Ahn begann seine Karriere 1998 in der koreanischen Profiliga K-League bei den Daewoo Royals. Weltweit Schlagzeilen machte er, als er im Achtelfinale der Fußball-WM 2002
in Korea/Japan das "goldene Tor" gegen Italien erzielte und Korea den Einzug ins Viertelfinale bescherte. Zu dieser Zeit stand er bei Perugia unter Vertrag und erboste seinen
Präsidenten durch dieses Tor so sehr, dass dieser sich zu folgender Aussage hinreißen ließ: "Ich werde nicht das Gehalt eines Spielers zahlen, der den italienischen Fußball ruiniert hat."
Das Thema Italien war für Ahn damit erledigt, obwohl diese Aussage später zurückgezogen wurde.
Nachdem er in Europa aufgrund der hohen Ablöseforderungen Perugias keinen Verein fand, wechselte er in die japanische J-League zu Shimzu S-Pulse und eine Saison später zum
Konkurrenten Yokohama F Marinos. Obwohl sehr verletzungsanfällig, erzielte er in 72 J League-Spielen immerhin 30 Tore. Im Sommer 2005 gelang die Rückkehr nach Europa:
Ahn heuerte bei Metz an, um nur eine halbe Saison später beim MSV Duisburg als Neuzugang präsentiert zu werden. Erst gegen Ende der Saison fand er in die Mannschaft und
konnte einige Tore für Duisburg erzielen. Doch zu dieser Zeit war der Abstieg bereits besiegelt.
Ahn gilt als David Beckham Koreas. Er ist mit der ehemaligen Miss Korea Won Lee-hae verheiratet und nebenberuflich als Fotomodell tätig.