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Wett-Wochen-Kalender 5.-11.1.2009

5. Januar 2009 / gabriel

Sportwoche 5.-11.1.2009

Datum Sport Verband Ort Event
10.-11.1. Fussball FA England Premier League 21. Spieltag
10.-11.1. Fussball FIGC Italien Serie A 18. Spieltag
10.-11.1. Fussball FFF Frankreich Ligue 1 20. Spieltag
11.1. Fussball RFEF Spanien Primera Division 18. Spieltag
4.-10.1. Tennis WTA Brisbane (Aus) Brisbane International
5.-10.1. Tennis WTA Auckland (Neuseeland) ASB Classic
11.-17.1. Tennis WTA Sydney Medibank International Sydney
11.-17.1. Tennis WTA Hobart Moorilla Hobart International
4.-10.1. Tennis ATP Brisbane (Aus) Brisbane International
5.-11.1. Tennis ATP Doha Qatar ExxonMobil Open
5.-11.1. Tennis ATP Chennai Chennai Open
29.12.-6.2. sonstige FIS Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck, Bischofshofen, Skispringen Vierschanzen-Tournee

Wett-Wochen-Kalender 29.12.2008-4.1.2009

28. Dezember 2008 / gabriel

Sportwoche 29.12.-4.1.2009

Datum Sport Verband Ort Event
28.-30.12. Fussball FA England Premier League 20. Spieltag
3.-4.1. Fussball RFEF Spanien Primera Division 17. Spieltag
4.-10.1. Tennis WTA Brisbane (Aus) Brisbane International
4.-10.1. Tennis ATP Brisbane (Aus) Brisbane International
29.12.-6.2. sonstige FIS Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck, Bischofshofen, Skispringen Vierschanzen-Tournee

„No pain – No Gain“ oder „Wie man mit Wetten langfristig Gewinn erzielt“

4. Dezember 2008 / klaus

 

Ende November hat der Kollege Dominic hier einen hervorragenden Artikel zum Thema „Lay 0-0“ veröffentlicht. „Lay 0-0 – Fluch oder Segen?“ hat sehr schön die Möglichkeiten, aber auch das enorme Risiko dieser beliebten Wettart auf Wettbörsen beleuchtet. Dies führte mich wieder einmal zu der Frage: „Wie schafft man es mit Wetten dauerhafte Gewinne zu erzielen“.
 
Wenn ich mir die Kollegen ansehe, denen es langfristig gelingt mit Wetten Geld zu verdienen, komme ich zu dem Schluss, dass es im Prinzip zwei Arten von Typen gibt.
 
Der Prophet:
 
Ich nenne diesen Typen einfach einmal den Propheten. Das mag im ersten Augenblick abwertend klingen, ist jedoch ganz und gar nicht so gemeint. Ganz im Gegenteil – ich habe vor diesen Kollegen grössten Respekt weil sie genau das können, das mir selbst trotz heftiger Bemühungen nicht gelingen mag. Er hat einfach den sechsten Sinn, bzw. die unglaubliche Gabe, deutlich häufiger als der „normale!“ Fussballexperte Spielausgänge vorherzusagen. Banal ausgedrückt: Diesen Typen interessieren Quoten, Stakes, Statistiken oder gar Berechnungen nicht die Bohne. Er tippt einfach intuitiv ausreichend häufig richtig und erzielt somit Gewinn. Theoretisch ist es gar nicht so schwer so ein Prophet zu sein. Die Quoten – zumindest die auf Wettbörsen – spiegeln rein den Durchschnitt der Meinung des gesamten Marktes wieder. Jeder Wettfreund, der hier über dem Durchschnitt des Marktes richtig liegt gehört im Grunde zu dieser Kategorie. Um das ganze in „echten finanziellen Gewinn“ umwandeln zu können, muss dieser Experte jedoch mehr als 5 % über dem Durchschnitt des Marktes liegen. Denn es gilt erst einmal die Betfair-Provision (die momentan bei 5 % liegt) oder den Schnitt den der Buchmacher erzielen will (das ist dann meist noch mehr) zu verdienen.
 
Der Stratege:
 
Da ich wie viele andere auch nicht über diesen „sechsten Sinn“ verfüge, mit dem der Prophet seine Gewinn erwirtschaftet – ganz im Gegenteil, oft frage ich mich, warum das Schicksaal nur so grausam gerade mit mir „Katz und Maus“ spielen muss – suche ich (wie so viele Leidensgenossen auch) nach einem anderen Weg der mir – trotz meiner nur durchschnittlichen Ergebnissvorhersage – Gewinn bringt. Mit diesem „Handicap“ belastet wird man zwangsläufig zum Strategen. Anders ausgedrückt sucht man nach Strategien, die einem durch einen Kniff, einen Trick, oder sonst ein „Geheimnis“ auf die Gewinnerstraße führt.
 
Und das sehr viele Leidensgenossen genau mit diesem Problem kämpfen boomt eine andere Branche, die irgendwie am Rockzipfel der Wettbranche hängt, und von dem Frust vieler Teilnehmer profitiert: Den Anbietern von E-Books mit 100 % Gewinnmöglichkeiten. Jetzt mal ganz ehrlich! Jeder dem so eine geniale Idee gekommen ist, dass er mit einer Strategie in der Lage ist praktisch Geld zu drucken, wird den Teufel tun und diese geniale Idee für 39 Pfund (meist sind die Angebote an den englischen Markt gerichtet) unters Volk bringen. Was bekommt man also bei solchen Anbietern. Entweder ausgelutschte Strategien (das „Lay the draw“ in jeglichen Formen, oder andere abgefahrene Methoden, die leider nur in einem kurzen Zeitraum gefunzt haben – auf diesem zufälligen Erfolgszeitraum wird daher im Angebot bis zum „geht nicht mehr“ rumgeritten). Lange Rede kurzer Sinn … solche Ebooks taugen meist maximal dazu (und das ist jetzt sehr positiv ausgedrückt) den eigenen Horizont zu erweitern um selbst eventuell funktionierende Strategien zu erarbeiten.
 
Früher oder später kommt der Stratege auf folgende logische Lösung. Ich muss Wetten mit Value finden. Value bedeutet ganz einfach, dass die angebotene Wette mehr wert ist, als dass was nach der statistischen Wahrscheinlichkeit der faire Preis wäre. Wenn ich so wette, erziele ich langfristig nur Gewinn … wenn nicht stimmt die Statistik nicht, und ich habe kein „echtes“ Value getippt.
 
Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Wie entsteht Value? Ganz einfach. Bei Buchmachern gibt es nur Value wenn der Buchmacher selbst einen Fehler macht, ein Ereignis falsch bewertet, und so eine zu hohe Quote anbietet. Bis vor ein paar Jahren kam das gar nicht so selten vor. Viele Buchmacher waren mit dem riesigen Angebot an Ligen, Spielen und Besonderheiten einfach überfordert, haben oft die Quoten „p mal Daumen“ nach Tabellen gemacht und so viel Raum für Kenner geliefert Value-Wetten zu finden und zu nutzen. Ich habe einen Bekannten, der hat über 10 Jahre nur davon gelebt. Hinter sein „Geheimnis“ mit den Value Wetten bin ich auch erst vor einem Jahr gekommen, als die Sache nicht mehr so lief, und er mit dem Jammern anfing: „Es läuft nicht mehr, die machen leider kaum noch Fehler, selbst bei Live-Wetten gibt es kaum noch Lücken für Profit“. Jahrelang wusste ich von seinem besten Freund, dass er zwar von Wetten lebt, doch selbst nach ein paar Bier auf Grillfesten lies er nichts verlauten, wie er dann so agiert. Doch zum Glück gibt es heute nicht nur die Buchmacher, sondern auch noch Wettbörsen.
 
Wie entsteht jetzt also Value auf Wettbörsen? Das ist ganz einfach, bzw. logisch. In dem Moment in dem auf ein Ereignis zu häufig gesetzt wird sorgt die grosse Nachfrage dafür, dass die Quote fällt. Zwangsläufig steigt die Quote auf das Gegenteil – und diese Quote bekommt Value. Wie viel das ist, hängt von der „Übertreibung“ ab. Natürlich kann man auch annehmen, dass die Masse „Recht“ hat. Das hat sie in gewisser Weise auch. Doch wie auch an Börsen, sind die Menschen „Rudeltiere“. Eine fallende Quote nährt den „haben wollen“ Effekt. Jeder möchte noch dabei sein (wenn alle gewinnen …). Und so wie an Aktien-Börsen nicht alle Millionär geworden sind, haben auch hier diejenigen gewonnen, die gegen den Strom schwimmen, und das Value im Gegenteil der grossen „Volkswette“ entdecken und mitnehmen.
 
No Pain – No Gain
 
„Kein Schmerz – kein Ertrag“ sagt der Engländer. Das gilt hier in doppeltem Sinne. Den erstens meine ich damit, dass man sich selbst auf die Hinterbeine stellen muss und den langen steinigen Weg gehen, selbst sich seine Strategie zu erarbeiten, dabei viele Irrwege beschreit und – wenn man zu schnell zu gierig ist – auch viel Lehrgeld bezahlen. Und zweitens gilt nirgends der Spruch so deutlich wie im Haifischbecken Wettbörse: Wer an die Quelle will muss gegen den Strom schwimmen.
 
Und hier schließt sich der Kreis. Genau an der Strategie „Lay 0 – 0“ lässt sich sehr gut zeigen wie die einzelnen Wettcharaktere zu Gewinn kommen (können). Jeder mit „Lay 0-0“ nicht so vertraut ist, sollte sich vielleicht vorab Dominics Beitrag „Lay 0-0 – Fluch oder Segen?“ vom 29. November 2009 durchlesen.
 
Der Prophet fährt mit Dominics Strategie sehr gut. Er hat ein gutes Gespür dafür in welchen Spielen Tore fallen werden. Traumwandlerisch erahnt er auch die Partien von denen er besser die Finger lassen soll, den ein einziges 0 – 0 kann den mühevoll erarbeiteten Profit der vorherigen Spiele wieder zunichte machen.
 
Der Stratege allerdings denkt anders. Er sagt sich, die Masse liebt es das 0-0 zu layen. Die Vorteile liegen ja auch klar auf der Hand. In den meisten Spielen fallen Tore, man hat sehr oft das „gute Gefühl“ dass die Wette aufgegangen ist. Die ganze Sache macht mächtig Spaß, den oft fällt das erste Tor schon sehr schnell und man hat ein Erfolgserlebnis nach dem anderen. Und hier liegt die Chance für den Strategen. Er sagt sich, die vielen 0-0 Layer drücken garantiert die Quote nach unten – ich wette auf ein 0-0, das passiert zwar nicht so häufig, doch wenn irgendwann einmal das 0-0 eintrifft habe ich garantiert Value. Ich halte die vielen kleinen verlorenen Wetten aus (mein „Pain“), doch die vereinzelten aber hohen Gewinne machen dies wieder wett und sorgen für langfristigen Ertrag (mein „Gain“).
 
Anmerkung:
Es gibt noch eine dritte Art auf dem Wettmarkt langfristig Geld zu verdienen. Das Sure-Betten … also Wetten finden, die von zwei unterschiedlichen Anbietern so unterschiedlich bewertet werden, dass man durch auf beides setzen immer einen sicheren Gewinn hat. Doch so wie die Quotenfehler der Anbieter weniger werden, werden auch die Chancen so eine Surewette zu finden immer weniger. Und wenn sich so ein „Fenster“ auftut, dauert es meist nicht lange bis der Bookie es merkt und die Quote wieder angleicht. Zudem ist das Surebetten jetzt kein Wetten im eigentlichen Sinn, sondern gehört eher zum Bereich „Traden“.
 

Die amüsante Bundesliga-Vorschau / 16. Spieltag

2. Dezember 2008 / hans

 

Jetzt ist es also so weit: der alteingesessene Liga-Primus aus dem Millionendorf erwartet die Himmelsstürmer aus dem kleinen Dorf. Die Bayern gegen Hoffenheim - normalerweise würde die ganze Liga auf einen Ausrutscher der Münchner warten. Doch auch die Kreichgauer sind nicht unumstritten. Das Duell der beiden von der Spitze überschattet den 16. Spieltag - doch auch dahinter kommt es zu hochinteressanten Begegnungen. Zum Beispiel im Tränenpalast Buer. Oder in Köln.

Doch der Reihe nach. Am Freitag wird der Kaiserpalast im schönsten Rot strahlen - denn der Tabellenführer gibt sich die Ehre. Nein, nicht der FC Bayern; der erwartet ausnahmsweise die Nummer eins. Dass die aus Hoffenheim kommt, hätte trotz Hopp-Millionen vor der Saison niemand geglaubt. Nun ist es soweit; Uli Hoeneß gibt seit Tagen den Krampus gegen den Parvenue - doch den interessiert das nicht besonders. Allerdings bekommen die Bayern eigentlich immer was sie wollen - und das ist in diesem Fall neben dem Sieg die Herbstmeisterschaft, die vorentschieden werden könnte.

FC Bayern - TSG Hoffenheim Tipp 1

Ein echter Champions-League-Aspirant reist zu einer Möchte-Gern-Spitzenmannschaft. Das sind die Vorzeichen des Spiels zwischen dem Rekordvizemeister und der Berliner Hertha. Im Tränenpalast Buer könnte sich das Schicksal eines der wenigen königsblauen Sympathie-Trägers entscheiden, Trainer Fred Rutten. Bei einer Niederlage gegen die Berliner Himmelsstürmer könnte er schon vor Weihnachten besinnliche Tage im Kreise seiner Familie erleben. Immerhin kreist schon der Name seines Landsmannes Huub Stevens über dem nördlichen Ruhrgebiet. Die Berliner können sich also recht entspannt zurücklehnen und abwarten, was passiert.

Schalke 04 - Hertha BSC Berlin Tipp 2

Die Frankfurter Eintracht hat einen Adler im Wappen. Vom Auswärtsspiel in Bremen kam der aber eher wie ein gerupftes Suppenhuhn zurück. Nach dem 0:5 herrschte am Main eine gewisse Ratlosigkeit, wie das passieren konnte. Mit dem VfL Bochum kommt eine Mannschaft in die Frankfurter Arena, die sich die Saison auch anders vorgestellt hat. Kurz vor der Winterpause liegen die ehemals Unabsteigbaren mit nur einem Sieg auf Platz 16. Doch wer zuhause gegen den HSV unentschieden spielt, muss auch in Frankfurt nicht untergehen.

Eintracht Frankfurt - VfL Bochum Tipp X

Große Abstiegssorgen hegt auch der Karlsruher SC. In dieser Situation kommen die grün gewandeten Sympathen um Tim Wiese und Thorsten Frings in den Wildpark. Die sind momentan so berechenbar wie das Wetter im April; dem Champions-League-Aus auf Zypern folgte ein 5:0 gegen Eintracht Frankfurt. Die Favoriten-Frage stellt sich also kaum; auch wenn man bei Werder Bremen in dieser Saison kaum verlässliche Vorhersagen machen kann.

Karlsruher SC - Werder Bremen Tipp 2

1997 und 2007 machte der VfB Stuttgart gegen Energie Cottbus Pokalsieg und Meisterschaft fest. Energie ist zwar immer im Abstiegskampf und immer ein undankbarer Gegner; aber der VfB scheint nach der Entlassung von Trainer Armin Veh so etwas wie die zweite Luft zu bekommen. Übrigens - am 17. Spieltag erwartet der schwäbische Meister die Bayern. Der ehemalige Ersatztorwart von Arsenal hat schon vier gelbe Karten; es sollen Wetten umgehen, dass er sich in Cottbus die fünfte abholt, um sich die Schmach einer Niederlage gegen Bayern zu ersparen.

Energie Cottbus - VfB Stuttgart Tipp 2

Ostwestfalen gegen Westwestfalen - Derbytime auf der Bielefelder Alm; Borussia Dortmund kommt. Die Arminen sind mal wieder ein heißer Kandidat im Abstiegskampf, während der BVB trotz des mageren 0:0 in Wolfsburg immer noch ans Tor nach Europa anklopft. Auch wenn Derbys - Achtung, Phrase - ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten haben und Kollege Philipp Köster von den 11 Freunden angeblich ganze Kerzenladungen in Kirchen entzünden soll, riecht es schwer nach einem schwarz-gelben Jubeltag.

Arminia Bielefeld - Borussia Dortmund Tipp 2

Trotz Kult-Trainer Hans Meyer steht Borussia Mönchengladbach auf einem Abstiegsplatz. Auch wenn der Kulttrainer am Nikolaus-Tag vermutlich mit ganzen Heerscharen von Krampussen versuchen wird, seiner Mannschaft Leben einzuhauchen, schaut es nicht gut aus: Bayer Leverkusen kommt zu Besuch. Die Werkself hat die beiden letzten Spiele verloren und braucht unbedingt einen Dreier, um nicht den unglaublichen guten Eindruck zu konterkarieren, den sie bislang in dieser Saison hinterlassen hat.

Borussia Mönchengladbach - Bayer Leverkusen Tipp 2

Ungemütlich könnte der Nikolaus-Tag auch für Dieter Hecking verlaufen. Seinen Krampus könnte Präsident Martin Kind geben - der ist nämlich mit dem bisherigen Saisonverlauf alles andere als zufrieden. Das 3:2 vergangene Woche gegen Karlsruhe dürfte nicht wirklich für Beruhigung sorgen - immerhin war der Sieg nach einem 3:0 noch gewaltig in Gefahr geraten. Und in dieser Situation muss 96 zu Geschäftsführer-Manager-Trainer Felix Magath und dem VfL Wolfsburg zum Niedersachsen-Derby. Bei Wolfsburg diskutiert man momentan über eine Vertragsverlängerung für Magath - Zustände, von denen Dieter Hecking nur träumen kann.

VfL Wolfsburg - Hannover 96 Tipp 1

Der 1. FC Köln und der Hamburger SV beschließen den 16. Spieltag. Beide können mit der Saison bislang durchaus zufrieden sein - die Kölner haben sich von den Abstiegsrängen etwas entfernt; der HSV hat alle Optionen nach oben. Vielleicht stellt sich ja in Köln-Müngersdorf so etwas wie vorweihnachtlicher Frieden ein - Krampusse scheinen nicht in Sicht. Und so riecht es nach Apfel, Nuss, Mandelkern und Punkteteilung.

1. FC Köln - Hamburger SV Tipp X

 

Wochenend-Wetten (Quoten von Bwin):

Bundesliga, Deutschland

20:30

FC Bayern gegen TSG Hoffenheim
FC Bayern München 1.70
X 3.65
TSG Hoffenheim 4.25
Tipp 1

Samstag, 6. Dezember 2008

15:30

Arminia Bielefeld gegen Borussia Dortmund
Arminia Bielefeld 3.30
X 3.15
Borussia Dortmund 2.10
Tipp 2

Eintracht Frankfurt gegen VfL Bochum
Eintracht Frankfurt 2.00
X 3.25
VfL Bochum 3.45
Tipp X

Energie Cottbus gegen VfB Stuttgart
Energie Cottbus 3.35
X 3.20
VfB Stuttgart 2.05
Tipp 2

Schalke 04 gegen Hertha BSC Berlin
FC Schalke 04 1.90
X 3.25
Hertha BSC 3.80
Tipp 2

Karlsruher SC gegen Werder Bremen
Karlsruher SC 4.90
X 3.45
Werder Bremen 1.65
Tipp 2

Borussia Mönchengladbach gegen Bayer Leverkusen
Mönchengladbach 4.60
X 3.40
Bayer Leverkusen 1.70
Tipp 2

Sonntag, 7. Dezember 2008

17:00

1. FC Köln gegen Hamburger SV
1. FC Köln 2.95
X 3.15
Hamburger SV 2.25
Tipp X

VfL Wolfsburg gegen Hannover 96
VfL Wolfsburg 1.55
X 3.75
Hannover 96 5.30
Tipp 1

 

(Letzte Woche 5:4)

Gedanken zu “Über/Unter 2,5 Tore” Wetten

29. November 2008 / klaus

 

Einige haben sich sicher gefragt was aus meinem Over-Under Projekt geworden ist, das ich hier einmal angefangen hatte. Da hier einfach nicht der richtige Platz ist so etwas Spiel für Spiel zu verfolgen hatte ich es wieder eingestellt. Dennoch wette ich natürlich für mich selbst diese Strategie weiter. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat sich die Sache auch wieder positiv entwickelt, die ersten Verluste sind aufgeholt und ich bin leicht im Gewinn. Daher möchte ich heute ein paar Erfahrungen ergänzen, die anderne Wettfreunden, die auch im Unter bzw. ganz besonders im Über 2,5 Tore Bereich agieren helfen können hier erfolgreich zu sein.

1. Geduld und Kontinuität:

Ob eine Strategie funzt oder nicht, sieht man nicht nach 4 Spielen. Auch nicht nach 10, 20 oder 50. Der Statistiker sagt, dass es mindestens 300 Ereignisse benötigt um einen klaren Trend feststellen zu können. Sicherlich darf man nicht den Fehler machen, sich 300 Mal das sauer verdiente Geld aus der Tasche ziehen zu lassen, bevor man eine schlechte Methode einstellt. Doch nach ein paar erfolglosen Spielen das Handtuch zu werfen ist sicher genauso unvernünftig.

2. Plan:

Man braucht einfach einen durchdachten Plan nach dem man agiert. Profis nennen den Plan zur Bestimmung der Höhe der jeweiligen Einsätze den "Staking"-Plan. Man kann hier sicherlich übertreiben mit der Rechnerei, denn für mich hat sich eine einfach Methode bewährt. Ich nehme immer einen bestimmten Prozentsatz der "Bank" also dem Betrag, der mir zur Verfügung steht. Für meine Unter/Over Strategie ist z.B. 5 % eine gute Größe.

Um nicht dauernd die Einsätze zu varieren, kann man das ganze auch Stufenweise machen. Fange ich z.B. mit 100 Euro an, setzte ich pro Wette 5 Euro. Wenn meine Bank unter 80 Euro fällt "erneuere" ich meinen Einsatz. Ich agiere ab dann mit 4 Euro Einsatz bis ich wieder die 100 Euro erreicht habe (wollen wir nicht hoffen, dass ich auf 60 Euro falle, dann müsste ich auf 3 Euro anpassen, was bei Betfair - Kenner wissen Bescheid - nicht so leicht zum setzen ist).

Sollte ich eine gute Phase haben würde ich z.B. bei 120 Euro meine Einsätze auf 6 Euro steigern. Ihr seht es sind immer 5 %. Nur halt erfolgen die Anpassungen stufenweise.

 

3. Spielauswahl:

Bei Über/Unter Wetten beobachte ich immer wieder den gleichen Fehler. Wir neigen dazu, die Beurteilung nach dem letzten Spiel einer Mannschaft zu machen, bzw. - wir sind ja nicht oberflächlich - nach den letzten drei Begegnungen. Das ganze hat aber einen großen Hacken. Die meisten Teams spielen Auswärts anders als zu Hause. Nehme ich jetzt z.B. die letzten drei Spiele als Anhaltspunkt für meine Analysen, bewerte ich dummerweise für die Heimmannschaft zwei vorherige Auswärts und ein Heimspiel, und für die Auswärtsmannschaft zwei vorangegangene Heim und ein Auswärtsspiel. Daher schaue ich mir nur die jeweils letzten drei Heimspiele der Heimmanschaft und die letzten drei Auswärtsspiele der Auswärtsmannschaft an.

Ich sage es mal ganz direkt: In dem Moment in dem mir dieser "Denkfehler" klar geworden ist, habe ich meine Über/Unter-Wetten auf die Erfolgsspur gebracht.

 

4. Vereinfachung:

Es gibt sicher tausende Regeln, die man entwickeln kann um sich die geeigneten Spiele auszusuchen. Ich habe diese jedoch mit der Zeit immer mehr vereinfacht - und gesehen, dass es die Ergebnisse nicht gravierend verändert. Vielleicht ist noch wichtig zu sagen, dass man sich spezialisieren sollte, also für einen "Normalo", der auch noch arbeiten geht und sich nicht Tag und Nacht mit Fussball beschäftigt reicht es absolut sich in zwei Ligen auskennen zu müssen. Ich habe mir drei ausgesucht, aber das ist jetzt wirklich das Maximum das man sich antun sollte. Ganz einfach, es gibt sonst zu viele Informationen, zu viele Spiele laufen parellel, man lernt einfach die beteiligten Mannschaften nicht ausreichen kennen etc.

Nun hier meine vesprochene "einfache" Vorauswahl der Partien.

Heimmannschaft:

Hat die Heimmannschaft in zwei der letzten drei Heimspiele Über 2,5 Tore gespielt und dabei mindestens 7 Tore insgesamt erzielt, kommt das Spiel in Betracht (nicht, dass wir uns Teams raussuchen, bei dennen immer der Gegner die ganzen Tore gemacht hat …)

Gastmannschaft:

Hat die Gastmannschaft in den letzten drei Auswärtsspielen zwei Mal über 2,5 Tore gespielt, und dabei in mindestens zwei Spielen auch getroffen kommt das Spiel in Betracht.

 

Fazit:

So jetzt braucht Ihr Euch nur noch Begegnungen rauszusuchen bei denen diese Kriterien erfüllt sind, dann ein wenig die aktuelle Situation und Form der jeweiligen Mannschaften beleuchten und schon sollte es keine Zauberei sein, mit Über 2,5 Tore Wetten langfristig erfolgreich zu sein.

Ich habe mich auf die Deutsche 1. und 2. Bundesliga, sowie die englische Premier League spezialisiert. Diese Strategie funktionert jedoch bei sehr vielen Ligen … wie schon früher gesagt, Frankreich und Italien würde ich jetzt ehr nicht für Über 2,5 Tore Wetten nehmen … doch gerade in Spanien scheint eine neue Freude an torreichen Spielen entstanden zu sein, und auch in Holland sehe ich immer wieder sehr hohe Spielausgänge.

Mir hat z.B. diese Selektionsmethode heute das Spiel Mönchengladbach - Cottbus gebracht. Und obwohl ich anfangs etwas gezweifelt habe (wird das nicht etwa ein 1 - 1 oder ein ganz knapper Sieg) ist dieses Spiel trotz hoher Quote 2.02 deutlich Über 2,5 Tore ausgegangen … wie gesagt, es funzt nicht bei jedem Spiel … aber langfristig fast garantiert …

Viel Erfolg!

Rückblick/Vorschau 13.Spieltag Fussballbundesliga

16. November 2008 / pedro

 

Am 13.Spieltag der Bundesliga hat das punktgleiche Führungsduo Leverkusen/Hoffenheim mit knappen Heimsiegen seine Position gefestigt,während der FC Bayern in Mönchengladbach(2-2) zum dritten mal in dieser Saison einen scheinbar sicheren 2-Tore-Vorsprung verspielte und den 6.Sieg in Folge leichtfertig hergab.

Bayer Leverkusen verteidigte die Tabellenführung mit einem 2-1 im match of the day gegen Schalke 04.Trotz guter Chancen der Königsblauen(Kuranyi!!) gelang dem neuen deutschen Offensivtraum Kiessling und Helmes ein klarer Vorsprung zur Pause,bevor Castros Rote Karte die Sache wieder spannend machte.Als Kuranyi der Anschluss gelang,wehte ein Hauch von Karlsruhe(3-3 nach 3-0) durch die Bayarena,doch diesmal reichte es am Ende,da ein zweiter Schalker Treffer durch Asamoah wegen hauchzartem Abseits nicht gegeben wurde.

Auch im kleinen badischen Städtchen Sinsheim,bekanntermassen Heimat der TSG Hoffenheim,geht die Party weiter.Das Wunder,das mittlerweile keinen mehr wundert!Unbeeindruckt der Pleite von Berlin brachten in Mannheim wieder mal Ibisevic und C.Eduardo(herrlicher Freistoss) die Gastgeber in Front,doch Grafite und Dzeko konnte für die Wölfe noch vor dem Wechsel jeweils ausgleichen.Obasi gelang 20 Minuten vor Schluss der" Lucky Punch" für den Aufsteiger,der offensiv mehr investierte.Magaths Mannen wurden wie so oft erst wieder nach einem Rückstand aktiv.Oft ging das noch gut,diesmal nicht.

Der FC Bayern führte bei Borussia Mönchengladbach durch Toni und Ribery(FE) hochverdient und wollte den klaren Vorsprung gewohnt cool heimschaukeln,doch der Grat zur Arroganz war diesmal zu schmal!Der Neuling schaffte durch Friend und Bradley noch den unverhofften Ausgleich,der den Sturm der Münchner auf die Tabellenspitze jäh stoppte.

Im Verfolgerduell bestätigte Hertha BSC seine derzeit starke Form mit einem 2-1 gegen den auswärts erneut harmlosen Hamburger SV.Petric sorgte mit tollem Fallrückzieher zwar für die Führung der Hanseaten,doch unmittelbar nach dem Wechsel drehten die Berliner durch einen Doppelschlag von Cicero und Domovchiyski die Partie.Der HSV hatte kurz vor Schluss Pech,als Pitroipa die Latte traf.

Die Dortmunder Borussia nahm sich eine dringend benötigte Auszeit von ihrem Heimkomplex und gewann gegen Eintracht Frankfurt sicher und klar mit 4-0.Subotic(2) und Hajnal sorgten bereits nach 25 Minuten für geklärte Verhältnisse,der Brasilianer Santana setzte nach dem Wechsel den Schlusspunkt.Bemerkenswert-alle genannten Herren sind Innenverteidiger!Der BVB schaffte mit diesem Erfolg den Anschluss an die internationalen Fleischtöpfe.

Im Abstiegsknaller setzte sich Energie Cottbus knapp gegen den Karlsruher SC(1-0) durch. Jelics Tor kurz vor Ladenschluss war gleichbedeutend mit dem ersten Heimsieg für die Lausitzer,die damit den Anschluss an die übrigen Kellerkinder hergestellt haben.Für den KSC hingegen wird die Lage nach nur einem Punkt aus den letzten 7 Spielen immer bedrohlicher.

Unansehliche Nulldiät gabs bei Stuttgart gegen Bielefeld.Stümperhafte Schwaben rannten planlos gegen das westfälische Betonmischwerk an. Lehmanns Aussetzer in der zweiten Hälfte hätte der Arminia fast noch den Sensations-Dreier beschert,doch das wäre des Guten erheblich zu viel gewesen.

Bereits am Freitagabend wähnte sich Hannover 96 nach Schlaudraffs Treffer(63.) einem Heimsieg gegen den Vfl Bochum nahe.Keeper Fromlowitz,in seiner bisherigen Enke-Vertretung ständig zwischen Kreis-und Weltklasse pendelnd,entschied sich jedoch wieder mal für ersteres und haute sich eine Flanke von Bochums Freier selbst rein.Am Ende ein 1-1,das keinem so recht hilft.

Am heutigen Sonntag kompettiert die Partie Werder Bremen gegen 1.FC Köln den Spieltag.Die Statistik spricht klar für die formschwachen Norddeutschen,die aktuelle Form mit zuletzt 5 Siegen in den letzten 7 Partien für Daums Aufsteiger.

Für einen Heimsieg zahlt stanjames das 1,5-fache des Einsatzes zurück.Mutigere Wettgefährten werden mit Quoten von 4,85(X) und gar 8,2(2) bei pinnacle mal wieder am besten bedient.

 

 

Der “GROSSE” Favorit

12. November 2008 / klaus


Habe ich im letzten Beitrag von den Vorteilen der Loser-Manschaften geschwärmt, gibt es doch eine ganz einfache Strategie mit der man mit den richtig "GROSSEN" Favoriten ordentlich Geld machen kann.

 

Sehr oft kann man diese Strategie nicht anwenden - einfach weil die Möglichkeiten nicht am laufenden Band vorhanden sind - doch wenn einmal die benötigte Konstellation eintritt ist die Methode sehr effektiv.

 

Vorbereitung:

Für dieses Strategie benötige ich erstmal richtig "GROSSE" Favoriten die zu Hause spielen. Leicht zu erkennen an Gewinnquoten von 1,35 und darunten. Die üblichen Verdächtigen sind immer einen Blick wert: Bayern München, Manchester United, Real Madrid, etc.

Meist reicht es bei betfair die In-Play-Spiele für den Tag durchzugehen, und alle Heimspiele mit 1.35 und darunter auf einen Zettel zu schreiben. Das ist dann unser Menü für den Tag.

 

Vorgehensweise:

Nun lehne ich mich in Ruhe zurück und lasse die Spiele beginnen. Wie gesagt, bis jetzt habe ich noch gar nichts gewettet. Obwohl in 95 % der Spiele meine "grossen" Favoriten selbst in Führung gehen, und wie erwartet die Heimsiege einfahren gibt es Ausnahmen. Und genau die interessieren mich. Wenn einmal der Gegner überraschend in Führung geht werde ich aktiv.

Die Auswärtsmannschaft jetzt zu layen macht keinen Sinn. Jeder rechnet eh damit, dass sie schlussendlich nicht gewinnen. Doch die Quote für den "grossen" Favoriten klettert. Und hier ist meine Chance. Ich setze jetzt - gegen den gesamten Trend und die "panisch werdende Masse" - auf den zurückliegenden Favoriten.

Erfahrungsgemäß wacht in gut 75 % der Fälle dieser Favorite noch rechtzeitig auf und gewinnt das Heimspiel erwartungsgemäß. Selbst wenn dem Auswärtsaußenseiter noch das 0 - 2 gelingt habe ich schon oft erlebt, dass die Heimmannschaft schlussendlich doch nocht mit 3 - 2 gewinnt. Also selbst bei einem 0 - 2 braucht man noch nicht in Panik verfallen.

Selbstverständlich geht diese Wette nicht immer auf (welche Wette tut das schon). Doch wie gesagt in 75 % der Fälle geht man als Gewinner aus dem Spiel. Und das bei dann doch vernünftigen Quoten.

Ein kleiner Hinweis aus Erfahrung noch: Sollte dieses 0-1 erst in den letzten 20 minuten vor Spielende gefallen sein, lasse ich die Finger davon. Hier reicht die Zeit leider oft nur noch für ein Unentschieden.

Viel Erfolg!

Klaus

Die Bayern auf dem Vormarsch

10. November 2008 / pedro

 

Der FC Bayern München war der grosse Gewinner des 12.Spieltages der Fussball-Bundesliga! Durch einen 2-1 Sieg beim ewigen Rivalen Schalke 04 kam der Rekordmeister bis auf einen Punkt an die führenden Klubs Leverkusen und Hoffenheim heran.

Luca Tonis frühes Tor konnte Farfan für die Königsblauen zwar noch ausgleichen,doch Riberys erneute Führung brachte bereits die Entscheidung in einer Begegnung,in der Schalke seine teilweise drückende Überlegenheit nicht in Zählbares verwerten konnte.Der FCB hingegen kam mit dem bereits seit Wochen demonstrierten kalten und effektiven Ergebnisfussball zum Erfolg,ohne erneut den Hauch von spielerischem Aroma zu versprühen.Zudem profitierten sie von den Ausrutschern der Konkurrenz.

Der bisherige Sensations-Leader Hoffenheim konnte nicht an die bisherigen tollen Leistungen anknüpfen und musste sich bei der Berliner Hertha durch Voronins Treffer mit 0-1 geschlagen geben.

Neuer Tabellenführer ist Bayer Leverkusen.Die Freude beim Werksklub hält sich jedoch in Grenzen,denn eine 3-0 Führung durch Helmes,Kiessling und den jungen Kadlec nach bereits 20 Minuten beim angeschlagenen Karlsruher SC reichten am Ende nicht  zum schon verbuchten Dreier.Aussetzer im Defensivbereich brachten die Badener wieder auf die Spur,für die ausgerechnet der bisherige georgische Chancentod Iaschwili für den vielumjubelten Ausgleich sorgte,nachdem er kurz zuvor freistehend verballerte.Davor trafen da Silva und Sebastian ebenfalls nach Standards.

Anschluss an das Führungstrio hält der Hamburger SV durch ein 2-1 gegen Borussia Dortmund.Mann des Tages war der erst vor der Saison vom BVB an die Elbe gewechselte Kroate Mladen Petric,der den ersten Treffer selbst erzielte und den zweiten durch Olic mustergültig vorbereitete.Die Dortmunder schafften zwar nach der Pause durch Hajnal den Anschluss,aber nicht mehr die Wende und wurden erst nach dem Schlusspfiff so richtig aktiv,als Kovac wegen Schirischelte noch rot sah! Bei den Westfalen wird die Diskrepanz zwischen der Wortgewalt des Trainers Jürgen Klopp und dem eher unambitionierten Auftreten der Elf auf dem Platz immer grösser!

Der Vfl Wolfsburg gewann gegen Schlusslicht Cottbus durch 3 Grafite-Treffer klarer,als es das Ergebnis(3-0) besagt.Die Lausitzer waren lange Zeit gleichwertig und hatten zudem Pech,das unmittelbar vor dem umstrittenen Strafstoss ein eigenes Tor aberkannt wurde,welches die Führung bedeutet hätte.

In der Abstiegszone gelang Borussia Mönchengladbach durch 2 Tore von Marin mit dem 2-0 bei der mitbedrohten Arminia aus Bielefeld ein wichtiger Auswärtserfolg,während die Situation für den Gastgeber immer bedrohlicher wird.

Der Vfl Bochum trennte sich trotz bester Chancen auf beiden Seiten torlos von Werder Bremen,das kurz vor Schluss durch Özils rote Karte dezimiert wurde.

Im Brennpunkt der Partie zwischen Eintracht Frankfurt und dem VfB Stuttgart(2-2) stand der seit Wochen unterirdisch schlecht pfeifende Schiedsrichter Babak Rafati.Liberopoulus zweiter Treffer hätte wegen vorangegangenem Foul nicht zählen dürfen,Stuttgarts später Ausgleich durch Gomez wurde zunächst anerkannt,dann zurückgenommen und nach Intervention durch den Linienrichter am Ende und zu Recht doch gewertet .Lanig hatte davor für den Anschluss gesorgt.

Bereits am Freitagabend gelang Aufsteiger 1.FC Köln mit einem 2-1 gegen die auswärtsschwachen Hannoveraner der Sprung in die erste Tabellenhälfte.Schlaudraff brachte den Gast in Front, doch Geromel und Sanou gelang noch der Dreher zum Dreier.

Im Sportwettenbereich lohnt es sich derzeit,in der Bundesliga trotz einiger Überraschungen auf bestehende Trends zu setzen.Bayerns nicht so überraschender Sieg in Schalke brachte z.B. bei mehreren Anbietern das 2,6fache des Einsatzes.Odd des Tages war jedoch bei betfair die Lay-Quote von 1,01 gegen Leverkusen bei deren 3-0 Führung,was eine Rückzahlung des 100-fachen Einsatzes bedeutet hätte.Wer von Euch hats etwa nicht vorhergesehen…?

Rückblick/Vorschau 2.Bundesliga

9. November 2008 / pedro

 

Der 12.Spieltag der 2.Bundesliga sorgte am Sonntag mit einigen Paukenschlägen für Aufsehen.So haben 3 Topfavoriten ihre Heimspiele gegen Aufsteiger verloren! Wer das so vorher sah,bekam bei digibet das 240-fache des Einsatzes zurück!

Für die grösste Überraschung sorgte Tabellenführer Mainz 05,der gegen Ingolstadt mit 0-3 die Segel streichen musste.Für die Gäste aus der Autostadt trafen Lokvenc und Karl vor dem Wechsel,Büchner sorgte kurz vor Schluss für die Entscheidung.Nach dem 4-0 gegen Freiburg hat der forsche Neuling bereits den zweiten Aufstiegsaspiranten glatt rasiert.

1860 München verlor mit 0-1 gegen RW Oberhausen und konnte nach Terranovas Treffer trotz bester Chancen die Partie nicht mehr drehen,der MSV Duisburg musste sich gegen RW Ahlen mit dem gleichen Ergebnis geschlagen geben.Toborgs Tor beendete gleichzeitig das Arbeitsverhältnis von Duisburgs Trainer Rudi Bommer,der nach der Begegnung freigestellt wurde,wie es für den Betroffenen so wenig schön heisst.

Um seinen Job bangen muss mehr denn je auch Rostocks Coach Frank Pagelsdorf.Durch einen Doppelschlag von Lechleiter lagen die Seinen zur Pause scheinbar komfortabel vorn,doch die nie resignierenden Osnabrücker kamen durch Treffer von Reichenberger und Braun in der Schlussviertelstunde noch zum Gleichstand.Eisige Zeiten an der Ostsee!

Das einzig"normale"Ergebnis gab es beim Spiel Augsburg-Fürth(1-1).Reisiger brachte die Gäste früh in Führung,der eingewechselte Hidouad glich nach dem Wechsel für die Fuggerstädter aus.

Bereits am Freitag stellte der krisengeschüttelte "Club" aus Nürnberg die bisher schon dürftigen Darbietungen mit beeindruckender Leichtigkeit in einen nicht mehr für möglich gehaltenen Schatten und kam gegen Aufsteiger und Schlusslicht FSV Frankfurt über ein 0-0 nicht hinaus.Einziger Aufreger der völlig niveaubereinigten Begegnung war die gelb-rote Karte für Goncalves,der nach gut einer Stunde mit einer Zweier-Kombi Foul/Meckern seinen "easy credit" beim Schiri im gleichnamigen Stadion verspielt hatte.

"Der König ist tot,es lebe der König"war das Motto in der Wiesbadener Brita-Arena.Ronny König,Topscorer des Vorjahres,war mit seinen beiden Treffern entscheidend am 4-2 Erfolg seiner Wehener gegen die bisherige Überraschungsmannschaft Kaiserslautern beteiligt.Orahovac und Koen sorgten für die weiteren Tore,2 mal Lakic für die Resultatskosmetik der Pfälzer.Die sind auf bestem Wege,nach zuletzt 3 Pleiten auf fremden Plätzen bei 11 Gegentoren eine gepflegte Auswärtsneurose zu entwickeln.

Am Aachener Tivoli haben die Gastgeber duch Tore von Milchraum und Nemeth bereits nach 20 Minuten für klare Verhältnisse gesorgt und den 2-0 Sieg sichergestellt.Die Alemannia bestätigte damit ihren Aufwärtstrend,die Gäste aus Koblenz den (schwachen) Auswärtstrend.

Die Unpässlichkeiten der Spitzenklubs sind die grosse Chance für den zuletzt ebenfalls schwächenden SC Freiburg,mit einem Sieg gegen den FC St.Pauli im Montagsspiel wieder auf einen Relegationsplatz vorzurücken.Gelingt dies,zahlen unibet und expect dafür das 1,7-fache des Einsatzes zurückt.Eine weitere Überraschung des Kiez-Klubs wird von pinnacle mit Quoten von 3,79(X) und 5,93(2) am besten honoriert.

 

 

Die schwarze Nacht von der Weser und die Folgen

5. November 2008 / pedro

Es sollte nach drei Unentschieden der erste Sieg für Werder Bremen in der Champions-League Gruppe B werden.Es wurde ein Desaster!

0-3 gegen Panthinaikos Athen-welch ein Schock an der Weser!

Ohne den gelbgesperrten Frings und mit einem diesmal völlig indisponierten Diego wirkten die Norddeutschen von Beginn an planlos und zeigten vor allem nicht ansatzweise jenen Einsatz,den man angesichts der Bedeutung des Spiels erwarten durfte.Die Griechen hingegen übernahmen rasch die Initiative und hatten in der ersten Hälfte nach einem Karagounis-Kracher noch Pech,ehe nach dem Wechsel Mantzios,besagter Karagounis und Tziolis die hinlänglich bekannten Defensivschwächen der Bremer gnadenlos ausnutzten.Für die vordem in der Königsklasse eher auswärtsschwachen Hellenen war es nach sieben sieglosen Partien der erste "Dreier".Die Sache hat jedoch aus Bremer Sicht durchaus Tradition,denn vor Jahresfrist durfte an gleicher Stätte Olympiakos Piräus den ersten Auswärtssieg in der CL überhaupt feiern.Werder und die Griechen-das wird keine Liebesbeziehung mehr…

Nach bewältigter Frustation sollte man bei Werder schnell wieder nach vorn schauen,denn bei objektiver Betrachtung hat sich die Ausgangslage fürs Weiterkommen nicht dramatisch verschlechtert. Mit zwei Siegen aus den beiden restlichen Spielen kann man es bei der gegenwärtigen Tabellensituation vermutlich sogar aus eigener Kraft schaffen.Knackpunkt ist das nächste Spiel bei den überraschend starken Zyprioten aus Famagusta.Ein Erfolg auf der Ferieninsel,und die Grünweissen können im letzten Heimspiel gegen das dann wohl bereits als Gruppensieger feststehende Inter Mailand mal wieder für ein positives Wunder sorgen.

Die Wettbörse betfair stellt für einen Aufstieg der Bremer in die K.O.Runde eine Quote von immerhin 2,5.Nicht schlecht angesichts der keineswegs übermächtigen Konkurrenz.

Noch interessanter erscheint mir fürs nächste Spiel in Famagusta jedoch eine Over-Wette,die sich angesichts der Bedeutung der Partie und des Profils beider Teams geradezu anbietet.Über den Quotenvergleich der Wettbasis kann man sich die besten Anbieter dann auswählen.






























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