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MVP


Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu MVP und Sportwetten im Allgemeinen.


LeBron James (Miami Heat)

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, aber das Sportjahr ist noch lange nicht beendet, ganz im Gegenteil, die Amerikaner und die basketballbegeisterten Deutschen fiebern dem Saisonstart der NBA in 4 Tagen richtig entgegen. Doch auch in der deutschen Bundesliga wird kurz vor Weihnachten gespielt. In dieser zweiten Ausgabe von ‘Basketball kompakt’ werde ich mich natürlich intensiv mit 3 der 5 Eröffnungspartien am ersten Weihnachtsfeiertag in der NBA beschäftigen, zudem werde ich persönliche Wettempfehlungen für die deutsche Bundesliga abgeben und als kleines Special die Quoten für den diesjährigen MVP (Most Valuable Player) mit einer kleinen Analyse präsentieren.

Wer setzt das erste Ausrufezeichen?

Zu Beginn möchte ich jedoch erstmal die fünf Spiele am 25.Dezember ankündigen und in dieser Ausgabe 3 dieser Spiele ausführlich analysieren, während die restlichen am Freitag in der dritten Ausgabe veröffentlicht werden.

Die 5 Spiele im Überblick:

  • 18.00 Boston Celtics @New York Knicks
  • 20.30 Miami Heat @Dallas Mavericks
  • 23.00 Chicago Bulls @Los Angeles Lakers
  • Mo 02.00 Orlando Magic @Oklahoma City Thunder
  • Mo 03.30 Los Angeles Clippers @Golden State Warriors

Wie man sehen kann, haben es alle Spiele in sich, besonders in New York, Dallas und Los Angeles treffen die wohl sechs heißesten Titelanwärter direkt im ersten Spiel aufeinander. Doch auch in Oklahoma wird es spannend werden, wenn Kevin Durant und Russel Westbrook nach den zwei überzeugenden Siegen in der Vorbereitung gegen Dallas gegen die Orlando Magic um den wechselwilligen Superman Dwight Howard spielen. Zudem wird es sicherlich interessant sein, wie der neue Superstar der Clippers Chris Paul sein erstes NBA Spiel für seinen neuen Arbeitgeber bestreitet und ob die Clippers der leichten Favoritenstellung gerecht werden können.

Boston Celtics  @New York Knicks

Boston muss gleich im ersten Spiel nach New York reisen. Die Knicks sind unter Headcoach Mike D’Antoni dafür bekannt, dass sie sehr offensiven Basketball spielen und die Defensive gerne mal vernachlässigen. In der Preseason wurde jedoch auch an dieser Schwäche gefeilt, indem man den Defensivanker des amtierenden CHampions Tyson Chandler holen konnte und damit einen großen Spieler in den Reihen hat, der die Fehler der offensiv begabten Amare Stoudemire und Melo Anthony in der Defensive wieder ausbügeln kann. Trotzdem legt der Fokus der Knicks immer noch in der Offensive, wo sie in der vergangenen Saison ihre großen Stärken hatten, die aber immer nur vermindert zum Ausdruck kamen, da man in der Verteidgung so nachlässig war. Bei den Celtics ist es eigentlich genau andersrum. Die Mannschaft von EX-Spielerlegende Doc Rivers ist das vermtinlich defensiv beste Team der Liga. Sie haben natürlich mit Garnett, Jermaine O’Neal, Paul Pierce und Ray Allen sowie Aufbauspieler Rajon Rondo eine sehr erfahrene und routinierte Starting Five, die mit allen Wassern gewaschen ist. Trotz des abnehmenden Leistungsvermögens vor allem von Garnett, zählen die Celtics immer noch zum erweiteren Kreis auf die Meisterschaft. Die oben genannte Starting Five ist herausragend besetzt und auch von der Bank kommen mit Spielern wie Brandon Bass, Marquis Daniels und Chris Wilcox sehr erfahrene Spieler, die auch schon in der NBA gezeigt haben, dass sie wichtig für ihre Teams sind. Die Knicks konnten zu Tyson Chandler vor der Saison auch noch die erfahrenen Point Guards Baron Davis und Mike Bibby berpflichten, so dass man mit ihnen beiden und TOney Douglas nun ein ehctes Überangebot an guten Guards hat. Beide Mannschaften haben die Ambitionen dieses Auftaktspiel zu gewinnen, ich erlaube mir noch kein Urteil, da es ein sehr ausgeglichenes und spannendes Spiel werden sollte, welches im Endeffekt die Mannschaft gewinnen wird, die in der Defensive weniger Fehler macht als die andere Mannschaft.

Wettquoten (Boston@New York):

  • Sieg Boston –> 1.91 bei bwin
  • Sieg New York –> 1.91 bei bwin

 

Miami Heat @Dallas Mavericks

Für die Mavericks dürfte es ein großer Tag in der Geschichte werden. Am 25.Dezember im ersten Spiel wird endlich der altehrwüridge Chamionship Banner an die Decken des American Airlines Center hochgezogen. Eigentlich ist diese Zeremonie verbunden mit der tradionellen Championshipring-Übergabe, doch wegen des Lockouts und dem Verbot der Kommunikation zwischen Besitzer Mark Cuban und den Spielern verspätet sich diese Übergabe und wird nicht am Sonntag stattfinden. Stattfinden wird jedoch trotzdem die Neuauflage der Finals. Miami muss erneut nach Dallas und die Wunden lecken, die sie sich selbst zugefügt haben. Uns erwartet sicherlich ein intensives Spiel, indem die Heat Revanche nehmen wollen an Nowitzki und co. Personell gesehen haben sich beide Mannschaft etwas verändert. Die Heat verzeichneten mit Mike Bibby, Jamaal Magloire und Zydrunas ‘Z’ Ilgauskas nur drei Abgänge, wovon 2 Spieler ohenhin nur Bankspieler waren. Neu verpflichten konnte man mit Eddy Curry und Shane Battier jedoch 2 Spieler, die dem Team gerade von der Bank und in der Defensive große Sicherheit verleihen werden. Die Maverick mussten mehrere Abgänge und Zugänge in der Off-Season integrieren. Der Defensivanker Tyson Chandler verließ das Team ebenso wie die Energizer von der Bank Carol Butler und JJ Barea. Zudem beendete Peja Stojakovic gestern seine Karriere, so dass auch der Serbe nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Zwar konnte man mit Delonte Weste, Brandan Wright und vor allem Vinsanity VInce Carter und Lamar Odom das Team ergänzen, doch ob diese Spieler die Abgänge gleichwertig kompensieren können, bleibt erst noch abzuwarten. Bei den beiden Pre-Season Spielen der Mavericks durfte man die beste Mannschaft noch nicht sehen. Bei der ersten Niederlage gegen die Oklahoma City Thunder wurden Jason Kidd und Dirk Nowitzki geschont, gestern bei der zweiten Niederlage wieder gegen die City Thunder wurden Vince Carter, Delonte West und Jason Terry nicht eingesetzt. Demnach lässt sich nicht zwangsläufig sagen, dass sich die Mannschaft in keiner guten Form befindet, dennoch glaube ich, dass die Veränderungen im Kader und die dazugehörige Adaption des Rostergefüges Zeit in Anspruch nehmen wird, so dass auch ich, wie die Buchmacher, die Heat in diese ersten Duell leicht vorne sehe.

Wettquoten (Miami @Dallas):

  • Sieg Miami –> 1.68 bei unibet
  • Sieg Dallas –> 2.35 bei unibet

 

Chicago Bulls @Los Angeles Lakers

Der Eröffnungsspieltag am Sonntag wird gleich ein richtiges Highlight. Neben den oben genannten Begegnungen Boston-New York und Miami-Dallas, treffen auch die beiden Meisterschaftsanwärter Chicago und Los Angles aufeinander. In der Champion-Analyse für den kommenden Meister wurden beide Mannschaften von den Bookies unter die Top 3 Favoriten gezählt. Meiner Meinung nach gehören nur die Chicago Bulls in den absoluten Favoritenkreis. Klar haben die Lakers mit Gasol, Bynum, Bryant, Artest (ähhm Meta World Peace) und Matt Barnes gute Spieler im Roster, doch man sah auch in der vergangenen Saison beim Sweep (0-4 Niederlage in den Playoffs) das die Zeit der Lakers langsam abläuft. Zudem kommen die Querelen innerhalb der Stadt, die durch den Trade von Chris Paul zu den LA Clippers entfacht wurden. Eigentlich wollten die Lakers den genialen Spielmacher im Tausch gegen Gasol und noch andere Spiele haben, doch NBA-Comissioner David Stern schob einen Riegel vor den eigentlich schon sicheren Trade und bewirkte damit den Trade von Paul zum Stadtrivalen den Clippers. Diese Rivalität, die in den vergangenen Jahren rein auf die Lokalität basierte, wird nun wohl auch zu einer sportlichen Rivalität. Dank den Verpflichtungen von Paul, Billups und Carol Butler stehen die Clippers vor einer rosigen Zukunft, während die Lakers in die Röhre schauten. Fernab dieser Rivalität müssen die Lakers am Sonntag aber auch das erste Spiel bestreiten. Zu Gast werden die Chicago Bulls um MVP Derrick Rose sein, die in dieser Saison nicht nur die Regular Season dominieren wollen, sondern auch in der Post-Season (sprich in den Playoffs) eine bessere Rolle als letzte Saison spielen wollen. Für dieses Unterfangen wurde vor allem ein Spieler verpflichtet, der von der Bank kommen und viel scoren kann. Die Pistons-Legende Rip Hamilton versucht sich auf seinen alten Tagen noch einmal bei den Bulls, nachdem er mit den Pistons bereits Champion vor vielen Jahren gewesen ist. Die Bulls sind mit Rose, Boozer, Noah, Deng und Hamilton/Korver natürlich sehr gut besetzt. Meiner Meinung nach haben sie ein Team und auch einen Trainer, der das Team so formen kann, dass sie langfristig die Championship gewinnen werden. Dennoch bleibt festzuhalten, dass man auch die Lakers keineswegs unterschätzen sollte. Alleine ein Kobe Bryant kann ein Spiel entscheiden und gerade vor heimischen Publikum dazu beitragen, dass die Bulls mit leeren Händen zurück gen Chicago reisen. Auch in diesem Spiel ist alles offen, ich jedoch sehe, anders als die Bookies die Bulls in besserer Frühform, da man sich konzentrierter und ohne Querelen im Umfeld auf die Saison vorbereiten konnte.

Wettquoten (Chicago @LA Lakers):

  • Sieg Chicago –> 2.18 bei unibet
  • Sieg Lakers –> 1.83 bei bwin

Zu einem dieser drei Spiele werdet ihr am Freitag oder Samstag Morgen auch eine ausführliche Analyse in den Wett-Tipps lesen können, indem ich nochmal speziell auf meine Meinung eingehe und gute Quoten präsentiere, die mit meiner Analyse kongruent sind und sich für euch lohnen könnten. Desweiteren werde ich die restlichen 2 Begegnungen am Freitag in der dritten Ausgabe des Basketball Blogs kurz analysieren, so dass ihr alle 5 Spiele in der Übersicht habt und euch nun aussuchen könnt, wo ihr drauftippt.

 

Wer wird MVP?

Wie oben bereits angekündigt, werde ich mich in dieser Ausgabe damit beschäftigen, wer denn der Nachfolger von Derrick Rose (Chicago Bulls) als MVP (Most valuable Player =wertvollster Spieler) der NBA Regular Season wird. Wer nun also schon vor der Saison den ultimativen Nervenkitzel braucht, jedes Spiel mit anderen Augen sehen will und sich zu unsicher ist, auf den NBA Gesamtsieger zu wetten, dem kann ich empfehlen, beim Wettanbieter unibet auf den MVP zu setzen. Viele denken, dass der MVP der beste Spieler der Liga ist. Nein! Der MVP ist derjenige Spieler, der seiner Mannschaft am meisten hilft, sprich am wertvollsten für sein Team ist und dieses zu einer sehr guten Bilanz in der Regular Season führt. Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass der wichtigste Spieler der besten Regular Season Mannschaft den Award erhält. In der vergangenen Saison beispielsweise waren die Bulls die beste Mannschaft mit der besten Bilanz und deren herausregender Aufbauspieler Derrick Rose wurde nach davor 2mal Lebron James zum wertvollsten Spieler gekürt.

In dieser Saison wird LeBron James ebenfalls wieder als Favorit angeführt. Der “King” wird seine Miami Heat wieder in den meisten Statistiken (Punkte, Rebounds, Assists) anführen und vermutlich die Heat auch zur besten Mannschaft machen. Demnach ist LeBron James sicherlich der aussichtsreichste Kandidat. Dahinter folgen mit Kevin Durant, Derrick Rose und Kobe Bryant Spieler, die jeweils unangefochten die Nummer 1 ihres Teams sind. Dennoch zweifle ich daran, dass Kevin Durant mit seinen unerfahrenen Oklahoma City Thunder in der regulären Saison so eine gute Rolle spielen wird, dass er den MVP TItel erreichen kann. Besser halte ich daher die Wahl für Derrick Rose. Im letzten Jahr konnte man sehen, dass die Bulls bereit sind und in jedem Spiel der Saison Vollgas geben können. Demnach ist der überragende Playmaker auch in dieser Saison ein ganz heißer Tipp. Bei Kobe Bryant sehe ich auch eher die Mannschaft als das Problem. Die Lakers werden nicht die beste Manschaft der regulären Saison werden. Sie sind ohnehin eher das Team, welches dann in der Post Season zu Höchstleistungen aufläuft. Ein weiterer Spieler, den ich noch für einen Favoriten halte, ist Chris Paul. Der Neu-Clipper könnte mit seinem neuen Team den wohl größten Sprung nach vorne machen. In der vergangenen Saison mit einer negativen Bilanz und keiner Playoff-Teilnahme wurden die Clippers auf Anhieb durch die Verpflichtung von Chris Paul zu einem ernstzunehmenden Gegner um die Championship. Wenn die Clippers diese Annahme bestätigen und Chris Paul die Mannschaft in die Playoffs führt, kann auch der kleine Playmaker Paul zum ersten Mal diese Trophäe absahnen.

Zusammengefasst gibt es viele Spieler, die das individuelle Können haben, MVP der NBA zu werden. Doch neben den individuellen Qualitäten zählt vor allem der Erfolg des Teams. Aufgrund diesem Aspekt fallen viele Spieler aus der engeren Wahl raus und die Wahl beschränkt sich auf 3-4 Kandidaten. Aussichtsreichster Kandidat ist sicherlich LeBron James, der nach einjähriger Auszeit zum dritten Mal MVP werden will. Doch auch Titelverteidiger Derrick Rose und Dwight Howard werden hochgehandelt. Außenseiterchancen räume ich Chris Paul ein, der mit seinem Team den größten Sprung nach vorne machen kann, welcher für die wählenden Journalisten ein Faktor sein könnte, den Aufbauspieler zum ersten Mal zum MVP zu ernennen.

Wer wird MVP – Wettquoten bei unibet:

  • LeBron James –> 3.00
  • Kevin Durant –> 5.00
  • Derrick Rose –> 5.00
  • Kobe Bryant –> 6.50
  • Dwight Howard –> 10.00
  • Dirk Nowitzki –> 10.00
  • Chris Paul –> 12.50
  • Blake Griffin –> 12.50
  • Carmelo Anthony –> 18.00
  • Amare Stoudemire –> 18.00
  • Pau Gasol –> 85.00
  • Deron Williams –> 100.00
  • John Wall –> 100.00
  • Paul Pierce –> 250.00

 

Beko BBL – 14.Spieltag

Nicht nur in Amerika wird an Weihnachten bzw. vor Weihnachten gespielt. Auch in der deutschen Bundesliga geht es vor Heiligabend noch einmal heiß her. Insgesamt 5 Spiele finden im Zeitraum vom 22.Dezemberg bis zum zweiten Weihnachtsfeiertag am 26.Dezember statt. Diese 5 Spiele habe ich hier im Überblick mit den entsprechenden Wettquoten und einer persönlichen Wettempfehlung. Bei dem ein oder anderen Spiel gibt es auch bereits eine Analyse von mir bei den Wett-Tipps, so dass ich euch auf diese Analyse verweise.

  • Der 14.Spieltag im Überblick (Wettquoten bei bwin):

 

Euroleague letzter Spieltag:

Wie in der ersten Ausgabe, werde ich auch in der zweiten Ausgabe aufgrund des letzten Spieltages in der Euroleague nur die wichtigen und bedeutungslosen Spiele seperieren und hier veröffentlichen, da ihr wissen solltet, in welchen Spielen man eine konzentrierte Leistung des Top-Teams erwarten kann und in welchen Partien es aufgrund der Bedeutungslosigkeit zu Überraschungen kommen kann:

Bedeutungslose Spiele:

  • Unicaja Malaga – ZSKA Moskau
  • Asseco Prokom Gydnia – Montepaschi Siena
  • FC Barcelona – Galatasaray Istanbul
  • Unio Olimpija – Unics Kazan
  • Real Madrid – EFES Pilsen
  • Spirou Baskets Charleroi – Maccabi Tel Aviv

Wichtige Spiele:

  • Bennet Cantu – Fenerbahce Istanbul
  • Bizkaia Bilbao – Caja Laboral
  • Sluc Nancy – Olympiakos Piräus
  • Partizan Belgrad – Armani Jeans Milano
  • Panathinaikos Athen – Brose Baskets Bamberg (Bamberg muss gewinnen und gleichzeitig auf Niederlage von Kaunas gegen Zagreb hoffen)
  • Zalgiris Kaunas – CO Zagreb

 

Damit verabschiede ich mich von der zweiten Ausgabe des neuen und regelmäßig erscheinenden sowie immer topaktuellen Basketball Blogs “Basketball kompakt”! Bei Fragen oder Analysen, Wünschen sowie Anregungen oder auch Kritiken kann man gerne das wettbasis.team konsultieren, welches sich dann mit mir in Verbindung setzt. Bis dahin! Eine schöne Weihnachtswoche wünsche ich und viel Erfolg beim Wetten!

Basketball kompakt – NBA Gesamtsieger – 19.12.11 – #1

23. Dezember 2011 / marcel - Kategorie: US-Sports Wetten

In der heutigen Nacht war es soweit – die National Football League suchte ihren Meister. Die 44. Super Bowl wurde in Miami ausgetragen zwischen den zwei besten Teams der Regular Season. Die Indianapolis Colts erreichten eine 14-2 Bilanz und die New Orleans Saints eine 13-3 Bilanz in der Regular Season. Das Sun Life Stadium war bis auf den letzten Platz gefüllt – insgesamt waren 76.500 Fans im Stadion und mehr als eine Milliarde vor den Fernsehern. 

 

Die Colts gingen als klarer Favorit ins Rennen, jedoch hatten die Saints die meisten Sympathien auf ihrer Seite. Zum ersten Mal in ihrer 42-jährigen Geschichte spielte New Orleans um den Super Bowl. In der Vergangenheit konnten bisher insgesamt lediglich zwei Siege in der Post-Season erreicht werden. Nachdem die Nationalhymne gesungen wurde, konnte das Spiel starten. Im ersten Quarter waren die Colts mit ihrem Quarterback Peyton Manning klar überlegen. Manning fand sofort ins Spiel und nach den ersten 15 Minuten sah alles nach einem langweiligen Finale aus. 10-0 Führung für die Indianapolis Colts. Die Offense rund um Drew Brees war noch nicht auf dem Feld und erreichte lediglich ein First-Down im ersten Quarter. In der Defensive konnten sie Manning & Co nicht stoppen und somit sank die Quote der Colts Schritt für Schritt. Doch im zweiten Viertel wachten die Saints auf und konnten mit einem Field-Goal auf 10-3 verkürzen. In Folge dessen war auch die Defensive der Saints bedeutend stärker und man lies im zweiten Quarter keine Punkte zu. Als kurz vor Ende der Halbzeit die Saints es in den ersten drei Versuchen nicht geschafft haben von der 2 Yard Linie den Touchdown zu markieren, entschieden sich Headcoach Sean Peyton und Quarterback Drew Brees den Drive auszuspielen und nicht die "sicheren" drei Punkte durch das Field-Goal mitzunehmen. Doch diese Taktik schlug fehl und so kamen die Colts nochmals in Ballbesitz. Doch die Defensive der Saints zwang sie gleich beim ersten First-Down zu einem Punt und somit erhielten sie nochmals die Chance für einen Drive. Dieser wurde dann schlussendlich mit einem weiteren Field-Goal beendet und somit ging es mit 10-6 in die Pause.

 

Die Halbzeitshow wurde von der englischen Rockband The Who gestaltet. Leider spielte die Technik nicht ganz mit und somit waren Ton und Bild zirka fünf Sekunden Zeit verzögert. Der Kommentator der CBS titulierte dies kurzerhand als "this is a fucking desaster". Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte dann eine der spielentscheidenden Szenen. Alles rechnete mit einem Punt der Saints und stattdessen machten sie einen Onside-Kick. Der Colts Spieler konnte das Ei nicht fangen und die Saints nützten dies aus und kamen somit unerwartet in den Ballbesitz – ein genialer Schachzug. Dieser Drive wurde dann schließlich auch mit einem Touchdown beendet und somit waren die Saints zum ersten Mal bei der diesjährigen Super Bowl in Führung. Doch Peyton Manning ist nicht umsonst der MVP der Regular Season und antwortete prompt mit einem Touchdown. 17-13 für die Colts. Damit war auch das dritte Quarter beendet und die letzten 15 Minuten starteten. Dabei gelang den Saints relativ rasch wieder ein Touchdown und gingen wiederum in Führung. Bei diesem Touchdown entschieden sich die Saints für eine Two-Point Conversation. Dabei wird nicht das Field-Goal gemacht sondern nochmals versucht in die Endzone zu kommen. Dieser Versuch misslang – so entschieden die Schiedsrichter. Doch Sean Payton nützte seine Möglichkeit und nahm eine Challenge und wie der Videobeweis eindeutig bewies, war der Saints Angreifer in der Endzone und damit stand es 24-17. Die Entscheidung für die Two-Point Conversation war aus dem Grund, dass man dadurch bei einem möglichen Touchdown der Colts im Gleichstand wäre. Hätten die Saints nur das Fieldgoal gemacht, wären sie mit 23-17 in Führung gegangen und bei einem Touchdown der Colts hätten sie nochmals – in der geringen verbleibenden Zeit – scoren müssen. Somit standen die Colts unter Zugzwang und mussten dringendst einen Touchdown erzielen. Und dann passierte es. Die erste Interception im diesjährigen Finale. Tracy Porter konnte einen Pass von Manning abfangen und machte sich auf den Weg ins Glück. Touchdown für die New Orleans Saints und damit die Entscheidung.

 

Die Stadt - welche im Jahr 2006 vom Hurrican Katrina so schwer beschädigt wurde – hatte zum ersten Mal in Ihrer Geschichte einen Titel zu bejubeln. Nach dem schlechten Start in das Spiel war der Sieg schlussendlich hochverdient und mit Quarterback Drew Brees wurde der überragende Mann zum MVP gewählt. 32 Pässe fanden seinen Mann – damit stellte er den Rekord in einem Super Bowl Spiel ein. Seit der heutigen Nacht ist der Spitzname Aints (was für "sie können es nicht" steht) endgültig Geschichte und die New Orleans Saints haben sich unsterblich gemacht.

 

Gratulation an die New Orleans Saints!

NFL Super Bowl XLV (2011) Pittsburgh Steelers vs. Green Bay Packers

8. Februar 2010 / dominic - Kategorie: Sport-News

 

Lakers nach 4ten Sieg am Ziel

In einer einseitigen Partie gewannen die LA-Lakers gegen Orlando Magic mit 99:86 und sicherten sich ihren 15ten Titel. Die Serie mit Orlando wurde klar 4:1 gewonnen. Headcoach Phil Jackson wurde nun endgültig zur Legende, der 63-jährige ist nun mit  10 NBA-Titel alleiniger Rekordhalter vor der Boston-Ikone und verstorbenen Red Auerbach.

Jackson holte in den glorreichen Zeiten der Bulls mit Chicago in den 90igern sechs Titel mit Bryant und den Lakers 4. Er trägt durch sein Interesse an der fernöstliche Philosophie den Spitznamen "Zen-Meister". "Ich werde die Zigarette heute Abend in Erinnerung an Red rauchen. Er war ein toller Kerl".

Nach dem Tripple zwischen 2000-2002 wurde die Durststrecke der Lakers beendet. Kobe Bryant der es abermals auf 32,4 Punkte im Finale schaffte, wurde nicht überraschend nach dem Triumph zum MVP (Most Valuable Player) gewählt. Diese Auszeichnung erhielt der 30jährige zum ersten Mal. In den Jahren des Tripels bekam Klubikone Shaquille O´Neal jeweils die Wahl zum MVP zu gesprochen.

Kobe Bryant der in der Finalserie der überragendste Spieler war, zeigt sich trotz klarem Erfolg eher bescheiden: "Meisterschaften zu gewinnen ist schwierig, aber jetzt sind wir wieder da. Das ist wie ein Traum. Lakers-Forward Pau Gasol zog Lehren aus der Vorjahres 2:4 Niederlage gegen Boston: "Die Erfahrung aus dem Vorjahr hat uns stärker gemacht und als Team wachsen lassen. Was wir heute erreicht haben ist schwer zu beschreiben und in Worte zu fassen."

Der einstig als "untrainierbar" und "eigensinniger Spieler" bekannte Spieler Bryant, so wurde der MVP damals von Jackson benannt, avancierte verdient zum besten Spieler der Saison. Trotz 4 Titeln von Bryant war dies die größte Krönung in seiner Karriere, der in den Jahren zuvor immer im Schatten von O´Neal stand. Dieses Jahr führte der Shooting Guard die Lakers zum Titel. Kommentare von O´Neal der nach der legendären Finalpleite gegen Boston meinte: "Bryant würde nie ohne mich Meister werden", gehören bereits der Vergangenheit an und feierten gemeinsam den 15ten Erfolg der Lakers.

15. Juni 2009 / lukas - Kategorie: US-Sports Wetten









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