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Deutschland


Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Deutschland und Sportwetten im Allgemeinen.


Müller - Tripp (Deutschland)

Deutschland – Frankreich , 14.05.2013, Anfangsbully: 15:15 Uhr – Eishockey WM 2013, Gruppe H (Vorschau) (Endergebnis 3:2 n.V.)

Es wird das Endspiel der deutschen Nationalmannschaft: Mit einem Sieg könnten die Cracks des DEB noch ins Viertelfinale einziehen. Dafür notwendig ist jedoch auch ein Punktverlust der Slowaken gegen die USA im Mittagsspiel ab 11:15 Uhr. Nach der Niederlage gegen die US-Amerikaner liegt es somit nicht mehr in der eigenen Hand der Deutschen. Dennoch ist ein Sieg Pflicht, um das interne Ziel möglich zu machen. Möglich ist das nach den bisherigen Auftritten allemal. Doch sicher sind die Franzosen eine extrem unangenehme Aufgaben. Die können ihrerseits nämlich auch noch das Viertelfinale erreichen, müssen dabei aber natürlich auch einen Sieg einfahren. Die Erfolge über Österreich und gerade der gegen Russland ebneten diesen Weg. Das letzte Vorrundenmatch der Weltmeisterschaft kann also noch einiges entscheiden. Vor allem kommt es dabei aber auch auf die anderen Gruppenpartien an. Das Duell Deutschland vs. Frankreich beginnt am Dienstag, den 14. Mai, um 15:15 Uhr in der Hartwall Arena in Helsinki.

 

Deutschland – Statistik & aktuelle Form

Mit sieben Punkten aus den ersten sechs Spielen kann das deutsche Team alles in allem recht zufrieden sein. Dennoch trauert man immer noch ein wenig den vergebenen Chancen in den Partien gegen die Top-Favoriten Finnland, Russland und der Slowakei nach. Gerade ein Sieg gegen die Slowaken wäre Gold wert gewesen, konnten die sich doch bislang nicht wirklich durchsetzen. Die Niederlage gegen die US-Amerikaner war dagegen mehr als verdient. Die USA laufen in diesem Jahr mit einer sehr gut besetzten Mannschaft auf, die den DEB-Cracks gerade in den Anfangsminuten keine Chance gelassen hat. Bereits nach fünf Minuten lief Deutschland einem 0:2-Rückstand hinterher. Die Schuld für den schnellen Rückstand gab sich aber der Bundestrainer Pat Cortina nach der Partie selbst. Er wollte, dass sich seine Jungs kräftemäßig in den ersten Minuten nicht zu sehr belasten. “Ich wusste, dass die Amerikaner mit viel Druck aus der Kabine kommen würden. Die Jungs sollten sich ihre Kräfte einteilen und nicht gleich zu Beginn voll draufgehen”, forderte Cortina von seinem Team. “Da haben die Jungs dann wohl nur das gehört, was man in so einem Moment hören will”, wusste der Headcoach der Deutschen. Ehrlichkeit und Schutz seiner Mannschaft sind Cortina eben wichtig. Und genau das war im letzten Jahr das Manko, als noch Jakob Kölliker die Verantwortung hatte und mit leeren Phrasen zur Witzfigur avancierte. Cortina scheint der richtige Mann zu sein, der aber selbst noch ein wenig Zeit benötigt, um die Mechanismen kennenzulernen. 0:3 verlor man also am Ende, hat aber immer noch die Chance, ins Viertelfinale einzuziehen. Kapitän Christian Ehrhoff, der die Verantwortungsübernahme des Trainers schätzte, jedoch das Team in die Pflicht nahm, freut sich nun auf das echte Endspiel gegen Frankreich.

Hier wird Pat Cortina wieder auf Schlussmann Rob Zepp zurückgreifen, der seine erklärte Nummer eins im deutschen Tor ist. Dennis Endras durfte bislang in zwei Partien ran. Gegen die USA war Zepp nicht einmal im Kader, sollte sich für die nächste Partie ausruhen. Kölns Goalie Danny aus den Birken nahm auf der Bank als Ersatztorwart Platz. Stürmer Andre Rankel wird wohl nach einer Quetschung des Außenmeniskus auch gegen Frankreich nicht mithelfen können. Für Frank Mauer und Verteidiger Jens Baxmann sieht es dagegen besser aus. Beide trainierten am Montag bereits wieder auf dem Eis. Abzuwarten bleibt aber, ob sie wirklich zu 100% einsatzfähig sind.

Kader Deutschland

Torhüter

33 Danny Aus den Birken (Köln)
44 Dennis Endras (Mannheim)
72 Rob Zepp (Berlin)

Abwehr
10 Christian Ehrhoff (Buffalo)
15 Jens Baxmann (Berlin)
34 Benedikt Kohl (Wolfsburg)
48 Frank Hördler (Berlin)
77 Nikolai Goc (Mannheim)
81 Torsten Ankert (Köln)
91 Moritz Müller (Köln)
16 Krueger Justin (Charlotte)

Angriff

16 Michael Wolf (Iserlohn)
17 Marcus Kink (Mannheim)
21 John Tripp (Köln)
24 Andre Rankel (Berlin)
28 Frank Mauer (Mannheim)
36 Yannic Seidenberg (Mannheim)
39 Thomas Greilinger (Ingolstadt)
47 Christoph Ullmann (Mannheim)
50 Patrick Hager (Ingolstadt)
55 Felix Schütz (Köln)
57 Marcel Goc (Florida)
86 Daniel Pietta (Krefeld)
87 Philip Gogulla (Köln)
92 Marcel Noebels (Adirondack/AHL)

Siebter Sieg im siebten Spiel für die Schweiz?
Schweiz vs. Weißrussland – Analyse auf Wettbasis.com

 

Frankreich – Statistik & aktuelle Form

Der IIHF-Weltranglisten 14. spielt ein bislang gutes Turnier, das in dieser Art und Weise nicht vorhersagbar war. Während ich persönlich die Franzosen als klaren Abstiegskandidaten gekürt hatte, konnte dies nach dem Sieg über die Sbornaja natürlich nicht mehr so gehalten werden. Frankreich avanciert zu einer Mannschaft, die um die Vergabe der Viertelfinalränge kämpft. Seit 2008 spielt man durchgehend in der Top-Division, nachdem man zwischen 2001 und 2006 in der Division I nie den Aufstieg erreicht hatte. Die beste Platzierung gelang den Franzosen 1930 mit dem sechsten Rang. Im letzten Jahr war allein der neunte Platz eine kleine Überraschung. Zuvor spielte man stets gegen den Abstieg und konnte dem stets erst in der Relegationsrunde entgehen. Die gibt es seit dem letzten Jahr aber nicht mehr. Anscheinend liegt dies der französischen Nationalmannschaft, die Konkurrenzfähigkeit beweist. Enorm wichtig war dabei der erste Sieg gegen Österreich. Eine Sensation war der zweite Dreier gegen Russland, der natürlich nicht erwartet werden konnte.

Gegen Lettland sah man dagegen am Montag über weite Strecken blass aus. Die möglichen drei Punkte, die die Franzosen in Richtung Viertelfinale gebracht hätten, wurden so bei der 1:3-Niederlage liegen gelassen. Frankreich konnte nicht an die Leistungen der vorherigen Partien anknüpfen. Spritzigkeit fehlte genauso wie Härte und Kampfgeist. Erst nach dem Anschlusstreffer zum 1:2, für den Desrosiers sorgen konnte, kamen die Franzosen so richtig ins Spiel. Der lettische 3:1-Treffer 3,5 Minuten vor Ende besiegelte aber die Niederlage. Damit kann die Equipe Tricolore dennoch noch auf das Viertelfinale hoffen. Dafür ist aber ein Sieg gegen die DEB-Auswahl nötig.

Kader Frankreich

Torhüter
Florian Hardy (Angers)
Cristobal Huet (Lausanne)
Fabrice Lhenry (Rouen)

Abwehr
Yohann Auvitu (Lukko)
Vincent Bachet (Amiens)
Nicolas Besch (Krakow)
Kévin Hecquefeuille (Karlskrona)
Jonathan Janil (Rouen)

Antonin Manavian (Innsbruck)

Angriff
Pierre-Édouard Bellemare (Skelleftea)
Charles Bertrand (Lukko)
Timothé Bozon (Kamloops)
Teddy Da Costa (Tychy)
Julien Desrosiers (Rouen)
Damien Fleury (Södertälje)
Anthony Guttig (Tranas)
Brian Henderson (Angers)
Laurent Meunier (Straubing)
Damien Raux (Mulhouse)
Maxime Moisand (Odense)
Nicolas Ritz (Dijon)
Antoine Roussel (Dallas)

Yorick Treille (Sparta Praha)
Sacha Treille (Red Bull Salzburg)

 

Direkter Vergleich Deutschland – Frankreich

26 Mal standen sich die beiden Nationalteams bereits gegenüber. Deutschland konnte dabei elf Partien gewinnen. Frankreich gelangen bei fünf Remis zehn Siege. Bei Weltmeisterschaft weist das deutsche Team sogar eine negative Bilanz auf. Die Equipe Tricolore siegte vier, Deutschland nur drei Mal. Der letzte deutsche WM-Sieg gelang vor 20 Jahren beim 5:3 in Dortmund. 2009 verlor man in der Vorrunde mit 1:2 in Bern und musste anschließend in die Abstiegsrunde. 1998 stieg man nach einer 1:3-Niederlage gegen die Franzosen sogar ab. Ein Jahr zuvor gewann Frankreich mit 2:1 gegen die Deutschen, die sich da aber noch vor dem Absturz in die Zweitklassigkeit retten konnten. Frankreich war somit in den letzten Jahren stets ein Anzeichen für schlechte Folgen. Dies soll sich in diesem Jahr ändern. Schließlich könnte ein Sieg das Viertelfinal-Ticket bedeuten.

Auf ins Stade de France – zum zweiten!!
Troyes vs. Bordeaux – Analyse auf Wettbasis.com

 

Deutschland – Frankreich : Prognose & Wettbasis-Trend

Deutschland gegen Frankreich waren stets enge Partien, die schwer vorhersagbar waren. Die deutsche Mannschaft steht jedoch in der Pflicht, den dritten Sieg im siebten Spiel einzufahren. Als Weltranglisten-Zehnter ist man deutlich erfolgreicher als Frankreich und muss dies nun auf dem Eis unter Beweis stellen. Positiv ist dabei sicher der eine Tag Pause, den sich die Deutschen gönnen konnten. Frankreich hat dagegen noch das schwere Match gegen die Letten in den Knochen. Deutschland geht daher als leichter Favorit in das Duell. Folgende Wett Quoten werden für das Match Deutschland vs. Frankreich angeboten:

Sieg Deutschland: 1,60 – Interwetten
Unentschieden: 5,50 – Betsson
Sieg Frankreich: 4,55 – Betsson

14. Mai 2013 / frank - Kategorie: Eishockey

John Tripp (Deutschland)

Deutschland – USA , 12.05.2013, Anfangsbully: 15:15 Uhr – Eishockey WM 2013, Gruppe H (Vorschau)  – Endergebnis 3:0

Es ist für beide Teams noch alles möglich. Nach dem zweiten Sieg in Folge für die Nationalmannschaft des DEB kann von Abstieg keine Rede mehr sein. Vor allem das nächste Match wird aber den weiteren Weg bestimmen. Deutschland steht nun mit sieben Zählern auf Rang fünf punktgleich mit dem Vierten Slowakei. Ein Favoritenniederringen und ein Sieg gegen die Franzosen würden den Traum von Viertelfinale Wirklichkeit werden lassen. Doch dafür steht mit dem Gegner USA eine Aufgabe bevor, die keineswegs leicht zu bewerkstelligen ist. Schließlich konnten die US-Boys vier von fünf Spiele gewinnen und sich einer Viertelfinalteilnahme bereits fast sicher sein. Dafür brauchen sie dennoch noch mindestens zwei Zähler. Erst dann ist das erste Teilziel erreicht. Deutschland kann sich dagegen erst einmal freuen, dass Lettland nun etwas abgeschlagen auf dem letzten Rang rangiert. Damit ist der Fokus viel mehr nach oben gerichtet, muss Lettland doch gegen weitere Favoriten deutlich punkten. Anfangsbully der Begegnung Deutschland vs. Usa ist am kommenden Sonntag, den 12. Mai, um 15:15 in der Hartwall Arena in Helsinki.

 

 

Deutschland – Statistik & aktuelle Form

Es ist noch alles drin für die deutsche Mannschaft. Nachdem vor allem die Slowakei gegen Österreich und Lettland geschwächelt hat, stehen dem DEB-Team alle Türen offen. Mit einem Sieg gegen die USA könnte man den Viertelfinalweg einschlagen. Voraussetzung dafür war neben dem ersten Sieg gegen Österreich auch der Erfolg gegen die Letten, die dadurch auf dem letzten Tabellenrang bleiben. Einfach war diese Aufgabe aber keineswegs. Vor allem leisteten sich die Deutschen im ersten Abschnitt zu viele Strafen. Vier Mal musste ein DEB-Spieler in die Kühlbox. Doch die Letten konnten keine einzige Situation nutzen. Und so sollte es Christoph Ullmann sein, der seine Mannschaft im zweiten Spielabschnitt in Führung bringen konnte. Hager setzte drei Minuten nach der letzten Pause den Schlusspunkt in Sachen Tore. Lettland Cipulis sorgte aber für den Knalleffekt am Ende. Nach einem Check gegen den Kopf kassierte der Lette eine 5 + Spieldauerstrafe. Im Tor hielt zum zweiten Mal Rob Zepp seinen Kasten sauber. 26 Schüsse parierte der Schlussmann der Eisbären Berlin. Der zweite Shut-Out in Serie – dies gelang übrigens zuletzt 1936 – gibt nun Anlass zur Hoffnung.

“Das Ziel heißt jetzt ganz klar Viertelfinale”, traute sich Marcus Kink hohe Ziele zu stecken und diese auch öffentlich zu präsentieren. Schließlich ist das Thema Abstieg schon abgehakt und nur noch sehr theoretisch möglich. Ein Sieg aus den letzten beiden PArtien könnte nun schon genügen, um einen wichtigen Schritt für das deutsche Eishockey zu begehen und die verpasste Olympia-Qualifikation wieder gut zu machen. Allein aber die bisherige Art und Weise, wie Deutschland aufgetreten ist, muss gelobt werden. Bundestrainer Pat Cortina hat wieder eine Einheit geschaffen, die füreinander einsteht, sich gegenseitig stützt und Erfolge feiern kann. Gegen die USA wäre ein Sieg eine große Überraschung. Doch unmöglich ist das sicherlich nicht.

Kader Deutschland

Torhüter

33 Danny Aus den Birken (Köln)
44 Dennis Endras (Mannheim)
72 Rob Zepp (Berlin)

Abwehr
10 Christian Ehrhoff (Buffalo)
15 Jens Baxmann (Berlin)
34 Benedikt Kohl (Wolfsburg)
48 Frank Hördler (Berlin)
77 Nikolai Goc (Mannheim)
81 Torsten Ankert (Köln)
91 Moritz Müller (Köln)
16 Krueger Justin (Charlotte)

Angriff

16 Michael Wolf (Iserlohn)
17 Marcus Kink (Mannheim)
21 John Tripp (Köln)
24 Andre Rankel (Berlin)
28 Frank Mauer (Mannheim)
36 Yannic Seidenberg (Mannheim)
39 Thomas Greilinger (Ingolstadt)
47 Christoph Ullmann (Mannheim)
50 Patrick Hager (Ingolstadt)
55 Felix Schütz (Köln)
57 Marcel Goc (Florida)
86 Daniel Pietta (Krefeld)
87 Philip Gogulla (Köln)
92 Marcel Noebels (Adirondack/AHL)

 

USA – Statistik & aktuelle Form

Fast schon planen können die US-Amerikaner mit dem Einzug ins Viertelfinale. Allein dieses Ziel soll in diesem Jahr aber nicht erreicht werden. Die US-Boys scheinen unter Headcoach Joe Sacco bei dieser WM zu mehr fähig zu sein. In fünf Partien gewannen die Amerikaner nun vier Partien und stehen damit mit 12 Zählern auf Rang zwei der Gruppe H. Einzig die Russen konnten die USA schlagen. Zuletzt gab es aber wieder einen erwarteten Erfolg gegen die Franzosen. Vor allem der Abstand zum fünften Rang von fünf Zählern kann die Mannschaft von Joe Sacco beruhigt in die letzten zwei Partien der Vorrunde gehen lassen. Neben den Deutschen wartet dabei auch die Slowakei. Bester Scorer der US-Boys ist Paul Stastny von der Colorado Avalanche. Drei Tore und fünf Vorlagen kann der Ex-Münchener aktuell aufweisen. Damit ist er offensiv der wichtigste Akteur der US-Nationalmannschaft. Ihm folgt der starke Craig Smith mit je drei Toren und Vorlagen.

Um wirklich sicher im Viertelfinale zu sein, benötigen die US-Amerikaner noch zwei Zähler, die sie in den verbliebenen Partien einfahren können. Nach den bisherigen Auftritten dürfen die US-Boys sicherlich auch zu den engeren Medaillenkandidaten gezählt werden. Gerade das Spiel gegen den Mitfavoriten Finnland zeigte eindrucksvoll, zu was die Amerikaner in diesem Jahr fähig sind.

Kader USA

Torhüter
Ben Bishop, Tampa Bay Lightning
Cal Heeter, Philadelphia Flyers/Adirondack Phantoms (AHL)
John Gibson, Kitchener Rangers (OHL)

Abwehr
Justin Faulk, Carolina Hurricanes
Chris Butler, Calgary Flames
Matthew Carle, Tampa Bay Lightning
Matt Hunwick, Colorado Avalanche
Jamie McBain, Carolina Hurricanes
Jeff Petry, Edmonton Oilers

Angriff
Paul Stastny, Colorado Avalanche
Nick Bjugstad, Florida Panthers
Bobby Butler, Nashville Predators
Craig Smith, Nashville Predators
Nate Thompson, Tampa Bay Lightning
Danny Kristo, Montreal Canadiens Hamilton Bulldogs (AHL)
Tim Stapleton, Dinamo Minsk (KHL)
Ryan Carter, New Jersey Devils
Stephen Gionta, New Jersey Devils
Drew LeBlanc, Chicago Blackhawks
David Moss, Phoenix Coyotes

 

Direkter Vergleich Deutschland – USA

Acht Mal standen sich die beiden Eishockey-Nationalmannschaften gegenüber. Dabei konnte die deutsche Mannschaft drei Siege einfahren. Das letzte Aufeinandertreffen fand beim Deutschland Cup 2011 statt, als die Deutschen mit 3:1 gewannen. Bei einer WM stand man sich zuletzt 2010 in Deutschland gegenüber. Beim Eröffnungsspiel in der Arena auf Schalke gewann Deutschland mit 2:1 nach Verlängerung. 2008 und 2007 war jeweils die USA erfolgreich.

 

Deutschland – USA : Prognose & Wettbasis-Trend

Nach den bisherigen Leistungen müssen die US-Amerikaner als Favorit gelten, die eine Mannschaft aufbieten können, die fast ausschließlich aus NHL-Stars besteht. Die Deutschen zeigten im bisherigen Turnierverlauf gute Leistungen. Vor allem gegen die Favoriten der Gruppe konnte man sich Respekt, aber nur einen Punkt erkämpfen. Gegen die USA sollte es ganz schwer werden einen Zähler mitzunehmen. Die US-Boys sind klarer Favorit der Begegnung. Folgende Wett Quoten werden für das Match Deutschland vs. USA angeboten:

Sieg Deutschland: 1,50 – Betsson
Unentschieden: 5,50 – Betsson
Sieg USA: 6,20 – Bet3000

12. Mai 2013 / frank - Kategorie: Eishockey

Müller - Tripp (Deutschland)

Deutschland – Lettland , 11.05.2013, Anfangsbully: 19:15 Uhr – Eishockey WM 2013, Gruppe H (Vorschau) (Endergebnis – 2:0 für Deutschland!)

Es wird ein Endspiel, das vieles entscheiden kann. Nach dem Erfolg der Deutschen gegen Österreich kann ein Sieg gegen Lettland bereits den Klassenerhalt bedeuten. Des Weiteren würden sich damit neue Türen öffnen, die bei weiteren Erfolgen gar das Viertelfinale möglich machen könnten. Für Lettland geht es dagegen schlicht und einfach gegen den Abstieg. Durch die Niederlage gegen Österreich brachte sich das lettische Team in arge Bedrängnis, steht mit keinem einzigen Zähler als Tabellenletzter sehr unter Zugzwang. Für die Letten gilt die Partie also als vorerst letzter Strohhalm. Auf Ausrutscher von Frankreich kann man sich dabei keineswegs verlassen. Schließlich konnten die Franzosen gegen Österreich bereits drei Zähler einfahren. Für Deutschland ist es dagegen eine weitere Pflichtaufgabe, die den Druck vom Team nehmen würde. Mit einem Sieg würden die Partien gegen die Franzosen und die US-Boys zur Zusatzaufgabe werden. Anfangsbully der Begegnung Deutschland vs. Lettland ist am kommenden Samstag, den 11.Mai, um 19:15 in der Hartwall Arena in Helsinki.

Die Schweiz mischt die Eishockey-Welt auf!
Schweiz vs. Dänemark – Eishockey Analyse auf Wettbasis.com

 

Deutschland – Statistik & aktuelle Form

Es war wohl die schwächste Leistung im laufenden WM-Turnier, das den ersten Sieg einherbrachte. Nach den knappen und bitteren Niederlagen gegen die Top-Favoriten Finnland, Russland und Slowakei gelang den Deutschen gegen die Österreicher der erste Dreier. Dabei tat man sich über die gesamte Partie hinweg sehr schwer. Österreich begann äußerst druckvoll, ließ die Deutschen kaum einen geregelten Aufbaupass spielen und störte das Spiel des Gegners sehr früh. Die DEB-Cracks, bei denen erneut Rob Zepp im Gehäuse stand, mussten hart arbeiten, um keine Tore zuzulassen. Dies äußerte sich allerdings in vielen Strafzeiten, die die Situation keineswegs besser machte. Nur das gute Unterzahlspiel und der bestens aufgelegte Zepp im Kasten der Nationalmannschaft verhinderten ein österreichisches Power-Play Tor. 16 Strafminuten wurden der deutschen Mannschaft zurecht aufgebrummt, während das ÖEHV-Team nur halb so oft in die Kühlbox musste. Absoluter Matchwinner war neben Torhüter Zepp, der einen Shut-Out und gleichzeitig den ersten Sieg bei einer WM feiern konnte, Marcus Kink. Der Angreifer überzeugte in seiner starken Reihe mit Seidenberg und Tripp und sorgte mit einer Einzelleistung für die Führung nach 37 Spielminuten. Seit 2004 spielt Kink bei den Adler Mannheim und absolvierte insgesamt 404 DEL-Partien. Doch ein einzelner Treffer sollte es am Ende nicht entscheiden. Die deutsche Mannschaft kam spätestens im dritten Spielabschnitt besser ins Spiel, kam aber dennoch nicht zu vielen überzeugenden Torchancen. Österreichs Bernhard Starkbaum hatte dennoch 33 Schüsse abzuwehren. Als Österreich 1,5 Minuten vor Spielende den Torhüter vom Eis nahm, während Ankert wegen Behinderung in die Kühlbox musste, war es Pat Cortina anzumerken wie er um den Sieg bangte. Es sollte aber alles ganz anders kommen. Denn durch Matchwinner Marcus Kink kam es zu einer Szene, die nur sehr selten im Eishockey zu sehen ist. Der Angreifer schnappte sich den Puck und lief auf das verwaiste gegnerische Tor zu. Österreichs NHL-Star Thomas Vanek wusste sich nur noch mit einem Stockschlag zu helfen. Da er damit eine klare Torchance per Foul verhinderte, sprachen die Schiedsrichter dem deutschen Team ein technisches Tor zu, das gleichzeitig den sicheren Sieg acht Sekunden vor der Schlusssirene bedeuten sollte.

Kink gab das Lob nach der Partie gleich weiter: “Wir haben zu null gespielt. Das war auch ein Riesenverdienst von Rob, der super gehalten hat!” Pat Cortina, der bereits nach der Niederlage gegen die Slowakei angekündigt hat, dass die deutsche Mannschaft nicht in allen sieben Vorrunden-Matches einen Sahnetag erwischen kann, sollte recht behalten. Umso erfreulicher ist es, dass das DEB-Team auch mit einer rein soliden Leistung Siege einfahren kann. Gegen die Letten geht es jetzt um weitere wichtige Zähler für das Viertelfinale und gegen den Abstieg. Nicht mehr in den Kader der Mannschaft hat es dabei Peter Lindlbauer von den Nürnberg Ice Tigers geschafft. Für ihn wurde Justin Krüger nachnominiert, der mit seinen Charlotte Checkers aus den Play-Offs der AHL ausgeschieden ist. Damit ist der Kader der deutschen Mannschaft komplett, eine Nachnominierung ist nicht mehr möglich.

Kader Deutschland

Torhüter

33 Danny Aus den Birken (Köln)
44 Dennis Endras (Mannheim)
72 Rob Zepp (Berlin)

Abwehr
10 Christian Ehrhoff (Buffalo)
15 Jens Baxmann (Berlin)
34 Benedikt Kohl (Wolfsburg)
48 Frank Hördler (Berlin)
77 Nikolai Goc (Mannheim)
81 Torsten Ankert (Köln)
91 Moritz Müller (Köln)
16 Krueger Justin (Charlotte)

Angriff

16 Michael Wolf (Iserlohn)
17 Marcus Kink (Mannheim)
21 John Tripp (Köln)
24 Andre Rankel (Berlin)
28 Frank Mauer (Mannheim)
36 Yannic Seidenberg (Mannheim)
39 Thomas Greilinger (Ingolstadt)
47 Christoph Ullmann (Mannheim)
50 Patrick Hager (Ingolstadt)
55 Felix Schütz (Köln)
57 Marcel Goc (Florida)
86 Daniel Pietta (Krefeld)
87 Philip Gogulla (Köln)
92 Marcel Noebels (Adirondack/AHL)

Lettland – Statistik & aktuelle Form

Für die lettische Mannschaft um Trainer Ted Nolan wird es eine Herkules-Aufgabe aus dem Abstiegsstrudel noch einmal herauszukommen. Die lettische Eishockey-Nationalmannschaft ist seit Jahren fester Bestandteil der Top-Division. Seit dem B-Weltmeistertitel 1996 spielt Lettland unter den besten Nationen der Welt. Auch wenn dabei die beste Platzierung nur der siebte Rang war, so hatte Lettland nur wenige Male gegen den Abstieg gespielt und war dann auch immer erfolgreich. Im vergangenen Jahr schloss man als Zehnter die Weltmeisterschaft ab und erreichte damit die beste Platzierung seit 2009, als man genauso wie 1997 und 2004 Siebter wurde. Nun steht man im laufenden Turnier mit keinem einzigen Zähler am Abgrund der Gruppe H. De deutlichen Auftaktniederlagen gegen Russland und die USA, die sicherlich zu verkraften sind, folgte der große Misserfolg gegen Österreich, der so sicherlich nicht eingeplant war. Der nächste Strohhalm ist damit das deutsche Team, das zwar vier Zähler mehr auf dem Konto hat, aber dennoch einholbar ist. Schließlich erwartet die Letten auch noch das direkte Duell mit den Franzosen, das noch einige Möglichkeiten bereit hält.

Arbeiten muss das lettische Team vor allem an seiner Effizienz vor dem Tor. Mit gerade einmal 5,4% aller Schüsse, die in das gegnerische Tor gelangen, steht man in der WM-Rangfolge nur auf Rang 15. Auch im Überzahlspiel kann man nicht gerade überzeugen, in Unterzahl kassierte man in fast jeder dritten Situation ein Gegentor. Insgesamt ist jeder fünfte Schuss des Gegners ein Gegentor. Lettland muss in allen Bereichen zulegen, hat im Kader aber auch genügend Qualität um dies umzusetzen. Gegen Deutschland muss dies nun auch gelingen!

Kader Lettland

Torhüter
1  Jucers Maris, Dinamo Riga
31 Masalskis Edgars, Yugra Khanty-Mansisk
50 Gudlevskis Kristers, Dinamo Riga

Abwehr
2  Saviels Agris, Kompanion Kyiv
11 Sotnieks Kristaps, Dinamo Riga
17 Jass Maris, Hannover Scorpions
22 Andersons Janis, Kompanion Kyiv
26 Redlihs Krisjanis, Dinamo Riga
29 Freibergs Ralf, Bowling Green State University
32 Kulda Arturs, Winnipeg Jets
81 Pujacs Georgijs, Avangard Omsk

Angriff
5  Sprukts Janis, CSKA Moskau
10 Darzins Lauris, Ak Bars Kazan
15 Kenins Ronlads, ZSC Lions Zürich
21 Berzins Armands, Kompanion Kyiv
25 Dzerins Andris, Dinamo Riga
42 Pavlosvs Vitalijs, Dinamo Riga
47 Cipulis Martins, Lev Prague
59 Girgensos Zemgus, Rochester Americans
60 Stals Juris, HK Poprad
70 Indrasis Miks, Dinamo Riga
71 Sirokovs Alekseja, Red Ice Martigny
87 Meija Gints, Dinamo Riga
90 Jass Koba, Rytiri Kladno
91 Jekimovs Roberts, SaiPa Lappeenranta

 

Direkter Vergleich Deutschland – Lettland

Bereits im letzten Jahr standen sich die beiden Nationalmannschaften in der Vorrunde der Weltmeisterschaft gegenüber. In Stockholm behielt dabei Lettland mit 3:2 die Oberhand. Alle drei Duelle vor diesem Match gingen auf das Konto der Deutschen. 2009 traf man dabei in zwei Testspielen aufeinander (4:2 und 2:1). Bei der WM 2008 behielt man mit 5:3 in der Zwischenrunde die Punkte auf seinem Konto.

 

Deutschland – Lettland : Prognose & Wettbasis-Trend

Mit dem ersten Sieg für das deutsche Team dürfte das Selbstvertrauen zurückkehren. Zudem haben die deutschen Cracks zwei Tage Pause, ehe das nächste wichtige Match ansteht. Dies dürfte nicht nur helfen, zu regenerieren. Vor allem die taktische Einstellung kann hierbei neu ausgerichtet werden. Auch Fehler, die im Spiel gegen Österreich begangen wurden, können analysiert werden. Mit vier Zählern auf dem Konto kann man vorerst beruhigt in das Duell gehen. Für Lettland ist es dagegen eine völlig neue Ausgangssituation. Mit null Punkten steht man auf dem letzten Tabellenplatz, muss nun unbedingt Zähler einfahren, um nicht auf diesem zu verharren und den bitteren Gang in die Zweitklassigkeit antreten zu müssen. Deutschland geht mit Vorteilen in die Partie auf Augenhöhe. Folgende Wett Quoten werden für das Match Deutschland vs. Lettland angeboten:

Sieg Deutschland: 1,50 – BWin
Unentschieden: 5,00 – BWin
Sieg Lettland: 4,60 – Gamebookers

10. Mai 2013 / frank - Kategorie: Eishockey

Rob Zepp (Eisbären Berlin)

Deutschland  – Österreich , 08.05.2013, Anfangsbully: 15:15 Uhr – Eishockey WM 2013, Gruppe H (Vorschau) – Endstand 2:0 für Deutschland

Es wird für das deutsche Team von Headcoach Pat Cortina das erste Endspiel dieser Weltmeisterschaft. Alles andere als ein Sieg würde die DEB-Cracks in arge Bedrängnis im Bezug auf die restlichen Begegnungen bringen. Die ersten drei Matches gegen die Top-Favoriten lassen aber hoffen, dass nun endlich der erste Sieg folgt. Das österreichische Nationalteam ist dabei als Aufsteiger die erste Pflichtaufgabe im laufenden Turnier. Das ÖEHV-Team, das nach den bitteren Pleiten gegen die USA und Frankreich gegen Lettland Punkte sammeln konnte, könnte mit einem weiteren Sieg bereits die Abstiegssorgen weitgehend aus dem Weg räumen. Dabei wird das deutsche Team sicherlich ein größeres Hindernis als das die Letten waren, die am Dienstag nicht überzeugen konnten. Für beide Mannschaften geht es aber weiterhin nur um den Klassenerhalt. Schließlich hat Österreich Big Points gegen die Franzosen liegen gelassen, während die Deutschen mit einem Zähler noch viel Arbeit vor sich haben. Anfangsbully der Begegnung Österreich vs. Deutschland ist am Mittwoch, den 8. Mai, um 15:15 Uhr in der Hartwall Arena in Helsinki.

Nutzen die Finnen ihren Heimvorteil?
USA vs. Finnland – Analyse auf Wettbasis.com

 

Österreich – Statistik & aktuelle Form

Österreich scheint sich zu einer kleinen Wundertüte zu entwickeln. Nach dem guten Start gegen die USA konnte das Team von Headcoach Manny Viveiros im weiteren Spielverlauf das Niveau nicht halten. Gegen die US-Boys soll das aber kein Vorwurf sein. Als Aufsteiger spielt man selbstverständlich rein gegen den Abstieg und muss gegen die Top-Nationen in der Eishockey-Welt keine Zähler einfahren. Viel wichtiger wäre dies gegen Frankreich gewesen, wo Österreich den Einsatz und die Härte aus dem ersten WM-Match vermissen ließ und somit verdient die Punkte abgeben musste. Extrem schwach begann die österreichische Nationalmannschaft schließlich auch gegen Lettland. Völlig ohne Körpereinsatz schien man sich irgendwie bereits aufgegeben zu haben. Kein Wunder, dass der erste Gegentreffer nicht lange auf sich warten hat lassen. Doch nach knapp 14 Spielminuten sollte dann der Ausgleich durch Iberer fallen. Wie ein Signal für das österreichische Team wirkte dieser Treffer. Denn anschließend wurde das ÖEHV-Team immer stärker, hatte mehr vom Spiel und ließ auch das Körperspiel wieder aufleben. Und so war es drei Minuten vor Ende des ersten Drittels so weit: Österreich schoss durch Lakos den ersten Power Play-Treffer des Turniers und ging damit in Führung. Die entnervten Letten mussten im Mitteldrittel weitere Rückschläge hinnehmen; zum einen, weil ihnen schwerwiegende Fehler passierten, zum anderen, weil Österreich nun druckvoll und angriffslustig agierte. In einer 3 gegen 1 Situation schlenzte Thomas Vanek den Puck ins rechte obere Eck. Nur vier Minuten später erhöhte Altmann auf 4:1. Zwar musste man kurz vor Drittelende noch den Anschlusstreffer hinnehmen. Dennoch konnte man mit dem eigenen Spiel endlich zufrieden sein. Nicht, weil man ein tolles Eishockey auf dem Feld zeigte, sondern weil man die Torchancen eiskalt ausnutzte. Teamchef Viveiros sagte so nach der Partie, dass es wohl das schlechteste Match seiner Mannschaft in diesem Turnier war, man aber vor dem Tor alles richtig gemacht hat. Auch wenn es Anfang des dritten Drittels nochmals aufgrund des dritten Gegentores eng wurde, sollten Raffl und Oberkofler den 6:3-Endstand erzielen.

Kann Österreich die Chancenverwertung der Lettland-Partie beibehalten, dann braucht man kein gutes Eishockey mehr zu zeigen. Deutschland wird gewarnt sein, ob der Gefährlichkeit vor dem Tor. Für Österreich würde ein weiterer Sieg sehr wahrscheinlich den Klassenerhalt bedeuten. Sollte dies gegen Deutschland gelingen, wäre das ein umso schönerer Moment für die Alpenrepublik.

Kader Österreich

Torhüter
Mathias Lange, Bietigheim Steelers
Starkbaum, Bernhard, MODO Hockey, SWE
Swette, Rene, EC KAC

Abwehr
Altmann, Mario, EC VSV
Iberer Florian, EC KAC
Klimbacher Sven, UPC Vienna Capitals
Lakos Andre, UPC Vienna Capitals
Lukas Robert, EHC LIW EST Linz
Pöck Thomas, Lake Erie, USA
Reichel Johannes, EC KAC
Schumnig Martin, EC KAC
Unterluggauer Gerhard, EC VSV

Angriff
Baumgartner Gregor, EHC LIW EST Linz
Geier Manuel, EC KAC
Herburger Raphael, EC KAC
Hundertpfund Thomas, EC KAC
Iberer Matthias, Moser Medical Graz 99ers
Koch Thomas, EC KAC
Kristler Andreas, EC Red Bull Salzburg
Latusa Manuel, EC Red Bull Salzburg
Oberkofler Daniel, EHC LIW EST Linz
Peintner Markus, EC VSV
Raffl Michael, Leksands IF, SWE
Schuller David, EC KAC
Vanek, Thomas, Buffalo Sabres
Welser Daniel, EC Red Bull Salzburg

 

Deutschland – Statistik & aktuelle Form

So bitter wie es auch ist: Deutschland spielt bislang ein erstklassiges Turnier und sollte mit den gezeigten Leistungen so rein gar nichts mit dem Abstieg zu tun haben. In drei Partien gegen die Favoriten Finnland, Russland und Slowakei konnten die DEB-Cracks mehr als mithalten. Teilweise dominierte man die Top-Nationen. Am Ende sollte es aber immer wieder nicht für einen Sieg genügen. Während man im Auftakt gegen Finnland 100 Sekunden vor Ende der Partie den Ausgleich hinnehmen musste, um so am Ende wenigstens noch einen Zähler mitnehmen zu können, sollte gegen die Sbornaja der nicht gegebene Treffer zum 2:2 der Haken an der Sache sein. Gegen die Slowakei ging man nun zwei Mal in Führung. Vier Minuten dauerte es bis Assistenz-Kapitän Michael Wolf den Puck im slowakischen Kasten versenkt hat. Die ersten 30 Minuten dominierte das deutsche Team. Danach verschoben sich die Kräfteverhältnisse vor allem auch deswegen, weil Deutschland das zweite Spiel innerhalb von 24 Stunden absolvieren musste, während die Slowaken einen ganzen Tag zum Ausruhen hatten. Und so musste man nach 33 Minuten den Ausgleich hinnehmen, mit dem man in die letzte Drittelpause gegangen war. Doch der Schlussabschnitt sollte positiv beginnen. Nach drei Minuten war es Marcus Kink, der die erneute Führung erzielen konnte. Dennoch war das Körperspiel, das Vorchecken und die akribische Arbeit vor allem im letzten Drittel nicht mehr so gut, wie zu Beginn. Der Kräfteverschleiß machte sich bemerkbar. Und so kam es, dass nicht einmal drei Minuten nach der Führung wieder der Ausgleich auf der Anzeigetafel stand. Der Slowake Zaborksy sollte es dieses Mal sein, der für die Entscheidung sorgt. Mit seinen beiden Treffern im Schlussabschnitt – der zweite gelang ihm sieben Minute vor Ende – besiegelte er die erneut bittere Niederlage für die Deutschen. Der Entscheidungstreffer resultierte dabei leider aus einem Fehler des deutschen Torhüter Rob Zepp, der seine Fanghand nicht auf den vor ihm liegenden Puck brachte. Zaborsky bedankte sich mit dem Siegtreffer. Kurz vor Ende kam dann noch weiteres Pech dazu, als Christoph Ullmanns Schuss nur an den Pfosten ging.

Pat Cortina ist dennoch mächtig stolz auf seine Mannschaft, fordert aber in den kommenden Partien Punkte. Es werden genau die Begegnungen sein, von denen man wusste, dass hier Zähler eingefahren werden müssen. Die Konkurrenten Österreich, Lettland und Frankreich sind dabei keineswegs Nationen, die die deutsche Mannschaft im Vorbeigehen abschießen kann. Auch hier kommt es darauf an, die bisher gezeigten Leistungen, den Kampfgeist und den Einsatz beizubehalten. Nur dann können in diesen Matches Zähler mitgenommen werden. Von Rache an den Österreichern aufgrund der verpassten Olympia-Qualifikation will dagegen aber kein Spieler etwas wissen. “Am Mittwoch ist es ein ganz neues Spiel”, gab Ullmann zu Protokoll und sagte weiter: “Da werden wir alles reinhauen, um drei Punkte zu holen.”

Neu für das deutsche Team nominiert wurde derweil Justin Krueger, der mit seinen Charlotte Checkers aus den Play-Offs der AHL ausgeschieden ist. Bereits in den letzten drei Jahren war der Verteidiger Bestandteil des deutschen Teams. Er trifft am Dienstag bereits in Helsinki ein und wäre somit bereits gegen Österreich einsatzfähig. Ob Pat Cortina dann schon auf den 26-Jährigen zurückgreift, bleibt abzuwarten. Nicht abwarten kann man nun auf den Gewinn von Punkten. Gegen die Alpenrepublik Österreich sind drei Zähler Pflicht!

Kader Deutschland

Torhüter

33 Danny Aus den Birken (Köln)
44 Dennis Endras (Mannheim)
72 Rob Zepp (Berlin)

Abwehr

3 Peter Lindlbauer (Nürnberg)
10 Christian Ehrhoff (Buffalo)
15 Jens Baxmann (Berlin)
34 Benedikt Kohl (Wolfsburg)
48 Frank Hördler (Berlin)
77 Nikolai Goc (Mannheim)
81 Torsten Ankert (Köln)
91 Moritz Müller (Köln)
xx Krueger Justin (Charlotte)

Angriff

16 Michael Wolf (Iserlohn)
17 Marcus Kink (Mannheim)
21 John Tripp (Köln)
24 Andre Rankel (Berlin)
28 Frank Mauer (Mannheim)
36 Yannic Seidenberg (Mannheim)
39 Thomas Greilinger (Ingolstadt)
47 Christoph Ullmann (Mannheim)
50 Patrick Hager (Ingolstadt)
55 Felix Schütz (Köln)
57 Marcel Goc (Florida)
86 Daniel Pietta (Krefeld)
87 Philip Gogulla (Köln)
92 Marcel Noebels (Adirondack/AHL)

Österreich mit dem Rücken zur Wand – gelingt der wichtige Erfolg gegen Schweden?
Österreich U17 vs. Schweden U17 – Analyse auf Wettbasis.com

 

Direkter Vergleich Österreich – Deutschland

Seit 2003 traf man bei Weltmeisterschaften nur vier Mal aufeinander. Davon konnte Deutschland zwei Mal und Österreich einmal gewinnen, während ein Spiel unentschieden endete. Zuletzt traf man bei einer WM 2009 in der Relegationsrunde aufeinander, wo Österreich sich mit 1:0 durchsetzte und Deutschland eigentlich in die Zweitklassigkeit schoss. Dadurch, dass der DEB aber 2010 Ausrichter und Gastgeber der A-WM war, verblieb Deutschland in der Top-Division – zurecht, wie sich 2010 herausstellte, als das DEB-Team Vierter wurde. Das letzte entscheidende Aufeinandertreffen war aber bei der Olympia-Qualifikation, als Deutschland zwar gegen Österreich nach Verlängerung gewinnen konnte, am Ende aber aufgrund einer verlorenen Partie gegen Italien den Österreichern das Ticket für Sotschi 2014 überlassen musste. Die Mannschaft des ÖEHV zeigte sich überglücklich und versetzte dem deutschen Eishockey damit einen tiefen Nadelstich. Nun kann sich Deutschland rächen, hat es aber mit einer bissigen österreichischen Truppe zu tun, die unbedingt den fünften Abstieg in Folge verhindern will.

 

Deutschland - Österreich : Prognose & Wettbasis-Trend

Vom Spielerischen her dürften die DEB-Cracks deutlich überlegen sein. Dass Österreich aber angreifen kann, ist spätestens seit Dienstag jedem bewusst. Für die deutsche Mannschaft könnte dabei die bisher nicht sehr gute Chancenverwertung entscheidend sein. Gegen das Nachbarland gilt es, das selbe Spiel zu zeigen, wie in den drei vorangegangenen Partien. Sollte dies gelingen, dann wird Österreich große Probleme haben. Deutschland geht als Favorit in diese Partie, auch wenn sich der Gegner derzeit in der Tabelle weiter vorn befindet. Folgende Wett Quoten werden für das Match Österreich vs. Deutschland angeboten:

Sieg Österreich: 7,10 – Bet3000
Unentschieden: 6,25 – BWin
Sieg Deutschland: 1,45 – Interwetten

8. Mai 2013 / frank - Kategorie: Eishockey

John Tripp (Deutschland)

Deutschland – Slowakei , 06.05.2013, Anfangsbully: 15:15 Uhr – Eishockey WM 2013, Gruppe H (Vorschau) (Endergebnis 2:3)

Eine Erkenntnis hat der bisherige Turnierverlauf bisher auf jeden Fall gebracht. Das DEB-Team kann auch mit den großen Eishockey-Nationen mithalten. Nach dem knappen 3:4 nach Verlängerung verpasste das deutsche Nationalteam gegen Russland die Mitnahme von weiteren Punkten. Im Mittelpunkt standen dabei nach dem Match die Diskussionen um eine Fehlentscheidung: Die Schiedsrichter gaben ein Tor der Deutschen – es wäre das 2:2-Unentschieden sechs Minuten vor Partieende gewesen – aufgrund eines vermeintlichen Torraumabseits nicht. Am Ende konnte sich deshalb die Sbornaja durchsetzen. Nicht einmal 24 Stunden später trifft man nun auf die Slowakei, die am Sonntag spielfrei hatte. Zum Auftakt sicherte sich der amtierende Vize-Weltmeister einen klaren 6:2-Erfolg gegen Frankreich. Im zweiten Match konnte man gegen Co-Gastgeber Finnland jedoch keine Punkte sammeln und muss dies nun am Besten gegen die deutsche Mannschaft erledigen. Anfangsbully der Begegnung Deutschland vs. Slowakei ist am kommenden Montag, den 6. Mai, um 15:15 Uhr in der Hartwall Arena in Helsinki.

 

Deutschland – Statistik & aktuelle Form

Es war ein hartes Stück Arbeit für die deutsche Mannschaft, welches am Ende nicht belohnt wurde. Mit 1:4 verlor man am Sonntag gegen den amtierenden Weltmeister Russland. Das Ergebnis gibt dabei jedoch gar keine Aufschlüsse über den Partieverlauf. Schließlich hatte das DEB-Team sogar mehr Torchancen als der Gegner, haderte aber am Ende mit der Chancenverwertung. Russland konnte mit 2:0 in Führung gehen. Die Deutschen um Headcoach Pat Cortina gaben aber zu keinem Zeitpunkt auf. Und so war es John Tripp, der am Samstag seinen 36. Geburtstag feierte, der in der 45. Spielminute wieder für Hoffnungen im deutschen Lager sorgte. Er verwandelte einen Schuss von Michael Wolf. Sechs Minuten vor Ende verpasste Tripp den Ausgleich, der eine Minute später gelingen sollte. Das finnisch-schwedische Schiedsrichter-Gespann verwehrte der deutschen Mannschaft jedoch den Treffer aufgrund von Torraumabseits. Dabei wurde Kapitän Christian Ehrhoff von seinem Gegenspieler in den russischen Torhüter gedrängt – eigentlich ein reguläres Tor, das aber nach den internationalen Regeln nicht per Videobeweis nachprüfbar ist. So sollte es also nicht sein. 100 Sekunden vor Ende der Begegnung feierte Kowaltschuk seinen dritten Treffer des Spieles und wurde somit zurecht als wichtigster Spieler nach der Schlusssirene ausgezeichnet. Der Empty Net-Treffer kurz vor Ende war nur noch für die Statistik.

Coach Pat Cortina konnte nach dem Schlusspfiff jedoch mehr als zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft sein. Zwei Mal scheiterte man nun knapp an den deutlich besser eingeschätzten Gegnern. Die deutsche Mannschaft bringt das auf das Eis, was von ihr verlangt wird: Einsatz, Härte, Disziplin und harte Arbeit machen es möglich, dass die Deutschen die großen Nationen mehr als ärgern könnte. Als nächste Möglichkeit, eine Überraschung hinzubekommen, wartet nun der Vize-Weltmeister Slowakei auf die DEB-Truppe. Deutschland ist auf dem richtigen Weg, hat aber leider noch kaum etwas erreicht. Die kommenden Spiele werden nun zeigen, wie ausdauernd Deutschland auf diesem hohen Niveau spielen kann. Gegen die Slowakei kann man sich mit dieser Leistung sicherlich etwas ausrechnen. Vor allem aber gegen Österreich, welches nach der Pleite gegen Frankreich am Rande des Abstieges spielt, Frankreich und Lettland müssen Siege her. Mit dem Auftreten aus den ersten beiden Matches sollte dies aber möglich sein.

Bisherige Begegnungen
Deutschland – Finnland 3:4 n.V.
Deutschland – Russland 1:4

Kader Deutschland

Torhüter

33 Danny Aus den Birken (Köln)
44 Dennis Endras (Mannheim)
72 Rob Zepp (Berlin)

Abwehr

3 Peter Lindlbauer (Nürnberg)
10 Christian Ehrhoff (Buffalo)
15 Jens Baxmann (Berlin)
34 Benedikt Kohl (Wolfsburg)
48 Frank Hördler (Berlin)
77 Nikolai Goc (Mannheim)
81 Torsten Ankert (Köln)
91 Moritz Müller (Köln)

Angriff

16 Michael Wolf (Iserlohn)
17 Marcus Kink (Mannheim)
21 John Tripp (Köln)
24 Andre Rankel (Berlin)
28 Frank Mauer (Mannheim)
36 Yannic Seidenberg (Mannheim)
39 Thomas Greilinger (Ingolstadt)
47 Christoph Ullmann (Mannheim)
50 Patrick Hager (Ingolstadt)
55 Felix Schütz (Köln)
57 Marcel Goc (Florida)
86 Daniel Pietta (Krefeld)
87 Philip Gogulla (Köln)
92 Marcel Noebels (Adirondack/AHL)

Favoritenschreck Schweiz auf Viertelfinal-Kurs!
Schweiz vs. Tschechien Eishockey – Analyse auf Wettbasis.com

 

Slowakei – Statistik & aktuelle Form

Eindrucksvoll startete der amtierende Vize-Weltmeister Slowakei in das aktuelle Turnier. Mit 6:2 fertigte man die Franzosen regelrecht ab und unterstrich dabei erneut die Ambitionen, die das Nationalteam von Trainer Vladimír Vujtek senior in diesem Jahr sich für das Turnier auf die Fahnen geschrieben hat. Nach Jahren der Ernüchterung ist das slowakische Team also wieder zurück unter den Medaillenkandidaten, was sie ja bereits im vergangenen Jahr eindrucksvoll bewiesen hat, auch wenn man im Finale gegen die Sbornaja kaum eine Chance hatte. Auch 2013 soll das Viertelfinale schnellst möglich erreicht werden. Nicht dazu beitragen konnte das zweite Match dieser Weltmeisterschaft. Finnland gewann gegen die Slowaken mit 2:0, womit die Truppe von Vladimír Vujtek gegen Deutschland unbedingt gewinnen muss, um die Ausgangssituation in der eigenen Hand behalten zu können. Für die Gefahr vor dem deutschen Tor sollen dabei die aktuellen Top-Scorer Roman Kukumberg, Libor Hudacek und Tomas Zaborsky sorgen.

Mit Andrej Sekera von den Buffalo Sabres und Tomas Kopecky von den Florida Panthers sind nur zwei NHL-Stars im Kader der Slowaken vertreten. Damit trifft Sekera im slowakisch-deutschen Duell auf seinen Team-Kollegen Christian Ehrhoff, der Deutschland als Kapitän anführt. Für die Slowaken geht es damit in Spiel drei um die Positionierung in der oberen Tabellenhälfte. Oldies wie Miroslav Satan oder Jozef Stümpel komplettieren den stark aufgestellten Kader. Alles andere als ein Viertelfinaleinzug wäre kaum zu verkraften. Dazu muss das slowakische Team jedoch entweder alle Außenseiter schlagen oder gegen eine Top-Nation gewinnen. Fakt ist, dass die goldene Zeit zwischen 2000 und 2003, in der man je einmal Gold, Silber und Bronze gewinnen konnte, in die Gegenwart zurückgeführt werden soll. Der aktuell Sechste der IIHF-Weltrangliste konnte zwischen 2004 und 2011 eine WM nicht mehr erfolgreich abschließen und rutschte immer mehr in die unteren Tabellenregionen ab. Negativer Höhepunkt war der 13. Rang bei der WM 2008 in Kanada. Bis 2012 kam man nicht mehr über einen 10. Platz hinaus und schaffte dann im vergangenen Jahr die große Überraschung und die Rückkehr unter die großen Eishockey-Nationen. Bei der aktuell laufenden Weltmeisterschaft muss das Team nun aber beweisen, dass dies nicht nur eine Eintagsfliege war. Ein Sieg gegen Deutschland würde deshalb den nächsten Schritt bedeuten.

Bisherige Begegnungen
Slowakei – Frankreich 6:2
Slowakei – Finnland 0:2

Kader Slowakei

Torhüter
Rastislav Stana, CSKA Moscow/KHL
Jaroslav Janus, Slovan Bratislava/KHL
Július Hudácek, Frolunda/SEL

Abwehr
Marek Daloga, HC Pardubice/CZE
Branislav Mezei, Avtomobilist Jekaterinburg/KHL
Vladimír Mihálik, Slovan Bratislava/KHL
Andrej Sekera, Buffalo Sabres/NHL
Michal Sersen, Slovan Bratisava/KHL
Ivan Švárny, Slovan Bratislava/KHL
René Vydarený, HC Ceské Budejovice/CZE

Angriff
Miroslav Šatan, Slovan Bratislava/CZE
Jozef Stumpel, HK Nitra/SVK
Libor Hudácek, Slovan Bratislava/KHL
Michel Miklík, Slovan Bratislava/KHL
Mário Bližcák, Slovan Bratislava/KHL
Tomáš Záborský, Avangard Omsk/KHL
Martin Bartek, HC Pardubice/CZE
Peter Olvecký, HC Slovan Bratislava/KHL
Tomáš Surový, HC Lev Praha/KHL
Branko Radivojevic,? Spartak Moscow/KHL
Roman Kukumberg, HC Slovan Bratislava/KHL

 

Direkter Vergleich Deutschland – Slowakei

Seit 2003 standen sich Deutschland und die Slowakei ganze 14 Mal gegenüber. Sieben deutschen Siegen stehen dabei sechs Erfolgen der Slowakei gegenüber. Ein Unentschieden gab es bei einem Testspiel, in dem kein Sieger ausgespielt wurde. Zuletzt traf man bei einer Weltmeisterschaft 2011 aufeinander. Deutschland behielt dabei in der Vorrunde mit 4:3 die Oberhand. Nach einer 3:0-Führung nach dem zweiten Spielabschnitt machten es die DEB-Cracks aber nochmals spannend. Das letzte Aufeinandertreffen fand beim Deutschland-Cup 2012 statt. Das deutsche Nationalteam gewann dabei mit 2:0. Ein Jahr zuvor verlor man noch mit 3:6.

 

Deutschland – Slowakei : Prognose & Wettbasis-Trend

Die deutsche Nationalmannschaft hat bereits in zwei Matches bewiesen, dass Punkte gegen Favoriten möglich sind, wenn man ein zielgerichtetes und hartes Eishockey zeigen kann. Zu verbessern ist aber immer noch die Chancenverwertung, während man die anderen Problembereiche Strafzeiten und individuelle Fehler größtenteils abstellen konnte. Die Slowakei ist dagegen ebenfalls heiß auf einen Sieg. Schließlich brachte die Niederlage gegen Finnland eine neue Ausgangssituation, die nur mit einem Erfolg verbessert werden kann. Zudem hatte die Slowakei einen Spieltag Pause und kann frischer in die Partie starten. Dennoch wird das DEB-Team erneut Chancen haben, Punkte zu entführen. Folgende Wett Quoten werden für das Match Deutschland vs. Slowakei angeboten:

Sieg Deutschland: 4,25 – Bet365
Unentschieden: 4,65 – Betsson
Sieg Slowakei: 1,75 – Ladbrokes

5. Mai 2013 / frank - Kategorie: Eishockey

Popov - Malkin (Russland)

Deutschland – Russland , 05.05.2013, Anfangsbully: 15:15 Uhr – Eishockey WM 2013, Gruppe H (Vorschau) (Endstand 1:4)

Es sind die Auftaktpartien für die deutsche Nationalmannschaft, die es in sich haben. Nach dem Match gegen die Finnen sind die Deutschen aber auch für den amtierenden Weltmeister gewappnet. Schließlich hat das Team von Bundestrainer Pat Cortina am Freitag gezeigt, dass die deutschen Tugenden zurück gekehrt sind. Gerade der NHL-Verteidiger Christian Ehrhoff hat sich da als große Führungspersönlichkeit gezeigt, der auch Respekt in der finnischen Presse erfahren hat. Für Russland ist das DEB-Team viel mehr jedoch eine Pflichtaufgabe. Gerade nach dem Ergebnis der Deutschen am Freitag ist die Sbornaja gewarnt. Dass Deutschland gegen Russland gewinnen kann, bewies das DEB-Team bei der WM 2011. Dennoch ist die Statistik eindeutig. Gegen den Rekord-Weltmeister konnte die deutsche Nationalmannschaft kaum Siege einfahren. Mit der aktuellen Leistung dürfen wir uns aber dennoch auf ein kampfbetontes Match freuen. Anfangsbully ist am Sonntag, den 5. Mai, um 15:15 Uhr in der Hartwall Arena in Helsinki.

 

Deutschland - Statistik & aktuelle Form

 Es war ein Auftakt wie man ihn sich erwünscht hat. Jeder, der das Match gegen Finnland mitverfolgt hat, hat ein deutsches Team gesehen, dass um jeden Puck fightet, harte Checks fährt und sich Chancen erarbeitet hat, die am Ende auch gut und gern für einen Sieg gereicht hätten. Nach zehn Minuten ging die deutsche Nationalmannschaft aber erst einmal in Rückstand. In Power-Play waren die Finnen stark, haben aber verpasst, die vielen Strafzeiten des DEB-Teams auszunutzen. 18 Strafminuten leisteten sich die DEB-Cracks – am Ende wohl doch zu viel, um die Entscheidung in regulärer Spielzeit markieren zu können. Die Finnen spielten dagegen fair und holten sich nur drei Zwei-Minuten Strafen ab. Felix Schütz sollte jedoch in der 31. Spielminute für die erste Erlösung sorgen. Die Finnen schlugen ihrerseits wieder zurück. Und so musste man erneut mit einem Rückstand in die Pause. NHL-Star Christian Ehrhoff glich diesen aber Anfang des dritten Spielabschnitts aus. Die finnische Presse sollte später über den Schuss Ehrhoffs als “gespenstische Bombe” berichten. Finnland kassierte zu diesem Zeitpunkt eine Strafe. Das Bully vor dem finnischen Tor konnte Marcel Goc gewinnen. Goc spielte auf NHL-Kollege Ehrhoff, der mit einem Gewaltschuss das 2:2 erzielte. Höchst dramatisch wurde es dann in den Schlussminuten der Partie. Ein Unentschieden war die Leistung der Deutschen auf jeden Fall wert. Doch Ankert konnte drei Minuten vor Ende sogar die Führung erzielen. Finnland drückte anschließend gewaltig. Der überragende Kontiola sollte schließlich 89 Sekunden vor der Schlusssirene per Einzelleistung ausgleichen. Sechs Sekunden vor Drittelende leistete sich Marcel Goc dann noch eine Strafzeit. In der Verlängerung nutzten dies die Finnen eiskalt aus. Der eine Punkt für das DEB-Team ist dennoch ein dickes Ausrufezeichen, mit dem fast keiner gerechnet hat.

“Wir können mit erhobenem Haupt das Stadion verlassen”, war die einhellige Meinung einige Minuten nach dem Match, auch wenn einigen kurzzeitig die Enttäuschung vor der noch größeren Überraschung ins Gesicht geschrieben war. “Wir müssen besser mit dem Schläger arbeiten, die Füße bewegen und dürfen die Scheibe nicht so schnell hergeben”, sagte ein sichtlich erfreuter Bundestrainer Cortina, der eine weitere Leistungssteigerung ankündigte. Gerade in Kapitän Ehrhoff sieht er den großen Leader des Teams, der noch mit der Zeitumstellung zu kämpfen hat. Schließlich reiste der erst am Donnerstag aus den USA an. Die Kritiken, die das DEB-Team nach der verpassten Olympia-Qualifikation über sich ergehen lassen musste, verstummen damit zunächst einmal. Pat Cortina hat in der kurzen Zeit persönlich auch viel gelernt. Sollte es so weiter gehen, ist er sicherlich der richtige Mann für die nächsten Jahre. Dies ist aber erst einmal im weiteren Turnierverlauf zu überprüfen. Mit Russland trifft man da nun auf den amtierenden Weltmeister, der mit 26 Titel gleichzeitig Rekord-Champion ist.

Als bester Scorer der aktuellen Weltmeisterschaft kann sich Marcel Goc übrigens gerade über den ersten Rang freuen. Durch drei Vorlagen bei drei erzielten Treffern steht er nach dem ersten WM-Tag auf dem ersten Rang mit den Finnen Kontiola und Pesonen. Gegen Russland sollen nun weitere Punkte folgen. Dabei muss Pat Cortina womöglich auf Ingolstadts Thomas Greilinger verzichten, der sich nach einem Cross-Check im Auftaktmatch am Rücken verletzt hat. als Ersatz stünde Daniel Pietta bereit, der nachnominiert werden könnte, aber die Mannschaft von Beginn an begleitet hat.

Bisherige Begegnungen
Deutschland – Finnland 3:4 n .V

Kader Deutschland

Torhüter

33 Danny Aus den Birken (Köln)
44 Dennis Endras (Mannheim)
72 Rob Zepp (Berlin)

Abwehr

3 Peter Lindlbauer (Nürnberg)
10 Christian Ehrhoff (Buffalo)
15 Jens Baxmann (Berlin)
34 Benedikt Kohl (Wolfsburg)
48 Frank Hördler (Berlin)
77 Nikolai Goc (Mannheim)
81 Torsten Ankert (Köln)
91 Moritz Müller (Köln)

Angriff

16 Michael Wolf (Iserlohn)
17 Marcus Kink (Mannheim)
21 John Tripp (Köln)
24 Andre Rankel (Berlin)
28 Frank Mauer (Mannheim)
36 Yannic Seidenberg (Mannheim)
39 Thomas Greilinger (Ingolstadt)
47 Christoph Ullmann (Mannheim)
50 Patrick Hager (Ingolstadt)
55 Felix Schütz (Köln)
57 Marcel Goc (Florida)
86 Daniel Pietta (Krefeld)
87 Philip Gogulla (Köln)
92 Marcel Noebels (Adirondack/AHL)

 

Russland - Statistik & aktuelle Form

26 Mal konnte die Sbornaja bereits den Weltmeister-Titel in den Händen halten. Seit 1993 nimmt man als Russland an den WM-Turnieren teil, konnte seitdem aber auch nur noch vier Titel gewinnen. Zwischen 1993  und 2008 vergingen dabei viele Jahre ohne Turniersieg. Die Sbornaja meldete sich aber in den vergangenen Jahren zurück. Den Weltmeister-Titel gewann man 2008, 2009 und 2012. 2007 gewann man Bronze, 2010 zudem Silber. In den letzten sechs Jahren blieb Russland nur ein einziges Mal ohne Medaille. Allein deswegen muss die russische Nationalmannschaft bereits als großer Favorit gelten. Dies gilt es aber ebenfalls wieder zu beweisen. Headcoach Zinetula Bilyaletdinov baut dabei auf sechs NHL-Stars. Alle weiteren Akteure spielen in der KHL. Dabei nominierte er am Samstag erst Sergei Soin, Fyodor Tyutin und Yevgeni Ryasenski nach. Bei 22 nominierten Spielern hat der Coach auch noch die Möglichkeit weitere Akteure nachzunominieren.

Gegen Lettland hatte der amtierende Weltmeister in seiner Auftaktpartie so gar keine Probleme. Mit 6:0 fertigte man den Nachbarn deutlich ab. Mit Biryukov, Medvedev, Radulov, Ryasenski, Kovalchuk und Petrov trugen sich gleich sechs verschiedene Torschützen in den Spielbericht ein. Auch der Torhüterwechsel der Letten nach dem zweiten Spielabschnitt sollte keine Veränderungen mit sich bringen. Der russische Schlussmann Ilya Bryzgalov konnte dagegen alle 15 Schüsse, die auf sein Gehäuse gefeuert wurden, entschärfen. Erneut entpuppen sich die Russen allein schon mit diesem Ergebnis als absoluter Favorit dieses Turniers. Was der Sieg aber wirklich wert ist, wird sich erst in den Partien gegen die Top-Nationen beweisen. Gegen Deutschland ist ein weiterer Sieg am Sonntag auf jeden Fall fest eingeplant.

 Bisherige Begegnungen
Russland – Lettland 6:0

Kader Russland

Torhüter
Ilya Bryzgalov (Philadelphia Flyers)
Vasili Koshechkin (Severstal Cherepovets)
Semyon Varlamov (Colorado Avalanche)

Abwehr
Anton Belov (Avangard Omsk)
Evgeni Biryukov (Metallurg Magnitogorsk)
Denis Denisov (ZSKA Moskau)
Yevgeni Medvedev (AK Bars Kazan)
Ilya Nikulin (AK Bars Kazan)
Evgeni Ryasenky (ZSKA Moskau)
Jakub Rylov (ZSKA Moskau)
Fedor Tyutin (Columbus Blue Jackets)
Nikita Zaitsev (Sibir Novosibirsk)

Angriff
Artem Anisimov (Columbus Blue Jackets)
Yegor Averin (Lokomotiv Yaroslavl)
Denis Kokarev (Dynamo Moskau)
Ilya Kovalchuk (New Jersey Devils)
Yevgeni Kuznetsov (Traktor Chelyabinsk)
Andrei Loktionov (New Jersey Devils)
Sergei Mozyakin (Metallurg Magnitogorsk)
Alexander Perezhogin (Avangard Omsk)
Alexander Popov (Avangard Omsk)
Kirill Petrov (AK Bars Kazan)
Alexander Radulov (ZSKA Moskau)
Vadim Shipachyov (Severstal Cherepovets)
Sergei Soin (Dynamo Moskau)
Alexander Svitov (Salavar Yulaev Ufa)
Alexei Tereschenko (AK Bars Kazan)
Viktor Tikhonov (SKA St.Petersburg)

 

Direkter Vergleich Deutschland – Russland

Gegen Russland war für das deutsche Nationalteam bei Weltmeisterschaften fast nie etwas zu holen. Der Rekordweltmeister hat nicht umsonst diesen Titel. Doch 2011 gelang den DEB-Cracks die große Überraschung. Mit 2:0 besiegte man die Sbornaja in der Vorrunde mit 2:0. Greilinger und Reimer sorgten damals für die beiden Tore. Durch weitere Siege über die Slowakei und Slowenien wurde man anschließend Erster der Vorrunde, schied im späteren Viertelfinale aber gegen Schweden aus. 2012 revanchierten sich die Russen und gewannen ihrerseits mit 2:0. Bei der Heim-WM 2010 traf man gleich doppelt auf die Sbornaja. In der Vorrunde verlor man knapp mit 2:3. Und auch im späteren Halbfinale musste man sich mit 1:2 geschlagen geben.

 

Deutschland – Russland : Prognose & Wettbasis-Trend

Deutschland überraschte in der Auftaktpartie gegen den Co-Gastgeber Finnland mit hartem Eishockey und großen Willen. Klar ist, dass das DEB-Team spielerisch nicht mit den Top-Nationen mithalten kann. Über den Einsatz kann die deutsche Nationalmannschaft aber viel wettmachen. Gegen Finnland setzte man auf körperliche Stärke und erreichte so den ersten Punkt, der im Vorfeld nicht erwartet werden konnte. Nach dem 6:0 sind die Russen nun der erwartet schwere Gegner, der den Letten so rein gar keine Chance gelassen hat. Die Sbornaja wird ein Prüfstein für das deutsche Team, der nicht unbedingt bezwungen werden muss. Einzig ist es enorm wichtig, dass das DEB-Team weiterhin ihr Bestmöglichstes auf das Eis bringt und so seine Anhänger überzeugt. Schließlich kommen die wichtigen Spielen erst noch gegen andere Kandidaten. Von vornherein will man sich aber natürlich nicht geschlagen geben und verweist auf den Sieg in der Vorrunde vor zwei Jahren. Russland bleibt als amtierender und Rekord-Champion dennoch absoluter Favorit. Folgende Wett Quoten werden für das Match Deutschland vs. Russland angeboten:

Sieg Deutschland: 11,00 – Betsson
Unentschieden: 8,05 – Betsson
Sieg Russland: 1,22 – BWin

4. Mai 2013 / frank - Kategorie: Eishockey

Dennis Endras (Deutschland)

Finnland – Deutschland , 03.05.2013, Anfangsbully: 19:15 Uhr – Eishockey WM 2013, Gruppe H (Vorschau) (Endergebnis 4:3 n.V.)

Insgesamt vier Partien finden am ersten Tag der Eishockey Weltmeisterschaft 2013 in Stockholm und in Helsinki statt. Der Co-Gastgeber startet dabei gegen das DEB-Team, das nach der verpassten Olympia-Qualifikation unter Erfolgs-Druck steht. Und auch das Abschneiden bei der letzten WM, als man als Zwölfter vor der Endrunde abreisen musste, darf nicht als Vorbild herangezogen werden. Mit dem neuen Trainer Pat Cortina soll nach dem Debakel 2012, das in einer 4:12-Niederlage gegen Norwegen und der 1:8-Niederlage gegen Tschechien endete, wieder der Erfolg zurückkehren. Dass das im ersten Jahr an der Bande des deutschen Nationalteams nie leicht war, zeigt die Vergangenheit. Denn auch der so vermisste Uwe Krupp musste in seinem ersten Jahr als Nationaltrainer den bitteren Abstieg annehmen und konnte erst danach das deutsche Eishockey auf den richtigen Weg bringen. Der Italo-Kanadier Cortina will es aber gar nicht so weit kommen lassen und ist trotz der negativen Testspielergebnisse positiv gestimmt. Das finnische Team hat dagegen ganz andere Sorge: Nach der verpassten Medaille bei der WM 2012 im eigenen Land, als man am Ende auf Rang 4 stand, will man in diesem Jahr als Co-Gastgeber angreifen. Schließlich konnte man 2011 die Goldmedaille gewinnen und will an diesen Erfolg wieder anknüpfen. Im Auftaktmatch ist ein Sieg gegen die deutsche Nationalmannschaft bereits für den Einzug ins Viertelfinale Pflicht.

 

 

Finnland – Statistik & aktuelle Form

Nationaltrainer Jukka Jalonen überraschte die eigene Nation wie auch die Gruppengegner mit seinen Nominierungen. Nur zwei Akteure aus der NHL plant der seit 2008 im Amt stehende Finne ein. Lauri Korpikoski von den Phoenix Coyotes und Kari Lehtonen von den Dallas Starts sollen zum finnischen Kader dazustoßen – auch wenn deren Kommen noch gar nicht so sicher ist. Viel mehr baut die finnische Nationalmannschaft auf Akteure aus der heimischen SM-Liiga, aus Schweden und vor allem auch aus der russischen KHL. Kritik musste sich Jalonen dafür bereits genug anhören. So fehlen also erst einmal die ganz großen Namen. Viel mehr baut der finnische Nationaltrainer auf heimische Akteure wie Miika Lahti, der sein WM-Debüt geben wird und bislang nur an Junioren-Weltmeisterschaften teilnahm. Anführer der Mannschaft werden Spieler wie Niklas Hagman, Petri Kontiola, Janne Pesonen oder Defensivmann Janne Jalasvaara sein. Star-Spieler wie Mikko Koivu, der die finnische Mannschaft 2011 zum Titel geführt haben, haben den Einzug in die Play-Offs in der NHL geschafft und können nicht aushelfen.

Das finnische Nationalteam samt Headcoach steht also bereits vor Beginn des Turniers unter Druck. Die Personalentscheidungen werden öffentlich stark kritisiert. Gegen Deutschland muss man nun im Auftaktmatch beweisen, dass die richtigen Weichen gestellt wurden.

Kader Finnland

Torhüter
Atte Engren, TPS
Joni Ortio, HIFK
Antti Raanta, Ässät

Abwehr
Juuso Hietanen, Torpedo Nizhni Novgorod (KHL)
Janne Jalasvaara, Dynamo Moskova (KHL)
Lasse Kukkonen, Rögle BK (Ruotsi)
Teemu Laakso, Severstal Tsherepovets (KHL)
Sami Lepistö, HC Lev Praha (KHL)
Ilari Melart, HIFK
Tuukka Mäntylä, Tappara
Ossi Väänänen, Jokerit

Angriff
Juhamatti Aaltonen, Rögle BK (Ruotsi)
Marko Anttila, TPS
Juha-Pekka Haataja, Kärpät
Niklas Hagman, Lokomotiv Jaroslav (KHL)
Juha-Pekka Hytönen, Amur Habarovsk (KHL)
Pekka Jormakka, Pelicans
Petri Kontiola, Traktor Tsheljabinsk (KHL)
Jarno Koskiranta, Tappara
Miika Lahti, JYP
Janne Pesonen, Ak Bars Kazan (KHL)
Antti Pihlström, Salavat Julajev Ufa (KHL)
Sakari Salminen, KalPa
Veli-Matti Savinainen, Ässät
Ville Viitaluoma, HPK

 

Deutschland – Statistik & aktuelle Form

Als Nationaltrainer hat der Neue an der Bande der deutschen Nationalmannschaft bereits viel Erfahrung gesammelt. Pat Cortina war bereits für das italienische und das ungarische Nationalteam verantwortlich, führte Ungarn 2010 nach über 70 Jahren wieder in die Top-Division. Mit Deutschland steht er jetzt vor einer schweren Aufgabe. Schließlich ist das internationale Eishockey des DEB seit dem Weggang von Uwe Krupp wieder in die Krise gerutscht. 2012 endete das WM-Desaster in einem 4:12 gegen Norwegen. In seinem Debüt konnte Cortina aber in diesem Jahr gleich mal einen Erfolg verbuchen. Beim Deutschland-Cup in München sicherte er sich mit dem deutschen Team den Titel. Die Hoffnungen auf eine erfolgreiche Olympia-Qualifikation waren danach selbstverständlich hoch. Schließlich traf man beim Turnier in Bietigheim-Bissingen auf die Underdogs Niederlande, Italien und Österreich. Doch gerade gegen seine alte Nationalmannschaft Italien, die in der zweitklassigen Division I spielt, kam es zu einer Niederlage. Der Sieg nach Verlängerung gegen Österreich sollte danach nicht mehr genug sein. Deutschland verpasste das Olympia-Ticket 2014 und steht damit vor dem WM-Turnier unter Druck. Pat Cortina spricht von der anstehenden Weltmeisterschaft als große Prüfung für das deutsche Eishockey. Er erwartet die deutschen Tugenden, will über den Kampf zu Siegen kommen. Auf jeden Fall muss es für jeden Deutschen eine Ehre sein, für die Nationalmannschaft zu spielen. Zahlreiche Absagen haben im Vorfeld gezeigt, dass dem bei so manchem Spieler nicht so ist. Gerade aber die Zusagen der so wichtigen NHL-Akteure Ehrhoff und Marcel Goc setzten aber ein Zeichen. Cortina hat einen Kader nominiert, der durchaus die Chancen hat, so rein gar nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Routiniers wie John Tripp und Thomas Greilinger sollen Neulinge wie Nürnbergs Peter Lindlbauer oder Marcel Noebels von den Adirondack Phantoms aus der AHL anführen. Doch auch ältere Debütanten stehen in Cortinas Spielplan: Benedikt Kohl, Torsten Ankert, Jens Baxmann oder auch Kölns Schlussmann Danny aus den Birken sind zum ersten Mal bei einer Weltmeisterschaft dabei. Auf Schweden-Legionär Marcel Müller verzichtet der Bundestrainer dagegen, auch wenn ihm die Entscheidung am Ende äußerst schwer gefallen sei – genauso wie bei den Hamburgern David Wolf und Patrick Köppchen sowie bei Mannheims Matthias Plachta und Benedikt Schopper von den Grizzly Adams Wolfsburg.

Kritik übte Pat Cortina im Vorfeld der WM bei der DEL: “Die Zeit zwischen DEL-Finale und WM-Auftakt ist mit gut einer Woche viel zu kurz!” Tatsächlich haben andere Nationen wie Frankreich, Österreich oder auch die Schweiz viel mehr Vorbereitungszeit als das DEB-Team. Die Ligen der genannten Nationen endeten Anfang April, womit die Nationalteams zwei Wochen mehr Vorbereitungszeit in Anspruch nehmen konnten. Die Kölner sind noch niedergeschlagen, die Berliner schweben noch auf Wolke sieben. Aber jetzt warten neue, schwere Aufgaben auf sie”, nannte Cortina seine Bedenken. Die Vorbereitung lief indes durchaus durchwachsen, auch wenn hierbei Akteure mitspielten, die nun nicht mehr im Kader der WM-Mannschaft stehen. Schließlich nominierte Cortina noch insgesamt zehn Akteure der beiden DEL-Finalisten Eisbären Berlin und Kölner Haie, die die Vorbereitung nicht mitspielen konnten. Gegen Tschechien gab es bei zwei 1:3-Niederlagen nichts zu holen. Auch in Weißrussland blieb das DEB-Team unter den Erwartungen. Im eigenen Land hagelte es dann noch eine deftige 0:8-Klatsche gegen Schweden, die tags darauf aber beim 5:2-Sieg wieder ausgeglichen werden konnte. In der Schweiz verlor man zudem eine Partie nach Verlängerung, ein Match nach Penalty-Schießen. Doch mit zwölf neuen Spielern im Kader sieht die Qualität bereits wieder ganz anders aus. Bleibt nur zu hoffen, dass die DEL-Finalisten ihren Kopf bis Freitag wieder frei bekommen und ihre Kräfte vollends auf dem Eis umsetzen können.

Kader Deutschland

Torhüter

33 Danny Aus den Birken (Köln)
44 Dennis Endras (Mannheim)
72 Rob Zepp (Berlin)

Abwehr

3 Peter Lindlbauer (Nürnberg)
10 Christian Ehrhoff (Buffalo)
15 Jens Baxmann (Berlin)
34 Benedikt Kohl (Wolfsburg)
48 Frank Hördler (Berlin)
77 Nikolai Goc (Mannheim)
81 Torsten Ankert (Köln)
91 Moritz Müller (Köln)

Angriff

16 Michael Wolf (Iserlohn)
17 Marcus Kink (Mannheim)
21 John Tripp (Köln)
24 Andre Rankel (Berlin)
28 Frank Mauer (Mannheim)
36 Yannic Seidenberg (Mannheim)
39 Thomas Greilinger (Ingolstadt)
47 Christoph Ullmann (Mannheim)
50 Patrick Hager (Ingolstadt)
55 Felix Schütz (Köln)
57 Marcel Goc (Florida)
86 Daniel Pietta (Krefeld)
87 Philip Gogulla (Köln)
92 Marcel Noebels (Adirondack/AHL)

Österreich zurück im Kampf gegen die Großen!
USA vs. Österreich Eishockey – Analyse auf Wettbasis.com

 

Direkter Vergleich Finnland vs. Deutschland

Seit 2003 standen sich Finnland und Deutschland in sieben Partien gegenüber. Die Statistik spricht dabei wirklich nicht für das DEB-Team. Sechs Siege gelangen den Finnen, eine Partie endete bei der WM 2003 unentschieden (hier gab es noch keine Verlängerung). Im letzten Aufeinandertreffen gewann Finnland in der Vorrunde der WM 2011 aber denkbar knapp mit 5:4 nach Penalty-Schießen. Auch ein Jahr zuvor musste sich Deutschland bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land knapp mit 0:1 geschlagen geben.

 

Finnland vs. Deutschland : Prognose & Wettbasis-Trend

Die Vorzeichen sind klar: Alles spricht im Auftaktmatch für die Finnen. Doch noch immer stehen aufgrund der finnischen Kadernominierung Fragezeichen im Raum. Können die Jungs von Nationaltrainer Jukka Jalonen das umsetzen, was sich der Coach vorstellt? Die öffentliche Kritik baut enormen Druck auf die finnische Mannschaft auf. Der ist bei der DEB-Auswahl aber aufgrund der verpatzten Olympia-Quali von Haus aus vorhanden. Denkbar schlecht ist der Spielplan für die Deutschen, die zunächst auf Finnland und Russland treffen und damit zwei Mal in der Außenreiterrolle starten. Ein Sieg wird von Deutschland in diesem Match nicht erwartet. Viel mehr wollen die deutschen Fans eine Mannschaft sehen, die sich für den Erfolg den Allerwertesten aufreißt. Finnland ist und bleibt Favorit in diesem Duell. Folgende Wett Quoten werden für das Match Finnland vs. Deutschland angeboten:

Sieg Finnland: 1,28 – Betsson
Unentschieden: 7,25 – BWin
Sieg Deutschland: 8,00 – Sportingbet

30. April 2013 / frank - Kategorie: Eishockey

Achim

Wieder einmal sind die Bayern in der Krise – beim 2:0 gegen den italienischen Underdog Juventus Turin ließen sie reihenweise Chancen aus; und beim knappen 9:2 gegen den Hamburger SV wurde es dank eklatanter Abwehrschwächen wieder einmal eng am Ende. Die Experten des Deutschen Fußballs und Kevin Großkotz stellen sich daher die berechtigte Frage, wie die Bayern so Meister werden wollen. Auf der anderen Seite erfreut der Double- und Doppel-Derby-Verlierer die Herzen der Fans mit einem erfrischenden 0:0 in Malaga. Außerdem hat Hans-Joachim Watzke einen Antrag beim DFB gestellt, Fouls an flachgelben Spielern mit einem Strafverkauf in den Tränenpalast Buer zu bestrafen. Aber: Der deutsche Fußball ist wieder wer. Über allem schwebt die Frage, ob Angela Merkel noch rechtzeitig eingreifen kann und sich im Urlaub auf Ischia Leberkäse oder Pizza servieren lässt. Der 28. Spieltag.

 

Die Lachnummer der Liga, die legitimen Nachfolger des südlichen Vororts von Leverkusen und des Giesinger Turnvereins – sie finden sich dieser Tage im Kraichgau. Nach wenigen Monaten entließ die TSG 1899 Hoffenheim nicht nur Trainer Marco Kurz, sondern auch Manager Andreas Müller, der in dieser Position freilich schon bei den Sportfreunden Königsflau einst scheiterte. Der Relegationsplatz ist mittlerweile vier Punkte entfernt, anstatt Allianz- und Imtech-Arena drohen Auswärtsfahrten zu Dynamo Dresden und dem SC Paderborn. Diese Fahrten hat Fortuna Düsseldorf im letzten Jahr noch gemacht – und wird sie vermutlich nicht mehr machen wollen. Dafür braucht es einen Sieg im Kraichgau.

TSG 1899 Hoffenheim – Fortuna Düsseldorf Tipp X

 

Das 0:2 zuhause gegen Hannover 96 hat dem FC Augsburg weh getan – einmal wegen der Punkte, zum anderen wegen des Spielverlaufs. Zumal die Aufgabe am Samstag nicht leichter ist. Zwar ist der Rückstand der bayerischen Schwaben auf den Gegner fast geringer als dessen Rückstand auf die Tabellenspitze, aber ob es zum Auswärtspunkt beim Doppel-Derby- und Double-Verlierer reicht, darf wohl als fraglich bezeichnet werden. Der Schmerz über den Verlust der Meisterschale an diesem Wochenende sitzt bei Jürgen “Wie geil sind wir” Klopp und seinen Spielern zwar tiefer als sie zugeben würden, aber das dürfte der FC Augsburg wohl büßen müssen. Nicht nur wegen des Ausfalls von Koo bis zum Saisonende.

Borussia Dortmund – FC Augsburg Tipp 1

 

Seit sie endgültig abgeschrieben ist, spielt die SpVgg Fürth fast befreit. Das 2:3 gegen Eintracht Frankfurt war unglücklich – zum ersten Heimsieg der Saison hat es trotzdem nicht gereicht. Auswärts präsentierten sich die Franken in den letzten Wochen aber um einiges stärker – Punktgewinne in Hamburg und am Weserbogen geben dafür Zeugnis. Lucien Favre wird das wissen und seine Borussia darauf einstellen. Denn die Fohlen brauchen jeden Punkt im Kampf um die EuropaLeague-Plätze. Derzeit haben sie nur einen Punkt Rückstand, aber eine Menge Konkurrenten, die im Moment stabiler wirken. Ein Punktverlust gegen Fürth wäre also fatal.

Borussia Mönchengladbach – SpVgg Fürth Tipp 1

 

Ausgezeichnete Karten auf den direkten Startplatz in der Champions League hat Bayer Leverkusen. Die Werkself macht daher in diesen Tagen eher Schlagzeilen mit der Frage, wer im kommenden Jahr unter dem Bayer-Kreuz das Sagen hat. Sascha Lewandowski ist vermutlich aus dem Spiel, Sami Hyypiä dürfte zum Chef aufsteigen. In Wolfsburg wird man vermutlich heilfroh sein, wenn diese Saison vorbei ist. Im August tönte der damalige Alleinherrscher Quälix Magath noch, dass schon viel schiefgehen müsste, wenn seine Mannschaft nicht im kommenden Jahr wieder europäisch dabeisein würde. Das ist ebenso Vergangenheit wie Magath; und erst in den letzten Wochen entfernen sich die Wölfe peu a peu von den Abstiegsrängen. Das 2:2 gegen Nürnberg zeigte das Problem: man ist am Mittellandkanal nicht imstande, einen Vorsprung zu halten. In Leverkusen wird man in diese Verlegenheit nicht kommen – es wird keinen Vorsprung geben.

Bayer 04 Leverkusen – VfL Wolfsburg Tipp 1

 

Honig ums Maul schmiert derzeit der bekannteste Fleischpraktikant von Rheda-Wiedenbrück dem Trainer der Sportfreunde Königsflau – immerhin haben die sich in der Zwischenzeit etwas gefangen und liegen auf Platz vier, der bekanntlich die Spielberechtigung in der CL-Qualifikation bedeutet. Jens Keller dürfe sich Hoffnungen machen, auch im kommenden Jahr den Übungsleiter in der Bezirkssporthalle Buer zu geben. Am Weserbogen sind solche Diskussionen höchst gewöhnungsbedürftig – allerdings kommen sie mittlerweile auch vor. Zu ernüchtert ist der grün-weiße Anhang ob der Qualität der Angelveranstaltungen im Weser-Aquarium. Ob Thomas Schaaf nächstes Jahr nochmal dort trainieren darf oder nicht, ist derzeit nicht klar. Allein das macht das Spiel spannend.

SV Werder Bremen – FC Schalke 04 Tipp 2

 

20 Punkte Vorsprung vor dem Doppel-Derby- und Double-Verlierer bei sieben noch ausstehenden Spielen – wer Adam Riese aufmerksam gelesen hat, weiß: die Bayern können am Samstag Meister werden. Gewinnen sie, kann Jürgen “Ich bin so toll” Klopp wochenlang Kopfstand am Borsigplatz machen – aber die Schale geht nach München. Die Hürde am Wochenende heißt Eintracht Frankfurt. Das ist nicht ganz so einfach; die Hessen spielen eine tolle Saison und machen es den Münchenern in Frankfurt traditionell schwer. Doch wer Juventus Turin ausschauen lässt wie eine debile Altherren-Mannschaft sollte auch ohne Toni Kroos frohen Mutes nach Hessen fahren.

Eintracht Frankfurt – FC Bayern Tipp 2

 

In Hamburg brennt die Elbe. Physikalisch unmöglich, aber seit dem vergangenen Wochenende weiß man in Norddeutschland: es gibt nichts, was es nicht gibt. Auch ein 2:9 in München. Die Fans sollen demnächst mit einem Grillfest versöhnt werden; sportlich muss man schauen, was diese Klatsche bedeutet. Mit 38 Punkten hat der Liga-Dino sogar noch gute Chancen auf die Europa-League-Qualifikation, aber da gibt es ja die viel zitierte Psyche. In Freiburg ist alles anders. Da ist man glücklich mit Platz Platz sieben, einem Punkt mehr als der HSV. Aber selbst wenn es mit dem Europapokal nichts wird, fließt die Breisach weiter durch Freiburg.

Hamburger SV  – SC Freiburg Tipp 1

 

Ein 2:0 verspielen – dem Glubb ist so etwas jederzeit zuzutrauen. Dass die Mittelfranken aber ein 0:2 aufholen, kommt eher selten vor. Die Art, wie der neunmalige Meister am vergangenen Wochenende in Wolfsburg ins Spiel zurückkam, zeigt eine neue Qualität der Mannschaft von Michael Wiesinger. Es spricht auch für einen bislang am Valznerweiher unbekannten Realitätssinn, dass bei vier Punkten Rückstand aufs europäische Geschäft niemand euphorisch wird. Der Gegner am Sonntag wäre Stand heute in Europa dabei – doch auch in Mainz hat man nicht das Gefühl, dass die Welt zusammenbricht, wenn es nicht klappt. Genau das macht die Rheinhessen so gefährlich.

1. FC Nürnberg – 1. FSV Mainz 05 Tipp X

 

Das 2:0 in Augsburg hat Hannover 96 sehr gut getan – der Abstand nach unten ist wesentlich vergrößert. Der Europapokal ist noch nicht außer Reichweite, allerdings wirken die Roten bei weitem nicht so stabil wie in den vergangenen beiden Jahren. Zumindest können sie die restliche Saison ohne Angst vor Fahrten zu Union Berlin oder dem VfL Bochum antreten. Der VfB dagegen ist noch nicht aller Sorgen ledig, hat aber vergangene Woche die Übermannschaft des 21., 22. und 23. Jahrhunderts am Rande des Platzverweises gehabt. Kampflos werden sich die Schwaben den Niedersachsen nicht ergeben.

Hannover 96 – VfB Stuttgart Tipp X

 

 

Bundesliga-Wetten am 28. Spieltag  (Quoten von Tipico):

Freitag, 05.04.

20:30
TSG 1899 Hoffenheim gegen Fortuna Düsseldorf
TSG 1899 Hoffenheim 2.05
X 3.50
Fortuna Düsseldorf 3.70
Tipp x

Samstag, 06.04.

15:30

Bayer Leverkusen gegen VfL Wolfsburg
Bayer Leverkusen 1.55
X 4.30
VfL Wolfsburg 6.00
Tipp 1

Borussia Dortmund gegen FC Augsburg
Borussia Dortmund 1.35
X 5.30
Augsburg 9.00
Tipp 1

Borussia Mönchengladbach gegen Greuther Fürth
Borussia Mönchengladbach 1.60
X 4.00
Greuther Fürth 6.00
Tipp 1

Eintracht Frankfurt gegen Bayern München
Eintracht Frankfurt 5.50
X 4.20
Bayern München 1.60
Tipp 2

Werder Bremen gegen Schalke 04
Werder Bremen 2.75
X 3.40
Schalke 04 2.55
Tipp 2

18:30

Hamburger SV gegen SC Freiburg
Hamburger SV 2.20
X 3.40
SC Freiburg 3.40
Tipp 1

Sonntag, 07.04.

15:30

1. FC Nürnberg gegen FSV Mainz 05
1. FC Nürnberg 2.40
X 3.40
FSV Mainz 3.00
Tipp x

17:30

Hannover 96 gegen VfB Stuttgart
Hannover 96 2.30
X 3.40
VfB Stuttgart 3.20
Tipp x

(Letzte Woche 4:5)

4. April 2013 / achim - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Wettanbieter News

Am ersten Juli ist in Deutschland der neue Glückspielstaatsvertrag in Kraft getreten. Seither hat sich im Sportwetten Bereich bei einigen online Wettanbietern einiges verändert. Grundlegend findet bei vielen online Sportwetten Anbietern nun einen Versteuerung der Wetteinsätze bzw. der Wettumsätze statt. Dies ist auf die seit dem ersten Juli in Deutschland erhobene Sportwetten Steuer von 5% zurückzuführen. Wer somit in Deutschland Sportwetten über das Internet anbieten möchte, muss 5% der Wetteinsätze seiner Kunden an den deutschen Fiskus abgeben.

In den letzten Monaten zeichnete sich deutlich ab, dass die online Wettanbieter unterschiedlich mit der Umlegung der Steuern in ihrem Sportwetten-Programm umgehen. Einige online Wettbüros berechnen die 5% direkt auf die Wetteinsätze. Sollten Sie z. B. eine Sportwette mit einem Wetteinsatz von 100€ platzieren, werden Ihnen automatisch 5% von diesem Wetteinsatz abgezogen. Sie spielen die Wette aus diesem Grund nur mit 95€. Andere online Wettanbieter ziehen die 5% direkt von Ihren Umsätzen ab. Hierbei wird die Steuer auf Ihre Bruttogewinne berechnet. Die Bruttogewinne errechnen sich aus dem Produkt Ihres Wetteinsatzes und Ihrer gespielten Wettquote. Diese beiden Modelle finden bei vielen online Sportwetten Anbietern ihre Anwendung. Wir wollen Ihnen an dieser Stelle natürlich nicht vorenthalten, dass es auch online Wettbüros gibt, die die Sportwetten Steuer aus der eigenen Tasche bezahlen und somit dem Kunden keine weiteren Kosten auferlegen. Anhand der nachfolgenden Tabellen möchten wir Ihnen kurz die Wettanbieter, die keine Steuern berechnen und die Wettanbieter, die unterschiedliche Steuermodelle verwenden, näher bringen.

Wettanbieter, die KEINE Steuern berechnen
Logo vom Wettanbieter Tipico Tipico €100 Willkommensbonus
Logo vom Wettanbieter Betsson Betsson €75 Willkommensbonus
Logo vom Wettanbieter Betsafe Betsafe €100 Willkommensbonus
Logo vom Wettanbieter Expekt Expekt €77 Willkommensbonus
Logo vom Wettanbieter Ladbrokes Ladbrokes €60 Willkommensbonus
Logo vom Wettanbieter Youwin Youwin €50 Willkommensbonus
Wettanbieter, die Steuern berechnen
Logo vom Wettanbieter Interwetten Interwetten 5% Steuer auf den Brutto-Gewinn
Logo vom Wettanbieter Bet365 Bet365 5% Steuer auf den Brutto-Gewinn
Logo vom Wettanbieter Betclic Betclic 5% Steuer auf den Brutto-Gewinn
Logo vom Wettanbieter Betvictor Betvictor 5% Steuer auf den Brutto-Gewinn
Logo vom Wettanbieter Bwin Bwin 5% Steuer auf den Brutto-Gewinn
Logo vom Wettanbieter Sportingbet Sportingbet 5% Steuer auf Wetteinsätze oder Umsatz
Logo vom Wettanbieter Mybet Mybet 5% Steuer auf die Wetteinsätze
Logo vom Wettanbieter Unibet Unibet 5% Steuer auf den Brutto-Gewinn
Logo vom Wettanbieter Betway Betway 5% Steuer auf den Brutto-Gewinn
Logo vom Wettanbieter Bet at Home Bet at Home 5% Steuer auf die Wetteinsätze

Bitte berücksichtigen Sie, dass es sich bei den Tabellen nur um eine Momentaufnahme handelt. In den nächsten Monaten kann es zu weiteren Veränderungen bei den online Wettanbietern kommen. Die Tabellen beinhalten lediglich den Stand vom 28. März 2013.

31. März 2013 / danny - Kategorie: Wettanbieter News

Deutschland Brasilien 10.08.2011 Torjubel

Deutschland vs. Kasachstan, 26.03.2013 – Anstoß ist um 20.45 im Grundig-Stadion (Nürnberg) – WM Qualifikation Gruppe C 6.Spieltag Vorschau (Endergebnis 4:1)

Die zweite Halbzeit am Freitagabend in Astana erinnerte fast schon ein wenig an die denkwürdigen zweiten 45min aus dem letzten Jahr gegen Schweden. Die Deutschen gingen gleich zu Beginn der Partie wiederum schnell durch Bastian Schweinsteiger (oder Thomas Müller) und Mario Götze mit 2-0 in Führung. Bereits nach dieser frühen Führung nahm die DFB-Elf das Tempo zusehend heraus, so dass das Spiel vor sich hinplätzscherte. In der zweiten Halbzeit wurde es sogar noch extremer. Viel hätte nicht gefehlt, dann wären die unterlegenen Kasachen auf 1-2 herangekommen (Lattenschuss, Glanzparade Neuer). Wäre ein solches Gegentor gefallen, weiß man nicht, wie die teils lethargisch wirkende deutsche Mannschaft in das Spiel zurückgekommen wäre. Glücklicherweise erzielte Thomas Müller kurz später das entscheidene 3-0, das gleichzeitig auch den Endstand bedeutete. Fazit des WM-Qualifikationsspiel am Freitagabend auf dem ungewohnten Kunstrasen: Glanzloser Sieg und eine erneut schwache zweite Halbzeit. Letztendlich zählen zwar nur die drei Punkte, dennoch entfachte diese, fast schon gelangweilte, Leistung einige Diskussionen.

Zum einen wurde natürlich auch nach dem Spiel die “Falsche Neun” heiß diskutiert, wobei die eigentlichen Schwächen einen solchen Systems ohne einen wirklichen Mittelstürmer gegen einen höchstens zweitklassigen Gegner gar nicht wirklich aufgefallen sind. Zum anderen kritisierte DFB-Generalsekretät Wolfang Niersbach die zweitweise rücksichtlose Phase, bei dem man sich über ein Gegentor nicht hätte wundern dürfen. Insgesamt ist es aber Leiden auf extrem hohen Niveau, da Deutschland locker mit 3-0 gewann und die Qualifikationsgruppe C mit 13 Punkten aus 5 Spielen weiterhin souverän anführt. Im Rückspiel am Dienstag in Nürnberg will die Mannschaft von Jogi Löw den eigenen Fans eine bessere Leistung präsentieren und nebenbei auch noch einen weiteren, wichtigen Schritt in Richtung Gruppensieg gehen. Obwohl den Bundestrainer einige Personalsorgen plagen, erwartet uns selbstverständlich auch diesmal das typische Duell “David vs. Goliath”, wobei auch im Rahmen der europäischen WM-Qualfiikation zuletzt einige Überraschungen verbucht werden konnten und auch keinen Halt vor Welt-und Europameister Spanien machte.

 

 

Deutschland

Vor dem Aufeinandertreffen mit den Kasachen in Astana war das Hauptgesprächsthema nicht etwa der Gegner oder die Situation in der Qualifikationsgruppe, sondern fast ausschließlich die Debatte um die “Falsche Neun”. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von der einzigen gelernten Sturmspitze im Kader Mario Gomez erübrigten sich weitere Diskussionen, so dass der Einsatz von Mario Götze als “Falscher Neuner” von Medien und Fans so hingenommen wurde. Nach dem Spiel blieben wirklich wichtige Erkentnisse aus, da der Gegner über weite Strecken der Partie zu überfordert war und deshalb den deutschen Angriff kaum auf den Prüfstein stellen konnte. Trainer Jogi Löw war mit der ungewohnten Systemsetzung dennoch nicht unzufrieden und kündigte an, in den kommenden Spielen dieses variable System weiter perfektionieren zu wollen. Wirklich glanzvoll war die Leistung des Weltranglistenzweiten gegen die Nummer 139 dennoch nicht. Mitte der zweiten Halbzeit hatte man sogar Glück, dass die Kasachen nur die Latte trafen und direkt danach Torwart Manuel Neuer in letzter Sekunde stark rettete. Mit jener Phase kann auch der Bundestrainer nicht zufrieden sein, wobei er dies auch nicht überbewerten wollte. Dass die Erwartungshaltung bei den deutschen Fans und der Presse nach den teils spielerischen Glanzleistungen stark ansteigt, ist ein offenes Geheimnis; dass man die Mannschaft nach einem alles in allem ungefährdeten 3-0 Sieg auf unorthodoxem Platz jedoch öffentlich kritisiert, ist wohl ein bisschen zuviel des Guten. Oder will man wieder eine 4-0 Führung verspielen, wie im letzten Herbst gegen Schweden, wo man in der ersten Halbzeit spielerisch absolut überzeugen konnte?

In der Qualifikationsgruppe C hat der Sieg jedenfalls deutlich weitergeholfen. Mit 13 Punkten aus fünf Spielen liegt man nun schon 5 Punkte vor den Schweden (ein Spiel weniger), die zuhause gegen Irland nicht über ein torloses Remis hinauskamen. Das Ticket für die WM in Brasilien im nächsten Jahr ist in greifbarer Nähe und könnte nach einem erneuten Sieg am Dienstag fast schon gebucht werden. Vor dem Rückspiel in der Nürnberger Grundig-Arena plagen Jogi Löw allerdings große Personalsorgen. Bastian Schweinsteiger (Gelbsperre) und Julian Draxler (leichte Gehirnerschütterung) sind aus dem DFB-Quartier bereits abgereist, so dass man fast schon gewzungen wurde, Spieler nachzunominieren. Etwas überraschend wurde Marcell Jansen vom Hamburger SV (letztes Länderspiel: September 2010) sowie Patrick Hermann von Borussia Mönchengladbach, der noch bei der U21 weilte, in den Kader berufen. Vorher wurde bereits Sven Bender vom Deutschen Meister Borussia Dortmund nachnomiert. Taktisch gesehen wird Jogi Löw am Dienstag aller Voraussicht nach im gewohnten 4-2-3-1 System mit Mario Gomez als einzige Spitze auflaufen. Der Bayern-Stürmer hat seine leichte Oberschenkelverletzung auskuriert und soll nun die “Stürmer-Ehre” in der Nationalelf retten. (UPDATE: Mario Gomez und Benedikt Höwedes sind heute schon abgereist und werden dem Team nicht zur Verfügung stehen) Für Bastian Schweinsteiger wird wohl Ilkay Gündogan auflaufen, der neben Khedira für die Kreativität im Spiel nach vorne sorgen soll. Auf Links wird Marco Reus nach überstandener Gelbsperre in die Startformation zurückkehren und damit Arsenal-Star Lukas Podolski wieder nur auf die Bank verweisen. Ansonsten wird sich personaltechnisch nicht viel ändern, da man das Spiel hundertprozentig ernst nimmt und keineswegs unnötig Punkte liegen lassen möchte.

So könnten sie spielen: Manuel Neuer – Marcel Schmelzer, Jerome Boateng, Per Mertesacker, Phillip Lahm – Sami Khedira, Ilkay Gündogan, Marco Reus , Mesut Özil, Thomas Müller – Mario Götze

Formcheck Deutschland:

  • 22.03.2013 – Sieg @Kasachstan 3-0 (WM-Quali)
  • 06.02.2013 – Sieg @Frankreich 2-1 (Länderspiel)
  • 14.11.2012 – Remis @Holland 0-0 (Länderspiel)
  • 16.10.2012 – Remis vs. Schweden 4-4 (WM-Quali)
  • 12.10.2012 – Sieg @Irland 6-1 (WM-Quali)
  • 11.09.2012 – Sieg @Österreich 2-1 (WM-Quali)
  • 07.09.2012 – Sieg vs. Färoer 3-0 (WM-Quali)

 

 

Kasachstan

Schon im Vorfeld des Qualifikationsspiel am Freitag waren die Hoffnungen der Kasachen auf eine Überraschung gegen die Deutschen nicht wirklich präsent. Dennoch bewies man in den 90min, dass man trotz Weltranglistenplatz 139 nicht zu den ganz Kleinen der WM-Qualifikation gehört. Spielerisch gab es einige gute Passagen, die man so von den europäischen Asiaten aus Kasachstan gar nicht erwartet hätte. Die Stimmung im gut gefüllten Stadion (trotz 24.00 Ortszeit Anstoß) war erstaunlich gut und die Fans waren am Ende auch mit der Leistung ihrer Landsmänner durchaus zufrieden. Durch die Niederlage haben die Kicker vom tschechischen Miroslav Beranek keine Chance mehr auf das Ticket zur Weltmeisterschaft 2014, was für die Entwicklung im kasachischen Fussball auch kein Beinbruch darstellt. Insgesamt befindet man sich deutlich im Aufwind, auch wenn die Ergebnisse selbiges noch nicht rechtfertigen. Nach fünf Spielen hat man erst einen einzigen Punkt auf dem Konto, doch gegen die anderen Mannschaften, mit Ausnahme der Deutschen, ist in Zukunft mit Sicherheit etwas Zählbares zu holen. Das Spiel in Nürnberg können die Kasachen nun absolut befreit und locker angehen. Jeder geht von einer deutlichen Niederlage aus, weshalb der Druck beim Goliath Deutschland liegt. Heinrich Schmidtgal, der bei der SpVgg Greuther Fürth unter Vertrag steht und in Nürnberg fast ein Heimspiel haben wird, zeigte sich im Interview dennoch in guter Stimmung: «Wir wollen in Nürnberg ein vernünftiges Spiel abliefern». Wiederum wird die kompakte Defensive im Vordergrund stehen. Eventuell schafft man es diesmal etwas länger das Unentschieden zu halten, was Beranek schon als Ziel im Hinspiel ausgegeben hatte. Die Nation und der Verband jedenfalls steht weiterhin voll hinter der Nationalmannschaft und das obwohl man vor Beginn dieser Qualifikation sogar die WM-Qualifikation überzogenerweise als Ziel ausgab.

Obwohl man erst einen Punkt in dieser Qualifikation holte, gab es schon die ein oder andere beachtliche Leistung, die leider nicht mit einem Punkt belohnt wurde. Zum Auftakt gegen Irland führte man beispielsweise mit 1-0 bis zur Schlussphase, ehe der EM-Teilnehmer mit zwei späten Toren doch noch gewinnen konnte. Zuhause gegen Österreich überzeugte man durch eine starke Abwehrleistung, die letztlich zu einem leistungsgerechten 0-0 führten. Zusammengefasst sind die Kasachen wahrlich kein Kanonenfutter. Die meisten Niederlagen enden eher knapp, da man durchaus in der Lage ist, defensiv einem Gegner das Leben schwer zu machen. Was jetzt noch beim Großteil der Spieler fehlt, ist die internationale Erfahrung. Mit Ausnahme der beiden Deutschland Legionäre Heinrich Schmidtgal und Konstantin Engel spielen alle Akteure noch in der Heimat, was zum einen der guten Stimmung im Team hilft, zum anderen in gewisser Weise auch ein Nachteil ist. Der tschechische Coach Miroslav Beranek hat nur wenige Gründe, seine Mannschaft groß zu verändern. Eventuell wird er sein Team sogar noch etwas defensiver einstellen, um ausschließlich auf Kontersituationen zu setzen.

So könnten sie spielen: Andrey Sidelnikov – Aleksandr Kirov, Viktor Dmitrenko, Yuri Logvinenko, Mark Gurman (Konstantin Engel) – Kairat Nurdauletov, Valeri Korobkin, Heinrich Schmidtgal, Ulan Konysbaev, Bauyrzhan Dzholchiev – Sergey Ostapenko

Formcheck Kasachstan:

  • 22.03.2013 – Niederlage vs. Deutschland 0-3 (WM-Quali)
  • 06.02.2013 – Sieg @Moldawien 3-1 (Länderspiel)
  • 16.10.2012 – Niederlage @Österreich 0-4 (WM-Quali)
  • 12.10.2012 – Remis vs. Österreich 0-0 (WM-Quali)
  • 11.09.2012 – Niederlage @Schweden 0-2 (WM-Quali)
  • 07.09.2012 – Niederlage vs. Irland 1-2 (WM-Quali)
  • 29.02.2012 – Remis vs. Lettland 0-0 (Länderspiel)

 

Direkter Vergleich – Deutschland vs. Kasachstan:

Bisher gab es das Duell zwischen den Deutschen und Kasachen dreimal. Die ersten beiden Matches gab es im Rahmen der EM-Qualifikation für die Europameisterschaft 2012. Auch damals konnte man auswärts mit 3-0 gewinnen (Klose, Gomez, Podolski). Das Rückspiel in Kaiserslautern gewann man nach zwei Doppelpacks von Miro Klose und Thomas Müller sogar mit 4-0. Bisher hat man deshalb eine makellose Bilanz mit dem starken Torverhältnis von 10-0 Toren.

 

Alle europäischen Fußball-Großmächte im Einsatz
Länderspiele am 26.03.2013 – Analyse auf Wettbasis.com

 

Wettbasis.com Prognose: Wenn die Deutschen am Dienstagabend in Nürnberg zum zweiten Mal binnen weniger Tage auf Kasachstan treffen, erwartet Trainer Löw eine Leistungssteigerung bzw. eine bessere Leistung über die gesamten 90min. Am Freitag konnte man zwar locker, souverän mit 3-0 gewinnen, doch wirklich überzeugen konnte die DFB-Elf dabei nicht. Im Rückspiel kündigte Kasachstan bereits an, noch defensiver und kompakter stehen zu wollen als am Freitagabend. Deutschland ist natürlich der haushohe Favorit in dieser Begegnung, wobei die Kasachen keineswegs Kanonenfutter in dieser Qualifikation darstellen. Im Endeffekt wird Deutschland auch dieses Spiel gewinnen. Man wird eine bessere Leistung an den Tag legen und hat diesmal mit Mario Gomez vermutlich noch mehr Durchschlagskraft im Angriff. Am Ende könnte es wie vor zwei Jahren zu einem 4-0 Heimsieg kommen. Mehr als vier Tore wird die DFB-Elf meiner Meinung nach nicht schießen, da man das Tempo in der zweiten Halbzeit wieder wohl dosieren wird, da am Wochenende bereits wieder ein BL-Spieltag auf dem Programm steht.

Wettquoten Deutschland vs. Kasachstan:

  • Sieg Deutschland –> 1.02 bei Sportingbet
  • Remis –> 31.00 bei Bet365
  • Sieg Kasachstan –> 126.00 bei Bet365

 

WM Qualifikationsspiele - 26.03.2013 - Topspiele

Datum/Zeit Land WM Qualifikationsspiele Anmerkung
26.03./19:30 Türkei - Ungarn 1:1 WM Qualifikation-Gruppe D
26.03./20:15 Dänemark - Bulgarien 1:1 WM Qualifikation-Gruppe B
26.03./20:30 Serbien - Schottland 2:0 WM Qualifikation-Gruppe A
26.03./20:30 Holland - Rumänien 4:0 WM Qualifikation-Gruppe D
26.03./20:45 Deutschland - Kasachstan 4:1 WM Qualifikation-Gruppe C
26.03./20:45 Irland - Österreich 2:2 WM Qualifikation-Gruppe C
26.03./20:45 Wales - Kroatien 1:2 WM Qualifikation-Gruppe A
26.03./21:00 Frankreich - Spanien 0:1 WM Qualifikation-Gruppe I
26.03./21:00 Montenegro - England 1:1 WM Qualifikation-Gruppe H
26.03./21:00 Bolivien - Argentinien 1:1 WM Qualifikation-Südamerika Gruppe

26. März 2013 / marcel - Kategorie: WM

Reus - Khedira (Deutschland)

(Endergebnis 0:3)

Am Freitag, den 22. März 2013, spielt die Deutsche Nationalmannschaft in Kasachstan um drei Punkte für die Qualifikation zur WM-Endrunde in Brasilien 2014. Die beiden Nationalmannschaften treten zunächst am Freitag in Kasachstan gegeneinander an und stehen sich dann am kommenden Dienstag ein weiteres mal im Rückspiel in Deutschland gegenüber. Am Freitag trifft in der Gruppe C der WM-Qualifikation außerdem Österreich auf die Färöer Inseln und Schweden auf Irland. Nach diesem Doppel-Spieltag geht es erst nach der regulären Vereinssaison weiter mit Länderspielen: Anfang Juni treffen sich die Auswahlmannschaften zum letzten Kick vor der Sommerpause. Im Oktober diesen Jahres steht dann spätestens fest, wer mit einem Ticket an den Zuckerhut fährt und wer sich das Spektakel nur als Tourist anschaut.
Das Spiel zwischen Deutschland und Kasachstan wird am Freitag um 19:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit angepfiffen. Die Duelle zwischen Österreich und den Färöer Inseln (Anpfiff um 20:30), sowie Schweden und Irland (Anpfiff um 20:45 Uhr) folgen erst später am Abend.

 

Überzeugt Deutschland diesmal auch spielerisch?

Brasilien vs. Russland – Analyse auf Wettbasis.com

 

Deutschland – Statistik & aktuelle Form

Bis zum Sommer 2014 ist es zwar noch ein gutes Stück, doch an diesem Länderspieltermin kann die Deutsche Nationalmannschaft entscheidend Einfluß nehmen auf die eigene Teilnahme am Turnier in Brasilien. Die beiden Spiele gegen Kasachstan lassen vermuten, dass man mehr versauen als gewinnen kann. Insbesondere mit einem Sieg im Gastspiel am Freitag könnte die Deutsche Nationalmannschaft einen gewissen Druck auf die Schweden im direkten Duell um die Tabellenführung ausüben.
In diese Situation hat sich die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw gekonnt reinmanövriert. Nachdem man im Heimspiel gegen Schweden im Oktober 2012 bereits komfortabel führte (4:0), stellte man nach einer Stunde Spielzeit nicht nur das Fußball-Spielen ein, sondern mixte dem eigenen Auftritt auch noch eine unbegreifliche Unsicherheit hinzu, die schlußendlich dazu führte, dass Schweden innerhalb von einer Viertelstunde in Schlagdistanz kam und in der Nachspielzeit den Ausgleich erzielte (4:4). Nicht wenige sehnten sich in der 2. Halbzeit nach einem dieser Führungspersönlichkeiten, die in solchen Momenten das  Heft in die Hand nehmen und die Mannschaft aus der Gefahr leiten kann. Da diese Rolle seit Michael Ballack unbesetzt geblieben ist und diese Eigenschaft in der Deutschen Nationalmannschaft trotz spielerischer Weiterentwicklung nicht kompensiert werden kann, muss man sich nun für den Rest der Qualifikation mit der direkten Konkurrenz aus Skandinavien vergleichen. Einen zweiten direkten Vergleich wird es erst am letzten Spieltag geben.
Bis zum Heimspiel gegen die Schweden hatte die Mannschaft um Kapitän Philip Lahm die Gruppe C souverän im Griff. Am ersten Spieltag gewann man gegen die Färöer Inseln (3:0). In Österreich gewann man mit viel Glück und hatte im Grunde nur einen Punkt verdient (2:1), doch gegen die stärker eingeschätzten, aber ersatzgeschwächten Iren setzte man auswärts ein Zeichen der Stärke (6:1). Im vierten Spiel kam es dann zum Crash gegen Schweden (4:4). Nun hat die Nationalmannschaft die Chance mit einem Sieg am Freitag und einem weiteren Sieg am Dienstag sechs Punkte gegen Kasachstan einzufahren. Somit wäre die Tabellenführung zumindest bis Juni behauptet.
Personell hat Jogi Löw einige Absagen und Ausfälle zu verkraften. Neben den Langzeitverletzten Miroslav Klose und Holger Badstuber fallen auch die beiden Bender-Brüder sowie Toni Kroos für die beiden Duelle mit Kasachstan aus. Ansonsten hat sich das Trainerteam wieder gegen Kießling und für einen weiteren Mittelfeldspieler entschieden: Draxler und Gündogan sind nominiert, auch Westermann, Adler, Zieler und Podolski stehen im Kader.

 

 

Kasachstan – Statistik & aktuelle Form

Es ist die absolute Ausnahme, dass es ein Spieler aus Kasachstan in Europa schafft erfolgreich Fußball zu spielen. In der Regel spielen die Aktuere in der heimischen Liga und können nur gelegentlich in Qualifikationsrunden für europäische Wettbewerbe im Hintergrund auf sich aufmerksam machen. Im aktuellen Aufgebot der kasachischen Nationalmannschaft bedinden sich allerdings zwei Spieler, die in Deutschland ihr Geld verdienen: Heinrich Schmidtgal und Konstantin Engel sind beide mit doppelter Stadtbürgerschaft ausgestattet und laufen im Trikot von Kasachstan auf. Heinrich Schmidtgal spielt für die Spielvereinigung Greuther Fürth in der 1. Bundesliga, während Konstantin Engel in der 2. Bundesliga für Energie Cottbus kickt.
Kasachstan ist im Allgemeinen im europäischen Durchschnitt fußballerisch unterentwickelt und kann nicht auf die Strukturen oder die Lederball-Begeisterung zurückgreifen, die in vielen Ländern des alten Kontinents zur Grundlage gehören. Flächenmäßig ist Ksachstan das neungrößte Land der Welt und führt in dieser Kategorie die Gruppe C an. Wenn man die Möglichkeiten der Nationalmannschaft also einordnet so hat Kasachstan in dieser WM-Qualifikationsrunde trotz der 17 Millionen Einwohner schon einiges erreicht. Schon am ersten Spieltag machte man mit einer knappen Heimniederlage gegen Irland auf sich aufmerksam. Die Kasachen gingen in Führung und das Abwehrbollwerk hielt bis kuzr vor Schluß. In den letzten Atemzügen der Partie mussten die Vorderasiaten allerdings einen Doppelschlag der Iren hinnehmen und verloren das Auftaktspiel (1:2). Auch am zweiten Spieltag gegen Österreich präsentierte man sich ordentlich. Diesmal konnte man sich sogar mit einem Punkt belohnen. Nach 90 Minuten gelang zwar kein eigenes Tor, allerdings konnten die Österreicher vom eigenen Gehäuse weggehalten werden (0:0). In Österreich verlor man im Oktober deutlich (0:4).
In der letzten Qualifkationsrunde zur Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine verlor man acht von zehn Partien und konnte nur zu Hause gegen Österreich (0:0) und Aserbaidschan (2:1) punkten. Im Februar diesen Jahres absolvierte man ein Freundschaftsspiel gegen die Republik Moldau (3:1)

 

Pflichtsieg oder neuerliche Blamage gegen die Färöer?
Österreich vs. Faröer Inseln – Analyse auf Wettbasis.com

 

Kasachstan vs. Deutschland – Direkter Vergleich

Schon in der Qualifkationsgruppe für die Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine trafen Kasachstan und Deutschland aufeinander. Nach zehn Spielen trennten die beiden Mannschaften 26 Punkte. Beide Aufeinandertreffen gewann die Deutsche Nationalmannschaft. Im Hinspiel in Astana zeigte sich die Deutsche Elf bis zur Pause noch glücklos, konnte dann aber im zweiten Durchgang durch Klose schnell in Führung gehen. Gomez und Podolski machten den Sack zu (3:0). Im Rückspiel in Kaiserslautern eröffnete Klose an alter Wirkuungsstätte früh den Torreigen. Zwei Mal Müller und ein weiteres Tor von Klose sorgten für einen ungefährdeten deutschen Sieg (4:0).

Kasachstan vs. Deutschland – Prognose & Wettbasis-Trend

Alles andere als ein Deutscher Sieg wäre eine Überraschung. Eigentlich ist auch ein knapper Sieg schon eine Überraschung. Doch die Kasachen haben in den Heimspielen gegen Irland und Österreich gezeigt, dass sie sich weiterentwickelt haben und nicht mehr das Kanonenfutter vergangener Tage sind. Ein besonderer Aspekt des Spiels wird der ungewohnte Kunstrasen sein. Trotz allem darf dies die Deutsche Mannschaft nicht daran hindern in Astana wieder in die Spur zu finden und den Druck auf die Schweden zumindest ein wenig zu erhöhen. Nur über gute Ergebnisse kann die Mannschaft von Trainer Joachim Löw das 4:4 in Berlin wett machen. Spielerisch dürften insbesondere die schnellen Angriffsspieler der Deutschen Nationalmannschaft für Chancen sorgen. Schon gegen Irland zeigten die Kasachen große Probleme mit einigen schnellen irischen Außenspielern. Reus, Götze und Co. werden in Astana mit entsprechener Konzentration auftreten müssen, um die sich bietenden Chancen zu verwerten.

Folgende Wettquoten werden für Kasachstan vs. Deutschland angeboten:

Kasachstan: 25,00 @ mybet

Unentschieden: 11,00 @ bet365

 Deutschland: 1,10 @ mybet

WM Qualifikationsspiele - 22.03.2013 - Topspiele

Datum/Zeit Land WM Qualifikationsspiele Anmerkung
22.03./13:45 Israel - Portugal 3:3 WM Qualifikation-Gruppe F
22.03./18:00 Kroatien - Serbien 2:0 WM Qualifikation-Gruppe A
22.03./19:15 Andorra - Türkei 0:2 WM Qualifikation-Gruppe D
22.03./20.30 Österreich - Färöer 6:0 WM Qualifikation-Gruppe C
22.03./20:30 Tschechien - Dänemark 0:3 WM Qualifikation-Gruppe B
22.03./20:30 Ungarn - Rumänien 2:2 WM Qualifikation-Gruppe D
22.03./20:45 Bosnien - Griechenland 3:1 WM Qualifikation-Gruppe G
22.03./20:45 Schweden - Irland 0:0 WM Qualifikation-Gruppe C
22.03./20:45 Mazedonien - Belgien 0:2 WM Qualifikation-Gruppe A
22.03./19:00 Kasachstan - Deutschland 0:3 WM Qualifikation-Gruppe C

22. März 2013 / joe - Kategorie: WM

Achim

Ein Gespenst ging um in München – das Gespenst des Ausscheidens im Achtelfinale der Champions League. Trotz eines komfortablen 3:1-Polsters aus dem Hinspiel mussten die Bayern im Rückspiel gegen Arsenal nochmal zittern und verloren 0:2. Trotzdem – Weiterkommen gesichert, Triple noch möglich. In der Bundesliga ist der Pulsschlag des Rekordmeisters derzeit eher ruhig; darum wurden die beiden vergangenen Spiele auch nur mit einem Tor Unterschied gewonnen. Der Abstand zur flachgelben Konkurrenz ist so groß, dass die Erdkrümmung den Sichtkontakt zwischen den beiden Rivalen verhindert. Über allem schwebt derweil die Frage, ob der noch ungeborene Nachwuchs von William und Kate einmal rechtzeitig eingreifen können wird, um die Engländer einst wieder ins Viertelfinale der Champions League zu bringen. Der 26. Spieltag.

 

Der VfL Wolfsburg war die große Überraschung des 25. Spieltages. Das 5:2 in Freiburg war eine Demonstration schönen Fußballs, den man von den Wölfen so seit der Meisterschaft 2009 nicht mehr gesehen hat. Die Tore von Vierinha und Olic sind heiße Kandidaten auf das Tor des Jahres; wenn die Mannschaft so weiterspielt, wird sie die unteren Tabellenregionen bald verlassen. Ein Sieg gegen Fortuna Düsseldorf wäre da sehr hilfreich. Die Fortunen überraschten am Samstag ebenso – sie hatten die Bayern in der Allianz-Arena am Rande einer Niederlage und führten eine Viertelstunde vor Schluss mit 2:1. Am Ende hieß es 2:3 aus ihrer Sicht; aber auf diese Leistung lässt sich aufbauen.

VfL Wolfsburg – Fortuna Düsseldorf Tipp X

 

20 Punkte Rückstand hat der Double-Verlierer 2013 mittlerweile auf die Bayern. Jürgen “Pöhler” Klopps Seele ist von den vielen Stichen durchbohrt wie ein Schweizer Käse. Die Derby-Niederlage in der Bezirksturnhalle Buer war die Saure Sahne auf dem sowieso nicht wohlgeratenen Kuchen der flachgelben Ligasaison 2012/13. Bleibt als letzte Hoffnung die Champions League, deren Gewinn die Südtribüne ja schon längst beschlossen hat. Dass am Samstag der SC Freiburg seine Visitenkarte im Versicherungspark-West abgibt, dürfte Kevin Großkotz und seine Freunde weniger interessieren – denn die sind ja kein Gegner.

Borussia Dortmund – SC Freiburg Tipp 1

 

Rund lief in den letzten Wochen bei Werder Bremen überhaupt nichts. Doch das 1:1 bei Borussia Mönchengladbach gab der gequälten grünen Seele wieder Hoffnung. Es kann nur noch aufwärts gehen – und in dieser Situation kommt vermutlich der dankbarste Gegner, den die Liga derzeit zu bieten hat – die Spielvereinigung Greuther Fürth. Nach dem 0:3 gegen Hoffenheim spricht man am Ronhof offen von den anstehenden Zweitliga-Planungen. Darauf abgestimmt ist auch der Trainerwechsel zu Frank Kramer, der den Neuaufbau angehen soll. Von den letzten Liga-Spielen erwartet man sich nur noch einen anständigen Abschied aus der Liga. Vermutlich ist da auch eine knappe Niederlage am Weserbogen einkalkuliert.

SV Werder Bremen – SpVgg Greuther Fürth Tipp 1

 

Die Altmeister des Deutschen Fußballs pflegen seit vielen Jahren eine folkloristische Fanfreundschaft. Am Samstag kommt es zum Freundestreffen im Frankenland. Die Sportfreunde Königsflau reisen mit gemischten Gefühlen zur Viertbesten Mannschaft Bayerns – dem Sieg im Derby folgte das ärgerliche, weil selbst verschuldete Aus in der Königsklasse. In der Liga scheint die Mannschaft die Talsohle langsam durchschritten zu haben; die Champions-League-Qualifikation ist auf einmal wieder eine ernsthafte Option. Der Glubb sollte die Knappen da nicht aufhalten.

1. FC Nürnberg – FC Schalke 04 Tipp 2

 

Hoffnung in Hoffenheim – nach dem 3:0 in Fürth beträgt der Abstand der TSG auf den Relegationsplatz nur noch zwei Punkte. Die Leistung war ansprechend; und im Unterschied zum Spiel gegen die Bayern gab es auch drei Punkte. Die nächste Aufgabe wird aber schwer – der FSV Mainz spielt eine ausgesprochen starke Saison; Tuchels Schiri-Schelte hat vergangene Woche auch gefruchtet; die Werkself verließ Rheinhessen als Verlierer. Mainz wirkt stabil und motiviert; die Europa-League ist eine echte Ambition. An der prekären Lage in Hoffenheim wird sich also wenig ändern.

TSG 1899 Hoffenheim – 1. FSV Mainz 05 Tipp 2

 

Der Verlierer des 25. Spieltags kam aus Augsburg – das 1:2 gegen den Glubb war weder eingeplant noch unverdient. Ein echter Rückschlag im Existenzkampf am Lech. Die nächsten Aufgaben werden nicht leichter – am Samstag geht es zum Hamburger Sportverein. Der gewann vergangene Woche beim VfB Stuttgart und liegt aussichtsreich auf Platz 6. Hält die Mannschaft diesen Rang zum Saisonende, geht sie auf Europatournee. Allerdings waren die Hanseaten im Verlauf der Saison öfter eine Wundertüte: man wusste nie so recht, was am Ende rauskam. Darin kann für den FCA eine Chance liegen.

Hamburger SV – FC Augsburg Tipp X

 

Die einzige deutsche Mannschaft, die dem FC Bayern in dieser Saison eine Niederlage beibrachte, ist die Werkself – im Hinspiel gewann sie in München 2:1. Aus bayerischer Sicht schreit das nach Rache; aber die Schreie sind nach dem peinlichen 0:2 gegen Arsenal nicht ganz so laut wie sonst. Auch die letzten Liga-Auftritte waren nicht übermäßig souverän, wurden aber gewonnen. In der Rückrunde haben die Bayern acht von acht Spielen gewonnen. Das weiß man auch unter dem Bayer-Kreuz – entsprechend groß dürfte die Motivation sein, dem Rekordmeister nochmal eins auszuwischen. Aber das lassen die Münchner bekanntermaßen nur sehr ungern mit sich machen.

Bayer 04 Leverkusen – FC Bayern München Tipp 2

 

Tore schießen – das große Ziel des Fußballsports. Dieses Lehrbuch dürfte Armin Veh seinen Frankfurtern in dieser Woche zum auswendig lernen gegeben haben. Seit fünf Spielen haben sie das Tor nicht mehr getroffen und sind auf Platz fünf abgerutscht. Das ist für Eintracht-Verhältnisse immer noch eine hervorragende Platzierung – aber den Negativ-Trend gilt es zu stoppen. Dankbarer weise kommt am Sonntag der VfB Stuttgart in die Otto-Fleck-Schneise – und der torkelt wie ein Betrunkener durch die Liga. Richtig aus dem Quark kommt der Meister von 2007 in dieser Saison nicht – gute Aussichten für Eintracht Frankfurt.

Eintracht Frankfurt – VfB Stuttgart Tipp 1

 

Borussia Mönchengladbach und Hannover 96 konkurrieren um einen Platz in der EuropaLeague. Der Sieger des Sonntagsspiels hat in jedem Fall bessere Karten für die letzten acht Spiele als der Verlierer. Das 1:1 der Gladbacher gegen Werder Bremen am vergangenen Wochenende wirkte dabei um einiges lebhafter als das 0:0 der Hannoveraner gegen Eintracht Frankfurt. An der Leine sorgen Gerüchte für Unruhe, nach denen Mame Diouf im nächsten Jahr in den Versicherungspark West wechseln will – das scheint die Mannschaft zu lähmen. In Gladbach ist an der Gerüchtefront Ruhe. Lucien Favre freut’s – die Mannschaft wird das ausnutzen.

Borussia Mönchengladbach – Hannover 96 Tipp 1

 

 

 

Bundesliga-Wetten am 26. Spieltag (Quoten von Tipico):

Freitag, 15.03.

20:30

VfL Wolfsburg gegen Fortuna Düsseldorf
VfL Wolfsburg 1.85
X 3.60
Fortuna Düsseldorf 4.60
Tipp x

Samstag, 16.03.

15:30

1. FC Nürnberg gegen Schalke 04
1. FC Nürnberg 3.30
X 3.40
Schalke 04 2.25
Tipp 2

1899 Hoffenheim gegen FSV Mainz 05
1899 Hoffenheim 2.60
X 3.40
FSV Mainz 05 2.80
Tipp 2

Borussia Dortmund gegen SC Freiburg
Borussia Dortmund 1.37
X 5.30
SC Freiburg 8.00
Tipp 1

Hamburger SV gegen FC Augsburg
Hamburger SV 1.90
X 3.60
FC Augsburg 4.20
Tipp x

Werder Bremen gegen Greuther Fürth
Werder Bremen 1.50
X 4.50
Greuther Fürth 6.50
Tipp 1

18:30

Bayer Leverkusen gegen Bayern München
Bayer Leverkusen 5.00
X 3.70
Bayern München 1.75
Tipp 2

Sonntag, 17.03.

15:30

Eintracht Frankfurt gegen VfB Stuttgart
Eintracht Frankfurt 2.10
X 3.40
VfB Stuttgart 3.70
Tipp 1

17:30

Borussia Mönchengladbach gegen Hannover 96
Borussia Mönchengladbach 2.00
X 3.40
Hannover 96 4.00
Tipp 1

(Letzte Woche 2:7)

14. März 2013 / achim - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Wettanbieter News

Seit dem ersten Juli ist in Deutschland der neue Glücksspielstaatsvertrag in Kraft getreten. Ab sofort unterliegen Sportwetten einer Steuerpflicht. 5% der Wetteinsätze der deutschen Kunden werden jetzt an den deutschen Fiskus abgegeben.

 

Der neue Glücksspielstaatsvertrag sorgt bereits zum jetzigen Zeitpunkt für Aufsehen. Viele Experten sprechen von einer Benachteiligung der privaten Wettanbieter und gehen nicht davon aus, dass dieser Vertrag vor dem Europäischen Gerichtshof bestehen kann. Die entscheidende Frage ist jedoch, wie die zahlreichen online Sportwetten Anbieter auf den Glücksspielstaatsvertrag reagieren werden. Wird es zu Klagen kommen oder nehmen sie die neuen Bedingungen an? Zum jetzigen Zeitpunkt kann noch keine wirkliche Aussage über die Entwicklung getroffen werden.

 

Sicher kann über den Glücksspielstaatsvertrag diskutiert werden aber eines ist Fakt, die 5% Sportwetten Steuer müssen die online Wettanbieter ab dem ersten Juli, insofern man legal Sportwetten anbieten möchte, an den deutschen Staat zahlen. Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Modellen, wie die 5% Sportwettensteuer entrichtet werden. Einige berechnen die Steuern direkt auf die Wetteinsätze. Ihnen werden somit 5% von den Wetteinsätzen abgezogen. Andere wiederum setzten die 5% auf Ihre Gewinne um. Es gibt aber auch online Wettanbieter, die zur Freude der Kunden, die Steuern aus der eigenen Tasche bezahlen. Einige wenige online Wettbüros, wie William Hill oder PaddyPower, zogen sich jedoch bereits komplett vom deutschen Sportwetten Markt zurück. Nachfolgend stellen wir Ihnen eine Übersicht bereit, welche Wettanbieter die 5% Sportwettensteuer bereits eingeführt haben und wo Sie noch ohne steuerliche Belastung wetten können.

 

Wettanbieter, die KEINE Steuern berechnen
Logo vom Wettanbieter Tipico Tipico €100 Willkommensbonus
Logo vom Wettanbieter Betsson Betsson €75 Willkommensbonus
Logo vom Wettanbieter Betsafe Betsafe €100 Willkommensbonus
Logo vom Wettanbieter Expekt Expekt €77 Willkommensbonus
Logo vom Wettanbieter Ladbrokes Ladbrokes €60 Willkommensbonus
Logo vom Wettanbieter Youwin Youwin €50 Willkommensbonus
Wettanbieter, die Steuern berechnen
Logo vom Wettanbieter Interwetten Interwetten 5% Steuer auf den Brutto-Gewinn
Logo vom Wettanbieter Bet365 Bet365 5% Steuer auf den Brutto-Gewinn
Logo vom Wettanbieter Betclic Betclic 5% Steuer auf den Brutto-Gewinn
Logo vom Wettanbieter Betvictor Betvictor 5% Steuer auf den Brutto-Gewinn
Logo vom Wettanbieter Bwin Bwin 5% Steuer auf den Brutto-Gewinn
Logo vom Wettanbieter Sportingbet Sportingbet 5% Steuer auf Wetteinsätze oder Umsatz
Logo vom Wettanbieter Mybet Mybet 5% Steuer auf die Wetteinsätze
Logo vom Wettanbieter Unibet Unibet 5% Steuer auf den Brutto-Gewinn
Logo vom Wettanbieter Betway Betway 5% Steuer auf den Brutto-Gewinn
Logo vom Wettanbieter Bet at Home Bet at Home 5% Steuer auf die Wetteinsätze

Bei den beiden Tabellen handelt es sich nur um den vorläufigen Stand vom 28.03.2013. Es kann gut möglich sein, dass es zu Veränderungen bei den jeweiligen online Wettanbietern kommt. Die Wettbasis wird Sie in jedem Fall auf dem Laufenden halten.

10. März 2013 / danny - Kategorie: Wettanbieter News

Dennis Endras (Deutschland)

Deutschland – Österreich , 10.02.2013, Anfangsbully: 15 Uhr – Eishockey Olympia Qualifikation (Endergebnis 3:2 n.V.)

Es wird das große Finale eines kleinen, aber so bedeutenden Turniers sein. Der Gewinner der Partie zwischen Deutschland und Österreich qualifiziert sich für die olympischen Spiele 2014 in Sotschi. Und: Österreich hat die bessere Ausgangssituation. Die Mannschaft von Coach Manny Viveiros konnte bislang beide Partien erwartungsgemäß gewinnen. Zwar tat man sich im Auftakt gegen Italien lange schwer. Doch am Ende steht man mit zwei Punkten mehr da als der Favorit. Deutschland kassierte nach dem gelungenen Auftakt gegen den krassen Außenseiter Holland eine Niederlage gegen Italien in der Verlängerung.

 

Punktejagd im Nachbar-Duell: Hier geht es zum WM Spiel am 8.5.2013:
Österreich vs. Deutschland – Eishockey Analyse auf Wettbasis.com

 

Gleich bedeutend ist dies damit, dass Österreich ein Punkt genügen würde, um das Ticket für Olympia zu lösen. Geht das Spiel also in die Verlängerung, ist das Ende unbedeutend. Deutschland steht damit vor einer Weiche, die zukunftsweisend ist. Noch nie musste das DEB-Team sportlich gesehen die olympischen Spiele abhaken. Alles oder nichts heißt es somit am kommenden Sonntag, den 10. Februar, wenn Deutschland im Duell gegen Österreich um den ersten Rang kämpft. Sport1 überträgt die Partie aus Bietigheim-Bissingen live ab 15 Uhr.

 

 

Deutschland – Statistik & aktuelle Form

Pat Cortina und seine deutsche Auswahl haben noch alles selbst in der Hand. Ein Sieg gegen Österreich am Sonntag nach 60 Minuten würde die Qualifikation perfekt machen. Doch der Druck hat sich mit einem Male deutlich erhöht. Wohl keiner hat erwartet, dass Italien ein Stolperstein für das DEB-Team sein könne. Zwar war man allgemein gesehen, die Mannschaft, die sich mehr Chancen erspielen konnte. Doch der deutsche Defensiv-Verbund leistete sich regelmäßig Patzer, die Schlussmann Dennis Endras parieren musste. Nach elf Minuten war der Rückstand perfekt, aber Jerome Flaake konnte per Handgelenkschuss drei Minuten später wieder egalisieren. In der Folgezeit dreht das deutsche Team auf, sodass Italiens Trainer gar nach 30 Minuten eine Auszeit beantragte. Italiens Kampf wurde belohnt. Bis zum Ende der regulären Spielzeit rackerten die Azurri mit allen Kräften gegen die drohende Niederlagen und nutzten in der Verlängerung eine Überzahl-Situation eiskalt aus.

Constantin Braun wies die Kritik nach dem Spiel gleich von der Mannschaft: “Es war doch von Anfang an klar, dass wir am Sonntag ein Endspiel gegen Österreich haben werden. Daran ändert sich auch jetzt nichts, die Ausgangsposition ist unverändert.” Betrachtet man die nackten Zahlen, so kann man gar nichts dagegen sagen. Auch im Match gegen Italien war Deutschland statistisch gesehen klar besser. Auch Pat Cortina war über weite Strecken mit seinem Team zufrieden und hofft nun auf ein glückliches Ende: “Wir haben verloren, aber die Performance war gut und der Aufwand des Teams groß. Und wenn man hart arbeitet und mit viel Aufwand spielt, wird man belohnt. Hoffentlich schon am Sonntag…”

Wer am Sonntag im Tor stehen wird, entscheidet Coach Cortina kurzfristig. Nachdem Pätzold gegen die Niederlande und Endras gegen Italien den Vorzug erhalten haben und beide gute Leistungen zeigten, wird es wohl eher eine Bauchentscheidung des Bundestrainers sein. Für den Deutschen Eishockey Bund würde eine Niederlage gegen die Nachbarn nicht nur eine sportliche Misere bedeuten. Finanziell wird die Teilnahme an Olympia gut gewürdigt. Eine Streichung von Fördergeldern würde auch die Nachwuchsarbeit des Verbandes treffen. Das Derby gegen Österreich wird also wegweisend sein.

Bisherige Ergebnisse
Deutschland – Italien 1:2 n.V.
Deutschland – Holland 5:1

 

Österreich – Statistik & aktuelle Form

Nach dem knappen Auftaktsieg gegen Italien (2:1) konnte das ÖEHV-Team am Freitag gegen die Niederlande einen klaren Sieg einfahren. Mit dem 6:1 steht Österreich nun nach zwei Siegen in zwei Spielen an der Tabellenspitze und kann nur noch im direkten Duell am Sonntag von den Deutschen überholt werden. Ein einziger Punkt trennt Österreich derzeit vom großen Coup. Das erhoffte Finalspiel am Sonntag ist erreicht. Manny Viveiros Mannschaft zeigte gegen die Niederlande eine aggressive zielorientierte Einstellung und lag nach zehn Minuten bereits mit 3:0 vorn. Thomas Koch, Michael Raffl und Thomas Raffl sorgten für die Treffer, die Österreich auf die Siegerstraße brachte. Mit 5:0 gewann man den ersten Spielabschnitt und entschied damit das Spiel vorzeitig.

Für Österreich wäre ein Erfolg über Deutschland großartig. Schließlich war man bei den letzten beiden olympischen Spielen nur Zuschauer. Zuletzt nahm man 2002 in Salt Lake City teil und wurde am Ende 12. Nach dem Aufstieg im letzten Jahr aus der B-Gruppe wird Österreich in diesem Jahr auch bei der Weltmeisterschaft wieder auf Top-Niveau spielen. Das ÖEHV-Team gilt als Fahrstuhlmannschaft im internationalen Eishockey, will nun aber das Ticket für Olympia lösen und die deutsche Mannschaft in die Krise stürzen.

Bisherige Ergebnisse
Österreich – Holland 6:1
Österreich – Italien 2:1

 

Direkter Vergleich Deutschland vs. Österreich

Die letzten drei Vergleiche zwischen den beiden Nationen gingen allesamt an das deutsche Team. Zum letzten Mal kreuzten die Nationalmannschaften im September 2012 die Schläger, als man das 100-jährige Jubiläum des Österreichischen Eishockey- Verbandes feiert. Da setzte sich das deutsche Team mit 4:3 durch. Der letzte Sieg des ÖEHV-Teams gelang bei der A-WM 2009 in der Schweiz, als man Deutschland mit 1:0 besiegen konnte.

 

Deutschland vs. Österreich : Prognose & Wettbasis-Trend

Die deutschen Frauen haben es bereits vorgemacht. Beim Qualifikationsturnier in Weiden in der Oberpfalz qualifizierten sich die Damen für Sotschi 2014 und setzten sich dabei gegen Tschechien und China durch. In den Qualifikationsrunden der Männer steht bereits Slowenien als Olympia-Teilnehmer fest. Mit Siegen über Weißrussland und Gastgeber Dänemark konnte sich Slowenien mit insgesamt sieben Deutschland-Legionäre durchsetzen. Für Deutschland und Österreich ist derweil noch alles möglich. Das ÖEHV-Team konnte bislang beide Spiele gewinnen und hat damit die etwas besseren Chancen auf die Qualifikation. Kann Deutschland sein Können abrufen, dann sollte nichts anbrennen. Doch die bisherigen Begegnungen haben bewiesen, dass Deutschland gerade in der Abwehr fehleranfällig ist. Ob Pat Cortina dies innerhalb von zwei Tagen abstellen kann, bleibt fraglich. Gut möglich also, dass Österreich die große Überraschung schafft und 2014 nach Sotschi fliegt. Folgende Wett Quoten werden für das Match Deutschland vs. Österreich angeboten:

Sieg Deutschland: 1,70 @Interwetten
Unentschieden: 5,00 @Bwin
Sieg Österreich: 4,40 @Bwin

 

9. Februar 2013 / frank - Kategorie: Eishockey









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