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French Open


Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu French Open und Sportwetten im Allgemeinen.


 

Nach dem alljährlichen Ruhetag in Wimbledon am mittigen Sonntag, werden heute die Schläger beim 3.Grand Slam Turnier des Jahres wieder geschwungen werden. Die ersten Achtelfinals des größten Tennisturnieres der Welt stehen an und bringen noch mehr Begeisterung für tausende Fans in den Arenen und für Millionen Menschen vor den TV Geräten. Wir möchten mit einem Herrenmatch einsteigen.

David Ferrer vs. Jo Wilfried Tsonga

Die Ausgangslage vor dem Match des Spaniers gegen den Franzosen darf man nicht falsch interpretieren. Auch wenn beide Spieler in der Weltrangliste 13 Positionen trennen, ist gar der Außenseiter klarer Favorit in diesem Duell. Tsonga besticht durch seinen starken Aufschlag und kann in Wimbledon sogar "Serve and Volley" spielen. Ferrer ist ein ausgezeichneter Sandplatzspieler, welcher mit diversen Winkeln seinen Gegner laufen lässt. Die Bedingungen auf dem Rasen von Wimbledon sprechen für einen Sieg des Franzosen.

David Ferrer @ 3,00 Sportingbet
Jo Wilfried Tsonga @ 1,49 Youwin

Rafael Nadal vs. J. M.. Del Potro

Rafael Nadal hatte ähnlich zum vorangegangenen Grand Slam Turnier in Paris, erneut große Probleme mit einem vermeintlich schwächeren Gegner. Gilles Muller ist kein Fallobst, spielt aber in einer klar geringeren Liga, als der Weltranglistenerste. Für Nadal dürfte es jedoch erst heute ernsthafte Unruhe geben. Mit Del Potro stellt sich die "Leuchtturm" der Argentinier in den Weg. "Delpo" ist kein Rasenspieler, aber dies trifft auf Rafa genauso wenig zu. Auch die lange Verletzungspause des Argentiniers hemmt noch sein Auftreten. Del Potro hat aber gegen Djokovic bei den French Open phasenweise gezeigt, zu welchen Leistungen er in der Lage ist. Rafael Nadal sollte gewarnt sein.

Rafael Nadal @ 1,22 Betfair
J.M. Del Potro @ 5,00 diverse

Marion Bartoli vs. Serena Williams

Zwischen Marion Bartoli und Serena Williams findet die Topbegegnung im Damentennis statt. Serena ist auf dem besten Weg erneut weit in Wimbledon zu kommen. Dabei ist die Amerikanerin wohl ähnlich gern in England, wie es einst Boris Becker war. Marion Bartoli hat sich in Paris in das Rampenlicht gespielt und ein sehr gutes Turnier bestritten. Auch der in der Vorbereitung erkämpfte Turniersieg dürfte Selbstvertrauen für dieses Match geben. Wenn Serena Williams ihr dominantes Spiel phasenweise nicht durchziehen kann, wird Bartoli auf der Lauer liegen.

Marion Bartoli @ 4,50 Sportingbet
Serena Williams @ 1,27 Betfair

Sabine Lisicki vs. Petra Cetkovska

Unser einziges verbliebenes Mädel der WTA Tour im Achtelfinale hat eine machbare Aufgabe zugelost bekommen. Sabine Lisicki duelliert sich mit Petra Cetkovska und wird von den Buchmachern klar favorisiert. Zu diesen Quoten würde ich jedoch nicht mehr zugreifen wollen. Eine 9:0 Bilanz bei den letzten Spielen auf Rasen sprechen jedoch eine beeindruckende Sprache, welche Hoffnung auf ein deutsches Viertelfinale macht.

Sabine Lisicki @ 1,25 diverse
Petra Cetkovska @ 4,70 Sportingbet

Die Favoriten der Damen und den Spielplan finden Sie hier ebenso bei den Wettbasis – Sportwetten – News.

Die Favoriten der Herren und den Spielplan finden Sie hier ebenso bei den Wettbasis- Sportwetten – News.

 

27. Juni 2011 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Der Altmeister hat es wieder einmal in ein Endspiel geschafft und dies mit einem überragenden Tennismatch! Novak Djokovic und nicht zuletzt die Dunkelheit von Paris wehrten sich gegen Fedex. Doch nach knapp 4 Stunden Spielzeit und weit über 300 gespielten Punkten standen die Teilnehmer des Endspiels von Paris 2011 fest. Für Novak Djokovic endet damit eine unbeschreiblich gute Serie direkt vor dem Höhepunkt. Mit einem Finaleinzug hätte der Serbe einen neuen Siegrekord einfahren können, John McEnroe wird zumindest gelächelt haben.

Rafael Nadal vs. Roger Federer (Philippe Chatrier, Sonntag 15:00 Uhr)

Für das Endspiel am Sonntag können wir uns ein Tennismatch der Extraklasse vorstellen. Ein Rafael Nadal bei seinem Lieblingsturnier gegen Federer in genialer Form – uns steht ein geniales Endspiel bei den French Open 2011 bevor.

Rafael Nadal

Der Spanier hat am Freitag ebenso seine Ambitionen untermauert. Mit einem glatten 3:0 Erfolg über Andy Murray endeten die Hoffnungen für den Schotten. Dabei musste Nadal im gesamten Match fast nie an diesem Sieg zweifeln. Einzig die Unsicherheit im eigenen Aufschlagspiel war eher untypisch für die Nummer 1 der ATP Weltrangliste. Bereits 5:2 hatte Nadal im ersten Satz geführt, Murray aber um ein Haar noch die Chance zum 5:5 gelassen. Es waren die vielen vergebenen Breakbälle, welche Nadal in die Karten spielten. Murray schaffte es nicht die Big Points zu setzen.

Gegen Federer wird es Nadal dabei deutlich schwerer haben. Fedex ist ein Spieler, der genau im richtigen Zeitpunkt den Hammer auspackt und die Schwächephasen seines Kontrahenten besser lesen kann, als jeder andere Akteur auf dem Court.

Nadal hatte in der Auftaktrunde große Probleme mit John Isner, gab dabei zweimal einen Satz im Tiebreak ab. Der Schein des Ergebnisses trügt jedoch sehr. Isner hatte nur einen einzigen Breakball bis kurz vor dem Ende der Partie, profitierte einzig und allein von der eigenen Aufschlagstärke.

Andujar, ein Landsmann Nadals, leistete ebenso großen Wiederstand gegen Rafa und schickte den Weltranglistenführenden in den Tiebreak. Nach dem Matchball stand dennoch ein klares 3:0 auf der Anzeigetafel.

Je weiter das Turnier in die entscheidende Phase ging, umso mehr steigerte sich der spanische Volksheld. Nadal konnte Soderling und Murray recht problemlos aus dem Turnier befördern. Dabei kann Soderling gar als schwierigere Hürde angesehen werden. Der Schwede ist ebenso auf dem Sandplatz daheim, während Murray von einem sehr einfachen Draw profitierte und die Leistungen des Briten auf Rasen deutlich stärker sind.

Der Weg in das Finale – Rafael Nadal

1.Runde: Rafael Nadal vs. John Isner 3:2 (6:4, 6:7, 6:7, 6:2, 6:4)

2.Runde: Rafael Nadal vs. Pablo Andujar 3:0 (7:5, 6:3, 7:6)

3.Runde: Rafael Nadal vs. Antonio Veic 3:0 (6:1, 6:3, 6:0)

Achtelfinale: Rafael Nadal vs. Ivan Ljubicic 3:0 (7:5, 6:3, 6:3)

Viertelfinale: Rafael Nadal vs. Robin Soderling 3:0 (6:4, 6:1, 7:6)

Halbfinale: Rafael Nadal vs. Andy Murray 3:0 (6:4, 7:5, 6:4)
 

Roger Federer

Der sympathische Schweizer ist zurück auf einer Ebene mit Rafael Nadal. Noch nie waren die Chancen auf den Turniergewinn so groß, wenn man den Erfolg aus dem Jahr 2009 nicht berücksichtigt. Es ist bekannt, dass Nadal nicht in Traumverfassung bei den French Open 2011 gespielt hat und Roger Federer den besten Spieler des Turnieres und den großen Favoriten mit 3:1 aus dem Wettbewerb gekegelt hat.

Fedex hatte ein hartes Auftaktspiel gegen Lopez zu bestreiten. Häufig sind die Erstrundenpartien die größten Stolpersteine, und auch der Schweizer gab mit 13 Spielen eher ungewöhnlich viele Punkte an seinen ersten Gegner ab. Ab dem 4.Turniertag sahen wir nur noch einen richtig starken Roger Federer. Texeira und Tipsarevic waren nicht viel mehr als Fallobst und wurden glatt und deutlich aus dem Turnier geworfen. Federer fand seinen Rhythmus und gab auch in den Interviews zu, dass er sich richtig wohl fühlt.

Mit Stanislas Wawrinka wartete ein großer Kämpfer auf Federer im Achtelfinale. Wawrinka hatte der Nummer 3 der Setzliste schon einige spannende Matches bereitet. Dies sollte sich in Paris nicht wiederholen. Der Fed – Express flog unbeirrt durch das Teilnehmerfeld und bezwang auch Wawrinka in maximal einen knappen Satz 6:3, 6:2 und 7:5.

Gael Monfils war der letzte Gegner bis hin zur Vorschlussrunde und gestaltete das Duell mit Federer unerwartet offen. Alle Sätze waren zwar dem Spielstand nach recht ausgeglichen, doch war der Schweizer stets näher am Break. Eine Niederlage war auch gegen Monfils nahezu ausgeschlossen.

Gegen Djokovic holte Federer bereits in den ersten Minuten das beste Tennis aus sich heraus. Djokovic macht ebenso eine gute Partie, ohne aber die Niederlage in 4 Sätzen abwenden zu können.

Der Weg in das Finale – Roger Federer

1.Runde: Roger Federer vs. Filiciano Lopez 3:0 (6:3, 6:4, 7:6)

 

2.Runde: Roger Federer vs. Maxime Texeira 3:0 (6:3, 6:0, 6:2)

3.Runde: Roger Federer vs. Janko Tipsarevic 3:0 (6:1, 6:4, 6:3)

 

 Achtelfinale: Roger Federer vs. Stanislas Wawrinka 3:0 (6:3, 6:2, 7:5)

Viertelfinale: Roger Federer vs. Gael Monfils 3:0 (6:4, 6:3, 7:6)

Halbfinale: Roger Federer vs. Novak Djokovic 3:1 (7:6, 6:3, 3:6, 7:6)

Fazit

Wenn wir die Leistungen innerhalb der zwei Wochen bei den French Open 2011 vergleichen, bleibt der Sieger dennoch offen. Uns erwartet am Sonntag ein packendes Finale in Paris mit zwei sensationell guten Tennisspielern. Eher unverständlich ist meiner Meinung nach die kleine Quote von Rafael Nadal, sodass sich mit einem Tipp auf Federer eine gute Chance bietet.

Wett-Quoten Finale French Open 2011 Sieger:

 Rafael Nadal @ 1,45 Expekt

 

 Roger Federer @ 3,04 Betfair

Das Programm und die Ergebnisse der Herren bei den French Open finden Sie im Wettbasis Newsbereich

 

 

4. Juni 2011 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Die Spannung auf den Rängen von Roland Garros ist spürbar groß, da die heiße Phase des Turnieres beginnt. Am heutigen Dienstag werden die ersten Viertelfinals gespielt. Ein Akteur hat es dabei besonders leicht: Novak Djokovic darf mit Losglück den direkten Gang in das Halbfinale antreten. Fognini hatte zwar im Achtelfinale einen großen Kampf geliefert und sein Match auch gewonnen, dafür aber alle gesundheitlichen Grundbedingungen für ein weiteres Spiel verloren. Novak Djokovic festigt somit seine Favoritenrolle und wartet bereits jetzt auf den Gegner im Halbfinale.

Noch nicht einmal im Viertelfinale sind dagegen Victor Troicki und Andy Murray. Beide belauerten sich am gestrigen Turniertag. 2:0 nach Sätzen stand es bereits für den Serben, bevor Andy Murray trotz akuter Verletzungsprobleme zum Satzgleichstand kam. Das Match wird im Laufe des Tages fortgeführt. Natürlich ist es sehr wichtig mit einem guten Händchen aus der Kabine zu kommen und auf den Punkt topfit zu sein. Unter normalen Umständen ist ein Sieg des Briten zu erwarten, doch wie sich die angeschlagenen Beine in der Nacht erholen konnten, weiß nur Murray selbst.

Andy Murray @ 1,38 Betsson
Victor Troicki @ 3,50 WilliamHill

Unterdessen ist Roger Federer bereits eine Runde weiter. Der ehemalige Krösus des Herrentennis erlebt in Paris seinen zweiten – oder besser gesagt bereits dritten Frühling. Roger spielte bis zu diesem Viertelfinale überzeugte Matches, verlor keinen einzigen Satz und beherrschte seine Gegner mit großem Tennis. Die Variabilität eines Federers ist unumstritten und die Erfahrung, im richtigen Moment den passenden Ball zu spielen, einfach unheimlich groß. Gael Monfils war bereits gegen Ferrer als Außenseiter quotiert und wird es mit Roger nicht leicht haben. Die 5 Sätze aus dem Achtelfinale stecken zudem noch in den Knochen des Franzosen. Auch wenn das Publikum auf der Seite des Showmans sein wird, wäre alles andere als ein klarer Sieg des Favoriten eine große Überraschung.

Gael Monfils @ 6,70 Betfair
Roger Federer @ 1,15 Interwetten

Bei den Damen sind Vorjahressiegerin Schiavone aus Italien und Svetlana Kuznetsova in der Favoritenrolle. Francesca Schiavone bekommt es mit Pavlyuchenkova zu tun, welche eine echte Entdeckung dieses Turnieres ist. Dies erklärt die verhältnismäßig hohe Quote auf die Italienerin. Natürlich ist auch das Favoritensterben der Damen ein Grund, weshalb selbst der klarste Favorit noch immer unerwartet große Quoten bekommt. Die Beobachtung des Turnieres gibt den Buchmachern recht.

Kuznetsova spielt gegen Görges – Bezwingerin Marion Bartoli, welche sich erfolgreich bis unter die letzten 8 Damen gespielt hat. Eine Überraschung ist in dieser Partie keinesfalls unmöglich, wenn man bedenkt, mit welcher Klasse Bartoli nach der schwachen Anfangsphase über Görges dominierte.

Francesca Schiavone @ 1,59 Betfair
Anastasia Pavlyuchenkova @ 2,60 PaddyPower

Svetlana Kuznetsova @ 1,45 Interwetten
Marion Bartoli @ 3,09 Betfair

 Das Programm der French Open (Herren) finden Sie im Wettbasis Newsbereich

Das Programm der French Open (Damen) finden Sie im Wettbasis Newsbereich
 

29. Mai 2011 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Die French Open 2011 gehen am Montag in die 2.Turnierwoche. Über den ersten Teil der Ereignisse könnte man bereits viele Seiten füllen. In der ATP Konkurrenz haben sich die Favoriten bislang schadlos gehalten. Rafael Nadal schwächelte in den ersten 2 Partien, bevor ein souveräner Sieg folgte. Dennoch ist die Favoritenrolle an Novak Djokovic übergegangen. Der Serbe gab bislang nur gegen den "Leuchtturm" Del Potro einen Satz ab und steht bereits im Viertelfinale des 2. Grand Slam Turnieres im Jahr 2011. Auch Roger Federer ist in alter Form zurück auf dem Court. Ohne Satzverlust eilt der Schweizer durch das Teilnehmerfeld. Besonders der Auftritt über Wawrinka war trotz des Marathonmatches, welches der Außenseiter zuvor bestreiten musste, sehr überlegen.

Bei den Damen ist die Lage völlig anders. Die ersten drei Spielerinnen der Setzliste haben sich längst verabschiedet. Kein Mensch spricht in Paris mehr über die Namen Caroline Wozniacki oder Kim Clijsters. Azarenka besitzt derzeit die geringste Quote auf den Erfolg bei den French Open, dahinter folgt Sharapova. Für die Russin war der Siegestraum jedoch auch fast schon ausgeträumt. Eine Quote jenseits der Marke 6,0 konnte man auf Sharapova bereits in Runde 2 spielen. Das Favoritensterben der Damen macht viele Sorgen, da auch Andrea Petkovic, die einzige verbliebene Deutsche, heute zittern muss, wenn das Duell gegen Maria Kirilenko ansteht.

Kirilenko ist mit überragenden Ergebnissen bis in dieses Achtelfinale vorgestoßen, während Andrea Petkovic viele knappere Spiele bestreiten musste. Der Schein trügt jedoch, da die Ansetzungsliste Petkovic keinesfalls bevorzugen konnte. Gegen Rus und Scheepers gewann Kirilenko zweimal klar und gab in den 4 Sätzen insgesamt nur 7 Spiele ab. Die Gegner gehören zwar in die Kategorie "No Name", doch spätestens der Erfolg von Rus zuvor über Kim Clijsters hat den Schwierigkeitsgrad gewaltig gehoben. Andrea Petkovic unterdessen spricht schon vom Titel aufgrund der großen Nervenstärke und dem Favoritensterben in der ersten Woche. Doch Value ist in der Quote der Deutschen Petkovic heute gewiss nicht.

French Open 2011 – Achtelfinale 30.05.2011

Petkovic @ 1,35 youwin
Kirilenko @ 3,75 Sportingbet

Ein spannendes Match erwarten wir auch zwischen Marion Bartoli und Svetlana Kuznetsova. Bartoli schickte Julia Görges aus dem Wettbewerb und konnte sich auch gegen Dulko durchsetzen. Aufgrund der Aufgabe der Gegnerin gab es sogar eine etwas längere Phase zum entspannen, weshalb Kuznetsova heute schon Probleme bekommen könnte. Kuznetsova musste in der Vorrunde zuletzt die Hürde Hantuchova nehmen, was trotz verlorenen Tie-Breaks in Satz 1 funktionierte. Nach dem Satzverlust war die Russin die klar bessere Spielerin und siegte in den folgenden Sätzen mit 6:2 und 6:3.

French Open 2011 – Viertelfinale 31.05.2011

Kuznetsova @ 1,45 Unibet
Bartoli @ 3,00 Sportingbet

Bei den Herren sind heute zahlreiche Favoritensiege möglich. Rafael Nadal dürfte wenige Probleme mit Ljubicic bekommen, Andy Murray ist klar vorn gegen Troicki. Robin Soderling ist auf seinem Lieblingsbelag "Sand" gegen Gilles Simon ebenso mit der kleineren Quote versehen worden.

Schlussendlich muss noch die Partie von Ferrer gegen Monfils beendet werden. Der Spanier liegt mit 1:2 Sätzen in Rückstand, führt aber im vierten Satz mit dem Break. Erst heute Abend wird das Match erneut aufgenommen. Ein Erfolg des Spaniers wird trotz des Zwischenstandes weiterhin von den Buchmachern angenommen.

French Open 2011 – Achtelfinale 30.05.2011

Ferrer @ 1,73 Sportingbet
Monfils @ 2,27 Betfair

 

Das Programm der French Open 2011 (Herren) finden Sie im Wettbasis Newsbereich

Das Programm der French Open 2011 (Damen) finden Sie im Wettbasis Newsbereich
 

29. Mai 2011 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Tag 4 der French Open in Paris brachte ein lachendes – und ein weinendes Auge für die deutschen Tennisfans. Sabine Lisicki durfte nur am Triumph riechen und schied nach starker Leistung gegen Vera Zvonareva aus dem Turnier aus. 5:2 hatte Sabine im entscheidenden dritten Satz geführt und bereits im Mitteldurchgang bei Satzführung, 5:4 und 30:30 nah am Matchgewinn gestanden. Am Ende des Marathonmatches jedoch stand ein 6:4, 5:7 und 5:7 auf der Anzeigetafel. Lisicki hat sich in die Herzen der Fans gespielt und ist eine echte Größe der WTA Tour. Die Welt wird noch viel Freude an der 21-jährigen Berlinerin haben. Nach dem letzten Ballwechsel war die Deutsche völlig ausgelaugt und musste sich behandeln lassen. Selbst die Trage des Turnierarztes musste zum Einsatz kommen. Die in der Qualifikation zusätzlich bestrittenen Spiele waren am frühen Mittwochabend bereits deutlich zu spüren.

Unterdessen konnte Julia Görges einen großen Erfolg feiern. Lucie Safarova stellte sich der Weltranglisten – Achtzehnten in den Weg und war über einen großen Teil des Matches die bessere Spielerin. Julia Görges machte viele einfache Fehler, vergab zahlreiche gute Chancen auf das Break und mussten bei Satzrückstand und 2:4 im Zweiten mit der Niederlage rechnen. Die Nervenstärke von Görges wurde in der anschließenden Spielzeit deutlich. Mit viel Mühe konnten die 22-jährige ihr Spiel sicherer gestalten. Die Fehleranzahl verringerte sich und der zweite Satz ging mit 7:5 noch an Deutschlands Nummer 1. Dem Kampf folgte die Kür, sodass "Jule" Görges den dritten Satz klar mit 6:2 für sich gestalten konnte und verdient erstmals in die 3.Runde von Paris einzog. Anschließend bekannte Görges selbstkritisch, die Leistung der ersten 1,5 Sätzen sei einem Grand Slam Turnieres nicht würdig gewesen.

Immer spannender wird auch der Kampf bei den Männern. Rafael Nadal hatte vor 2 Tagen ein verwirrendes Spiel gegen John Isner bestritten. Obwohl der Kontrahent über 4 Stunden nur zu genau einer Breakchance kam, hatte er Nadal nah an der Niederlage. Zwei 7:6 gewonnen Sätze bedeuten die Satzführung für Isner, während Nadal sein bestes Tennis zeigen musste, um das Match in fünf Sätzen positiv zu beenden. Die Quote auf den Turniersieg ist durch dieses Spiel von 2,16 auf 2,40 angestiegen, was nicht zuletzt an den beiden souveränen Auftritten von Novak Djokovic und Roger Federer liegt. Letzterer präsentierte sich gestern in alter Verfassung. Vielleicht gibt es ja doch eine große Überraschung, mit dem Schweizer als Turniersieger.

Gegen Pablo Andujar, einen spanischen Landsmann, bestreit Rafael Nadal sein Zweitrundenmatch am heutigen Nachmittag. Der Weltranglistenerste wird nach dem 4 – Stunden – Highlight gegen Isner auf einen schnellen Sieg aus sein. Natürlich ist Nadal in allen Bereichen überlegen, sodass ein klarer 3:0 Erfolg zu erwarten ist.

Rafael Nadal @ 1,02 Youwin
Pable Andujar @ 45,65 Betfair

Eine ähnlich einfache Aufgabe wird Maria Sharapova bei den Damen haben. Caroline Garcia aus dem Land der Franzosen trifft auf die ambitionierte Russin. Sharapova ist zurück in der Weltspitze und gilt als ernsthafte Kandidatin auf den Titel in Roland Garros. Auch wenn die Aufschlagszeremonie und die ständigen Stöhngeräusche unverändert blieben, ist Sharapovas Spielstil insgesamt überlegter geworden. Ist die Zeit vorbei, in welcher die Russin jede Chance auf den direkten Punktgewinn nutzen wollte? Garcia dürfte kaum eine Chance heute Abend haben, wobei Quoten über @32 bereits sehr grenzwertig sind.

Sharapova @ 1,02 Betfair
Garcia @ 32,35 Betfair

Lucie Hradecka fordert Andrea Petkovic, welche in der ersten Runde einen noch leicht unsicheren Auftritt hinlegte. Natürlich ist Petkovic gegen die eher unbekannte Tschechin Favorit, doch steigen die Quoten auf einen deutschen Erfolg derzeit eher an. Sollte das Spiel ähnlich wie in Runde 1 verlaufen, ist eine Livewette auf die Deutsche zu empfehlen, da die Nervenstärke und auch die spielerische Klasse eigentlich für den Favoritensieg sprechen.

Hradecka @ 3,45 Youwin
Petkovic @ 1,38 Youwin

Ebenso einen Gegner aus Tschechien hat der Österreicher Jürgen Melzer erhalten. Beim Duell gegen Rosol gilt Melzer als klarer Favorit. Nur wenig spricht gegen den Einzug in Runde 3. Für den Chef im Davis Cup spricht sowohl die Spielintelligenz, als auch Taktik und Technik. Ein HC -1,5 in den Sätzen könnte einer vernünftigen Wette gleichkommen.

Melzer @ 1,18 Sportingbet
Rosol @ 5,66 Betfair

 
das Programm, die Favoriten für Paris 2011 und die Übersicht (Herren) zu Roland Garros 2011 finden Sie bei uns im Wettbasis-Newsbereich

das Programm, die Favoritinnen für Paris 2011 und die Übersicht (Damen) zu Roland Garros 2011 finden Sie bei uns im Wettbasis-Newsbereich

26. Mai 2011 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Die ersten zwei Tage in Roland Garros sind zum Entsetzen der deutschen Fans sehr schwach verlaufen. Dabei hatten die Frauen noch wundervoll vorgelegt. Am Sonntagnachmittag konnte sich Julia Görges erwartungsgemäß in Runde 2 schießen. Gegen Mathilde Johansson gab es einen glatten Zweisatztriumph. Auch Petkovic und Sabine Lisicki kamen zu Favoritensiegen. Petkovic konnte sich nach dem Turniersieg in der vergangenen Woche schonen, da die Kontrahentin Bartoli verletzungsbedingt aufgeben musste.

Die Herren verloren dabei gleich 7 Duelle bei den French Open 2011. Ilhan bezwang den Rückkehrer Thommy Haas in 4 Sätzen. Der bezwungene machte sich anschließend über die Zukunft viele Gedanken – ein Schritt, der angesichts der langen Verletzungspause nicht sinnvoll erscheint. Haas ist sowohl im Davis Cup, als auch der ATP Tour ein gefragter Mann. Neben dem Lübecker Außenseiter Kamke und Petzschner hatte nur Berrer einen erfolgreichen Tag. Die Liste der Ausgeschiedenen ist lang und reicht von Brands bis Phau.

Unterdessen fliegt Djokovic mühelos von Sieg zu Sieg. Mit dem Finaleinzug in Paris würde Novak eine für einmalig gehaltene Siegesserie von Rafael Nadal brechen. Selbiger hat die Rolle des Favoriten längst an Djokovic abgegeben. Dennoch geben die Wettinteressenten bei Betfair dem Serben noch eine @2,80 auf den Turniersieg.

Den heutigen dritten Turniertag prägen noch zahlreiche Spiele der Marke David gegen Goliath. So ist Soderling gegen Benjamin Becker klarster Favorit und wird nur mit @1,03 bewertet. Rafael Nadal wird gegen Weltrekordmann John Isner ebenso keinerlei Schwierigkeiten haben.

Eine interessante Partie erwarten alle Österreicher und Deutschen zwischen Andreas Beck und Jürgen Melzer. Die Davis Cup Hoffnung der Österreicher geht als Favorit in die Partie gegen Beck. Melzer ist der komplettere Spieler und verfügt zudem über deutlich mehr Erfahrung in großen Turnieren. Ein Sieg wäre die logische Konsequenz.

Andreas Beck @ 5,00 Youwin
Jürgen Melzer @ 1,25 Interwetten

Mit den Topquoten von Youwin und Interwetten finden Sie einen Auszahlungsschlüssel von 100 % vor.

Das Duell des Tages bei den French Open 2011 könnten Fernando Verdasco und Juan Monaco bestreiten. Monaco passt der Belag in Paris gewiss ein klein wenig besser, wenn gleich Fernando Verdasco der bessere Tennisspieler ist. Verdasco fühlt sich besonders auf Hardcourt heimisch und gilt in Roland Garros eher als Außenseiter. Dies gilt jedoch nicht für die Zweitrundenpartie gegen den Argentinier Monaco.

Juan Monaco @ 2,63 Sportingbet
Fernando Verdasco @ 1,60 Interwetten

Ich möchte Sie hiermit noch hinweißen, dass Sie bei Surebets im Einzelsportbereich sehr aufpassen müssen. Häufig haben verschiedene Buchmacher auch verschiedene AGB´s was die Auszahlung von Wetten anbetrifft, bei denen ein Spieler die Aufgabe erklärt. Nur bei gleichen AGB´s wird eine vermeintlich sichere Wette tatsächlich zur Surebet.

 das Programm und die Übersicht (Herren) zu Roland Garros 2011 finden Sie bei uns im Wettbasis-Newsbereich

24. Mai 2011 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Das zweite Grand-Slam Turnier im Jahr 2010 ist Geschichte - und die Damen und Herren wechseln nun den Belag und bereiten sich auf das nächste Grand-Slam Turnier auf dem heiligen Rasen von Wimbledon vor. Doch zuerst gibt es noch den Rückblick auf die beiden Finalspiele vom Samstag und Sonntag. Beginnen werden wir mit den Damen der Schöfpung.

 

Finale der Damen

Francesca Schiavone (17) 4.80 - Samantha Stosur (7) 1.25 6-4 7-6

Quoten von Betfair

Damit hat niemand gerechnet – Francesca Schiavone gewinnt die French Open 2010! Ein wahrer Sensationserfolg und wie bereits in der Vorschau auf das Finale geschrieben, gab es für den Sieg der Italienerin Quoten im Bereich von 300! Eine rentable Geschichte.

Im Finale war sie klare Außenseiterin gegen die Powerfrau Sam Stosur! Stosur konnte jedoch nie an ihre Leistungen gegen Henin, Williams sowie Jankovic anschließen und spielte nicht ihr bestes Tennis. Auf der Gegenseite begeisterte die 29-jährige Italienerin mit variablem Spiel, gutem Winkel und vielen Netzangriffen. Alles in allem war das Spiel auf einem sehr hohen Niveau – wobei Stosur noch Reserven hatte. In Satz eins reichte der Italienerin ein Break um den ersten Satz zu gewinnen. Zu Beginn des zweiten Satzes konnte sich Stosur zurückkämpfen und ging in Folge dessen mit 4-1 in Führung. Doch Schiavone rannte und rackerte und gab nicht auf. Sie lebte ihren Traum – und wurde dafür belohnt. Das Rebreak konnte sie realisieren und danach fanden sich beide Damen im Tiebreak wieder. Dieser war eine klare Angelegenheit für Schiavone und somit konnte sie sich zur ersten italienischen Dame küren, welche ein Grand-Slam Turnier gewann. Kurz nach dem Matchball bekam Schiavone ein Telefon überreicht, der italienische Staatspräsident Napolitano wollte ihr persönlich für diesen großartigen Triumph gratulieren. Die italienische Sportzeitschrift Gazzetta titelte Schiavone dann auch schon als "Francesca I., Königin von Frankreich"!

Stosur zeigte sich danach zwar enttäuscht und es flossen auch einige Tränen der Enttäuschung, gab sich dann aber als faire Verliererin und gönnte der Italienerin den Triumph in Paris. Sie hatte zwar den Traum, dass das Märchen ein positives Ende findet, aber sie ist sich sicher, dass sie nochmals die Chance bekommen wird, wenn sie weiterhin so spielt. 

 

Finale der Herren

Rafael Nadal (2) 1.28 - Robin Soderling (5) 4.50 6-4 6-2 6-4

Der König ist zurück auf seinem Sessel! Rafael Nadal gewinnt zum fünften Mal die French Open in Paris – und in diesem Jahr mal wieder ohne einen Satz verloren zu haben. Nach dem Matchball lies er sich auf den Rücken fallen und es flossen Tränen der Freude beim spanischen Sandplatzkönig. Sein 38ter Sieg in Paris – und damit die perfekte Revanche für seine einzige Niederlage im letzten Jahr. Nadal reichte in Satz eins ein Break zum Satzgewinn. Zu Beginn des zweiten Satzes hatte Soderling vier Breakbälle - doch bei den wichtigen Punkten zeigte der Spanier wieder seine mentale Stärke und konnte diese Situation überstehen. Danach gelangen ihm noch zwei Breaks und der zweite Satz war nach nicht einmal 40 Minuten entschieden. Im dritten Satz gelang dem Spanier gleich im ersten Aufschlagsspiel das Break und diesen Vorsprung lies er sich nicht mehr nehmen. Nach 2:18 Stunden konnte Nadal den ersten Matchball nützen und sich feiern lassen. 

Die Leistung im Finale war sicherlich die beste Leistung von Nadal bei den diesjährigen French Open. Er gestaltete die Ballwechsel relativ lange und lies Soderling kaum freie, schnelle Punkte machen. Zudem praktizierte der Schwede wieder unheimlich viele unerzwungene Fehler - 45 an der Zahl (Nadal dagegen nur 16). Der Schwede war mehr oder weniger auf verlorenem Posten und der Sieg Nadal’s war nie gefährdet. Zwar hatte Soderling auch seine Chancen - immerhin 8 Breakbälle - konnte aber keinen davon nützen. Wer weiss wie die Partie weitergegangen wäre, hätte er im zweiten Satz gleich ein Break realisieren können. 

Damit konnte sich Nadal nicht nur für die einzige Niederlage in Paris revanchieren sondern rangiert seit heute wieder auf Platz 1 der Weltrangliste – und dies wohl nun für eine längere Zeit. In Wimbledon hat der Spanier keine Punkte zu verteidigen – da er letztes Jahr verletzungsbedingt absagen musste und Federer kann keine Punkte dazu gewinnen als Titelverteidiger!

 

Herzlichen Glückwunsch an Rafael Nadal und Sensationssiegerin Francesca Schiavone!

7. Juni 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

Nun steht auch fest wer das Herren Finale bestreiten wird – zwar ist es nicht das heiß ersehnte Traum-Endspiel zwischen Federer und Nadal aber dennoch ein ganz besonderer Leckerbissen. Robin Soderling – welcher der einzige Spieler ist, der Rafael Nadal in Paris bezwingen konnte, trifft eben auf den Sandplatzkönig. Vorerst einmal die Ergebnisse der zwei Halbfinalspiele im Überblick: 

 

Die Halbfinalspiele 

Robin Soderling (5) 1.52 - Tomas Berdych (15) 2.88 6-3 3-6 5-7 6-3 6-3

Rafael Nadal (1) 1.05 - Jürgen Melzer (22) 19.00 6-2 6-3 7-6

Quoten von Betfair 

Im ersten Halbfinale konnte der Schwede Soderling nach hartem Kampf doch noch in fünf Sätzen die Oberhand behalten. In Satz eins und zwei reichte jeweils ein Break um den Satzgewinn fixieren zu können. Und ab dem dritten Satz gab es dann etliche Up’s and Down’s für beide Spieler! Berdych konnte zuerst etliche Chancen nicht nützen, kämpfte sich dann wieder zurück und hatte am Ende des dritten Satzes das Glück auf seiner Seite – wobei man auch sagen muss, dass er in dieser Phase bedeutend stärker war als Söderling, welcher oft mit sich selbst haderte. Zudem machte der Schwede etliche unerzwungene Fehler und verhalf damit dem Tschechen zur 2-1 Satzführung. Zu Beginn des vierten Satzes sah der Zuschauer das selbe Bild. Soderling mit vielen leichten Fehlern und Berdych war überlegen – doch der Tscheche konnte die Chancen auf die Vorentscheidung nicht nützen und musste dann seinen Aufschlag abgeben – danach konnte Soderling zum Satzausgleich ausservieren. Dann war das Momentum auch auf seiner Seite und Berdych’s Kräfte begannen zu schwinden. Bis zum 3-3 im fünften Satz war noch alles offen, wobei Soderling immer wieder seine Breakchancen hatte. Schließlich gelang ihm das Break zum 4-3 und konnte dann daraufhin mit Mühe sein Service halten. Als Berdych gegen den Matchverlust servierte, riskierte Soderling wieder alles und ihm gelang nochmals ein Break. Somit konnte er seine zweite Finalteilnahme in Paris fixieren. 

Die Rollenverteilung im zweiten Halbfinale war ganz klar! Alles andere als ein Sieg des Sandplatzkönigs wäre eine Sensation gewesen – dementsprechend auch die Quotenverteilung. Der erste Satz ging auch ganz schnell an Nadal – man merkte Melzer doch noch die Nervosität an. Im zweiten Satz war die Partie dann schon umkämpfter, aber wiederum konnte sich Nadal ohne größere Probleme durchsetzen. Und ab dem dritten Satz musste der Spanier dann hart kämpfen. Melzer sagte danach im Interview, dass er alles riskierte, da er sich eh schon dachte, dass er nix mehr verlieren kann. Und diese Taktik ging fast aufzugehen. Der dritte Satz musste im Tiebreak entschieden werden. Dabei hatte Melzer auch seine Chancen – lies diese jedoch leider ungenützt. Die ersten zwei Matchbälle konnte er noch abwehren, beim dritten war er allerdings chancenlos und der beste Sandplatzspieler der Welt steht wieder im Finale. Doch für Melzer waren die zwei Wochen, die Erfolgreichsten Wochen in seiner Karriere – durch die Halbfinalteilnahme klettert er auf Rang 16 der Weltrangliste und mit seinen Leistungen kann er mehr als nur zufrieden sein. Man sah einen neuen "JoJo" und darauf lässt sich aufbauen! Auf der Pressekonferenz streute ihm dann auch noch Nadal Rosen und sagte, dass er das Potential hat konstant auf diesem Level zu spielen. 

 

El grande Finale

Robin Soderling (5) 4.50 – Rafael Nadal (2) 1.28

Quoten von Betfair 

Nun steht am morgigen Sonntag das letzte Spiel der French Open 2010 auf dem Programm. Dabei kommt es zu einem absoluten Topspiel. Wie bereits oben erwähnt, ist der Schwede der einzige Tennisspieler, welcher Rafael Nadal in Paris bezwingen konnte. Und Nadal will ihm bestimmt zeigen, dass dies ein einmaliger Erfolg war und er die wahre Nummer 1 auf dem Sand von Roland Garros ist. Apropos Nummer 1 – mit einem Sieg im Finale würde Nadal die Weltrangliste ab Montag wieder anführen. Dies sollte doch Motivation genug sein. 

Im letzten Jahr war Robin Soderling noch die Sensation schlechthin als er das Finale erreicht hat – in diesem Jahr trauten ihm viele Experten diesen Coup wieder zu. Zwar musste er auf dem Weg ins Finale die (noch) Nummer 1 der Welt – Roger Federer – bezwingen, doch in den letzten 12 Monaten mauserte sich Soderling zu einem wahren Topspieler. Dies konnte er im Spiel gegen den Schweizer Gentlemen auch beweisen. Das Halbfinale war von der Leistung her sicherlich ein Rückschritt. Soderling praktizierte unglaublich viele unerzwungene Fehler – insgesamt 68 an der Zahl! Dies darf er gegen Nadal auf keinen Fall machen, da er sonst einen Abschuss bekommen wird. Sollte Soderling an seine Leistung aus dem Viertelfinale gegen Federer anschließen können, können wir unter Umständen ein sehr spannendes Finale sehen. Wird er jedoch an das Niveau vom gestrigen Halbfinale anschließen, befürchte ich, dass das Finale sehr einseitig wird. Sein Gegenüber – Rafael Nadal - marschierte ohne Satzverlust ins Finale und konnte den Erfolgslauf des Österreichers Melzer stoppen. Nadal zeigte zwar nicht immer sein bestes Tennis in diesen zwei Wochen, doch in den wichtigen Situation zeigt er einfach wer der Herr am Platz ist. Und ich denke, dass es morgen auch wieder so sein wird. Soderling konnte ihn letztes Jahr zwar bezwingen, aber da war Nadal sicherlich auch gehandicaped von seiner Verletzung. Ein zweites Mal traue ich ihm einen Sieg gegen Nadal in Paris nicht zu. Jedoch denke ich auch, dass Nadal das Ding nicht in drei Sätzen gewinnen wird - einen Satz holt sich Soderling!

5. Juni 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

Schon vor den Halbfinal-Spielen war klar, dass wir in Paris eine Dame jubeln sehen werden, welche ihren ersten Grand-Slam Triumph feiern wird. Alle vier Damen konnten noch nie ein Grand-Slam Turnier für sich entscheiden. Die beiden Jelena’s standen zwar schon in dem ein oder anderen Finale, aber gewinnen konnten sie noch keines. Um es jedoch schon vorweg zu nehmen, die beiden Jelena’s mussten die Segel streichen im Halbfinale – dementsprechend werden wir Samantha Stosur und Francesca Schiavone am morgigen Samstag auf dem Philippe Chatrier sehen – und für beide Damen ist es das erste Grand-Slam Finale in ihrer Karriere! 

 

Die Halbfinalspiele

Samantha Stosur (7) 1.78 - Jelena Jankovic (4) 2.28 6-1 6-2

Francesca Schiavone (17) 2.02 -  Jelena Dementiewa (5) 1.96 7-6 retired

Quoten von Betfair 

Nach 69 Minuten war das erste Halbfinale auch schon wieder vorbei – doch nicht aufgrund der Dominanz von einer der beiden Damen sondern weil Jelena Dementiewa nach verlorenem ersten Satz aufgeben musste. Doch alles der Reihe nach. Zu Beginn war es das zu erwartende ausgeglichene Spiel. Dementiewa merkte man zu diesem Zeitpunkt noch nichts von einer Verletzung an, dennoch hatte Schiavone leichte Vorteile. Dementiewa machte zu viele unerzwungene Fehler. Aber Dementiewa war es vorbehalten das erste Break zu realisieren. Mit ihrem einzigen Breakball ging sie dann in Führung und Schiavone gab danach im Interview zu, dass sie danach sehr verunsichert war und an sich gezweifelt hat. Sie konnte dennoch sofort das Rebreak realisieren und dann gab es keinen Aufschlagverlust mehr und der Satz musste im Tiebreak entschieden werden. Da ging Dementiewa schnell mit einem Minibreak in Führung (2-0) und dann machte Schiavone die nächsten sechs Punkte in Serie – dementsprechend hieß es, vier Satzbälle für die Italienerin. Den Zweiten konnte sie auch nützen und als sie sich zur Pause hinsetzte, kam Dementiewa zu ihr und gab ihr die Hand – Schiavone schaute sie perplex an und wusste nicht was los war. Doch die Russin musste aufgeben, wie sie später in der Pressekonferenz sagte, spielt sie schon die ganzen zwei Wochen mit Schmerztabletten und der Physiotherapeut habe im Vorfeld alles versucht, damit sie schmerzfrei spielen kann – doch vergeblich. Sie sagte auch bereits, dass es sich wohl sehr kurzfristig entscheiden wird ob sie in Wimbledon an den Start gehen kann. Schade für die Russin, aber damit steht mit Francesca Schiavone die erste Italienerin in einem Grand-Slam Finale.

Das zweite Halbfinale dauerte dann sogar weniger lange als Halbfinale eins. Samantha Stosur dominierte die Partie ganz klar und nach exakt einer Stunde konnte sie das Match für sich entscheiden. 6-1, 6-2 spricht eine klare Sprache. Jankovic hatte in keiner Sekunde der Partie wirklich Chancen gegen die Australierin. Stosur spielte perfektes Sandplatztennis und mit ihrer Aufschlagsstärke lies sie Jankovic auch wenige Chancen im Return zu. Im Gegensatz dazu konnte Stosur der Serbin fünf Mal den Aufschlag abnehmen. Zu Beginn des zweiten Satzes ging Jankovic mit einem Break in Führung und hatte Chancen auf das 3-0 – diese lies sie aus und die nächsten sechs Games gingen alle an Stosur – der Sieg der Australierin war nie in Gefahr, Gratulation für diese Topleistung!

 

El grande Finale

Samantha Stosur (7) 1.25 – Francesca Schiavone (17) 4.80

Quoten von Betfair

Somit steht morgen das große Finale auf dem Programm – und mit diesen beiden Akteuren hat niemand wirklich gerechnet. Die Quote auf den Sieg für Schiavone auf dem Outright Markt lag zu Beginn des Turniers zwischen 200 und 300! Stosur wurden schon mehr Chancen auf den Titel gegeben, aber dennoch gab es vereinzelt Quoten von über 80 für einen Sieg bei den French-Open. Das meiste Geld wurde bei Quoten rund um die 30 umgesetzt. Damit hätte man ein schönes Geld verdienen können.

Wie anhand der Quoten zu sehen ist, ist die Australierin ganz klare Favoritin – wen wundert es auch nach den starken Leistungen in dieser Woche. Henin, Serena Williams und Jankovic – das Who is Who des Damentennis! Nach diesen Leistungen wird ein Sieg von Stosur von allen Seiten erwartet. Durch ihre Körpergröße besitzt sie sicherlich auch Vorteile beim Aufschlag – und für sie ist es nichts wirklich Neues auf dem großen Cour Philippe Chatrier zu spielen. In der Vergangenheit war sie oft im Doppel unterwegs und lernte dadurch die großen Stadien auf der Tour kennen. Schiavone spielte in diesen zwei Wochen wirklich gutes Tennis, doch auf dem Weg ins Finale hatte sie es bedeutend leichter als ihre Kontrahentin. Ich bin persönlich davon überzeugt, dass Stosur sich den Sieg nicht nehmen lässt und diesen wiederum in zwei Sätzen einfahren wird können. Natürlich werden beide Spielerinnen eine gewisse Nervosität und Anspannung verspüren aber die größere Erfahrung Stosur’s sollte ihr dabei auch in die Karten spielen. Zudem ist die Leistung von Stosur in diesen zwei Wochen noch eine Stufe höher anzusiedeln als die Leistungen von Schiavone.

Mein Tipp für das Finale: 2-0 Sätze für Samantha Stosur 

 

4. Juni 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten

 

128 Herren starteten in den Hauptbewerb der French Open 2010 – nun sind nur noch vier Herren übrig geblieben. Am Dienstag und Mittwoch wurden die Viertelfinalspiele ausgetragen – in diesem Bericht wird ein kurzer Rückblick auf diese vier Spiele geworfen und ebenso wird es eine kurze Vorschau auf die zwei Halbfinalspiele geben. Zuerst jedoch der Überblick über die Ergebnisse aus dem Viertelfinale. 

 

Die Viertelfinalspiele 

Robin Soderling (5) 4.60 - Roger Federer (1) 1.27 3-6 6-3 7-5 6-4

Tomas Berdych (15) 1.53 - Mikhail Youzhny (11) 2.84 6-3 6-1 6-2

Jürgen Melzer (22) 4.10 - Novak Djokovic (3) 1.32 3-6 2-6 6-2 7-6 6-4

Rafael Nadal (2) 1.06 - Nicolas Almagro (19) 17.00 7-6 7-6 6-4

Quoten von Betfair

 

"Die Sensation ist perfekt" oder  "die verflixte 13" – beide Überschriften passen auf das erste Viertelfinale, welches auch das Re-Match des letztjährigen Endspiels war. Satz eins war Tennis auf dem höchsten Niveau – kaum unerzwungene Fehler und etliche Winner. Vor allem Federer verzückte das Publikum mit Tennis der Extraklasse. Und der Schwede hatte in Satz eins keine Chance - lediglich zwei Returnpunkte konnte Soderling in Satz eins gewinnen. Zu Beginn des zweiten Satzes dann sofort das Break für Soderling, welches ihm auch für den Satzausgleich gereicht hat. Satz drei war dann sehr ausgeglichen, mit den besseren Chancen für Federer. Beim Stande von 5-4 lies er gar einen Satzball aus – welchen Soderling jedoch spektakulär abwehren konnte mit einem Smash mit dem Rücken zum Feld. Beim Stande von 5-5 und 30-15 bei Serve Federer gab es dann eine Regenunterbrechung - und diese war gut für den Schweden. Nach Wiederbeginn – die Pause dauerte rund 75 Minuten – gelang ihm sofort das Break und damit die Entscheidung in Satz 3. In Satz vier entschieden wieder Nuancen. Bis zum 4-4 konnten beide ihre Aufschlagsspiele halten und dann gelang Soderling das entscheidende Break. Nach 2:30 Stunden konnte er dann mit einem Ass auch den Sieg bejubeln. Der erste Sieg für Soderling im 13ten Aufeinandertreffen mit dem Schweizer. Und für Federer war es zum ersten Mal seit Roland Garros 2004 (23 Mal in Folge), dass er nicht mindestens das Halbfinale eines Grand-Slam Turniers erreicht hat – wohl ein Rekord für die Ewigkeit.

Nicht einmal zwei Stunden benötigte der Tscheche Berdych um seinen klaren Sieg gegen Youzhny fixieren zu können. Berdych – welcher ein ähnlicher Spielertyp wie Soderling ist – setzte den Russen in fast jedem Aufschlagspiel unter Druck und konnte fast 50 % der Returnpunkte für sich verzeichnen. 12 Breakbälle erarbeitete sich Berdych und konnte sechs davon nützen. Youzhny dagegen konnte keine seiner drei Breakbälle nützen und nach 114 Minuten konnte Berdych den Einzug ins Halbfinale fixieren - seinen größten Erfolg. Berdych konnte damit viele Kräfte sparen und wird ausgeruht ins Halbfinale gehen können – seine Leistungen in diesen zwei Wochen sind bärenstark – und nun ist ihm alles zuzutrauen.

Viertelfinale drei war dann für die nächste Sensation verantwortlich. Djokovic – welcher quotenmässig als klarer Favorit in das Spiel ging – führte relativ rasch mit 2-0 Sätzen und war auch schon Satz drei mit Break vorne. Kaum etwas sprach für den Österreicher – vor allem, da er bekannt dafür ist, dass er sehr schnell seinen Kopf in den Sand steckt! Doch Melzer hat sich geändert – und zwar ins Positive. Seit Nyström sich wieder um Melzer kümmert und Jürgen mit der österreichischen Schwimmerin Mirna Jukic zusammen ist, geht es stetig bergauf mit dem Deutsch-Wagramer. In Satz 1 und 2 hatte Melzer auch seine Chancen – konnte diese doch nie nützen. Im dritten Satz konnte er dann endlich seinen ersten Breakball nützen und war wieder zurück im Spiel. Und er kam auf den Geschmack – die nächsten zwei Aufschlagspiele von Djokovic gingen auch an ihn. Somit war er zurück im Spiel und die Sensation nahm seinen Lauf. In Satz vier hatte er in einem Aufschlagsspiel 7 (!) Breakbälle – konnte jedoch keinen nützen und gewann den Satz erst im Tiebreak! In Satz fünf hatten beide ihre Breakchancen und konnten diese vorerst nicht nützen – somit nahm die Spannung immer mehr zu. Beim Stande von 4-4 im entscheidenden Satz konnte Melzer das Break fixieren und nützte daraufhin seinen dritten Matchball um den Einzug ins Halbfinale bejubeln zu können. Gratulation an den Österreicher – eine Topleistung, sowohl kämpferisch als auch spielerisch!

Nadal verschlief gegen Almagro den Beginn und somit konnte der Außenseiter gleich zu Beginn ein Break erreichen. Doch Nadal spielte zwar nicht sein Bestes Tennis aber konnte sich dennoch zurückkämpfen und gewann den Satz schließlich im Tiebreak. Ähnlich war der Verlauf in Satz zwei! Zwar gab es keine Breaks aber somit musste der Satz auch – wie Satz 1 – im Tiebreak entschieden werden. In diesen wichtigen Momenten zeigte Nadal wieder seine Klasse und konnte den Satz klar für sich entscheiden. Im dritten Satz reichte Nadal dann ein Break zum 5-4 um den Satzgewinn und somit den Halbfinaleinzug fixieren zu können. Nadal’s Sieg war zwar nie wirklich in Gefahr aber dennoch konnte er nicht wirklich überzeugen. Almagro forderte Nadal alles ab und alle drei Sätze waren hart umkämpft. 

 

Die Halbfinalspiele 

Robin Soderling (5) 1.52 – Tomas Berdych (15) 2.88

Jürgen Melzer (22) 19.00 – Rafael Nadal (1) 1.05

Quoten von Betfair

 

Das Duell zwischen Soderling und Berdych wird ein Spiel zweier Hard-Hitter! Wie bereits oben erwähnt, ähneln sich beide sehr und man darf von einem Spiel ausgehen, bei dem beide oftmals schnell auf den Punkt gehen werden. Soderling besitzt nun die Chance sein zweites Grand-Slam Finale zu erreichen. Gegen Federer zeigte er richtig starkes Tennis und konnte sich nicht unverdient durchsetzen. Gegen Berdych wird dies jedoch ein anderes Spiel – vor allem auch, da er als Favorit in die Partie geht. Gegen Federer hatte er nichts zu verlieren und konnte frei aufspielen. Gegen Berdych erwarten viele einen Sieg – doch ob das so einfach wird? Berdych spielt in Paris sein bestes Tennis. Nachdem er Andy Murray klar in drei Sätzen eliminiert hat, konnte er Youzhny regelrecht abschießen. Soderling ist sicherlich zu favorisieren, doch Quoten welche fast eine 3.00 sind, sind in meinen Augen zu hoch für Berdych. Berdych hat auf alle Fälle die Chance den Schweden auch zu eliminieren und in sein erstes Grand-Slam Finale einzuziehen.

Die Ausgangslage im zweiten Duell scheint klar zu sein – Nadal ist der haushohe Favorit und nach dem Kraftakt im Viertelfinale traut niemand mehr Melzer eine weitere Sensation zu. Quoten von 1.05 würde ich jedoch auf Nadal nicht empfehlen. Wie bereits oben erwähnt, war der Sieg gegen Almagro sehr verdient aber man sieht in diesen zwei Wochen in Paris nicht den besten Rafael Nadal! Zwar ist seine Paris-Bilanz imposant mit 37 zu 1 Siegen aber eine Quote von 1.05 ist dennoch zu gering. Melzer zeigt in dieser Woche auch sein bestes Tennis und das Spiel gegen Djokovic war ein Beweis, dass er sich weiterentwickelt hat. Vor allem seine Returnstärke könnte ihm zu dem ein oder anderen Break verhelfen. Gegen Djokovic erarbeitete sich Melzer ganze 24 (!) Breakbälle – konnte jedoch nur vier nützen. Die Chancenauswertung muss er gegen Nadal auf jeden Fall effektiver gestalten. Für Österreich ist die Halbfinalteilnahme schon ein riesen Erfolg und Melzer konnte sich dadurch auch viel Respekt verschaffen. Doch Rafael Nadal ist eine Nummer zu groß – aber ich traue ihm auf jeden Fall einen Satz zu. Einen 3-Satzsieg von Nadal wird es meiner Meinung nach nicht geben! Dementsprechend würde ich eine 3-0 Satzwette von Nadal layen. Mit einem Turniersieg in Paris würde Rafael Nadal am Montag auch den ersten Platz in der Weltrangliste zurück erobern können. 

3. Juni 2010 / dominic - Kategorie: Tennis-Wetten









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