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Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Serena Williams und Sportwetten im Allgemeinen.
Parallel zu den Herren wird natürlich auch bei den Damen das erste ganz große Turnier in Melbourne über die Bühne gehen. Nach der sehr kurzen Vorbereitung ist es gerade bei den Damen der Schöpfung sehr schwer Favoritinnen auszumachen. Fakt ist, dass Venus Williams und Andrea Petkovic den Titel nicht gewinnen werden. Venus traut sich die Strapazen nach ihrer Erkrankung noch nicht zu und die deutsche Hoffnung Petkovic musste aufgrund einer Rückenblessur ihren Start absagen. Somit werden wir keinen Ententanz in Melbourne sehen können.
Im Vorbericht der Männer habe ich es bereits erwähnt, dass bei den Damen unter Umständen eine Wette auf den Sieger vor dem Start der ersten Runde bereits lukrativ sein könnte. Es gibt viele Spielerinnen, die sich in einen Rausch spielen können und dann ist auf einmal alles möglich. Den Titel von Na Li letztes Jahr in Paris haben auch viele für nicht möglich gehalten. Oder den Erfolgslauf von Sabine Lisicki in Wimbledon – die 1000er Quote zu Beginn des Turniers konnte man perfekt traden.
Hier mal die aktuellen Damen-Quoten im Überblick (Stand 12. Jänner 9 Uhr):
Petra Kvitova 4.10
Serena Williams 5,60
Victoria Azarenka 9,40
Kim Clijsters 11,00
Na Li 16,00 (ausgeschieden Achtelfinale)
Caroline Wozniacki 17,50
Samantha Stosur 20,00 (ausgeschieden 1. Runde)
Kaia Kanepi 23,00 (ausgeschieden 2. Runde)
Maria Sharapova 40,00
Ana Ivanovic 120,00 (ausgeschieden Achtelfinale)
Sabine Lisicki 130,00 (ausgeschieden Achtelfinale)
Yanina Wickmayer 340,00 (ausgeschieden 1. Runde)
Australien Open 2012 – Spielplan (Damen)
Australien Open 2012 – 2. Runde - Vorschau auf wettbasis.com
Laut Quoten ist die aktuelle Nummer zwei der Damen, die Tschechin Petra Kvitova, die Favoritin auf den Titel in Melbourne. Letztes Jahr konnte sie das Masters für sich entscheiden und in dieser Woche hatte sie sogar die Chance zum ersten Mal in ihrer Karriere den Tennisthron zu erklimmen und die Nummer eins der Welt zu werden. Doch sie schied gegen die chinesische French-Open Gewinnerin Na Li in drei Sätzen aus. Nach dem klaren Gewinn des ersten Satzes und einer Breakführung im zweiten Satz sah alles nach einer klaren Angelegenheit aus und dem Finaleinzug für Kvitova. Mit einem Sieg im Finale wäre sie dann zur Nummer eins der Welt aufgestiegen. So hat sie nächste Woche wiederum die Chance Wozniacki vom Thron zu stürzen. Aus dem letzten Jahr hat sie in Melbourne ein Viertelfinale zu verteidigen. Mit ihrer Spielweise kommt ihr der Hartplatz sehr entgegen. Sie spielt sehr druckvoll und machte in der letzten Saison einen sehr großen Sprung nach vorne. Dafür wurde sie auch zur Aufsteigerin des Jahres gekürt von der WTA. Die 21 Jährige Tschechin befindet sich in toller Form und konnte letzte Woche zusammen mit Tomas Berdych den Hopman-Cup für sich entscheiden. Auf der Pressekonferenz nach der gestrigen Niederlage gab die Tschechin an, dass sie mit Fortdauer des Spiels die Müdigkeit nicht mehr im Griff hatte und sie hofft, dass sie bis zum Auftakt in Melbourne die Müdigkeit ablegen kann. Trotz Müdigkeit ein ganz heißes Eisen im Kampf um den Titel.
13 Grand-Slam Siege stehen auf der Habenseite. Davon konnte sie ganze fünf Mal in Melbourne gewinnen – macht sie nun das halbe Dutzend voll? Die aktuelle Nummer zwölf der Weltrangliste, Serena Williams, hatte in den letzten Wochen zwar mit einem lädierten Knöchel zu kämpfen aber bei den bisherigen Trainingseinheiten sah man ihr nichts an. Die Bewegungen waren flüssig und in Sachen Fitness sah es auch ganz gut aus. Dennoch ist es natürlich ungewiss wie es sich im Wettkampf verhält. Mit ihrer druckvollen Spielweise bringt sie viele Frauen zum verzweifeln. Sollte sie die ersten Runden gut überstehen, kann man sich sicherlich noch eine Wette auf den Turniersieg abgeben. Doch vor ihrem ersten Auftritt ist mir die Sache noch zu ungewiss. Die Matchpraxis fehlt. Und jeder Sportler weiß, dass Training und Wettkampf zwei verschiedene Paar Schuhe sind. Deswegen, die ersten zwei Runden abwarten und dann entscheiden ob die Quote noch einen Value besitzt – und in Runde eins vielleicht ein kleiner Lay auf Serena.
Die Nummer drei bei den Favoritinnen ist auch die derzeitige Nummer drei der Welt. Ein Sieg bei den Australian Open von Victoria Azarenka würde momentan eine Quote von 9,40 geben. Dass sie in Form ist beweist sie mit dem Sieg in Sydney. Hier setzte sie sich gestern gegen die Polin Agnieszkwa Radwanska in drei Sätzen im Halbfinale durch und heute bezwang sie im Finale die Kvitova-Bezwingerin Na Li ebenfalls in drei Sätzen. Azarenka’s bestes Ergebnis bei einem Grand-Slam Turnier ist bisher der Halbfinaleinzug in Wimbledon im vergangenen Jahr. Weiter hat sie es noch nie geschafft. Aus dem letzten Jahr hat sie in Melbourne lediglich ein Achtelfinale zu verteidigen. Ich denke, dass ich mich nicht all zu weit aus dem Fenster lehne, wenn ich die Behauptung aufstelle, dass Azarenka in dieser Saison zum Ersten Mal ein Grand-Slam Finale erreicht – ob es auch zu einem Sieg reichen wird, steht noch in den Sternen. Doch in Australien hat sie schon gute Chancen. Durch ihr Kämpferherz entscheidet sie oft knappe Spiele für sich.
Für die aktuelle Nummer eins der Welt, Caroline Wozniacki, gab es gestern gleich zwei gute Nachrichten. Wie bereits weiter oben geschrieben, bleibt sie die Nummer eins der Welt und die zweite positive Nachricht ist eine Entwarnung bei ihrer möglichen Verletzung die sie sich in Sydney gegen Radwanska zugezogen hat. Es ist lediglich eine Entzündung am Handgelenk, Melbourne ist damit nicht in Gefahr. Wozniacki ist zwar die Nummer eins der Welt konnte aber auch noch nie ein Grand-Slam Turnier für sich entscheiden. Bei den US Open stand sie einmal im Finale und ansonsten gibt es lediglich drei Halbfinalteilnahmen bei den Großen Turnieren. Eine davon aus dem Vorjahr. Durch die Tatsache, dass sie durch ihre Verletzung sicherlich noch ein bisschen gehandicaped sein wird und dass sie bei den Großen Turnieren noch nie überzeugen konnte, rate ich von einer Wette auf den Turniersieg hier ab.
Ansonsten gibt es bei den Damen eine Vielzahl an möglichen Kandidatinnen die es sehr weit schaffen könnten. Hier gilt es sicherlich die endgültige Auslosung abzuwarten und nach dem Blick auf den Draw kann man sich dann für eine Langzeitwette entscheiden. Kim Cljisters ist auch nicht ganz fit und kommt angeschlagen nach Melbourne. Na Li hatte in dieser Woche einige kraftraubende Spiele und ich denke, dass man dies im Turnierverlauf in Melbourne spüren wird. Lokalmatadorin Stosur konnte bisher absolut nicht überzeugen und ist auf der Suche nach ihrer Form. Je nach Gegnerin ist hier eine Lay-Wette durchaus interessant. Im deutschsprachigen Raum sieht es eher mau aus. Durch die Absage von Andrea Petkovic ruhen die Hoffnungen auf Görges, Kerber und Lisicki. Doch ich glaube nicht, dass mehr als ein Achtelfinale für die Damen drin ist. Bei den Österreicherinnen und Schweizerinnen sieht es noch düsterer aus. Österreichs Nummer 1, Tamira Paszek, befindet sich auch noch nicht in Form. Yvonne Meusburger erreichte gestern die zweite Quali-Runde und muss noch zweimal gewinnen um im Hauptbewerb zu stehen. Bacsinzky und Vögele aus der Schweiz werden auch nicht über Runde zwei hinaus kommen – wenn überhaupt.
Zum Abschluss noch eine Wette zum Traden, welche ich ins Auge gefasst habe. Vom Potential her ist Yanina Wickmayer eine Spielerin, die den Top10 um nichts zurück steht. Momentan befindet sie sich auf Platz 29 der Weltrangliste und konnte locker ins Halbfinale von Hobart einziehen. Eine Quote von 340 ist meines Erachtens um ein Stück zu hoch und mit einer guten Auslosung könnte man hier sich einen netten Gewinn sichern – ich werde es auf alle Fälle ins Auge fassen!
22. Januar 2012 / dominic - Kategorie:
Tennis-Wetten
Nachdem es in den letzten zwei Wochen immer den Rückblick sowie die Vorschau auf das Turnier in Wimbledon gab, werden wir heute zum Letzten mal über Wimbledon 2010 berichten. Dabei wird das Finale der Damen und der Herren nochmals rückwirkend betrachtet.
Zuerst jedoch noch eine erfreuliche Meldung aus deutsch-österreichischer Sicht. Philipp Petzschner und Jürgen Melzer konnten gestern Nachmittag ihren größten Erfolg bejubeln – seit gestern sind sie Wimbledon Sieger! Das Duo konnte sich im Doppel-Finale gegen Lindstedt/Tecau klar in drei Sätzen durchsetzen. Vor allem der Österreicher Melzer zeigte eine bärenstarke Leistung. Doch auch Petzschner wusste zu überzeugen und in den wichtigen Phasen waren die Beiden immer da. Damit ist die Wahl zum Sportler des Jahres in Österreich wohl schon im Juli entschieden – Jürgen Melzer erlebt seinen absoluten Karrierehöhepunkt und eilt von Erfolg zu Erfolg! Herzlichen Glückwunsch an das deutsch-österreichische Duo!
Das Finale der Damen
Serena Williams (1) 1.19 - Vera Zvonareva (21) 6.00 6-3 6-2
Das war zu erwarten – ein klarer Triumph von Serena Williams und somit der 13te Grand-Slam Titel für die US-Amerikanerin. Bereits zum vierten Mal konnte sie damit die All England Championships für sich entscheiden. Nach nur 66 Minuten war die Partie beendet und somit war das diesjährige Finale das Kürzeste seit vielen Jahren. 1992 war das Finale zwischen Steffi Graf und Monica Seles noch kürzer!
Zvonareva hatte gegen die dominierende Williams kaum Chancen und konnte sich im ganzen Spiel keinen einzigen Breakball erarbeiten. Zu Beginn des Spiels konnte sie zwar noch mithalten beim eigenen Service aber danach nahm der Druck immer mehr zu. Im achten Spiel des ersten Satzes konnte Serena dann den ersten Breakball erarbeiten und danach auch nützen – damit war der erste Satz entschieden. Gleich zu Beginn des zweiten Satzes konnte sie der Russin nochmals den Aufschlag abnehmen und im Laufe des zweiten Satzes gelang ihr das Doppelbreak und die endgültige Entscheidung.
Mit dem 13ten Grand-Slam Titel ist sie nun bereits auf Platz 6 der ewigen Bestenliste – und die 28 jährige hat noch einige Jahre vor sich. Sie gewann das Turnier in diesem Jahr ohne Satzverlust – und ich bleibe dabei, von ihrer wahren Topform war sie dennoch ein gutes Stück entfernt. Dies untermauert einmal mehr die Vormachtstellung von Serena – wenn sie will!
Das Finale der Herren
Tomas Berdych (12) 3.70 - Rafael Nadal (2) 1.36 3-6 5-7 4-6
Das war eine klare Angelegenheit. Die verspätete Titelverteidigung für den Clay-King. Rafael Nadal konnte zum zweiten Mal, nach 2008, den Titel beim wohl bedeutendsten Tennisturnier der Welt gewinnen. Im letzten Jahr konnte er verletzungsbedingt nicht teilnehmen und bei seiner Rückkehr konnte er sich glatt in drei Sätzen gegen den Tschechen Tomas Berdych durchsetzen.
Nadal spielte zwar nicht sein bestes Tennis aber Berdych merkte man doch an, dass er eine gewisse Nervosität verspürte und oftmals zu kurz war in seinen Schlägen. Im gesamten Spiel konnte der 24-jährige Tscheche kein Break erreichen, obwohl er zu Beginn des zweiten Satzes vier Breakchancen hatte und somit dem Spiel eine andere Richtung geben hätte können. Doch es klappte nicht und so konnte Rafa Nadal die Big-Points machen und sich im Endeffekt klar durchsetzen. Es ist der achte Grand-Slam Titel für den Spanier.
Damit konnte Rafael Nadal seinen Vorsprung in der Weltrangliste weit ausbauen. Nach seinem Titel und dem vorzeitigen Ausscheiden von Roger Federer hat Rafael Nadal nun fast 4000 Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten Novak Djokovic. Roger Federer befindet sich zum ersten Mal seit November 2002 nicht mehr unter den Top2 der Welt. Finalist Tomas Berdych konnte sich vom 13ten auf den 8ten Platz vorkämpfen.
5. Juli 2010 / dominic - Kategorie:
Tennis-Wetten
Und da waren es nur noch zwei – Serena Williams und Vera Zvonareva. Im gestrigen Halbfinale konnten sich beide Favoritinnen durchsetzen. Beide hatten auch hart zu kämpfen aber gewannen schließlich verdient. Somit gilt Serena Williams – welche bisher noch keinen einzigen Satz verloren hat – als ganz große Favoritin und die Titelverteidigung ist zum Greifen nah. Doch zuerst der Rückblick auf die zwei Halbfinalspiele!
Die Halbfinalspiele
Serena Williams (1) 1.08 - Petra Kvitova 13.00 7-6 6-2
Vera Zvonareva (21) 1.46 - Tsvetana Pironkova 3.15 3-6 6-3 6-2
Aktuelle Quoten von Betfair!
Das Halbfinale zwischen Serena Williams und Petra Kvitova hatte eine ganz klare Favoritin. Ein Blick auf die Quoten hatte schon eine sehr deutliche Sprache. Dieses Duell gab es in diesem Jahr bereits einmal und da konnte sich Serena Williams mit 6-1 und 6-2 durchsetzen. Das Halbfinale am Donnerstag war dann doch eine sehr ausgeglichene Sache. In der Vorschau auf das Spiel habe ich einen Lay von Serena empfohlen – dieser bewahrheitete sich auch. Zu Beginn konnten beide Damen ihren Aufschlag halten und dann konnte Petra Kvitova das Break zum 3-2 machen. Danach hielt sie den Aufschlag problemlos. Doch als sie das 5-3 vor Augen hatte, konnte sich Serena zurück ins Match kämpfen und ausgleichen. Der Satz musste im Tiebreak entschieden werden – und da hatte Serena den weitaus besseren Start und führte rasch mit 4-0. Doch Kvitova gab nicht auf und kämpfte sich zurück. Ein einfacher Fehler von Kvitova gab dann doch den Ausschlag pro Serena und die Amerikanerin konnte den ersten Satz doch recht glücklich für sich entscheiden. Wer nun dachte, dass Kvitova komplett einbrechen würde und das Match in ein paar Minuten beendet sein wird, sah sich getäuscht. Kvitova spielte noch immer ihr risikoreiches Tennis und wurde belohnt. Erst als sie beim Stande von 2-2 den Aufschlag abgab, war das Spiel entschieden. Danach konnte Williams nochmals den Aufschlag der Tschechin durchbrechen und dann problemlos den Einzug ins Finale servieren. Doch die Partie war zeitweise sehr eng und Kvitova kann sehr stolz auf ihre Leistung sein.
Im zweiten Halbfinale sah es lange nach einer weiteren Sensation aus. Nachdem Pironkova im Viertelfinale die große Favoritin Venus Williams eliminieren konnte, spielte sie am Anfang wiederum ausgezeichnet. Sie war die klar bessere Spielerin und konnte die Ballwechsel dominieren. Mad-Vera begann schon langsam zu verzweifeln. Die hübsche Bulgarin konnte dann auch das Break zum 4-2 erreichen und somit für die Vorentscheidung im ersten Satz sorgen. Im gesamten ersten Satz hatte Zvonareva keinen einzigen Breakball. Pironkova’s Traum dauerte an. Doch mit Fortdauer des zweiten Satzes konnte Zvonareva immer mehr das Spiel an sich reißen. Zeitweise hatte es den Anschein, als ob Pironkova zu realisieren beginnt, dass sie den Einzug in ein Grand-Slam Finale schaffen könnte. Sie machte dann immer mehr Fehler und bot damit Zvonareva immer mehr Chancen. Diese konnte sie dann auch nutzen und den Satzausgleich herstellen. Gleich zu Beginn des entscheidenden dritten Satzes gelang der Russin wieder ein Break. Dieses konnte sie bestätigen und im nächsten Aufschlagspiel musste die junge Bulgarin wieder hart kämpfen. Sie hielt dann ihr Service aber danach musste sie es nochmals abgeben. Durch das Doppelbreak war die Entscheidung dann gefallen und Zvonareva konnte das Spiel ausservieren und über den Einzug ins Finale von Wimbledon 2010 jubeln.
Das Finale
Serena Williams (1) 1.19 - Vera Zvonareva (21) 6.00
Aktuelle Quoten von Betfair!
Das 16te Grand-Slam Finale für die eine – das Erste für die andere. Für die Titelverteidigerin Serena Williams ist das morgige Finale absolut nichts neues, doch für ihre Kontrahentin wird dies zu völligem Neuland. Vera Zvonareva ist sowieso schon dafür bekannt, dass sie des Öfteren mentale Probleme hat. Und morgen wird die Nervosität sicherlich auch eine Rolle spielen. Gegen Pironkova spielte sie im ersten Satz kein gutes Tennis und kam dann immer besser ins Spiel – dies war sicherlich auch durch die höhere Anzahl an Fehlern bei Pironkova zustande. Serena war in den wichtigen Situationen gegen Kvitova immer präsent aber Kvitova zeigte auch, dass die Amerikanerin verwundbar ist. Serena gab bisher noch keinen Satz ab und es spricht alles für den 13ten Grand-Slam Titel von Williams. Es wird sehr stark darauf ankommen, wie sich Zvonareva im mentalen Bereich gibt. Sollte es zwischenzeitlich nicht für Mad-Vera laufen, darf sie nicht den Kopf in den Sand stecken – doch dies macht sie zu oft.
Alles in allem denke ich auch, dass sich Serena hier klar durchsetzen wird. Die Quote ist in Ordnung und ich würde auch einen 2-0 Satzsieg, welche immerhin mit 1.60 quotiert ist, empfehlen. Der Finaleinzug ist für Mad-Vera schon ein Riesenerfolg und Serena wird sich den Titel nicht nehmen lassen!
2. Juli 2010 / dominic - Kategorie:
Tennis-Wetten
Wie bereits im letzten Bericht über die French Open angekündigt wurde, wird ab dem Viertelfinale der Überblick (sowie Rückblick und Vorschau) auf das gesamte Turnier erfolgen. Um die Übersicht zu gewährleisten werden die Damen und Herren extra betrachtet. In diesem Bericht gilt unser Hauptaugenmerk den Damen der Schöpfung.
Ergebnisse der Achtelfinal-Spiele
Serena Williams (1) – Shahar Peer (18) 6-2 6-2
Samantha Stosur (7) -Justine Henin (22) 2-6 6-1 6-4
Jelena Jankovic (4) – Daniela Hantuchova (23) 6-4 6-2
Yaroslava Shvedova - Jarmila Groth 6-4 6-3
Francesca Schiavone (17) – Maria Kirilenko (30) 6-4 6-4
Caroline Wozniacki (3) – Flavia Pennetta (14) 7-6 6-7 6-2
Elena Dementieva (5) – Chanelle Scheepers 6-1 6-3
Nadia Petrowa (19) – Venus Williams (2) 6-4 6-3
Zwei ganz große Überraschungen gab es im Achtelfinale bei den Damen. Am Sonntag musste sich Venus Williams der Russin Petrowa geschlagen geben. Petrowa hatte in der dritten Runde gegen die französische Geheimfavoritin Rezai arg zu kämpfen – doch im Spiel gegen Venus war sie nicht wieder zu erkennen. Petrowa spielte richtig stark und der Sieg gegen die Amerikanerin war mehr als nur verdient. Die zweite ganz große Überraschung ist das Ausscheiden von Justine Henin. Henin gewann bei ihren letzten drei Auftritten in Paris jeweils den Titel und sie gilt als die beste Sandplatzspielerin der Welt. In der dritten Runde gegen Sharapowa gab Henin nach 40 Sätzen (!!) zum ersten Mal wieder einen Satz ab in Paris. Gegen die Australierin Stosur sah es zu Beginn nach einer leichten Partie aus und so konnte sie Satz 1 mit 6-2 für sich entscheiden – doch in Satz zwei konnte Stosur sich fangen und zwang Henin immer mehr in die Defensive. Satz drei war wieder sehr ausgeglichen und beim Stande von 4-3 für Henin und Serve Stosur schien das Pendel schon Pro Henin auszuschlagen. Sie kam relativ rasch zu einem 0-30 und vergab dann einen einfachen Longline-Ball! Anstatt drei Breakbällen war Stosur zurück im Aufschlagsspiel und konnte das Serve halten – danach gab Henin ihr Service ab und Stosur konnte ausservieren. Somit müssen wir uns von der Belgierin verabschieden.
Serena Williams hatte gegen die Israelin Peer keine Probleme und zeigte sich stark verbessert im Gegensatz zu ihrer Drittrundenpartie gegen Pavlyuchenkova! Ebenfalls keine Probleme hatte Dementiewa gegen die südafrikanische Qualifikantin Scheepers. Ein Spiel mit vielen Up’s and Down’s hatte die Dänin Wozniacki gegen Pennetta. Pennetta war eigentlich über das komplette Spiel überlegen und holte Wozniacki immer wieder mit vielen UE’s zurück ins Spiel.
Die Viertelfinalspiele
Serena Williams (1) 1.46 – Samantha Stosur (7) 3.10
Jelena Jankovic (4) 1.25 - Yaroslava Shvedova 4.70
Francesca Schiavone (17) 2.62 – Caroline Wozniacki (3) 1.61
Elena Dementiewa (5) 2.56 – Nadia Petrowa (19) 1.64
Quoten von Betfair
Morgen starten dann auch die Viertelfinalspiele der Damen! Die Nummer 1 ist nach ihrer Leistung gegen Peer sicherlich zu favorisieren in ihrem Spiel gegen Samantha Stosur. Williams war kaum gefordert und konnte durch ihr druckvolles Tennis überzeugen. Jedoch sind 20 unerzwungene Fehler in lediglich 16 Aufschlagsspielen doch eine Hausnummer – doch durch ihre Art geht sie oft großes Risiko ein. Stosur ist nach dem Sensationssieg gegen Henin sicherlich auch ein Sieg gegen die Nummer 1 zuzutrauen. Stosur konnte vor allem in Satz zwei überzeugen und lies Henin kaum eine Chance – ich denke, dass wir hier ein sehr spannendes Spiel sehen werden, welches wohl erst im dritten Satz entschieden wird. Hier wird man sicherlich noch die Einschätzungen des Marktes abwarten müssen, bevor man sagt, was für eine Wette sinnvoll erscheint.
Die Serbin Jankovic kam gegen die hübsche Hantuchova zu einem ungefährdeten Sieg. Hantuchova machte viel zu viele unerzwungene Fehler und erarbeitete sich lediglich einen Breakball. Jankovic dagegen kam zu ganzen 10 Breakchancen und konnte drei davon nützen. Somit war nach nicht einmal 90 Minuten die Partie beendet und Jankovic im Viertelfinale. Ihre Kontrahentin ist sicherlich eine positive Überraschung. Nach Siegen gegen die höher eingeschätzten Kleybanova und Radwanska erreichte Shevdova im Viertelfinale einen lockeren Sieg gegen die Australierin Groth. Die Partie war sicherlich die Überraschungspartie im Achtelfinale – doch Shvedova hatte keine Probleme und benötigte gar nur ein bisschen mehr als eine Stunde um ihren größten Erfolg fixieren zu können. Shvedova praktizierte lediglich sieben UE und dies war sicherlich der Grundstein zu diesem klaren Erfolg. Gegen Jankovic ist sie sicherlich klare Außenseiterin - dementsprechend sind auch die Quoten verteilt. Doch an einen lockeren Zweisatzsieg von Jankovic glaube ich nicht und deswegen würde ich in diesem Spiel die Satzwette 2-0 Jankovic layen. Jankovic spielt zwar sehr solides Tennis aber gab gegen Kanepi schon einen Satz ab. Der Sieg gegen Hantuchova war zwar deutlich, ist aber dennoch nicht über zu bewerten, da Hantuchova alles andere als eine Sandplatzspezialistin ist. Die Kasachin überzeugte bis dato durch solides Tennis mit sehr wenigen UE’s. Sollte ihr dies gegen Jankovic auch gelingen, ist ein Satz mindestens drin.
Beim Spiel zwischen Schiavone und Wozniacki bin ich ein bisschen verwundert über die Quoten. Schiavone konnte sich in zwei Sätzen gegen Kirilenko durchsetzen – jedoch war dies ein durchaus enges Spiel. Der einzige Unterschied war, dass die Italienerin ihre Breakchancen besser nutzen konnte als die hübsche Russin. Kirilenko nützte lediglich zwei von zehn Breakbällen - Schiavone schaffte vier Breaks bei neun Breakbällen. Wozniacki kam durch viele UE’s von Pennetta in das Viertelfinale – sie spielte zwar nicht schlecht aber Pennetta machte immer die Arbeit und verschenkte etliche Punkte – 59 UE’s waren doch viel zu viel! Wozniacki sehe ich bei diesem Spiel deutlich in der Favoritenrolle und eine Quote von über 1.60 würde ich in diesem Spiel auf jeden Fall nehmen – die junge Dänin setzt sich da meiner Meinung nach sicherlich durch.
Das vierte Viertelfinale ist ein rein russisches Duell. Jelena Dementiewa wird die Williams-Bezwingerin Petrowa fordern. Der Sieg von Petrowa ist sicherlich sehr hoch anzurechnen, doch bei den Damen sieht man es sehr oft, dass nach solch einem famosen Sieg die Leistung in der nächsten Runde um 180 Grad gedreht wird. Dementiewa ist auf Sand eine der besten Tennisspielerinnen und in meinen Augen auf keinen Fall die Außenseiterin. Eine Quote von über 2.50 auf Dementiewa würde ich auf jeden Fall empfehlen, da ich mir sicher bin, dass diese Quote während des Spiels unter 2 sinken wird. Gegen Rezai hatte Petrowa immense Probleme, vor allem mit ihrem Service und Dementiewa gilt als eine der besten Returnspielerinnen. Zudem besserte sich Dementiewa in den letzten Monaten bei ihrem Service und mittlerweile ist sie dort auch schon gefestigter. Ich glaube an einen Sieg der Außenseiterin Dementiewa.
31. Mai 2010 / dominic - Kategorie:
Tennis-Wetten
Mit den French Open, die vom 23. Mai bis 6. Juni 2010 in Paris ausgetragen werden, findet das zweite Grand Slam Turnier dieses Jahres statt. Die French Open, offiziell auch Roland-Garros-Turnier genannt, ist das einzigste Turnier der Grand Slam Serie welches auf Sand ausgetragen wird.
Bei den Herren steht natürlich einer, gerade bei Sandplatzturnieren, im Fokus der Medien, der noch 24-jährige Spanier Rafael Nadal. Nadal schaffte wie Paul Aymé (1897 – 1900) und Björn Borg (1978 – 1981) in den Jahren (2005 – 2008) den vierfachen Titelgewinn in Folge und gilt deshalb wohl als der Topfavorit auch in diesem Jahr. Verfolger Nummer eins, wie sollte es anders sein, dürfte Roger Federer werden. Zwar gilt der Sandplatz nicht als sein Lieblingsbelag, doch konnte sich Federer in den letzten vier Jahren immer für das Finale qualifizieren. Dort unterlag er in den Jahren 2006 – 2008, meist ebenfalls chancenlos Seriensieger Rafael Nadal. Letztes Jahr konnte sich Federer dank des überraschenden Ausscheidens Nadal im Achtelfinale gegen Robin Söderling, sich in einem glatten drei Satz Sieg über Nadal Bezwinger Söderling den Titel erstmalig sichern. Wie bereits erwähnt gelten die beiden als das Maß aller Dinge bei den French Open, die Quoten für den Titelgewinn bei betfair liegen aktuell für Rafael Nadal bei 1.45 und für Federer bei 5.3. Alle weiteren möglichen Titelanwärter wie der Serbe Novak Djokovic werden bereits mit Quoten von 32 und aufwärts gehandelt.
Da viele mit den Festspielen der beiden favorisierten Titelanwärter Nadal und Federer rechnen gibt es bereits jetzt schon Spezialwetten der Beiden für das Turnier. Sollte das diesjährige Finale wie schon 2006, 2007 oder 2008 zwischen Nadal und Federer entschieden werden gibt es ebenfalls bei betfair den 3 fachen Einsatz zurück. Wer an einen Durchmarsch von Nadal, dies auch noch ohne Satzverlust, glaubt, wird mit der Wette bei betfair „Nadal To Lose A Set“ ebenfalls fündig.
Bei den Damen gab es in den Jahren 2005, 2006 und 2007 kein Vorbeikommen an Justin Henin-Hardenne die den Titel dreimal in Folge für sich entscheiden konnte. Im Jahre 2008 gelang Anna Ivanovic die bereits 2007 im Finale stand der Titelgewinn. Im vergangenen Jahr stand mit Svetlana Kusnezowa die dritte Gewinnerin der letzten drei Jahre fest. Nach dem Rücktritt vom Rücktritt gilt die ehemals unüberwindbare Justin Henin-Hardenne mit betfair Quoten von 3.3 als die neue und alte Favoritin auf den diesjährigen Titel. Justin Henin-Hardenne erreichte nach ihrem Comeback in einem Vorbereitungsturnier auf die Australien Open und bei den Australien Open dank einer Wildcard sofort wieder das Finale. Beim WTA-Turnier in Stuttgart Anfang Mai gelang Henin-Hardenne nach ihrem Comeback der erste Turniersieg.
Gerade das Damentennis ist immer wieder für Überraschungen gut, doch große Konkurrenz braucht Henin-Hardenne wohl nicht zu fürchten. Vorjahres Siegerin Svetlana Kusnezowa rangiert mit Quoten bei betfair um 36 im Mittelfeld, auch Titelgewinnerin 2008 Anna Ivanovic werden mit Quoten um die 50 nur geringe Außenseiterchancen eingeräumt. Verfolgerin Nummer eins ist Tennis Urgestein und Weltranglisten Führende Serena Williams die ebenfalls im Jahre 2002 die French Open bereits für sich entscheiden konnte. Quoten um die 7 bei betfair gibt es derzeit für die jüngere der beiden Williams – Schwestern.
Ein ganz besonderes Highlight werden die French Open auch für alle TV-Begeisterten, denn der Sportsender Eurosport überträgt erstmalig ein großes Sportevent in der neuen 3D Fernsehtechnik. In einer Zusammenarbeit mit Panasonic werden sämtliche Spiele des Centre Court in der aufwendigen TV-Technik produziert und in 58 europäischen Panasonic-Shops ausgestrahlt.
Offizielle Homepage: http://www.rolandgarros.com/index.html
19. Mai 2010 / stefan - Kategorie:
Tennis-Wetten
Die Tennisfans haben das "perfekte" Endspiel. Die belgische Comebackerin Justine Henin trifft auf die Titelverteidigerin – und die Nummer 1 der Welt – Serena Williams. Jedoch konnten die beiden Halbfinal-Begegnungen nicht unterschiedlicher verlaufen. Hier die Ergebnisse des Halbfinals:
Justine Henin - Jie Zheng 61 60
Serena Williams - Na Li 76 76
Vorschau auf das Finale
Serena Williams 1.92 – Justine Henin 2.06 von Betfair
In meiner Vorschau auf das Halbfinale bin ich von einem Sieg Henin’s ausgegangen, jedoch dachte ich, dass dieser knapper ausfallen wird, als es die Quoten uns sagen. Mit dieser Einschätzung bin ich wohl meilenweit daneben gelegen. Zwar setzte sich Henin durch – dies aber klar und deutlich. Jie Zheng war nicht wieder zu erkennen und war maßlos überfordert gegen eine gut spielende Henin. Insgesamt konnte die Chinesin lediglich 24 Punkte für sich verbuchen. Die Anzahl der unerzwungenen Fehler war bei beiden Damen ungefähr gleich (14 Henin, 15 Zheng) jedoch konnte Henin mit vielen Winnern überzeugen und stürmte regelrecht ins Finale. Vergleicht man die Justine Henin aus dem Semifinale mit der aus dem Spiel gegen Petrowa dachte man auch, dass man zwei verschiedene Damen vor sich hat. Eine beeindruckende Leistung und nun steht sie im Finale. Dort trifft sie auf die Titelverteidigerin Serena Williams. Bei Serena prognostizierte ich einen 2:0 Satzerfolg – dieser trat auch ein. Jedoch sehr knapp. Gleich im ersten Aufschlagsspiel konnte Serena ihrer Gegnerin den Aufschlag abnehmen. Doch kurz vor Satzende bekam sie das Rebreak und daraufhin konnten beide ihren Aufschlag halten und der Tiebreak musste entscheiden. Dabei gab es sehr viele Minibreaks und schlussendlich konnte sich Williams mit 7-4 behaupten. Im zweiten Satz sah man lediglich ein paar Breakchancen – wobei Serena lediglich einen von neun im gesamten Spiel nutzen konnte – jedoch gab keine der beiden Damen ihren Aufschlag ab und somit musste wiederum der Tiebreak entscheiden. In diesem behielt Serena mit 7-1 ganz klar die Oberhand und zog ins Finale ein. Vor allem die starke Aufschlagleistung und war der große Pluspunkt für Serena. Und genau dieser Vorteil wird ihr auch im Finale sehr viel helfen. Williams kann mit ihrem Serve eine Gegnerin zermürben und sehr wenige Breakchancen zulassen. In den letzten zwei Wochen zeigte Henin dagegen durchaus Schwächen beim Service und ich denke, dass Henin weitaus öfter um ihren Aufschlag kämpfen muss als Henin. Im Head to Head zwischen den beiden führt die Amerikanerin mit 7-6. Das letzte Spiel datiert aus dem Jahr 2008 welches Serena – ebenfalls auf Hardcourt – mit 6-2 und 6-0 für sich entscheiden konnte. Die Quote für das Spiel zwischen den beiden sind sehr ausgeglichen – Williams mit einer 1.92; Henin mit einer 2.06. Ich denke, dass sich Serena aufgrund ihrer Aufschlagsstärke hier durchsetzen wird. Womöglich in drei Sätzen, jedoch heißt für mich die Siegerin der diesjährigen Australien Open, Serena Williams.
29. Januar 2010 / dominic - Kategorie:
Tennis-Wetten
Chinesische Festspiele bei den Australien Open in diesem Jahr. Damit hätte wohl niemand gerechnet, dass wir im Halbfinale zwei Chinesische Spielerinnen begrüßen dürfen. Die Ergebnisse der vier Viertelfinale waren:
Serena Williams - Victoria Azarenka 46 76 62
Na Li - Venus Williams 26 76 75
Justine Henin - Nadja Petrova 76 75
Jie Zheng - Maria Kirilenko 61 63
Bereits heute Nacht werden die beiden Halbfinale ausgetragen. Dies sind (Quoten von Betfair):
Serena Williams 1.18 – Na Li 6.20
Justine Henin 1.28 – Jie Zheng 4.50
Analyse
Das erste Halbfinale werden heute die Titelverteidigerin Serena Williams und die Chinesin Na Li absolvieren. Serena Williams war in der gestrigen Nacht eigentlich schon ausgeschieden. Sie lag bereits mit 4-6 und 0-4 hinten. Azarenka war schon so gut wie sicher im Halbfinale, doch Serena kämpfte und holte Game für Game auf. Die Quoten auf Victoria Azarenka waren schon weiter unter 1,10. Den zweiten Satz konnte Serena im Tiebreak knapp für sich entscheiden. Und im dritten und entscheidenden Satz war dann die physische Verfassung von Serena Williams der große Vorteil und konnte sich doch noch durchsetzen. Ein ähnliches Bild war beim Spiel der anderen Williams zu sehen. In diesem konnte Venus den ersten Satz klar und deutlich mit 6-2 gewinnen. Im zweiten Satz wurde Na Li - welche auch noch ihren Hochzeitstag feierte - stärker und stärker und war Venus ebenbürtig. Den zweiten Satz konnte sie sich im Tiebreak holen und im dritten Satz gab es dann noch einige Breaks. Schlussendlich konnte sie den dritten Matchball nützen und verhinderte somit den Sister-Act im Halbfinale. Na Li erzielte zwar weniger Punkte als Venus aber dennoch war ihr Sieg durchaus verdient. Venus sah sich zu früh in Sicherheit und wurde dann bitterböse überrascht. Doch in meinen Augen wird der Erfolgslauf der Chinesin heute Nacht gestoppt werden. Serena schlug gestern überragende 57 (!) Winner und 17 Asse. Die Quotenverteilung ist gerecht und Serena wird auch wieder ins Finale einziehen. Unter Umständen kann man sogar die Satzwette 2:0 für Serena gewettet werden. Die aktuelle Quote hierfür beträgt 1,62 bei Betfair.
Danach folgt dann das zweite Halbfinale zwischen der belgischen Comebackerin Justine Henin und der zweiten Chinesin, Jie Zheng. Henin konnte in einem eher schwachen Spiel gegen Petrova die Oberhand behalten. Im ersten Satz war Henin rasch mit Break vor aber kassierte dann doch noch das Rebreak. Erst im Tiebreak konnte sie den Satz für sich entscheiden. Im zweiten Satz war Petrova rasch mit 3-0 und Doppelbreak in Führung, doch dann fingen ihre Nerven mal wieder an zu flattern – wie schon in der letzten Preview beschrieben, ihre große Schwäche. Henin wäre an diesem Tag sicherlich zu schlagen gewesen sein, da sie sehr große Probleme mit ihrem ersten Aufschlag hatte und auch sonst nicht so druckvoll gespielt hat wie man es von ihr gewohnt ist. Ihre Gegnerin – Jie Zheng - konnte sich problemlos gegen Kirilenko durchsetzen. Jie Zheng ist nach Wimbledon 2008 nun zum zweiten Mal in einem Halbfinale eines Grand-Slam Turniers. Jie Zheng spielte gegen die schöne Kirilenko sehr stark und praktizierte kaum unerzwungene Fehler - lediglich neun. Im Halbfinale gegen Henin trifft sie nun auf ihr Idol und Vorbild. Für beide wäre es ein riesen Erfolg wenn sie sich für das Finale qualifizieren. Beide Damen befinden sich in einer sehr guten Form. Ich denke, dass sich hier Henin durchsetzen wird aber, dass das Match knapper wird als es die Quoten ausdrücken. Eine 1.28 ist in meinen Augen hier zu gering und es sollte – wenn möglich – abgewartet werden oder zu Beginn sollte man Henin small layen.
27. Januar 2010 / dominic - Kategorie:
Tennis-Wetten
Nachdem die Viertelfinalis der Herren schon unter die Lupe genommen wurden, widmen wir uns heute den Frauen. Bereits um 1 Uhr in der heutigen Nacht beginnen die Viertelfinal Spiele der Frauen. Zuerst ein Überblick auf die restlichen vier Begegnungen (mit den Quoten von Betfair).
Justine Henin 1.42 – Nadja Petrova 3.30
Jie Zheng 1.72 – Maria Kirilenko 2.34
Na Li 2.96 – Venus Williams 1.51
Serena Williams 1.33 – Victoria Azarenka 3.75 (Quoten noch sehr schwankend)
Analyse
Eröffnen werden heute die belgische Comebackerin Justine Henin und die Russin Nadja Petrova das Viertelfinale. Henin merkt man kaum an, dass sie die letzten Monate und Jahre nicht auf der WTA-Tour unterwegs war. Tennis verlernt man eben nicht. Im Achtelfinale konnte sich Henin in drei Sätzen gegen ihre belgische Landsfrau Yanina Wickmayer durchsetzen. Alles in allem hat sie sogar um drei Punkte weniger gemacht als Wickmayer. Dies geschah aufgrund des sehr deutlichen zweiten Satzes – welchen Wickmayer mit 6-1 für sich entscheiden konnte. Auffallend war auch die relativ hohe Anzahl an unerzwungenen Fehlern. 41 an der Zahl. Jedoch hat Henin auch ein sehr druckvolles Spiel und da passiert es öfters mal, dass ein Ball ins Aus geht. Ihre heutige Gegnerin konnte sich gegen ihre russische Landsfrau Kuznetsova in drei Sätzen durchsetzen. Petrova hatte in diesem Spiel jedoch viele Probleme mit ihrem ersten Aufschlag - lediglich 55 % kamen ins Feld. Doch im dritten Satz konnte sie sich klar mit 6-1 gegen Kuznetsova durchsetzen und steht verdient im Viertelfinale. Schlussendlich hat sie 11 Punkte mehr erzielt als Kuznetsova (100 zu 89). In diesem heutigen Spiel sehe ich Henin klar in der Favoritenrolle. Henin ist auf alle Fälle physisch stärker und in den wichtigen Situationen werden Henin sicherlich nicht so die Nerven flattern wie Petrova. Pro Henin!
Das zweite Viertelfinale am heutigen Tag ist das Spiel zwischen der Chinesin Jie Zheng und dem Tennis-Beauty Maria Kirilenko. Die zwei Damen erwartete nach der Auslosung wohl kaum jemand im Viertelfinale. Kirilenko profitierte im Achtelfinale von der verletzungsbedingten Aufgabe von Dinara Safina beim Stand von 5-4. Safina knickte um und verletzte sich am Knöchel und konnte nicht mehr weiterspielen. Kirilenko konnte sich dadurch viele Kräfte sparen und trifft nun auf Jie Zheng. Diese konnte in sich klar und verdient in zwei Sätzen gegen Alona Bondarenko. Vor allem ihr erster Aufschlag kam sehr oft (in 80 % der Fälle) jedoch konnte sie lediglich 50 % der Punkte dann machen. Somit war es auch wenig verwunderlich, dass Bondarenko zu 13 Breakbällen kam, davon konnte sie fünf nützen. Die Chancenverwertung von Jie Zheng war beeindruckend. Sieben Breakbälle konnte sie sich erspielen und davon verwertete sie sechs an der Zahl. Kirilenko überzeugte mich mit ihren bisherigen Auftritten noch nicht – zu oft profitierte sie von den Fehlern der Gegnerin. Und Jie Zheng lies vor allem gegen Bondarenko zu viele Chancen zu. Ich erwarte hier ein knappes Spiel in dem sich schlussendlich Jie Zheng durchsetzen wird.
Das nächste Viertelfinale bestreitet dann die zweite Chinesin – Na Li - gegen Venus Williams. Venus verlor heute Nacht gegen Schiavone überraschenderweise den ersten Satz und gewann dann Satz zwei und drei sehr klar mit 6-2 und 6-1. Schiavone konnte die wenigen Chancen, die sie bekam, gut nützen und konnte deshalb den ersten Satz für sich entscheiden. Venus erarbeitete sich 15 Breakbälle und konnte davon acht nützen. Venus spielte in Satz zwei und drei beeindruckendes Tennis und lies Schiavone nicht mehr den Hauch einer Chance. Zwar spielte Schiavone auch sehr stark – was auch an den Statistiken zu erkennen ist – aber ihre Gegnerin war einfach zu stark. Na Li sorgte für eine große Sensation. Sie bezwang die an Nummer vier gesetzte Dänin Caroline Wozniacki. Die Dänin erzielte im gesamten Spiel lediglich drei (!) Winner, Na Li hingegen auf 21 Winner. Der Sieg war auf alle Fälle verdient. Zwar spielt Na Li zur Zeit auf einem sehr guten Level aber ich denke, dass auch für Sie Endstation sein wird gegen Venus Williams. Die 1.50 finde ich auch gut quotiert für Venus und ist in meinen Augen eine Wette wert.
Das letzte Viertelfinale bestreitet die zweite Williams und die Weißrussin Azarenka. Serena konnte heute die australische Lokalmatadorin Sam Stosur klar in zwei Sätzen bezwingen. Zu Beginn der Australien Open wurde viel über ihren Gesundheitszustand gerätselt, doch mittlerweile sollte klar sein, dass sie fit ist. 30 ihrer 62 erzielten Punkte waren Winner und sie konnte drei von vier Breakbällen nützen. Zudem erzielte sie zu 86 % den Punkt, wenn der erste Aufschlag kam. Für Azarenka sah es lange Zeit so aus, als ob sie sich verabschieden müsste. In den bisherigen vier Duellen mit Zvonareva konnte Azarenka noch keinen einzigen Satz für sich entscheiden. Und in Duell fünf sah es ebenfalls lange nach einem 2-0 Satzsieg für Zvonareva aus. Zvonareva gewann den ersten Satz verdient und Azarenka hatte schon einige Probleme ihre Nerven in den Griff zu bekommen. Im zweiten Satz gelang Zvonareva auch früh das Break und sie führte schon mit 4-2 im zweiten Satz. Lediglich zweimal den Aufschlag halten und sie wäre durch gewesen. Doch danach hatte die bekannte Psycho-Zvona ihren Auftritt. Führte sie noch konfortabel mit Satz und Break im zweiten Satz bei 4-2 so sah es am Ende komplett anders aus. Kein einziges Spiel konnte Zvonareva gewinnen und gab 10 Games in Folge ab. So entschied Azarenka den zweiten Satz noch mit 6-4 für sich und den dritten dann gar mit 6-0. Insgesamt hatte Azarenka 20 (!) Breakbälle. Der zweite Satz war für Azarenka sicherlich glücklich, jedoch war sie im dritten Satz dann auch mindestens eine Klasse stärker als Zvonareva. Und so konnte die Weißrussin nicht nur ihren ersten Satzgewinn bejubeln sondern auch den Einzug ins Viertelfinale. Der Volumen auf dem Markt ist momentan noch sehr gering bei Betfair und deshalb sind die Quoten noch nicht ganz ausgeglichen. Doch Serena ist nicht umsonst die klare Favoritin in diesem Duell und ich denke auch, dass sie sich in zwei Sätzen durchsetzen wird. Somit würden wir im Halbfinale zum wiederholten Male den Sister-Act zwischen Serena und Venus sehen. Azarenka zwar mit einem klaren Sieg gegen Garbin (in Runde 3) jedoch gegen Zvonareva befand sie sich weitestgehend auf einem eher schwachen Niveau. Die Power und der starke Aufschlag von Serena werden den Ausschlag pro Serena geben.
Auch hier möchte ich nochmals erwähnen, dass die Vorschau auf keinen Fall eine Konkurrenz zu den sehr guten News von Christoph darstellen sollte.
25. Januar 2010 / dominic - Kategorie:
Tennis-Wetten
Williams Duell bildet krönenden Abschluss
Wimbledon wird am heutigen Tag zum neuen Palm Beach Gardens, denn dort sind die beiden Williams Schwestern groß geworden. Ein besonderer Moment außerdem, dass das Finale ausgerechnet am Unabhängigskeitstag der Vereinigten Staaten stattfindet. Im 21ten Aufeinandertreffen kommt es bereits zum 4ten Wimbledon Finale des "Sister Act". Die Vormachstellung bei den All England Championship ist vor allem in den letzten Jahren konstant bestechend gleich geblieben, nur einmal in diesem Jahrhundert gab es ein Finale ohne Beteiligung einer Williams.
Auf professioneller Ebene gab es bereits 20 Duelle unter den Williams Sisters und diese weißt mit zehn Siegen für beide eine ausgeglichene Bilanz auf. Im Wimbledon Head 2 Head für Serena mit 2:1 die bereits zwei mal im Finale Venus schlagen konnte, doch die älteren der beiden Venus ist die amtierende Titelverteidigerin. Auch Serena ist davon überzeugt das Venus ihre bisher beste Leistung bei den Championships abgeliefert hat. Venus hat bisher noch keinen Satzverlust zu verbuchen und gab in 6 Matches erst 19 Games ab, außerdem ist Venus ein fünffacher Champion auf dem Rasen. Gerade der Erfolg über die derzeitige Weltranglistenerste Dinara Safina zeugte von hoher Qualität, während Serena den Ball hart wie ein Mann schlagen kann.
Quoten Sieg Venus 1,65 Sieg Serena 2,10 Interwetten
4. Juli 2009 / lukas - Kategorie:
Tennis-Wetten
"Sister-Act" steht vor erneuter Finalauflage
Und hier sind wir, im Halbfinale von Wimbledon. Zu keinem Erstaunen führte die Tatsache, dass es zum Duell der Superlative kommt. Vier Spielerinnen sind noch übrig. Allesamt bilden derzeit die Weltelite im Damentennis, dabei verspricht das Programm mit dem Duell der Vereinigten Staaten gegen Russland einen zusätzlichen Leckerbissen. Besser gesagt die Williams-Schwestern gegen die russischen Herausforderer. Sollten sich beide Schwestern durchsetzen, kommt es bereits zur vierten Finalauflage des "Sister-Act" in Wimbledon.
Im All England Law Tennis Club will ausgerechnet die russische Front die Williams-Schwestern auf ihrem Lieblingsterrain besiegen. Dementieva, die bereits ihre 11te Saison bei allen vier Grand Slam Turnieren spielt, kann im Duell mit Serena sicherlich auf die bisherigen Duelle positiv zurück blicken. Zwar liegt die jüngere der beiden Williams Schwester im Head 2 Head mit 5:4 voran, doch die Olympiasiegerin Dementieva konnte von den letzten 5 Duellen alleine 4 gewinnen. Serena ist dennoch sehr zuversichtlich, die bisher erst 2 mal in ihren 15 Semi-Finale bei einem Major-Turnier geschlagen wurde. Die letzten sieben konnte sie für sich entscheiden. Vor allem mit ihrem Aufschlagspiel ist die als Nummer 2 gesetzte US-Amerikanerin zufrieden, mit bisher 40 Asse bei den All England Championship verbuchte Serena nur 9 Doppelfehler. Vorsicht wird dennoch von der erfahrenen Russin geboten, die die ungesetzte Italienerin Franseca Schiavone in nur 66 Minuten ausschaltete. Quoten Sieg Serena 1,22 Sieg Dementieva 3,90
Titelverteidigerin Venus Williams ist auf dem "heiligen Rasen" die Dominatorin der letzten Jahre, der letzte Satzverlust stammt aus der dritten Runde 2007. Es ist durchaus möglich das Dinara Safina die Sensation schafft, sie ist jünger und stärker allerdings nicht erfahrener als ihr Gegenüber. Insgesamt ist Venus allerdings seit 32 Sätzen ungeschlagen, der Stil den sie auf dem Rasen praktiziert ist einfach, aber effektiv. Safina ist derzeit die amtierende Weltranglisten erste und überraschend noch ohne Major Triumph. Wimbledon erwies sich bisher nicht als der Untergrund für Spielerinnen aus Russland, denn in der Geschichte konnten erst zwei die Trophäe mit nach Hause nehmen, Olga Morozova (1974) und Maria Sharapova (2004). Venus vor dem Match: "Ich kann mich nicht beschweren, ich bin genau dort wo ich sein wollte – im Halbfinale von Wimbledon". Außerdem fügte die Nummer 3 der Welt hinzu: "Kein Schmerz, kein Ertrag (No Pain No Gain)". Sollte die Überraschung gelingen könnte Safina zur Revanche gegen Serena antreten, denn bei den Australien Open verlor die No.1 bereits ihr zweites Grand Slam Finale. Quoten Sieg Venus 1,22 Sieg Safina 3,90
Interwetten
2. Juli 2009 / lukas - Kategorie:
Tennis-Wetten
Angekommen in der zweiten Woche, kann man sich im Endspurt weiterhin Tennis vom Feinsten erwarten. Neben schönem Wetter wird auf dem Center Court bis in die späten Abendstunden gespielt.
Der Paradelauf von Andy Murray hält weiterhin an. Das Duell mit dem Serben Victor Troicki ähnelte dabei einem Spearing-Match in dem sich der Schotte ohne Probleme durchsetzte. Nun wartet im Achtelfinale die Schweizer No.2, Stanislas Wawrinka. Murray resümierte nach der erste Woche: "Ich würde mir die Note A, für die erste Woche geben". Eine enge Kiste wird gegen Wawrinka voraus gesagt, denn im Head 2 Head führt der Weltranglistendritte nur mit 4:3. Allerdings konnte der Lokalmatador die letzten vier der fünf Duelle gewinnen. Wawrinka hatte mit dem jungen Jesse Levine aus Florida wenig Probleme und hofft indes bei sommerlichen Temperaturen auf ein ausgeglichenes Match.
Quoten Sieg Murray 1,05 Sieg Wawrinka 6,00 Interwetten
Die wohl interessanteste Achtelfinal-Begegnung findet zwischen Roger Federer und Robin Söderling statt. Das Revival vom French Open Finale findet auf dem "heiligen Gras" seine Fortsetzung. Der Maestro steuert bei den "All England Championship" seinen 15ten Rekord Grand Slamtitel an. Der Sieg bei Roland Garros über den Schweden war bereits der 10te in Folge. Söderling hat gerade mal 2 Satz Gewinne gegen den Schweizer Magier zu verbuchen. Denoch herrscht wenig Vorfreude bei dem Federer Express, denn auch auf Gras präsentierte sich Söderling bisher sehr souverän, eine harte Partie steht bevor. Quoten Sieg Federer 1,05 Sieg Söderling 6,00
"Sister Act" lautet das heutige Thema im Achtelfinale. Venus Williams die ihre Titelverteidigung anstrebt gab sich bei sommerlichen Temperaturen keine Blöße und feierte bereits ihren 17ten Erfolg in Folge in Wimbledon. Ana Ivanovic die French Open Siegern von 2008 blickt keiner positiven Bilanz zurück. Fünf aus den letzten 6 Duellen musste sich die Serbien geschlagen geben. Die unglaublichen Williams Schwestern haben ihren Erfolgslauf fortgesetzt und wollen gleichzeitig das Viertelfinale erreichen. Quoten Sieg Venus 1,25 Sieg Ivanovic 3,20
Die jüngere Schwester Serena überragte ebenso wie Venus. Im Achtelfinale bekommt es die aufschlagkräftige US-Amerikanerin mit der ungesetzten Russin Daniela Hantuchova zu tun. Serena ist im Head 2 Head nicht weniger erfolgreich als ihre Schwester, die eine 6:1 Bilanz gegen die Russin aufweist. Quoten Sieg Serena 1,05 Sieg Hantuchova 6,00
29. Juni 2009 / lukas - Kategorie:
Tennis-Wetten
Federer Express eine Runde weiter
Im Tennis Mekka von Wimbledon feierte der "Rasenköning" Roger Federer nach holprigen Start einen deutlichen Sieg über den Taiwanesen Yen-Hsun Lu mit 7:5 6:3 6:2. In Runde zwei trifft die ehemalige No.1 auf den Spanier Gullimero-Garcia Lopez. Federer präsentiert sich dabei in einem neuen edlen Military-Look und untermauerte dabei seine alte Dominanz. Trotz 2:3 Breakverlust siegte der Weltranglisten-Zweite programmgemäß. Insgesamt benötigte der Schweizer 1:45 Stunden um seinen Gegner in die Knie zu zwingen, nur anfänglich waren die Schwächen, wie bei den French Open, in den ersten Runden zu bemerken.
Fedex zu seinem Erfolg: "Ich denke, dass ich wirklich sehr gut gespielt habe. Ich hatte heute einen sehr starken Gegner". Dies war bereits sein 41. Erfolg zu seinem sechsten Wimbledon Triumph von seinen 42 Partien. Erst im Vorjahr verlor der Schweizer bei den "All England Championships" gegen Nadal, zuvor sicherte sich Federer fünf Mal in Folge die Trophäe.
Im unteren Tableau und als Nummer 3 gesetzte Novak Djokovic feierte einen vier Satz Erflog über den Franzosen Julien Benneteau. Nach hartem Kampf in den beiden ersten Sätzen, bezwang der Serbe trotz zahlreicher ungezwungenen Fehler den Underdog mit 6:7 7:6 6:2 6:4, außerdem nutze der Weltranglisten 4te erst den 5ten Matchball.
Robin Söderling Finalist bei den French Open, erreichte gegen den Luxemburger Gilles Muller nach hartem Kampf vor allem in den ersten beiden Sätzen die zweite Runde, der Schwede gewann mit 6:7 7:5 6:1 6:2. Söderling der die Herzen der Fans bereits gegen Roland Garros erobert hat, zeigte sich bei seinem Service weiterhin souverän und gab kein einziges Mal seinen Aufschlag ab.
Als erster Gesetzter musste sich die Nummer 17 des Turniers James Blake nach drei Sätzen überraschend dem Italiener Andreas Seppi mit 5:7 4:6 6:7 geschlagen geben. Der US-Amerikaner führte allerdings im dritten Durchgang im Tiebreak bereits mit 5:0, musste diesen dennoch mit 5:7 (nach Punkten) abgeben. Der Franzose Jo-Wilfried Tsonga musste einen wahren Arbeitstag hinlegen, der mit dem Kasachen Andrei Golubew hart zu knappern hatte und nach 4 Sätzen mit 6:3 5:7 7:6 7:6 gewann.
Für die erste Überraschung sorgte der Bagdahtis Ersatz Karol Beck der Felicano Lopez nach einem wahren Marathon-Match mit 1:6 7:5 6:3 4:6 7:6 in die Knie zwang. Im wohl spannendsten Duell der ersten Runde setzte sich Nicoals Almagro gegen Juan Monaco im Duell der Sandplatzspezialisten nach fünfen Sätzen durch, dabei gab es nicht weniger als 4 Tiebreaks.
Programmgemäßer Start der Damen-Favoriten
Gleich zwei ehemalige Wimbledon-Siegerinnen zogen nach dem ersten Tag in Runde 2 ein. Die als Nummer 2 gesetzte Serena Williams hatte mit der Portugiesinn Leuza Silva wenig Mühe und gewann in straight sets mit 6:1 7:5. Die Russin Maria Sharapowa die nach einer langen Verletzungspause als Nummer 24 der Welt geführt wird, hatte gegen ukrainische Qualifkantin Kutusowa mehr zu tun. Sharapowa siegte denkbar knapp mit 7:5 6:4 und feierte einen erwarteten Auftakterfolg. "Ich genoss es heute. Ich bin so froh, dass ich gegen eine starke Gegnerin zurück ins Match fand". Angesprochen auf den Kampfgeist, da die Russin im ersten Satz mit 1:4 bereits zurück lag.
Die Weißrussin Viktoria Asarenka (als Nummer 8 gesetzt) zeigte sich in bester Form, musste allerdings auf dem Court nur einen Satz überstehen, als ihre Gegnerin Severine Bremond nach 2:6 Satzverlustes aufgab. Überrascht hat in Runde 1 Francesca Schiavone, die die Kanadierin und Halbfinalistin von Eastbourne Aleskandra Wozniak mit 4:6 6:4 6:4 bezwang. Leichtes Spiel gab es für die immer in besser Form kommende Najda Petrova, die die junge Weißrussin Yakimova mit 6:1 6:1 abfertigte.
Zu der russischen Armada zählt auch die Olympiasiegerin Elena Dementieva, die im inner Russischen Duell mit Kudryavtseva wenige Probleme hatte. Die als Nummer 4 gesetzte Dementieva siegte trotz 4:2 Satzrückstandes dennoch deutlich 6:4 6:1.
22. Juni 2009 / lukas - Kategorie:
Tennis-Wetten
Traumfinale bereits jetzt geplatzt
Ein Duell der Superlative wird es dieses Jahr bei den "All England Championships" nicht geben. Der Titelverteidiger Rafael Nadal muss wegen einer Knieverletzung, die ihn schon länger plagt, absagen. Roger Federer könnte allerdings schon bald wieder die Spitze des Tennisthrons erklimmen, den die Punkte vom Spanier fallen durch seine Verletzungs bedingte Absage aus dem Ranking und der Weg des Schweizers ist somit eröffnet. Die Hiobsbotschaft traf einige Fans und vor allem die Turnier-Organisatoren schwer, dennoch ist Federer der unumstrittene Favorit auf den Titel in Wimbledon. Warum das so ist zeigen alleine die letzten 6 Jahre: Von 2002 bis 2007 sicherte sich der Federer Express gleich 5 Titeln, nur 2008 scheiterte die ehemalige No.1 an Nadal.
Zum größten Wiedersacher avancierte dabei Andy Murray, der nach 71 Jahren im Queens Klub einem der legendärsten Vorbereitungsturniere gewonnen hat. Nicht weniger lang ist die Serie in Wimbledon, dort hat ein Einheimischer zuletzt vor 73 Jahren (Fred Perry) triumphiert. Das neue Traumfinale von Wimbledon lautet nun Andy Murray vs Roger Federer. Vor allem für die Organisatoren von der Insel wäre dies ein gelungenes Tennisfest, falls es dazu kommen sollte. Programmgemäßer Gegner im Halbfinale von Federer wäre mit Voraussicht Novak Djokovic (dieser erreichte 2007 das Halbfinale). Ein anderer Bekannter musste ebenfalls absagen, der Zypriote Marcos Baghdatis passt wegen einer Fußverletzung. Für ihn springt der Slowake Karlo Beck ein.
Bei den Damen gelten die "Sister Act" rund um Serena und Venus Williams als die großen gejagten, die gerade auf diesem Rasen-Belag in den letzten Jahren die Konkurrenz regelrecht vorgeführt haben. Dahinter bietet sich allerdings eine große Bandbreite an mit Favoritinnen. Neben den beiden French Open Finalistinnen Safina und Kusnetzova zählt auch Eastbourne-Siegerin Caroline Wozniacki zu den Anwärtern auf dem "heiligen Rasen".
22. Juni 2009 / lukas - Kategorie:
Tennis-Wetten
Oh Samantha! Stosur überwältigend
Im Duell der Außenseiterinnen, die beide auf dem Weg ins Viertelfinale außerordentliche Leistungen gezeigt haben, setzte sich die Australierin Samantha Stosur klar mit 6:1 6:3 durch. Die 19jährige Schülerin aus Rumänien, Nummer 41 der Weltrangliste, bezwang auf dem Weg ins Viertelfinale gleich zwei Top Ten Spielerinnen. Zuerst musste Caroline Wozniacki daran glauben, ehe die junge Hoffnung sogar Jelena Jankovic aus dem Wettbewerb bugsierte. Endstation war dann aber gegen die bei den French Open groß aufspielende Samantha Stosur, die gerade bei ihrem eigenen Aufschlag kaum Chancen zuliess und verdient ins Halbfinale einzog. Dort trifft die Nummer 30 des Turniers auf die Russin Swetlana Kuznetsova. Im bisher längsten Damenspiel des Turniers setzte sich Swetlana Kuznetsova nach 2:46 Stunden Spielzeit gegen die Nummer 2 des Turniers Serena Williams nach hartem Kampf mit 7:6 5:7 7:5 durch. Dabei hätte es viel schneller gehen müssen, doch Kuznetsova wurde für die fehlende Chancenauswertung bestraft und musste, nachdem sie im zweiten Satz bereits mit 5:3 führte, vier Games in Folge abgeben. Auch im ersten Satz war Kuznetsova bereits mit einem Break in Front, behielt aber im Tiebreak die Oberhand. Auch im Entscheidungssatz vergab die Russin beim Stand von 5:4 einen Matchball. Serena zeigte zwar Kampfgeist, dieser wurde allerdings trotz 58 Winner nicht belohnt. Kuznetsova trifft nun im Halbfinale auf die Australierin Samantha Stosur.
Alles Roger? Federer locker weiter
Nur noch zwei Siege fehlen Roger Federer um in den Klub derer aufzusteigen, die alle vier Grand Slams gewinnen konnten. Wie in den Partien zuvor hatte die Nummer 2 im ersten Satz einige Probleme und musste ingesamt 3 Breakbälle abwehren, ehe Federer den Satz nach 61 Minuten im Tiebreak für sich entschied. Im zweiten Satz ging es dann schneller. In 28 Minuten war für Gael Monfils wenig zu holen. Federer nahm dem Lokalmatador gleich zweimal das Service ab und sicherte sich diesen mit 6:2. Monfils hielt im letzten Satz bis zum 4:4 mit, ehe der Schweizer dem Franzosen den Aufschlag abnahm und sicher ausservierte. Nach 2:10 Stunden war Schluss. Federer zeigte eine solide Leistung und stellte im direkten Vergleich auf 5:0, vor allem bei eigenem Aufschlag liess der ehemalige Weltranglistenerste wenig anbrennen. Es wartet nun der Chilene Fernando Gonzalez.
Juan Martin Del Potro gab sich keine Blöße und schlug Tommy Robredo glatt mit 6:3 6:4 6:2 und zog wie erwartet souverän in das Halbfinale ein. Der Argentinier gab kein einziges Mal sein Service ab und nahm Robredo seinerseits gleich vier Aufschläge ab. Del Potro ist weiterhin ein heißer Titelaspirant bei den French Open, der vor allem mit seiner gewaltigen Vorhand über den gesamten Turnierverlauf überzeugen konnte. Mit Robredo schied somit auch die letzte spanische Hoffnung aus dem Turnier aus. Nach exakt 2:07 Stunden Spielzeit liess der Aufschlagriese zunächst beim stand von 5:2 drei Matchbälle aus und wehrte danach einen Breakball ab. Nach dem ersten Doppelfehler beendete er mit dem vierten Matchball die Partie. Die Anzahl der Winner verdeutlichen noch einmal den deutlichen Unterschied zwischen den beiden: 51 Winner von del Potro stehen gerade 22 von Robredo gegenüber. Der Argentinier trifft nun auf Robin Söderling.
3. Juni 2009 / lukas - Kategorie:
Tennis-Wetten
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