sportwetten logo sportwetten logo text
bet365
Sportwetten - Wettbasis Wettanbieter Bonus Angebote Livescore Wett-Tipps

Sportwetten News


fussball

Topspiel des 26. Spieltags: FC Schalke 04 – VfB Stuttgart

11. März 2010 / joe

Am Freitag, den 12. März, eröffnen der FC Schalke 04 und der gastierende VfB Stuttgart in der Arena auf Schalke den 26. Spieltag der 1. Bundesliga. Das Freitagabendspiel lässt die Bundesliga nach einer turbulenten Woche wieder in den Fokus des Interesses rücken. Nachdem unter Woche bereis vier der acht Viertelfinalisten der Uefa Champions League (FC Bayern München, Arsenal London, Olympique Lyon, Manchester United) ermittelt , sowie die Hinspiele der Achtelfinals der Europa League ausgetragen wurden, wird es nun wieder im Ligaalltag ernst. Das Umschalten von den hochemotionalen europäischen Wettbewerben fällt nicht selten schwer und muss von Bayern, Hamburg, Wolfsburg und Bremen an diesem Wochenende gemeistert werden.
Unabhängig vom Bundesliga-Fußball steht in Deutschland immer noch das Thema um den Schiedsrichter Skandal ganz oben auf der Liste. Besonders durch das kontinuierliche Nachgießen von Polemik durch den Hauptangeklagten Manfred Amerell, kocht die Atmosphöre immer wieder an. Der DFB hat nun angekündigt den Ex-Schiedsrichter wegen übler Nachrede anklagen zu wollen, da Amerell mehrfach öffentlich gegen DFB-Präsident Theo Zwanziger geschossen hatte und diesem unter anderem Günstlingswirtschaft unterstellt hatte.
Schiedsrichter beim Spiel zwischen dem FC Schalke 04 und dem VfB Stuttgart ist der erfahrene Lutz Wagner aus Hessen. In seinen 22 Einsätzen in dieser Saison (DFB-Pokal, 1. Bundesliga, 2. Bundesliga, 3. Liga) zückte Wagner nur ein Mal glatt Rot. Vier Mal hingegen schickte er einen Spieler mit Gelb-Rot vorzeitig zum Duschen.
Anpfiff ist um 20:30 Uhr.

FC Schalke 04:
Der Traditionsverein aus dem Ruhrpott hat eigentlich keinen Schein für Neuverpflichtungen zur Verfügung. Doch sollte es Trainer Felix Magath gelingen, den Verein in die Champions League zu führen, so kann der Hauptverantwortliche der Königsblauen in der Sommerpause nach Lust und Laune einkaufen. Besonders auf die Stützen seiner letzten Meistermannschaft aus Wolfsburg scheint er ein Auge geworfen zu haben. Das Interesse an Spielmacher Misimovic ist kein Geheimnis und mit Geldern aus der Königsklasse könnte man diesen Transfer in Gelsenkrichen ohne Probleme stemmen. Wolfsburg-Manager Dieter Honeß hat allerdings schon Protest eingelegt und betont, dass man Misimovic unter keinen Umständen ziehen lassen wird. Angesichts des mehr als wahrscheinlichen Abgangs von Topstürmer Edin Dzeko kann es sich der VfL nicht erlauben noch mehr Stammkräfte und Leistungsträger abzugeben. Das sollte in Deutschland am Beispiel der Hauptstadt jeder gelernt haben.
Deutlich besser als in der Hauptstadt sieht es tief im Westen bei den Schalker aus. Der FC Schalke 04 spielt unter Trainer Felix Magath konstant effektiven Fußball. Die Betonung erfolgt hier auf "konstant", denn effektiv waren die Schalker, die bereits in der letzten Saison selten ein Spiel selbst gestalteten, schon in der vergangenen Spielzeit. Defensiv stark waren die Knappen in der letzten Saison ebenfalls, stellten sie doch mit lediglich 35 Gegentoren den besten Wert der Bundesliga. Auch ihre Stärke nach Standardsituationen ist keinenfalls etwas Neues, aber die Konstanz ist neu.
Nach dem 25. Spieltag der letzten Saison – Hertha BSC Berlin führte damals übrigens mit 49 Punkten die Tabelle an – hatte Königsblau bereits acht Niederlagen auf den Konto. In dieser Saison verlor Schalke erst vier Mal. Schon jetzt haben die Knappen einen Sieg mehr auf dem Konto als in der gesamten letzten Saison. Nach 34 Spieltagen hatte man 50 Punkte auf dem Konto – einen weniger als nach dem 25. Spieltag dieser Saison.
Der Aufwärtstrend unter Magath ist besonders in Zahlen greifbar. Sportlich lief es in den letzten Wochen entsprechend. Nach einem Auswärtsknick in Bochum (2.2), in Freiburg (0:0) und in Wolfsburg (1:2), gewann man wieder an Sicherheit. Zuletzt gelangen Siege gegen Dortmund (2:1) und in Frankfurt (4:1). In sechs der letzten neun Spiele erzielte Kevin Kuranyi ein Tor (to score @ 2,30)
Mit neun Siegen aus 13 Heimspielen und bereits 29 Heimpunkten belegt Schalke 04 den dritten Rang (hinter Bayern und Leverkusen) der Heimtabelle. Die Knappen ließen zu Hause erst neun Gegentore zu.

VfB Stuttgart:
Ordentlich Zug hat Trainer Christian Gross in die erste Mannschaft des VfB Stuttgart gebracht. Dass das Potential an Spielern und an fußballerischer Klasse vorhanden ist, war wohl jedem klar, doch scheinbar brauchten die Schwaben einen harten Hund um wieder in die Erflgosspur zu kommen. Der Trainerwechsel von Babbel auf Gross hat ohne Zweifel hervorragend funktioniert. In der Liga gelang es die Abstiegsregionen schnell zu verlassen und nun sogar ein Auge auf die Europa League Plätze zu werfen. Auch wenn das offiziell noch dementiert wird, ist das schwabische Spiel durchaus in der Lage noch einmal Dampf nach vorne zu entwickeln – auch tabellarischer Natur. Sogar in der Champions League überzeugte man zuletzt gegen den Titelverteidiger aus Barcelona und hat nach dem Spiel auf Schalke in der nächsten Woche in Katalunien nichts zu verlieren. Wenn es gelingt ein Tor zu erzielen ist man in Barcelona im Geschäft. Obgleich Lyon wohl noch einer Nummer größer ist als der VfB Stuttgart, sollte die zweite Halbzeit von Olympique ein Ansporn für die Schwaben gewesen sein.
Doch vorher trifft man noch auf den FC Schalke 04 am 26. Spieltag der Bundesliga. Das Spiel ist für die verantwortlichen bedeutend wichtiger als die Zugabe gegen Barcelona im Achtelfinale der Champions League. In der Tabelle hat sich Stuttgart bis auf den siebten Platz vorgearbeitet. 35 Punkte sind auf den Konto der Schwaben gebucht – davon alleine 19 im Jahr 2010. Nach der Heimniederlage gegen den Hamburger SV (1:3), konnte man sich in den letzten Wochen mit Siegen in Köln (5:1) und gegen Frankfurt (2:1), sowie einem Unentschieden in Bremen (2:2) rehabilitieren. Der VfB Stuttgart hat in den letzten elf Bundesliga-Spielen immer getroffen, besonders auffällig dabei: Cacau. Der Stürmer, der mittlerweile für mehr als nur Stuttgart-Fans ein gern gesehener Gast im Nationalteam von Jogi Löw ist, traf in den letzten sechs Bundesligaspielen sieben Mal. Auch gegen Barcelona gelang Cacau (to score @ 3,00) ein Tor.
Der VfB Stuttgart blieb in den letzten fünf Auswärtsspielen ungeschlagen. In Mainz (1:1) und Bremen (2:2) wurde Remis gespielt, in Freiburg (1:0), Nürnberg (2:1) und in Köln (5:1) wurde sogar gewonnen.
Personell kann Trainer Gross auf seine erfolgreiche Elf aus den Spielen vergangener Wochen zurückgreifen. Lediglich Delpierre ist gelbgesperrt.

Head to Head:
Nachdem in den sechs Spielen zwischen Dezember 2005 und November 2008 fünf Mal die Heimmannschaft gewann (bei einem Unentschieden), gingen die letzten beiden Duelle auf das Konto der Auswärtsteams. Sowohl Schalke als auch Stuttgart gewannen das letzte Spiel auf des Gegners Platz. So auch im Hinspiel, als sich die Königsblauen knapp im Schwabenland (2:1) durchsetzten. Sowohl Kuranyi als auch Cacau trafen im Hinspiel.

Fazit:
Bildet man eine Tabelle, in der nur die letzten zehn Bundesligaspieltage berücksichtigt werden, so belegen Schalke und Stuttgart respektive Rang Zwei und Drei. Man kann also getrost sagen, dass sich beide Mannschaften in hervorragender Verfassung befinden und dass beide Mannschaften eine eche Gefahr für ihre Konkurrenten sind. So scheinen die Bayern Leverkusen abgeschüttelt zu haben, doch den FC Schalke 04 haben sie noch nicht auf der Rechnung. Gleichzeitig fühlen sich Dortmund und Hamburg nur wirklich von Bremen verfolgt, doch wird der VfB Stuttgart mit dieser Leistungskurve auch noch ein Wörtchen mitreden können. Ob Blau-Weiß den Rot-Weißen Schwaben die Tour vermasselt oder Rot-Weiß den Knappen in die Parade fährt, entscheidet sich am Freitagabend auf dem Grün.

Quoten:
FC Schalke 04: 2,10 @ unibet
Unentschieden: 3,40 @ bet365
VfB Stuttgart: 3,95 @ expekt




Die amüsante Bundesliga-Vorschau / 26. Spieltag

11. März 2010 / hans

 

Den Vorsprung auf Leverkusen ausgebaut, dafür die Sportfreunde Königsblau näher gekommen – der 25. Spieltag brachte für die Bayern ein paar Veränderungen im Verfolgerfeld. Das lag nicht unwesentlich an dem mageren 1:1 gegen den FC Geißbock; aber nach der Viertelfinal-Qualifikation für die Champions League ist die Stimmung in München extrem entspannt. Nicht so bei etlichen Konkurrenten.

Zufrieden ist man dieser Tage allerdings sowohl bei den Sportfreunden Königsblau als auch beim VfB Stuttgart. Den hat Quälix Magath einst selbst trainiert, aber seither ist viel Wasser den Neckar hinabgeflossen; und es gilt für die Schwaben, den Traum von der Europaliga weiter am Leben zu halten. Das ist nach einer völlig verkorksten Vorrunde aber nur mit einem Dreier im Tränenpalast Buer möglich.

FC Schalke 04 – VfB Stutgart Tipp 2

Dass Borussia Mönchengladbach dem Deutschen Meister so nahe kommen wird, hätten vermutlich weder die verwegensten Gladbacher Optimisten noch die düstersten Wolfsburger Pessimisten vor der Saison erwartet. Nun liegen nur vier Punkte und zwei Plätze zwischen den beiden Vereinen für Leibesübungen. Wolfsburg hat derzeit allerdings einen guten Lauf und Lorenz-Günther Köstner gilt auf einmal als ernsthafter Anwärter auf seine eigene Nachfolge – bislang ist er ja nur Übergangscoach.

Borussia Mönchengladbach – VfL Wolfsburg Tipp 2

Zum Revierschlager in Kleinformat kommt es tief im Westen, wo der BVB seine Visitenkarte abgibt. Schwarz-Gelb will ins europäische Geschäft, der VfL will einfach nur in der Liga bleiben. Dass Siege im direkt am Ruhrschnellweg gelegenen Stadion nicht  leicht zu holen sind, haben auch schon die Sportfreunde Königsblau erfahren – sie haben nach einer 2:0-Führung nur 2:2 gespielt. Die Trauben hängen für die Borussia wohl hoch.

VfL Bochum – Borussia Dortmund Tipp X

Der Aschermittwoch ist zwar schon lange vorbei, aber ein karnevalistischer Höhepunkt wird wohl in Mainz gefeiert werden – der 1. FC Köln gibt sich ein Stelldichein. Die Heimserie der Mainzer ist zwar gegen Grün-Weiß irgendwas gerissen, aber der Auswärtssieg in Hoffenheim hat das fußballerische Selbstverständnis der rheinhessischen Karnevalisten nicht geschmälert. Das allerdings kann auch der 1. FC Köln nach dem 1:1 gegen die Bayern sagen. Nur – in Mainz kann der FC sicher nicht so mauern.

1. FSV Mainz 05 – 1. FC Köln Tipp 1

Ein Lebenszeichen gab Hannover 96 am Samstag in Freiburg von sich – ein dringend benötigter Dreier wurde eingefahren. Der nützt den Niedersachsen aber nur etwas, wenn sie gegen Eintracht Frankfurt nachlegen können. Den Hessen wurde von den Sportfreunden Königsblau deutlich ihre Grenzen aufgezeigt; und nächste Woche erwarten sie die Bayern. Sie müssen also in Hannover gewinnen, wollen sie nicht abrutschen. Nur dumm, dass genau hierin die Tradition der Eintracht liegt – sie kann nicht konstant spielen.

Hannover 96 – Eintracht Frankfurt Tipp X

Ausgerechnet dem Abstiegskandidaten Nürnberg war es vorbehalten, die niederlagenlose Zeit von Bayer Leverkusen zu beenden. Allerdings bezahlte der Glubb den Sieg mit einem Kreuzbandriss der Bayern-Leihgabe Breno, für den die Saison beendet ist. Diese Verletzung schmerzt die Franken bitterlich – galt Breno doch als Garant für eine gewisse Stabilisierung der Schweizer-Käse-Abwehr um Andreas Wolf. Das Spiel in Berlin wird so noch wichtiger – ein Auswärtssieg würde den Aufwärtstrend bestätigen. Konstanz ist allerdings so gar nicht das, was den Glubb normalerweise auszeichnet.

Hertha BSC – 1. FC Nürnberg Tipp 1

Klare Voraussetzungen bringt das Samstag-Abend-Spiel. Die Bayern erwarten als Spitzenreiter den Abstiegskandidaten SC Freiburg. Der verlor letzte Woche zuhause gegen Hannover, während die Bayern seit ungefähr 28000 Jahren keine Punkte mehr in der Allianz-Arena abgegeben haben. Auch der  Ausfall von Mario Gomez sollte den FCB vor keine unlösbaren Probleme stellen. Vermutlich wird Louis van Gaal auch wieder wie in Florenz David Alaba in die Anfangsformation berufen – und damit seinen Jugendkurs unbeirrt fortsetzen.

FC Bayern München – SC Freiburg Tipp 1

Bergab geht es dieser Tage bei der TSG Hoffenheim – die Mannschaft wirkt blutleer; und sogar Trainer Ralf Rangnick gibt mittlerweile offen zu, dass er sich mit Mittelmaß zufrieden gebe. Woanders würde dies zur sofortigen Entlassung führen, aber im Kreichgau ist man gelassener. Die Abstiegsplätze sind weit weg. Aber ob die TSG gegen Grün-Weiß Irgendwas noch einmal so schlecht spielen wird wie gegen Mainz, ohne dass Dietmar Hopp der Kragen platzt, scheint unwahrscheinlich.

TSG 1899 Hoffenheim – SV Werder Bremen Tipp X

Tabellennachbarn sind mittlerweile Bayer Leverkusen und der HSV – allerdings liegen zwischen dem Dritten und dem Vierten der Tabelle sieben Punkte. Bayer hat in den letzten drei Spielen nur zwei Punkte geholt und die Tabellenführung an die Bayern abtreten müssen – jetzt heißt es für Jupp Heynckes, die Mannschaft zu stabilisieren und wenigstens die Champions-League-Qualifikation zu erreichen. Gegen den HSV könnte das gelingen – zu überragend hat die Mannschaft in letzter Zeit nicht gespielt.

Bayer Leverkusen – Hamburger SV Tipp X
 

Bundesliga-Wetten (Quoten von Bwin):

Freitag, 12. März 2010
                   
Bundesliga, Deutschland

20:30    

FC Schalke 04 gegen VfB Stutgart
FC Schalke 04 1.95
X 3.25
VfB Stuttgart 3.85
Tipp 2   

Samstag, 13. März 2010
                   
15:30   
 

1. FSV Mainz 05 gegen 1. FC Köln Tipp 1
FSV Mainz 05 2.10
X 3.25
1. FC Köln 3.35
Tipp 1      

Hannover 96 – Eintracht Frankfurt
Hannover 96 2.50
X 3.20
Eintracht Frankfurt 2.70
Tipp X       

Hertha BSC gegen 1. FC Nürnberg
Hertha BSC 2.00
X 3.30
1. FC Nürnberg 3.60
Tipp 1          

Borussia Mönchengladbach gegen VfL Wolfsburg
Mönchengladbach    3.10
X 3.25
VfL Wolfsburg 2.20
Tipp 2      

VfL Bochum gegen Borussia Dortmund   
VfL Bochum 3.20
X 3.20
Borussia Dortmund 2.20
Tipp X        

18:30    

FC Bayern München gegen SC Freiburg
FC Bayern München 1.15
X 7.00
SC Freiburg 14.50
Tipp 1        

 
Sonntag, 14. März 2010
                   
15:30    

TSG 1899 Hoffenheim gegen SV Werder Bremen
1899 Hoffenheim    2.80
X 3.25
Werder Bremen 2.40
Tipp X    


17:30    

Bayer Leverkusen gegen Hamburger SV
Bayer Leverkusen 2.00
X 3.25
Hamburger SV 3.65
Tipp X        

(Letzte Woche 3:6)




2.Bundesliga – Will St.Pauli nicht nach oben?

8. März 2010 / christoph

 

Ich möchte hier einmal kurz meine Unparteiischkeit brechen und Ihnen gestehen, dass mir St.Pauli in der Bundesliga sehr gut gefallen hätte. Die Hamburger sind besonders von der Fanszene bereits jetzt fair in die Champions League einzuordnen.

Doch die letzten Spiele waren erschreckend schwach. Seit dem überzeugendem Auswärtserfolg in Duisburg gab es nur noch peinliche Auftritte. Gegen den FSV Frankfurt reicht es daheim nicht zum Sieg, Kaiserslautern siegte souverän gegen die kleinen Hamburger und gestern reichten 80 Minuten Überzahl nicht einmal zum Punktgewinn in der Allianzarena gegen die Münchner Löwen.

Unterdessen haben die anderen Aufstiegskandidaten mehr Glück als Verstand. Augsburg gewann schon zum dritten Mal sehr knapp. Gestern war der Führungstreffer irregular, zuvor hätte Paderborn mehrfach in Führung gehen können.

Das Aufstiegsrennen wird damit immer spannender. Wie nahezu jedes Jahr, ist der Kampf um Rang 3 unheimlich knapp. Duisburg meldete sich mit dem Sieg in Berlin bei den Eisernen wieder zurück, Düsseldorf besitzt als Aufsteiger noch immer gute Chancen.

Selbiges gilt auch für Arminia Bielefeld, die heute Abend noch gegen den Karlsruher SC antreten und nach Punkten mit St.Pauli gleichziehen könnten. Daheim werden die Arminen als klarer Favorit (@1,70) geführt. Karlsruhe bleibt eines der Sorgenkinder in Liga 2. Selbst der Abstieg steht immer noch zur Debatte, wer hätte dies noch vor knapp einem Jahr erwartet?

Auch im Tabellenkeller wird es wieder enger. Ahlen gewann Spiel Nummer 3 in Folge, auch der FSV Frankfurt punktete gegen Kaiserslautern munter weiter. Gibt es nun doch noch ein Happy End für die bereits als abgeschlagen geltenden Teams?

 




Bundesliga: Bayer 04 Vizekusen unterliegt FC Nürnberg

7. März 2010 / christoph

 

Des einen Freud, des anderen Leid. Der 1.FC Nürnberg kommt aus dem Feiern garnicht wieder heraus. Stolze 4 Zähler holte man vergangene Woche gegen die Elite der Bundesliga und die Bayern lachen sich wieder einmal ins Fäustchen. Nachdem gestern noch alle sehr aufgewühlt über Poldis Geniestreich waren und Magdalena Neuner als Neuzugang genötigt wurde, jubeln die Münchner nun über den 1.FC Nürnberg. Ausgerechnet der Fanfreund des FC Schalke 04 verhilft dem FCB zum verweilen an der Tabellenspitze, gibt aber auch den Knappen den Anschluss zur Werkself aus Leverkusen.

Allgemein war es ein Spieltag, der jedoch nicht nur Zusammensetzungen brachte, sondern auch dies Teams aus der Gemeinsamkeit trennte. Hertha BSC Berlin kann davon ein Lied singen. In Hamburg sah man die vielleicht beste Berliner Leistung der vergangenen Wochen, doch das 0:1 machte die "Alte Dame" zum Verlierer des Spieltages. Nürnberg und Hannover haben einen Dreier eingefahren, damit sind es plötzlich 5-6 Zähler Rückstand auf die verbliebenen Mitkonkurrenten, den FCN, Hannover 96 und SC Freiburg.

Nächste Woche kommt es zum ersten Endspiel im Olympiastadion. Nürnberg ist zu Gast im Stadion mit der blauen Laufbahn. Eines ist klar, der FCN braucht sich gewiss nicht verstecken, wer gegen München und Leverkusen so erfolgreich ist, der kann auch mit der Hertha mithalten. Für den Gastgeber aber gibt es Siegpflicht. Selbst ein Remis wäre eine Niederlage, zumal das Restprogramm unheimlich schwer ist.

Borussia Dortmund hingegen hat den Kritikern gezeigt, dass die Mannschaft doch gefestigt genug ist, um im Kampf um Rang 5 eine Rolle zu spielen. Gegen Gladbach beim souveränem 3:0 Erfolg trumpfte vor allem Zidan auf, der bereits im Wembley unter der Woche seine Spuren hinterließ. Werder Bremen vergab 2 Punkte gegen den VFB Stuttgart und liegt nun wieder 3 Punkte, jedoch mit besserem Torverhältniss, hinter dem BVB.

Die Wundertüte der Liga bliebt die TSG Hoffenheim. Was in der 2.Liga Greuther Fürth darstellt, ist im Oberhaus die TSG. Man weiß nie, was eine erwartet. Von einem Sieg über Bayern, bis zur Niederlage gegen Freiburg ist nunmal alles drin. Heute blamiert sich die Elf gegen Mainz 05 und lässt wieder einmal eine Quote unter 1,70 aus.

 

 

 




Borussen-Derby am 25. Spieltag: Borussia Dortmund – Borussia Mönchengladbach

5. März 2010 / joe

Am Samstag, den 6. März 2010, findet im Westfalenstadion in Mitten des Ruhrgebiets das Derby der beide Mannschafte, die das alte Preußen im Namen tragen, statt. Beim Samstagabendspiel des 25. Spieltags der 1. Bundesliga gastiert Borussia Mönchengladbach bei Borussia Dortmund. Für die Dortmunder bietet das Spiel die Möglichkeit in der Tabelle weiterhin den Europa-League Platz zu verteidigen, für Borussia Mönchengladbach geht es schon jetzt nur noch um sehr wenig in der Bundesliga. Die Gladbach brauchen aus den letzten zehn Spielen nur noch maximal fünf Punkte, um den Abstieg sicher zu verhindern und damit ihr Saisonziel zu erreichen. Ein gefundenes Fressen?
Das Spiel wird am Samstagabend um 18:30 Uhr angepfiffen. Schiedsrichter ist Michael Weiner aus Gießen. Weiner schickte in allen seinen Bundesliga-Einsätzen in dieser Saison (Weiner hat 14 Mal gepfiffen), noch keinen Spieler frühzeitg zum Duschen. Weder mit glatt Rot noch mit Gelb-Rot.

Borussia Dortmund:
Trainer Jürgen Klopp hat seiner Mannschaft deutlich vemittelt, dass es in dieser Saison möglich ist sich für die internationalen Wettbewerbe zu qualifizieren. In der Rückrunde erlitten die Borussen einen kleinen Einbruch von dem sie sich allerdings in den letzten Wochen wieder etwas lösen konnten.Trotzdem zeigt die Tendenz der Dortmunder zweifelsfrei nach unten. Besonders nach der enttäuschenden Derby-Niederlage in Gelsenkirchen gegen Königsblau, wird die Stimmung im Team nicht gut sein. Die Art und Weise erschreckt zu dem, da die Dortmunder in der zweiten Halbzeit in Führung gingen (Foulelfmeter an Valdez), aber dennoch verloren. "Es haben ein wenig die Eier gefehlt" hat Jürgen Klopp angeblich nach dem Spiel in der Kabine gesagt. Die berühmte Angst vor der eigenen Courage hat man den Dortmunder förmlich aus den Gesichtern ablesen können.
In diesem Spiel geht es für die Fans zwar auch um einiges, allerdings werden die Spieler deutlich weniger Druck verspüren als in der Arena auf Schalke. Gerade die Borussia aus Mönchengladbach müsste für die Dortmunder ideal kommen, da die letzte Motivation den entscheidenen Meter noch zu gehen bei den Gladbachern eventuell fehlen könnte, weil diese in der Tabelle jenseits von Gut und Böse zu finden sind.
Sportlich schreibt Borussia Dortmund aktuell rote Zahlen. Nach sechs Siegen in Folge wurde in den letzten Wochen ein Großteil der Arbeit wieder zerstört. Alles fing an mit einem viel zu hoch ausgefallenen Resultat in Stuttgart. Obwohl die Borussen dort sogar den Führungstreffer auf dem Fuß hatten, verloren sie deutlich (1:4). Die vollkommen unvorhergesehene Heimniederlage gegen Eintracht Frankfurt (2:3) ließ die Ersten von einer Krise sprechen. Diese weitete sich mit der Niederlage in München (1:3) aus. Dann gewann man gegen desolate Hannoveraner (4:1) und verlor wie oben angesprochen auf Schalke (1:2).
In den letzten fünf Spielen mit Dortmunder Beteiligung fielen durchschnittlich 4,4 Tore, außerdem erzielten immer beide Mannschaften ein Tor. Zu Hause gewann Dortmund sieben seiner zwölf Spiele und holte insgesamt 23 Punkte (7-2-3).
Personell wird bei Borussia Dortmund nach langer Verletztungspause wieder Sebastian Kehl die Kapitänsbinde tragen. Felipe Santana eretzt aller Voraussicht nach den verletzten Mats Hummels.

Borussia Mönchengladbach:
Etwa 5000 bis 8000 Gladbacher Fans werden ihre in der Tabelle im Niemandsland stehende Borussia zum Auswärtsspiel nach Dortmund begleiten und sie 90 Minuten lang anfeuern. Wie dies nicht selten in der Bundesliga der Fall ist gehören die Mönchengladbacher Fans zu denen, die zwar Probleme haben im heimischen Nordpark eine kochende Atmosphäre aufzubauen, aber auf der anderen Seite bei Auswärtsspielen zu den besten Supportern der Liga gehören. Zuletzt war das beim Heimspiel gegen den SC Freiburg – irgendwo auch zu recht – gut mitzuverfolgen. Die Gladbacher spielten schwach, das Stadion war leise.
Die Auswärtserfolge der Borussen, insbesondere der Sieg in Hamburg (3:2), lassen bei den Fans berechtigte Hoffnungen auf einen Erfolg im Westdalenstadion keimen. Die Gladbacher stellten vor einigen Jahren noch die schlechteste Auswärtsmannschaft der Liga und konnte lediglich mit einem Sieg in Bielfeld einen neuen Auswärtrekord für sieglose Spiele verhindern. In dieser Saison stehen sie in der Auswärtstabelle mit 9 Punkten nicht besonders gut, aber besser als erwartet da. In Hamburg und in Frankfurt (2:1) wurden Siege eingefahren, gegen Bochum (3:3), Berlin (0:0) und Hoffenheim (2:2) die Punkte geteilt. Lediglich in Berlin gelang es kein Tor zu kassieren. Nur Nürnberg, Berlin, Mainz und Hannover haben sind gern gesehenere Gäste in den Stadien der Bundesliga.
Nur eines der letzten fünf Spiele verloren die Gladbacher. Am 20. Spieltag gelang ein sensationeller Heimsieg (4:3) gegen Werder Bremen. Danach folgte eine Niederlage in Mainz (0:1) und ein Sieg gegen Nürnberg (2:1). In Hoffenheim (2:2) und gegen Freiburg (1:1) spielte man Unentschieden.
Personell könnte Trainer Michael Frontzeck vor allem im Sturm umstellen. In den letzten Spielen begannen Colautti und Bobadilla. Der Argentinier ist angeschlagen. Sollte er nicht für einen Einsatz in Frage kommen, wird Rob Friend von Beginn an spielen. Außerdem ist denkbar, dass Fronzeck Roberto Colautti draußen lässt und auf Friend von Beginn an setzt. Der Israeli hatte gegen Freiburg eine unterdurchschnittliche Partie angeboten und zudem eine glasklare Torchance vergeben. Rob Friend wurde schon gegen Freiburg eingewechselt und überzeugte im Sturmzentrum mit Beweglichkeit, Übersicht und Kopfballstärke.

Head to Head:
Das Hinspiel zwischen den beiden Traditionsvereine gewann die Elf von Trainer Jürgen Klopp im Nordpark (1:0) durch ein Tor von Lucas Barrios. In sieben der letzten zehn Spielen haben beide Mannschaften getroffen. Nur eines der letzten fünf Spiele konnte Mönchengladbach gewinnen. Borussia Mönchengladbach wartet seit April 1998 auf einen Sieg im Westfalenstadion.

Fazit:
Der Fakt, dass die Gladbacher schon im Spiel gegen Freiburg haben durchsickern lassen, dass sie nicht unbedingt Alles zu geben bereit sind, um ein Spiel zu gewinnen oder sogar noch umzubiegen, sollte in die subjektive Bewertung des Duells einfließen. Für die Dortmunder geht es noch um Alles, wohingegen die Gladbacher wirklich beginnen können mit der Saison abzuschließen. Die Emotionen, die während so eines Spiels generiert werden, können diesen Fakt selbstverständlich schnell umstoßen. Die vielen mitgereisten Anhänger werden ihrern Mannschaft zu verstehen geben, dass es immer noch um etwas geht. Um die eingenen Farben und an diesem Wochenende auch um den eigenen Namen.

Quoten:
Borussia Dortmund:
1,78 @ betfair
Unentschieden: 3,85 @ betfair
Borussia Mönchengladach: 5,60 @ bet-at-home




Topspiel des 25. Spieltags: 1. FC Köln – FC Bayern München

4. März 2010 / joe

Am Samstag, den 6 März 2010, treffen im Rhein-Energie-Stadion im Kölner Stadtteil Junkersdorf der FC Bayern München und der 1. FC Köln aufeinander. Das Spiel gehört zu einer Reihe mäßig brisanter Spiele des 25. Spieltag der 1. Bundesliga.
Nachdem uns die Bundesliga am letzten Spieltag mit einem Festival an Topspielen und Derbys erfreut hat, ist an diesem Spieltag keine Begegnung großer Brisanz vorgesehehn. Zumindest auf dem Papier setzt sich der Spieltag aus neun nornalen Bundesligabegegnungen zusammen. Doch das Wochenende wird mit Sicherheit Freude bereiten, denn der Fußball-Fan wurde am letzten Wochenende, trotz großer Historie, großer Worte und großen Namen, von den Spielern enttäuscht. Lediglich 15 Tore erzielten die Bundesliga-Profis in neun Aufeinandertreffen. Deshalb kann man also – getreu dem Motto: Schlimmer gehts nimmer – nur positiv nach vorne blicken und sich auf einen sehr wahrscheinlich torreicheren Spieltag freuen. Die Begegung zwischen Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach macht wenigstens eine kleine Ausnahme hinsichtlich der Tradition, die hinter dem Duell steht.
Doch zurück in die Domstadt. Um 15:30 Uhr wird im Rhein-Energie-Stadion angepfiffen. Das Spiel ist Teil der großen – sechs Spiele umfassenden – Konferenz am Samstagnachmittag. Die DFL hat für den Samstag, für den traditionellen 15:30 Uhr Termin, ein weiteres Spiel nominiert, da unter der Woche bekanntlich die Nationalmannschaft gegen Argentinien spielte.

1. FC Köln:
Viele Experten und Meinungsbildner haben den 1. FC Köln noch auf der Rechung im Abstiegskampf. Zwar verfügen die Kölner über eine erstligareife Mannschaft, so die Annahme der Experten, doch geraten sie immer weiter in einen Abwärtstrend. Das ist eine tabellarische Ansicht, die in Verbindung mit den Unruhen im Umfeld des Vereins nicht ganz von der Hand zu weisen ist.
Ohne das ausgibige Thema der Relationen des Vereins mit seinen Fans zu sehr zur Diskussion zu bringen, sei kurz erwähnt, dass die Verantwortlichen der Domstädter in ihrem Verhalten gegenüber den treuen Fangruppen in letzter Zeit immer häufiger auf die Nase fallen. Nur kurz angeschnitten seinen an dieser Stelle, die Schließung des FC-Forums für Nicht-Mitlgieder und das stadionweite Rauchverbot. Man kann zu diesen und anderen Aktionen stehen wie man will, deutlich wird aber, dass der Umgang mit den Anhängern kein vorbildlicher ist. Man könnte sogar den Eindruck gewinnen der Verein wolle seine Fanszene reinigen, sortieren und aussieben.
An der Basis kommt dies nicht besonders gut an, was schon daran zu erkennen ist, dass es momentan allen Ernstes Restkarten für das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach gibt. Außerdem war das Stadion beim Heimspiel gegen den VfB Stuttgart zum ersten Mal seit sehr langer Zeit wieder nicht ausverkauft.
Sportlich haben die Kölner mit dem Unentschieden in Leverkusen nicht nur einen Punkt geholt, sondern am letzten Wochenende auch in die Erfolgsspur zurückgefunden. Zweifelsohne ist das torlose Remis nicht der Gipfel aller Herrlichkeit, aber es vermittelt wieder ein wenig Sicherheit auf dem Platz. Den Domstädtern gelang es hinten "Zu-Null" zu stehen und vorne sogar eine 100%ige Torchance herauszuarbeiten.
Wettbewerbsübergreifend haben die Kölner seit fünf Spielen nicht gewonnen. Dem Unentschieden gegen den Hamburger SV (3:3), folgte eine ernüchternde Viertelfinalniederlage in Augsburg im DFB-Pokal (0:2). Danach verloren die Kölner in Gelsenkrichen (0:2) und zu Hause gegen Stuttgart (1:5). Zwar sind Hamburg, Schalke und Leverkusen und auch die Stuttgarter momentan, keine schlechten Mannschaften, aber die Art und Weise bedrückt.
Personell wird Maniche wieder auf den Platz zurückkehren und Christopher Schorch diesen verlassen. Der junge Neuzugang der Kölner hat sich höchstwahrscheinlich einen Kreuzbandriss zugezogen.

FC Bayern München:
Der Rekordmeister ist zurück, wo er sich am liebsten sieht, nämlich an der Tabellenspitze. Mit der Tabellenführung hatten die Münchner in letzter Zeit nur kurzfristge Affären. Doch jetzt ist es offiziell: Die beiden sind wieder zusammen. Louis van Gaal heißt der Mann, der die beiden trotz intentisver Beziehungskrise zurück zum Glück geführt hat.
Der sportliche Aufstieg der letzten Monate hat sich nun bezahlt gemacht. Man muss neidlos anerkennen, dass es scheinbar wirklich an Louis van Gaal liegt, denn der Holländer übernahm eine Mannschaft, die zu Beginn der Saison neben schlechtem Spiel auch noch schlechte Resultate präsentierte. Er bat um Zeit, damit er seinem Team seine Idee vom Fußball, seine Ideen von Organisation auf dem Platz und seine Idee von konstruktivem Spiel und letztlich seine Ideen des Erfolgs verinnerlichen konnte. Reden können die Leute viel, doch Louis van Gaal setzte es um.
Jetzt zeigt sich, dass der Holländer die Mannschaft erreicht hat und das diese verstanden hat. Mit den Ideen des Trainers gelang eine spektakuläre Siegesserie. Nun stehen die Bayern wieder an der Spitze und müssen in naher Zukunft in Florenz ihren Vorsprung aus dem Hinspiel des Champions League Achtelfinals verteidigen. Der Erfolg ist wieder eingekehrt an der Isar.
In Zahlen ausgedrückt, beeindruckt die Münchener Erfolgsgeschichte: Nimmt man die letzten zehn Spiele als Maßstab, hat Bayern neun der letzten zehn Spiele gewonnen – und in Nürnberg Unentschieden gespielt. Angesichts der Gegner in der Bundesliga scheint diese Serie auch in naher Zukunft aufzuhören: Nach Köln folgen Freiburg und Frankfurt.
Personell ist Louis van Gaal gezwungen in der Abwehr umzustellen, da Demicelis am Mittwoch gegen Deutschland einen Jochbeinbruch erlitten hat. Daniel van Buyten wird wahrscheinlich nach seinem Muskelfaserriss wieder im Trikot der Bayern beginnen.

Head to Head:
Für die Kölner sind Spiele gegen den FC Bayern München immer etwas besonderes. Ohne auf die Statistiken zu schauen hat man das Gefühl, dass die Domstädter in München immer etwas zu holen im Stande sind, aber zu Hause regelmäßig alle Punkte an den Rekordmeister abtreten. So kommt es, dass die Hoffungen auf einen Heimsieg recht gering sind.
Ein Blick auf die Statistiken zeigt dann, dass dieses Gefühl, welches man beim Duell der beiden Mannschaften im Hinterkopf hat, vollkommen richtig ist. Haben die Kölner doch nicht nur im Hinspiel ein Unentschieden aus München entführt (0:0), sondern auch die drei Spiele vorher im Süden der Republik allesamt positiv gestaltet (2:1, 2:2, 2:2). Zu Hause spiegeln die Statisitken ebenfalls den ersten Eindruck wieder: Die letzten acht Heimspiele gegen Bayern gewannen die Gäste, der letzte Sieg der Kölner im eigenen Stadion datiert aus dem Jahr 1995 – das ist mittlerweile geschlagene 15 Jahre her.

Fazit:
Fraglich ist, ob in diesem Spiel das Gesetz der Serie gebrochen wird, denn eigentlich holen die Kölner immer nur auswärts etwas gegen die Bayern. Kurios, da man meinen sollte, vor den eigenen Fans müsste das eigene Spiel noch intensiver sein. Trainer Soldo hat aktuell wohl keinen Blick für die Statistik, sondern verlangt von seiner Mannschaft eine Steigerung vor den eigenen Fans. Diese werden schließlich seitens des Vereins genug malteretiert.

Quoten:
1. FC Köln: 8,40 @ betfair
Unentschieden: 4,60 @ betfair
FC Bayern München: 1,50 @ betfair




Die amüsante Bundesliga-Vorschau / 25. Spieltag

4. März 2010 / hans

 

Die Nummer 1 steht fest; sie wurde nominiert und sie wird es bleiben. René Adler von Bayer Leverkusen wird bei der WM in Südafrika das Tor der Deutschen Nationalmannschaft hüten – und Manuel Neuer von den Sportfreunden Königsblau sowie Rosa Wiese von Grün-Weiß Irgendwas dürfen ihm von der Bank aus moralische Unterstützung leisten. Und in der Bundesliga? Alles wieder normal – da ist und bleibt die Nummer eins der Rekordmeister aus dem Süden.

Der gibt am Samstag ein Gastspiel in Köln. Dort entging die U-Bahn nur knapp der Flutung und der FC im vergangenen Jahr nur knapp dem Abstieg. Okay, nicht ganz so knapp – aber gemessen am Anspruch Champions League, den die Fans immer wieder ins Spiel bringen, schaute es für den FC damals nicht gut aus und heute auch nicht. Lukas Podolski spielt am Rhein nicht besser als an der Isar und ein 0:0 im Derby gegen Leverkusen sollte auch ein einmaliges Erlebnis gegen eine Mannschaft von oben sein.

1. FC Köln – FC Bayern München Tipp 2

Die Mannschaft vom Neckar macht der Mannschaft, um die die Weser einen Bogen macht, die Aufwartung. Trotz des ehemaligen Ersatztorwarts von Arsenal haben die Schwaben in der Rückrunde einen großen Sprung gemacht; statt Abstieg geht es nun um Europapokal. Neu-Trainer Christian Gross sei Dank. Nun stimmen zwar auch bei Rosa Wiese und Tattoo-Thorsten die Ergebnisse wieder, aber ob das reicht, den Schwaben-Express auf Distanz zu halten, darf bezweifelt werden.

Werder Bremen – VfB Stuttgart Tipp 2

Knapp mit 0:1 verlor der HSV am Sonntag bei den Bayern. Das schmeckt den Norddeutschten bekanntermaßen überhaupt nicht – der Platz in der Europaliga ist in Gefahr. Ausgerechnet durch den Nordrivalen vom Weserbogen. Gut, dass da am Wochenende Hertha BSC in den Volkspark kommt. Der Tabellenletzte kämpft zwar verzweifelt, aber größtenteils erfolglos darum, die Rote Laterne abzugeben. Ob das ausgerechnet in der Nähe der Reeperbahn gelingt, darf bezweifelt werden.

Hamburger SV – Hertha BSC Tipp 1

Maurermeister Magath darf nach Derbysieg und Journalistenschelte einen kleinen Ausflug machen – zu Eintracht Frankfurt. Dort wirkte er vor gut zehn Jahren mal kurz und schmerzlos, ähm, -haft. Mittlerweile schwingt am Main Michael Skibbe das Szepter – und das ziemlich erfolgreich. Die Hessen sind Siebter und durchaus in Reichweite der Europaliga-Plätze. Mit ähnlichen Mitteln wie die Sportfreunde Königsblau: unspektakulär, aber sehr gut organisiert. Klingt nach einem Treffen auf Augenhöhe.

Eintracht Frankfurt – Schalke 04 Tipp X

Um real existierenden Klassen-Erhalts-Kampf geht es in Freiburg. Dort gastiert Hannover 96; und diese Mannschaft ist seit dem zweiten Trainerwechsel in dieser Saison immer noch punktlos. Der Wurm ist drin bei den 96ern – ob das immer noch mit Robert Enke zusammenhängt, sei dahingestelt. Fakt ist aber auch – wenn jetzt nicht bald Siege kommen, kommen nächstes Jahr Rot-Weiß Oberhausen und ein Turnverein aus Giesing, wenn es gegen Ruhrpottclubs oder nach München geht.

SC Freiburg – Hannover 96 Tipp X

Vom Tabellenstand her ist das Spiel zwischen Wolfsburg und Bochum noch irgendwie ein Nachbarschaftsduell. Aber trotz einer niederlagenfreien Serie des VfL aus dem Westen ist der VfL aus Niedersachsen Favorit. Die Klasse der einzelnen Spieler und die letzten Spiele machen die Mannschaft von Lorenz-Günther Köstner zu einem solchen. Auch wenn es mit einer Qualifikation für den internationalen Wettbewerb eher nichts mehr wird.

VfL Wolfsburg – VfL Bochum Tipp 1

Es gibt nur eine Borussia – nur welche? Diese Frage entscheidet sich am Samstag Abend. Dortmund empfängt Mönchengladbach. Die heimische Borussia kämpft um die Qualifikation für den Europapokal; die auswärtige steht im sicheren Mittelfeld. Noch steht sie auf einem entsprechenden Platz; aber das Derby im Tränenpalast Buer vergangenes Wochenende war auf dem Weg zum letztendlichen Erfolg nicht gerade hilfreich. Eine erneute Niederlage wäre dabei tödlich.

 Borussia Dortmund – Borussia Mönchengladbach Tipp 1

Mit Unentschieden-Serie zum Relegationsspiel – so in etwas kann man die Situation des 1. FC Nürnberg beschreiben. 2010 gewann die Mannschaft erst ein Spiel, aber weil Hannover 96 noch gar nichts gerissen hat, hat der Glubb die 96er vergangenes Wochenende einen Punkt hinter sich gelassen. Dummerweise kommt jetzt Bayer Leverkusen. Die Werkself ist zwar noch ungeschlagen – aber halt auch nicht mehr auf Platz eins. Ebenfalls dank zu vieler Unentschieden. Ein weiteres wird am Sonntag wohl nicht dazukommen.

1. FC Nürnberg – Bayer Leverkusen Tipp 2

Hoffenheim und Mainz beschließen den Spieltag – zwei Mannschaften, die um die Goldene Ananas spielen. Will Mainz aber nicht in den Abstiegsstrudel geraten, sollte im Kreichgau mindestens ein Unentschieden her. Nach dem unglücklichen und aus Sicht von Thomas Tuchel ärgerlichen 1:2 gegen Grün-Weiß Irgendwas bietet das Quasi-Derby eine gute Gelegenheit, die dort verlorenen Punkte zumindest zu einem Drittel zu kompensieren.

TSG 1899 Hoffenheim – 1. FSV Mainz 05 Tipp X

 

Bundesliga-Wetten (Quoten von Bwin):

Samstag, 6. März 2010
                   
Bundesliga, Deutschland

15:30    

1. FC Köln gegen FC Bayern München
1. FC Köln 8.00
X 4.15
FC Bayern München 1.40
Tipp 2

Eintracht Frankfurt gegen Schalke 04
Eintracht Frankfurt 3.50
X 3.25
FC Schalke 04 2.05
Tipp X    

Hamburger SV gegen Hertha BSC
Hamburger SV 1.45
X 4.00
Hertha BSC 7.00
Tipp 1        

SC Freiburg gegen Hannover 96
SC Freiburg 2.10
X 3.30
Hannover 96 3.30
Tipp X    

VfL Wolfsburg gegen VfL Bochum
VfL Wolfsburg 1.45
X 4.00
VfL Bochum 7.00
Tipp 1        

Werder Bremen gegen VfB Stuttgart  
Werder Bremen 2.00
X 3.25
VfB Stuttgart 3.65
Tipp 2 

18:30    

Borussia Dortmund – Borussia Mönchengladbach
Borussia Dortmund 1.60
X 3.60
Mönchengladbach 5.60
Tipp 1 

Sonntag, 7. März 2010
                   
15:30

1. FC Nürnberg gegen Bayer Leverkusen    
1. FC Nürnberg 5.25
X 3.50
Bayer Leverkusen 1.65
Tipp 2         

17:30    

TSG 1899 Hoffenheim gegen 1. FSV Mainz 05
1899 Hoffenheim 1.70
X 3.50
FSV Mainz 05 4.80
Tipp X    

(Letzte Woche 3:6)




2. Bundesliga: Düsseldorf zurück im Aufstiegskampf?

2. März 2010 / christoph

 

Fortuna Düsseldorf ist einfach nicht abzuhängen. Die Heimmannschaft der Esprit Arena bewieß im Montagabendspiel gegen Alemannia Aachen live im DSF, dass man im Aufstiegskampf noch lange nicht aufgegeben hat.

Die heimische Alemannia war phasenweise klar überlegen, erarbeitete sich 23:7 Torschüsse und wusste nach den schwachen letzten Auftritten wieder zu überzeugen. Was am Ende fehlte, waren die Tore. Bis vor wenigen Jahren war Aachen ein Topteams, was die Anzahl der eigenen Treffer betraf. Inzwischen aber enden die Partien viel öfter ohne positiven Gefühlsausbruch auf der Tribüne. Ob das neue Stadion schuld ist?

Düsseldorf bewieß hingegen genau die Qualitäten, die man haben muss, um am Ende ganz oben zu stehen. Ein Geniestreich von Harnik führte zum Traumtor und gleichzeitigem 0:1 Endstand. Das Lieblingsergebnis der Rot – Weißen kam damit erneut zustande, obwohl die Abwehr nicht so sicher wie gewohnt stand.

Damit rückt der Auswärtssieger von gestern auf Rang 4 in der Tabelle nach vorn, nur noch einen Erfolg getrennt von St.Pauli Hamburg und damit einem Relegationsplatz in Richtung Bundesliga. Hinzu kommt, dass die Paulianer seit dem Duisburg – Spiel (2:0) nicht mehr auswärts gewonnen haben und nun in die Allianz Arena zu den Münchner Löwen reisen müssen. Das Los in der Esprit Arena fiel auf Fürth. Eine spielstarke Wundertüte, doch für die Gäste wird es in dieser Paarung um nahezu nichts mehr gehen!

Muss sich Alemannia Aachen nun nochmal Gedanken um den Klassenerhalt machen? Ich möchte die Frage mit einem klarem "Nein" beantworten. Der Verein ist spielerisch viel zu stark für die weiter unten platzierten Teams, der Vorsprung wird problemlos ausreichen um in der 2.Bundesliga zu verweilen. Nächstes Jahr gelten wieder andere Maßstäbe, denn dann wird wieder die halbe Liga auf der Jagd nach einem Ticket in Deutschlands bester Spielklasse sein.

Der 1.FC Kaiserslautern hat dieses bereits 2009/2010 nahezu sicher. 10 Punkte auf Rang 4 und immerhin 7 auf den Playoffplatz sprechen eine beeindruckende Sprache, zumal am Wochenende nur der FSV Frankfurt auf die Pfälzer wartet. Doch kleine Gegner unterschätzen scheint eine Lieblingsaufgabe der Topteams in dieser Liga zu sein.




(30) Bulissimo! Der königliche Schreiber

2. März 2010 / joe

Bei diesem tollen Sport kann man gar nicht müde werden zu betonen, wie viele tolle Geschichten er uns an einem einzigen Wochenende erzählt. Ja, der König Fußball hat den königlichen Schreiber beauftragt den Spieltag mit Lichtblicken zu füllen und – sieh an – der Schreiber hat seinen Job hervorragend gemeistert. Wollen wir einmal sein Meisterwerk  anhand der Höhepunkte nacherzählen:

Erstens: Mohamadou Idrissou. Seine Disziplinlosigkeit haben wir bereits in der letzten Woche erörtert. Doch an diesem Wochenende hat er auch fußballerisch bewiesen, dass seine Aussagen - insbesondere der Bezug zwischen ihm und der Champions League doch sehr weit her geholt sind. So hat Mohamadou Idrissou zum Spiel der Freiburger in Mönchengladbach nur zwei Dinge beigetragen: Er lag zwischen der 82. und der 85. Minute im eigenen Strafraum auf dem Boden, um Zeit zu schinden. Und einen Reim.

Zweitens: Beim "5 gegen 2", gerne vor Trainingseinheiten oder in Halbzeitpausen wohl dosiert eingestreut, ist die Höchststrafe ein Beinschuss. Wer einen kassiert, ist der Depp. Wenn man das auf eine Bundesligaspiel überträgt, liebe Berliner, dann sieht das wie folgt aus: Zwei Beinschüsse – zwei Gegentore – null Punkte. Und genau so wars gegen Hoffenheim. Erst ließ sich Kapitän Arne Friedrich von Demba Ba tunneln und dieser netzte ein, dann öffnete Steve van Bergen gegen Ibisevic die Beine und schon war das Unternehmen Klassenerhalt weit in die Ferne gerückt. Symbolisch könnte man nun auf die Metapher mit dem Licht am Ende des Tunnels verweisen. Dies wird an dieser Stelle unterlassen, denn wer Letzter ist braucht nicht noch einen drauf. Nicht in dieser Woche.

Drittens: Bundesliga torlos. Was war denn da los? Dass die Deutschen für ihre geordneten Abwehrreihen bekannt sind, ist nichts Neues. Aber das wissen wir doch. Das muss doch nicht so deutlich unter Beweis gestellt werden. An dieser Stelle müssen wir Berlin, Bochum, Nürnberg, Hannover, Hamburg, Leverkusen und Köln an den Pranger stellen. Diese sieben Mannschaften blieben nämlich am Wochenende ohne Torerfolg, was zufolge hatte, dass der Spieltag mit fanfreundlichen 15 Toren in neun Spielen zu Ende ging. In der Konferenz am Samstagnachmittag konnte man getrost zwei bis drei Nebenbeschäftigungen einrichten. Dass in der zweiten Halbzeit nur noch drei Tore fielen, sagt alles.

Viertens: Um etwas internationaler zu werden, sollten wir dem Schreiber des Königs auch noch die Höhepunkte aus Spanien und England zu Gute halten. So hat er einen brillanten Plot zu Chelsea London gegen Manchester City geschrieben. Beide Mannschaften gehen zum Händeschütteln aneinander vorbei. John Terry ist der erste Londoner. Die Citizens laufen in Reih und Glied an ihm vorbei. Geben ihm die Hand. Doch Wayne Bridge – mit dessen damaliger Freundin der verheiratete John Terry geschlafen hatte und der (Wayne Bridge) daraufhin seine Nationalmannschaftskarriere an den Nagel gehangen hatte – verweigert dem Londoner Kapitän den Handschlag. Man kann es sich nicht häufig genug ansehen. Einfach stark.

Fünftens: Anmerkung zum Handschlag-Video. Sollten Sie das Video gesehen haben. Gucken Sie es sich noch einmal an und achten sie auf Craig Bellamy. Das ist der Kleine, der nur wenige Meter vor Wayne Bridge läuft. Auch er hat eine Meinung zu John Terry. Sehen Sie selbst.

Sechstens: Vom Höhepunkt der Premier League nun zum Höhepunkt der Primera División. Wir steigen ein in der 26. Minute des Topspiel zwischen Atlético Madrid und dem FC Valencia. Valencia führt bereits mit 1:0, spielt aber alles andere als gut. Zumindest die Art und Weise wie sie sich von Atlético dominieren lassen, lässt nicht erkennen, dass sie einen Anspruch auf die Champions League Teilnahme stellen. Aber weiter im Text. Atlético-Stürmer Aguero (Achtung: Der spielt auch am Mittwoch gegen Deutschland) nimmt Valencia-Verteidiger Marchena den Ball ab. Dieser foult ihn daraufhin. Aguero lässt sicht nicht fallen, spielt Marchena aus und der Verteidiger klärt im Strafraum mit der Hand. Das ist in etwa ein kurzer Abriss des Geschehens. Danach rennen alle Madrilenen aufgeregt zu Perez Burull – Schiedsrichter der Begegnung. Der hat nichts gesehen. Seine Assistenten auch nicht. Alle anderen im Stadion schon. Marchena beginnt sich das Gesicht zu halten (!). Der vierte Offizielle – ja genau der zwischen den Trainerbänken. Also der vierte Offizielle, der der sich ausschließlich mehr oder weniger auf Höhe der Mittellinie, die bekanntlich recht weit weg von den jeweiligen Strafräumen ist, aufhält, hat auch eine Meinung zu der Geschichte. (Jorge Figueroa Vázquez heißt der gute Mann übrigens) Er weißt Perez Burull daraufhin, dass es Hand war. Perez Burull rennt zum Elfmeterpunkt, um dann auf ihn zu zeigen und zeigt Marchena dann – mit zugegeben nicht wirklich eleganter Körperhaltung – die rote Karte, weil dieser der letzte Mann war. Danach rennen alle Spieler von Valencia aufgeregt zu Perez Burull.

Siebtens: Noch ein Wort zu Marchena. Aufgrund guter Leistungen beim Europameisterschafts-Triumph der Spanier wird Marchena wahrscheinlich wieder in der Startelf der "Roja" stehen. Auch während der WM in Südafrika. Momentan scheint das – angesichts der spielerischen Klasse der Iberer – die einzige Möglichkeit die starken Spanier aus dem Turnier zu kicken. Nach der Vorrunde muss man nur einen Bock von Marchena provozieren und ihn provozieren. Der tritt nämlich gerne und unbedacht. Mit einem mehr auf dem Platz geht das dann auch gegen Spanier. Marchena sah übrigens gegen Atlético in der ersten Spielminute vollkommen berechtigt Gelb, wegen eines überharten Einsteigens. Das wird schon. Die Hoffnung der Fußballwelt liegen auf seinen Schultern.

Achtens: Den Bayern sei dann endlich mal – getreu dem Motto das Beste kommt am Ende – die Ehre gegönnt die Letzten zu sein. Mit dem Heimsieg gegen Hamburg eroberten die Münchener nach einer gefühlten Ewigkeit die Tabellenspitze zurück. Platz 1 um genau zu sein. Allerdings war das Spiel weit von einem Spitzenspiel entfernt. Das sieht man schon daran, wenn der "Kicker" Arjen Robben als "Spieler des Spiels" auszeichnet und dabei gleichzeitig feststellt, dass der Holländer "nach der Pause kräftemäßig abbaute". Sprich in der ersten Halbzeit ganz gut gewesen zu sein, hat gereicht. Hier bleibt nichts anderes übirg als auf Punkt Drei zu verweisen.

Man kann ihn nur mögen, den Schreiber des Königs.

Die Fußball Kolumne Bulissimo! erscheint jeden Dienstag und befasst sich mit der Bundesliga, aktuellen Stammtischthemen des Fußballs und Kuriositäten rund um den Lederball.




Topspiel des 24. Spieltags: Bayern München – Hamburger SV

28. Februar 2010 / joe

Am Sonntag, den 28. Februar 2010, findet in der Allianz Arena in München der Nord-Süd Gipfel zwischen dem Hamburger SV und dem FC Bayern München statt. Das Topspiel des 24. Spieltags der 1. Bundesliga schließt nicht nur den Monat Februar, sondern auch einen Spieltag voller theoretischer Höhepunkte. Denn nur selten beginnt ein Spieltag mit dem Revierderby am Freitagabend, bietet am Samstagabend ein rheinisches Derby, um am Sonntag das Niedersachsen-Derby zu präsentieren und den Spieltag abschließend mit dem Nord-Süd Gipfel zu garnieren. Durch das Stolpern der Leverkusener gegen Köln (0:0) hat Bayern München nun die Möglichkeit die Tabellenführung zu übernehmen. Der Hamburger SV muss gewinnen, um in der Vergabe der Champions League Plätze noch ein Wörtchen mitreden zu können. Die Norddeutschen befinden sich nach dem Schalker Derby-Sieg bereits acht Punkte hinter Königsblau. Außerdem könnte man den Abstand auf einen nicht-europäischen Platz auf bis zu fünf Punkte ausbauen, was angesichts der Mannschaft die auf Platz sechs steht (Werder Bremen) ein zusätzlicher Reiz für das Hamburger Fanlager ist.
Das Schiedrichterteam um Lutz Wagner wird die Partie leiten. Anpfiff ist um 17:30 Uhr.

FC Bayern München:
Es winkt die Tabellenführung für Louis van Gaal. Doch der Gegner heißt Hamburg und ist in der Allianz Arena kein gern gesehener Gast (siehe Head to Head). Unter der Woche konnten die Münchener ruhen und profitierten damit ein wenig vom neuen Endrunden-System der Champions League.
Personell wird bei den Münchenern wieder die Flügelzange um Frank Ribery und Arjen Robben beginnen. Die beiden Außenspieler bieten einerseits viele Optionen in der Offensive, machen den Bayern aber auf der anderen Seite viel Abwehr in der Defensive, da beide im Rückwärtsgang ungeschickt zu Werke gehen.
Am letzten Spieltag in Nürnberg ging die Münchener Siegesserie zu Ende. Im Frankenland überzeugte man keineswegs (1:1) und es schien als ob die Bayern nicht nur zwei Spieler an den Club ausgeliehen hätten, sondern auch noch entsprechende Milde beim Auffeinandertreffen haben gelten lassen. Vorher hatten die Münchener leichtfüssig gegen die halbe Liga gewonnen. Auch eine Serie von vier Bundesligaspielen mit mindestens drei Bayern-Toren ging gegen Nürnberg zu Ende.
Aus zwölf Heimspielen holten die Bayern bei acht Siegen und vier Unentschieden 28 Punkte nur Leverkusen ist bei gleicher Anzahl von Spielen besser (29). Mit einem Torverhältnis von 25:9 in der Allianz Arena stellen die Münchener widerrum den zweitbesten Wert der Liga. Nur Leverkusen hat eine bessere Bilanz.
Doch bei aller Euphorie über die eigene Heiimbilanz sollte man sich nicht blenden lassen. Hamburg hat in der Fremde in dieser Saison erst ein einziges Mal verloren.

Hamburger SV:
Mit ein wenig Dusel aber letztendlich verdient, gelang dem unter der Woche Hamburger SV gegen den PSV Eindhoven die Qualifikation für das Achtelfinale der Europa League. Nachdem die Hanseaten zu Hause kein Gegentor bekommen hatten und im Hinspiel als Sieger vom Platz gegangen waren, wurde es im Rückspiel in Holland knapp. Die erste Halbzeit dominierten die Niederländer nach Beliebn und führten folgerichtig mit 2:0 zuur Pause. Ein Geniestreich von Trochowski, den Petric ebenso wertvoll vollendete, sowie ein Foulelfmeter von Trochowski bdeuteten den Ausgleich für den Vertreter der Bundesliga. Die Norddeutschen waren dann in den letzten Minuten etwas zu sorglos und kassierten nach einem Torwartfehler das 2:3. Frank Rost hielt ansonsten tadellos. Aufgrund der Auswärtstorregelung lösten die Hamburger das Ticket für das Achtelfinale. Gegner dort ist Anderlecht.
Diesen Aufwind sollten die Hamburger mit nach München nehmen. Dieser Aufwind sollte sie positiv stimmen und die zuletzt etwas magere Ausbeute in der Bundesliga vergessen lassen. Denn die Hamburger gewannen lediglich eins der letzten fünf Bundesligaspiele. Nachdem man in Dortmund den kürzeren gezogen hatte (0:1), konnte man auch die Spiele gegen Wolfsburg (1:1) und in Köln (3:3) nicht siegreich gestalten. Gegen Wolfsburg half ein Freistoß von Piotr Trochowski im letzten Atemzug des Spiels zum Unentschieden. In Köln führte man bereits mit zwei Toren Unterschied ehe die Domstädter ausglichen. Am Wochenende darauf gewann man in Stuttgart (3:1) und am letzten Spieltag spielte man zu Hause torlos Unentschieden gegen Frankfurter, von denen man sich entschieden hätte absetzten können mit einem Sieg.
Nun geht es zu den Bayern. Große Bayern, die gegen Hamburg aber nicht ganz so groß erscheinen.
Kapitän David Jarolim hat gegen Frankfurt sein Gelbsperre abgesessen und wird in München wieder in der Startelf stehen. Marcell Jansen hat das Länderspiel am Mittwoch gegen Argentinien abgesagt. Sollte er trotz seiner Krankheit in der Allianz Arena auflaufen, wäre das ein herber Schlag für Joachim Löw. Damit ist nicht zu rechnen.

Head to Head:
Seitdem die Bayern ihre Heimspiele in der Allianz Arena austragen, ist München für die Hamburger ein ruhiges Pflaster geworden. Bisher mussten die Norddeutschen noch nicht ein einziges Mal die Arena als Verlierer verlassen. Immer brachten sie etwas zählbares zurück in den Norden – zumindest in der Bundesliga. Im DFB Pokal schied Hamburg in der Allianz Arena aus dem Wettbewerb aus.
Darauf folgten vier Duelle in München. Bei den ersten beiden Aufeinandertreffen mussten die Münchener alle Punkte in den Norden Deutschlands abwandern lassen. Die letzten beiden Spiele in der Allianz Arena endeten Remis – so auch in der vergangenen Spielzeit (2:2). Das Hinspiel gewann Hamburg – wie auch ein Freunschaftsspiel zu Beginn der Saison – mit 1:0.  Nur zwei der letzten 10 Bundesligaspiele konnte München gegen Hamburg gewinnen. Seit sechs Spielen ist Bayern ohne Sieg.

Fazit:
Durch das Weiterkommen in der Europa League werden die Hamburger das verlorengegangene Selbstbewusstsein wieder aufgetankt haben und mit breiter Brust nach München fahren. In München erwartet sie ein heißer Tanz, denn alle Waffen des Rekordmeisters sind geschliffen. Mit Robben, Ribery, Müller und Gomez wird die Bayrische Express-Offensive anrollen. In der Hinterhand hat Louis van Gaal immer noch Olic und Klose. Insbesondere den Kroaten sollten die Hamburger kennen und zu fürchten wissen. Die Norddeutschen werden mitspielen müssen und die Münchener Abwehr, in der ein angeschlagener van Buyten auflaufen könnte, fordern. Aber den kennen die Hamburger bekanntlich auch.

Quoten:
FC Bayern München:
1,95 @ betsson
Unentschieden: 4,42 @ betfair
Hamburger SV: 7,75 @ unibet















































  Sportwetten-Wettbasis Beste Online Wettanbieter Wettbüro-Bewertungen Livescores Bonus-Beschreibungen Newsletter  
  Bonus-Angebote Wett-Tipps Sportwetten Artikel Quiz Besser wetten Sportwetten News  
© 2002-2010 wettbasis.com Sportwetten