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Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Deutschland und Sportwetten im Allgemeinen.
Der BVB ist Deutscher Meister und mag keine harten Spielfelder, der FC Bayern plant für die Zweite Liga und verpflichtet daher einen albanischen Schweizer und die Gladbacher verlieren langsam die Bodenhaftung, während in Hoffenheim Chaos herrscht wie zu besten königsblauen Zeiten am Berger Feld. Der 21. Spieltag.
Wolfsburg und Freiburg eröffnen den 21. Spieltag. Glücklich über den bisherigen Saisonverlauf dürfte man weder hier noch da sein; die einen krebsen vor, die anderen in der Abstiegszone herum. Am vergangenen Spieltag allerdings gab es für beide Teams Lichtblicke – sie kamen gegen Mönchengladbach bzw. die Grün-Weißen Gutmenschen zu nicht unbedingt erwarteten Unentschieden. Für Quälix Magaths Mannschaft dürfte dieses Spiel die letzte Chance sein. Wollen sie noch eine kleine Chance auf den Europapokal haben, müssen sie gewinnen. Sonst drohen unzählige Strafkilometer entlang des Mittellandkanals…
VfL Wolfsburg – SC Freiburg Tipp 1
Dass der BVB mindestens das Double gewinnt, ist auf der Südtribüne beschlossene Sache. Die Bayern sind ja bekanntermaßen kein Gegner, sondern nur ein Opfer – und was für die Mannschaft von der Säbener Straße gilt, gilt für die Fast-Namensvettern von der Werkself bekanntermaßen zweimal. Außerdem drohen im Versicherungspark-West auch nicht so harte Grashalme wie bei Holzbein Kiel; Jürgen Klopp muss sich neben dem Allerwertesten von Mario Götze also keine Sorgen um den Steiß von Kevin Großkotz und die Haarpracht von Neven Subotic machen. Der BVB wird der Werkself ein paar Einschenken.
Borussia Dortmund – Bayer 04 Leverkusen Tipp 1
Mainz und Hannover waren in der Vorsaison die großen Überraschungen der Liga. Beide schafften die Qualifikation für die Europa League. Aber während die 96er sich sogar für die KO-Runde qualifiziert haben, haben es die Mainzer nicht mal in der Gruppenphase geschafft. In der Bundesliga gibt es ein ähnliches Bild. Hannover klopft wieder an die Tür nach Europa; Tuchel ruiniert sein Image durch permanentes Rumgemecker, während seine Mannschaft nicht in die Gänge kommt. Und so dürfte es am Samstag relativ klar sein: Auch wenn Fassenacht in Mainz herrscht, wird sich norddeutsche Effizienz gegen südwestdeutsche Fröhlichkeit durchsetzen.
FSV Mainz 05 – Hannover 96 Tipp 2
Die Agrarökonomische Laienspieltruppe ist in München gern gesehen – sie lässt sich regelmäßig den Hintern von den Bayern versohlen. Auch wenn der Anspruch der Fritz-Walter-Erben nach wie vor die Weltherrschaft ist. Auch wenn die Bayern ja in die Zweite Liga absteigen. Auch wenn die Bayern mit dem 2:0 im DFB-Pokal in Stuttgart ein Lebenszeichen von sich gegeben haben. Ärgerlich für die Münchner ist sicherlich die Verletzung von Bastian Schweinsteiger, den Georg Niedermeier innerhalb von 17 Minuten dienstunfähig getreten hat. Der Mittelfeldstratege wird den Münchnern einige Wochen fehlen. Am Samstag wird das nicht viel ausmachen.
FC Bayern – 1. FC Kaiserslautern Tipp 1
Dietmar Hopp ist der Mann, mit dem man sich bei der TSG Hoffenheim besser nicht anlegt. 50 + 1 hin, Holger Stanislawski her. Die St.-Pauli-Ikone ist im Kreichgau nach einer Auseinandersetzung mit dem SAP-Macher nur noch Geschichte. Ob Markus Babbel im Spiel bei den Grün-Weißen Gutmenschen schon auf der Bank sitzt, ist noch nicht rauß, aber es ist möglich. Ganz anders die Situation am Weserbogen, wo die Person des Trainers sakrosankt und die sportliche Lage wesentlich entspannter ist. Thomas Schaafs Mannschaft ist ein ernsthafter Anwärter auf die Europa-League – und das wird sie am Samstag untermauern.
SV Werder Bremen – TSG 1899 Hoffenheim Tipp 1
Die Schwabentreter und Hertha BSC sind neben der TSG Hoffenheim die großen Verlierer des DFB-Pokal-Viertelfinales. Beide sind in Heimspielen rausgeflogen, beide mit 0:2. Während die Schwaben trotz der Tretereien eines Georg Niedermeier das Spiel mit zehn Mann beenden durften, sah bei den Herthanern Roman Hubnik Rot nach einer Schauspieleinlage Igor de Camargos, die sogar Heintje Möller aussehen ließ wie den Inbegriff des Fairplays. Und so geht es für beide am Samstag um eine Menge, denn in der Liga stehen sie auch nicht glänzend da. Der Trainerwechsel der Berliner droht die größte Luftnummer seit der Verpflichtung Erich Ribbecks als Bundestrainer zu werden. Aber auch Bruno Labbadia steht unter Druck.
VfB Stuttgart – Hertha BSC Berlin Tipp X
Der Vierte und der Dritte treffen am Samstag abend aufeinander – Borussia Mönchengladbach erwartet die Sportfreunde Königsblau. Beide haben sehr reelle Chancen auf die Meisterschaft, beide jagen den BVB und die Bayern – und beide werden sich wohl für die Champions League qualifizieren, aber nicht mehr. Denn sie werden sich im Borussiapark die Punkte gegenseitig abnehmen. Denn Höhenluft tut nicht gut, wenn man sie nicht kennt. Was die Sportfreunde immer wieder lernen, werden sich die Gladbacher noch aneignen müssen.
Borussia Mönchengladbach – FC Schalke 04 Tipp X
Dreier müssen her – sonst wird es nichts mit dem Klassenerhalt. In Augsburg weiß man das – aber mit dem gewinnen ist es so eine Sache. In den drei Spielen 2012 gab es erst zwei Punkte für die Fuggerstädter. Ein Sieg gegen den 1. FC Nürnberg wäre daher bitter notwendig – die Aufgabe erscheint einfacher als die der direkten Konkurrenz an diesem Wochenende. Allerdings sind die Franken gewiefte Gegner; gerade im Abstiegskampf. Denn Platz 15 ist alles andere als ein Ruhekissen für Dieter Heckings Truppe. Und vier Punkte Vorsprung auf Platz 17 und den FC Augsburg ist auch nicht geeignet, Ruhe einkehren zu lassen. Ein Sieg könnte da helfen – aber danach sieht es nicht aus.
FC Augsburg – 1. FC Nürnberg Tipp 1
Der Sieg bei der Agrarökonomischen Laienspieltruppe Hinterpfalz hat den Kölner Absturz jäh gebremst – vorübergehend. Gegen den HSV sollte ein weiterer Dreier her, um dem Aufwärtstrend eine gewisse Nachhaltigkeit zu geben. Die Hamburger spielen keine besonders tolle Saison – das 1:1 gegen die Bayern war weniger der eigenen Stärke als viel mehr der Unbeholfenheit des Gegners und einem überragenden Jaroslav Drobny geschuldet. Auf der anderen Seite ist Berechenbarkeit von jeher nicht direkt die Stärke des 1. FC Köln – großer Fußball dürfte also in Köln-Müngersdorf nicht zu sehen sein. Eher biedere Mittelfeld-Kost.
1. FC Köln – Hamburger SV Tipp X
Bundesliga-Wetten (Quoten von Bwin):
Freitag, 10. Februar 2012
Bundesliga, Deutschland
20:30
VfL Wolfsburg gegen SC Freiburg
VfL Wolfsburg 1.67
X 3.80
SC Freiburg 4.75
Tipp 1
Samstag, 11. Februar 2012
15:30
Borussia Dortmund gegen Bayer 04 Leverkusen
Borussia Dortmund 1.40
X 4.40
Bayer Leverkusen 7.75
Tipp 1
FC Bayern gegen 1. FC Kaiserslautern
FC Bayern München 1.15
X 7.75
1. FC Kaiserslautern 14.00
Tipp 1
FSV Mainz 05 gegen Hannover 96
FSV Mainz 05 1.95
X 3.30
Hannover 96 3.90
Tipp 2
VfB Stuttgart gegen Hertha BSC Berlin
VfB Stuttgart 1.83
X 3.60
Hertha BSC 4.10
Tipp x
SV Werder Bremen gegen TSG 1899 Hoffenheim
Werder Bremen 1.88
X 3.40
1899 Hoffenheim 4.10
Tipp 1
18:30
Borussia Mönchengladbach gegen FC Schalke 04
Mönchengladbach 2.35
X 3.30
FC Schalke 04 2.90
Tipp x
Sonntag, 12. Februar 2012
15:30
FC Augsburg gegen 1. FC Nürnberg
FC Augsburg 2.65
X 3.20
1. FC Nürnberg 2.65
Tipp 1
17:30
1. FC Köln gegen Hamburger SV
1. FC Köln 2.95
X 3.40
Hamburger SV 2.30
Tipp x
(Letzte Woche 2:7)
9. Februar 2012 / hans - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Der nächste große Tenniswettbewerb wirft seine Schatten voraus. Am Freitag, den 10.Februar starten die Erstundenspiele des Davis Cups 2012. Der Davis Cup hat dabei eine große Tradition. Der bekannteste und wichtigste Mannschaftswettbewerb der Welt im Tennis wird bereits seit über einem Jahrhundert ausgetragen und konnte schon viele verschiedene Gewinner aufweisen. Gründer der grundsätzlichen Idee eines Mannschaftswettbewerb ist der Amerikaner Dwight Filey Davis, der im Jahr 1900 mit einigen Kommilitonen auf die Idee kam, den Rivalen aus Großbritannien zu einem Teamtennismatch herauszufordern. Der Havard-Student legte das System fest und kreirte den ersten Pokal aus eigener Kasse. Somit wurde der Davis Cup 1900 zum allerersten Mal ausgetragen, auch wenn damals nur zwei Nationen daran teilnahmen. In den folgenden Jahren entwickelte sich das gute System, so dass immer mehr Mannschaften an dem prestigeträchtigen Turnier teilnehmen konnten. Rekordsieger des Davis-Cups ist immernoch das Gründerland USA mit 32 Siegen, vor den Australienern mit 28 Siegen und den Briten bzw. den Franzosen mit jeweils 9 Siegen. In der nahen Vergangenheit waren es jedoch vor allem die Spanier, die in den vergangenen vier Jahren immerhin drei mal den begehrten Titel holen konnten.
Demnach ist Spanien auch der amtierende Titelverteidiger des Davis Cups. Im letztjährigen Finale des Cups konnte sich die Mannschaft von Kapitän Albert Costa mit den Topspielern Rafael Nadal, David Ferrer, Feliciano Lopez oder Fernando Verdasco relativ deutlich mit 3-1 gegen die Argentinier durchsetzen, die 2011 zum ersten Mal in einem Finale des Davis-Cups standen. Der diesjährige Davis Cup steht allerdings unter einem anderen Vorzeichen, vor allem für die Spanier. Sowohl die beiden Topspieler Rafael Nadal und David Ferrer als auch die Doppelexperten Feliciano Lopez und Fernando Verdasco haben sich aufgrund der Olympischen Spiele dazu entschlossen, nicht an dem Wettbewerb teilzunehmen. Somit wird aus dem eigentlichen Topfavoriten Spanien nur noch ein Geheimfavorit, der ohne die großen Waffen in dieser Saison wird auskommen müssen.
Wie in jedem Jahr wird es auch in diesem Jahr einige Nationen geben, die teilweise zum ersten Mal oder nach langer Zeit mal wieder in der ersten Runde des Davis Cups vertreten sein werden. Beispielsweise werden sowohl die Japaner als auch die Kanadier ihr Debüt im Davis Cup geben, nachdem sie in der letztjährigen Aufstiegs/Abstiegsrelegation Indien bzw. Israel bezwingen konnten. Neben den Neulingen sind auch in diesem Jahr wieder 3 deutschsprachige Nationen am Start. Die Deutschen qualifizierten sich schon durch den Sieg gegen Kroatien im Davis Cup 2011, während die Österreicher (4-1 gegen Belgien) und die Schweizer (3-2 gegen Australien) den Weg über die Relegation nehmen mussten.
Schon in der ersten Runde 2012 gibt es manch eine Spitzenbegegnung, die den Titel Erstrundenpartie nicht verdient. Beispielsweise muss der Finalist des letzten Jahres aus Argentinien nach Bamberg in die Stechert Arena und auf Sand beweisen, dass sie auch in diesem Jahr viel erreichen können. Ein anderes Highlight wird in der Schweiz stattfinden, wo die Schweizer mit ihrem Topspieler Roger Federer auf die US-Amerikaner treffen werden, die wie jedes Jahr endlich mal wieder den Weg in Richtung Viertelfinale bzw. Halbfinale gehen wollen. Titelverteidiger Spanien trifft auf Außenseiter Kasachstan und der eigentliche Topfavorit Serbien tritt ohne ihre Nummer 1 und Australien Open Sieger Novak Djokovic gegen Schweden an. Wir haben die Spiele hier noch einmal kurz und knapp im Überblick:
Nun werden wir uns noch mit der Frage befassen, wer denn in diesem Jahr den Davis Cup gewinnen kann. Der Titel scheint, anders als in den letzten Jahren aufgrund der Olympischen Spiele etwas an Bedeutung verloren zu haben. Viele Topstars haben bereits abgesagt und werden noch weitere Partien in den kommenden Monaten absagen müssen, da die Davis Cup Spiele einfach zeitlich und auch turnierplanungstechnisch nicht in den Spielkalender des Jahres passen. Rafael Nadal und David Ferrer haben es vorgemacht, Novak Djokovic wird seine Einzelkarriere immer in den Vordergrund stellen und auch der Argentinier Juan Martin Del Potro wird gegen Deutschland fehlen, da er die kommenden Turniere nicht an das Davis Cup Spiel in Bamberg anpassen konnte. Mittlerweile ist die Tennis-Welt soweit ausgeglichen, dass eigentlich jede Nation mindestens 2 Topspieler braucht, um überhaupt eine Chance in dem dreitägigen Match zu haben. Nur noch selten spielt ein Spieler 3 Matches in 3 Tagen (einschließlich Doppel). Viel mehr wird viel variiert und mehrere Spieler kommen zum Einsatz, dennoch ist es natürlich ein Vorteil wenn man einen absolten Topspieler in den eigenen Reihen hat, der einer Nation schon 2 von nötigen 3 Punkten am Wochenende bescheren kann.
Die Buchmacher sehen in diesem Jahr die Serben als Favoriten. Sicherlich haben sie mit Janko Tipsarevic und Novak Djokovic gute Spieler im Einzel und mit Viktor Troicki einen guten Ersatzmann fürs Einzel. Auch im Doppel sind sie mit dem eingespielten Doppel Ilja Bozoljac und Nenad Zimonjic gut aufgestellt. Dennoch sehe ich bei den Serben immer wieder die Möglichkeit, dass ein Novak Djokovic für Spiele absagt und die Alternativen für Troicki und Tipsarevic fehlen. Ich denke man kann sagen, dass die Serben in Bestbesetzung der absolute Topfavorit auf den Davis-Cup Triumph 2012 sind. Bereits 2010 sah man, dass eine gute Teamchemie im Kader herrscht und auch vor allem die Heimspiele zu sehr großer Euphorie im Land führen. Fällt allerdings neben der Nummer 1 noch ein weiterer Spieler aus, wird es sehr schwer für die Serben, da sie praktisch nur über drei gute Einzelspieler verfügen. Ich zähle in diesem Jahr vor allem die Franzosen zu den absoluten Topfavoriten. Sie haben einen sehr ausgeglichenen Kader und mit Gael Monfils, Jo Tsonga und auch Gilles Simon drei Top- 10 Spieler bzw. Spieler mit Top 10 Potential in ihren Reihen. Auch dahinter kommen mit Julien Bennetatu und Michael Llodra Spieler, die man nicht nur im Doppel sondern auch im Einzel einsetzen kann. Frankreich wird sicherlich eine gute Rolle in diesem Jahr spielen können. Doch auch die Argentinier haben im letzten Jahr gezeigt, dass mit ihnen zu rechnen ist. Vor allem auf Sand können Juan Ignacio Chela, Juan Monaco oder sofern verfügbar Juan Martin Del Petro nahezu jedem Land gefährlich werden. Unterschätzen darf zudem auf gar keinen Fall die Schweizer. Reisen sie mit ihrer Bestbesetzung Roger Federer und Stanislas Wawrinka an, wird es für jede andere Nation schwer. Auch wenn die beiden ein unheimliches Programm auf sich neben werden müssen, darf man sie nicht abschreiben, da sie definitiv das Potential haben die großen Nationen und vermeintlichen Favoriten zu ärgern.
Nur Außenseiterchancen haben meiner Meinung nach die Spanier, die mit eher durchschnittlichen Spieler wie Juan Carlos Ferrero, Marcel Granollers und angeführt von Nicolas Almagro wohl eher auf Patzer der Gegner hoffen müssen. Auf Sand jedoch sind die Spanier traditionell stark und die Kasachen in der ersten Runde, dürften noch keine große Herausforderung für das Team von Neu-Coach Alex Corretja darstellen. Immer auf der Rechnung muss man zudem die Russen haben, die nach dem sehr enttäuschenden Abschneiden im letzten Jahr (Erstrundeniederlage gegen Schweden) in diesem Jahr einiges wieder gutmachen wollen. Sie verfügen mit Michail Youzhny, Nikolay Davidenko, Igor Kunitsyn und Alex Bogomolov über Spieler mit großem Potential, die ihr Potential allerdings zu selten und unkonstant abrufen. In Runde 1 treffen sie auf die Österreicher um Jürgen Melzer, was dennoch eine mehr als lösbare Aufgabe werden sollte.
Den Deutschen rechne ich auch in diesem Jahr keine realistische Chancen auf das Finale ein. Schon in Runde 1 gegen die starken Argentinier werden sie ohne den sich in guter Form befindlichen Phillip Kohlschreiber wahnsinnig schwer tun und nur eine Möglichkeit aufs Weiterkommen haben, wenn Flo Mayer, Tommy Haas und Phillip Petzschner über sich hinaus wachsen und in Kombination mit den frenetischen Fans überraschend gut aufspielen. Dennoch wäre es für die Deutschen schon ein Erfolg, wenn sie mit einem Überraschungssieg gegen Argentinien ins Viertelfinale kämen und damit einer erneuten Abstiegsrelegation aus dem Wege gehen würden.
Wer wird Davis-Cup Sieger 2012? (Quoten von bwin)
Serbien –> 3.75
Frankreich –> 4.00
Argentinien –> 5.50
Schweiz –> 6.00
Spanien –> 8.00
Russland –> 17.00
Tschechien –> 21.00
USA –> 26.00
Deutschland –> 34.00
Kroatien –> 51.00
Österreich –> 81.00
Japan –> 101.00
Schweden –> 101.00
Kanada –> 126.00
Italien –> 201.00
Kasachstan –> 501.00
Wettbasis-Expertentrend: Eine Wette auf einen absoluten Außenseiter im Davis Cup 2012 wird wenig Sinn machen. Dennoch würde ich in diesem Jahr nicht mit den Buchmachern gehen und auf die Serben setzen, da ich nicht glaube, dass Novak Djokovic viele Spiele für sein Land machen wird. Viele Spieler spekulieren auf Olympia und planen ihre Turniere und ihren Verlauf deswegen sehr sorgfältig und früh. Meiner Meinung nach wird die Mannschaft, die in der Spitze am ausgeglichensten ist, dieses Jahr den Titel holen. Ich würde daher die gute 4.00er Quote auf die Franzosen riskieren, da man mit Tsonga, Monfils, Simon und auch Llodra/Bennetau gute Spieler hat, die auch schon über gewisse Erfahrungen im Davis Cup verfügen, was zum Vorteil werden könnte. Wer allerdings nicht auf die Franzosen gehen möchte, dem empfehle ich auf eine Überraschung der Spanier zu setzen. Zwar sind die absoluten Topstars nicht am Start, doch Almagro und Co. werden ihr Land trotzdem gut präsentieren. Mit ein bisschen Losglück und dem richtigen Bodenbelag scheint somit auch für die Spanier alles drin.
http://www.wettbasis.com/sportwetten-news/osterreich-vs-russland-daviscup-2012-1-runde-in-wiener-neustadt.html
8. Februar 2012 / marcel - Kategorie:
Davis Cup Wetten
Bei den Bayern rebellieren die Bankdrücker, beim 1. FC Köln schweigen sich Sportdirektor und Trainer an und der BVB ist schon längst Deutscher Meister. Vorne sind die ersten vier nur durch einen Punkt getrennt – in der Liga geht es heiß zur Sache. Im Unterschied zu den vorhergesagten Kühlschranktemperaturen.
Dass der 1. FC Nürnberg nicht imstande ist, dem schwarz-gelben Wirbelsturm um Kevin Großkotz und Robert Lewandowski Paroli zu bieten, glaubt außer den eingefleischten Fans des Glubb die ganze Liga. Auch ohne den am Allerwertesten verletzten Mario Götze wird der Meister alles daransetzen, um mit den Konkurrenten von der holländischen Grenze, dem Tränenpalast Buer und aus München weiterhin mithalten zu können. Immerhin ist der Glubb seit sechs Bundesliga-Spielen gegen Schwarz-Gelb sieglos. Am Freitag ab 22:15 werden es deren sieben sein.
1. FC Nürnberg – Borussia Dortmund Tipp 2
Nicht gerade glücklich ist man in Berlin mit den Ergebnissen des Jahres 2012. Trotz des Trainerwechsels von Markus Babbel zu Michael Skibbe sinkt der stolze Hauptstadtclub immer tiefer in den Tabellenkeller und hat nur noch zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Die viel besungene Berliner Luft ist derzeit ziemlich dick. Zwischen Trainer Skibbe und Kapitän Lell soll es außerdem Knatsch geben. Wobei letzterer derzeit sowieso gesperrt und verletzt ist. Hannover 96 kommt mit der üblichen breiten Brust nach Berlin und gilt als Favorit – wobei das 1:0 gegen Nürnberg am vergangenen Wochenende nicht der spielerischen Weisheit letzter Schluss war.
Hertha BSC Berlin – Hannover 96 Tipp X
Die Sportfreunde Königsblau wähnen sich wieder einmal auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft – in gnadenloser Verkennung der zurückliegenden 54 Jahre ohne Schal(k)e. Mainz 05 soll auf diesem Weg kein ernst zu nehmendes Hindernis darstellen. Doch gerade die 05er haben es immer wieder geschafft, im nördlichen Ruhrgebiet für Trauer und Verärgerung zu sorgen. So wie auf der A45 ein Tagebruch derzeit den Verkehr lahmlegt, brechen ja die Knappen gern ein. Allerdings hoffen sie für den Samstag auf die Rückkehr von Raul. Der will ja im Tränenpalast bleiben und könnten somit wirklich so etwas wie Aufbruchstimmung am Berger Feld erzeugen.
FC Schalke 04 – FSV Mainz 05 Tipp 1
Mehr in Richtung Tabellenmittelfeld orientiert ist man in Leverkusen und in Stuttgart. Bei der Werkself macht derzeit ein Mann Furore, der gar nicht spielt – Ex-Capitano Michael Ballack. Wie so oft in seiner Karriere läuft es unter dem Bayer-Kreuz auf eine nicht gerade freundschaftliche Trennung hinaus – ob der Sachse überhaupt bis zum Saisonende in Leverkusen bleibt oder ob er vorher noch in die Major League Soccer wechselt, steht wahrlich noch nicht fest – aber auszuschließen ist es eben ganz sicher auch nicht. Die Schwaben dümpeln auf Platz zehn umher, haben Pawel Progrebnjak verkauft und halten sich immer noch für die Nummer eins im Südwesten. In Leverkusen dürfte es nicht zum Sieg reichen.
Bayer 04 Leverkusen – VfB Stuttgart Tipp 1
Unaufhaltsam scheint derzeit Borussia Mönchengladbach. Dem 3:1 gegen die Bayern folgte ein 3:0 in Stuttgart. Chapeau – auf die Spitze fehlt den Fohlen nur ein Punkt. Die Reise zum VfL Wolfsburg scheint eine einfache – immerhin unterlagen die Wölfe den Bayern mit 0:2. Wer aber Manager-Trainer Quälix Magath kennt, weiß, dass er nun brennt. Wen sein Aufstellungslotto auf den Platz spülen wird, weiß er wahrscheinlich derzeit selber noch nicht – immerhin darf Patrick Helmes wieder mit den Profis trainieren. Vermutlich liegt in der Magath’schen Hierarchie Amateur Sebastian Polter derzeit noch weit vor dem ehemaligen Nationalspieler. Vielleicht trifft er ja wieder.
VfL Wolfsburg – Borussia Mönchengladbach Tipp 1
Die TSG Hoffenheim als Steinbruch für den VfB Stuttgart und andere Bundesligisten – so wirkt es nach dem Wechsel Vedad Ibisevics vom Kreichgau an den Neckar. Platz acht wirkt trotzdem einigermaßen ordentlich – allerdings hat die TSG nur drei Punkte Vorsprung auf den 15. In dieser Situation erwarten Stanislawski und Co den FC Augsburg. Der kam gegen die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, Freiburg und die Agrarökonomische Laienspieltruppe Hinterpfalz, nur zu einem Punkt. Also müssen die Punkte gegen andere geholt werden. Zum Beispiel eben Hoffenheim. Gegen diesen Gegner setzte es in der Hinrunde die erste Niederlage. Aber Geschichte muss sich ja nicht wiederholen.
TSG 1899 Hoffenheim – FC Augsburg Tipp X
Die Bayern werden ja – nimmt man das Presseecho auf ihre beiden ersten Auftritte in 2012 als Maßstab – absteigen. Auch wenn sie derzeit Tabellenführer sind. Und in Hamburg haben sie in den letzten Jahren nie besonders gut ausgesehen. Mit Contento, van Buyten und Rafinha fallen zudem noch drei Abwehrspieler aus. Die Experten des deutschen Fußballs und Jörg Wontorra fragen sich nur noch, ob der Rekordmeister eine zweistellige Niederlage beim alten Rivalen verhindern kann. Dumm nur, dass der Siegeszug der Münchner in der Vorrunde mit einem 5:0 über den HSV begann. Geschichte kann sich wiederholen.
Hamburger SV – FC Bayern München Tipp 2
Der SC Freiburg gilt vor jeder Saison als Abstiegskandidat. In dieser Saison ist er einer – Platz 18 lautet die ernüchternde Zwischenbilanz nach 19 Spielen. Unten ist es zwar ähnlich spannend wie oben, aber gut schaut es nicht aus für die Breisgauer. Die Grün-Weißen Gutmenschen liegen hingegen klar auf Europa-League-Kurs und wollen mit aller Macht diesen Kurs halten. Ein Dreier im Südwesten der Republik wäre dafür vermutlich sehr hilfreich. Machbar scheint die Aufgabe auf jeden Fall. Obwohl mit Zlatko Junuzovic mittlerweile der dritte Österreicher im Kader ist – und die seien ja eher als Skifahrer zu gebrauchen…
SC Freiburg – SV Werder Bremen Tipp 2
Abstiegskampf zwischen dem 1. FCK und dem 1. FCK. Die Domtruppe und die Agrarökonomische Laienspieltruppe Hinterpfalz haben den Verbleib im Oberhaus noch lange nicht sicher. Platz 16 für die Gastgeber, Platz 14 für die Gäste und nur drei Punkte Unterschied. In Köln gibt es Zoff zwischen Sportdirektor Volker Finke und Trainer Stale Solbakken; außerdem fällt Lukas Podolski für drei bis vier Wochen aus. Keine guten Voraussetzungen also für einen unbeschwerten Karneval in Leverkusen-Süd.
1. FC Kaiserslautern – 1. FC Köln Tipp X
Bundesliga-Wetten (Quoten von Bwin):
Freitag, 3. Februar 2012
Bundesliga, Deutschland
20:30
1. FC Nürnberg gegen Borussia Dortmund
1. FC Nürnberg 5.50
X 4.00
Borussia Dortmund 1.57
Tipp 2
Samstag, 4. Februar 2012
15:30
TSG 1899 Hoffenheim gegen FC Augsburg
1899 Hoffenheim 1.60
X 3.75
FC Augsburg 5.50
Tipp x
Bayer 04 Leverkusen gegen VfB Stuttgart
Bayer Leverkusen 1.70
X 3.70
VfB Stuttgart 4.75
Tipp 1
FC Schalke 04 gegen FSV Mainz 05
FC Schalke 04 1.62
X 3.90
FSV Mainz 05 5.00
Tipp 1
Hertha BSC Berlin gegen Hannover 96
Hertha BSC 2.45
X 3.20
Hannover 96 2.85
Tipp x
VfL Wolfsburg gegen Borussia Mönchengladbach
VfL Wolfsburg 2.75
X 3.40
Mönchengladbach 2.45
Tipp 1
18:30
Hamburger SV gegen FC Bayern München
Hamburger SV 6.00
X 3.80
FC Bayern München 1.57
Tipp 2
Sonntag, 5. Februar 2012
15:30
SC Freiburg gegen SV Werder Bremen
SC Freiburg 3.25
X 3.50
Werder Bremen 2.10
Tipp 2
17:30
1. FC Kaiserslautern gegen 1. FC Köln
1. FC Kaiserslautern 1.80
X 3.50
1. FC Köln 4.40
Tipp x
(Letzte Woche 3:6)
3. Februar 2012 / hans - Kategorie:
Fussball-Wetten
Die Bayern planen für die zweite Liga und verarschen ihre Fans, bei Borussia Mönchengladbach gehen die ersten Bestellungen fürs Champions-League-Finale 2012 ein und Borussia Dortmund hat einen handfesten Sexskandal an der Back. Der 19. Spieltag.
Hannover und Nürnberg bestreiten den Aufgalopp. Der Glubb schlug zum Rückrundenauftakt Hertha BSC 2:0 und fasst wieder Hoffnung im Abstiegskampf; Hannover kam zu einem 0:0 in Hoffenheim. Slomkas Effizienz dürfte Heckings alter Liebe das Leben im Maschmeyer-Gedächtnisstadion schwer machen, auch wenn der Franke per se in Wolkenkuckucksheim lebt und von den glorreichen 20er-Jahren des 20. Jahrhunderts träumt. Im 21. Jahrhundert dauert es noch acht Jahre, bis dieses glorreiche Jahrzehnt anbricht – vermutlich zu spät für die Mittelfranken.
Hannover 96 – 1. FC Nürnberg Tipp 1
Die Grün-Weißen Gutmenschen sind gut. So gut, dass sie Andreas Wolf nach Monaco verkauft haben und jetzt ein veritables Problem in der Innenverteidigung haben – denn Naldo ist auch schon wieder verletzt. Die Werkself ist nach dem geglückten Rückrundenaufgalopp hingegen stark motiviert und wird alles tun, um in dem Stadion, um das sogar die Weser einen Bogen macht, einen Dreier zu holen. Aussichtslos ist dieses Unterfangen nicht. Auf gar keinen Fall.
Werder Bremen – Bayer Leverkusen Tipp 2
Hertha und Hamburg gehören zu den Verlierern des Jahresauftakts. Die Berliner verloren in Nürnberg 0:2 und das 1:5 der Hanseaten gegen Weiß-Gelb Lüdenscheid war einfach nur peinlich. Wiedergutmachung ist für beide angesagt, aber es bleibt abzuwarten, wie vor allem die Hamburger mit der Demütigung von vergangener Woche umgehen. Ein sportlicher Leckerbissen dürfte nicht anstehen – wohl aber ein verbissener Kampf. Und der kann sehr spannend werden.
Hertha BSC Berlin – Hamburger SV Tipp X
Eine böse Niederlage erlaubte sich der FC Augsburg beim Schlusslicht in Freiburg und trägt nun selbst die Rote Laterne. Mit der Agrarökonomischen Laienspieltruppe Hinterpfalz treffen die Bayerischen Schwaben auf den nächsten Abstiegsaspiranten – und wenn sie dieses Spiel nicht gewinnen, wird die Lage langsam ernst. Hoffnungslos ist sie aber noch lange nicht. Andreas Rettig und Jos Luhukay gehen das Abenteuer Erste Liga mit gut tuender Gelassenheit an. Vielleicht ist das auch gegen die Betzenzwerge das Gebot der Stunde.
FC Augsburg – 1. FC Kaiserslautern Tipp 1
Gerüchten zu Folge soll am Borsigplatz am Samstag die Meisterfeier steigen. Denn die erfolgreiche Titelverteidigung ist für den BVB beschlossene Sache. Wenn da nicht die unappetitliche Affäre um Neven Subotic und die Schmerzen von Mario Götze an einer eher empfindlichen Körperstelle wären. Und dann gibt ausgerechnet die TSG Hoffenheim ihre Visitenkarte beim Meister ab. Allerdings ohne Vedad Ibisevic, der künftig für den VfB Stuttgart auf Torejagd geht. Im Hinspiel haben die Kraichgauer schon mal gezeigt, wie man den BVB schlägt.
Borussia Dortmund – TSG Hoffenheim Tipp X
Was soll man zu den Bayern noch sagen? Dem peinlichen 1:3 in Mönchengladbach folgte ein nicht minder dämlich-peinlicher Marketing-Gag um die angebliche spektakuläre Verpflichtung eines Spielers aus dem Offensivbereich. Die Fans sind sauer – und wären vermutlich nicht mehr ansprechbar, wenn das Heimspiel gegen Quälix Magath verloren geht. Sein Aufstellungs-Lotto hat noch keine Ergebnisse gebracht – doch nach einem Lotto-Sechser schaut es nicht aus. In München haben die Wölfe noch nie gut ausgesehen. Das sollte so bleiben. Gladbach hin, Facebook-Panne her.
FC Bayern München – VfL Wolfsburg Tipp 1
Der Geißbock glaubt an sich. Immer. Da hat er was mit dem Anhänger der Sportfreunde Königsblau zu tun. Die glauben immerhin, dass Raul seinen Vertrag verlängern wird, auch wenn er verletzungsbedingt nicht in den südlichen Vorort von Leverkusen mitreisen kann. Trotzdem sind die Sportfreunde klarer Favorit in Müngersdorf. Das Problem ist: Königsblau gewinnt seine Spiele gern vor dem Anpfiff. Auch das haben sie mit den Geißböcken gemeinsam. Ergo riecht es nach Unentschieden.
1. FC Köln – FC Schalke 04 Tipp X
Mainz und Freiburg kommen aus dem Südwesten, gelten gemeinhin als sympathisch und stecken beide im Abstiegskampf. Mainz hat aber den Rückrundenauftakt verloren, Freiburg hingegen hat gegen Augsburg gewonnen. Folgt ein Dreier bei den Rheinhessen, schaut es für die Breisgauer wieder besser aus. Dann hätte sich der Trainerwechsel bezahlt gemacht und Thomas Tuchel dürfte wieder einen Veitstanz aufführen…
FSV Mainz 05 – SC Freiburg Tipp X
Wer Bayern schlägt, muss den VfB Stuttgart nicht fürchten. Das ist die Sicht des geneigten Gladbach-Fans. Nur ist Fußball – wie schon Karl-Heinz Rummenigge sagte, keine Mathematik. Andererseits – Gladbach ist stark. Sehr stark. Das werden auch die Schwaben spüren. Deren Hoffnung heißt Vedad Ibisevic. Ob der neue Torjäger gegen die Fohlen gleich tifft, ist nicht sicher. Aber gut möglich.
VfB Stuttgart – Borussia Mönchengladbach Tipp 2
Bundesliga-Wetten (Quoten von Bwin):
Freitag, 27. Januar 2012
Bundesliga, Deutschland
20:30
Hannover 96 gegen 1. FC Nürnberg
Hannover 96 2.10
X 3.25
1. FC Nürnberg 3.50
Tipp 1
Samstag, 28. Januar 2012
15:30
Borussia Dortmund gegen TSG Hoffenheim
Borussia Dortmund 1.34
X 4.75
1899 Hoffenheim 8.75
Tipp x
FC Augsburg gegen 1. FC Kaiserslautern
FC Augsburg 2.40
X 3.25
1. FC Kaiserslautern 2.90
Tipp 1
FC Bayern München gegen VfL Wolfsburg
FC Bayern München 1.20
X 6.75
VfL Wolfsburg 11.50
Tipp 1
Hertha BSC Berlin gegen Hamburger SV
Hertha BSC 2.35
X 3.30
Hamburger SV 2.90
Tipp x
Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen
Werder Bremen 2.30
X 3.40
Bayer Leverkusen 2.95
Tipp 2
18:30
1. FC Köln gegen FC Schalke 04
1. FC Köln 3.70
X 3.50
FC Schalke 04 1.95
Tipp x
Sonntag, 29. Januar 2012
15:30
FSV Mainz 05 gegen SC Freiburg
FSV Mainz 05 1.70
X 3.60
SC Freiburg 5.00
Tipp x
17:30
VfB Stuttgart gegen Borussia Mönchengladbach
VfB Stuttgart 2.55
X 3.30
Mönchengladbach 2.65
Tipp x
(Letzte Woche 2:7)
27. Januar 2012 / hans - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Handball Europameisterschaft der Männer in Serbien vom 15.01.12 bis 29.01.12
So hart die Überschrift klingt, so ehrlich ist diese Aussage. Nachden letztjährigen katastrophalen Turnieren der deutschen Handball-Nationalmannschaft, hat der regelrecht Handball-Boom seit dem WM-Titel 2007 mehr als deutlich abgenommen. Doch wer mag es den deutschen Sportfans verübeln? Olympische-Spiele 2008 – Platz 9, Weltmeisterschaft 2009 – 5.Platz, Europameisterschaft 2010 – 10.Platz , Weltmeisterschaft 2011 – 11.Platz. Das sind die überaus enttäuschenden Platzierungen, die die Mannen vom damaligen Bundestrainer Heiner Brandt belegten. Im Vorfeld dieser Europameisterschaft wussten viele Sportfans in Deutschland gar nicht, dass eine EM am Anfang des neuen Jahres stattfindet. Erst die Übertragungen im öffentlich rechtlichen Fernsehen am Wochenende stimmten die meisten Fans etwas auf die EM 2012 ein. Doch ist die wenige Berichterstattung absichtlich so ausgewählt, da man Angst vor einer weiteren Blamage der heimischen Nationalmannschaft hat?
Die Handball-EM findet in diesem neuen Jahr 2012 in Serbien statt. Zum ersten Mal seit der Unabhängigkeit findet damit ein Großturnier in Serbien statt. Es ist auch gleichzeitig erst die zehnte Europameisterschaft die seit 1994 ausgetragen wird. Rekordeuropameister sind die Schweden, die sich insgeamt schon vier mal den Titel holten. Gerade zwischen 1998-2002 holten sie mit Spielern wie Magnus Wislander oder Staffan Olsson drei Titel hintereinander und krönten damit ihre goldene Generation. Im neuen Jahrtausend waren es dann die Franzosen, die dem Turnier ihren Stempel aufdrückte. Zwei Titel bei den letzten drei Turnieren, dazu die Welmeistertitel 2009 und 2011 und als Krönung der Titel beim olympischen Handballturnier von Peking, lassen die Franzosen auch als absoluten Favoriten bei diesem Turnier starten. Doch auch die Deutschen waren schon mal Europameister. 2004 holte die Mannschaft von Heiner Brand den Titel in Slowenien. Damals waren noch Legenden wie Florian Kehrmann, Daniel Stephan, Voker Zerbe, Henning Fritz und nicht zu vergessen, natürlich Stefan Kretzschmar im Team der Deutschen.
Neben der Vergabe des Europameistertitels geht es allerdings für viele Mannschaften auch um die Qualifkation für ein Qualifikationsturnier für das olympische Handballturnier im Sommer in London. Für die Nationen aus Deutschland, Serbien,Russland, Norwegen, Slowakei, Tschechien, Mazedonien und Slowenien ist die Europameisterschaft die letzte Chance an einem der insgesamt drei Qualifikationsturnieren im April teilzunehmen. Die bestplatzierten Mannschaften dieser insgesamt 8 Anwärter bekommen die Chance auf eine Teilnahme. Da allerdings bei einer Europameisterschaft keine Platzierungen 7-16 ausgespielt werden, zählt bereits das Abschneiden in der Vorrunde bzw. in der Hauptrunde.
Der Modus der Handball EM 2012:
Der Modus ist auch relativ schnell erklärt. Zu Beginn werden die 16 teilnehmenden Mannschaften in vier Vierergruppen aufgeteilt. Das Eröffnungsspiel bestreiten am 15.Januar der Gastgeber aus Serbien gegen Polen. Die jeweils drei Bestplatzierten jeder Gruppe qualifizieren sich für die Hauptrunde. Die Punkte aus der Vorrunde gegen die ebenfalls für die Hauptrunde qualfizierten Mannschaften, werden wie üblich mit in die Zwischenrunde genommen. Die Zwischenrunde (Hauptrunde) wird in zwei Sechsergruppen gespielt, die je nach Platzierung in der Vorrunde aufgefüllt werden. So droht den Deutschen in Hauprundengruppe I z.B Polen, Serbien oder Dänemark, aber noch kein Spanien, Russland, Island oder Kroatien. Die beiden Drittplatzierten der Zwischenrundengruppen spielen in Spiel um Platz 5 und 6. Die jeweils zwei Bestplatzierten jeder Hauprundengruppe kommen dann in die Halbfinalspiele. Dort wird das altbewährte Überkreuzsystem durchgefüht. Sprich der erste der Hauptrundegruppe I trifft auf den zweiten der Hauptrundengruppe J und umgekehrt. Danach kommt es zum Finale der beiden Halbfinalsieger und zum kleinen Finale der beiden Halbfinalverlierer. Am Sonntag den 29.01.12 wird dann in der riesengroßen Belgrad Arena der Europameister 2012 gekürt.
Der Spielplan – Handball EM 2012
Um euch einen Überblick über die Spiele bei der Handball-EM habe ich im Folgenden den Spielplan der Vorrunde abgebildet, in Klammer die Wettquoten von bwin:
Gruppe A:
- 15.01.2012 Serbien – Polen 22:18 (1,65 – 10,0 – 2,55)
- 15.01.2012 Dänemark – Slowakei 30:25 (1,10 – 15,0 – 8,0)
- 17.01.2012 Slowakei – Polen 24:41 (3,20 – 10,0 – 1,50)
- 17.01.2012 Serbien – Dänemark 24:22 (2,35 – 9,0 – 1,85)
- 19.01.2012 Polen – Dänemark 27:26 (3.40 – 10.00 – 1.45)
- 19.01.2012 Serbien – Slowakei 21:21 (1.15 – 14.00 – 7.00)
Gruppe B:
- 15.01.2012 Deutschland – Tschechien 24:27 (1,40 – 11,0 – 3,35)
- 15.01.2012 Schweden – Mazedonien 26:26 (1,20 – 13,0 – 5,25)
- 17.01.2012 Mazedonien – Deutschland 23:24 (3,40 – 10,0 – 1,45)
- 17.01.2012 Tschechien – Schweden 29:33 (2,35 – 9,0 – 1,85)
- 19.01.2012 Deutschland – Schweden 29:24 (2.40 – 8.00 – 1.95)
- 19.01.2012 Tschechien – Mazedonien 21:27 (1.80 – 9.00 – 2.40)
Gruppe C:
- 16.01.2012 Frankreich – Spanien 26:29 (1,45 – 11,00 – 3,15)
- 16.01.2012 Ungarn – Russland 31:31 (2,10 – 8,00 – 2,00)
- 18.01.2012 Russland – Frankreich 24:28 (7.00 – 14.00 – 1.15)
- 18.01.2012 Spanien – Ungarn 24:24 (1.25 – 12.00 – 5.00)
- 20.01.2012 Spanien – Russland 30:27 (1.30 – 11.00 – 4.50)
- 20.01.2012 Frankreich – Ungarn 23:26 (1.15 – 14.00 – 7.00)
Gruppe D:
- 16.01.2012 Norwegen – Slowenien 28:27 (2,40 – 9,00 – 1,75)
- 16.01.2012 Kroatien – Island 31:29 (1,45 – 10,00 – 3,20)
- 18.01.2012 Slowenien – Kroatien 29:31 (5.00 – 12.00 – 1.25)
- 18.01.2012 Island – Norwegen 34:32 (1.40 – 11.00 – 3.60)
- 20.01.2012 Island – Slowenien 32:34 (1.50 – 10.00 – 3.20)
- 20.01.2012 Kroatien – Norwegen 26:20 (1.25 – 12.00 – 5.00)
Die Zwischenrunde
Gruppe I
- 21.01.12 Polen – Schweden 29:29 (1.80 – 8.00 – 9.40)
- 21.01.12 Dänemark – Mazedonien 33:32 (1.35 – 11.00 – 4.00)
- 21.01.12 Deutschland – Serbien 21:21 (1.50 – 10.00 – 3.20)
- 23.01.12 Polen – Mazedonien 25:27 (1.67 – 8.00 – 2.80)
- 23.01.12 Dänemark – Deutschland 28:26 (1.85 – 7.00 – 2.50)
- 23.01.12 Serbien – Schweden 24:21 (1.57 – 9.00 – 3.00)
- 25.01.12 Deutschland – Polen 32:33 (1.55 – 9.00 – 3.05)
- 25.01.12 Dänemark – Schweden 31:24 (1.35 – 11.00 – 4.00)
- 25.01.12 Serbien – Mazedonien 19:22 (2.00 – 9.00 – 2.10)
Gruppe II
- 22.01.12 Ungarn – Island 21:27 (1.80 – 8.00 – 2.40)
- 22.01.12 Frankreich – Slowenien 28:26 (1.25 – 12.00 – 4.75)
- 22.01.12 Spanien – Kroatien 24:22 (2.10 – 7.50 – 2.10)
- 24.01.12 Frankreich – Kroatien 22:29 (1.80 – 7.50 – 2.40)
- 24.01.12 Spanien – Island 31:26 (1.35 – 9.00 – 4.00)
- 24.01.12 Ungarn – Slowenien 30:32 (1.60 – 8.00 – 2.75)
- 26.01.12 Spanien – Slowenien 35:32 (1.50 – 11.00 – 3.10)
- 26.01.12 Ungarn – Kroatien 24:24 (2.50 – 9.00 – 1.75)
- 26.01.12 Frankreich – Island 29:29 (1.45 11.00 – 3.30)
Die Finalrunde
Halbfinalspiele:
Platzierungsspiele:
- Spiel um Platz 5 und 6: Fr. 27.01.12 – 15.15
Mazedonien – Slowenien 28:27 (1.70 – 9.00 – 2.60)
- Spiel um Platz 3 und 4: So.29.01.12 – 14.30
Kroatien – Spanien 31:27 (2.25 – 7.50 – 2.00)
Finale
So.29.01.12 – 17.00 Serbien – Dänemark 19:21 (2.10 – 7.25 – 2.25)
das Wettbasis Team gratuliert dem Europameister 2012 – Dänemark !
Wer noch einen expliziten Spielplan haben möchte, mit Anwurfzeiten und der jeweiligen Spielorte der kann sowohl auf der offiziellen Homepage der Europameisterschaft nachschauen und ebenfalls auf Wikipedia, wo es eine gute Übersicht aller Spiele gibt.
Wettmöglichkeiten: Wer wird Gruppensieger? Wer wird Gesamtsieger der Handball EM 2012?
Auch wenn viele die Handball-Em nicht auf dem Zettel haben, gibt es natürlich immer wieder gute Wettmöglichkeiten bei einem solchen Großturnier. Neben den einzelnen Spielen kann man vor allem vor Beginn der Europameisterschaft schon auf die einzelnen Gruppensieger und auch auf den Europameister 2012 tippen.
Gruppe A: Wer wird Gruppensieger?
Dänemark –> 1.65 bei bwin
Der Favorit in Gruppe A ist Dänemark. Die Mannschaft von Ulrik Wilbek weist auf europäischer Bühne eine große Erfahrung auf und will auch bei der EM 2012 um den Titel mitspielen. Der Europameister von 2008 hat insgesamt 5 Spieler aus der deutschen Bundesliga im Kader, wobei es nach wie vor noch nicht fest steht, ob der Flensburger Kreisläufer Knudsen wird mitwirken können. Mit dabei hingegen auf jeden Fall ist hingegen der nimmermüde Außenspieler Lars Christiansen, der bereits 326 Länderspiele auf dem Buckel hat, aber immer noch zu den gefährlichsten Waffen im Angriff der Dänen zahlt. Die Dänen zählen somit nicht nur zum Favoritenkreis in Gruppe A, sondern auch zu den Herausforderern der Franzosen in der Endrunde.
Serbien –> 3.75 bei bwin
Die Serben werden von den Buchmacher auf Position Zwei geführt. Die Serben sind gut besetzt und haben in Sead Hasanefendic einen renommierten Trainer, der bereits auch in Deutschland große Erfolge feiern konnte. Drei Spieler aus der Bundesliga sind im Kader. Mit dem Heimvorteil im Rücken ist den Serben sehr viel zuzutrauen. Wenn sie heiß laufen und knapp 10.000 Zuschauer im Rücken haben, können sie auch den Dänen gefährlich werden. Platz zwei scheint aussichtsreich für den Gastgeber.
Polen –> 5.00 bei bwin
Die Polen stehen momentan auch eher mit dem Rücken zur Wand. Wie bei den Deutschen ist der Boom etwas verloren gegangen und die Mannschaft hat nachgelassen, dennoch hat man immer noch große Qualität im Kader. Vor allem der Vive-Kielce Block 6 Spieler + Trainer ist ebenso hervorzuheben wie die Leistungstäger Lijewksi, Bielicki und Szmal, die allesamt in der deutschen Bundesliga spielen. Ein Weiterkommen in die Hauptrunde sollte dennoch mehr als möglich sein für die Truppe von Langzeittrainer Bogdan Wenta.
Slowakei –> 26.00 bei bwin
Die Slowaken sind natürlich krasser Außenseiter in der Gruppe A. Alleine die Qualifikation war schon eine Überraschung. Diese Überraschung wollen sie nun fortsetzen und die Großen ärgern. Alle Spieler spielen bei europäischen Vereinen, haben allerdings nicht die Qualität der Dänen, Polen oder Serben. Lediglich ein Spieler aus Deutschland steht im Aufgebot des Teams von der Slowakei. Leider wird am Ende nur der vierte Platz herausspringen, so dass die Slowaken nach der Vorrunde wieder heim fahren können.
Gruppe B: Wer wird Gruppensieger?
Deutschland –> 2.00 bei bwin
Die Deutschen werden vom Buchmacher als Favorit der Gruppe 2 gesehen. Sicherlich haben die Deutschen viele gute Spieler in ihren Reihen. Alleine Uwe Gensheimer, Holger Glandorf, Lars Kaufmann oder Pascal Hens konnten international schon auf sich aufmerksam machen, dennoch hakt es momentan im deutschen Handball. Neuer Trainer der Deutschen ist der langjährige Assistent von Heiner Brand, Martin Heuberger. Ich sehe Deutschland nicht als Favorit, da die letzten Ergebnisse und Leistungen einfach zu schwach waren um an einen Erfolg der Mannschaft zu glauben.
Schweden –> 2.50 bei bwin
Die Schweden werden mit den Deutschen um den Gruppensieg kämpfen. Gerade im Tor sind die Schweden mit Beutler und Andersson, die beide in Deutschland spielen und auch noch Sjöstrand vom großen FC Barcelona wahnsinnig gut besetzt. Doch auch die weiteren Spieler wie Källmann, Andersson oder Arhenius besitzen eine gewisse Qualität, die es in Gruppe B spannend machen werden. Dennoch glaube ich, dass sich die Schweden mit den Deutschen um den Gruppensieg kappeln werden und am Ende der direkte Vergleich ausschlaggebend ist.
Tschechien –> 7.00 bei bwin
Für Tschechien geht es nur um das Einziehen die Hauptrunde. Die Tschechen sind allerdings eine aufkommende Handballnation, die mittlerweile mit Spielern wie Kubes, Filip, Galia oder Jan Sobol Spieler im Kader hat, die bei den besten deutschen oder französischen Vereinen spielen. Sicherlich sind sie gegen die Schweden und die Deutschen Außenseiter, dennoch können die Tschechen überraschen und mindestens den dritten Platz in der Gruppe belegen.
Mazedonien –> 15.00 bei bwin
Die internatiol unerfahrenste Mannschaft ist auch gleichzeitig der krasse Außenseiter in dieser Gruppe. Alles überragender Spieler dieser Mannschaft ist Kiril Lazarov von Ciudad Real, der im Rückraum alles bei den Mazedoniern macht. Er wird die meisten Würfe nehmen und auch die meisten Tore, vermutlich sogar in der Vorrunde erzielen. Dennoch fehlen hinter Lazarov die weiteren Alternative, was ein Weiterkommen eher unwahrscheinlich macht.
Gruppe C: Wer wird Gruppensieger?
Gruppe C ist sicherlich die absolute Todesgruppe bei dieser Europameisterschaft. Titelverteidger Frankreich, EX-Olympiasieger Spanien, die starken Russen und Ungarn spielen in dieser Gruppe. Natürlich sind die Franzosen klarer Favorit auf den Gruppensieg. Dahinter ist für mich allerdings viel offen. Die Spanier werden sehr stark eingeschätzr, haben aber in den vergangenen Jahren die Vormachtstellung in Europa an die Franzosen verloren. Dennoch sind sie immer noch sehr stark und haben dank der starken spanischen Liga natürlich auch die nötigen Topstars im Kader. Allerdings sind die Russen und die Ungarn nicht zu unterschätzen. Gerade die Russen sind aufgrund der Blockbildung vom russischen Meister Medwedi Tschechow sehr eingespielt und haben in dieser Saison schon viele Spiele zusammen absolviert. Die Ungarn haben in der Vorbereitung einmal gegen die Deutschen gewonnen und einmal nach schwache Leistung verloren. Meines Erachtens wird Frankreich Gruppensieger in dieser Gruppe, die Spanier werden vermutlich auf Ranf 2 landen, wobei ich auf den Plätzen 2-4 überhaupt nicht sicher bin.
Frankreich –> 1.50
Spanien –> 3.00
Russland –> 15.00
Ungarn –> 21.00
Gruppe D: Wer wird Gruppensieger?
In Gruppe D werden die Kroaten als klarer Gruppenfavorit gehandelt. Die Kroaten sind unglaublich gut besetzt und spielen seit vielen Jahren in der europäischen und auch in der Weltspitze eine gute Rolle. Sie werden die Gruppe gewinnen und dabei vermutlich alle 3 Vorrundenspiele für sich entscheiden können. Dahinter entfacht allerdings der Kampf um die weiteren zwei Plätze, die zum Weiterkommen in die Zwischenrunde genügen. Die Isländer sind gut eingespielt und haben auch eine große Qualität im Kader. Doch sowohl die Slowenen als auch die Norweger sind nicht zu unterschätzen. Sicherlich werden beiden nicht um den Gruppensieg mitspielen können, doch Gruppe D ist für mich eine der offensten Gruppen bei dieser EM. Dennoch glaube ich, dass Kroatien und Island souverän durchgehen und dahinter Slowenien und Norwegen sich um den dritten Platz streiten werden.
Kroatien –> 1.40
Island –> 3.50
Slowenien –> 15.00
Norwegen –> 21.00
Wer wird Europameister 2012?
Abschließend stellt sich natürlich noch die Frage, wer denn jetzt nun Europameister 2012 wird. Wie bereits mehrfach geschrieben, ist Frankreich der haushohe Favorit. Die letzten großen Turniere haben sie alle auf eine sehr souveräne Art und Weise gewonnen und der Kader ist der mit Abstand stärkste und breiteste. Mit Weltstars wie Thierry Omeyer, Abwehrass Didier Dinart, Nikola Karabatic oder Daniel Narcisse haben die Franzosen die jeweils wohl besten Spieler der Welt auf diesen Positionen. Ich wüsste nicht, wer die Franzosen schlagen soll. Dennoch ist bei einem Turnier am Anfang des Jahres immer alles möglich. Hinter den Franzosen sehe ich die Spanier noch sehr stark, ebenso wie die erfahrenen Kroaten. Die Buchmacher haben die Dänen auf der Rechnung, wobei ich glaube, dass der Ausfall der besten Kreisläufer der Dänen viel ausmachen wird. Nur Außenseiterchancen haben die Deutschen und die Gastgeber aus Serbien. Für beide wäre es ein Erfolg, wenn man sich für die olympischen Qualifikationsturniere qualifizieren könnte.(Wettquoten bei bwin)
Frankreich –> 2.10
Dänemark –> 5.50
Spanien –> 7.00
Kroatien –> 8.00
Serbien –> 17.00
Deutschland –> 21.00
Ich hoffe, dass ich mit dieser Vorschau auf die am Sonntag beginnende Handball Europameisterschaft 2012 der Männer, ein wenig Vorfreude entfacht habe. Denn sind wir mal ehrlich, auch wenn der Handball-Boom in Deutschland und auch in Österreich nach der WM deutlich nachgelassen hat, so ist ein Großturnier einer immer noch großen Sportart doch immer eine gute Möglichkeit, wenigstens ein bisschen Geld zu verdienen. Mehrere verschiedene Wettmöglichkeiten werden angeboten werden. Wer erzielt zuerst 3(5,10) Tore? Wird der erste Siebenmeter verwandelt? Gesamtscore und Handicap-Wetten oder einfache Livewetten. Die Wettanbieter bet365 und bwin werden auf jeden Fälle alle Spiele der Handball-EM im Progamm haben, so dass man viel und hoffentlich erfolgreich live wetten kann. Ausführliche Spielanalysen und Tipps zur Handball-Em wird es zudem von mir auf wettbasis.com geben, so dass auch unerfahrene Handballtipper den ein oder anderen Euro abgreifen können.
Übrigens hat sich der Wettanbieter bet-at-home eine besondere Promoaktion überlegt, die es euch eventuell ermöglicht live bei der Handball-EM in Serbien dabei zu sein. Nähere Infos gibt es hier
22. Januar 2012 / marcel - Kategorie:
Handball Wetten
Deutschland – Serbien – 21.01.12 – Anwurf: 20.15 in Belgrad (Serbien) - Endergebnis 21:21
Wer hätte das vor Beginn der EM gedacht? Sowohl die Deutschen als auch die Serben gehen mit 4-0 Punkten in die Hauptrunden und stehen damit auf Platz 1 und 2 der Hauptrundengruppe I. Beide Teams haben gute Chancen sich für das Halbfinale zu qualfizieren und damit auch alle Möglichkeiten sich doch noch nachträglich für Olympia zu qualifizieren. Deutschland gewann nach der peinlichen Auftaktniederlage gegen Tschechien die beiden darauffolgenden Partien gegen die aggressiven Mazedonier und auch mit einer sehr starken Leistung gegen den Gruppenfavoriten aus Schweden. Die Serben haben bislang ähnlich überrascht. Mit Hilfe der vielen, lauten und vor allem frenetischen Fans konnten sie die ersten beiden Spiele gegen Polen und auch Dänemark gewinnen. Das letzte Spiel wurde nach enttäuschender Leistung gegen Underdog Slowakei mit einem 21-21 mehr oder weniger abgeschenkt. Der Sieger der heutigen Begegnung ist auf dem allerbesten Wege in Richtung Halbfinale und wird die Top 4 kaum noch verspielen können. Das Spiel heute Abend findet zum ersten Mal für die Serben in der 20.000 umfassenden Belgrader Halle statt. Sprich es werden noch mehr Serben vor Ort sein, die ihr Team gegen die Deutschen zum Sieg schreien wollen. Die Buchmacher sehen den Lokalmatadoren als klaren Favorit in dieser Begegnung. Aufgrund der bisher gezeigten Leistungen stimme ich mit dem voll ein, doch bei diesem ungewöhnlichen Turnier, wo selbst die beiden Titelfavoriten Frankreich und Dänemark ohne Punkte in die Zwischenrunde kommen, scheint dieses Jahr alles möglich.
Deutschland
Die Deutschen scheinen sich gefangen zu haben. Was wurde nicht alles nach der Auftaktniederlage gegen die Tschechen spekuliert? Das ganze langfristige System der HBL und des DHB wurden infrage gestellt und stark kritisiert. Die Experten, der Bundestrainer und vor allem die Anhänger gingen mit ihren Spielern hart ins Gericht. Das Selbstvertrauen schien von jetzt auf den anderen Moment vollkommen weg. Doch dann kam das Spiel gegen Mazedonien, was zwar alles andere als hochklassig war, aber unglaublich wichtig einen Neuanfang im Turnier zu starten. Man gewann das Spiel nach großen Kampf und mit viel Leidenschaft gegen die ganze Halle und den mazedonischen Weltklassetorschützen Kiril Lazarov mit einem Tor Unterschied und hatte es wieder in eigener Hand im letzten Spiel gegen die Schweden in die Hauptrunde einzuziehen. Nach der stärksten Halbzeit, die ich seit langem von den Deutschen gesehen haben führte man bereits 20-15. Diesen Vorsprung gab man gegen die eigentlichen spielstarken Schweden nicht mehr her, so dass man den Einzug in die Hauptrunde perfekt machte. Durch die Niederlage der Tschechen gegen Mazedonien geht man nun sogar mit der maximalen Punkteausbeute von 4-0 Punkten in die Hauptrunde. Das Spiel gegen die Serben wird nun allerdings das bisher schwerste. Die Serben haben nicht nur wie Mazedonien die gesamte Halle hinter sich, sondern eine ganze Nation und dazu auch noch sehr viel Qualität in ihren Reihen. Deutschland muss wie im Spiel gegen Schweden versuchen, variabel im Angriff zu spielen. Die starken Außenspieler Gensheimer, Groetzki oder auch Sprenger/Klein müssen angespielt werden, vor allem die Zange der Berliner Füchse Gensheimer/Groetzki kann diese Anspiele zumeist sehr hochprozentig verwerten. Zudem müssen die Deutschen sehen, dass sie ihren Kreisläufer ins Spiel bekommen. Ob Theuerkauf oder Wiencek beide haben die Qualität den Ball zu verarbeiten und zu verwerten, auch wenn dies bisher fast noch gar nicht geklappt hat. Aus dem Rückraum müssen sowohl Kaufmann, als auch Glandorf, Haaß und Christophersen ihre Form finden. Vor allem Kaufmann zeigt bisher eine gute Leistung im Turnier und konnte Pascal Hens aus der Startsechs verdrängen. Deutschland muss das Tempo kontrollieren und von Anfang an die Halle etwas aus dem Spiel nehmen. Wenn man den Serben auf dem Parkett und in der Halle gleich von Anfang an zeigt, dass man mithalten kann und will, werden die Serben auch etwas ruhiger und nervöser werden. Deutschland braucht einen guten Start, um wie gegen Schweden Selbstvertrauen zu tanken und das Spiel mit einer guten Stimmung anzugehen. Zudem muss man darauf achten, dass das Spiel nicht zu schnell wird und man sich zu viele einfache Ballverluste erlaubt. Hält man die Turnovers in Grenzen und trifft ähnlich hochprozentig, dann scheint auch ein Sieg nicht mehr utopisch, da auch die Serben vor allem im dritten Spiel zeitweise Schwierigkeiten offenbarten.
Formcheck Deutschland:
- Sieg vs. Schweden 29-24
- Sieg vs. Mazedonien 24-23
- Niederlage vs. Tschechien 24-27
- Niederlage vs. Ungarn 21-22
- Sieg vs. Ungarn 36-33
Serbien
Die Serben wurden zwar stark erwartet, doch dass man sowohl gegen Turnierfavoriten Dänemark als auch gegen Polen gewinnen würde, haben wohl nur die größten Optimisten erwartet. Die Euphorie im ehemaligen Jugoslawien ist riesengroß. Seit Jahren hat man mal wieder ein Topevent vor der Tür und die Mannschaft scheint in der Lage großes zu erreichen. Ebenso wie die Deutschen gehen auch die Serben mit 4-0 Punkten in die Zwischenrunde und wollen heute Abend einen großen Schritt Richtung Halbfinale gehen. Mit einem Sieg stehen die Chancen sehr gut, nicht nur unter die Top4 zu kommen, sondern auch nach London bzw. zum Qualiturnier für London zu fahren. Die Serben haben gerade im Rückraum sehr wurfgewaltige Spieler und Spieler von hoher Qualität. Die beiden wohl besten Shooter im Rückraum sind Mormir Ilic vom THW Kiel und Marko Vujin, der momentan beim ungarischen Champions-League Teilnehmer Vesprzem BK sein Geld verdient. Neben Ilic stehen mit Sesum (Rhein-Neckar Löwen), Momir Rnic (Göppingen) und Vuckovic (Melsungen) drei weitere Deutschland-Legionäre im Kader. Zudem muss man auf die torgefährlichen Außenspieler Ivan Nickevic und Prodanovic aufpassen, die in 2 von 3 Spielen bisher auch die Toptorschützen ihrer Mannschaft waren. Im Tor haben die Serben bislang einen absoluten Weltklassetorhüter. Darko Stanic, der seine Brötchen in Mazedonien verdient, hält bislang 46% der Bälle, die aufs Tor gehen, was dem besten Wert bei dieser WM entspricht. Die Serben sind zudem sehr geschlossen, haben eine super Stimmung im Team, motivieren sich immer wieder selbst und wollen alle zusammen möglichst weit kommen bei dieser Heim-Europameisterschaft. Spielt man allerdings so wie gegen Slowakei im letzten Gruppenspiel, brauchen die Deutschen keine Angst haben. Allerdings muss man dies ein wenig abwegen, da der Trainer der Serben Veselin Vukovic vieler seiner Stammkräfte im letzten Spiel schonte und nur wenig Spielzeit gab. In den ersten beiden Spielen hat man gesehen, was die Serben für ein unglaubliches Potential haben und wie sie zusammen mit der Halle weit über sich hinauswachsen können.
Formcheck Serbien:
- Remis vs. Slowakei 21-21
- Sieg vs. Dänemark 24-22
- Sieg vs. Polen 22-18
- Sieg vs. Tschechien 26-21
- Sieg vs. Tschechien 31-23
Fazit: Der Tabellenerste der Zwischenrundengruppe Deutschland trifft auf den Tabellenzweiten der Zwischenrundenguppe Serbien. Beide Mannschaften haben die maximale Punkteausbeute von 4-0 und sind auf einem sehr guten Weg in Richtung Halbfinale. Für das heutige Spiel ist Serbien der haushohe Favorit, da man gegen die Geheimfavoriten Polen und Dänemark sehr starke Leistungen vor allem im Deckungsbereich zeigte und beide Spiele gewinnen konnte. Das Spiel gegen die Slowakei sollte man nicht überbewerten, da es um absolut gar nichts mehr ging. Während die Serben vom ersten Spiel an voll da waren, mussten die Deutschen sich erst in dieses Turnier reinkämpfen. Der Niederlage gegen die Tschechien, die im Nachhinein völlig unwichtig war, war der Weckruf für die deutschen Spieler. Gegen Mazedonien spielte man und kämpfte schon besser, gegen die Schweden im letzten Spiel zeigte man, dass man nicht zu unterschätzen ist. Die Mannschaft, die weniger Ballverluste verzeichnet, die zu einfachen Toren führt, wird meiner Meinung nach das Spiel gewinnen. Im Angriffsspiel haben die Deutschen meiner Meinung nach einen kleinen Vorteil. In der Deckung jedoch sind die Serben (21,22,18 gegentore bisher) sehr stark und greifen bzw. packen gerne hart zu. Vom Potential her ist es eine ausgeglichene Partie, allerdings ist der Heimvorteil in Serbien, in Belgrad ein wirklicher Vorteil. Doch die Deutschen haben gegen Mazedonien schonmal bewiesen, dass sie eine solche Atmosphäre noch mehr motiviert und dass man gegen die Halle durchaus bestehen kann.
Wettquoten (Deutschland-Serbien):
- Sieg Deutschland –> 3.55 bei expekt
- Remis –> 10.00 bei bwin
- Sieg Serbien –> 1.55 bei unibet
21. Januar 2012 / marcel - Kategorie:
Handball Wetten
Deutschland – Schweden – 19.01.12 – Anwurf: 18.15 in Nis (Serbien)
Update: Ergebnis: 29-24
Nach der Niederlage im ersten Spiel gegen Tschechien und dem Zittersieg gestern gegen Mazedonien geht es morgen für die deutsche Handball-Nationalmannschaft um alles oder nix. Um sicher zu gehen, das man in die Hauptrunde aufsteigt, muss ein Sieg gegen Schweden her. Auch ein Unentschieden würde bereits zum Weiterkommen reichen, da man den direkten Vergleich gegen Mazedonien gewinnen konnte. Bei einer Niederlage müssten die Deutschen weiter zitten und hoffen, dass am späten Abend die Tschechen gegen Mazedonien gewinnen. Auch dann wäre Deutschland eine Runde weiter, allerdings ohne Chancen auf den Einzug ins Halbfinale, da man ohne Punkte in die Zwischenrunde gehen würde. Das beste Szenario wäre ein Sieg gegen Schweden und eine Niederlage der Tschechen gegen Mazedonien. Bei diesen beiden Ergebnissen würde Deutschland als Gruppenerster in die Zwischenrunde einziehen und die Höchstpuntkzahl von 4 Punkten mit in die Hauprunde nehmen, so dass die Niederlage gegen die Tschechen zum Auftakt völlig bedeutungslos wäre. Doch nach den bisherigen Leistungen der Deutschen ist nur sehr schwer dran zu glauben, dass man gegen den stärksten Gegner in der Gruppe Schweden einen Sieg einfahren kann. Auch für die Schweden geht es noch um viel. Mit einem Sieg gehen sie auf jeden Fall als Gruppenerster in die Zwischenrunde und nehmen minimal 3 und maximal 4 Punkte mit und hätten somit eine gute Ausgangsbilanz für die Hauptrunde.
Deutschland
Selten haben sich die deutschen Handballer über einen Sieg so gefreut, wie gestern gegen Mazedonien. Ein Sieg gegen einen Handballzwerg Mazedonien, der seit 14 Jahren nicht mehr bei einer Europameisterschaft dabei war, sollte eigentlich als selbstverständlich für den Handball-Weltmeister 2007 angesehen werden, doch Deutschland mühte sich letztendlich mit viel Kampf und Leidenschaft zu einem 24-23 Zittersieg. Doch, die Art und Weise, wie man das Spiel gewinnen konnte, war egal. 2 Punkte sind auf dem Konto der Deutschen und sie haben zumindest die kleine Chance gewahrt, sich doch noch für Olympia zu qualifizieren. Bei einer Niederlage wäre man raus gewesen und hätte einen kompletten Neuanfang starten müssen. Trotzdem steht man nun auch gegen Schweden enorm unter Druck und muss das Spiel gewinnen. Doch um einen Sieg gegen Schweden landen zu, müssen sich alle Deutschen um fast 100% steigern. Das was bisher gezeigt wurde, grenzte fast an Versagen, auch wenn zumindest gegen Mazedonien der Kampf und die Leidenschaft zu sehen war. Insgesamt unterlaufen den Deutschen viel zu viele Ballverluste, die zu einfachen Toren für die Gegner führen. Zudem ist der Angriff zu leicht auszurechnen. Zumeist geht es nur über die halben Lars Kaufmann und Holger Glandorf, die mit Abstand am meisten Würfe nehmen. Über den Kreis geht bei diesem Turnier noch gar nix. Die Kreisläufer Theuerkauf und Wiencek werden nicht angespielt und haben somit auch kaum Chancen sich auszuzeichnen. Auch über die eigentlich stark besetzten Außenpositionen geht zu wenig. Einzig über Tempogegenstöße konnten Klein, Gensheimer, Groetzki und co. für Tore sorgen. Der einzige Mannschaftsteil, der in beiden Spielen einigermaßen funktionierte, aber trotzdem noch viel Potential nach oben hat, ist die Abwehr um den Mittelblock Roggisch/Haaß. Mazedonien hielt man mit dieser Abwehr auf 23 Toren, nur mit den ständigen Anspielen auf die Kreisposition hatte man große Probleme. Die Mazedonier verfolgten andauern das gleiche Schema. Eine lange Kreuzung, Ball zu Kiril Lazarov, der sucht den Abschluss oder findet mit einem genialen Anspiel den stämmigen Kreisläufer, der zugegebenermaßen hochprozentig traf. Gegen die Schweden muss vor allem der Torwart wieder einen Sahnetag erwischen und man muss versuchen, durch Ballgewinne leichte Tore über den Tempogegenstoß zu erzielen. Aufpassen müssen die Deutschen vor allem auf den verhältnismäßigen großen Rechtsaußen Niklas Ekberg, der bislang die Torschützenliste der EM anführt. Zudem mus man die Wegen von Linkshänder Kim Andersson und dem Mittelmann Jonas Larhölm einengen, da beide aus dem Rückraum sehr torgefährlich sind. Zudem muss man darauf achten, dass man die starken Torhüter der Schweden nicht warm wirft. Mit Johan Sjöstrand vom FC Barcelona und Andreas Palicka vom THW Kiel hat man gleich 2 absolute Weltklassetorhüter, die sehr schwer zu bezwingen sind.
Formcheck Deutschland:
- Sieg vs. Mazedonien 24-23
- Niederlage vs. Tschechien 24-27
- Niederlage vs. Ungarn 21-22
- Sieg vs. Ungarn 36-33
- Niederlage vs. Spanien 23-27
Schweden
Die Schweden galten vor dem Start in die Gruppe B, als einzige Mannschaft, die den Deutschen hätte gefährlich werden können. Leider sieht die Realität oftmals anders aus. Im ersten Spiel bekamen die Schweden gleichmal aufgezeigt, wie frenetisch und vollzählig die mazedonischen Fans ihre Mannschaft unterstützen. Von Anfang an hatten die Schweden Probleme gegen die aggressiven Mazedonier, die die Fans sofort auf ihrer Seite hatten. Die Schweden produzierten so viele leichte Fehler, die zu einfachen Toren des Außenseiters führten. Das Spiel war sehr hektisch und am Ende rangen die Mazedonier den Schweden sogar ein Unentschieden ab. Mit dem Rückschlag im ersten Spiel ging es für die Mannschaft von Ola Lindgren und Staffan Olsson dann gestern gegen die siegreichen und selbstbewussten Tschechen. Die Schweden zeigten in diesem Spiel eine andere Leistung und machten relativ früh klar, dass man sich nicht nochmal den Schneid abkaufen lassen wollte. Vor allem die Außenspieler Ekberg und Lundström zeigten eine gute Leistung und führten die Tres Kronas zum verdienten Sieg. Mit 4 Punkten aus 2 Spielen stehen die Schweden nun also auf Platz 1 der Tabelle und haben es morgen in eigener Hand, sich für die Hauptrunde zu qualfizieren und auch noch mehrere Punkte mitzunehmen. Schweden hat Stärken im Tempospiel. Man versucht das Spiel immer schnell zu machen, öfter auch mal die schnelle Mitte einzustreuen. Gegen Mazedonien wurde ihnen dieses Tempo und die konsequierende Hektik zum Verhängnis. Gegen die Tschechen allerdings klappte das Umschaltspiel von Abwehr auf Angriff allerdings schon sehr gut, so dass man den Gegner vor große Probleme stellte. Gegen Deutschland muss man vor allem dafür sorgen, dass man die bisher gezeigten Schwächen der Deutschen ausnutzt. Der gute Mittelmann Dalibor Doder und auch die halben Spieler Andersson und Larholm müssen den Kreisläufer immer wieder in Position bringen und somit den Deutschen Tore oder zumindest Zeitstrafen aufbrummen. In Überzahl hat man dann den großen Vorteil, dass man mit Lundström, Ekberg und noch anderen Akteuren Spieler hat, die sehr sicher und hochprozentig von den Außenpositionen treffen. Gelingt es den Schweden allerdings nicht den guten Mittelblock der Deutschen auszuspielen, werden sie Probleme bekommen und nicht immer die besten Optionen im Angriff bekommen.
Formcheck Schweden:
- Sieg vs. Tschechien 33-29
- Remis vs. Mazedonien 26-26
- Niederlags vs. Russland 26-27
- Sieg vs. Russland 27-19
- Niederlage vs. Kroatien 19-24
Fazit: Schweden geht als Favorit in die Partie. Vor dem Turnier wären die Quoten für einen deutschen Sieg sicherlich niedriger gewesen, doch aufgrund der bisher schwachen Leistungen des DHB, kann man sie nur noch als Außenseiter sehen. Die Schweden haben schon 4 Punkte auf dem Konto und sind damit schon sicher in der Zwischenrunde. Doch trotzdem geht es für die Gelb-Blauen noch um sehr viel. Mit einem Sieg wollen sie mit der maximalen Punkteausbeute in die Zwischenrunde einziehen und sich somit alle Türen offen halten für ein mögliches Halbfinale. Für die Deutschen geht es dagegen um alles oder nichts. Auch wenn ein Weiterkomen mit einer Niederlage noch möglich wäre, so würden die Chancen auf die angestrebte Olympia Quali praktisch gen Null sinken. Eins steht auch fest. Die Deutschen haben gegen die starken Schweden nur eine Chance, wenn sie eine deutliche Leistungssteigerung vollziehen und sowohl in der Abwehr als auch vor allem in Angriff sich stark verbessert präsentieren. Das Potential in der deutschen Mannschaft ist zwar da, dennoch wurde es bislang nicht ausgeschöpft. Der Sieg gegen Mazedonien und die 4000 Fans in der Halle war sicherlich ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Der Kampf war da und man konnte sich mit viel Leidenschaft in das Turnier reinbeißen. Der Sieg war sehr wichtig und das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl dürfte auch gestiegen sein. Dennoch geht man als Außenseiter in das Spiel gegen Schweden und hat wohl nur eine Chance , wenn bei den Deutschen alles passt und die Schweden etwas schwächeln. Beim letzten direkten Duell dieser beiden Mannschaften gab es auch einen Sieg für die Schweden. Beim Supercup, der Premiere von dem neuen Trainer Martin Heuberger, setzte es eine 22-25 Niederlage, wo vor allem der Angriff wie so oft große Probleme hatte gegen die kantigen aber gleichzeitig beweglichen Skandinavier.
Wettquoten Deutschland-Schweden:
Die Vorschau zur EM 2012 in Serbien kann man hier nachlesen:Handball EM 2012 Vorschau
Den News-Artikel und die Analyse zum ersten Spiel gegen Tschechien gibt es hier: Deutschland – Tschechien
18. Januar 2012 / marcel - Kategorie:
Handball Wetten
Das Teilnehmerfeld der Australian Open hat sich bereits halbiert und zu aller Erst möchte ich mich entschuldigen für all diejenigen, die sich von meinem Tradevorschlag angetan gefühlt haben. Wickmayer gefiel mir letzte Woche sehr gut. Überraschend war dann das Debakel gegen Mona Barthel im Finale. Aber dennoch, ich war überzeugt, dass der Trade funktionieren kann. Doch bereits in Runde eins musste sie sich gegen die Russin Voskoboeva verabschieden.
Ansonsten war der zweite Turniertag ein Trauertag für die australischen Fans. Die Titelhoffnung und Nummer sechs der Welt, Samantha Stosur, musste sich glatt in zwei Sätzen der jungen Rumänin Cristea geschlagen geben. Dafür konnte Jelena Dokic recht deutlich die zweite Runde erreichen.
Das größte Highlight in der ersten Runde war sicherlich das Spiel zwischen der australischen Tennishoffnung Bernard Tomic und dem Spanier Verdasco. Tomic’s erklärtes Saisonziel ist ein Platz unter den Top Ten. Die Qualität hat er – aber dennoch musste er gegen den spanischen Frauenliebling Verdasco hart kämpfen. Nach 2-0 Satzrückstand sah es nach einem frühen Ausscheiden aus. Doch danach steigerte er sich gewaltig und konnte die Sätze drei bis fünf für sich entscheiden. Gespannt darf man sein wie viel Kraft ihn diese harte Partie gekostet hat.
Ansonsten gibt es keine all zu großen Überraschungen in der ersten Runde. Bei den Damen konnten Kvitova und Sharapowa mit starkem Spiel überzeugen. Bei den Herren schoss Titelverteidiger Djokovic den Italiener Lorenzi förmlich aus dem Stadion. Lediglich zwei Games machte der Italiener. Der Schotte Murray hatte im ersten Satz einige Probleme und gab diesen ab, setzte sich im Endeffekt doch klar durch. Rafael Nadal stürmte ebenfalls mit einem glatten Sieg in Runde zwei.
Viel spannender ist die Auseinandersetzung zwischen ihm und dem Schweizer Gentlemen Roger Federer. Beide sind grundsätzlich gut befreundet und zollen ihrem Gegenüber den größten Respekt. Doch diese Beziehung litt in den letzten Wochen/Monaten aufgrund unterschiedlicher Sichtweisen bei bestimmten Themen. Beide haben im Tenniszirkus viel zu sagen und eine führende Position inne. Nadal möchte den Turnierplan verkürzen und die Weltrangliste auf eine „Zwei-Jahres-Basis“ verändern, damit Verletzungen besser ausgeglichen werden. Traditionsliebhaber Federer ist dies ein Dorn im Auge und konterte, dass jeder selbst für seine Turnierplanung verantwortlich ist und das es keinen Sinn macht ein bestehendes, gut funktionierendes System zu ändern. Bereits vor dem Erstrundenspiel ist dafür für Zündstoff gesorgt. Genährt wurde dies nochmals durch Nadal als dieser auf einer Pressekonferenz verlauten lies, dass nicht jeder einen Topkörper hat wie Federer. Viele sind am Ende ihrer Karriere körperlich kaputt. Man darf gespannt sein wie diese Geschichte weitergeht und wann die nächsten Giftpfeile geschossen werden.
Aber nun werfen wir einen Blick auf unsere deutschsprachigen Freunde.
(Die Wett-Quoten für die Vorschau auf die nächste Runde entstammen von Bet365 – Stand Dienstag Nachmittag 16 Uhr)
Deutschland (10/5)
Philipp Petzschner – Lukas Rosol 6-0 6-0 6-2
Lleyton Hewitt – Cedric-Marcel Stebe 7-5 6-4 3-6 5-7
Ryan Sweeting – Matthias Bachinger 6-4 6-4 6-2
Philipp Kohlschreiber – Juan Monaco 7-5 4-6 6-3 6-7 6-0
Tobias Kamke – Victor Hanescu 6-2 6-1 6-2
Andreas Beck – Eric Prodon 6-4 6-2 4-6 7-5
Olivier Rochus – Björn Phau 6-1 6-4 6-0
Marcos Baghdatis – Benjamin Becker 6-1 7-6 6-2
Donald Young – Peter Gojowczyk 6-1 6-2 4-6 1-6 6-2
Tommy Haas – Denis Kudla 7-6 3-6 6-0 7-5
Mona Barthel – Anne Keothavong 6-0 ret.
Julia Görges – Polonoa Hercog 6-3 7-6
Sabine Lisicki – Stefanie Vögele 6-2 4-6 6-4
Angelique Kerber – Bojana Bobusic 6-1 6-3
Michaella Krajicek – Kristina Barrois 6-3 7-6
15 deutsche Teilnehmer betrug das Kontingent vor der ersten Runde bei den diesjährigen Australian Open. Die Herren der Schöpfung halbierten sich, bei den Damen schied nur Kristina Barrois aus, die anderen vier konnten den Sprung in die zweite Runde schaffen.
Bemerkenswert war auf alle Fälle die Leistung des Doppel-Spezialisten Philipp Petzschner. Nach 65 Minuten war der Sieg perfekt. Die Nummer 70 der Welt, Lukas Rosol, hatte nichts zu bestellen und lag zwischenzeitlich mit 14-0 Games in Rückstand. Petzschner gab auf der Pressekonferenz danach zu verstehen, dass dies wohl das Beste Spiel seines Lebens war. Chapeau! Ebenfalls zu überzeugen wusste Tobias Kamke, der mit dem Rumänen Hanescu ebenfalls kurzen Prozess gemacht hat. Mehr zu kämpfen hatte da schon die ehemalige deutsche Nummer 1, Philipp Kohlschreiber. Er konnte sich im Endeffekt in fünf Sätzen gegen Gaucho Monaco durchsetzen. Apropos deutsche Nummer Eins – Florian Mayer musste aufgrund einer Verletzung absagen und trat somit gar nicht an in der ersten Runde. Challenger-Final Sieger Stebe konnte gegen Hewitt sein Talent aufblitzen lassen aber am Ende war die Luft raus. Es sah schon alles nach einem fünften Satz aus bei einer 5-1 Satzführung in Satz vier. Dennoch musste er diesen Satz schließlich mit 7-5 noch abgeben. Die Niederlagen von Gojowczyk, Becker und Phau waren sicherlich zu erwarten. Enttäuschend hingegen ist die klare Niederlage von Bachinger gegen den Amerikaner Sweeting.
Mona Barthel ist in der Form ihres Lebens. Nach dem Turniersieg in Hobart konnte sie nun nach einem Satz bereits die zweite Runde erreichen. Die Britin Keothavong gab diesen mit 6-0 ab und musste danach verletzt aufgeben. Julia Görges und Angelique Kerber hatten ebenfalls keine Probleme in Runde 1. Mehr zu kämpfen hatte da Sabine Lisicki, sie konnte sich im Endeffekt aber auch verdient in drei Sätzen gegen die Eidgenossin Vögele durchsetzen. Wie bereits weiter oben erwähnt, musste nur Barrois die Segel streichen. Sie lag bereits 3-1 vorne im ersten Satz und machte dann kein Spiel mehr in diesem Satz. Satz zwei war hart umkämpft (Tiebreak 15-13) aber wiederum mit besserem Ende für Krajicek.
Zweite Runde – Spiele mit deutscher Beteiligung (5/4)
3,75 Philipp Petzschner – Milos Raonic 1,25
1,08 Philipp Kohlschreiber – Pere Riba 8,00
3,40 Tobias Kamke – Alexandr Dolgopolov 1,30
23,00 Andreas Beck – Roger Federer 1,01
17,00 Tommy Haas – Rafael Nadal 1,02
1,36 Mona Barthel – Petra Cetkovska 3,00
1,28 Julia Görges – Eleni Daniilidou 3,50
1,72 Sabine Lisicki – Shahar Peer 2,00
1,14 Angelique Kerber – Stephanie Dubois 5,50
Noch neun Teilnehmer sind vorhanden. Doch für vier der fünf Herren wird meines Erachtens hier Endstation sein. Beck und Haas haben das Vergnügen, dass sie gegen die Topstars Nadal und Federer spielen dürfen. Alles andere als eine klare Niederlage wäre schon eine positive Überraschung. Ebenfalls ein sehr schweres Los hat Petzschner. Zwar bewies er augenscheinlich, dass er in Topform ist, aber gegen Raonic wird es ganz schwer. Einer der Geheimfavoriten für viele. Der aufschlagstarke Kanadier wird sich hier auch durchsetzen. Ebenfalls wenig Chancen gebe ich Kamke. Ähnlich wie Petzschner konnte er in Runde eins überzeugen aber gegen den Ukrainer Dolgopolov wird er dennoch verlieren. Dieser zog nach 2-0 Satzrückstand nur schwer in Runde zwei ein aber mit Fortdauer der Partie spielte er immer stärker und kam besser in sein Spiel. Kamke hat nicht das Niveau von Dolgopolov. Einzig Philipp Kohlschreiber traue ich den Sprung in Runde drei zu. Pere Riba ist ein Sandplatzspezialist und fühlt sich auf alle anderen Belägen nicht gerade wohl. Hier glaube ich an einen klaren Sieg des Deutschen.
Zwar gehört Petra Cetkovska zu den gesetzten Spielerinnen aber dennoch ist sie klare Außenseiterin gegen die momentane Überfliegerin Mona Barthel. Aufgrund der gezeigten Leistungen wäre alles andere als ein Weiterkommen eine Überraschung. Vielleicht wächst hier die nächste deutsche Top-Ten Spielerin heran. Ebenso durchsetzen sollte sich Julia Görges gegen die Griechin Daniilidiou – ich gehe hier von einem Zwei-Satz Sieg aus. Lisicki hat mit Shahar Peer sicherlich das schwierigste Los der deutschen Damen gezogen. Die Israelin hat viel Potential, konnte dies aber in den letzten Monaten nicht oft abrufen. Ich sehe Lisicki hier auch vorne und gehe von einem Weiterkommen in Runde drei aus. Und mit Angeqlique Kerber hat auch die vierte deutsche Damen-Tennishoffnung durchaus gute Chancen auf ein Weiterkommen. Die Kanadierin Dubois ist sicherlich nicht so stark wie Kerber. Vier Damen in Runde drei – das wäre Balsam auf die Wunden. Vor nicht all zu langer Zeit war man froh wenn im deutschen Tennisteam überhaupt eine Dame Runde drei erreichen konnte. Und nun haben vier Damen durchaus gute Chancen – in Anbetracht dessen, dass mit Andrea Petkovic die deutsche Nummer eins fehlt, eine noch stärkere Leistung.
Österreich (2/1)
Ivo Karlovic – Jürgen Melzer 7-6 7-5 6-3
Olga Govortsova – Patricia Mayr-Achleitner 6-2 6-4
Serena Williams – Tamira Paszek 6-3 6-2
Die Australien Open 2012 waren ein kurzes Vergnügen für die österreichischen Tennisfans. Bereits in der ersten Runde hieß es Endstation für alle drei Teilnehmer. Jürgen Melzer, an 31 gesetzt, zeigte einmal mehr, dass seine tolle Saison 2010 nur ein Ausrutscher nach oben war. Kämpfen kann er einfach nicht, auch wenn er das Potential auf alle Fälle besitzt. Aufschlagriese Karlovic konnte ihm sogar fünf Mal das Service abnehmen, erschreckend, da Karlovic nicht gerade ein starker Returnspieler ist. Alles in allem prolongiert die Niederlage den schlechten Saisonstart von Jürgen Melzer – aber vielleicht läufts im Doppel mit Petzschner besser. Nach den Australian Open wird er auf alle Fälle aus den Top40 raus sein.
Bei den Damen war das Ausscheiden von Tamira Paszek und Patricia Mayr-Achleitner programmgemäß. Die Tirolerin Mayr-Achleitner verlor zum neunten Mal in Serie in der ersten Runde. Gegen die Russin hatte sie zu keiner Zeit eine reelle Chance auf das Weiterkommen. Eine zu erwartende Niederlage setzte es für Österreichs Nummer Eins, Tamira Paszek. Im ersten Satz konnte sie zu Beginn noch mithalten, aber hatte nie wirkliche Chancen die Topfavoritin unter Druck zu setzen. Zwar hatte sie zwei Breakbälle im ganzen Match, konnte aber keinen nützen. Damit hatte Serena leichtes Spiel und zog in der Night Session am heutigen Dienstag locker in Runde zwei ein.
Zweite Runde – Spiele mit österreichischer Beteiligung (0/0)
Keine Spieler/Innen mehr dabei!
Schweiz (2/1)
Roger Federer – Alexander Kudrayvtsev 7-5 6-2 6-2
Stanislaw Wawrinka – Benoit Paire 6-1 6-1 7-5
Sabine Lisicki – Stefanie Vögele 6-2 4-6 6-4
Keine wirklichen Probleme hatte der Gentlemen des Tennissports, Roger Federer, in seinem Erstrundenmatch gegen Kudrayvtsev. Im ersten Satz sah man noch ein relativ ausgeglichenes Spiel, doch mit Fortdauer der Partie steigerte sich der Schweizer kontinuierlich und erreichte im Endeffekt ganz locker die zweite Runde. Eine gute Auftaktpartie für die Nummer drei der Welt in der er auch einige Sachen ausprobieren konnte. Die Schweizer Nummer zwei hatte ebenso keine Probleme mit seinem Erstrundengegner. Der Franzose Benoit Paire war in den ersten zwei Sätzen komplett chancenlos. Im dritten Satz konnte er besser mithalten. Bei 5-3 servierte der Schweizer schon auf den Matchgewinn, Paire wehrte sich jedoch und kam auf 5-5 heran. Doch dann war der Bann gebrochen und Wawrinka in Runde zwei.
Die Schweizer Tennisdamen waren nur durch die Qualifikantin Vögele vertreten. Sie forderte Lisicki durchaus, aber verlor schlussendlich verdient in drei Sätzen. Damit ist der diesjährige Bewerb für die Schweizer Tennisdamen auch bereits beendet. Seit Martina Hingis gab es für die Tennisfans bei den Damen keinen Grund mehr zu jubeln. Mal schauen ob hier wieder mal jemand nachfolgen kann – die Deutschen machen’s vor, auch sie mussten lange warten.
Zweite Runde – Spiele mit schweizer Beteiligung (2/0)
1,01 Roger Federer – Andreas Beck 23,00
2,10 Stanislaw Wawrinka – Marcos Baghdatis 1,66
Wie bereits bei der Vorschau der deutschen Teilnehmer geschrieben, geht hier natürlich jeder von einem klaren Sieg des Branchen-Primus Roger Federer aus. Andreas Beck dürfte im Normalfall keine Waffen haben um König Roger unter Druck zu setzen. Zwar hat er eine gute Vorhand, welche sehr druckvoll ist, aber gegen das intelligente sowie variable Spiel des Schweizers wird er viele Eigenfehler produzieren. Hier sollte sich Roger Federer in drei Sätzen durchsetzen. Die Schweizer Nummer zwei hat da schon ein schwierigeres Los gezogen. Der Zypriote Baghdatis ist ein Fanliebling in Australien. Und er liebt Australien – dieses Terrain liegt ihm. Wawrinka überzeugte in der ersten Runde gegen Paire – Baghdatis gegen Becker. Quotentechnisch ist der Zypriote Favorit. Doch hier würde ich mich dazu entscheiden, mein Geld auf Außenseiter Wawrinka zu setzen. Ich sehe hier eine sehr ausgeglichene Partie auf uns zukommen und sehe bei dieser Partie auch viele Möglichkeiten auf Betfair zu traden – ich denke hier geht’s öfters hin und her.
Nach der zweiten Runde wird es dann hier den nächsten Überblick geben – hoffen wir das Beste für die verbliebenen deutschen und schweizerischen Teilnehmer/innen.
Hier gehts zum Spielplan Australien Open 2012 der Herren!
Hier gehts zum Spielplan Australien Open 2012 der Damen!
Hier gibts den Vorbericht der Herren!
Hier gibts den Vorbericht der Damen!
17. Januar 2012 / dominic - Kategorie:
Tennis-Wetten
Süßer die Ohren nie klingen als an den Tagen, an denen der Stadionsprecher des VfB Stuttgart Tore des FC Bayern ansagen muss… So geschehen am vergangenen Sonntag, wenige Stunden, nachdem sich der Deutsche Meister (keiner weiß warum…) zu einem 1:1 gegen die Agrarökonomische Laienspieltruppe Hinterpfalz gequält hatte und Jürgen Klopp seine Meinung zu Lukas Podolski kund tat – und wenige Minuten, bevor Uli Hoeneß vor die Presse trat und verkündete: “Wir sind Herbstmeister!” Der 17. Spieltag.
Als bereits feststehender Herbstmeister trifft der FC Bayern auf eine zickige Mannschaft aus einem südlichen Vorort von Leverkusen. Die steht auf einem bemerkenswerten zehnten Platz. Bemerkenswert, weil die Experten des deutschen Fußballs und Jörg Wontorra den Geißbock eher in den Abstiegsregionen erwartet hätten, die Fans und der Express derweil eher mit der baldigen Übernahme der Weltherrschaft rechnen. Zumindest gilt: Wer nen Poldi hat, hat wenige Sorgen. Wie lange der Prinz noch am Rhein bleibt, ist unklar. Klar ist, dass der FC seit 2002 nicht mehr in München verloren hat. Aber jede Serie reißt bekanntlich irgendwann.
FC Bayern München – 1. FC Köln Tipp 1
Auf eine reissende Serie hofft man auch bei den Nürnbergern. Der Glubb ist nämlich mittlerweile auf den Relegationsplatz 16 abgerutscht und spürt den Atem des FC Augsburg im Nacken. Zum Vorrunden-Abschluss empfängt die Werkself den Glubb aus Mittelfranken – und die liegt auf Platz sechs, hofft auf die Europacup-Qualifikation und fragt sich, was Michael Ballack 2012 alles plant. So spannend wie damals, als er den FC Bayern über mehrere Monate hinhielt, sind die Vertragsverhältnisse des Capitano zwar nicht mehr, aber interessant ist die Frage allemal. Vermutlich wird dies die Werkself aber nicht davon abhalten, das Weihnachtsfest und die Winterpause in Nürnberg nicht allzu schön werden zu lassen.
Bayer 04 Leverkusen – 1. FC Nürnberg Tipp 1
Aufwärts geht es beim Hamburger SV, seit Thorsten Fink das Kommando übernommen hat. Niederlagen sind seit dem ein Fremdwort an der Alster; Abstiegssorgen sind wesentlich kleiner geworden. Bundesliga ohne HSV ist in etwa so wie Hamburg ohne Fisch – jedenfalls, wenn man HSV-Fan ist. Entspannter geht man in Augsburg mit der Tabellensituation um. Der FCA war von Anfang an als Abstiegskandidat gebrandmarkt. Immerhin gelang der Mannschaft am vergangenen Wochenende ein viel umjubelter 1:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach – die Rote Laterne hat nun der SC Freiburg. Und ganz chancenlos fährt der FCA wohl nicht nach Norden.
Hamburger SV – FC Augsburg Tipp X
Eigentlich war der Deutsche Meister im Heimspiel gegen die Agrarökonomische Laienspieltruppe Hinterpfalz klarer Favorit. Am Ende reichte es nur zu einem 1:1 und der Gratulation an die Bayern zur Meisterschaft. Jürgen Klopp ließ sich noch über Lukas Podolski aus; damit nötigte er seinen Geschäftsführer zu einer Entschuldigung beim Nationalspieler und offenbarte damit, dass er mit den beiden Unentschieden gegen Gladbach und die Hinterpfalz nicht ganz so gut leben kann, wie er immer tut. Beim Auswärtsspiel in Freiburg ist der BVB wieder Favorit und da er ja das ganze Jahr über so schön spielt und so toll ist wie Kevin Großkotz schön ist, dürfte es zumindest zum Unentschieden reichen.
SC Freiburg – Borussia Dortmund Tipp X
Bleibt Markus Babbel bei Hertha BSC oder geht er als Assistent des Assistenten zum FC Bayern? Seit diese Diskussion in der Hauptstadt die Debatten um die FDP abgelöst haben, hat die Hertha nicht mehr gewonnen – angeblich steht Babbels Ablösung kurz bevor. Viel ruhiger kann dagegen Holger Stanislawski arbeiten, obwohl die TSG Hoffenheim bei weitem nicht so gut spielt, wie es die Kraichgauer gerne hätten. Platz neun und ständige Diskussionen um undisziplinierte oder wechselwillige Spieler sorgen nicht direkt für das richtige Betriebsklima. Trotzdem ist das in Baden wesentlich unaufgeregter als in der Hauptstadt. Und das macht Hoffenheim zum Favoriten im Spiel gegen die Hertha.
TSG 1899 Hoffenheim – Hertha BSC Berlin Tipp 1
Quälix Magath tut mal wieder das, was er am besten kann: er streicht freie Tage. Nach dem 1:4 bei den Grün-Weißen Gutmenschen setzte der Großmeister der harten Trainingsmethoden ein Sondertraining für den freien Montag an. Gerüchte halber will er die Winterpause komplett streichen, sollte seine Mannschaft auch im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart versagen. Die Schwaben traten am Sonntag wieder einmal auf alles bayerische, was sich bewegte, um sich anschließend über Manuel Gräfe zu beschweren. Der wertete die Fouls von Cristian Molinaro an Arjen Robben etwas anders als Bruno Labbadia und Fredi Bobic, die eher die soziale Kompetenz des schwäbisch-italienischen Begleitschutzes am bajuwarisch-holländischen Flügelflitzer priesen. Seltsame Interpretation eines seltsamen Vereins…
VfL Wolfsburg – VfB Stuttgart Tipp 2
Den Titel “Sympathischste Mannschaft der Liga” machen regelmäßig die Sportfreunde Königsblau und die Grün-Weißen Gutmenschen unter sich aus. Seit dem Weggang von Tattoo-Thorsten schienen die Sportfreunde im Vorteil, aber in Aaron Hunt haben die Norddeutschen einen würdigen Nachfolger des Ober-Motzers gefunden. Hunts Stärken liegen vor allem im eingesprungenen Foulversuch mit zwei gestreckten Beinen – deswegen wird er erst am 19. Spieltag wieder in den Liga-Betrieb eingreifen. Da die Sportfreunde seit der Rückkehr von Huub Stevens sportlich sehr erfolgreich sind und sich wieder einmal als Bayern-Jäger feiern lassen, dürften sie hochmotiviert in und erfolgreich aus der Turnhalle Buer kommen.
FC Schalke 04 – SV Werder Bremen Tipp 1
Die Agrarökonomische Laienspieltruppe Hinterpfalz träumt nach dem 1:1 bei Borussia Dortmund wieder einmal von der Weltherrschaft. Bis dahin geht wieder einmal das Abstiegsgespenst am flachsten Bundesligahügel um. Ganz anders Hannover 96 – die einstmals graue Maus der Liga überwintert in der Europa-League und hofft auf einen Aufwärtstrend in der Bundesliga. Trotz Siegen gegen den BVB und die Bayern sind die Niedersachsen nur Tabellenachter. Mit einem Sieg in Rheinland-Pfalz muss das nicht so bleiben. Und angesichts der Unberechenbarkeit der Gastgeber wird das nicht so bleiben.
1. FC Kaiserslautern – Hannover 96 Tipp 2
Das Bundesligajahr 2011 beenden Borussia Mönchengladbach und Mainz 05. Die Fohlen liegen auf einem sensationellen vierten Platz; ihnen winkt sogar die Teilnahme an der Champions League. Hohe Siege springen zwar selten heraus, aber ein 1:0 bringt auch nicht mehr Punkte als ein 7:0. Und Großspurigkeit ist nicht die Sache des nüchternen Trainers Lucien Favre. Zu gut erinnert sich auch der Rest des Vereins der Vorsaison, als der Klassenerhalt nur über die Relegation geschafft wurde. Mainz kam unter der Woche zu einem verdienten Auswärtspunkt beim Nachholspiel in Köln. Ein paar Kilometer weiter Rhein abwärts wird wohl nichts herausspringen.
Borussia Mönchengladbach – FSV Mainz 05 Tipp 1
Bundesliga-Wetten (Quoten von Bwin):
Freitag, 16. Dezember 2011
Bundesliga, Deutschland
20:30
FC Bayern München gegen 1. FC Köln
FC Bayern München 1.12
X 8.25
1. FC Köln 18.00
Tipp 1
Samstag, 17. Dezember 2011
15:30
TSG 1899 Hoffenheim gegen Hertha BSC Berlin
1899 Hoffenheim 1.95
X 3.40
Hertha BSC 3.80
Tipp 1
Bayer 04 Leverkusen – 1. FC Nürnberg
Bayer Leverkusen 1.48
X 4.00
1. FC Nürnberg 7.00
Tipp 1
Hamburger SV gegen FC Augsburg
Hamburger SV 1.60
X 3.75
FC Augsburg 5.75
Tipp x
SC Freiburg gegen Borussia Dortmund
SC Freiburg 5.75
X 3.70
Borussia Dortmund 1.60
Tipp x
VfL Wolfsburg gegen VfB Stuttgart
VfL Wolfsburg 2.55
X 3.50
VfB Stuttgart 2.55
Tipp 2
18:30
FC Schalke 04 gegen SV Werder Bremen
FC Schalke 04 2.05
X 3.50
Werder Bremen 3.40
Tipp 1
Sonntag, 18. Dezember 2011
15:30
1. FC Kaiserslautern gegen Hannover 96
1. FC Kaiserslautern 2.30
X 3.40
Hannover 96 2.95
Tipp 2
17:30
Borussia Mönchengladbach gegen FSV Mainz 05
Mönchengladbach 1.83
X 3.50
FSV Mainz 05 4.20
Tipp 1
(Letzte Woche 3:6)
15. Dezember 2011 / hans - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Es war ein Schock für die ganze Wintersportwelt und vor allem für die deutsche Biathlon-Familie. Die Weltklasseathletin und mehrfache Weltmeisterin sowie Doppelolympiasiegerin Magdalena Neuner wird nach der laufenden Saison, mit Abschluss der Heim WM in Ruhpolding ihre erfolgreiche Karriere beenden. Die symphatische Wallgauerin macht damit Nägel mit Köpfen, nachdem es in den letzten Jahren immer wieder Spekulationen über einen Rücktritt gab. Mit gerade einmal dann 25 Jahren ist die kleine Blondine am Höhepunkt ihrer Karriere angelangt, hat alles erreicht, was sie erreichen wollte und was man vor allem erreichen kann. Sie ist keine Frau der Superlative. Sie freut sich auf ihr Leben nach dem Leistungssport, weswegen dieser Entscheidung viel Respekt und Anerkennung gebührt. Doch am kommenden Wochenende wird sie genauso wie ihre Mitstreiter und die Biathlon Herren erst einmal Station in der Biathlon Hochburg Hochfilzen (Österreich) machen. Diese Weltcup-Station ist damit nich nur die zweite der laufenden Saison, sondern vor allem die zweite Station auf der Abschiedstour der Magdalena Neuner. Da aber der Wintersport Nummer 1 Biathlon auch ohne sie weitergeht und sie nunmal noch gar nicht weg ist, beschäftigen wir uns in diesem Artikel über die insgesamt 6 Wettbewerbe, die vom Freitag bis zum Sonntag hier in Österreich stattfinden.
Sprint Herren (09.12.11 – 10.30)
Los geht der Weltcup bereits am morgigen Freitag. Um 10.30 startet der Sprint der Herren. Wie gewohnt müssen die Athlethen eine Distanz von 10km, also 3 Runden mit 2 Schießeinlagen (je einmal liegend und stehend) absolvieren. Auf dieser Strecke werden Schießfehler noch verziehen. Anders als im Massenstart und beim Einzel können Fehler hier noch sehr gut kompensiert werden. Ein Fehler bedeutet eine 150m-Extrastrafrunde, die die besten Läufer vielleicht in 22-23 Sekunden absolviert haben. Somit ist der Sprint wohl der Wettbewerb, wo das läuferische Können mit am meisten einwirkt. Zudem ist der Sprint die Ausgangsposition für den Verfolger am Samstag. Die ersten 60 Athleten starten dann nacheinander mit den Rückständen aus dem Sprintwettkampf und verfolgen sich gegenseitig auf insgesamt 12.5km. Das erste Sprintrennen dieser Saison konnte der Schwede Carl Johan Bergman etwas überraschend für sich entscheiden. Vor heimischen Publikum in Östersund krönte er seine gute Schießleistung (0Fehler) mit einer guten Laufleistung und dem Weltcupsieg in der Heimat. Hinter ihm kamen die beiden starken Norweger Tarjei Boe und Emil Hegle Svendsen, die eigentlich als Favoriten sehr hoch gehandelt wurden. Die Favoritenstellung für das Rennen morgen ist somit klar. Die läuferisch starken Tarjei Boe und Svendsen zählen ebenso zum Favoritenkreis wie der Weltcupgesamtführende Martin Fourcade, der schon zwei Wettbewerbe in dieser Saison für sich entscheiden konnte. Die größten heimischen Hoffnungen beruhen wohl auf Dominik Landertinger und Christoph Sumann, die vielleicht die einzigen zwei Athleten sind, die läuferisch das Tempo der Weltspitze absolut mitgehen können. Der Deutsche mit den besten Chancen wird wohl Andi Birnbacher sein, der nach einem guten Saisonstart in Östersund weiter Selbstvertrauen gesammelt hat und mit einer guten Schießleistung genauso immer vorne reinlaufen kann, wie der Oldie und erfahrene Michael Greis.
Favoriten (Wettquoten bei bwin):
Martin Fourcade –> 3.00
Tarjei Boe –> 3.25
Emil Hegle Svendsen –> 7.00
Andi Birnbacher –> 26.00
Dominik Landertinger –> 41.00
Sprint Damen (09.12.11 – 14.30)
Ebenfalls morgen werden auch auch die Damen um den Sieg sprinten. Die Damen müssen allerdings nur eine Strecke von 7.5km absolvieren. Ansonsten gilt das gleiche wie bei den Männern. Zweimal Schießen (einmal liegend, einmal stehend), bei Fehler geht es in die Strafrunde, die den Frauen in etwa 26-27 Sekunden kostet und der Wettbewerb ist die Qualifikation bzw. Vorbereitung auf das über 10km Verfolgungsrennen am Samstag. Das erste Sprintrennen in dieser Saison konnte am letzten Wochenende unser Biathlon-Stern Magdalena Neuner für sich entscheiden. Trotz einem Fehler war sie schneller als alle anderen. Zweitplatzierte wurde die starke Norwegerin Tora Berger, die nur mit 0,2 Sekunden Rückstand hinter der Deutschen lag. Auf Platz kam die momentan wohl laufstärkste Athletin ins Ziel. Die Finnin Kaisa Mäkarainen schoss gar zwei Fehler und hatte nach 7.5 Km trotzdem nur 15 Sekunden Rückstand auf die Deutsche. Somit gilt für den zweiten Sprint in dieser Saison: Schießt Kaisa Mäkarainen 0 Fehler ist sie der Hauptfavorit auf den Sieg. Normalerweise kann Magdalena Neuner das Tempo der Weltcupgewinnerin des letzten Jahres gut mitgenommen, doch die kleine Bayerin ist noch nicht bei 100% in der Loipe und muss sich daher noch mehr oder weniger auf ihr Schießen verlassen. Auch die anderen Favoriten sind die üblichen Verdächtigen. Tora Berger zählt aufgrund ihrer Lauf und Schießstärke immer dazu. Darya Domracheva und Svetlana Sleptsova können immer vorne etwas ausrichten und ich würde sogar Miriam Gössner noch gute Chancen einräumen. Läuferisch läuft es bei der EX-Langläuferin schon sehr gut, wenn sie diese Laufleistung noch mit 2 guten Schießleistungen kombinieren kann, wird sie zwangsläufig weit oben im Tableau stehen.
Favoriten (Wettquoten bei bwin)
Magdalena Neuner –> 3.50
Tora Berger –> 4.50
Kaisa Mäkarainen –> 5.50
Darya Domracheva –> 9.00
Miriam Gössner –> 51.00
Verständlicherweise kann ich zu den Verfolgungsrennen am Samstag noch keine Vorschau schreiben, da ich die Ergebnisse der beiden Sprintrennen abwarten muss. Eventuell, sehr wahrscheinlich werden sie eine ausführliche Analyse am Freitag Abend im Tipp-Bereich lesen können, wenn ich mich intensiv mit den Sprint-Rennen und damit den Ausgangspositionen für den Verfolger auseinandergesetzt habe. Jetzt irgendwelche Favoriten zu erahnen, liegt nicht in meiner Macht und ist auch wenig sinnvoll, da alleine das Sprintrennen sowohl bei den Herren als auch den Frauen so viele Überraschungen bringen kann, dass eine mögliche Analyse meinerseits einfach falsch und sinnfrei wäre.
Nach den Sprintrennen am Freitag und den beide Verfolgungsrennen wird diese Woche in Hochfilzen mit der ersten Staffel des Jahres beschlossen. Obwohl uns bei diesem Rennen noch keine Quoten zur Verfügung stehen, werde ich mich im Nachfolgenden etwas intensiver mit den beiden Staffelwettbewerben auseinandersetzen. Die Staffel stellt sowas wie die den Wettbewerb der einzlenen Nationen gegeneinander dar. 4 Läufer laufen nacheinander ihre Strecken ab und übergeben dann den virtuellen Staffelstab an den jeweils nächsten. Jeder Läufer hat 2 Schießen zu absolvieren und hat 3 Nachlader pro Schießeinheit. Sprich bei einem Fehler kann der Schütze nachladen und die selbe Scheibe erneut versuchen weiß zu schießen. Bringen diese drei Nachlader nichts und es wurden Scheiben immer noch nicht getroffen, so muss der Läufer trotz alledem in die Strafrunde und verliert in den meisten Fällen maßig Zeit.
Staffel Herren (11.12.11 – 10.30)
Auch der Sonntag beginnt mit dem Staffelrennen der Herren. Jeder Läufer muss eine Strecke von 7.5km absolvieren und dabei wie gewohnt zweimal schießen. Wie oben erklärt sind Strafrunden nicht evident, sofern es den Athleten gelingt mithilfe der Nachlader die Scheiben alle zu treffen. Es ist logischerweise das erste Staffelrennen der Saison, wo die Karten völlig neu gemischt werden. An der Weltspitze gibt es wohl nur eine Mannschaft, die sehr wahrscheinlich den Sieg einfahren wird. Die Norweger sind mit ihren Athleten Björndalen, Boe, Svendsen oder Berger einfach so gut besetzt, dass keine andere Mannschaft mithalten kann. Die größten Konkurrenten für die Norweger sind dabei wohl noch die Franzosen und die Österreicher vor heimischen Publikum. Die Franzosen haben in den letzten Jahre eine gute Entwicklung genommen und haben mittlerweile mit den Fourcade Brüdern Simon und Martin sowie Alexis Bouef, Vincent Jay oder Lois Habert viele Athleten aus der Weltspitze und der erweiterten Weltspitze im Aufgebot. Mit den Franzosen ist somit immer zu rechnen, ebenso wie mit den Österreichern. Gerade vor heimischen Publikum sind die Austrianer sehr motiviert und wollen den Zuschauern zeigen, dass nicht nur die Skispringer gewinnen können, sondern auch die Biathleten. Dominik Landertinger, Christoph Sumann, Fritz Pinter, Simon Eder oder Daniel Mesotitsch und auch neuerdings Sven Grossegger werden dem Trainer das Leben ziemlich schwer machen, eine Enstcheidung zu treffen und vier Athleten für die Staffel zu nominieren. Außenseiterchancen werden bei den Herren wohl nur den Deutschen und den Schweden sowie mit Abstrichen den Tschechen nachgesagt. Die große Biathlon-Nation Deutschland hat noch keine vier gleichstarken Athleten, die Schweden sind zu unkonstant in ihren Leistungen und bei den Tschechen fehlt hinter Slesingr und Sokup die zweite Hälfte des Quartetts. Dennoch erwartet uns, wie immer bei einer Staffel, ein sehr spannendes und ereignisreiches Rennen, welches nur mit dem Sieger Norwegen enden kann. Dahinter streiten sich jedoch mehrere Nationen um den zweiten und dritten Platz auf dem Podium. Dort entscheidet zumeist die Tagesform oder die individuelle Qualität des Schlussläufers.
Staffel Damen (11.12.11 – 14.30)
Bei den Damen sind die Vorzeichen derweil etwas anders. Die Frauen müssen lediglich 6km laufen, haben aber ansonsten die gleichen Regeln bezüglich des Schießen zu beachten. Im letzten Jahr konnten die Deutschen die Staffel in Hochfilzen gewinnen. Auch in diesem Jahr gelten sie als Mitfavorit. Anders als bei den Herren, wo Norwegen dominiert, ist die Weltspitze bei den Frauen weiter verteilt. Deutschland, Russland, Ukraine, Frankreich und vor allem auch die wiedererstarkten Norwegerinnen gehören alle zum Kreis der Favoriten. Die Deutschen haben mit den Athletinnen Neuner, Henkel, Gössner und Hildebrand/Bachmann/Buchholz sicherlich gute Karten ganz vorne reinzulaufen. Die Symphatien in Hochfilzen dürften jedenfalls bei den Deutschen sein, sofern die Österreicher es nicht schaffen, eine Staffel zu stellen. Doch auch die anderen Nationen sind absolut nicht zu unterschätzen. Gerade die Ukrainerinnen haben sich in den letzten Jahren immer stetig nach vorne entwickelt. Angeführt von den Schwestern Semerenko und dazu vielen guten Schützen laufen sie regelmäßig vorne rein und können den Deutschen sehr wohl gefährlich werden. Zudem kommen die Rusinnen, die immer ihre 3-4 Athletinnen im Weltcup-Zirkus haben, die in einer Staffel ihre Leistung abrufen können. Am interessantesten finde ich jedoch die neue Staffel der Norwegerinnen. Mit Tora Berger hat man eine absolute Weltklasse-Biathletin an der Spitze, doch dahinter kommen nun auch endlich wieder junge Nachwuchskräfte, die ins Rampenlicht laufen wollen. Solemdal, Ringen, Fanny Horn oder Bente Landheim haben sich in den bisherigen Weltcup-Rennen gut geschlagen und stehen für eine neue norwegische Generation im Frauenbiathlon nach der generation Liv-Grete Poiree. Auch hier darf man auf ein sehr spannendes und enges Rennen gespannt sein, welches bis zum Schluss sehr offen bleiben dürfte, da die Weltspitze breit gefächert und gut verteilt ist und somit keine Nation (wie bei den Männern) im Vorfeld als Gewinner bereits abgestempelt werden kann.
Wenn Sie interessiert sind, Wer wird Gesamtsieger 2011/2012 im Biathlon, bitte klicken!
9. Dezember 2011 / marcel - Kategorie:
Biathlon Wetten
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