2018 – Vorschau (Endergebnis: Norwegen gewinnt, Polen belegt den zweiten Platz und Österreich landet auf Position drei.)

Mit der Raw Air geht es in die letzte heiße Phase des Skispringens, bevor anschließend die Springer ihr Weltcupfinale beim Skifliegen in Plancia feiern. Gerade die anstehenden Springen in Norwegen werden dabei die vorzeitige Entscheidung der diesjährigen Gesamtweltcupwertung fällen, die nach bärenstarken Resultaten mittlerweile von Kamil Stoch souverän angeführt wird. Zwar besitzt Richard Freitag noch immer die theoretische Chance auf den Titel, doch nach den zuletzt gesehenen Weltcup-Ergebnissen scheint sich der Pole aber den weiteren Titel nicht mehr nehmen zu lassen. Schließlich sprang sich Stoch während der diesjährigen Tournee in eine brillante Form, die seitdem zahlreiche Siege einbrachte. Neben der gewonnen Tournee feierte er den olympische Titel auf der Großschanze und scheinbar wird in den kommenden Tagen auch der Sieg im Weltcup folgen.

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Hierfür wird er allerdings noch einmal alles aus sich herausholen müssen, denn die am Freitag startende norwegische Tournee wird nicht umsonst als mittlerweile härteste Weltcup-Woche der gesamten Saison angesehen. In lediglich zehn Tagen stehen nämlich vier Einzel- und zwei Teamspringen an. Hinzu kommen die Qualifikationen für die Einzelbewerbe, womit folglich kein Ruhetag eingelegt werden kann. Als Besonderheit ist dabei zu sagen, dass anders als ansonsten die Qualifikationen, Prologue genannt, in die Wertung einberechnet werden. Ebenso werden die Weiten in den Teamspringen hinzugerechnet, womit jeglicher Sprung der Athleten mitentscheidend ist.

Trotz der Strapazen werden sich die bevorstehenden Tage am Ende aber lohnen, denn mit Preisgeldern von 60.000 Euro für den Sieger, 30.000 Euro für den Zweiten und weiteren 10.000 Euro für den Dritten kann ein starkes Abschneiden in Norwegen einiges an Geld einbringen. Im Vergleich zu der traditionellen Vierschanzentournee ist die im letzten Jahr prämierte Raw-Air damit die prämienreichste Veranstaltung des aktuellen Skisprung-Kalenders, die somit einen Ausgleich für die ansonsten eher schwachen Gehälter der Springer bringen soll. Neben den Führenden im Gesamtweltcup wird deshalb auch die Konkurrenz noch einmal die letzten Kräfte mobilisieren, um in Norwegen zu punkten.

Nach der bereits am Freitag stattfindenden ersten Qualifikation wird dabei vor allem der Samstag weitere Erkenntnisse bringen, denn dann findet das erste Teamspringen der Raw-Air statt, in welchem die besten Quartette erneut um die Podestplätze springen. Gerade dieses Wettkampfformat wird als äußerst spannend angesehen, nachdem die letzten Monate zeigten, dass selbst die Top-Favoriten sich keine Schwächen leisten dürfen. Werden also die Norweger in ihrer Heimat auftrumpfen oder müssen sie sich nach dem Patzer in Lahti erneut geschlagen geben? Der Startschuss für das Teamspringen in Oslo fällt am 10.03.2018 um 15.30 Uhr MEZ.

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Die Favoriten beim Teamspringen in Oslo 10.03.2018

Norway Norwegen 

Vor allem durch ihren souveränen Sieg bei Olympia bleiben die Norweger der größte Favorit. Bereits zuvor zeigten sie im Weltcup eine bärenstarke Verfassung und auch während der Spiele wurden sie diesen Erwartungen mehr als gerecht. Tande und Forfang springen dabei seit dem Saisonauftakt auf einem absoluten Top-Niveau und auch Johansson kann mittlerweile getrost zu den derzeit besten Springern hinzugezählt werden. Komplettiert wird das Spitzenquartett durch Stjernen, der vor allem auf Skiflugschanzen gefährlich ist. Das norwegische Aufgebot besitzt somit zahlreiche Top-Springer, mit denen sie stets gewinnen können. Trotz der Niederlage in Lahti wird Norwegen deshalb auch für dieses Teamspringen wieder die niedrigsten Wettquoten besitzen.

Germany Deutschland 

„Wir wollen den Rest der Saison noch einmal nutzen, um mit absoluten Topleistungen aufzuwarten. Unser Ziel ist es, die Saison auf einem sehr hohen Niveau zu beenden“

Werner Schuster
Als äußerst stark müssen aber auch die Deutschen angesehen werden. Sie springen eine beachtliche Saison, wobei sie mit Freitag sogar noch die potentielle Chance auf den Sieg im Gesamtweltcup besitzen. Neben ihm überzeugte aber auch Wellinger, der vor allem im Januar durch fulminante Resultate hervorstach. Ebenso sind Leyhe, Geiger und Eisenbichler nicht zu vergessen, wobei sich Eisenbichler in Lahti sogar einen zweiten Rang erkämpfte. Auch Deutschlands Cheftrainer kann folglich aus einem unglaublich starken Team schöpfen, weshalb Deutschland durchaus Siegchancen besitzt.

Poland Polen 

Der dritte Favorit ist Polen. Bei ihnen ist vor allem Kamil Stoch hervorzuheben, nachdem er sich seit Jahren die wichtigsten Titel des Skispringens schnappt. Bisher gewann er nahezu alle Großereignisse, wobei er mit einem Sieg in der RAW-Air diese einmalige Liste komplettieren könnte. Neben Stoch sind aber auch die weiteren Polen recht stark einzuschätzen. Gerade Kubacki springt ebenfalls auf Spitzen-Niveau und Kot sowie Hula sind kaum schlechter einzuschätzen. Für uns ist deshalb auch Polen ein nahezu sicherer Anwärter auf einen Podestplatz und vielleicht sogar den Sieg.

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Die Außenseiter beim Teamspringen in Oslo 10.03.2018

Austria Österreich 

„Es freut mich, dass unsere Athleten leistungstechnisch wieder enger zusammengerückt sind und wir wieder auf das Podium gesprungen sind. Stefan Kraft hat gezeigt, wozu er im Stande ist.“

Heinz Kuttin
 Schwieriger schaut es dagegen bei den restlichen Nationen aus, welche in diesem Winter den Anschluss an die drei Top-Länder mehr oder weniger verloren haben. Als einzigen Geheimfavoriten wollen wir deshalb Österreich nennen, nachdem sie zumindest in Lahti eine deutliche Leistungsverbesserung an den Tag legten. Stefan Kraft, der Sieger der letzten Raw-Air, sprang in Finnland auf einen respektablen dritten Rang und auch die weiteren ÖSV-Athleten zeigten zumindest zufriedenstellende Leistungen. Im Teamspringen gelang ihnen fast sogar der dritte Rang, welcher schlussendlich aber doch an die Norweger ging. Die Österreicher bleiben deshalb zwar ein Außenseiter, mit etwas Glück und einem erneut verbesserten Niveau scheinen sie die derzeit besseren Teams aber durchaus ärgern zu können.
Slovenia Slowenien 

Keine Chancen sprechen wir dagegen Slowenien zu. Sie brachen in den letzten Monaten deutlich ein, weshalb ihnen ein Sieg im Teamspringen nicht mehr zugetraut werden kann. Weder Peter Prevc, noch sein jüngerer Bruder können momentan mit der Weltspitze mithalten; ebenso hadern Stars wie Semenic und Bartol mit ihrem Flugsystem. Nur Damjan ist in passabler Form. Er alleine wird ein Teamspringen aber nicht gewinnen. Ein slowenischer Erfolg in den kommenden Tagen wird folglich als äußerst unwahrscheinlich angesehen, weshalb sich Wetten auf das slowenische Quartett nicht empfehlen.

Japan Japan 

Vergleichbar schwach erscheint Japan. Seit Jahren enttäuschen sie in den letzten Wochen der Saison und auch in diesem Winter scheint sich ein ähnliches Abschneiden abzuzeichnen. Zwar können die Japaner mit den beiden Kobayashis zumindest Einzelerfolge feiern, für einen Teambewerb fehlt ihnen aber die im Team so dringend benötigte Konstanz. Weder Kasai kann mit den Ergebnissen der ersten Saisonhälfte mithalten, noch scheint Takeuchi sonderlich in Form zu sein. Auch auf Japan sollten keine Wetten abschlossen werden.

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Wettbasis-Podest-Prognose das Skispringen in Oslo am 10.03.2018

Mit der startenden Raw-Air verspricht die bald zu Neige gehende Skisprung-Saison ein letztes Highlight bieten zu können, in welchem unter anderem die Lokalmatadoren aus Norwegen im Fokus stehen. Im Gegensatz zum Einzelspringen, in dem die polnischen und deutschen Fans auf den Titel hoffen dürfen, werden die Skandinavier schließlich vor allem im Teamspringen punkten wollen. Nach Siegen im Weltcup und dem Gold-Regen in Pyeongchang werden ihre Chancen schließlich auch in Oslo wieder bestens sein.

Ebenso wollen die Deutschen und Polen erneut alles geben, um die Norweger zu schlagen. Gelungen ist Deutschland das bereits in Lahti und auch Polen setzte sich mit dem Heim-Sieg in Zakopane zumindest einmal gegen die norwegischen Herren durch.

Key-Facts – Teamspringen in Oslo 2018

  • Stoch und Wellinger gewannen die Einzelspringen bei Olympia
  • Die Norweger scheinen die derzeit beste Nation zu sein
  • Österreich verbesserte sich zuletzt etwas, doch das Podest ist noch ein Stück entfernt

Schwieriger bewerten wir dagegen die Situation für die restlichen Nationen, die nach bisheriger Erfahrung wohl nur mit Glück auf dem Podest stehen können. Am ehesten trauen wir dies noch den Österreichern zu, doch auch sie können keinesfalls als Top-Favorit angesehen werden. Noch schwächer sind Slowenien und Japan, die am Ende wohl auf den Rängen fünf und sechs stehen werden.

Insgesamt würden wir also Wetten auf Norwegen abschließen, sofern die Quoten zumindest ansatzweise ein erträgliches Niveau erreichen, wobei sich Deutschland und Polen weiterhin in Lauerstellung befinden.

Unser Podest-Tipp beim Teamspringen in Oslo am 10.03.2018

  1. Norwegen
  2. Deutschland 
  3. Polen 

Beste Wettquoten* beim Skispringen in Oslo 2018 (10.03.2018)

Gute Wettquoten auf den Gesamtsieger für Lahti 2018 finden Sie wie immer bei unseren besten Wettanbietern, wie zum Beispiel Bet365, Betsson und Bwin:

Norway Norwegen – 1,50 bwin 
Poland Polen – 4,50 bet365
Germany Deutschland – 5,50 bet365
Austria Österreich – 41,00 bet365
Slovenia Slowenien – 81,00 bet365
Japan Japan – 101,00 bet365

(Wettquoten vom 10.03.2018 um 08.15 Uhr MEZ)

Kai Thomaschewski

Kai Thomaschewski

Alter: 28 Nationalität: Deutschland Lieblings-Wettanbieter: Bet365

Bei Wettbasis schreibe ich vor allem die Artikel im Motorsportbereich. Neben der Königsklasse interessiere ich mich auch für die Zweiräder, wobei sich in der MotoGP wöchentlich interessante Wetten finden lassen. Mit Hauptaugenmerk auf die Siegeswetten liegt der Fokus meiner Artikel vor allem auf den Favoriten für die jeweiligen Rennsiege.

Ebenso finde ich aber auch Interesse für den Wintersport. Für Biathlon, Ski Alpin und Skispringen bin ich ebenfalls tätig, denn auch der Winter bietet immer wieder erfreuliche Wettmöglichkeiten.   Mehr lesen