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Weltrangliste


Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Weltrangliste und Sportwetten im Allgemeinen.


Am morgigen Sonntag enden zwei wundervolle Tenniswochen auf dem berühmtesten Rasen der Welt. Der Regen sorgte für keine ernsthaften Probleme, Sabine Lisicki ließ die deutschen Fanherzen höher schlagen und mit Rafael Nadal und Novak Djokovic stehen die zwei derzeit besten Tennisspieler der Welt auch im Endspiel von Wimbledon 2011. Tennisherz was willst du mehr?

Wimbledon Finale 2011 - Rafael Nadal vs. Novak DjokovicRafael Nadal

Der Spanier hat in den vergangenen 2 Wochen alle Spiele gewonnen und das Endspiel des 3.Grand Slam Turniers des Jahres erreicht. Trotz dieser beeindruckenden Bilanz ist der erste große Kampf gegen Novak Djokovic bereits verloren. Nach vielen Wochen der Überlegenheit übernimmt der Serbe unabhängig vom Ausgang des Endspiels ab Montag die Führung in der Weltrangliste.

Für Rafael Nadal würde nicht einmal der Sieg in Wimbledon zur Verteidigung des "Nummero Uno" – Status ausreichen, da Djokovic bei diesem Turnier im Vergleich zum Vorjahr mehr Punkte gutmachen konnte. Nadal brauchte im Halbfinale trotz der enttäuschenden Nachricht nur einen Satz gegen Andy Murray um die Wut abzuschütteln. Nach der 1:0 Führung für den Schotten perfektionierte Rafael Nadal seine Schläge und brachte Andy Murray vor unlösbare Aufgaben. Am Ende stand ein klarer 3:1 Sieg für die Nummer 1 der Setzliste auf der Anzeigetafel.

Damit hat Rafael Nadal nach einem harten Match in der ersten Turnierwoche gegen Gilles Muller noch souverän das Endspiel erreicht und könnte nach dem Sieg in Paris den zweiten Grand Slam Titel in wenigen Wochen feiern. Natürlich muss Nadal die Taktik aus dem Finale von Paris ein wenig überarbeiten. Novak Djokovic besitzt eine stärkere Rückhand als Federer. Das ständige Anspielen einer klaren Schwäche ist gegen den Djoker nicht möglich.

Der Weg in das Wimbledon Finale 2011 – Rafael Nadal

1.Runde / Rafael Nadal vs. Michael Russel 3:0 (6:4, 6:2, 6:2)
2.Runde / Rafael Nadal vs. Ryan Sweeting 3:0 (6:3, 6:2, 6:4)
3.Runde / Rafael Nadal vs. Gilles Muller 3:0 (7:6, 7:6, 6:0)
Achtelfinale / Rafael Nadal vs. J.M. Del Potro 3:1 (7:6, 3:6, 7:6, 6:4)
Viertelfinale / Rafael Nadal vs. Mardy Fish 3:1 (6:3, 6:3, 5:7, 6:4)
Halbfinale / Rafael Nadal vs. Andy Murray 3:1 (5:7, 6:2, 6:2, 6:4)

Wimbledon Finale 2011 - Novak DjokovicNovak Djokovic

Novak Djokovic fiel im Halbfinale eine riesige Last von den Schultern. Der Sieg über den Franzosen Jo Wilfried Tsonga brachte das ersehnte Finalticket, welches Rafael Nadal vom Tennisthron in der Gesamtwertung stoßen sollte. Dem dementsprechend emotionalen Jubel nach dem Sieg über Fedex – Bezwinger Tsonga folgt nun der Angriff auf die Wimbledon – Krone.

Novak Djokovic konnte Federer in diesem Turnier aus dem Weg gehen. Chardy, Llodra, Baghdatis und der aufstrebende Tomic stellten sich dem Serben unter anderem bis zum Viertelfinale in den Weg. Damit hatte Novak zwar keinen echten Angstgegner, aber gleich 4 ernsthafte Prüfsteine. Insgesamt gingen 3 Sätze an die Gegner des Finalisten.

Gegen Rafael Nadal wird Djokovic viel am Risiko der Schläge variieren. Rafael Nadal hat immer wieder kleinere Schwächephasen, in denen der Serbe gut daran tut, die Bälle etwas weniger riskant in die Hälfte des Spaniers zu platzieren, während der Djoker gegen einen Nadal mit viel Selbstvertrauen auch gefährlichere Schläge spielen muss.

Der Weg in das Wimbledon Finale 2011 – Novak Djokovic

1.Runde / Novak Djokovic vs. Jeremy Chardy 3:0 (6:4, 6:1, 6:1)
2.Runde / Novak Djokovic vs. Kevin Anderson 3:0 (6:3, 6:4, 6:2)
3.Runde / Novak Djokovic vs. Marcos Baghdatis 3:1 (6:4, 4:6, 6:3, 6:4)
Achtelfinale / Novak Djokovic vs. Michael Llodra 3:0 (6:3, 6:3, 6:3)
Viertelfinale / Novak Djokovic vs. Bernard Tomic 3:1 (6:2, 3:6, 6:3, 7:5)
Halbfinale / Novak Djokovic vs. Jo Wilfried Tsonga 3:1 (7:6, 6:2, 6:7, 6:3)

Fazit

Uns erwartet am morgigen Nachmittag ein packendes Endspiel der ATP Konkurrenz im Finale von Wimbledon. Auf einen Favorit möchte ich mich nicht festlegen, weshalb die Quoten auf Djokovic leicht Value erscheinen. Der Serbe ist reif für den ersten Grand Slam Erfolg in einem Finale gegen Rafael Nadal oder Roger Federer. Aus dem ewigen Dritten ist die neue Nummer 1 geworden.

Wett-Quoten Nadal vs. Djokovic (Wimbledon Finale 2011)

Rafael Nadal @ 1,70 Interwetten
Novak Djokovic @ 2,40 Youwin

Den Spielplan der Herren in Wimbledon mit vielen Ergebnissen und Fakten finden Sie natürlich auch in unserem News – Bereich.

 

2. Juli 2011 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Es war bereits jetzt eines der verrücktesten Turniere der WTA Grand Slam Geschichte, die es je gegeben hat. Noch nie zuvor mussten im Gegensatz zur Herrenkonkurrenz so viele Favoriten bereits in den ersten Runden das Feld räumen. Mit Caroline Wozniacki erwischte es die führende der Setzliste, welche mehrere ganz schwache Leistungen ablieferte. Auf der Stelle folgte Kim Clijsters und auch die Siegerin von 2008, Ana Ivanovic, packte bereits nach dem ersten Auftritt in Roland Garros wieder Ihre Sachen.

Plötzlich wurde Viktoria Azarenka als Überfliegerin erkannt, doch endeten auch diese Flugversuche mit einer brutalen Bruchlandung. Maria Sharapova wurde bei Betfair bis auf Quote 2,16 heruntergewettet, obwohl die Halbfinals noch ausstanden. Nur wenige Stunden später, war auch der Traum der Russin ausgeträumt. Dabei fehlt Maria Sharapova der Sieg bei den French Open als einziges Grand Slam Turnier noch, sodass die größtmögliche Enttäuschung perfekt war.

Trotz der vielen Pleiten im oberen Feld der Setzliste haben die Fans in Paris ein Endspiel zweier Damen bekommen, die über zwei Wochen starkes Tennis geboten haben und nun verdient in das Finale von Paris 2011 einziehen dürfen.

Francesca Schiavone vs. Na Li (04.06.2011 – ab 15:00 Uhr)

Schiavone kam als Titelverteidigerin nach Frankreich und wurde völlig übersehen. Der Sieg im Jahr 2010 wurde wohl von der Erstrundenniederlage in Wimbledon sofort wieder davon geschwemmt. Obwohl die Italienerin auch bei den US Open und Australian Open in das Viertelfinale kam, hatte sie keiner auf der Rechnung. Dies lässt sich mit der schwachen Vorbereitung auf Sand erklären. Schiavone musste einige schwache Spiele im Vorfeld des Turnieres als Maßstab nehmen und sich eingestehen, dass die Form vor dem Turnier nicht auf dem Niveau von 2010 war.

Doch ist die 31-jährige die Person des Teilnehmerfeldes, welche sich am meisten im Vergleich zur Vorturnierphase steigern konnte. Nach einer miserablen Vorbereitung kam Schiavone nach Paris und setzte sich gegen zwei eher schwächere Gegnerinnen mit Oudin und Dolonts souverän durch, ohne an den eigenen Nerven zu zweifeln. Das Selbstvertrauen wurde plötzlich viel größer und spätestens, nachdem auch die Chinesin Peng glatt in zwei Sätzen bezwungen war, musste man Schiavone mit auf der Rechnung haben. Im Achtelfinale wartete dann Jelena Jankovic, eine routinierte und ebenso erfahrungsstarke Spielerin auf sie, welche nach drei Sätzen mit 4:6 im Abschlussdurchgang dem Ende des Turnieres entgegenblicken musste.

Schiavone hatte sicher auch nicht den schwersten Draw. Die ganz großen Gegnerinnen der Marke Azarenka oder Sharapova blieben der Italienerin erspart. Trotzdem hatte sie im Viertelfinalsmatch gegen Pavlyuchenkova zu kämpfen. Nach einem völlig verschlafenen ersten Durchgang (1:6) stand Schiavone nah vor dem Aus und rettet sich mit zwei knappen Satzsiegen in die Runde der letzten 4 Frauen.

In diesem Halbfinale stellte sich Marion Bartoli den Erwartungen und konnte trotz des getankten Selbstvertrauens nicht für eine Überraschung sorgen. Nach zwei Sätzen in Höhe von 3:6 stand Bartoli auf verlorenen Füßen.

Der Weg in das Finale – Francesca Schiavone

1.Runde: Francesca Schiavone vs. Melanie Oudin 2:0 (6:2, 6:0)

2.Runde: Francesca Schiavone vs. Vesna Dolonts 2:0 (6:1, 6:2)

 

3.Runde: Francesca Schiavone vs. Shuai Peng 1:0 *Aufgabe* (6:3, 1:2)

 

Achtelfinale: Francesca Schiavone vs. Jelena Jankovic 2:1 (6:3, 2:6, 6:4)

 Viertelfinale: Francesca Schiavone vs. Anastasia Pavlyuchenkova 2:1 (1:6, 7:5, 7:5)

 

 Halbfinale: Francesca Schiavone vs. Marion Bartoli 2:0 (6:3, 6:3)

 Die Chinesin Na Li trifft ein ähnliches Leid, wie Francesca Schiavone. Fast über die gesamte Turnierphase wurde Na Li nicht wirklich in den Favoritenkreis gezählt und fast vergessen, wenn es um eine Auflistung der möglichen Siegkandidatinnen ging. Doch vielleicht lag darin gar die größte Stärke und das größte Glück. So konnte sich Na Li mit ein wenig mehr Ruhe an die sich stellenden Aufgaben heranwagen und dem Medienrummel ausweichen.

Bereits in der Eröffnungspartie, wäre der Finaltraum um ein Haar ausgeträumt gewesen. Barbora Zahlavova Strycova verlangte der Favoritin alles ab und schickte Li Na nach einem Tiebreakerfolg in den Entscheidungsdurchgang. Der Sieg ging dennoch an die Frau mit der klar kleineren Quote.

Auch gegen Espinosa setzte sich der Trend fort. Beim 6:4 und 7:5 konnte sich Na Li zwar durchsetzen, zeigte aber nicht den in den ersten Runden typischen Klassenunterschied, der zwischen einer Nummer 6 der Setzliste und ungesetzten Damen eigentlich besteht. Sorana Cirstea war der erste namhafte Prüfstein und plötzlich erschien die Chinesin topfit. In wenigen Minuten fertigte Na Li Cirstea mit 6:2 und 6:2 ab und kam ganz langsam in den Favoritenkreis der diesjährigen French Open. Vom Viertelfinale an gab es noch 4 überzeugend stark gespielte Sätze gegen die vermeintlichen Turnierfavoritinnen Victoria Azarenka und Maria Sharapova. Beide schafften es nicht, das Energiebündel aus Asien zu schlagen, weshalb Na Li verdient in das Endspiel am Samstagnachmittag einziehen durfte.

Der Weg in das Finale – Na Li

1.Runde: Na Li vs. Barbora Zahlavova Strycova 2:1 (6:3, 6:7, 6:3)

2.Runde: Na Li vs. Silvia Soler-Espinosa 2:0 (6:4, 7:5)

3.Runde: Na Li vs. Sorana Cirstea 2:0 (6:2, 6:2)

Achtelfinale: Na Li vs. Petra Kvitova 2:1 (2:6, 6:1, 6:3)

 Viertelfinale: Na Li vs. Victoria Azarenka 2:0 (7:5, 6:2)

 

Halbfinale: Na Li vs. Maria Sharapova 2:0 (6:4, 7:5)

Fazit

Es ist ganz schwer eine Favoritin für das Endspiel zu bestimmen. Wenn man nur nach den zwei letzten Matches geht, würde Na Li die Favoritenrolle bekommen. Über die gesamten zwei Turnierwochen, war jedoch die Italienerin Schiavone leicht besser. Für mich ist Na Li die kleine Favoritin, doch einen hohen Betrag würde ich darauf nicht setzen wollen.

Wett-Quoten Paris Finale 2011 Sieger (Damen)

Francesca Schiavone @  2,03 Betfair

Na Li @ 1,91 Sportingbet

Das Programm der French Open (Damen) finden Sie im Wettbasis Newsbereich

3. Juni 2011 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten

 

Die Buchmacher hatten sich schon lange darauf eingeschossen. Das Finale Venus vs. Serena beschäftige die Wettanbieter bereits vor 2 Wochen. Selbst die Wettbörsen boten an, auf ein mögliches Finale der beiden Schwester zu setzen. Dabei grenzten die Halbfinalquoten schon ein wenig an Gemeinheit gegenüber den Herausforderern.

So hatte die führende der Weltrangliste eine Quoten jenseits der 5,00 gegen Venus Williams erhalten und doch sollte diese vollkommen berechtigt sein. Wer Safina im bisherigem Turnier hat spielen sah, konnte bemerken, dass die Russin nicht einmal annähernd in Topform nach Wimbledon gereist ist. Auch im Viertelfinale gegen Lisicki sprachen 15 Doppelfehler für eine jämmerliche Vorstellung, die nur aufgrund der Cleverness, Erfahrung und Konditionsstärke für das Halbfinale reichte. Gegen Venus, die im Vergleich zu Serena gar den souveräneren Eindruck macht, sollte damit aber endgültig Schluss sein. Nur um ein Haar kam Dinara um die Brille herum, gewann ein erbärmliches Spiel und gab das Match und das Turnier mit einem 1:6, 0:6 ab. Die Blamage hatte sich in den vorherigen Runden angedeutet und doch zeigten die Fans bestürzen, über das glatte Ausscheiden. Safina selbst schien auch geschockt zu sein, will aber in New York erneut angreifen.

Ebenso hoch war auch die Quote auf Dementieva gegen Schwester Serena und hätte bei dem Spielverlauf mit viel Gewinn verkauft werden können, auch wenn sich die Seriensiegerin der WTA Konkurrenz auch diesmal in das Finale schob. Elena Dementieva kämpfte pravoriös gegen die klare Favoritin und konnte den ersten Satz 7:4 im Tiebreak gewinnen. Nach einem unglücklichem, weil knapp verlorenem Mittelsatz, sollte eine Entscheidung im Drittem gefunden werden. Tatsächlich hatte das Match 2 Siegerinnen verdient und fand doch entsprechend des Regelwerks nur eine einzige. Serena setzte sich mit 8:6 im Abschlusssatz denkbar knapp durch und schrie wenige Augenblicke nach dem Matchball ihre Anspannung heraus. Dementieva besaß die Chance, die unglaubliche Dominanz der US Girls zu brechen, scheiterte aber in den entscheidenten Momenten.

Das Finale am Samstag wird Venus als Favoritin angehen. Die Buchmacher verteilen die Quoten bislang mit 1,75 : 2,25 zugunsten der heute souveräneren Williams -  Schwester, die auch von mir in der Favoritenrolle gesehen wird.

 

2. Juli 2009 / christoph - Kategorie: Tennis-Wetten









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