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NHL – Chicago Blackhawks @ Edmonton Oilers

27. Januar 2010 / benjamin

 

Chicago Blackhawks:

Die Blackhawks sind derzeit eines der besten Teams in der NHL, dazu noch das jüngste. Die „Jungen Wilden“ haben nach 52 Spielen schon 35 Siege zu verbuchen, dazu gab es 4 Niederlagen in Overtime und nur 13 Niederlagen. Die einzigen Teams, die weniger Niederlagen hinnehmen mussten, sind die Washington Capitals und die San Jose Sharks.

Bei den Hawks klappt diese Saison einfach alles, mit nur 2,23 Gegentoren pro Spiel und nur 24 hinzunehmende Schüsse aufs Tor sind sie defensiv das stärkste Team der NHL. Auch in der Offense sieht es prächtig aus, nur ein Team feuert mehr Schüsse auf des Gegners Kasten ab, das sind die Maple Leafs, die jedoch bei weitem nicht so oft treffen wie die Hawks … 3,17 Tore pro Spiel. Auch das ist ein Spitzenwert in der gesamten Liga. Weiter geht es mit den guten Power Play bzw. Penalty Kill Werten von 21 % bzw. 85,6 %.

So ist es nicht verwunderlich, dass man die Hawks an zweiter Stelle der Western Conference vor findet, mit bereits 16 Punkten Vorsprung auf einen Nicht-Play-Off-Platz und immerhin schon 8 Punkte Vorsprung auf den Dritten des Westens scheint das Achtelfinale bereits schon so gut wie sicher. Vorausgesetzt, die Konstanz der Hawks bleibt bestehen.

Zuletzt gab es jedoch eine Niederlage von 1:5 gegen die Cannucks, in ihrem 9-Game-Road-Trip haben die Hawks bisher schon 5 Spiele absolviert, aber schon zwei Niederlagen hinnehmen müssen. Einen Sieg konnte man nur im Shootout gegen die Wings erzwingen. Überhaupt haben die Hawks auswärts die meisten Niederlagen zu verbuchen, acht an der Zahl. Doch gegen die selbst zu hause schwach spielenden Oilers sollte es dennoch zu einem Sieg reichen.

Die Top Scorer der Hawks sind Right Winger Patrick Kaner mit 57 Punkten, Verteidiger Duncan Keith mit 46 Punkten und Center Jonathan Toews mit 42 Punkten.

 

Edmonton Oilers:

Die Oilers sind das komplette Gegenteil der Hawks, nicht nur in der Tabelle, hier steht man nämlich mit Abstand auf dem letzten Platz, sondern auch spielerisch. Vor vier Jahren war man noch im Finale des Stanley Cups und nun holte man in den letzten 18 Spielen nur einen mageren Sieg. Zu Beginn der Saison ging es noch, doch nach und nach ließen die Oilers nach, machten vor allem defensiv einen Haufen Fehler und nach vorne lief auch nicht viel.

Doch auch die Gesundheit meint es mit den Oilers nicht gut und das große Verletzungspech ist sicherlich ein weiterer Grund für die Misere bei dem Team aus Edmonton.

So stehen die Oilers nun mit einer mickrigen Punkteausbeute von 38 % da, das Penalty Killing ist mit 74,1 % das zweit schlechteste der NHL, das Power Play kann sich mit 19,2 % jedoch noch sehen lassen. Nur die Maple Leafs aus Toronto lassen mehr Tore zu als die Oilers, Edmonton kassiert im Schnitt 3,36 Gegentore pro Spiel.

An den mittelmäßigen 2,58 Toren pro Spiel sind vor allen Dingen Right Winger Dustin Penner mit 43 Punkten, der verletzte Center Sam Gagner mit 30 Punkten und Verteidiger Visnovsky mit 29 Punkten beteiligt.

 

Die letzten Duelle:

In dieser Saison traf man sich bereits zwei mal, beide Spiele konnten die Hawks für sich entscheiden. Dabei trafen sie jeweils mindestens 4 mal ins Netz der Oilers. Das erste Spiel konnte noch knapp mit 4:3 gewonnen werden, das zweite Spiel ging dann mit 5:2 klarer an die Hawks. Doch auch im knappen Sieg wäre solch ein klares Ergebnis durchaus verdient gewesen.

 

Startende Goalies:

Bei den Gästen startet heute Nacht Cristobal Huet, er hat nach 37 Spielen eine Fangquote von 90,4 % und nur 2,26 Tore pro Spiel kassiert, die W/L-Bilanz sieht mit 22-9-3 ganz gut aus. In einem Interview mit Chicago Tribune sagte er, dass es für ihn ein großes Spiel ist und er sich mehr reinhängen möchte um nach zuletzt schwächeren Leistungen wieder auf die alte Schiene zu kommen. Stark motiviert sollte er also für heute Nacht sein.

Die Oilers starten auf grund der Langzeitverletzung von Khabibulin mit Jeff Deslauriers im Tor, er hat eine Fangquote von 89,6 % und kassiert im Schnitt 3,18 Tore pro Spiel.

 

Verletzte Spieler:

Die Hawks können nahezu in Bestbesetzung antreten, nur Dave Bolland fehlt. Adam Burish ist schon die komplette Saison verletzt und bisher kam man offensichtlich auch ohne ihn gut zu recht.

Die Oilers haben wie angesprochen, da schon weitaus größere Sorgen. Mit insgesamt 8 Verletzten trifft es sie besonders hart. Neben Stamm-Goalie Khabibulin fehlen zwei Verteidiger und einer der besten Scorer, Ales Hemsky. Die restlichen vier Verletzten findet man in der Center Position, darunter zwei gut scorende Player wie Sam Gagner und Gilbert Brule. Außer den zwei Verteidigern, bei denen auf einen Einsatz noch Hoffnung besteht, fallen alle anderen defenitiv aus, so ist eine optimale Aufstellung der Lines natürlich nicht gegeben.

 

Der Direktvergleich im Überblick:

 

Blackhawks vs Oilers
52 Spiele 50
35 Gewonnen 16
13 Verloren 28
4 Overtime Verloren 6
22/30 OVER/UNDER 5,5
29/21
71,2 Punkteausbeute in % 38
3,17 Tore pro Spiel 2,58
2,23 Gegentore pro Spiel 3,36
21 Power Play in % 19,2
85,6 Penalty Kill in % 74,1

 

Fazit:

Auf Grund der Form, der Kader und des großen Verletzungspechs bei den Oilers sind sie heute ganz klar der Außenseiter, da hilft auch die etwas schlechtere Bilanz der letzten Auswärtsspiele von Chicago nicht arg weiter, zumal die Oilers wichtige Heimspiele selten in Punkte ummünzen konnten. Auch ein HC Sieg der Hawks liegt hier im Bereich des möglichen.

 

Quoten:

Sieg Blackhawks – 1,80 @ Interwetten

Unentschieden – 4,52 @ betfair

Sieg Oilers – 4,23 @ betfair

 




NHL – Boston Bruins @ Carolina Hurricanes

24. Januar 2010 / benjamin

Boston Bruins:

Das östlichst gelegene Team der NHL reißt heute Abend nach Carolina zu den Hurricanes. Leider möchte es bei den Bruins in letzter Zeit nicht so recht klappen, Left Winger Daniel Paille sagte zwar, dass jeder hart arbeitet, die Tore und vor allem die Punkte bleiben den Bruins aber verwehrt. Aus den letzten 10 Spielen holte man nur magere 2 Siege und einen Punkt durch Rettung in die Overtime. Das macht eine Punkteausbeute von 25 %, Tore flogen auch nicht viele. So haben die Bruins in den letzten 10 Spielen 21 Tore geschossen, der Schnitt heißt somit 2,1 Tore pro Spiel. Rechnet man nur die letzten 8 Spiele, kommt man auf einen Schnitt von 1,88 Tore pro Spiel.

Im Vergleich zur kompletten Saison hat man sich damit extrem verschlechtert, hier hat man immerhin noch 2,4 Tore pro Spiel auf dem Konto, was aber auch schon der schlechteste Wert der NHL ist. Bei den Gegentoren verläuft es genau andersrum. Auf die komplette Saison gesehen hat man noch einen guten Schnitt von nur 2,4 Gegentoren pro Spiel, rechnet man die letzten 10 Spiele, sind es 3,1 Gegentore pro Spiel. Es scheint bei den Bruins also alles den Bach runter zu gehen, vielleicht kommen da die schwachen Hurricanes genau zum rechten Zeitpunkt.

 

Das einzige, was sich bei den Bruins noch richtig gut lesen lässt, ist der Penalty Kill. Die Penalty Killer schaffen es, in 87,7 % aller Unterzahlspiele, ein Gegentor zu verhindern. Das ist der zweit beste Wert in der NHL, im Power Play befinden sich die Bruins mit 17,2 % im unteren Drittel der NHL.

Der schlechten Serie hat man es zu verdanken, dass man inzwischen von den Play Off Rängen verdürckt wurde, doch da man sich mit weniger Spielen als die Konkurrenz nur einen Punkt hinter den Play Off Rängen befindet, ist noch alles im grünen Bereich und noch nichts verloren.

Der Top Scorer der Bruins ist Patrice Bergeron mit 33 Punkten, gefolgt von Blake Wheeler und Zdeno Chara mit je 28 Punkten.

Carolina Hurricanes:

Die Canes befinden sich sowohl in der Eastern Conference als auch in der gesamten NHL auf dem letzten Tabellenplatz. Dabei haben sie die zweit schwächste Offensive nach den Bruins und die schlechteste Punkteausbeute.

Die Canes schießen im Schnitt nur 2,48 Tore pro Spiel, kassieren dabei aber stolze 3,34 Gegentore pro Spiel. Die Power Play Effizienz von 17,6 % ist ebenfalls nicht herausragend und so verhält es sich auch mit den 78,9 % Penalty Kills. In keinem Bereich kann man den Canes etwas Gutes zusprechen, überall sind sie unterdurchschnittlich oder gar eines der schwächsten Teams, so ist der letzte Platz auch nicht unverdient.

Nichtsdestotrotz haben die Canes heute die Möglichkeit, den letzten Platz zu verlassen, leider nicht in der Conference, hier stehen sie nämlich ganze 7 Punkte hinter dem Vorletzten, aber immerhin in der NHL. Mit einem Sieg heute würden sie an den Edmonton Oilers vorbei ziehen, leider bringt ihnen dies relativ wenig, viel wichtiger wären hier einfach die Punkte, um eventuell auch den Schwung mit in die nächsten Partien mitzunehmen.

Die Top Scorer der Hurricanes lauten Ray Whitney und Eric Staal mit je 37 Punkten und Left Winger Jokinen mit 34 Punkten.

Das letzte Duell:

Heute findet das zweite von vier Aufeinandertreffen statt, das erste Duell dieser Saison gab es in Boston am 3. Oktober letzten Jahres. Dieses entschieden die Bruins damals noch mit 7:2 ganz klar für sich. Dabei gab es 42:27 Torschüsse und eine 5:0 Führung zur Mitte des zweiten Drittels. Die Three Stars stammte beide aus dem Team der Bruins und waren Savard, Begin und der Deutsche Marco Sturm.

Startende Goalies:

Bei den Boston Bruins wird heute aller Vorraussicht nach Tim Thomas das Netz hüten. Tim Thomas hat in den letzten 6 Starts nur einen Sieg zu verbuchen, seine Fangquote beträgt 91,8 % und er kassiert im Schnitt 2,44 Gegentore pro Spiel. Seine W/L-Bilanz ist mit 13-13-6 recht ausgeglichen.

Bei den Canes wurde der Start des Goalies Cam Ward schon bestätigt, Ward fährt mit 90,8 % und einem Schnitt von 2,88 Gegentoren pro Spiel etwas schlechter als sein heutiger Kollege. Die W/L-Bilanz von 10-19-5 ist deutlich schlechter.

Verletzte Spieler:

Die Bruins müssen heute auf ganze 5 Spieler verzichten, darunter auf wichtige Stürmer wie Marco Sturm oder Marc Savard, beide könnten jedoch kurzfristig zum Einsatz kommen, was auch sehr plausibel wäre.

Bei den Hurricanes fallen ebenfalls 5 Spieler aus, Hoffnung auf einen etwaigen Einsatz eines Spielers besteht hier nicht. Neben Goalie Manny Legace fehlen Verteidiger Joe Corvo und drei weitere Stürmer.

 

 

Der Direktvergleich im Überblick:

Bruins vs Hurricanes
50 Spiele 50
23 Gewonnen 15
19 Verloren 28
8 Overtime Verloren 7
23/27 OVER/UNDER 5,5
28/22
53,9 Punkteausbeute in % 51
2,4 Tore pro Spiel 2,48
2,4 Gegentore pro Spiel 3,34
17,2 Power Play in % 17,6
87,7 Penalty Kill in % 78,9

Fazit:

Rein vom Kader sind die Bruins hier sicherlich der Favorit, doch da der Heimvorteil auf Seiten der Hurricanes steht, die letzten 10 Spiele besser absolviert wurden als bei den Bruins, die Bruins allgemein gerade sehr stark nachlassen und die Bruins auf wichtige Verletzte verzichten müssen, wäre das Geld bei einem Tipp auf einen Heimsieg nicht schlecht aufgehoben. Aufgrund dessen, dass hier die zwei schlechtesten Offensiven der NHL aufeinandertreffen, wäre auch ein UNDER 5,5 zu 1,72 @ betfair keine schlechte Alternative.

 

 

Quoten:

Sieg Bruins – 2,55 @ betsson

Unentschieden – 4,20 @ Interwetten

Sieg Hurricanes – 2,58 @ Betfair




NHL – New York Rangers @ Montreal Canadiens

23. Januar 2010 / benjamin

 

New York Rangers:

Nach einem miserablen Auftritt und einer 0:2 Niederlage gegen die Flyers am Donnerstag müssen die Rangers heute gegen die Canadiens auf fremden Eis ran. Die New York Rangers stehen in der Eastern Conference auf dem 6. Platz, mit 55 Punkten aus 51 Spielen haben sie eine Punkteausbeute von 53,9 %. Die Power Play Effizienz der Rangers ist mit 19 % überdurchschnittlich, das Penalty Killing mit 85,6 % sogar eines der besten in der NHL. Die Tendenz der besseren defenisven Leistung als die der offensiven spiegelt sich auch in den Toren wider. So haben die Rangers aus New York die zehnt beste Defense, die Offense hingegen steht im unteren Drittel.

Die Rangers geben pro Spiel im Schnitt 29,9 Schüsse ab, und kassieren nur 29,7 Schüsse pro Spiel. Im Tor der Rangers soll Lundquist den Kasten sauber halten, was er mit einer Fangquote von 92,5 % auch gut umsetzt. Nur 5 Torhüter aller in dieser Saison eingesetzten Goalies haben eine bessere Quote vorzuweisen. Die Top Scorer im Team sind zuallererst mit einem enormen Abstand der Right Winger Marian Gaborik. Mit 61 Scorer Punkten führt er nicht nur die interne Vereinsliste an, sondern steht auch NHL-weit auf dem 5. Platz der Top Scorer.

Den zweiten Platz nimmt Left Winger Vaclav Prospal ein, nach 9 Toren und 27 Assists hat er 36 Scorer Punkte auf dem Konto zu verbuchen. Center Brandon Dubinsky steht mit 28 Punkten auf dem 3. Platz. Außerdem hat er mit einem Rating von +14 die beste Wertung in dieser Kategorie.

 

Montreal Canadiens:

Bei den Habs sieht die Statistik der letzten Spiele ganz ausgeglichen aus. Aus den letzten 5 Spielen holten sie 5 von möglichen 10 Punkten. Dabei gab es zwei Siege gegen die Dallas Stars und New Jersey Devils, sowie zwei Niederlagen gegen die Ottawa Senators und gegen die Rangers in New York. Das fünfte Spiel endete binnen drei Drittel Unentschieden, in der Overtime gab es dann eine Niederlage.

Auf die komplette Saison gerechnet gab es 53 Punkte aus 52 Spielen, die Punkteausbeute beträgt somit 51 %. Im Power Play haben die Habs gegenüber den Rangers klar die Nase vorn. Die Effizienz beträgt hier stolze 24,2 %, nur bei den Capitals funktioniert das Power Play besser. Auch das Penalty Killing kann sich mit 84,2 % sehen lassen, dennoch stehen die Habs nur auf dem 10. Platz der Eastern Conference.

Power Play und Penalty Kill Werte sind eben nicht alles, vor allem, wenn es spielerisch nicht so laufen mag. Die Habs lassen in der Defense zu viele Schüsse zu und nach vorne hin werden nur 27,7 Schüsse pro Spiel abgefeuert. Das einzige Team, welches im Abschluss passiver ist, kommt aus Colorado.

Die Top Scorer der Habs sind Plekanec (49), Cammalleri (42) und Gomez (34).

 

Die letzten Duelle:

Heute findet das dritte Duell beider Teams statt. Letzten Donnerstag gab es einen 6:2 Sieg für die Rangers. Am 24. Oktober machten die Habs den Sieg in der Overtime perfekt. Die Siege gingen jedes mal in Ordnung, so dass es am Verdienst des Sieges nichts zu bemängeln gab. Die Habs begannen im letzten Spiel sehr gut und gingen mit einer 2:0 Führung in die erste Drittelpause, danach gaben sie das Spiel aber vollkommen außer Hand und fingen sich in den letzten beiden Drittel je 3 Tore. Heute soll die Revanche kommen, was spielerisch, auch aufgrund des Heimvorteils, im Bereich des Möglichen liegt.

 

Startende Goalies:

Bei den Habs startet Jaroslav Halak im Tor, mit einer Fangquote von 92,4 % und einem Schnitt von 2,56 Gegentoren pro Spiel.Nach 23 Spielen hat Halak eine 13-7-1 Bilanz auf dem Konto.

Henrik Lundqvist wird im Tor der Rangers starten. Mit seiner Fangquote von 92,5 % und einem Schnitt von nur 2,25 Gegentoren pro Spiel hat er die etwas bessere Bilanz vorzuweisen. Sie ist auch wesentlich aussagekräftiger als die seines Kollegen. Nach 45 Spielen steht seine W/L-Bilanz bei 22-16-6.

Auch an der Erfahrung und dem Können gemessen, haben die Rangers heute den besseren Goalie auf dem Eis. Aufgrund der mangelden Offensiv-Aktivität der Habs wird es somit etwas schwieriger, genügend Tore zu erzielen.

 

Verletzte Spieler:

Die Rangers haben das Glück, nahezu aus dem Vollen schöpfen zu können. Lediglich der Einsatz des Left Winger Donald Brashear ist fraglich.

Bei den Habs fallen für heute die beiden Brüder Andrei und Sergei Kostitsyn aus, damit fehlen der linken Seite gleich zwei Player, wobei der Verlust von Andrei weitaus stärker ins Gewicht fällt, als der des jüngeren Bruders.

 

Der Direktvergleich im Überblick:

 

Rangers vs Canadiens
51 Spiele 52
24 Gewonnen 24
20 Verloren 23
7 Overtime Verloren 5
20/31 OVER/UNDER 5,5
25/27
53,9 Punkteausbeute in % 51
2,61 Tore pro Spiel 2,5
2,59 Gegentore pro Spiel 2,73
19 Power Play in % 24,2
85,6 Penalty Kill in % 84,2

 

Fazit:

Die Habs wollen selbstverständlich die 2:6 Niederlage gegen die Rangers am besten schon heute vergesssen machen. Der Heimvorteil sollte hier auf jeden Fall eine kleine Hilfe sein, mehr Hoffung kann man aus dem letzten Sieg gegen die Devils, das man hochverdient gewann, schöpfen. Doch die Rangers stehen auswärts nicht schlecht da, 12-11-4 heißt hier die Bilanz. Zudem ist die First Line der Rangers mit Prospal, Dubinsky und Gaborik bestens besetzt und man muss auf fast keinen Spieler verzichten. Treten die Habs auf, wie gegen die Devils, kann man sich einen Sieg gut vorstellen, andererseits wird sich die schwache Offensivleistung vielleicht wieder einmal rächen.

 

Quoten:

Sieg Rangers – 2,50 @ expekt

Unentschieden – 4,20 @ Interwetten

Sieg Canadiens – 2,54 @ betfair




NHL Eishockey Wetten Nashville Predators @ Calgary Flames

14. Januar 2010 / gabriel

Es scheint so als würde derzeit Nashville das Momentum auf ihrer Seite haben. Gerade in den letzten Spielen konnten alle knappen Spiele gewonnen werden. Calgary dagegen sieht sich einem weiteren harten Heimspiel bevor.
Die Predators wollen ihren Road Trip auch bei den Flames fortsetzten, ein fünfter Auswärtssieg in Folge gab es zuletzt vor drei Saisonen. Die Cracks von Coach Brent Sutter dagegen wollen ihren Heimfluch beendet, der bereits drei Spiele andauert.

Drei der letzten vier road wins von Nashville wurden mit einem Tor Unterschied entschieden. Während die Calgary Flames am Mittwoch gegen Pittsburgh vor heimischer Kulisse erneut mit 1:3 gefallen sind. Schmerzlich vor allem wenn man auf den Kalender blickt, denn alle 4 Niederlagen wurden von direkten Kontrahenten um die Play Offs zugefügt. Beide Teams haben bisher 47 Spiele absolviert, vor dem Abschluss der 82 Runden steht noch einer harter Weg bevor. Doch die Richtung der Klubs stimmt, derzeit befinden sich sowohl die Predators als auch die Flames in den unmittelbaren Play Off Rängen.

Bei der 1:3 Niederlage gegen den amtierenden Stanley Cup Gewinner Pittsburgh, wurden die "Pitts" in den letzten 20 Minuten mit 16:5 Schüssen ausgeschossen. Kennedy Tyler hängte 1:40 vor dem Spielende einen weiteren Treffer an und besiegelte die dritte Heimschlappe in Folge. Brennt Sutter brachte es auf dem Punkt: "Wir hatten leicht 18 bis 19 qualitativ gute Einschuss Möglichkeiten diesen Abend und wir waren fähig nur einmal Kapital daraus zu schlagen. Offensichtlich machen wir die richtigen Dinge um die Chancen zu erarbeiten, aber wir machen den Job nicht fertig wenn diese für uns da sind."

Superstar der Flames Jarome Iginla blieb in den letzten 5 Spielen ohne Scorerpunkt. Das war die längste Strähne seit Dec. 12-21, 2001. Der Kapitän sprach seinem Team dennoch Mut zu, dass er derzeit sehr hart daran arbeitet das richtige Feeling wieder zurück zu bekommen. Gerade für die schlechte Chancenauswertung hat der achtfache 30-Goal Scorer die Verantwortung übernommen.

Gegen Nashville hofft Iginla seine bisher gute Statistik zu prologieren. In den bisherigen drei Aufeinandertreffen steuerte der in Edmonton geborenen Crack, drei Assists, sowie drei Treffer bei. In der Saison 2009/10 konnten die Flames zwei dieser Meetings gewinnen und sechs der letzten sieben.

Große Hoffnung setzt Brent Sutter vor allem in die jungen Spieler. Forward Dustin Boyd ist mit 23 Jahren der jüngste im Team, aber schon ein ganz ein Großer der gerade in der Offense Linie immer für Gefahr sorgt. Bei Calgary herrscht eine gute Mischung zwischen Routiners und Shootingstars. Mit Jokinen, Iginla, Conroy, Lundmark und Nystrom weißt man trotz der schlechten Resultate stets eine +40 Schüsse Statistik auf.

Außerdem kommt es Freitagnacht zu einem finnischen Goaltender Duell. Gegenüber MIIKKA KIPRUSOFF (Flames) steht Pekka Rinne (Pretadors). Rinne spielt erst zum dritten mal gegen Calgary und ersetzt nach seinen guten Leistungen den Kanadier Dan Ellis. Im Pengrowth Saddledome hoffen die rund 19.000 Zuschauer auf ein Flame Attack gegen "Smashville". Der Name trifft vor allem auf den Road Trip der Predtors auswärts zu.
 




NHL – Pittsburgh Penguins @ Minnesota Wilds

11. Januar 2010 / benjamin


Pittsburgh Penguins:

Die Pens verweilen derzeit auf dem 4. Platz der Eastern Conference, haben jedoch schon mehr Spiele absolviert als jeder andere auf den Play Off Plätzen, bis auf die Canadiens. Nach 46 Spielen stehen sie mit 57 Punkten da. Das entspricht einer Punkteausbeute von 62 %. Mit 3,04 Toren pro Spiel sind die Pinguine das fünft stärkste Team in der Offense. In der Defense kassieren die Pens dagegen 2,74 Tore pro Spiel, in der gesamten NHL gesehen nur Mittelmaß. Dabei müssen die Pens nur 28,8 Schüsse pro Spiel abwehren, ligaweit ganz gut. Das bedeutet jedoch, dass prozentual gesehen zu viele Pucks im Netz landen. Stamm-Goalie Marc Andre Fleury spielt mit einer aktuellen Fangquote von nur 90,6 % bei weitem nicht schlecht, hat auch schon viele unhaltbar scheinenden Pucks herauf gefischt, es ist bei seinem Talent aber noch Luft nach oben.

Bei Unter-/Überzahlspielen sieht das ganze genau anders herum aus. Hier leisten die Penalty Killer mit 83,1 % solide Defensivarbeit, die Offense scheitert aber mit mageren 14,7 % Power Play Effizienz auf ganzer Linie. Nur die Senators sind mit 14,4 % schlechter. Zum nächst besseren Team ist es schon ein relativ großer Sprung, das sind die Hurricanes mit 15,5 %.

Eine große Hilfe in der Defense, aber auch im Spiel nach vorne, ist auf jeden Fall der am Samstag wieder genesene Verteidiger Sergei Gonchar. Nach vier Spielen verletzungsbedingter Pause meldete er sich im 4:1 Sieg über die Toronto Maple Leafs mit 2 Toren und einer Vorlage zurück. Davor gab es jedoch 7 Niederlagen in 10 Spielen für den Titelverteidiger. Man kann also trotz des Play Off Platzes noch lange nicht rundum zufrieden sein.

In der kompletten Saison spielten die Pens nicht zu Null und die Strafzeiten sind mit 13,5 Minuten pro Spiel einfach zu viel, daran haben besonders die beiden Offensivkräfte Malkin und Cooke ihren ehrenwerten Anteil.

Die Top Scorer in den Reihen der Pens sind die Star-Player Crosby und Malkin mit 53 bzw. 43 Punkten, dahinter folgt Right Winger Bill Guerin mit 31 Punkten.

 

Minnesota Wilds:

Die Wilds spielen in der Western Conference auf dem 11. Platz und gewannen ihre letzten zwei Heimspiele. Heute folgt das dritte ihrer vier Heimspiele in Folge. Doch nicht nur in ihrer aktuellen Heimserie, auch die komplette Saison über holen die Wilds zu hause wichtige und vor allem viele Punkte. Eine 14-6-1 Bilanz ist sehenswert und haben selbst Teams wie Detroit Red Wings oder die Calgary Flames nicht vorzuweisen. Würde man nur die Heimspiele in Betracht ziehen, stünden die Wilds unter den Play Off Plätzen, doch leider sind da eben noch die Auswärtsspiele. Hier ist man mit einer 8-14-2 Bilanz sehr weit unten und hat nur eine Punkteausbeute von 37,5 %. Kurz als Vergleich, zu hause beträgt die Punkteausbeute sage und schreibe 69 %. Insgesamt gesehen, und darauf kommt es letztendlich an, haben die Wilds dank ihrer schlechten Auswärtspräsenz nur 52,2 % der möglichen Punkte einfahren können.

Egal welche Statistik man zum Vergleich zieht, in nahezu allen stehen die Wilds zu hause besser da als auswärts, so auch in den geschossenen Toren. Alle Spiele zusammen gerechnet, sind die Wilds mit 2,62 Toren pro Spiel nicht unbedingt gefürchtete Schützen, mit 2,91 Gegentoren pro Spiel dennoch sehr wohl für solche einladend. Mit 28,8 Schüssen pro Spiel darf man jedoch auch nicht allzu viel Tore erwarten, hinten steht man mit nur 27,8 zugelassenen Schüssen zwar überraschend gut, doch Goalie Backstroms 90,4 % an gehaltenen Schüssen reicht hier leider nicht ganz.

Im Power Play sind die Wilds nahezu gleich ineffizient wie ihr heutiger Gegner, glatte 17 % aller Überzahlspiele nutzen sie aus. Im Penalty Kill stehen sie mit 81,8 % im Mittelfeld. Die meisten Punkte für die Wilds erzielt Center Koivu mit 42 Punkten, gefolgt von Left Winger Brunette (36) und Right Winger Havlat (28).

 

Das letzte Duell:

Das letzte Aufeinandertreffen fand am 31. Oktober statt, heute folgt also das zweite und zugleich letzte Duell in der regulären Saison. Das Spiel gewannen die Wilds in Pittsburgh mit 2:1 trotz klarer Unterlegenheit. Dabei sorgten Kyle Brodzyak und Eric Belanger für die zwei Punkte. Das Tor auf der Seite der Pens erzielte Pascal Dupuis. Alle Tore fielen im ersten Drittel, das folgende mühsame Anrennen der Pens wurde nicht belohnt.

 

Startende Goalies:

Trotz fehlender offizieller Bestätigung ist davon auszugehen, dass im Kasten der Penguins Marc Fleury, der im letzten Spiel sage und schreibe 42 Saves zu verbuchen hat, auflaufen wird. In 38 Spielen 23 Siege.

Bei den Wilds ist es möglich, dass Backup Josh Harding auflaufen wird. Er ersetzte im letzten Spiel (6:5 im Shootout) den nach zwei gespielten Drittel ineffektiven Backstrom und hielt den Kasten sauber. Dabei hielt er über das gesamte dritte Drittel und in der Overtime 13 Schüsse, was den Wilds ermöglichte mit vier Toren den 5:1 Rückstand noch auszugleichen. Im Shootout behielt Harding die Oberhand und bescherte seinem Team zwei Punkte.

 

Verletzte Spieler:

Die Pens müssen auf den Verteidiger Brooks Orpik und Left Winger Chris Kunitz verzichten. Bei den Wilds fehlen defenitv die Angreifer Bouchard und Kobasew sowie Verteidiger Brent Burns.

 

Der Direktvergleich im Überblick:

 

Penguins vs Wilds
46 Spiele 45
28 Gewonnen 22
17 Verloren 20
1 Overtime Verloren 3
24/22 OVER/UNDER 5,5
24/21
62 Punkteausbeute in % 52,2
3,04 Tore pro Spiel 2,62
2,74 Gegentore pro Spiel 2,91
14,7 Power Play in % 17
83,1 Penalty Kill in % 81,8

 

Fazit:

Kadertechnisch sind die Pens natürlich zu favorisieren, doch der letzte Sieg über die Blackhawks mit einem turbulenten dritten Drittel und die allgemeine Heimstärke der Wilds sind starke Argumente, hier die Underdog-Quote anzuspielen. Zudem sind die Pens seit den letzten Wochen eine Art Wundertüte, mal spielen sie toll und verlieren unglücklich, mal spielen sie richtig schlecht und wieder mal sind sie in Topform. Sollte die Offensive der Pens den zweiten Gang einschalten, wird es schwer das schnelle und vor allem gute Passspiel zu unterbinden, andernfalls könnte es heute Nacht einen Sieg für den Außenseiter geben.

 

Quoten:

Sieg Pittsburgh Penguins – 2,25 @ expekt

Unentschieden – 4,14 @ betfair

Sieg Minnesota Wild – 2,85 @ bwin

 




NHL – New York Islanders @ Colorado Avalanche

7. Januar 2010 / benjamin

New York Islanders:

In der Eastern Conference stehen die Islanders nach 43 Spielen auf dem 11. Tabellenplatz, dabei stehen sie mit 42 Punkten mit einer mageren Punkteausbeute von 48,88 % da. Die Tordifferenz von 107 : 134 lässt ebenfalls sehr zu wünschen übrig. Mit 2,42 Toren pro Spiel sind sie die schwächsten Torschützen der NHL, dabei sind sie mit 29,6 Schüssen pro Spiel auf das gegnerische Tor im Mittelfeld. Dazu trägt zu den Niederlagen unter anderem die defensive Schwäche der Isles bei, besonders im Penalty Killing macht sich diese bemerkbar. Nach fast jedem vierten Penalty gibt es einen Gegentreffer, nur drei Teams sind schlechter. Umso schlimmer, dass es auch nicht im Power Play klappen möchte, trotz überdurchschnittlich vielen Power Play Situationen konnte man diese in zu wenig Tore um münzen. Prozentual stehen die Isles im Power Play mit einer Effizienz von nur 17,2 % da.

Heute treten die Islanders nach einem Heimsieg im Shootout gegen die Trashers ihr erstes von drei Auswärtsspielen in Folge an, ausgerechnet gegen die formstarken Avs, die sich entgegen vieler Erwartungen immer noch souverän in der oberen Tabellenhälfte halten können. Nicht desto trotz stehen die Chancen für die Isles gar nicht so schlecht, wie man auf den ersten Blick vielleicht denken mag. Aus den letzten 10 Spielen holten die Isles 11 Punkte und damit 55 % aller möglichen. Das gab es in dieser Saison bisher noch nicht. Auswärts holte man insgesamt 20 Punkte aus 23 Spielen.

Die Top Scorer in den Reihen der Islanders sind Moulsen und Tavares mit je 28 Punkten und Kyle Okposo mit 27 Punkten. Positionsgerecht ernteten die Right Winger Moulson und Okposo ihre Punkte primär mit Vorlagen und Center Tavares mit 16 Toren und 12 Assists.

 

Colorado Avalanche:

Wie vorhin schon angedeutet, freut man sich in Colorado als Fan der Avs wie ein Schneekönig. Dazu besteht auch aller Grund, so steht das Team nach dem 43. Spieltag und somit nach der Halbzeit der Saison mit mittlerweile 6 Punkten Vorsprung zu einem Nicht Playoff Platz auf dem 5. Platz der Tabelle. Mit 128: 124 Toren hat man eine relativ ausgeglichene Torbilanz, kassiert aber zu viele Tore. Mit 2,77 Gegentoren pro Spiel stehen die Avs ligaweit auf dem 15. Platz. Die Offense läuft da schon um Strecken besser, man kommt bei Weitem nicht an die Capitals oder Sharks ran, mit 2,91 Toren pro Spiel steht man jedoch immer noch auf dem 7. Platz und nur knapp hinter den „großen“ Teams. Dabei kommen die Avs sogar ohne gutes Power Play Spiel auf diese Marke, würde man das Power Play besser und effizienter zu Ende spielen, käme man mit Sicherheit auf über 3 Tore pro Spiel. Die Power Play Effizienz beträgt derzeit 18,2 %, was das Mittelmaß der Liga ist. Im Penalty Killing steht man mit 80,7 % ebenfalls in der Mitte.

In den letzten 10 Spielen konnten die Avs 7 Spiele für sich entscheiden, nur drei Teams beider Conferences schnitten hier besser ab. Auch in Sachen Niederlagen zu Hause gab es nur drei Teams, die die Stat der Avs unterbieten können, nur 5 Niederlagen in 18 Spielen. Heute geht es nach drei Spielen auf fremden Eis wieder für ein Spiel in den heimischen Pepsi Center.

Für die meisten Tore bzw. Vorlagen der Avs sorgen der Center Paul Stastny mit 40 Punkten, Left Winger Wolski mit 38 Punkten und Right Winger Hejduk und Center Matt Duchende mit je 27 Punkten. Wejtek Wolski hat zudem mit Verteidiger Scott Hannan das beste Rating von +10.

 

Das letzte Duell:

Wie bereits letzte Saison wird es dieses Jahr nur ein Duell zwischen beiden Teams geben. Letzte Saison traf man sich am 2. März bei den Islanders, welche das Spiel auch mit 4:2 verdient gewannen. Hier ist jedoch zu beachten, dass Colorado Avalanche dieses Jahr eine ganz andere Saison spielt, als letztes Jahr.

 

Startende Goalies:

Bei den Islanders wird heute Nacht Roloson das Netz hüten, nach 28 Spielen hat er bereits 15 Siege zu feiern und steht dabei mit einer Fangquote 91,2 % wesentlich besser da als sein Kollege Biron. Im Schnitt kassiert Roloson 2,79 Tore pro Spiel.

Noch etwas besser steht der heutige Goali von Avalanche da. In 36 Spielen gab es für ihn 20 Siege, 10 Niederlagen und 6 Niederlagen in Overtime. Dabei fängt Craig Anderson 91,6 % aller auf ihn abgefeuerten Schüsse und muss 2,68 Gegentore pro Spiel hinnehmen, besser als der Schnitt des beider Goalies zusammen.

 

Verletzte Spieler:

Während es bei den Avs mit drei Verletzten noch lange nicht tragisch ist, zumal bis auf den Verteidiger Brett Clark kein enorm wichtiger Spieler ausfällt, trifft es die Islanders ein wenig härter. Insgesamt gibt es 5 Verletzte, darunter solide Player wie Martinek, Bergenheim und Jackman.

 

Der Direktvergleich im Überblick:

 

Islanders vs Avalanche
43 Spiele 43
17 Gewonnen 24
18 Verloren 13
8 Overtime Verloren 6
22/21 OVER/UNDER 5,5
22/21
48,8 Punkteausbeute in % 62,8
2,42 Tore pro Spiel 2,91
3,0 Gegentore pro Spiel 2,77
15,1 Power Play in % 18,2
76,9 Penalty Kill in % 80,7

 

 

Fazit:

Heute Nacht könnten die Avs aus Colorado die Niederlage aus der letzten Saison rächen, gute Chancen haben sie dank ihrem Formhoch auf jeden Fall. Zudem fallen bei den Islanders mehr und wichtigere Spieler aus als bei den Avs. Zu hause sind die Avs ebenso stark wie auswärts und verloren nur 5 Spiele. Die Isles sind jedoch nicht ohne Chance und spielten für die bisherigen Verhältnisse in den letzten 10 Spielen schon besser als zuvor, die Quote ist dafür also mal gar nicht so schlecht. Wenn die Verteidigung der Avs heute Nacht einladend ist, könnte es auch mit den Toren und damit mit einem Sieg klappen. Andernfalls sollte das Spiel jedoch an die Avs gehen, trotzdem ist es bei der Quote nicht mit vollen Einsatz anzuspielen.

 

Quoten:

Sieg New York Islanders: 2,00 @ betsson

Unentschieden: 4,50 @ bet365

Sieg Colorado Avalanche: 3,33 @ betfair




Trendsetting#14 Play of the Day: St. Louis Blues @ San Jose Sharks (NHL)

3. Dezember 2009 / johannes

 

Am heutigen Donnerstag, den 3. Dezember, kommt das Topspiel des Tages aus der National Hockey League. Dort empfangen die San Jose Sharks die Blues aus St. Louis.

Zum Matchup:

Die Blues stehen derzeit auf dem letzten Platz der Western Conference (Central Division) mit einer Bilanz von 10-10 und 25 Punkten. Die Sharks hingegen, führen derzeit die Western Conference (Pacific Division) an mit 42 Punkten und einer Bilanz von 19-6.

Betting Trends:

St. Louis Blues

# Blues are 5-11 in their last 16 when their opponent allows 2 goals or less in their previous game.
# Blues are 17-42 in their last 59 games following a loss of 3 or more goals.
# Blues are 2-5 in their last 7 games as an underdog.
# Blues are 18-45 in their last 63 after allowing 5 goals or more in their previous game.
# Blues are 13-42 in their last 55 games as an underdog of +151 to +200.
# Blues are 54-110 in their last 164 games as a road underdog.
# Blues are 7-24 in their last 31 games as a road underdog of +151 to +200.
# Blues are 3-12 in their last 15 vs. a team with a winning record.
# Blues are 1-5 in their last 6 Thursday games.
# Blues are 0-4 in their last 4 when their opponent scores 5 goals or more in their previous game.

San Jose Sharks

# Sharks are 5-1 in their last 6 overall.
# Sharks are 4-1 in their last 5 vs. a team with a losing record.
# Sharks are 4-1 in their last 5 after scoring 5 goals or more in their previous game.
# Sharks are 39-12 in their last 51 when their opponent allows 5 goals or more in their previous game.
# Sharks are 42-14 in their last 56 games as a home favorite.
# Sharks are 9-3 in their last 12 after allowing 2 goals or less in their previous game.
# Sharks are 42-14 in their last 56 home games.
# Sharks are 20-8 in their last 28 games playing on 1 days rest.
# Sharks are 41-17 in their last 58 games as a home favorite of -201 or greater.
# Sharks are 9-4 in their last 13 games following a win.
# Sharks are 44-20 in their last 64 games as a favorite of -201 or greater.
# Sharks are 89-43 in their last 132 games as a favorite.

Head-to-Head

# Home team is 5-1 in the last 6 meetings.
# Favorite is 12-3 in the last 15 meetings.
# Blues are 7-19 in the last 26 meetings.
# Blues are 0-4 in the last 4 meetings in San Jose.

Das zweite Auswärtsspiel nun für die Blues. Beim letzten hat man sich schon in Columbus eine Klatsche von 2-5 abgeholt. Die Sharks zu Hause erst ein Spiel verloren und sind auf einem heißen Streak, so dass mein Pick hier nur Sharks Money Line lauten kann. Höchstquote bietet derzeit Betfair mit einer 1.47 an.

(Trendsetting Tippbilanz: 8W-5L, 61.54%)




NHL – Ottawa Senators @ New Jersey Devils

24. November 2009 / benjamin

 

Ottawa Senators:

Die Senators aus Ottawa stehen in der Eastern Conference mit 27 Punkten auf dem 3. Platz. Da sie in der Northeast Division auf dem 1. Platz stehen, ist ihnen ein Top3 Platz sicher, trotz dass sie weniger Punkte auf dem Konto haben als ihr heutiger Gegner aus New Jersey. Mit 17, 5 Strafminuten sind die Sens das aggressivste Team der NHL, was sich bisher anscheinend ausgezahlt hat. Dabei kassierten die Sens aber in 92 Unterzahlsituationen nur 16 Gegentore, das macht den acht besten Penalty Kill Wert mit 82,6 %. Im Power Play fahren die Sens dagegen nur mit einer Effizienz von 18,1 %.

Die Senators machen heute nach 5 Heimspielen in Folge einen Abstecher nach New Jersey und können dabei mit breiter Brust die Reise antreten. In der Heimserie konnten sie mit 9 Punkten sage und schreibe 90 % aller möglichen Punkte ein sacken. Das erste Heimspiel verloren die Sens im Shootout gegen die Rangers, danach folgten vier Siege in Folge, unter anderem gegen den Tabellen ersten und zweiten, Pittsburgh und Washington. Während man gegen die Caps erst in der Overtime gewinnen konnte, fuhr man alle anderen Siege binnen 3 Drittel ein. Besonders der 6:2 Sieg über die Pens war beeindruckend.

In dieser Verfassung sind die Sens sicher in der Lage, die Devils aus New Jersey zu bezwingen und so den fünften Sieg in Folge zu feiern. Auswärts haben die Sens bisher 3 Spiele gewonnen und 3 Spiele verloren, also eine ausgeglichene Bilanz und eine Punkteausbeute von 50 %. Die Top Scorer heißen bei den Sens Daniel Alfredsson (23 Punkte), Mike Fisher (21 Punkte) und Milan Michalek (14 Punkte).

 

New Jersey Devils:

Die Devils haben 29 Punkte aus 21 Spielen, somit eine bessere Punkteausbeute als die Sens, stehen aber auf dem 4. Platz. In der Atlantic Division stehen sie hinter den Penguins auf dem 2. Platz. Mit nur 9,4 Minuten Strafe pro Spiel sind die Devils trotz des Namens das dritt fairste Team der NHL, also das komplette Gegenteil von den Senators. Sie mussten sich in den bisherigen 21 Spielen nur 67 mal gegen einen Mann mehr durchsetzen und kassierten dabei 13 Power Play Gegentore, was einen durchschnittlichen Wert von 80,6 % im Penalty Killing ausmacht. In zwei Unterzahlspielen schossen die Devils jeweils ein Shorthanded Goal.

Mit 2,24 Gegentoren pro Spiel lassen die Devils am zweit wenigsten Gegentore zu, dabei müssen sie sich auch pro Spiel nur 28 Schüssen aussetzen, ebenfalls ein Spitzenwert in der Liga und sehr wohl eine Überraschung, die viele so nicht vermutet hätten. Der Defensive haben die Devs es auch zu verdanken, dass sie da stehen wo sie stehen. In der Offense läuft mit 2,62 Toren pro Spiel definitiv zu wenig um am Ende noch unter den ersten 8 zu stehen, zumal die Defense mit Sicherheit nicht so lange Stand halten wird. Ob es für heute gegen die formstarken Sens noch reicht, wird sich zeigen.

Der absolut wichtigste Spieler bei den Devils ist mit Abstand Left Winger Zach Parise mit 13 Toren, 14 Assists und den mit Abstand besten Rating von +15. An zweiter Stelle kommt der zentrale Stürmer Travis Zajac, der als einzige weitere ein zweistelliges Rating von +10 hat, dabei noch 13 Torvorlagen und 7 Tore zu verbuchen hat. Der dritt beste Scorer, Jamie Langenbrunner hat 18 Punkte auf dem Konto.

 

Das letzte Duell:

In dieser Saison gab es bisher ein Duell, das die Devils mit 3:2 in Ottawa für sich entscheiden konnten. Die Senators führten mit 2:0 das Spiel an, dank den vielen Power Play Chancen für die Devils – insgesamt 16 Minuten – konnten sie jedoch das Spiel noch drehen, dabei sind alle drei Tore im Power Play entstanden.

 

Startende Goalies:

Bei den Sens ist Leclaire verletzt, so startet heute Nacht Brian Elliott im Tor, in 7 Spielen gab es für ihn 4 Siege, 1 Niederlage und 2 Niederlagen in Overtime. Im Schnitt kassierte er 2,91 Tore pro Spiel und hat eine Fangquote von 90,2 %.

Martin Brodeur wird heute im Kasten der Devils spielen, bisher hat er 12 Siege, 6 Niederlagen und 1 Niederlage in Overtime zu verbuchen. Seine Fangquote beträgt bei 2,22 Gegentoren pro Spiel 92,0 %.

 

Verletzte Spieler:

Die Sens müssen heute auf ihren Goaltender Pascal Leclaire und den Right Winger Shean Donovan verzichten. Der Einsatz von Kovalec (4 Tore, 6 Assists) ist noch fraglich.

Die Devils haben da schon etwas mehr Sorgen, mit Martin, Oduya, Pandolfo, Zubrus und Niedermayer fehlen heute Nacht definitiv 5 Spieler aus.

 

Der Direktvergleich im Überblick:

Senators vs Devils
21 Spiele 21
12 Gewonnen 14
6 Verloren 6
3 Overtime Verloren 1
12/9 OVER/UNDER 6/15
64,3 Punkteausbeute in % 69
3,1 Tore pro Spiel 2,62
2,86td> Gegentore pro Spiel 2,24
18,1 Power Play in % 21,4
82,6 Penalty Kill in % 80,6

 

 

Fazit:

Die Devils haben im letzten Duell von ihren vielen Power Play Chancen profitiert, da die Sens im Schnitt die meisten Strafminuten bekommen, wird es heute wohl nicht arg anders verlaufen. Ob sie mir ihrer Offense jedoch in der Lage sind, die Chancen wieder in Tore um zu münzen, ist fraglich. Rein vom Kader her sind die Senators hier der Favorit und die Quote darf man als value bezeichnen, zumal sie mit ihren 4 Siegen in Folge sehr gut in Form sind. Ein Under 5,5 wäre hier eine gute Alternative.

 

Quoten:

Sieg Senators – 3,19 @ Betfair

Unentschieden – 4,20 @ Interwetten

Sieg Devils – 2,1 @ bet365

  




NHL – New York Islanders @ Toronto Maple Leafs

23. November 2009 / benjamin

 

New York Islanders:

Die Islanders sind auf dem 11. Platz der Eastern Conference zu finden, das Torverhältnis beträgt dabei 63:71 und mit 23 Punkten aus 23 Spielen haben sie exakt 50 % aller möglichen Punkte eingepackt. Heute Nacht bestreiten sie das siebte Spiel ihres 7-Games-Road-Trip und am liebsten würden sie dabei den dritten Sieg erspielen. In den letzten 6 Spielen konnte das Team aus New York nur zwei Siege einfahren, diese waren gegen die Carolina Hurricanes und die Boston Bruins. Dazu gab es zwei Niederlagen in Overtime und zwei Niederlagen in der regulären Spielzeit. Recht ausgeglichen also und mit 6 Punkten haben sie auch im aktuellen Road-Trip eine Punkteausbeute von exakt 50 %. Soll es dabei bleiben, muss es heute nach 60 Minuten Unentschieden stehen. Vielleicht ein Value Bet für durchweg überzeugte Statistiker?

Vielmehr sollten folgende Stats in die Einschätzung des Spiels mit einfließen. So sind die Islanders bei den geschossenen Toren und erhaltenen Gegentoren jeweils im Mittelfeld der Liga zu finden. Treffen tun die New Yorker 2,7 mal pro Spiel, Gegentreffer gibt es im Schnitt jedes Spiel 2,91. Mit 32,9 Schüssen aufs eigene Tor haben die Islanders die viert schlechteste Defense, nach vorne gehen immerhin 30,2 Schüsse aufs gegnerische Tor, was den 14. Platz der NHL ausmacht. Ebenso im Power Play und im Penalty Killing sind die Islanders nur Mittelmaß.

Maßgeblich beteiligt an den an sich wenigen Punkten sind der Center John Tavares (19 Punkte), Left Winger Moulson (18 Punkte) und Right Winger Okposu (13 Punkte). Dicht an den Top3 ist der schweizerische Defenseman Mark Streit dran, der mit 12 Punkten mit zu den offensiv stärksten Verteidigern der NHL gehört.

 

Toronto Maple Leafs:

Die Maple Leafs aus Toronto nehmen derzeit den 15. und somit letzten Platz der Eastern Conference ein, man kann heute also von einem Kellerduell sprechen. Darin sind die Islanders aber nicht nur wegen der Platzierung als Favorit zu sehen. Die Maple Leafs haben nach 21 Spielen nur 14 Punkte auf dem Konto, das macht eine Punkteausbeute von 33,3 %, dabei kassieren die Leafs 3,62 Tore pro Spiel. Kein Team muss den Puck öfter aus dem Netz fischen. Als ob das noch nicht genug wäre, müssen sich die Leafs mit nur 2,52 Toren pro Spiel zufrieden geben, auch hier sind sie eins der schlechtesten Teams.

Im Penalty Killing liegen die Leafs mit 73,6 % ebenfalls an letzter Stelle. Einzig und allein im Power Play kann mit einer Effizienz von 24,4 % glänzen. Zwar ist auch der Wert von 33,5 Schüssen pro Spiel der zweitbeste der Liga, doch wenn man daraus so wenig Kapital schlägt, kann das nicht unbedingt ein gutes Zeichen sein. Zudem wird man heute voraussichtlich wenig Chancen bekommen, mit dem Überzahlspiel zu punkten, denn New York Islanders sind mit 11,9 Minuten pro Spiel eines der fairsten Teams in der NHL.

Der Top-Scorer unter den Maple Leafs ist ausgerechnet ein Verteidiger, der Tscheche Tomas Kaberle führt mit 22 Scorer-Punkten mit Abstand die vereinsinterne Liste an. Dabei ist er auch teamübergreifend nach vorne der zweit effektivste Verteidiger der Liga. Gefolgt wird Kaberle von den Angreifern Grabovski und Blake, die jeweils 14 Punkte auf dem Konto stehen haben.

 

Die letzten Duelle:

Letzte Saison spielte man vier mal gegeneinander, von denen drei Spiele an die Maple Leafs gingen. Beide Heimspiele gewann Toronto, die Islanders gewannen eins ihrer beiden Heimspiele in New York.

 

Verletzte Spieler:

Bei den Islanders muss man auf die Langzeit verletzten Goaltender Rick DiPietro und Verteidiger Radek Martinek verzichten. Auf den Einsatz von Brendan Witt darf man noch hoffen. Des Weiteren stehen die zwei Angreifer Jeremy Reich und Dough Weight bis Mitte Dezember weiterhin nicht zur Verfügung.

Die Hausherren haben da weitaus weniger zu beklagen und können bis auf den Verteidiger Mike Komisarek in Bestbesetzung auflaufen.

 

Der Direktvergleich im Überblick:

 

Islanders vs Maple Leafs
23 Spiele 21
8 Gewonnen 4
8 Verloren 11
7 Overtime Verloren 6
10/13 OVER/UNDER 11/10
50 Punkteausbeute in % 33,3
2,7 Tore pro Spiel 2,52
2,91td> Gegentore pro Spiel 3,62
18,8 Power Play in % 24,4
81,1 Penalty Kill in % 73,6

 

Fazit:

Beide Teams hatten am 21. November ihr letztes Spiel und somit gleich viel Zeit, sich zu regenerieren. Wenn man überhaupt davon sprechen kann, dann kann man sagen, dass die Islanders in besserer Verfassung sind und ihre entsprechende Quote dadurch spielbar. Bei den Maple Leafs läuft es trotz den letzten Sieg im Shootout gegen die Capitals wenig rund und liegen zudem in nahezu allen Statistiken im Keller. Außerdem gab es daheim nur 6 aus 20 möglichen Punkten. Zudem kommt mit den Maple Leafs heute der vermeintlich schwächste Gegner im Road-Trip der Islanders, den sie mit einem Sieg heute auch noch positiv beenden könnten. Andererseits sieht es bei den Islanders verletzungsbedingt nicht rosig aus und sowohl defensiv als auch offensiv geht es auf und ab. Somit ist am Ende auch ein Unentschieden durchaus denkbar.

 

Quoten:

Sieg New York Islanders – 2,75 @ bwin

Unentschieden – 4,14 @ betfair

Sieg Maple Leafs – 2,25 @ Cashpoint

 

 




NHL – Tamba Bay Lightning @ Atlanta Trashers

22. November 2009 / benjamin

Heute Abend um 23 Uhr unserer Zeit kommt es in der Southeast Division zum Duell zwischen den Tamba Bay Lightnings und den Atlanta Trashers. Beide Teams hatten schon heute Nacht um 01:00 Uhr je ein Spiel gegen die Carolina Hurricanes bzw. gegen die Penguins aus Pittsburgh. Somit haben beide Teams kaum Zeit gehabt, sich zu regenerieren, die Lightings mussten zudem noch von Carolina nach Atlanta reißen und sind dadurch etwas benachteiligt.

 

Tamba Bay Lightning:

Tamba Bay nimmt in der Eastern Conference den 8. Platz ein. Mit 23 Punkten nach 20 Spielen haben sie eine Punkteausbeute von 57,5 %. Im Schnitt schießen die Lightnings nur 2,55 Tore pro Spiel und kassieren dabei 2,75 Tore im Schnitt. Daraus lässt sich schon ablesen, dass es in der Defense zwar ordentlich funktioniert, in der Offensivabteilung es jedoch hapert. Dabei bleibt es nicht mal bei den wenigen Toren, sondern führt sich noch bei den abgefeuerten Schüssen pro Spiel (26,8 – 28./30) und dem schlechten Power Play mit einer Effizienz von 17,6 % (22./30) gnadenlos fort. Erst im Spiel heute Nacht gegen die Hurricanes bewies man, wie groß die Sorgen bei den Lighntnings sind. Da schafften es die Canes, die seit 17 Spielen in Folge nicht mehr in der regulären Spielzeit gewinnen konnten, die Lighntings mit 3:1 nach Hause zu schicken. Das einzige Tor für Tamba Bay erzielte Martin St. Louis im Power Play 5 Minuten vor Ende des 1. Drittels.

Martin St. Louis zog damit in den Punkten mit dem anderen Right Winger Ryan Malone gleich. Beide Spieler haben aktuell 21 Punkte auf ihrem Scorer-Konto, den ersten Platz nimmt hier der Center Steven Stamkos mit 22 Punkten ein. Doch bis auf Martin St. Louis ist Tamba Bay Coach Rick Tocchet mit niemanden zufrieden gewesen. Nach seinen eigenen Worten war er vor allem von den geforderten Star-Spielern auf ganzer Linie enttäuscht.

 

Atlanta Trashers:

Die Trashers hatten heute Nacht wohl das schwierigere Spiel von beiden, schlugen sich aber über weite Strecken ganz gut gegen die Penguins. Nach einem relativ frühen Power Play Goal der Pens liefen sie das ganze Spiel über dem Rückstand hinterher, zur Hälfte des 2. Drittels lagen sie zwischenzeitlich mit 0:3 hinten, dominierten dann aber klar das 3. Drittel und konnten mit einem Konter in Unterzahl den Anschlusstreffer und Sekunden vor Schluss noch das 2:3 landen, leider zu spät.

Heute folgt nun das fünfte und vorerst letzte Heimspiel in Folge, bevor es in 3 Tagen nach Michigan zu den Wings geht. In den letzten 4 Heimspielen holten die Trashers 5 von 8 möglichen Punkten, das macht eine Punkteausbeute von 62,5 %. 2 Siege gab es gegen die Kings mit 7:0 und gegen die Oilers mit 3:2, danach erkämpfte man sich gegen den Favoriten aus Boston einen Punkt und verlor im Shootout ohne einen Treffer. Zuletzt gab es die eben genannte Niederlage gegen die Pens, wobei das Spiel nach Spielanteilen auch ganz anders hätte ausgehen können.

In der Eastern Conference stehen die Trashers auf dem 12. Platz, wobei aber auch vor der Saison niemand einen besseren Platz erwartet hätte. Trotzdem lief bei den Trashers vor allem in der Offensive einiges besser als es jeder Prophet vorhergesehen hätte, mit 3,53 Toren sind sie an der Ligaspitze und das Power Play liegt mit 24,4 % ebenfalls in den Top5. Mit 22 Punkten aus 19 Spielen haben die Trashers übrigens eine bessere Punkteausbeute als die Lightnings, nämlich 57,9 %.

Die 3 Top Scorer bei den Trashers sind Rich Peverley (24 Punkte), der Right Winger Afinogenov (20 Punkte) und Left Winger Kovalchuk (21 Punkte aus nur 13 Spielen). Der dichteste Verfolger ist Neuzugang Antropov mit 18 Punkten. Besonders hervorzuheben sind nochmal Kovalchuk, der mit 1,61 Punkten pro Spiel der effektivste Scorer ist und Right Winger Afinogenov, der die letzten 5 Starts immer ins Netz getroffen hat.

 

Das letzte Duell:

In dieser Saison traf man sich schon einmal am 3. Oktober, heute ist also das 2. von 4 Spielen in der Saison 09/10. Das erste Spiel fand ebenfalls in Atlanta statt und ging mit 6:3 klar an die Trashers. Die Trashers führten das Spiel schon mit 4:0 an, da kamen die Lightnings bis zum frühen 3. Drittel noch mit 3 Treffern nah ran, mussten aber 8 Minuten vor Schluss den erneuten 2 Tore Vorsprung der Trashers hinnehmen. Nur 1,5 Minuten später traf Kovalchuk zum zweiten Mal zum Endstand von 6:3. Beide Teams hatten ein Power Play Goal zu verbuchen und je einen Doppeltorschützen, auf der Seite der Lightnings traf Martin St. Louis zweimal ins Netz.

 

Startende Goalies:

Bei den Lightnings ist der Einsatz von Antero Nittymaki wahrscheinlich. Nittymaki zeigte in den zehn bisherigen Einsätzen eine gute Figur und hatte bei 1,93 zugelassenen Toren pro Spiel eine Fangquote von 93,9 %.

Aufgrund des Back2Back Spiels ist auch bei den Trashers ein Goali-Wechsel zu vermuten. So kann heute von einem Start des 22-jährigen Tschechen Pavelec ausgegangen werden. Pavelec hatte bisher 14 Einsätze, fährt mit einer 6-5-2 W/L Bilanz und hat eine Fangquote von 91,8 %.

 

Verletzte Spieler:

Beide Teams können nahezu aus dem Vollen schöpfen. Bei den Trashers fehlt der Goaltender Lehtonen immer noch bis wahrscheinlich 2010 und die Lightnings müssen lediglich auf den Verteidiger Paul Ranger verzichten.

 

Der Direktvergleich im Überblick:

 

Lightnings vs Trashers
20 Spiele 19
8 Gewonnen 10
5 Verloren 7
7 Overtime Verloren 2
9/11 OVER/UNDER 14/5
57,5 Punkteausbeute in % 57,9
2,55 Tore pro Spiel 3,53
2,75 Gegentore pro Spiel 2,9
17,6 Power Play in % 24,4
75,9 Penalty Kill in % 82,9

 

Fazit:

Rein vom Kaderpotenzial her sind hier sicherlich die Tamba Bay Lightnings der Favorit, doch da beide Teams nur 17 Stunden Pause hatten, die Lightnings dazu noch reißen mussten, kann man die Trashers als frischer einschätzen. Zudem haben die Trashers eine gut laufende Offensive, inklusive der überraschend guten Power Play Effizienz 24,4 %. Hält man da das schlechte Penalty Killing von 75,9 % und die 16,8 Minuten (!) Strafe pro Spiel der Lightnings dagegen, darf man hier von einer Überlegenheit der Trasher sprechen.

 

Quoten:

Sieg Tamba Bay Lightning – 3,14 @ Betfair

Unentschieden – 4,50 @ bet365

Sieg Atlanta Trashers – 2,20 @ betsson

 















































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