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Australien Open – Finale der Herren!

30. Januar 2010 / dominic

Am morgigen Sonntag werden die Australien Open 2010 beendet – der Höhepunkt hierbei wird das Herrenfinale zwischen dem Schweizer Ausnahmekönner Roger Federer und dem Briten Andy Murray sein. Beide konnten sich in ihren Halbfinal-Spielen erwartungsgemäß durchsetzen. Hier die Ergebnisse aus dem Halbfinale:

Andy Murray - Marin Cilic 36 64 64 62

Roger Federer - Jo-Wilfried Tsonga 62 63 62

 

Vorschau auf das Finale

Roger Federer 1.64 – Andy Murray 2.54 von Betfair

Das erste Halbfinale bestritt der Brite Murray gegen den Kroaten Cilic. In der letzten Vorschau prognostizierte ich, dass Cilic zu Beginn noch gut mithalten kann und dass ich denke, dass er den ersten Satz gewinnen wird. So war es dann auch. Cilic spielte ganz gut und Murray hatte größere Probleme mit der geraden Spielweise des Kroaten zurecht zu kommen. Im zweiten Satz konnte Murray mit einem sehr spektakulären Punkt das Break zum 4-2 realisieren und dies war dann das langsame Ende für den Kroaten. Man merkte Cilic klar und deutlich an, dass er schon drei schwere 5-Satz Spiele in den Knochen hat und dass Murray über die bessere Fitness verfügte. Cilic unterliefen immer mehr unerzwungene Fehler und Murray spielte konzentriert weiter und konnte sich schlussendlich problemlos durchsetzen. Insgesamt unterliefen Cilic 54 UE, deutlich zu viel (Murray lediglich 29). Andy Murray ist wohl der stärkste Andy Murray den es je gab. Er spielt sehr konzentriert und er bringt so gut wie jeden Ball wieder zurück. Für Murray ist es das zweite Grand-Slam Finale nach den US Open 2008, bei denen er im Finale Roger Federer unterlag. Und eben jener ist auch dieses Mal wieder sein Kontrahent. Lediglich 88 Minuten benötigte Federer gegen Tsonga um den Finaleinzug perfekt zu machen. Der Schweizer spielte beeindruckendes Tennis und lies seinem Gegenüber nicht den Hauch einer Chance. Tsonga hatte im ganzen Spiel keinen einzigen Breakball und fand nie ins Spiel. Den zweiten Matchball konnte Federer nutzen und steht nun zum 22. Mal in einem Grand-Slam Finale. Im H2H zwischen Federer und Murray hat der junge Brite die Nase vorne. Sechs der insgesamt zehn Duelle konnte Murray für sich entscheiden. Doch die letzten zwei Spiele gingen an den Schweizer. Auf den Schultern von Murray lastet mal wieder ein großer Druck, Großbritannien wartet seit Ewigkeiten auf einen Grand-Slam Sieg und von Murray wird das schon lange gefordert. Im bisherigen Turnierverlauf gab Murray erst einen Satz ab und konnte stets überzeugen. Doch wird er im Finale dem Druck standhalten können und Federer bezwingen können? Dies wage ich zu bezweifeln. Der Schweizer zeigte gegen Tsonga seine Extraklasse und auf seinen Schultern lastet kein Druck. Für ihn ist ein Grand-Slam Finale mittlerweile etwas ganz Normales. Die Quoten sehen Federer auch als Favoriten - und dies zurecht. Ich denke, dass wir hier ein spannendes Finale sehen werden, welches nicht in drei Sätzen entschieden wird. Murray hat sicherlich die Mittel um den Schweizer zu besiegen, doch ich sehe Federer phsychisch und auch physisch im Vorteil und denke, dass sich Federer in vier oder fünf Sätzen durchsetzen wird. 

 

Unser News-Autor Christoph wird im Laufe des morgigen Tages dann einen Rückblick auf die Australien Open 2010 werfen. Hoffen wir auf ein sehenswertes Finale auf hohem Niveau!

 

Ebenso wie die Spiele der vergangenen 2 Wochen, können Sie auch das Finale im Live Stream von Bet365 live sehen!




Australien Open – Halbfinale der Damen!

27. Januar 2010 / dominic

 

Chinesische Festspiele bei den Australien Open in diesem Jahr. Damit hätte wohl niemand gerechnet, dass wir im Halbfinale zwei Chinesische Spielerinnen begrüßen dürfen. Die Ergebnisse der vier Viertelfinale waren:

Serena Williams - Victoria Azarenka 46 76 62

Na Li - Venus Williams 26 76 75

Justine Henin - Nadja Petrova 76 75

Jie Zheng - Maria Kirilenko 61 63

 

 

Bereits heute Nacht werden die beiden Halbfinale ausgetragen. Dies sind (Quoten von Betfair):

Serena Williams 1.18 – Na Li 6.20

Justine Henin 1.28 – Jie Zheng 4.50

 

Analyse

Das erste Halbfinale werden heute die Titelverteidigerin Serena Williams und die Chinesin Na Li absolvieren. Serena Williams war in der gestrigen Nacht eigentlich schon ausgeschieden. Sie lag bereits mit 4-6 und 0-4 hinten. Azarenka war schon so gut wie sicher im Halbfinale, doch Serena kämpfte und holte Game für Game auf. Die Quoten auf Victoria Azarenka waren schon weiter unter 1,10. Den zweiten Satz konnte Serena im Tiebreak knapp für sich entscheiden. Und im dritten und entscheidenden Satz war dann die physische Verfassung von Serena Williams der große Vorteil und konnte sich doch noch durchsetzen. Ein ähnliches Bild war beim Spiel der anderen Williams zu sehen. In diesem konnte Venus den ersten Satz klar und deutlich mit 6-2 gewinnen. Im zweiten Satz wurde Na Li - welche auch noch ihren Hochzeitstag feierte - stärker und stärker und war Venus ebenbürtig. Den zweiten Satz konnte sie sich im Tiebreak holen und im dritten Satz gab es dann noch einige Breaks. Schlussendlich konnte sie den dritten Matchball nützen und verhinderte somit den Sister-Act im Halbfinale. Na Li erzielte zwar weniger Punkte als Venus aber dennoch war ihr Sieg durchaus verdient. Venus sah sich zu früh in Sicherheit und wurde dann bitterböse überrascht. Doch in meinen Augen wird der Erfolgslauf der Chinesin heute Nacht gestoppt werden. Serena schlug gestern überragende 57 (!) Winner und 17 Asse. Die Quotenverteilung ist gerecht und Serena wird auch wieder ins Finale einziehen. Unter Umständen kann man sogar die Satzwette 2:0 für Serena gewettet werden. Die aktuelle Quote hierfür beträgt 1,62 bei Betfair.

Danach folgt dann das zweite Halbfinale zwischen der belgischen Comebackerin Justine Henin und der zweiten Chinesin, Jie Zheng. Henin konnte in einem eher schwachen Spiel gegen Petrova die Oberhand behalten. Im ersten Satz war Henin rasch mit Break vor aber kassierte dann doch noch das Rebreak. Erst im Tiebreak konnte sie den Satz für sich entscheiden. Im zweiten Satz war Petrova rasch mit 3-0 und Doppelbreak in Führung, doch dann fingen ihre Nerven mal wieder an zu flattern – wie schon in der letzten Preview beschrieben, ihre große Schwäche. Henin wäre an diesem Tag sicherlich zu schlagen gewesen sein, da sie sehr große Probleme mit ihrem ersten Aufschlag hatte und auch sonst nicht so druckvoll gespielt hat wie man es von ihr gewohnt ist. Ihre Gegnerin – Jie Zheng - konnte sich problemlos gegen Kirilenko durchsetzen. Jie Zheng ist nach Wimbledon 2008 nun zum zweiten Mal in einem Halbfinale eines Grand-Slam Turniers. Jie Zheng spielte gegen die schöne Kirilenko sehr stark und praktizierte kaum unerzwungene Fehler - lediglich neun. Im Halbfinale gegen Henin trifft sie nun auf ihr Idol und Vorbild. Für beide wäre es ein riesen Erfolg wenn sie sich für das Finale qualifizieren. Beide Damen befinden sich in einer sehr guten Form. Ich denke, dass sich hier Henin durchsetzen wird aber, dass das Match knapper wird als es die Quoten ausdrücken. Eine 1.28 ist in meinen Augen hier zu gering und es sollte – wenn möglich – abgewartet werden oder zu Beginn sollte man Henin small layen.

 

 




Australien Open – Viertelfinalis der Damen!

25. Januar 2010 / dominic

Nachdem die Viertelfinalis der Herren schon unter die Lupe genommen wurden, widmen wir uns heute den Frauen. Bereits um 1 Uhr in der heutigen Nacht beginnen die Viertelfinal Spiele der Frauen. Zuerst ein Überblick auf die restlichen vier Begegnungen (mit den Quoten von Betfair).

 

Justine Henin 1.42 – Nadja Petrova 3.30

Jie Zheng 1.72 – Maria Kirilenko 2.34

Na Li 2.96 – Venus Williams 1.51

Serena Williams 1.33 – Victoria Azarenka 3.75 (Quoten noch sehr schwankend)

 

Analyse

Eröffnen werden heute die belgische Comebackerin Justine Henin und die Russin Nadja Petrova das Viertelfinale. Henin merkt man kaum an, dass sie die letzten Monate und Jahre nicht auf der WTA-Tour unterwegs war. Tennis verlernt man eben nicht. Im Achtelfinale konnte sich Henin in drei Sätzen gegen ihre belgische Landsfrau Yanina Wickmayer durchsetzen. Alles in allem hat sie sogar um drei Punkte weniger gemacht als Wickmayer. Dies geschah aufgrund des sehr deutlichen zweiten Satzes – welchen Wickmayer mit 6-1 für sich entscheiden konnte. Auffallend war auch die relativ hohe Anzahl an unerzwungenen Fehlern. 41 an der Zahl. Jedoch hat Henin auch ein sehr druckvolles Spiel und da passiert es öfters mal, dass ein Ball ins Aus geht. Ihre heutige Gegnerin konnte sich gegen ihre russische Landsfrau Kuznetsova in drei Sätzen durchsetzen. Petrova hatte in diesem Spiel jedoch viele Probleme mit ihrem ersten Aufschlag - lediglich 55 % kamen ins Feld. Doch im dritten Satz konnte sie sich klar mit 6-1 gegen Kuznetsova durchsetzen und steht verdient im Viertelfinale. Schlussendlich hat sie 11 Punkte mehr erzielt als Kuznetsova (100 zu 89). In diesem heutigen Spiel sehe ich Henin klar in der Favoritenrolle. Henin ist auf alle Fälle physisch stärker und in den wichtigen Situationen werden Henin sicherlich nicht so die Nerven flattern wie Petrova. Pro Henin!

Das zweite Viertelfinale am heutigen Tag ist das Spiel zwischen der Chinesin Jie Zheng und dem Tennis-Beauty Maria Kirilenko. Die zwei Damen erwartete nach der Auslosung wohl kaum jemand im Viertelfinale. Kirilenko profitierte im Achtelfinale von der verletzungsbedingten Aufgabe von Dinara Safina beim Stand von 5-4. Safina knickte um und verletzte sich am Knöchel und konnte nicht mehr weiterspielen. Kirilenko konnte sich dadurch viele Kräfte sparen und trifft nun auf Jie Zheng. Diese konnte in sich klar und verdient in zwei Sätzen gegen Alona Bondarenko. Vor allem ihr erster Aufschlag kam sehr oft (in 80 % der Fälle) jedoch konnte sie lediglich 50 % der Punkte dann machen. Somit war es auch wenig verwunderlich, dass Bondarenko zu 13 Breakbällen kam, davon konnte sie fünf nützen. Die Chancenverwertung von Jie Zheng war beeindruckend. Sieben Breakbälle konnte sie sich erspielen und davon verwertete sie sechs an der Zahl. Kirilenko überzeugte mich mit ihren bisherigen Auftritten noch nicht – zu oft profitierte sie von den Fehlern der Gegnerin. Und Jie Zheng lies vor allem gegen Bondarenko zu viele Chancen zu. Ich erwarte hier ein knappes Spiel in dem sich schlussendlich Jie Zheng durchsetzen wird. 

Das nächste Viertelfinale bestreitet dann die zweite Chinesin – Na Li - gegen Venus Williams. Venus verlor heute Nacht gegen Schiavone überraschenderweise den ersten Satz und gewann dann Satz zwei und drei sehr klar mit 6-2 und 6-1. Schiavone konnte die wenigen Chancen, die sie bekam, gut nützen und konnte deshalb den ersten Satz für sich entscheiden. Venus erarbeitete sich 15 Breakbälle und konnte davon acht nützen. Venus spielte in Satz zwei und drei beeindruckendes Tennis und lies Schiavone nicht mehr den Hauch einer Chance. Zwar spielte Schiavone auch sehr stark – was auch an den Statistiken zu erkennen ist – aber ihre Gegnerin war einfach zu stark. Na Li sorgte für eine große Sensation. Sie bezwang die an Nummer vier gesetzte Dänin Caroline Wozniacki. Die Dänin erzielte im gesamten Spiel lediglich drei (!) Winner, Na Li hingegen auf 21 Winner. Der Sieg war auf alle Fälle verdient. Zwar spielt Na Li zur Zeit auf einem sehr guten Level aber ich denke, dass auch für Sie Endstation sein wird gegen Venus Williams. Die 1.50 finde ich auch gut quotiert für Venus und ist in meinen Augen eine Wette wert. 

Das letzte Viertelfinale bestreitet die zweite Williams und die Weißrussin AzarenkaSerena konnte heute die australische Lokalmatadorin Sam Stosur klar in zwei Sätzen bezwingen. Zu Beginn der Australien Open wurde viel über ihren Gesundheitszustand gerätselt, doch mittlerweile sollte klar sein, dass sie fit ist. 30 ihrer 62 erzielten Punkte waren Winner und sie konnte drei von vier Breakbällen nützen. Zudem erzielte sie zu 86 % den Punkt, wenn der erste Aufschlag kam. Für Azarenka sah es lange Zeit so aus, als ob sie sich verabschieden müsste. In den bisherigen vier Duellen mit Zvonareva konnte Azarenka noch keinen einzigen Satz für sich entscheiden. Und in Duell fünf sah es ebenfalls lange nach einem 2-0 Satzsieg für Zvonareva aus. Zvonareva gewann den ersten Satz verdient und Azarenka hatte schon einige Probleme ihre Nerven in den Griff zu bekommen. Im zweiten Satz gelang Zvonareva auch früh das Break und sie führte schon mit 4-2 im zweiten Satz. Lediglich zweimal den Aufschlag halten und sie wäre durch gewesen. Doch danach hatte die bekannte Psycho-Zvona ihren Auftritt. Führte sie noch konfortabel mit Satz und Break im zweiten Satz bei 4-2 so sah es am Ende komplett anders aus. Kein einziges Spiel konnte Zvonareva gewinnen und gab 10 Games in Folge ab. So entschied Azarenka den zweiten Satz noch mit 6-4 für sich und den dritten dann gar mit 6-0. Insgesamt hatte Azarenka 20 (!) Breakbälle. Der zweite Satz war für Azarenka sicherlich glücklich, jedoch war sie im dritten Satz dann auch mindestens eine Klasse stärker als Zvonareva. Und so konnte die Weißrussin nicht nur ihren ersten Satzgewinn bejubeln sondern auch den Einzug ins Viertelfinale. Der Volumen auf dem Markt ist momentan noch sehr gering bei Betfair und deshalb sind die Quoten noch nicht ganz ausgeglichen. Doch Serena ist nicht umsonst die klare Favoritin in diesem Duell und ich denke auch, dass sie sich in zwei Sätzen durchsetzen wird. Somit würden wir im Halbfinale zum wiederholten Male den Sister-Act zwischen Serena und Venus sehen. Azarenka zwar mit einem klaren Sieg gegen Garbin (in Runde 3) jedoch gegen Zvonareva befand sie sich weitestgehend auf einem eher schwachen Niveau. Die Power und der starke Aufschlag von Serena werden den Ausschlag pro Serena geben.

 

Auch hier möchte ich nochmals erwähnen, dass die Vorschau auf keinen Fall eine Konkurrenz zu den sehr guten News von Christoph darstellen sollte. :-)  

 




Australien Open – Rückblick auf die deutschsprachigen Spieler Teil 3

23. Januar 2010 / dominic

Roger Federer – der letzte Mohikaner!

Einmal mehr ist König Roger der einzig verbliebene deutschsprachige Spieler bei einem Tennis Turnier. Gleich vorweggenommen, bei den diesjährigen Australien Open konnte lediglich der Schweizer das Viertelfinale erreichen. Doch nüchtern betrachtet ist dies keine große Überraschung da die Auslosung schon in Runde drei sehr schwierige Lose für die deutschsprachigen Spieler gebracht hat. Doch alles der Reihe nach.

 

Deutschland

Vorgestern war kein guter Tag auf dem Rod Laver für die deutschen Spieler. Nacheinander verabschiedeten sich Florian Mayer, Philipp Kohlschreiber und Angelique Kerber erwartungsgemäß. Florian Mayer spielte wohl das Spiel seines Lebens und konnte den zweiten Satz gegen den Gaucho Del Potro gar mit 6-0 für sich entscheiden. Auch in den Sätzen drei und vier hatte er durchaus Chancen den US-Open Sieger zu knacken. Doch in den wichtigen Situationen fehlte dann doch die nötige Konstanz. Doch allen Respekt zu dieser sehr starken Leistung. Ihm folgte dann Kohlschreiber gegen Rafa Nadal. Viele sahen einen glasklaren Sieg für Nadal als sicher an. Doch weit gefehlt. Die ersten zwei Sätze gingen zwar an Rafael Nadal doch schon in diesen Sätzen spielte Kohli sehr gutes Tennis und hätte wohl gegen sehr viele Gegner das bessre Ende für sich gehabt. Doch auf der anderen Seite stand eben kein geringerer als Rafael Nadal. In Satz drei konnte Kohli dann früh ein Break realisieren und transportierte dieses durch und nahm Nadal sogar nochmals den Aufschlag ab. Der vierte Satz war wieder sehr ausgeglichen und es gab viele Breakbälle auf beiden Seiten. Mitte des vierten Satzes gab es auch eine verbluffende Statistik. Zu diesem Zeitpunkt erzielte Kohli 119 Punkte und sein Gegenüber Nadal lediglich 118. Den vierten Satz konnte dann doch noch die spanische Nummer eins für sich entscheiden. Das letzte Spiel war dann das der deutschen Qualifikantin Angelique Kerber gegen Svetlana Kuznetsova. Im ersten Satz spielte Kuznetsova grauenvolles Tennis und beschenkte Kerber mit dem Satzgewinn. Kerber machte kaum einen Punkt selbst und profitierte immer wieder von den vielen unerzwungenen Fehler von Kuznetsova. In Satz zwei gelang Kuznetsova früh das Break und man dachte nun, dass das Spiel in die andere Richtung kippen wird. Weit gefehlt – direktes Rebreak zu 0. Gegen Satzende hin sah es immer mehr nach der ganz großen Sensation aus - doch leider blieb diese aus. Den zweiten Satz konnte Kuznetsova noch glücklich für sich entscheiden und den Dritten dann verdient gewinnen. Kerber profitierte zwar oft von den Fehlern Kuznetsova’s jedoch spielte sie in Satz zwei und drei dann auch sehr gut für ihre Verhältnisse. 

 

In der heutigen Nightsession gewann dann der 24-jährige Franzose Jo-Wilfried Tsonga mit 3-1 in den Sätzen gegen Tommy Haas. Schlussendlich war die bessere Athletik und der starke Aufschlag der Unterschied. In kritischen Situationen konnte Tsonga sich immer wieder auf den Aufschlag verlassen und machte dadurch sehr viele freie Punkte. Bitter jedoch – im vierten Satz führte Haas bereits mit 5-4 und servierte auf den Satzausgleich. Doch Tsonga gelang das Break zum 5-5, brachte dann seinen Aufschlag sicher durch und konnte nochmals Tommy Haas den Aufschlag abnehmen und feierte den Einzug ins Achtelfinale. 

 

 

Svetlana Kuznetsova - Angelique Kerber 36 75 64

Jo-Wilfried Tsonga - Tommy Haas 64 63 16 75

Juan Martin del Potro - Florian Mayer 63 06 64 75

Rafael Nadal - Philipp Kohlschreiber 64 62 26 75

 

Österreich

Für Stefan Koubek sollte es das Wichtigste Spiel seit langem werden. Leider nur sollte. Schon vor dem Spielbeginn plagte sich der letzte verbliebene Österreicher mit Fieber herum aber er wollte unbedingt antreten in seinem Drittrundenspiel gegen Verdasco. Nachdem der erste Satz relativ rasch mit 6-1 verloren ging, gab der Österreich dann w.o. und damit war das Abenteuer Australien Open auch für ihn beendet.

Fernando Verdasco - Stefan Koubek 61 w.o.

 

Schweiz

Wie schon im ersten Teil beschrieben, ist Roger Federer der einzige verbliebene. Gegen den Spanier Albert Montanes stellte sich auch niemals die Frage nach dem Sieger. Roger Federer hatte kaum Probleme mit Montanes. Im gesamten Spiel verbuchte der Spanier keinen einzigen Breakball. Federer servierte sehr stark und konnte deshalb in den Returnsgames vermehrt Risiko eingehen. Jedoch sagte er im Interview danach selbst, dass er mit der Qualität der Returns nicht ganz zufrieden war. Doch er blickt optimistisch auf die nächste Runde. In dieser geht es dann gegen den australischen Lokalmatadoren Lleyton Hewitt. Dieser gewann durch eine Aufgabe des Zyprioten Baghdatis mit 6-0 und 4-2. 

 

Für den zweiten Schweizer – Stan Wawrinka - war nach Runde 3 auch Schluss. Im ersten Satz konnte er sich gegen Cilic noch durchsetzen, doch Cilic war nicht mehr wieder zu erkennen nach seinem Spiel gegen den Youngster Tomic. Starke Winner und ein starkes Service waren der ausschlaggebende Punkt für den Vier-Satz-Sieg von Cilic. Im zweiten Satz hatte Wawrinka zudem noch mit einer Fußverletzung zu kämpfen und diese war sicherlich ein Handicap – jedoch war der Sieg von Cilic verdient. 

 

Roger Federer - Albert Montanes 63 64 64

Marin Cilic - Stanislaw Wawrinka 46 64 63 63

 




Wett-Wochen-Kalender 9.-15.11.2009

8. November 2009 / gabriel

Sportwoche 9.-15.11.2009

Datum Sport Verband Ort Event
14.11. Fussball FIFA weltweit WM-Qualifikationsspiele
24.10.-15.11. Fussball FIFA Nigeria FIFA U-17 World Cup
8.-14.11. Tennis ATP Paris BNP Paribas Masters




Juppi Heynckes auf Bahnfahrt – Ein weiteres Kapitel der Wettgefahren!

29. Oktober 2009 / christoph

Wenn Sie diese Überschrift lesen erscheint wohl wirklich noch jedes Thema möglich. Auch ist es schwer zu verstehen, was der Trainer von Bayer Leverkusen mit dem Thema „Wetten“ gemeinsam haben könnte. Nun, ich möchte Sie nicht weiter auf die Folter spannen und werde Ihnen eine kurze Sportepisode aus meinem Leben zum Besten geben.

Es war Mitte September. Bayer 04 Leverkusen musste auswärts beim Meister aus Wolfsburg antreten. Die Werkself war stark in die Saison gestartet und der Gästeblock bestens gefüllt. Da ich zu diesem Zeitpunkt in der Nähe der fussballerischen Hauptstadt Niedersachsens verweilte, gesellte auch ich mich zu den Fans ins Stadion, auch wenn ich nicht Anhänger einer der beiden Parteien bin. Leverkusen siegte 3:2, stürzte den heimstarken Topclub und konnte zufrieden die Heimreise antreten.

Naja, die Geschichte wäre zu normal und zum Wetten unbrauchbar, wäre alles glatt gegangen. Tatsächlich aber schien der Bus der Bayer Elf zu streiken. Trainer Heynckes betrat zuerst wieder den Wolfsburger Boden. Kurz darauf erschien er auf dem Bahnhofsgelände. Eilige Fragen der Leverkusener Fans zum Grund der verhinderten Abfahrt konnte der Coach auch nicht beantworten. Der Bus schien zu streiken, die Bahn wollte die Spieler anscheinend nicht mitnehmen. Gut, dass Heynckes an diesem Tag gewonnen hatte, denn hätte er auch sonst fleißig Autogramme geschrieben, für Fotos posiert und bei all der Hektik die Ruhe bewahrt?

Dies bringt uns auf das Wettgleis. Wann immer wie auch eine Wette abgeben, stets stehen Menschen dabei im Vordergrund. Doch kaum einem bietet sich die Chance Rafael Nadal nach seinem Wohlbefinden zu fragen, niemand kennt die Laune von Jelena Jankovic, bevor sie den Platz betritt und vermutlich sind Sie auch überfragt, wenn ich von Ihnen wissen möchte, ob der Topstar eines Basketballteams grad in Eheproblemen oder sonstigen Konfliktsituationen steht.

All diese Informationen sind nahezu nie bekannt, wenn wir einen Tipp mit bestimmtem Betrag auf Webseiten abschließen. Nadal kann noch so großer Favorit im Tennis sein, eine Beziehungskrise aber kann den Spanier dennoch davon abhalten, sein bestes Tennis zu spielen.

So sollten Sie sich merken, dass hinter den berühmten Stars immer noch Menschen stehen, die genauso fühlen, denken und handeln wie wir selbst. Es gibt also keine sicheren Wetten und jeder noch so genau analysierte Tipp kann an den genannten Gedanken und ähnlichen scheitern.

Nicht zuletzt deshalb lohnt es sich sein Moneymanagement im Griff zu haben, keine übertrieben hohen Wetten zu spielen und den Finger von Frustwetten zu lassen. Dann wird sich auf Dauer auch der Erfolg einstellen.

 Eine wichtige Botschaft zum Schluss: Besondere Priorität auf Gefühle und Stimmungsschwankungen, sollte man bei Einzelsportarten wie Tennis legen!

 




Buchmacher Test: Sportingbet

19. September 2009 / christoph

 

Einer unserer bekanntesten Partner ist Sportingbet. Bereits in einigen Aktionen konnten Sie dank der Wettbasis Extragelder bei dem „Tennisbookie“ erringen. Warum Tennisbuchmacher?

Quoten / Auszahlungsschlüssel – Note: 2

Dies ist ganz einfach. Sportingbet ist bekannt dafür, dass die Quoten auf Außenseiter im Tennissport sehr hoch sind. Hinzu kommt die super Wettart „Grand Salami“, die das Over/Under auf zahlreiche Spiele in der Addition beschreibt. (Beispielsweise: „Over/Under 1784,5 Punkte in der NBA in allen Spielen der Nacht“) Der Auszahlungsschlüssel ist auf gutem, wenn auch nicht überragendem Niveau.

Bonusangebote – Note: 1

Bereits in der Kurzvorstellung durften Sie mitbekommen, dass Sportingbet gern ein Reloadprogramm veröffentlicht. Zuletzt waren es nahezu unschlagbare 500 Euro, die dem Kunden geschenkt wurden, wenn dieser die Freigabebedingungen erfüllen konnte. Auch der Ersteinzahlungsbonus (100% bis 100 Euro), sowie die 25 Euro Freundschaftsbonus sind absolut top.

Limitierungen – Note: 3

Es wäre gelogen zu sagen, dass Sportingbet gänzlich auf Limits verzichtet. So ist es aber so, dass diese hoch angesetzt sind. Auch nach einigen ausgenutzten Patzern liegt die Maximalsumme, die der Wettanbieter annimmt, noch bei 100-200 Euro.

Kundensupport – Note: 1

Spitzenreiter, Spitzenreiter He, He. In der Kategorie Support darf sich Sportingbet wirklich feiern lassen. Neben einem deutschsprachigen Livechat führen auch E-Mails schnell zur gewünschten Information. Da kann man nur sagen: „Weiter so!

Auszahlungen – Note 2

Auch das Geld ist sehr sicher bei Sportingbet. Bislang gab es keine Probleme bei den Auszahlungen. Auch im vierstelligen Bereich kommt das Geld zügig auf dem Konto an.

Gesamturteil – Note 1,80

Ein Dankeschön für die vielen Jahre starker Arbeit des Wettanbieters gibt es mit dieser überzeugenden Analyse zurück. Sportingbet ist ein Pflichtbestandteil für jeden Hobbywetter. Die Experten werden bereits längst wissen, dass es nur schwer ohne Sportinget geht.

 

 




Tennis: Murray und Jankovic Turniersieger

17. August 2009 / christoph

 

Vor den US Open, dem letztem der vier jährlichen Grand Slam Turniere, stehen viele gut besetzte Turniere über die Laufzeit von einer Woche an. So treffen sich diese Woche bereits zum dritten Mal die Topstars der Tennisszene bei den Damen und Herren zu einem Turnier der ATP/WTA Worldtour.

Vergangene Woche durften die Damen in Cincinnati antreten. Dinara Safina galt in Abwesenheit der Williams Schwestern als Favoritin, doch bei den Frauen sind Überraschungssiege bekanntlich deutlich häufiger an der Tagesordnung. So erreichte die Russin Safina zwar das Endspiel, doch krönte Ihre Leistung nicht mit dem Titel. Jelena Jankovic aus Serbien, die wohl beständigste Spielerin der Welt, erreichte Ihr zweites Finale des Jahres und durfte erneut jubeln, während die Nummer 1 der Welt trotz 8 Abschlussspielen nur einen einzigen Titel mehr auf dem Konto hat.

Wetttechnisch ist es sicher interessant zu wissen, dass die Favoritin einfach nicht mit ihren Nerven klar kommt. Bereits bei den Grand Slam Turnieren bewies Safina "eindrucksvoll", dass im entscheidentem Moment bei ihr stets das schlechteste Tennis folgt. Nur wenige werden gestern Jankovic auf dem Tippschein gehabt haben und doch gab es keinerlei Zweifel am verdienten Sieg. Glatt in 2 Sätzen beendete Jelena den Auftritt in den Vereinigten Staaten mit 6:4 und 6:2. Besonders die unheimlich hohe "Unforced Errors" Anzahl der unterlegenen Spielerin führte dazu, dass wie so oft ein Finale auf deutlich niedrigerem Nievau stattfand, als es die vorherigen Spiele taten.

Ebenfalls erfolgreich war Andy Murray. Der Brite besiegte im Nachbarstaat Kanada (Montreal) Herausforderer Del Potro. 2 Stunden und 44 Minuten waren nötig, obwohl der Entscheidungssatz glatt 6:1 endete. Zuvor hatten zuerst der Argentinier und später Murray erst im Tiebreak für den Satzgewinn gesorgt. Beide Akteure spielen sich damit in den erweiterten Favoritenkreis, wurde doch gar Rafael Nadal aus dem Wettbewerb gekegelt, wobei dieser nach seiner Verletzung noch nicht zu alter Stärke zurückgefunden hat.

 




GRAND SLAM Wimbledon: Federer trifft im Finale auf Roddick

5. Juli 2009 / lukas

 

Wimbledon Finale mit historischem Hintergrund

Der Federer Express machte auch vor Tommy Haas nicht halt, der Hamburger schlug sich allerdings wacker und erzielte mit dem Halbfinale sein bestes Ergebnis bei einem Grand Slam Turnier. Roger dagegen strebt ganz andere Dimensionen an, zwei Rekorde stehen erneut auf seiner Abschussliste. Mit dem Einzug in das Finale auf dem "heiligen Rasen", hat der Maestro bereits Ivan Lendl mit den meisten Major-Finalteilnahmen abgelöst, Federer hält nun bei 20. Nach dem Triumph bei den French Open zog der Schweizer mit Tennis-Legende Pete Sampras gleich. Morgen könnte er mit seinem 15. Major-Sieg die alleinige Spitze übernehmen.

Andy Roddick verlor 18 seiner bisherigen 20 Duellen mit Federer, geht allerdings optimistisch in die Partie, denn der Texaner verfügt über eine wirkungsvolle Waffe, seinem Aufschlag. Mit 226 Km/h stellte der US-Boy den Turnier Rekord auf und will nach seinem Titel bei den US Open 2003 erneut einen Major-Titel empfangen. Roddick kann auf seine bisherige Karriere durchaus stolz sein. Seit acht Jahren hält sich die Nummer 6 des Turniers unaufhaltsam in den Top 10 der ATP-Rangliste und weißt 27 Titel auf. Im Vergleich dazu Roger`s 59. Federer bestreitet bereits sein 7tes Wimbledon Finale und hat auf der Route bis dahin nur einen Satz verloren, dennoch meinte die ehemalige No.1, dass nun alles wieder von Null beginnt.  In der Neuauflage von 2004 und 2005 trifft Roddick bereits zum dritten Mal bei den All England Championship auf den Schweizer. Als Kind spielte Federer dieses Traum Szenario seiner Karriere nicht durch und wollte "nur" ein paar Turniere gewinnen, vielleicht auch noch einen Wimbledon-Titel holen. Doch der Schweizer Magier steht bereits in den Geschichtsbüchern. Über die Rekorde zu sprechen verleiht ihm zusätzliche Motivation, in jedem Spiel die Initiative zu ergreifen.

Roddick erwartet auf dem Center Court, nach dem dieser den Lokalmatador Andy Murray ausschaltete, eine unangenehme Kulisse von 15.000 Zuschauer, Die Sympathien gelten vor allem Roger Federer.

Quoten Sieg Federer 1,12 Sieg Roddick 5,50    Interwetten 




Tenniswetten: Lay kleiner Quoten

18. Juni 2009 / christoph

 

Tenniswetten können sehr profitabel sein. Nicht selten vergessen die Buchmacher, dass jeder Spieler seinen Lieblingsbelag hat und quotieren die Begegnungen falsch. Diese Fehler werden aber immer seltener und die Buchmacher immer besser, doch nicht immer trifft diese auch auf die Tipper zu.

So sind besonders bei Livewetten gegen andere Wettexperten hohe Gewinne einfahrbar. Häufig reicht bereits im erstem Durchgang eine Führung mit 2 Breaks um eine Layquote von 1,10 oder niedriger auf den vorher mit 2 quotierten Spieler zu erhalten. Dabei verschlafen oft die Spieler nur den ersten Satz um dann mit enormen Tempo zurück in das Match zu kommen.

Besonders interessant sind solche Wetten bei den Damen in der WTA Tour. Bei den Frauen gibt es schon immer deutlich mehr Aufschlagverluste als in der Männerwelt, ohne das dies in den Quoten stark genug vermerkt wird. Natürlich ist nicht jedes Spiel empfehlenswert, doch grad Spieler, auf die man bereits vor dem Spiel hätte gesetzt haben können bieten sich dafür an.

Paradebeispiel, wie erfolgreich diese Strategie sein kann bietet das heutige Match zwischen Tanasugarn und Penetta. Die Italienerin erhielt vor dem Match eine 1,80 und galt als minimale Favoritin, nicht aber für mich. Da aber die Quote auf Tanasugarn bereits von 2,4 auf 2,15 gefallen war habe ich nicht mehr die Startquote genommen. Tanasugarn aber spielte im 1.Satz grottenschlecht, lag 0:5 zurück und ließ sich gar aufgrund einer Verletzung am Arm behandeln. Inzwischen konnte bei Betfair Penetta mit @1,05 gelayed werden. Um 20 Euro Gewinnen zu können ist nur ein einziger Euro notwendig.

Für eine Wette sprachen verschiedenste Faktoren. Zuerst hatte die W.O. Regel Priorität. Betfair zahlt den Einsatz zurück, wenn eine Spielerin im 1.Satz aufgibt. Da dieser noch nicht beendet war wurde meine Wette dank dieser Regelung abgesichert. Penetta ist alles andere als eine Sandplatzspezialistin, während Tanasugarn eines ihrer Lieblingsturniere spielte und bereits in den letzten Jahren stets gute Erfolge feiern konnte.

Endstand der Partie war ein 2:6, 6:3 und 6:3. Natürlich funktioniert dieses System nicht in jedem Spiel so eindrucksvoll, doch sollte es möglich sein viel öfter als in jeder 20 Partie erfolgreich zu sein und damit Gewinn zu machen. Auch kann eine Absicherung nach gewünschter Quotenveränderung einen schnellen und sicheren Gewinn bringen.

 















































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