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Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Eintracht Frankfurt und Sportwetten im Allgemeinen.
Der 34. Spieltag ist gespielt, alles ist entschieden. Gegen Ende der Saison bewegt sich der gemeine Fußballfan immer in einem Hin und Her zwischen den Freuden Titelentscheidungen und Finalspielen und der Trauer um das Ende der Saison. Vielleicht trifft es in den meisten Fällen eher die Angst vor der fußballfreien Zeit. Die Sommerpause hat wahrhaftig wenig zu bieten aus fußballerischer Sicht, wenn man sich in einem Jahr befindet, in dem weder eine Weltmeisterschaft noch eine Europameisterschaft das Sommerloch füllt.
Obwohl das Meiste schon entschieden war und sich auch die umkämpfteren Positionen erwartungsgemäß hinsichtlich der Favoriten entschieden haben, hat der letzte Spieltag in gewohnter Art und Weise einige Skandälchen mitgebracht. "Weder Leverkusen noch Wolfsburg haben am letzten Spieltag die Nerven verloren, das hat dem Spieltag gegen Ende etwas die Spannung genommen. Zwischendurch – gerade als Wolfsburg abgestiegen war – war es jedoch mehr als spannend. Neun Spiele in der Konferenz sind einfach ein Genuss", resümierte Guido die Geschehnisse am letzten Spieltag.
Die Bundesligasaison wäre im Grunde genommen vorbei – mal abgesehen von den Kommerzrelegationsspielen, die in diesem Jahr mit Bochum und Mönchengladbach sogar ein würdiges Duell mit sich bringen. "Aber unser Sportsfreund Diego hat es geschafft, dass über die Liga noch ein wenig länger gesprochen wird", sagte ich zu Guido.
"Ja, man müsste sich fast schon bedanken. Wie kommt er auf die Idee vor dem letzten Spieltag abzuhauen? Aus einer Mannschaftssitzung? Weil man nicht in der Startelf steht?", begann Guido und fuhr fort, "so richtig konnte ich mir das anfangs gar nicht vorstellen. Es geht um das wichtigste Spiel in der Saison, man hat Existenzängste im Hinterkopf und haut einfach ab!" Guido war sichtlich ratlos und seiner Stimme entnahm ich einen ähnlichen Gesichtsausdruck, wie ihn Felix Magath gehabt haben muss, als er sah, wie sein Spielmacher – in diesem Fall sein Ass im Ärmel für die 2. Halbzeit – aus dem Mannschaftshotel ging.
"Ratlos, trifft es glaube ich ganz gut. Ich weiß nicht, ob man in diesem Moment in den Spieler reinhören kann. Das ist aus einer rationalen Ebene bei Fußballern schwierig. Das bringt der Sport und seine Anforderungen an mentale Finessen so mit sich", antwortete ich.
Zu Eintracht Frankfurt gibt es an dieser Stelle wenig zu sagen. Sieben Tore in der Rückrunde sagen mehr als jedes Interview und neunzig Minuten Frankfurter Fußball sagen mehr als jede Statistik. "Mit so einer Rückrunde hat man es nicht verdient – egal wie gut die Hinrunde war. Ich muss symbolisch immer an die zwei Punkte denken, die Frankfurt in Person von Theofanis Gekas zu Hause liegen gelassen hat, als der Stürmer einen Querpass aus kürzester Entfernung nicht über die Linie drücken konnte. Es wäre das 2:0 kurz vor Schluss gegen Bayern gewesen. Zwei Punkte mehr, die jetzt fehlen", kommentierte Guido den Frankfurter Abstieg.
"Unterm Strich überwiegt die Freude über die nächsten Entscheidungen: Gladbach und Bochum werden sich in der Relegation nichts schenken. Duisburg und Schalke ebenso wenig im DFB Pokal Finale. Europa League und Champions League suchen neue Thronfolger. Und wer nicht genug bekommt, der sollte sich die Primera Divisíon am Wochenende anschauen. Sechs Mannschaften können noch absteigen - und jede hat es selber in der Hand.", resümierte Guido.
Der Fußball hat uns also noch nicht verlassen. Er zuckt noch.
Bei Guidos Guide geht es jeden Dienstag um den letzten Bundesliga-Spieltag, den internationalen Fußball, sowie um aktuelle Stammtischthemen, die sich mit dem Lederball beschäftigen. Und natürlich Guidos Meinung.
17. Mai 2011 / joe - Kategorie:
Fussball-News
Am Samstag, den 14. Mai 2011, verabschiedet sich die Bundesliga von der Saison 20010/2011. Der letzte Spieltag birgt Potential, um besonders im unteren Teil der Tabelle für Veränderungen zu sorgen. Eintracht Frankfurt, Borussia Mönchengladbach und der VfL Wolfsburg streiten sich um einen Platz in der ersten Liga, einen Platz in der zweiten Liga und einen Relegationsplatz dazwischen.
Ansonsten hat die Bundesliga die meisten Akten schon vor dem letzten Spieltag geschlossen: Borussia Dortmund bekommt die Meisterschale, Hannover 96 und Mainz 05 werden die Bundesliga in der Europa League vertreten und der FC St. Pauli muss den Gang in die Zweitklassigkeit antreten. Bayer Leverkusen und der FC Bayern München streiten um die direkte Qualifikation für die UEFA Champions League. Durch einen schwachen Auftritt zu Hause gegen den Hamburger SV (1:1) hat man es tatsächlich noch geschafft Spannung in den Kampf um die Vizemeisterschaft zu bringen. Der FC Bayern München kann es bei eigenem Sieg und einer Niederlage der Rheinländer in Freiburg noch schaffen sich direkt für die Champions League zu qualifizieren.
Um Wettbewerbsverzerrungen so gut wie möglich zu verhindern, werden am Wochenende alle Mannschaften zur selben Zeit spielen. Der letzte Spieltag der Saison wird um 15:30 Uhr angepfiffen. Dementsprechend gibt es eine Konferenz mit neun Spielen, sowie keine Sonntags- oder Freitagsspiele.
34. Spieltag: Abstiegskampf
Drei Mannschaften schlagen sich, um einen Nichtabstiegsplatz. Nachdem der FC St. Pauli sicher in der zweiten Liga spielen wird und sich alle anderen Mannschaften mit starken Ergebnissen aus den letzten Wochen retten konnten, gilt es für den VfL Wolgsburg, Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt ein positives Ende an die lange Saison zu hängen. Köln (zwei Siege aus den letzten drei Spielen), Bremen (zwei Siege aus den letzten drei Spielen), Stuttgart (drei Siege aus den letzten drei Spielen) und Kaiserslautern (drei Siege aus den letzten drei Spielen) haben es vorgemacht. Die vier abstiegsbedrohten Mannschaften haben sogar den FC Schalke 04 (40 Punkte) überholt.
Am letzten Spieltag müssen alle drei abstiegsbedrohten Mannschaften auswärts ran. Wolfsburg (35 Punkte, -7 Torverhältnis) führt die Gruppe mit einem virtuellen Punkt aus dem besseren Torverhältnis vor Borussia Mönchengladbach an. Die Gladbacher (35 Punkte, -17 Torverhältnis) müssen sich virtuell einen Punkt abrechnen, da sie sowohl gegen Frankfurt, als auch gegen Wolfsburg verlieren würden, wenn es auf das Torverhältnis ankäme. Frankfurt steht auf den direkten Abstiegsplatz (34 Punkte, -16 Torverhältnis).
Eintracht Frankfurt:
Die Hessen haben zweifelsohne die schlechtesten Karten. Allerdings aus einem gewissen Blickwinkel die beste mentale Situation im Hinblick auf das Spiel: Sie müssen punkten, um irgendwas erreichen zu können. Um realistisch etwas erreichen zu können, am letzten Spieltag muss man sogar gewinnen. Die Mission ist klar.
Der Gegner dafür ist allerdings alles andere als ideal. Zwar geht es für Borussia Dortmund um nichts mehr, jedoch wird man sich vor eigenem Publikum als Deutscher Meister mit Sicherheit nicht hängen lassen. Aus Frankfurter Sicht ist zu befürchten, dass Dortmund ernst machen wird. Vielleicht macht das Ergebnis aus der Hinrunde Mut: In Frankfurt gewann man am letzten Spieltag vor Weihnachten (1:0) gegen Borussia Dortmund – durch ein Tor von Gekas. Die damals erst zweite Niederlage für die Dortmunder bedeutete den siebten Tabellenplatz (!) für Eintracht Frankfurt nach der Hinrunde. Zum Vergleich: Borussia Mönchengladbach stand zu diesem Zeitpunkt 16 Punkte hinter Frankfurt.
Die letzten Wochen haben gezeigt, dass es auch anders geht. Seit dem 23. März trainiert Christoph Daum in Frankfurt – seit dem 23. März wurde nicht mehr gewonnen. Zwar gelangen drei Unentschieden in den ersten vier Spielen, doch die Niederlagen in Mainz (0:3) und gegen Köln (0:2) besiegelten die Talfahrt der Hessen. In Mainz und gegen Köln fehlte es auch an der richtigen Einstellung, zwar ging es gegen Köln leicht bergauf, allerdings konnte man Bundesligatauglichkeit nicht nachweisen.
Das Lazarett ist immer noch gefüllt, jedoch sind keine neuen Verletzten dazu gekommen. Daum hat weiterhin den selben Kader zur Verfügung. Ihm muss ein motivatorisches und sportliches Wunder gelingen, um die Eintracht in der Liga zu halten.
Borussia Mönchengladbach:
Die Mannschaft von Trainer Lucien Favre hat es psychologisch im Allgemeinen am einfachsten: Sie kommt von unten. Dadurch, dass Borussia Mönchengladbach eigentlich schon seit Ende der Hinrunde in der Öffentlichkeit Zweitligist ist, haben die Spieler einen freien Kopf. Im Gegensatz zu letzter Saison hatte Favre dieses Jahr das Glück den Sprung vom letzten Tabellenplatz zu schaffen und nicht nur in Schlagdistanz zu bleiben, sondern auch die nötigen Punkte zu holen.
Die letzten Wochen zeigen eindrucksvoll, warum Borussia Mönchengladbach Ansprüche hegt, in der ersten Liga zu bleiben. Gegen Köln (5:1), gegen Dortmund (1:0), in Hannover (1:0) und gegen Freiburg (2:0) ging man als Sieger vom Platz. Plötzlich hatte man das nötige Glück, was beispielsweise in Mainz (0:1) noch gefehlt hatte.
Borussia Mönchengladbach steht aktuell auf dem Relegationsplatz - was schon ein Erfolg für die Mannschaft wäre. Die Situation hat sich mental insofern verändert, als das man jetzt nicht mehr nur blind gewinnen muss. Man kann jetzt wieder etwas verlieren.
Gegner ist der Hamburger SV. Die Hamburger zeigten vor zwei Wochen gegen Freiburg, dass sie mit dieser Bundesligasaison bereits abgeschlossen haben. Am letzten Wochenende in Leverkusen spielten sie auf einmal wieder mit und hätten eigentlich gewinnen müssen (1:1). In der Hinrunde gewann Hamburg in Gladbach (2:1).
Personell kann Lucien Favre wieder auf De Camargo im Sturm zurückgreifen - van Nistelrooy steht für Hamburg wieder zur Verfügung. Ansonsten muss Favre sich darum kümmern, seine Mannschaft, die jetzt wieder etwas zu verlieren hat, vom Nervenflattern fern zu halten.
VfL Wolfsburg:
Die Niedersachsen haben die beste Ausgangsposition. Vermutlich haben sie auch den besten Gegner am letzten Spieltag. In Hoffenheim zu spielen, gehört sicherlich zu den beliebtesten Aufgaben, wenn man schon ein Auswärtsspiel am letzten Spieltag spielen muss. Für die Hoffenheimer ist die Saison, ähnlich wie für Hamburg, lange vorbei. Im Gegensatz zu Hamburg wird der Effekt, den Fans am letzten Spieltag nochmal etwas bieten zu wollen, wahrscheinlich eine schwächere Wirkung haben als in der Hansestadt.
Man hat in den letzten Wochen gemerkt, dass Wolfsburg – etwa wie Hertha BSC Berlin in der letzten Spielzeit – es nicht immer schafft, einen gute Verbindung zum Thema "Abstiegskampf" zu entwickeln. Kratzen, beißen, kämpfen steht nicht auf der Stirn der eher spielerisch veranlagten Mannschaft von Trainer Felix Magath. Zwischenzeitlich konnte man auch den Eindruck bekommen, die Mannschaft sei nicht auf der Höhe, um die physischen Bestandteile des Spiels von Felix Magath bringen zu können.
Fakt ist, dass man zwar mit Siegen gegen Köln (4:1) und in Bremen (1:0) den Absturz in der Tabelle auffangen konnte, aber am letzten Spieltag immer noch mit Abstiegsnöten zu kämpfen hat. Zu Hause gegen Kaiserslautern hätte man alles klar machen können, jedoch verpassten es die Wölfe, in Führung liegend, die Punkte mitzunehmen (1:2).
Jetzt trennen einen nur noch die erzielten Tore vom Relegationsplatz. In Wolfsburg kann am meisten kaputt gehen. Wolfsburg muss sich bewusst sein, dass es alles in eigenen Händen hält. Mit einem Sieg in Hoffenheim ist die Saison vorbei und der Kopf wieder frei.
Wie eine große deutsche Sportzeitung berichtet, wird Patrick Helmes den Wölfen in Hoffenheim fehlen.
Fazit:
Drei Mannschaften, die lediglich durch einen Punkt voneinander getrennt sind, kämpfen um zwei Plätze. Der VfL Wolfsburg hat die beste Ausgangsposition aber die schlechtesten Nerven. Mönchengladbach guckt am besten nur auf das eigenen Spiel, denn die Sitaution um die Gladbacher herum ist viel zu kompliziert. Frankfurt muss in Dortmund mindestens einen Punkt, vermutlich eher einen Sieg holen. Eine Frankfurter Rettung wäre ein Wunder, genauso wie alles außer der Abstieg für Gladbach ein Wunder ist. Besonders positiv kann der Spieltag für Wolfsburg nicht verlaufen.
Quoten für Dortmund gegen Frankfurt:
Borussia Dortmund: 1,67 @ totesport
Unentschieden: 4,50 @ williamhill
Eintracht Frankfurt: 5,60 @ unibet
Quoten für Hamburg gegen Mönchengladbach:
Hamburger SV: 2,88 @ bet365
Unentschieden: 3,60 @ victorchandler
Borussia Mönchengladbach: 2,50 @ williamhill
Quoten für Hoffenheim gegen Wolfsburg:
1899 Hoffenheim: 3,61 @ allyoubet
Unentschieden: 3,75 @ victorchandler
VfL Wolfsburg: 2,10 @ williamhill
13. Mai 2011 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Der vorletzte Spieltag der Bundesliga. Nummer 33 hat uns mal wieder in nostalgische Gedanken verfallen lassen: Neun Spiele um 15:30 Uhr. Neun Mal Bundesliga zur selben Zeit. Minimaler Kommerz und maximales Erlebnis in der Konferenz. 30 Tore in 90 Minuten. So macht Fußball Spaß. Zweifelsohne ein Tag an dem sich der moderne Fußball weit hinten in der Schlange anstellen musste.
Nicht nur organisatorisch und in puncto Vermarktung, sondern auch sportlich. Sinnbildlich dafür steht der VfL Wolfsburg. Trotz größter Investitionen steht man bis zum letzten Spieltag mitten im Abstiegskampf - vielleicht sogar darüber hinaus. Mit der vollständigen Vernachlässigung traditioneller Werte des Fußballs und einer reinen Kommerzialisierung unter den Fächern von VW ist man in Wolfsburg Deutscher Meister geworden. Dass dieses Modell so erfolgreich war, scheint Grund dafür zu sein, dass aktuell viele Anhänger des Lederballs mit Genugtuung auf die Tabelle schauen. Selbst in Kölner Kreisen kann man sich kaum entscheiden, ob man lieber Borussia Mönchengladbach oder die Wolfsburger in der zweiten Liga sehen würde.
Allerdings muss man die Lage realistisch betrachten. Wolfsburg hat alles selbst in der Hand und geht mit zwei virtuellen Punkten Vorsprung vor Eintracht Frankfurt und einem virtuellen Punkt Vorsprung vor Borussia Mönchengladbach in die letzte Runde. Am letzten Spieltag in Hoffenheim sollte ein Sieg mehr als möglich sein, zumal die Hausherren keinen Wert mehr aus ihrer Anstrengung ziehen können: Für Hoffenheim ist das Spiel unwichtig.
"Man könnte auch sagen, es geht nur noch um Prämien. Das allerdings würde eher für die Motivation der Söldner von Sinsheim sprechen.", kommentierte Guido das letzte Spiel der Wölfe in Hoffenheim. "Gladbach geht es zwar ähnlich in Hamburg, aber Frankfurt spielt in Dortmund. Dementsprechend geht es im Grunde nur noch um den Relegationsplatz zwischen Gladbach und Wolfsburg", fügte Guido hinzu.
"Mir sind die Gladbacher nicht sonderlich wichtig, aber wenn Wolfsburg absteigen würde, wäre das ein Traum. Allein, wenn ich daran zurück denke wie Diego vor der Saison seine Verbundenheit mit dem Verein damit ausdrücken wollte, indem er eine Loge im Stadion für seine Familie kaufte, kommt es mir hoch. Da wird die Anhängerschaft doch mit Füßen getreten und mit allem anderen belächelt.", antwortete ich.
Die negativen Seiten dieser Anhängerschaft und der Tradition dieser Anhängerschaft zeigten sich woanders. Während der Samstag eigentlich ein Tag für den Fan war, so zeigte sich in Frankfurt das andere Gesicht der Anhängerschaft. "Die Gewaltausbrüche nach der Heimniederlage gegen den 1. FC Köln kann man nicht rechtfertigen, nicht mit Emotionen und nicht mit Traditionen. Ich meine gar nicht mal das Stürmen des Platzes – das wäre mit Ausnahme von Hoffenheim und Wolfsburg in dieser Situation in jedem anderen Stadion der Liga auch passiert. Die Aggressionen gegen das Sicherheitspersonal gerade zu Beginn der Ausschreitungen haben nichts mit den Werten zu tun, die Fußballfans gegenüber der Kommerzialisierung und dem modernen Fußball verteidigen möchten", sagte Guido.
"Nachdem man in der Hinserie noch auf Platz sieben vom Europapokal geträumt hatte, so abzustürzen ist schon hart. Die Emotionen kann ich verstehen, nicht die Gewalt, aber auf den Platz zu rennen, war vielleicht gar nicht so schlecht, um der Mannschaft zu zeigen, was eigentlich los ist. In Dortmund wartet immerhin das Unmögliche", sagte ich.
An einem Feiertag des guten alten Fußballs, hat sich dieser ins eigene Fleisch geschnitten und somit medialen Pauschalisierungen die Türen geöffnet. Das kann selbst ein Wolfsburger Abstieg nicht kitten.
Bei Guidos Guide geht es jeden Dienstag um den letzten Bundesliga-Spieltag, den internationalen Fußball, sowie um aktuelle Stammtischthemen, die sich mit dem Lederball beschäftigen. Und natürlich Guidos Meinung.
10. Mai 2011 / joe - Kategorie:
Fussball-News
Am Samstag, den 7. Mai 2011, treffen in Hessen Eintracht Frankfurt und der 1. FC Köln aufeinander. Das Spiel gehört zum Abstiegskampf der Endphase der Saison. An diesem Wochenende schreiben wir schon den 33. Spieltag und es sind immer noch sieben Mannschaften in den Abstiegsstrudel involviert.
Wenn man die Situation am vorletzten Spieltag realistisch betrachtet, dann muss man am unteren Ende allerdings den FC St. Pauli schon gewissermaßen verabschieden. Mit fünf Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz scheint die 2. Liga eingeplant zu sein. Auch am oberen Rand der Abstiegsgefahr kann man realistisch den VfB Stuttgart von allen Sorgen befreien: Mit 39 Punkten wird man in dieser Saison auf der sicheren Seite stehen. Köln und Bremen haben mit 38 Punkten mehr Sorgen.
Im Allgemeinen interessiert neben dem Abstiegskampf nur noch die Platzierung von Bayern München. Der Rekordmeister steht zwar vor Hannover, doch in der Vergangenheit hat man schon gezeigt, wie man Vorsprünge wieder verspielt.
Schiedsrichter der Begegnung zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Köln ist Dr. Felix Brych aus München. Das Spiel wird – wie jedes Spiel an den letzten beiden Spieltagen – am Samstag um 15:30 Uhr angepfiffen. Wie zu guten alten Zeiten.
Eintracht Frankfurt:
Obwohl man eine grandiose Hinrunde spielte und zur Halbzeit der Saison eigentlich schon fest mit dem Verbleib in der Liga rechnen durfte, steht Eintracht Frankfurt am vorletzten Spieltag auf dem ungeliebten Relegationsplatz. Ob dieser Platz am Ende der Saison für die Eintracht nicht doch positiver ist als gedacht, wird sich noch herausstellen. Eintracht-Trainer Christoph Daum sprach ganz offen von der "letzten Chance" seiner Mannschaft. Diese Analyse ist mehr als treffend.
Eintracht Frankfurt spielt am letzten Spieltag in Dortmund. Die Dortmunder haben schon angekündigt sich beim 1. FC Köln für die Schützenhilfe im Meisterschaftskampf bedanken zu wollen, indem sie gegen Frankfurt gewinnen. Frankfurt kann demnach auf ein Nachlassen des Meisters am letzten Spieltag nicht hoffen.
Man kann die Saison also nur noch mit Punkten gegen den 1. FC Köln retten. Mit einem Heimsieg könnte man nicht nur die Gladbacher auf Distanz halten, sondern würde eventuell auch den VfL Wolfsburg gefährden können.
Seit dem 19. März hat die Eintracht nicht mehr gewinnen können – damals zu Hause gegen St. Pauli (2:1). Dieser 27. Spieltag ist auch das letzte Mal gewesen, an dem Frankfurt mehr als ein Tor in einem Spiel geschossen hat. Drei Unentschieden und zwei Niederlagen: Insgesamt sechs Punkte vom 27. bis zum 32. Spieltag.
Am letzten Wochenende ging man sang- und klanglos in Mainz unter (0:3). In einem Spiel, welches man eigentlich überlebensrettend kämpferisch gestalten sollte, zeigte die Mannschaft von Eintracht Frankfurt auch als sie noch mit elf Mann auf dem Platz stand viel zu wenig. Man ergab sich dem Gegner praktisch schon als es noch torlos unentschieden stand.
Besonders mental wird die Eintracht anders auftreten müssen. Christoph Daum wird sie auf einen Heimsieg einschwören: wieviel davon übrig ist wird sich weisen. Sobald der Schiedsrichter angepfiffen hat, wird entschieden, ob sich Eintracht Frankfurt wenigstens in die Relegation retten kann.
1. FC Köln:
Anfang April hat man dem 1. FC Köln schon zum Klassenerhalt gratuliert. Die Domstädter hatten gerade zu Hause gegen Nürnberg gewonnen (1:0) und fühlten sich mit damals 35 Punkten auf der sicheren Seite. Es waren ja noch sechs Spiele zu absolvieren. Mit einem Sieg aus diesen sechs Spielen wäre man durch, kalkulierte man damals.
Jetzt sieht die Situation anders aus. Ausnahmsweise haben die Boulevardblätter, die den 1. FC Köln trotz bester Aussichten immer wieder reißerisch in den Abstiegskampf schrieben, recht gehabt: Der 1. FC Köln befindet sich noch im Abstiegskampf - oder bessere gesagt "wieder".
Zwar gewann man am letzten Wochenende gegen Bayer Leverkusen (2:0), aber die 38 Punkte, die man jetzt auf den Konto hat, könnten am Ende immer noch den bitteren Relegationsplatz als Beigeschmack mitbringen. Wahrscheinlich ist das nicht, aber möglich. Schon vor zwei Wochen hatte man in Wolfsburg ein Spiel mit dem man den Klassenerhalt hätte klar machen können. Diese Chance vergab man damals eindrucksvoll (1:4).
Um die Form der Kölner darzustellen und mit der von Eintracht Frankfurt vergleichen zu können, betrachten wir einmal den selben Zeitraum, den wir auch oben bei der Eintracht betrachtet haben: seit dem 27. Spieltag haben die Kölner auch lediglich sechs Punkte geholt (Heimsieg gegen Nürnberg und Heimsieg gegen Leverkusen). Vier Mal hat man in dieser Zeit verloren - aber immer ein Tor geschossen. Das Torverhältnis von 6:12 ist allerdings in sechs Spielen nicht gerade wünschenswert.
Köln wird in Frankfurt die gleichen weichen Knie mitbringen wie in den letzten Auswärtsspielen. Außerdem sollte man nicht vergessen, dass der Sieg gegen Bayer Leverkusen alles andere als verdient war. Mit einem Unentschieden kann der FC den Klassenerhalt sichern. Diese Motivation wird das klassische Kölner Defensivspiel auf des Gegners Platz fördern.
Fazit:
Frankfurt und Köln treffen sich auf Augenhöhe: Auf einer sehr niedrigen Augenhöhe. Wenn auch nur eine der beiden Mannschaften einen durchschnittlichen Tag erwischt, dann wird sie die andere vermutlich überrollen. Die stark unterdurchschnittliche Verfassung beider Mannschaften wird noch durch das Abstiegsgespenst verschlechtert. Frankfurt hat den Heimvorteil - Köln den Sieg im Rücken. Das ist alles. Es kann alles passieren. Spannend wird es allemal, ob es fußballerisch sehenswert wird, bleibt zu bezweifeln.
Wett-Quoten Frankfurt vs. Köln:
Eintracht Frankfurt: 2,10 @ youwin
Unentschieden: 3,60 @ victorchandler
1. FC Köln: 3,80 @ victorchandler
6. Mai 2011 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Selbst, wenn man nur seitlich etwas von Fußball mitbekommt und sich nur sachte für den Sport mit dem Lederball interessiert – Moment, Lederball? Die neuen superrunden Spielbälle in der Bundesliga haben schon lange nichts mehr mit dem guten alten Lederball zu tun, die hochmodernen Rundungen mit optimierten Flugeigenschaften verhalten sich zunehmend wie ein Plastikball und führen dazu, dass jeder noch so unterklassige Fußballer das Spielgerät à la Bernd Schuster über das Spielfeld dreschen kann – so jetzt aber wieder zurück zum Thema: Also, selbst, wenn man nur seitlich etwas von Fußball mitbekommt und sich nur sachte für den Sport mit dem Lederball interessiert, hat man gemerkt, dass in dieser Saison in der Bundesliga alles drunter und drüber geht. Das mag dem ein oder anderen Spieler Fehlentscheidungen aufgezeigt haben, dem ein oder anderen Präsidenten unerwartete Glücksgefühle beschert haben und den ein oder anderen Sportwetter viel Geld gekostet haben.
Man ist sich demnach darüber einig, dass in der Liga viel passiert, was nicht vorhersehbar war und in der Sommerpause vor der Saison noch außerhalb der Wahrnehmungen lag. Wie das immer so ist in Krisen, man brauch einen Sündenbock. Da das ganze System zu komplex ist, um einen einzigen Schuldgien festzunageln – wie wäre es mit dem Plastikball? – hat man sich nun eine Gruppe von Schuldigen ausgesucht. Die Trainer. Erfahrungswerte zeigen, dass diese Schuldigen immer schon eine treffende Wahl waren, wenn es darum ging, irgendeine Schuld abzuladen, Aktionismen zu fahren oder Verantwortliche an den Pranger zu stellen. Ein großer Vorteil ist beispielsweise, dass sich Trainer so schlecht wehren können und angenehmerweise immer in der Unterzahl sind.
Im Oktober entlässt der VfB Stuttgart Christian Gross und Jens Keller übernimmt (1). Keller ist eine Mischung aus Interimtrainer und Trainerhoffnung. Floppt aber und wird noch vor Ende der Hinrunde wieder beurlaubt – Bruno Labbadia leitet nun die Geschicke der Mannschaft (2).
Der 1. FC Köln trennt sich kurz nach dem Gross-Rauswurf in Stuttgart von Zvonimir Soldo. Das Kölner Eigengewächs Frank Schäfer übernimmt die Arbeit (3).
Nach mehreren Versuchen schafft es Ralf Rangnick in der Winterpause sich aus dem eigenen Amt zu mosern. Die Zukunftspläne von Hopp und Rangnick passen in Hoffenheim nicht zueinander. Rangnicks Assistent Marco Pezaaiuoli tritt seine Nachfolge an (4).
Anfang Februar verlässt Steve McClaren den VfL Wolfsburg. Der Verein verabschiedet den Trainer und setzt auf Co-Trainer Pierre Littbarski (5), der eine unschöne Misch-Masch Rolle zwischen Übergangslösung und Platzhalter ausübt und später von Felix Magath agelöst wird (6).
In fußballerischer Talfahrt übernimmt Lucien Favre von Michael Frontzeck bei Borussia Mönchengladbach (7).
In Hamburg hatte man sich Anfang März schon auf ein Ende der Zusammenarbeit nach der Saison mit Armin Veh geeinigt, entschloss sich dann aber den Trainer nach dem Debakel in München (0:6) sofort zu entlassen. Michael Oenning übernahm und musste wie Keller, Schäfer und Littbarski vor ihm auch mit einer unangenehmen, undefinierten Übergangsrolle vorlieb nehmen (8).
In der letzten Woche wurde dann bekannt, dass Rangnick sofort zu Schalke geht, um Brandherde zu löschen (9) und Magath, wie oben schon erwähnt (und gezählt), dasselbe in Wolfsburg versuchen wird.
Und um den Anlass dieser Dokumentation auch noch zu präsentieren: Trotz der ersten drei Punkte der Rückrunde und dem vermeintlichen Platzen des Knotens hat sich Eintracht Frankfurt heute morgen von Michael Skibbe getrennt. Christoph Daum wird ab Mittwoch das Training leiten (10).
Für die Zukunft – im Konkreten für das Saisonende – hat das Trainerkarussell noch die Trennung von Louis van Gaal (11) mit den Bayern [wahrscheinlichster Nachfolger Jupp Heynckes), die Trennung von Jupp Heynckes (12) mit Bayer Leverkusen (bereits offizieller Nachfolger: Robin Dutt) und die Trennung von Robin Dutt (13) und dem SC Freiburg (bereits offizieller Nachfoger: Marcos Sorg von den Amateuren) vorgesehen.
"So schlecht können die Leute ja nicht sein, wenn sie innerhalb von wenigen Atemzügen wieder einen festen Job bei der Konkurrenz haben", sagte Guido und konnte sich die Rotationen auf der Trainerbank nur so vorstellen: "Es gab mal eine Studie oder sogar eine Strategie, ich weiß nicht mehr genau, die hat im Kern ausgesagt, dass man sich, wenn man keine Stratgie hat, am besten an der Strategie der Konkurrenz orientiert."
Bei Guidos Guide geht es jeden Dienstag um den letzten Bundesliga-Spieltag, den internationalen Fußball, sowie um aktuelle Stammtischthemen, die sich mit dem Lederball beschäftigen. Und natürlich Guidos Meinung.
22. März 2011 / joe - Kategorie:
Fussball-News
Nachdem sich gestern abend mit dem FC St.Pauli durch den sensationellen 1-0 Derbysieg beim HSV ein weiterer ursprünglicher Top-Kandidat auf den Bundesliga-Abstieg von der unmittelbaren Rotlichtzone entfernt hat, verspricht der Kampf um den Ligaverbleib spannender denn je zu werden. Statt den Überraschungsteams aus Mainz, Freiburg, Hannover, Nürnberg und eben St.Pauli kämpfen mit Werder Bremen, dem VfLWolfsburg und dem VfB Stuttgart ausgerechnet drei ehemalige Meister der Neuzeit um den Nicht-Abstieg. Diese Konstellation verspricht für die restliche Spielzeit erhebliche Brisanz und ich möchte anhand dieses hochexplosiven Szenarios die einzelnen Absteiger-Kandidaten näher unter die Lupe nehmen. Aus Sicht des Sportwetters sind natürlich die jeweiligen Notierungen auf Abstieg von Bedeutung, die von digibet entnommen wurden und teilweise erheblichen Value-Gehalt aufweisen. Ein Quoten-Vergleich war insoweit etwas schwierg, weil bei einigen Anbietern wie bwin und betathome nur auf die Last 2 gewettet werden kann und ein Abstieg ja auch über Relegationsplatz 16 möglich ist.
Bundesliga Absteiger Prognose & Tipps 2011
FC St.Pauli (aktuell 11.,28 Punkte)
Sieg gegen den grossen Rivalen HSV, mit 11 Punkten beste Rückrunden-Elf-die Kiezkicker schwimmen derzeit auf einer Erfolgswoge, die wohl auch in den folgenden Wochen noch tragen wird.
Bundesliga Absteiger Wett Tipp / Prognose:
St.Pauli bleibt drin, weil Einstellung und Moral die Männer vom Millerntor auch durch schwächere Phasen führen wird. Wer dies pessimistischer einschätzt, erhält mit 7,5 eine durchaus verlockende Quote!
Eintracht Frankfurt( 12.,27 Punkte)
Nachdem die Eintracht in der Vorrunde noch zu den positiven Überraschungen zählte, wurde in der Rückserie erst ein Punkt eingefahren und dabei noch kein einziges Tor(!!) erzielt. Hinzu kommt der Zoff um den suspendierten Stürmer Amanatidis und ein unglaubliches Verletzungspech im Defensivbereich, das ständige Umstellungen teilweise mit Jugendspielern notwendig macht.
Bundesliga Absteiger Wett Tipp / Prognose:
Trotz der gegenwärtigen Misere haben die Hessen mit dem Abstieg nichts zu tun, weil sich die personelle Situation wieder bessert und der erfahrene Coach Michael Skibbe die Dinge richten wird.
1.FC Köln(13.,25 Punkte)
Obwohl es nach dem Trainerwechsel im November (Schäfer kam für Soldo) auch Rückschläge gab, scheinen die Domstädter auf dem richtigen Weg. Das immer besser harmonierende Sturmduo Podolski/Novakovic sowie eine gehobene Spielkultur lassen Raum für Optimismus.
Bundesliga Absteiger Wett Tipp / Prognose:
Der FC wird auch aufgrund prominenter Mitstreiter bis zum Schluss um die Klasse kämpfen; diese aber schlimmstenfalls über den Umweg Relegation halten.
Werder Bremen(14.,24 Punkte)
Der Meister von 2004 und Vorjahres-Dritte hat mit diesem Absturz nie und nimmer gerechnet. Eine desolate Abwehr und entgegen vergangener Jahre kein glückliches Händchen mit Neuverpflichtungen haben vordergründig zu dieser Situation geführt. Der Abgang von Spielmacher Özil nach Madrid konnte nicht im Ansatz kompensiert werden!
Bundesliga Absteiger Wett Tipp / Prognose:
Obwohl aktuell wenig dafür spricht-Werder rettet sich frühzeitig. Weil die fraglos vorhandene Substanz gross genug ist und die Vereinsbosse kühlen Kopf bewahren.
VfL Wolfsburg(15.,23 Punkte)
Nach der Sensations-Meisterschaft 2009 geht es in der Autostadt permanent bergab. Eine Flut von hochdotierten Fehleinkäufen bei gleichzeitig exorbitantem Trainerverschleiss haben die Grün-Weissen nun in akute Abstiegsgefahr gebracht. Der ebenso formschwache wie egozentrische Spielmacher Diego hat spätestens nach dem eigenmächtig ge-und verschossenen Elfer in Hannover jegliche Akzeptanz in Team und Umfeld verloren.
Bundesliga Absteiger Wett Tipp / Prognose:
Ein Bundesliga-unerfahrener Coach ohne Meriten(Littbarski), mit Dieter Hoeneß ein Manager ohne Fortune und partiell begabte Akteure ohne jeglichen Teamgeist sind eine ungesunde Mixtur. Die Chancen auf den Bundesliga-Verbleib stehen bestenfalls bei 50:50. Es kann gerade noch mal gutgehen-oder eben auch nicht. Vor diesem Hintergrund ist die Absteiger Quote von 10 zumindest mit kleinen Einsätzen zwingend zu spielen!
1.FC Kaiserslautern(16.,23 Punkte)
Der Aufsteiger aus der Pfalz spielte bislang eine Serie im Rahmen dessen, was man erwarten durfte. Trotz des späten Achtungserfolges gegen den BVB(1-1) ist ein Abwärtstrend in der Rückrunde unverkennbar, wo man noch ohne Sieg ist. Viel wird davon abhängen, ob der im Sommer scheidende Top-Scorer Lakic seine Treffsicherheit konservieren kann.
Bundesliga Absteiger Wett Tipp / Prognose:
Es wird ganz knapp für den FCK. Das Erreichen der Playoffs muss zum gegenwärtigen Zeitpunkt als Erfolg gewertet werden.
VfB Stuttgart(17.,19 Punkte)
Fast ein Abbild der Wolfsburger Misere beim Überraschungs-Meister von 2007! Auch hier hat eine hohe Fluktuation an Trainern und Spielern das Gegenteil des ursprünglich Erwarteten bewirkt. Trotz der deprimierenden Heimpleite gegen den "Club" gibt es jedoch auch Hoffnung! Unter dem neuen,sehr akribisch arbeitenden Coach Labbadia zeigten sich die Schwaben zumindest auswärts deutlich strukturierter(1-1 beim BVB,3-2 nach 0-2 in Gladbach). Die sehnlich erwartete Rückkehr des derzeit verletzten Cacau wird weitere Kräfte freilegen. Die aktuelle Unruhe in der Führungsriege ist dagegen eher kontraproduktiv.
Bundesliga Absteiger Wett Tipp / Prognose:
4 Punke Rückstand auf Platz 16 sind happig,aber aufholbar.Die Schwaben haben neben Werder den qualitativ hochwertigsten Kader aller Kontrahenten, was sich schlussendlich auszahlen wird, möglicherweise jedoch über den Umweg Relegation.
Bor.Mönchengladbach(18.,16Punkte)
Disziplinlosigkeiten,Verletzungspech und eine Flut von fahrlässig verspielten Führungen sind das Resultat des aktuellen Tabellenstandes. Der Trainerwechsel (Favre für den schon lange restlos überforderten Frontzeck) kommt definitiv zu spät; der verantwortliche Sportdirektor Eberl hätte zwingend ebenfalls entsorgt werden müssen!
Bundesliga Absteiger Wett Tipp / Prognose:
Borussias (Fußball)mönche gehen glad den Bach runter!
Bundesliga Absteiger Wetten & Quoten 2011
Die Absteiger Quoten im Überblick (entnommen von den Langzeit-Wetten von digibet)
St.Pauli 7,5
E.Frankfurt 12
1.FC Köln 3
W.Bremen 12
Vfl Wolfsburg 10
1.FC Kaiserslautern 2.25
VfB Stuttgart 2.75
Bor.Mönchengladbach 1.07
21. Februar 2011 / pedro - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Fussball-Spiele vom 3.12.-6.12.2010
| Datum/Zeit |
Land |
Spiel |
Bemerkung |
| 3.12./20:45 |
 |
Lazio Rom - Inter Mailand |
(Serie A 15. Spieltag) |
| 4.12./15:30 |
 |
Eintracht Frankfurt - FSV Mainz 05 |
(Bundesliga 15. Spieltag) |
| 4.12./16:00 |
 |
Manchester City - Bolton Wanderers |
(Premier League 16. Spieltag) |
| 4.12./16:45 |
 |
FC Basel - Young Boys Bern |
(Super League 17. Spieltag) |
| 4.12./18:30 |
 |
FC Schalke 04 - Bayern München |
(Bundesliga 15. Spieltag) |
| 4.12./18:30 |
 |
Red Bull Salzburg - Austria Wien |
(öst. Bundesliga 18. Spieltag) |
| 4.12./21:00 |
 |
HSC Montpellier - Olympique Lyon |
(Ligue 1 16. Spieltag) |
| 4.12./22:00 |
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Real Madrid - FC Valencia |
(Primera Division 14.Spieltag) |
| 5.12./13:00 |
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Besiktas Istanbul - Bursaspor |
(Sportoto Süper Lig 15. Spieltag) |
| 5.12./16:00 |
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Rapid Wien - SV Ried |
(öst. Bundesliga 18. Spieltag) |
| 5.12./17:00 |
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Paris St. Germain - Stade Brest |
(Ligue 1 16. Spieltag) |
| 5.12./17:30 |
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1. FC Nürnberg - Borussia Dortmund |
(Bundesliga 15. Spieltag) |
| 5.12./19:00 |
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FC Villarreal - FC Sevilla |
(Primera Division 14.Spieltag) |
| 6.12./20:45 |
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SSC Neapel - US Palermo |
(Serie A 15. Spieltag) |
| 6.12./21:00 |
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FC Liverpool - Aston Villa |
(Premier League 16. Spieltag) |
Deutschland – Bundesliga
Eintracht Frankfurt empfängt am Samstag, den 4.12.2010, um 15:30 Uhr den FSV Mainz 05. In den letzten beiden Partien gab es für Frankfurt jeweils eine hohe Niederlage. Der 1. FSV Mainz 05 hingegen konnte nach drei Niederlagen in Folge zuletzt zwei Mal gewinnen und hält damit weiterhin den 2. Platz in der Tabelle inne. Das letzte Aufeinandertreffen zwischen Frankfurt und Mainz endete 3:3 Unentschieden.
Das Highlight des 15. Spieltages ist die Partie FC Schalke 04 gegen Bayern München. Der Anpfiff erfolgt am Samstag um 18:30 Uhr. Nach dem 4:0 Heimsieg gegen Werder Bremen, setzte es eine Woche darauf auswärts bei Kaiserslautern eine 5:0 Schlappe für den FC Schalke 04. Bayern München konnte in den letzten sieben Spielen vier Mal zu Hause gewinnen und spielte drei Mal auswärts nur Unentschieden. Das letzte direkte Duell gewann Schalke 04 auswärts gegen Bayern München mit 1:3.
Tabellenführer Borussia Dortmund trifft diesmal am Sonntag, den 5.12.2010, um 17:30 Uhr auswärts auf den 1. FC Nürnberg. Während Dortmund weiterhin Spiel um Spiel für sich entscheidet, konnte Nürnberg seinen Lauf nicht fortsetzen. In den vergangenen drei Spielen kassierte man jeweils drei Gegentreffer und ging immer als Verlierer vom Platz. Auch die Bilanz gegen Dortmund ist nicht gerade vielversprechend. In der vergangenen Saison musste sich der 1. FC Nürnberg beide Male gegen Borussia Dortmund geschlagen geben.
Österreich – Bundesliga
Meister Red Bull Salzburg spielt am Samstag um 18:30 Uhr gegen Austria Wien. Nach dem Erfolg gegen LASK konnte Red Bull Salzburg in der Tabelle auf den dritten Platz vorrücken. Austria Wien verlor zu Hause im Derby gegen Rapid Wien und muss nun mit dem vierten Platz Vorlieb nehmen. Schon gegen Red Bull Salzburg kann sich aber wieder alles ändern.
Tabellenführer SV Ried tritt am Sonntag um 16 Uhr bei Rapid Wien an. Gegen Wacker Innsbruck erreichte der SV Ried einen knappen 1:0 Heimsieg. Auch Rapid Wien gewann mit 0:1 auswärts beim Stadtrivalen Austria Wien. In der Tabelle trennen den SV Ried und Rapid Wien acht Punkte. Das Hinspiel konnte der SV Ried mit einem 3:1 gegen Rapid Wien für sich entscheiden.
Schweiz – Super League
Der FC Basel empfängt am Samstag um 16:45 Uhr die Young Boys Bern. Vergangene Saison kämpften die beiden Mannschaften lange um die Meisterschaft, ehe sich erst in den letzten Runden der FC Basel als Meister durchsetzen konnte. Auch in dieser Saison sorgen die beiden Teams für Spannung. Der FC Basel gewann vergangene Woche auswärts bei Xamax Neuchatel mit 1:2. Die Young Boys Bern feierten einen 2:1 Heimsieg gegen Sion. Das Hinspiel zwischen den Young Boys Bern und dem FC Basel endete 2:2 Unentschieden.
England – Premier League
Manchester City bekommt es an diesem Samstag um 16 Uhr mit den Bolton Wanderers zu tun. Auswärts gegen Stoke City musste sich Manchester City zuletzt mit einem Unentschieden begnügen. Die Bolton Wanderers konnten gegen Blackpool nach einem 0:2 Rückstand am Ende ebenfalls noch ein Unentschieden holen.
Am Montag, den 6.12.2010, treffen um 21 Uhr der FC Liverpool und Aston Villa aufeinander. Beide Teams hinken in dieser Saison noch etwas hinterher. Vergangene Woche musste sich Liverpool auswärts bei den Tottenham Hotspurs geschlagen geben. Aston Villa verlor ebenso zu Hause gegen den FC Arsenal mit 2:4.
Spanien – Primera Division
Real Madrid spielt am Samstag um 22 Uhr gegen den FC Valencia. Nach der 5:0 Pleite gegen den FC Barcelona musste Real Madrid die Tabellenführung abgeben. Zu Hause ist Real Madrid aber immer noch ohne Punkteverlust in dieser Saison. Valencia gewann letztes Wochenende 2:1 gegen Almeria und liegt derzeit auf den 5. Tabellenplatz.
Der FC Villarreal und der FC Sevilla liefern sich am Sonntag um 19 Uhr ein spannendes Duell. Villarreal hatte auswärts gegen Real Saragossa keine großen Probleme und gewann mit 0:3. Der FC Sevilla erlitt die zweite Heimniederlage in Folge und kann mit einem Sieg den Abstand zu Villarreal auf drei Punkte verkürzen.
Italien – Serie A
Bereits am Freitag, den 3.12.2010, um 20:45 Uhr steigt das Spitzenspiel Lazio Rom gegen Inter Mailand. Lazio Rom kam zuletzt zwei Mal nicht über ein Unentschieden hinaus. Inter Mailand konnte nach vier Spielen ohne Sieg endlich wieder gewinnen. Zu Hause gabs gegen den FC Parma einen 5:2 Erfolg.
Am Montag, den 6.12.2010, um 20:45 Uhr beginnt der Schlager SSC Neapel gegen US Palermo. Auswärts gegen Udinese ging der SSC Neapel mit einem 3:1 leer aus. Der US Palermo feierte hingegen einen 3:1 Sieg zu Hause gegen den AS Rom und schob sich auf den sechsten Tabellenplatz vor.
Weitere Top-Spiele in Europa:
HSC Montpellier trifft in Frankreich auf Olympique Lyon.
Im zweiten Spitzenspiel der Ligue 1 treffen Paris St. Germain und Stade Brest aufeinander.
In der Türkei kommt es zum Duell Besiktas Istanbul gegen Bursaspor.
2. Dezember 2010 / markus - Kategorie:
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4. März 2010 / gabriel - Kategorie:
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