Champions Hockey League – Wer gewinnt? Infos & Wettquoten

Wer gewinnt die Champions Hockey Liga 2015/2016?

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Adler
Adler Mannheim © GEPA picture

Am Donnerstag, den 20.08.2015, startet die Champions Hockey League (CHL) in ihr zweites Jahr.

 

Die Champions Hockey League im Kurz-Überblick:

Bereits 2007 wurde dieses Turnier erstmals ausgetragen, für den Eishockeysport gab es damals hohe Prämien, die die Attraktivität dieses Turniers sicherstellen sollten. Diese wurden von Sponsoren sichergestellt, vor allem vom russischen Öl-Riesen Gazprom, der heutzutage auch noch weitere Sportclubs in den verschiedenen Bereichen sponsert. Der Schweizer Club ZSC Lions Zürich gewann die erste Austragung. Im Jahr darauf wurde die CHL im Sommer aufgrund der Finanzkrise und der damit verbundenen fehlenden Sponsoren von vorne rein abgesagt.

Ab 2010 organisierten die Top-Clubs in Europa (ohne die Russen) eigenständig die European Trophy, die später auch von Red Bull gesponsert wurde. In der Saison 2014/2015 einigten sich die IIHF und die Clubs der Hockey Europe darauf, die Champions League erneut professionell auszutragen. Die Hockey Europe ist ein Zusammenschluss der sieben stärksten mittel- und nordeuropäischen Eishockey-Profiligen, die die Interessen gegenüber der großen, kommerziellen KHL (Russland) und NHL (USA/Kanada) vertreten soll.

 

Rückblick auf die CHL 2014/2015:

44 Mannschaften nahmen an dem Turnier teil, gespielt wurde in 11 Gruppen a 4 Clubs. Innerhalb der Gruppe wurden insgesamt sechs Spiele absolviert, je eines daheim und eines auswärts. Die Mannschaften kamen insgesamt aus 12 verschiedenen Ländern. Gesetzt waren die Gründungsmitglieder, darüber hinaus nahmen die Teams teil, die sich sportlich qualifizierten (Meister und Hauptrundensieger), sowie weitere sechs Teams, die eine Wild-Card erhielten. Nach der Gruppenphase zogen die Erstplatzierten und die fünf besten Zweitplatzierten in das Achtelfinale ein.

Enttäuschend war vor allem der Auftritt der sechs deutschen Teams aus Mannheim, Ingolstadt, Krefeld, Berlin, Hamburg und Köln. Keiner der sechs schaffte es in das Achtelfinale. Mannheim scheiterte in Gruppe G mit nur fünf Punkten hinter KalPa (Finnland), Växjo (Schweden) und Sparta Prag (Tschechien). Ingolstadt wurde ebenfalls letzter, mit sechs Punkten immerhin punktgleich mit Vitkovice (Tschechien). Davor platzierten sich noch der EV Zug (Schweiz) und SaiPa (14 Punkte). Krefeld war das schlechteste deutsche Team mit nur drei Punkten. Sie landeten selbst hinter Sönderyske aus Dänemark, die wenigstens vier Zähler verbuchen konnten und eigentlich deutlich schwächer eingeschätzt wurden. Gegenüber IFK Helsinki aus Finnland (14 Punkte) und Skelleftea AIK aus Schweden (15 Punkte) hatten im Endeffekt beide absolut nichts entgegen zu setzen. Auch die Eisbären holten nur drei Punkte, hatten aber das „bessere“ Negativtorverhältnis von beiden Teams – konnten auf der anderen Seite aber keinen Sieg nach 60 Minuten erringen. Sie landeten mit gehörigem Abstand auf dem 4.Platz gegenüber Djurgarden aus Schweden (9 Punkte), Zlin aus Tschechien (10 Punkte) und Fribourg (14 Punkte). Hamburg wäre als nächstes dran, eine schöne Stadt die in Europa einen hohen Bekanntheitsgrad genießt. Aber auch sie machten es den anderen Teams nach, agierten ähnlich erfolglos wie der Fußballclub in der Hansestadt. Ihr Torverhältnis war sogar schlechter, aber das von Nottingham war noch schlechter, somit war es immerhin Platz drei – allerdings auch hier nur magere drei Punkte eingefahren. Lulea aus Schweden und Lukko aus Finnland (beide 15 Punkte) marschierten auch hier locker vorne weg. Bleiben nur noch die Haie – aber auch sie wurden letzter. Dennoch waren sie das beste deutsche Team, denn sie holten immerhin sieben Punkte. Punktgleich mit Kosice aus der Slowakei, zwei Zähler hinter Liberec aus Tschechien. Der aktuelle und damalige finnische Meister aus Oulu (Kärpät) führte die Gruppe mit 13 Punkten an.

 

Aus Österreich war Red Bull Salzburg, die Vienna Capitals, der HC Bozen aus Italien als Meister, weil sie in der EBEL spielen und der Villacher SV am Start. Unsere Nachbarn hinterließen einen deutlich besseren Eindruck. Red Bull Salzburg setzte sich in Gruppe I als Gruppensieger mit 15 Punkten durch und das vor Jyväskylä aus Finnland (13 Punkte), HV71 Jönköping aus Schweden (7 Punkte) und den Kloten Flyers aus der Schweiz (1 Punkt). Aber auch die Vienna spielte eine gute Gruppenphase – auch sie gewannen ihre Gruppe mit 15 Punkten vor Färjestad aus Schweden (13 Punkte), den ZSC Lions aus Zürich – Schweiz (10 Punkte) und Valerenga Oslo aus Norwegen (1 Punkt). Bozen hatte zu Beginn mit Finanzsorgen zu kämpfen und so noch nicht wirklich eine schlagkräftige Truppe beisammen. Am Ende holten sie trotzdem neun Punkte und landeten auf Rang 3 vor Pardubice aus Tschechien (1 Punkt) und hinter TPS Turku aus Finnland (12 Punkte) und Linköpings aus Schweden (14 Punkte). Villach wurde ebenfalls Dritter in ihrer Gruppe mit 6 Gruppen. Hinter sich lassen konnte man die punktlosen Exoten von Briancon aus Frankreich. Gegenüber Frölunda (Schweden) und Fribourg (Schweiz) hatte man aber deutlich das Nachsehen, denn beide holten 15 Punkte.

 

Im weiteren Verlauf standen sich in den Achtelfinals zwei Clubs aus Österreich, einer aus Tschechien, zwei aus der Schweiz, vier aus Schweden und sieben Clubs aus Finnland gegenüber. Die Nordeuropäische Fraktion war die stärkste, aus beiden Ländern waren auch jeweils acht Clubs vertreten (Deutschland 6 & Österreich 4). Bemerkenswert vor allem die Finnen, von denen nur KalPa Kuopio das Achtelfinale verpasste. Den Einzug in das Viertelfinale schafften Lukko gegen TPS Turku (5:1 (A) und 3:4 (H) ), Linkoping gegen Sparta Prag (2:1 (A) und 2:2 (H) ), Skelleftea gegen Jyväskylä (4:5 (A) und 4:2 n.P. (H) ), SaiPa gegen Servette Genf (0:2 (A) und 5:2 n.P. (H) ), Frölunda gegen Tappara (5:1 (A) und 4:2 (H), sowie Helsinki gegen Fribourg (2:2 (A) und 3:1 (H) ). Richtig, zwei fehlen noch und das sind die Spiele unserer Nachbarn aus Österreich. Die Vienna Capitals durften oder mussten sich besser gesagt mit dem finnischen Top-Club Kärpät Oulu messen. Sie unterlagen in Finnland 1:3 und zuhause mit 2:3. Den Vogel abgeschossen hat aber mal wieder Salzburg. Egal ob Fußball oder Eishockey – dieser Club hat das Unvermögen auf seiner Seite, wenn es um die Qualifikation für die nächste Runde geht. Bei Lulea (Schweden) führten sie 3:0 und 4:1, gewannen am Ende überraschend mit 4:2. Im Rückspiel führten sie nach dem ersten Drittel mit 4:1, was ein Gesamtstanding von 8:3 ausmachte! Doch das zweite Drittel ging 0:5 verloren, der sechste schwedische Treffer zwang die Salzburger sogar noch zum 5:7 115 Sekunden vor dem Ende. Im Penaltyschießen unterlagen sie allerdings, denn alle vier Schützen scheiterten.

Das Viertelfinale war bereits fest in Skandinavischer Hand. Alle Schweden erreichten die nächste Runde, sowie vier Finnen. Lulea setzte sich gegen Lukko durch (5:2 (A) und 2:1 (H) ), Skelleftea besiegte Linköpings (2:1 (A) und 4:4 (H) ), Kärpät schlug SaiPa (2:0 (A) und 2:1 (H) ) und die Indians aus Frölunda erreichten gegen Helsinki das Halbfinale (1:2 (A) und 5:3 (H) ). Im Halbfinale kam es zum Top-Spiel zwischen Skelleftea und Lulea. Das Hinspiel endete in Stockholm 2:2, Lulea schlug die Gäste anschließend zuhause mit 3:2. Der einzig verbliebene Club aus Finnland unterlag den Frölunda Indians auswärts mit 2:4. Doch das Heimspiel wurde mit 3:1 gewonnen, damit gab es Extra Time und das nächste Tor sollte entscheiden. Doch dies gelang den Schweden bereits nach fünf Minuten und sechs Sekunden in der Overtime. Das erste Finale war perfekt und es war ein rein schwedisches Duell. Lulea traf auf Frölunda – und letztere führten bereits nach dem ersten bis zum letzten Drittel mit 2:0. Doch drei Powerplaytore in Folge sowie ein Empty-Netter krönten die ansonsten enttäuschende Saison von Lulea mit dem Gewinn der Champions Hockey League.

 

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Champions Hockey League – Die Ausrichtung 2015/2016 

Es gab einige Neuerungen – mehr Teams, dafür kleinere Gruppen. 48 Mannschaften treffen ab Donnerstag in 16 Gruppen in Hin- und Rückspiel aufeinander. Wer mathematisch begabt ist erkennt, dass statt Vierer nun Dreiergruppen gefragt sind. Und das beste daran ist, dass zwei der drei Gruppenteilnehmer das 1/16-Finale erreichen werden! Die Grupenphase läuft vom 20.August bis 06.September, die K.O.-Runden starten anschließend ab 22.September und das Finale soll am 09.Februar 2016 steigen. Neben den gesetzten deutschen Teams aus Mannheim, Ingolstadt, Berlin und Krefeld sind dieses Jahr noch Red Bull München und die Düsseldorfer EG am Start. In Österreich haben wir mit den Gründungsmitgliedern Red Bull Salzburg und Vienna Capitals feste Teams, dazu gesellen sich die Black Wings Linz und der Traditionsclub aus Klagenfurt.

 

Germany Die deutschen Teams auf dem Prüfstand in der Champions Hockey League:

Vier von sechs Teams landeten in der letzten Saison auf dem letzten Platz in der Gruppe, keiner qualifizierte sich für das Achtelfinale. Teilweise gab es herbe Klatschen, sowie Blamagen gegen deutlich kleinere Clubs und Länder. Die letztjährige Champions Hockey League war definitiv keine Werbung für das deutsche Eishockey. Dieses Jahr soll es besser werden, die deutschen Clubs wollen was erreichen und sind dementsprechend deutlich früher in die Vorbereitung gestartet, als in der letzten Saison. Dies ist auch bitter nötig, denn die Skandinavier stehen bereits seit Anfang Juni auf dem Eis. Die neue Ausrichtung mit zwei Plätzen für das 1/16-Finale bei drei Teams pro Gruppe steigert die Chancen natürlich deutlich.

Germany Adler Mannheim:

Der deutsche Meister trägt die größte Bürde, von ihnen erwartet man sich am meisten. Sie haben ihre starke Truppe der Vorsaison weites gehend zusammen gehalten und nur punktuell verstärkt. Sie treffen in Gruppe 9 auf Vitkovice (Tschechien) und Grodno (Weißrussland). Das Weiterkommen in dieser Gruppe ist Pflicht – die Weißrussen müssen sie auf jeden Fall hinter sich lassen, denn über das Niveau von der DEL zwischen Platz 10 und 14 kommt dieser Club nicht hinaus. Auch Vitkovice ist kein schweres Los, zwar ist die tschechische Liga stärker, doch Vitkovice ist dort allenfalls nur ein mittelmäßiger Club.

Germany ERC Ingolstadt:

Der Vize-Meister möchte wieder für Aufsehen sorgen – nach dem das zuletzt vor allem national der Fall war, nun auch endlich international. Sie hatten eine größere Personalfluktuation, aber auch beeindruckende Neuzugänge, die das Team wenn alles passt auch stärker machen könnten, als es in der letzten Saison war. Der ERC hat sich mit dem Premiere-Meister in Schweden zu messen, den Växjo Lakers. Das ist definitiv ein hartes Los, doch der dritte Club ist der Exot Braehead Clan. Dieser Verein wurde erst 2010 gegründet, besteht mit viel Großzügigkeit gesprochen aus „kleineren“ Profispielern und Halbprofis.

Germany Eisbären Berlin:

Als Serienmeister der letzten Jahre konnten die Eisbären in der letzten Saison nicht überzeugen, national wie auch international. Das Team haut einen jetzt nicht vom Hocker, die Neuzugänge hielten sich in Grenzen, sie haben eigentlich ohnehin einen guten Stamm aus deutschen Spielern. Wichtigste Neuerung ist sicherlich Trainer Uwe Krupp, der an der Bande jetzt auch eine volle Vorbereitung planen und durchführen kann. Dies wird den Berlinern definitiv helfen, denn der ehemalige Bundestrainer ist ein Taktikfuchs. Die Eisbären bekommen es mit dem ZSC Lions aus Zürich zu tun. Die Schweizer sind leicht favorisiert auf den Gruppensieg, aber verstecken müssen sich die Berliner nicht. Zumal der dritte Club in der Gruppe Rapaces de Gap heißt, ein französischer Eishockeyclub der bis vor ein paar Jahren noch in unterklassigen Ligen in Frankreich aktiv war.

Germany Krefeld Pinguine:

Die Pinguine könnten ein wenig das deutsche Sorgenkind werden. Am Kader hat sich nicht viel getan, vielleicht ist gerade das auch ein Problem. In der Liga sind sie wohl maximal ein Kandidat für die Plätze 9-10. Nicht gerade hilfreich, dass sie mit den Vienna Capitals (Österreich) und Kärpät Oulu (Finnland) auch noch zwei internationale Größen in der Gruppe haben. Alle Teams sind Gründungsmitglieder der CHL, hier ist ein Ausscheiden in der Gruppenphase gut möglich und auch als realistisch anzusehen.

Germany Red Bull München:

Die zweite Red Bull Organisation nach Salzburg ist nun auch mit dabei, dank des zweiten Platzes in der Hauptrunde hinter den bereits gesetzten Mannheimern. Sie spielten schwache Playoffs, aber sie haben unheimlich viel Potenzial im Kader. Aus Salzburg wurden die besten Spieler hier her getauscht, die Transfers sind ausnahmslos große Namen, von denen man sich viel versprechen darf. München gilt erneut als Favorit für ganz vorne in Deutschland, jetzt wurde noch einmal mehr Geld in die Hand genommen, um auch weiter zu kommen als bloß das Viertelfinale. Schließlich war ein Grund dafür auch eine größere Verletztenmiserie. Red Bull München trifft auf den Klagenfurter AC (Österreich) und den HC Kosice. Zwei unberechenbare Clubs, Kosice könnte sogar überraschen – die Slowaken sind schwer einzuschätzen. Nichts desto trotz müsste München zumindest mal einen der beiden Clubs auf jeden Fall hinter sich lassen, wenn sie das große Potenzial im Kader auch auf das Eis bringen.

Germany Düsseldorfer EG:

Die Überraschungsmannschaft aus dem letzten Jahr setzte noch einen drauf und erreicht als Halbfinalist die Qualifikation zur CHL, weil sie gegen Ingolstadt über sieben Spiele gingen. Die Finalisten aus Mannheim und Ingolstadt sind als Gründungsmitglieder gesetzt. Sie profitierten von einem überragenden Goalie, der kurzfristig allerdings sein Glück erneut in Nordamerika suchen wird. Von der Qualität her sind sie in Deutschland eigentlich nicht mehr wie Pre-Playoffs. Doch ein sehr starker Goalie brachte sie nach vorne und ein besonderer Teamspirit, den man nur bei wenigen Teams so sieht. Von der namentlichen Qualität sind sie ähnlich besetzt wie im Vorjahr – Pre-Playoff Bereich um einfach realistisch zu sein. Aber sie deuteten bereits in den Testspielen an, dass sie über die mannschaftliche Geschlossenheit wieder ein extrem zäher Gegner auf dem Eis werden können gegen den es nicht einfach sein wird, Eishockey zu spielen. Auch sie haben mit den Black Wings Linz (Österreich) und TPS Turku (Finnland) eine schwere Gruppe erwischt. Auch hier wäre es keine Schande, wenn es nicht für den Einzug in das 1/16-Finale reichen sollte.

 

Die österreichischen Teams auf dem Prüfstand in der Hockey League:

Zwei der vier Teilnehmer erreichten das Achtelfinale, die anderen beiden landeten immerhin auf einem respektablen dritten Tabellenplatz. Im Gegensatz zu den deutschen Teams hinterließen die „Ösis“ einen besseren Eindruck in der letztjährigen Champions Hockey League.

Austria Red Bull Salzburg:

Die Gruppenphase überstand man letztes Jahr souverän, am späteren Champion Lulea scheiterte man aufgrund des „Red Bull Salzburg-Symptoms“, welches Kollektives Versagen in internationalen K.O.-Runden zu Tage fördert. Sie dominierten zudem die heimische Liga und werden das wohl auch dieses Jahr wieder tun, da man der Konkurrenz mit RB im Rücken natürlich einiges voraus hat. Abgänge wurden ersetzt, Team hat ähnliches Niveau wie im Vorjahr. Man trifft in der Gruppe auf den schwedischen Club HV 71 Jönköping, der im letzten Jahr allerdings nicht überzeugend wirkte. Darüber hinaus hat man den einzigen dänischen Vertreter Sönderjyske in der Gruppe. Zumindest das Weiterkommen ist hier eine Pflichtveranstaltung.

Austria Vienna Capitals:

Der Finalist wirkt als ärgster RB-Konkurrent, ihm fehlt aber noch ein bisschen die Cleverness. International soll es wieder weit gehen, vielleicht sogar weiter wie im Vorjahr. Mit dem finnischen Meister Kärpät Oulu haben sie einen schweren Brocken, an dem sie bereits im letzten Jahr im Achtelfinale scheiterten. Gegenüber den Krefeld Pinguinen sollten sie sich aber durchsetzen können. Weiterkommen ist keine Pflicht, aber dennoch realistisch, da man die Vienna momentan besser einstufen muss, wie die Krefelder.

Austria Black Wings Linz:

Die Linzer sind defintiv ein Fragezeichen. Mit Lebler einen der besten Spieler verloren, darüber hinaus 2-3 weitere gute Spieler abgegeben. In Österreich wird es für die Playoffs dennoch locker reichen, aber für mehr? Da steht eben das Fragezeichen, welches vielleicht auch von den Neuzugängen zu beantworten ist. Mit TPS Turku (Finnland) haben sie ein Team in der Gruppe, welches sie wohl nur in einer Top-Form schlagen. Darüber hinaus die Düsseldorfer EG. Da könnten sie voran stehen, genauso gut könnte es aber auch Düsseldorf sein, welches das 1/16-Finale erreicht. Große 50:50 Geschichte und wohl auch Tagesform abhängig, ob sie es schaffen oder nicht.

Austria Klagenfurter AC:

Mit dem KAC ist nun ein echtes österreichisches Traditionsteam dabei, welches nebenbei auch Serienmeister ist. Sie steigerten sich im Playoff-Verlauf, scheiterten im Halbfinale aber chancenlos an der Kohle von Red Bull Salzburg. Dennoch spielten sie eine gute Saison und verlangten den Bullen viel ab. Der 0:4 Sweep war am Ende deutlich knapper, als es die Serie auf dem Papier aussagt. In der Gruppe sind sie mit München und Kosice aus der Slowakei. Ziemlich unberechenbar, München müsste es eigentlich schaffen, denn auch hier hat RB für ordentlich Verstärkung gesorgt. Doch der zweite Platz ist für den KAC durchaus möglich, wenn sie es schaffen, Kosice hinter sich zu lassen.

 

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Ausblick & Tendenzen:

In einigen Tagen geht es los und die Champions Hockey League ist deutlich mehr als nur ein Vorbereitungsturnier, wie es zum Beispiel die European Trophy zum größten Teil war. Gerade für die deutschen und österreichischen Teams ist es ein echter Gradmesser um zu schauen, wo man steht. Für die Österreicher wird es dieses Jahr schwieriger, nur RB Salzburg dürfte wohl „sicher“ die K.O.-Runde erreichen. Für die deutschen hingegen ist es mit den kleineren Gruppen nun eine größere Chance, zumal gleich drei von ihnen Gruppen erwischt haben, wo sie ein kleines Team definitiv hinter sich lassen können und auch sollten. Hier dürften in meinen Augen mindestens drei bis vier der sechs deutschen Clubs das 1/16-Finale erreichen und dann sind vor allem die Clubs aus Mannheim und München, vielleicht auch Ingolstadt, dafür gut, auch mal einen größeren Club aus Skandinavien „auszuschalten“. An denen wird allerdings auch in diesem Jahr kein Weg vorbei führen. Der Sieger kommt aus Schweden oder Finnland, da bin ich mir sicher. Ich werfe einfach mal ein paar Namen in dem Raum. Skelleftea AIK, Lulea, Frölunda. Die drei sind für mich die heißesten Kandidaten auf den Titel. Der Kreis lässt sich allerdings nicht auf 1-2 Teams eingrenzen, wobei aus Finnland momentan eigentlich nur Kärpät Oulu die Klasse hat, einem schwedischen Club wirklich das Wasser zu reichen. Von den three Cronors gibt es gleich 3-4 Teams, die sich die Krone krallen könnten. Oder gibt es eine Überraschung und ein Schweizer Club triumphiert wie schon 2008/2009? Oder zieht ein RB-Club an einigen vorbei, wenn auch nicht bis in das Finale? Fragen über Fragen, die ersten Antworten gibt es ab dem 20.08.2015! Vor allem darf man aber auf ein besseres deutsches Abschneiden hoffen und gespannt sein, ob die Österreicher ähnlich erfolgreich wie bei der letzten Austragung agieren. Erfreulicherweise hat sich Sport1 erneut die Übertragunsrechte gesichert, 10 Spiele sind bisher fest angedacht und vielleicht zeigt man dem Publikum dann auch Hockey aus den weiteren, darauf folgenden Runden. Laola TV wird ebenfalls einige Spiele übertragen, hier vor allem auch welche aus Österreich sowie die Finalrunden, soweit ist es jedenfalls angedacht.

Beste Wettquoten – Wer gewinnt die Champions Hockey Liga 2015/2016

Sweden Skelleftea AIK @7,50 Interwetten

Sweden Lulea @12 Bwin

Finland Kärpät Oulu @13 Betway

Sweden Frölunda Indians @17 Bet365

Germany Adler Mannheim @36 Bet365

Germany Red Bull München @45 Expekt

Germany Eisbären Berlin @50 Expekt

Austria Vienna Capitals @51 Bwin

Austria Red Bull Salzburg @66 Bet365

Germany Düsseldorfer EG @66 Bwin

Germany ERC Ingolstadt @80 Expekt

Germany Krefeld Pinguine @80 Betclic

Austria Klagenfurter AC @81 bet-at-home

Austria Black Wings Linz @100 Expekt

 

Zum Abschluss noch die bisher bekannten Fernsehtermine bei Sport1:

Donnerstag, 20. August, 19.25, live:
Gruppe 10: Krefeld Pinguine – Kärpät Oulu/FIN

Freitag, 21. August, 17.55 Uhr, live:

Gruppe 9: Neman Grodno/BEL – Adler Mannheim

Donnerstag, 27. August, 17.25 Uhr, live:

Gruppe 10: Kärpät Oulu/FIN – Krefeld Pinguine

Freitag, 28. August, 19.25 Uhr, live:

Gruppe 8: EHC Red Bull München – HC Kosice/SVK

Donnerstag, 03. September, 17.25 Uhr, live:

Gruppe 7: TPS Turku/FIN – Düsseldorfer EG

Sonntag, 06. September, 19.00 Uhr, live-Einstieg:

Gruppe 7: EHC Liwest Black Wings Linz – Düsseldorfer EG

Sonntag, 06. September, 19.30 Uhr, live-Einstieg:

Gruppe 16: Gap Rapaces/FRA – Eisbären Berlin