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Deutscher Meister


Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Deutscher Meister und Sportwetten im Allgemeinen.


Am Samstag, den 23. April 2011, spielen im Borussia Park Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund gegeneinander. Ein denkbar ungleiches Duell: Dortmund führt die Tabelle von oben an - Mönchengladbach steht auf den letzten Tabellenplatz.
Der 31. Spieltag der 1. Bundesliga kann in Deutschland für die endgültige Endscheidung in der Meisterfrage führen und auch im Abstiegskampf die Vorzeichen in eine klare Richtung stellen.
Schiedsrichter der Partie am Niederrhein wird Wolfgang Stark sein. Anpfiff der Begegnung ist um 18:30 Uhr.

Borussia Mönchengladbach:
Nachdem Borussia Mönchengladbach in den letzten Wochen mehrfach die "letzte Chance" vergeben hatte, steht die Mannschaft von Lucien Favre an diesem Spieltag endgültig mit dem Rücken zur Wand. Der Abgrund Zweitklassigkeit naht. Denn wenn gegen Borussia Dortmund nicht gewonnen wird, ist auch die letzte Chance vertan. Die Heimniederlage gegen den 1. FC Kasierslautern war im Grunde die erste "letzte Chance" (0:1). Mitte März hatte man gegen die abstiegsbedrohten Roten Teufel die Chance ganz nahe an die rettenden Plätze ranzukommen. Mittlerweile steht man drei Punkte hinter dem VfL Wolfsburg und dem FC St. Pauli. Die vollständige Rettung wird nur noch über den Umweg Relegation möglich sein. Das Unentschieden zwischen den beiden Konkurrenten am letzten Spieltag ermöglicht es der Borussia noch einmal hoffen zu dürfen. Ein Heimsieg gegen Borussia Dortmund ist mit Sicherheit die einzige Möglichkeit angreifen zu können. In Hannover, gegen Freiburg und in Hamburg warten die letzten Aufgaben der Saison auf Borussia Mönchengladbach.
In den letzten Wochen hatte man in München bei den Bayern durchaus überzeugen können (0:1) und sich im Folgenden zu Hause gegen den 1. FC Köln dafür belohnt (5:1). Mit zwei Derbysiegen in dieser Saison und einem hochwertigen Torverhältnis (9:1) konnte man zumindest den eigenen Fans ein wenig Genugtuung bieten. Am letzten Spieltag musste man im Freitagsspiel einen sehr späten Gegentreffer verdauen. In Mainz verlor man in der Schlußphase duch ein Tor von Andre Schürle (0:1). Die Presse war sich danach einig, dass tapfere Gladbacher einen Punkt verdient gehabt hätten.
Im Spiel gegen den BVB wird es vollkommen egal sein, wer was verdient hat, für Mönchengladbach zählt mehr als je zuvor in dieser Saison nur der Sieg. Wenn es gelingt gegen Dortmund zu gewinnen und mit etwas Glück auf die Konkurrenz aufzuschließen, wird man in den letzten drei Spielen einen letzten Schub spüren können.
Personell ist der Ausfall von Maik Hanke (Gelb-Rote Karte in Mainz) im Sturmzentrum in Fankreisen nicht als Ausfall zu betrachten. Die Torgefahr am Niederrhein hat nicht viel mit Hanke zu tun – nun gibt es Chancen für Andere.

Borussia Dortmund:
Am 31. Spieltag kann Borussia Dortmund die Meisterschaft in trockene Tücher bringen. Besonders feucht sind diese sowieso nicht mehr, aber etwas Mühe braucht es noch, um die Schale ins Ruhrgebiet zu hieven. Das Szenario ist denkbar einfach: Borussia Dortmund hat momentan 69 Punkte. Bayer Leverkusen (leider nicht zeitgleich zu Hause gegen Hoffenheim) kann mit vier Siegen in dieser Saison noch maximal auf 73 Punkte kommen. Wenn Leverkusen zu Hause Unentschieden spielt veringert sich das Maximum der Werkself auf 71 Punkte. Sollte Dortmund (momentan 69 Punkte) gleichzeitig gewinnen, wäre die Schale Schwarz-Gelb. Dortmund muss gewinnen um vorzeitig Meister zu sein. Das gelingt aber nur, wenn Leverkusen nicht gewinnt. In allen anderen Konstellationen ist rein rechnerisch noch alles möglich.
Die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp wird sich darüber im Klaren sein, dass der Gegner um das nackte Überleben kämpft. Demensprechend kampfbetont muss auch die Borussia aus Dortmund das Spiel angehen. Selbstverständlich ist das nicht: Dortmund verspielte schon vor zwei Jahren im Borussia-Park gegen Borussia Mönchengladbach die Möglichkeit international für Furore zu sorgen. Damals überholte der HSV in letzter Minute. In diesem entscheidenen Spiel spielte Dortmund viel zu zaghaft.
In diesem Jahr gibt es allerdings praktisch keine Drucksituation für den BVB. Die Zeit spielt für Dortmund und auch ein Unentschieden bringt die Dortmunder faktisch näher an den Titel heran.
Die letzten Spiele der Dortmunder boten immer einen hohen Unterhaltungswert. Zu Hause gegen Mainz musste man sich gegen einen ebenbürtigen Gegner spät mit dem Punkt zufrieden geben (1:1). Im Heimspiel gegen Hannover war man lange die schlechtere Mannschaft und drehte erst nach dem Gegentor auf (4:1). In Hamburg hatten die Hanseaten, trotz weniger Möglichkeiten, durchaus mehr vom Spiel, erst in der Schlußoffensive gelang Dortmund der Ausgleichstreffer (1:1). Gegen Freiburg spielte der BVB von vorneweg eine solide Partie und konnte sich früh auf der Führung ausruhen (3:0).
Personell wiegt der Ausfall von Mittelfeldmann Nuri Sahin schwer, obgleich man fast schon zynisch von einem guten Zeitpunkt für eine Verletztung sprechen könnte, da im Sommer kein Turnier ansteht und die Bundesliga für Dortmund auch schon sehr komfortabel aussieht. Da Kagawa noch nicht einsatzbereit ist, bleibt ein Loch im Mtittelfeld. Da Silva wird dieses vermutlich stopfen müssen.

Fazit:
Borussia Dortmund steht kurz vor dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft. Da Leverkusen vorher spielt, wird die Mannschaft schon wissen, ob sie alles klar machen kann oder ob es noch eine Woche aufgeschoben wird. Borussia Mönchengladbach wird auf ein Sicherheitsgefühl bei Dortmund hoffen und die letzte Chance in der Liga zu bleiben beim Schopf packen. Die Mannschaftsstärken werden vermutlich weniger Einfluß als die Psyche beider Mannschaften haben.

Wett-Quoten Mönchengladbach vs. Dortmund:
Borussia Mönchengladbach: 5,85 @ unibet
Unentschieden: 4,33 @ victorchandler
Borussia Dortmund: 1,62 @ victorchandler

21. April 2011 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Der erste Spieltag nach der Winterpause ist vorbei und er hat es wieder geschafft uns zu überrumpeln. Die Bundesliga zeigt in dieser Saison mehr als gewöhnlich, dass es eben doch wichtig, jedes Spiel zu spielen und die Punkte nicht nach Tendenzen im Vorhinein zu verteilen. Es gab folglich genug Gesprächsstoff in meinem Gespräch mit Guido:

"Habe selten so wenig Mitleid für einen Menschen in einer unglücklichen Situation gehabt, wie in diesem Fall! Dafür musste ich mehr als Schmunzeln als ich es gelesen hatte." Guidos Grinsen konnte ich durch mein Mobiltelefon spüren. Man muss wissen, dass wir beide keine sonderlich großen Anhänger von dem Projekt Hoffenheim sind. Wir sind uns einig, dass sich der Fußball in erheblichem Maße kommerzialisiert hat in den letzten 15 Jahren – aber ein reines Fußballgeschäft wie die TSG Hoffenheim zu unterstützen, liegt uns fern. Um es auf den Punkt zu bringen: Die Symphatien für diesen Verein halten sich stark in Grenzen. Umso amüsanter war es für uns mitzuerleben, wie sich Demba Ba erst äußerst unloyal aus seinem eigenen Verein rausekelte und jetzt zusehen musste, wie sein Vorhaben vor die Wand fuhr. Der Reihe nach: Demba Ba äußert Wechselabsichten – Hoffenheim ist nicht angetan, was verständlich ist, zumal man mit Carlos Eduardo und Luiz Gustavo vor der Saison und in der Winterpause schon zwei Leistungsträger verloren hat. Demba Ba mosert in der Folge weiter und verweigert sich dann dem offiziellen Traingslager – Hoffenheim droht mit einem halben Jahr Tribüne. Nach angeblichem Interesse von West Ham United einigt sich Hoffenheim schließlich mit Stoke City über ca. 7 Millionen Euro Ablöse.Demba Ba fliegt nach England und fällt beim üblichen Medizincheck durch – nicht gesund!. Ende vom Lied: Ohne grünes Licht von den Ärzten wird Demba Ba keinen Verein finden, das bedeutete ein halbes Jahr Tribüne bei Hoffenheim. Unterm Strich: Keine Einsätze für Demba Ba – kein Geld für Hoffenheim.
"Wie kann man denn, den Mund so voll nehmen, sich praktisch aus dem eigenen Vertrag – mit mehr als unlauteren Mitteln – quatschen und dann bei einem simplen absolut vorhersehbaren Medizincheck so dermaßen auf die Nase fallen", fragte ich, wohl wissen, dass es keine Antwort geben würde.
"Fast tut mir Hoffenheim etwas Leid, sie haben den Spieler aus dem Nichts geholt, ihn groß gemacht und dann sowas.", waren Guidos letzte Worte. "Und das soll schon was heißen!", sagte ich und wir wechselten das Thema.

Friedlicher geht es im Kader von Jürgen Klopp zu. Am 18. Spieltag – also an diesem Wochenende – gelang es Borussia Dortmund das Rennen um die Deutsche Meisterschaft mehr oder weniger zu beenden. In ganz Deutschland wartete man auf eine Niederlage des BVB in Leverkusen und auf einen Sieg der Bayern in Wolfsburg, womit der Abstand wieder einstellig gewesen wäre und sich Leverkusen und München als echte Konkurrenten im Kampf um die Deutsche Meisterschaft hätten etablieren können.
"Ein starkes Stück, so aus einer Winterpause zu kommen, in der jeder versucht hat, die Bundesliga irgendwie spannend zu reden und irgendwelche Szenarien zum Sturz der Dortmunder beschrieben hat", sagte Guido, der ohnehin schon recht früh in der Saison von Borussia Dortmund überzeugt gewesen ist. "In der ersten Halbzeit hatte man noch das Gefühl beide Mannschaften könnten die berühmten Nadelstiche setzen, doch in der zweiten Halbzeit sah das anders aus. Ich bin überwältigt. Einen kleinen Zwischenspurt, und das Spiel und damit auch die Meisterschale sind eingetütet.", fügte Guido hinzu. "Ich kann mich dir nur anschließen, erste Hälfte ausgeglichen, zweite Halbzeit nach fünf Minuten zu Ende", resümierte ich.

"Er hat es wieder getan", schrie Guido.
"Ich habe es gesehen, er hat es getan", antwortete ich und fuhr fort: "Ich glaube es gibt keinen Akteur, der noch weiter von dem Begriff "bundesligatauglich" entfernt ist, als dieser Mann."
"Ich bin mir sogar sicher!", schrie Guido erneut. Nicht das Guido Anhänger des 1. FC Nürnbergs sei, nein, das nicht, aber es wurmte ihn extrem, dass es diesem Mann immer noch erlaubt ist, in der Bundesliga zu pfeifen. "Und befördert wurde er vor ein paar Jahren auch noch", gab Guido an, wobei er sich im Ton wieder etwas beruhigt hatte, "hat eigentlich jemals die bessere Mannschaft gewonnen, wenn er die Finger im Spiel hatte?"
"Die Pfeife im Spiel", verbesserte ich und antwortete auf Guidos Frage: "Nein, ich kann mich nicht erinnern. Der lost immer – vor jedem Spiel."
"Er lost? Meinst du? Ich denke, er macht das spontan. Anders kann ich mir seine Entscheidungen wirklich nicht erklären."
"Immer das Gleiche mit ihm!", seufzte ich.
"Wenn er wüsste, wie vielen Volksgruppen durch seinen gezwungenen Erfolg - denn sein Erfolg wird in jedem Stadion als vom DFB gepusht, als Integrationssymbol, etc, empfunden – ein schlechtes Image anhaftet. Peinlich."
"Was soll ich dazu sagen? Er wird überall als "Quotenschiri" bezeichnet. Das richtet sich vermutlich noch nicht mal gegen seine Person, weil er es scheinbar nicht besser kann, sondern vielmehr gegen den Verband, der nicht erkennt, was Babak Rafati für eine Pfeife ist."

Bei Guidos Guide geht es jeden Dienstag um den letzten Bundesliga-Spieltag, den internationalen Fußball, sowie um aktuelle Stammtischthemen, die sich mit dem Lederball beschäftigen. Und natürlich Guidos Meinung.

18. Januar 2011 / joe - Kategorie: Fussball-News

… jedenfalls sieht das der Buchmacher MyBet.com so und zahlte bereits vorab die Langzeit-Wetten auf den deutschen Meister 2010/2011 aus. Na, kennen wir diese vorgehensweise nicht bereits?

Richtig, der Online-Buchmacher Expekt.com hatte schon im Jahre 2009 nach bereits 20 Spieltagen in der Primera Division ebenfalls alle Wetten auf Barcelona als Meister ausgezahlt, da diese 12 Punkte Vorsprung in der Tabelle herausspielen konnten. 

Für Expekt hatte sich diese Maßnahme 2009 durchaus ausgezahlt gehabt, da die Berichterstattung in verschiedensten Medien hoch war und dies ohne Gelder für Marketing ausgeben zu müssen. Die ausgezahlten Summen für die vorzeitige Auswertung sollten sich im Rahmen gehalten haben. 

MyBet versucht diese Taktik nun erneut auch für sich zu nutzen, jedoch war der Medienrummel bisher doch eher mäßig. Immerhin können sich die Tipper teilweise auf Quoten von bis zu 31.00 freuen. Zuletzt war die Quote allerdings teilweise bis unter 1.31 gefallen. MyBet hat nach eigenen Angaben bereits mehrere Tausend Euro ausgezahlt.

Im Angesichts dessen, dass der BVB doch recht sicher den Abstand halten kann und eine Meisterschaft immer wahrscheinlicher wird, wären auch Verluste für MyBet durch Wetten mit hohen Einsätzen auf Quoten von 1.30 höher als bei der vorzeitigen Auszahlung. Somit ist die vorzeitige Auszahlung so oder so wirtschaftlich gesehen für MyBet eine positive Maßnahme. Wenn dabei noch kostenlose Berichterstattung erfolgt, kann dies natürlich nur Recht sein.

16. Januar 2011 / fabian - Kategorie: Wettanbieter-News

Die Bundesliga geht weiter ihre eigenen Wege. Zwar beteuern die Spitzenfunktionäre wie beispielsweise Dieter Honeß immer noch, dass "am Ende der Hinrunde wieder die üblichen Bekannten an der Spitze stehen", jedoch mag man das kaum glauben.
Wenn man sich die Tabelle so ansieht, dann möchte man am liebsten gar keiner Prognose mehr Glauben schenken, denn was die Bundesliga mit ihren Fans an den ersten sechs Spieltagen gemacht hat, mag den einen erfreut und den anderen betrübt haben, aber überrascht (!) hat es alle.
Ich möchte gar nicht darüber nachdenken, wie hoch die Quoten vor zwei Monaten dafür war, dass Mainz nach dem 6. Spieltag die beste Mannschaft Europas ist – betrachtet man lediglich die Spitzenligen. Als einzige ungeschlagene Truppe der europäischen Topligen grüßt Mainz nicht nur vom Platz an der Sonne in der Bundesliga, sondern auch vom Thron Europas.

"Dieses Funkeln in van Bommels Augen, als er nach dem Spiel zugeben musste, dass er die Mainzer 18 Punkte gerne hätte, hat mir ein Schmunzeln übers Gesicht gejagt", Guido war sichtlich amüsiert über die bayrische Talfahrt. "Aber am Ende werden die Bayern sowieso wieder Meister.
"Warum um alles in der Welt haben eigentlich alle solche Angst vor den Bayern?", fragte ich Guido."Na, die sind halt Rekordmeister."
"Rekordmeister, nun gut, aber es zählt nun mal nicht die Historie, sondern einzig und allein die Leistung in der aktuellen Saison.", erwiderte ich. "Stimmt schon, die fangen sich doch wieder."
"Die Bayern stehen zehn Punkte hinter Platz 1, haben sieben Punkte Rückkstand auf die Führungsgruppe. Es braucht mindestens vier Spiele, die Bayern alle gewinnt, und bei denen Mainz nicht gewinnen darf, um die Münchener zurück an die Spitze zu bringen." "Ich weiß, was du meinst," Guido gab mir Recht, "aber wer das beste Spielermaterial hat, steht am langfrisitg oben"
"Okay die Bayern haben dei besten Kader, aber dieser Kader steht momentan nicht zur Verfügung." Ich ließ nicht locker. Guido verteidigte sich: "Die finden ihre Form bald wieder, dafür haben die zuviel Klasse, guck dir die Offensive an"
"Wenn ich mir die angucke, dann sehe ich, dass die Besten verletzt sind. Kein Ribery für einige Wochen, und kein Robben in der ganzen Hinrunde." "Bisher haben die Bayern sich noch immer gefangen, und bisher waren sie am Ende immer dabei."

Das war genau das Argument, welches ich am Ende so einer Diskussion schon häufiger gehört habe. Scheinbar haben alle Angst vor den Bayern. Doch warum? In meinen Augen liegt das an einem Kindheitstrauma. Da die Münchener in der Jugendzeit eines Jeden mehrfach Meister geworden sind, erinnert man sich im Hinterkopf häufig an bayrische Erfolge. Doch in dieser Saison kann sich das ändern. Es dauert schließlich noch bis die Bayern wieder personell Fuß fassen. Wenn das ein oder andere Team dann vorne schon einen Vorsprung herausgespielt hat, dann ist alles möglich.

Bei so viel Diskussion um die Bayern, fiel beinahe unter den Tisch, dass Guido für das Spiel Schalke gegen Stuttgart am achten Spieltag Sitzplatzkarten angeboten bekam. Er schlug aus.

"Das ist Not gegen Elend. Die haben zu diesem Zeitpunkt beide weniger Punkte als Spiele."

Zumindest haben beide momentan mehr Tore geschossen als der Deutsche Meister.

Jeden Dienstag geht es um den letzten Bundesliga-Spieltag, den internationalen Fußball, sowie um aktuelle Stammtischthemen, die sich mit dem Lederball beschäftigen. Und natürlich Guidos Meinung.

28. September 2010 / joe - Kategorie: Fussball-News

Am Freitag, den 27. August 2010, eröffnen der 1. FC Kaiserslautern und der FC Bayern München den zweiten Spieltag der neuen Bundesligasaison. Besonders in so einer frühen Phase der Saison geht das Spiel als Klassiker. Die ersten Gedanken, die einem in den Sinn kommen, wenn man über diese Begegnung nachdenkt, beziehen sich vermutlich alle auf die Saison 97/98. Wie auch heute waren die Pfälzer damals aus der zweiten Liga aufgestiegen und mussten in der frühen Phase der Saison – damals am ersten Spieltag – gegen die Bayern spielen. Zusätzliche Brisanz hatte das Spiel, weil Otto Rehhagel mit Kaiserslautern aufgestiegen war, nachdem er bei den Bayern rausgeworfen worden war. In einem wirklich historischen Spiel gewann Kaiserslautern auswärts bei den Bayern mit 1:0. Das Bild des Otto Rehhagel wie er jubelnd durch das Olympiastadion läuft und den Auftaktsieg feiert als hätte er soeben die Deutsche Meisterschaft gewonnen ist wohl jedem im Gedächtnis geblieben. In dieser Saison schaffte es Otto Rehhagel mit Kaiserslautern sofort nach dem Aufstieg die Deutsche Meisterschaft zu gewinnen. Am vorletzten Spieltag waren die Pfälzer durch ein 4:0 über den VfL Wolfsburg schon nicht mehr einzuholen.
Kaiserslautern wird in dieser Saison mit Sicherheit nicht Deutscher Meister, auch hat Marco Kurz noch nie beim Rekordmeister gearbeitet und doch schwingt in diesem Spiel etwas mehr Brisanz als sonst mit. Eine Sensation wäre es zumindest, sollten die Pfälzer gegen den FC Bayern München gewinnen.
Anstoß der Begegnung ist um 20:30 Uhr.

1. FC Kaiserslautern:
Besser hätte es für die Mannschaft von Trainer Marco Kurz nicht laufen können. Wenn man beim Saisonauftakt auswärts gegen einen direkten Konkurrenten gewinnt, dann kann das getrost als optimal bezeichnet werden. Der Auswärtssieg beim 1. FC Köln (3:1) hat die Pfälzer zudem aus einer misslichen Lage befreit. Denn wenn man mit leeren Händen aus Köln zurückgekommen wäre, und am zweiten Spieltag eine Niederlage gegen den amtierenden Deutschen Meister aus München einkalkuliert hätte, dann hätte man am dritten Spieltag in Mainz schon enorm unter Druck gestanden, um einen Fehlstart zu vermeiden. Doch nun ist es besser gelaufen für die Pfälzer. Die drei Punkte aus Köln geben der Mannschaft die Bestätigung in der Liga angekommen zu sein und mithalten zu können. Wahrscheinlich ist der psychologische Effekt deutlich wertvoller als die drei Zähler auf dem Punktekonto.
Doch Marco Kurz wird wissen, dass der Auswärtssieg in Köln zwar enorm positiv ist, doch das insbesondere spielerisch diese Leistung nicht das Gelbe vom Ei sein kann. Denn wer das Spiel zwischen Kaiserslautern und Köln am ersten Spieltag über 90 min verfolgt hat, der weiß, dass der Volksmund es wahrscheinlich mit "Not gegen Elend" tituliert hätte. Auch wird es einem nicht jeder Gegner schon nach 82 Sekunden durch einen Platzverweis so leicht machen wie die Domstädter. Außerdem sollten weitere eklatante Torwartfehler im Saisonverlauf tunlichst vermieden werden. Ein perfekter Start also – mit Schattenseiten.
Da der ganz große Druck zunächst weg ist, können die Pfälzer gegen den Rekordmeister vor heimischer Kulisse recht befreit aufspielen. Das Publikum wird eigentlich nur Einsatz und Kampf fordern. Die typischen Tugenden des Abstiegskampfes. Vor ausverkauften Haus wird Marco Kurz eine extrem motivierte Mannschaft auf den Platz schicken können.

FC Bayern München:
Wenn man nach der ersten Halbzeit zwischen Bayern und Wolfsburg den Fernseher verlassen hatte, um zur zweiten Halbzeit etwas zu spät zurück kam, traute man seinen Augen kaum: Wolfsburg hatte ausgeglichen! Im ersten Durchgang hatten die Bayern noch überhaupt keine Probleme mit dem schwachen Wolfsburger Offensiv-Spiel, doch mit der Hereinnahme von Misimovic gelang es den Niedersachsen mit mehr Gefahr vor das Münchner Tor zu kommen. Nach einer Unsicherheit von Butt erzielte der Wolfsburger Stürmerstar Edin Dzeko nach der folgenden Ecke – getreten von Misimovic – den Ausgleich. Zwar durchaus verdient aber dann doch mit einer gehörigen Portion Glück rettete Bastian Schweinsteiger in der nach Spielzeit den Saisonauftakt der Mannschaft von Louis van Gaal (2:1).
Mit diesem Auftaktsieg stehen die Bayern kurioserweise jetzt schon besser da als am dritten Spieltag der letzten Saison. Im ersten Jahr von Louis van Gaal erlebte man mit einem Unentschieden in Hoffenheim und gegen Bremen, sowie einer Niederlage in Mainz alles andere als einen guten Auftakt. Es brauchte bis zum vierten Spieltag bis die Bayern ihren ersten Sieg landeten – 3:0 gegen Wolfsburg. In dieser Spielzeit scheint es also deutlich besser zu laufen für den Rekordmeister: das kann man schon nach dem ersten Spieltag sagen. Mit einem Sieg in Kaiserslautern kann man sich von Beginn an in der Spitzengruppe etablieren. Eine ruhige und unkomplizierte Bundesligasaison wird für den Deutschen Meister von enormer Relevanz sein, denn nicht nur im Pokal sondern viel mehr in der Champions League werden die Münchner gefordert sein. Durch den Ausfall von Leistungsträgern wie Arijen Robben und (kurzfristig auch) Ivica Olic wird das Tanzen auf drei verschiedenen Hochzeiten den Kader stark belasten. Man kann es sich also nicht erlauben schlechthin die Saison zu starten.
Personell hat Trainer Louis van Gaal mit Martin Demichelis ein neues Problem. Der Argentinier zeigt sich nach seiner Degradierung zum dritten Innenverteidiger jugendlich bockig und versucht eine Trennung zu provozieren. Beim Saisonauftakt stand der Argentinien nicht im Kader. Vermutlich wird sich das gegen Kaiserslautern nicht ändern. Auch in der Offensive bleiben Louis van Gaal aufgrund von oben genannten Ausfällen nicht viele Möglichkeiten. Allein in der Spitze ist er mit Miroslav Klose und Mario Gomez momentan gut besetzt.
Trotz kleineren negativen Impulsen, die die Favoritenrolle der Bayern gegen Kaiserslautern etwas mindern, darf es für den Rekordmeister nur ein Resultat geben: Einen Auswärtssieg!

Head to Head:
Wer sagt, dass die letzten Vergleiche der beiden Mannschaften nicht besonders aussagekräftig sind, hat nicht ganz unrecht. Es ist durchaus richtig, dass die meisten Begegnungen schon lange zurückliegen. Und doch bleibt zu bemerken das Kaiserslautern in diesem Jahrtausend noch nie gegen die Bayern gewonnen hat. So endeten neun der letzten 10 Aufeinandertreffen mit einem Sieg der Süddeutschen. Der letzte Punktgewinnen der Pfälzer datiert aus dem Jahre 2002.

Fazit:
Auch wenn sich Geschichte manchmal wiederholt, ist ein Sieg der Pfälzer über die Bayern momentan sehr unwahrscheinlich. Es stimmt, dass die Bayern nicht mit der Erfolgs-Elf aus dem letzten Jahr antreten. Es stimmt, dass die Bayern am ersten Spieltag nicht überzeugen konnten und nur mit viel Glück gewannen. Allerdings bleiben die Bayern die Bayern sind in diesem Spiel der haushohe Favorit. Selbst ein Unentschieden wäre eine Überraschung. Denn auf dem Weg zu einer weiteren deutschen Meisterschaft darf man sich nun mal nicht von einem Aufsteiger bremsen lassen. Da kann die Geschichte so verlaufen sein wie sie will!

Quoten:
1. FC Kaiserslautern: 6,75 @ expekt
Unentschieden: 4,25 @ betsafe
FC Bayern München: 1,50 @ betsson

26. August 2010 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Am Samstag, den 6. Februar, steigt das Topspiel des 21. Spieltags der Fußball-Bundesliga in Wolfsburg. Der amtierende Deutsche Meister, der VfL Wolfsburg, empfängt den deutschen Rekordmeister aus dem Süden, Bayern München. Zur traditionellen Zeit, also am Samstagnachmittag um 15:30 Uhr wird das Duell zweier theoretischer Topteams angepfiffen. Momentan trennen die beiden Mannschaften nicht nur spielerisch Welten, sondern auch tabellarisch. Geschlagene 17 Punkte haben die Bayern mehr auf dem Punktekonto als die Wölfe. In bisher 20 Spielen konnte München doppelt so häufig (12 Siege) gewinnen, wie dies dem Meister aus der Autostadt gelang (6 Siege).

VfL Wolfsburg:
Neuer Trainer, neuer Schwung. Die alte Fußballweisheit hat gegriffen. Allerdings erst ein Spiel und dies hat auch nur zu einem Punkt gereicht. Einen bitteren Rückschlag hat Lorenz Günther Köstner in Hamburg in der Nachspielzeit hinnehmen müssen. Die Wolfsburger führten bis zur 92. Minute mit 1:0 und fingen sich sehr unglücklich noch den Ausgleich. Piotr Trochowski verwandelte einen Freistoß aus halblinker Position direkt in die Maschen. Der Ball war absolut haltbar für einen Andre Lenz, der bis dort hin die Wölfe im Spiel gehalten hatte.
Zu ändern ist es nun auch nicht mehr. Bevor die Wölfe weiter in nach vorne schauen können, noch ein kurzer Blick zurück:
Der 4. April 2009. Auch ein Samstag, auch 15:30 Uhr Anpfiff. Der 26. Spieltag. Bayern und Wolfsburg gleich auf mit 48 Punkten, hinter Berlin mit 49 Punkten. Bis zur Halbzeit steht es 1:1. Der Wolfsburger Führungstreffer aus der 44. Minute wurde promt durch Luca Toni ausgeglichen (45.). Was dann in der zweiten Halbzeit geschah, wurde Fußballgeschichte. Beim 5:1 Sieg der Wolfsburger schoßen Edin Dzeko und Grafite jeweils zwei Tore. Besonders das letzte Tor in der 77. Minute wurde noch lange gefeiert. Grafite hatte die gesamte Münchener Defensive auseinander genommen, um schlußendlich per Hacke zu vollstrecken.
Doch nun wieder zu der Gegenwart. Wettbewerbsübergreifend hat Wolfsburg die letzten 10 Spiele nicht mehr gewonnen – mit sechs Niederlagen, bei vier Unentschieden. Die einstige Festung der letzten Saison ist zur Schießbude geworden. Niemand hat mehr Gegentore zu Hause gefangen als die Niedersachsen (24). Bisher wurde zu Hause erst drei Mal gewonnen. In zehn Heimspielen holte man elf Punkte. Sehenswert sind die Spiele allerdings schon: In keinem Stadion fallen mehr Tore als in Wolfsburg (46).

Bayern München:
Als geht wieder seinen gewohnten Gang. Noch sind die Bayern nicht mal Erster, aber die Meisterschaft ist schon geplant. Dass die Leverkusener, im Gegensatz zu früheren Spielzeiten, mit einem respektabelen Nervenkostüm seit drei Spieltagen jeden Angriff auf die Spitze souverän abwehren, tut da keinen Abbruch. Entscheidend ist, dass die Münchener wieder fest davon überzeugt sind. Mittlerweile ist ihnen sogar ihr Superstar egal. Zumindest scheinbar. Denn Frank Ribery kommt getreu "Never change a winning team" von der Bank. Arjen Robben steht derzeit im Mittelpunkt. Spätestens wenn sich der Holländer wieder verletzt hat, werden die Münchener dem Franzosen aufs Neue zu Füßen liegen.
Wettbewerbsübergreifend hat Bayern München neun der letzten zehn Spiele gewonnen. Ein Unentschieden Ende November in Leverkusen war das letzte Spiel, das die Bayern nicht als Sieger verließen. Im Jahr 2010 weisen die Münchener eine Bilanz von drei Siegen in drei Spielen mit 8:2 Toren vor. Die Art und Weise der Siege war noch beeindruckender. So drücken insgesamt sechs Tore Differenz nicht einmal annähernd die bayrische Überlegenheit aus.
In der Auswärtstabelle stehen nur Schalke (einen Punkt mehr) und Leverkusen (einen Punkte mehr, aber ein Spiel mehr) besser da als die Bayern. Im Durchschnitt schießt niemand mehr Tore auswärts als der Rekordmeister (2,22). In den letzten vier Auswärtsspielen (Hannover, Juventus, Bochum, Bremen) schoßen die Bayern immer mindestens drei Tore.

Fazit:
Ein klarer Fall. Bei Wolfsburg zeigt der Fall nach unten, bei den Bayern nach oben. Die Wölfe werden von einer Negativserie verfolgt, die Bayern von einer Positivserie getragen. Die Münchener haben im letzten Spiel furios gewonnen, die Wolfsburger fingen sich in letzer Minute ein Gegentor. Ein klarer Fall. Eigentlich.

Quoten:
VfL Wolfsburg: 4,85 @ bet-at-home
Unentschieden: 3,94 @ betfair
FC Bayern München: 1,75 @ totesport

Lesen Sie hier den Vorbericht zu Werder Bremen – Hertha BSC Berlin.

4. Februar 2010 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Neben dem Spitzenspiel zwischen dem Hamburger SV und Bayern München am Samstagabend, bietet der 7. Spieltag der Bundesliga weitere höchst interessante Spiele. So findet am Samstag, den 26. September, um 15:30 Uhr nicht nur das Revierderby zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04 stattt, sondern auch das Niedersachsen Derby. Das Duell zwischen Wolfsburg und Hannover birgt zwar nur lokale Emotionen, jedoch hat es, seitdem VW unter Felix Magath erfolgreich einkaufte, wieder eine Spitzenmannschaft. Die Zeiten als Hannover 96 den Wolfsburger noch deutlich den Rang ablief sind vorbei. Umso wichtiger ist den Hannoveraner ein Sieg für die Moral.

VfL Wolfsburg:
Vor einigen Jahren hätte in Wolfsburg – auch nicht in den Chef-Etagen des Automobilsponsors – wohl niemand gedacht, dass der VfL jemals in ein Niedersachen Derby mit dem Hintergedanken eine frühe Entscheidung zu suchen, um Kräfte für den Champions League Gipfel im Old Trafford zu sparen, reingehen würde. Ein wenig historisch erscheint dieser Monat September schon. Zum ersten Mal wird der Vfl Wolfsburg in einem Spiel Manchester United gegenüber stehen. Dass dann nicht alle Gedanken auf Hannover gerichtet sind, ist verständlich. Genau dort wird Trainer Armin Veh allerdings ansetzen müssen, denn mit einem Negativerlebnis gegen den fußballerisch kleinen Nachbarn nach England zu reisen wäre fatal und die Reise nicht wert.
Das Hauptproblem liegt also im Ernstnehmen des Gegners. Angesichts eines 5:0 Sieges gegen Ende der letzten Saison wird dieses Unterfangen wahrscheinlich scheitern. Die Wolfsburger Klasse, insbesondere in der Offensive, übertrifft die der Hannoveraner um ein Vielfaches. Mit einer mittelklassigen Leistung sollten die Wolfsburger einen sicheren Sieg gegen Hannover landen.
Nur in der Defensive drückt der Schuh ein wenig. Unter der Woche im DFB Pokal beim 1. FC Köln fing man sich bereits zum vierten Mal in dieser Saison drei Gegentore. Keineswegs eine meisterliche Statistik.

Hannover 96:
Prinzipiell spricht auswärts beim amtierenden Deutschen Meister nicht viel für die Mannen von Trainer Andreas Bergmann. Doch Hannover 96 gelang es nach katastrophalem Start mit einem Trainerwechsel schnell die Kurve zu bekommen. Unentschieden gegen Werder Bremen und Borussia Dortmund sind gern gesehene Punkte. Nach dem Wolfsburg Spiel erwarten die Hannoveraner mit Freiburg und Frankfurt lösbare Aufgaben. Dort wird das Funktionieren des Teams auf die Probe gestellt werden. Bis dahin wäre ein Punkt aus dem Automobil-Land ein netter Bonus.
Bedenkt man, dass bei Hannover fast eine komplette Mannschaft ausfällt, wird die bisherige Leistung noch aufgewertet. Neun Spieler, die durchaus die Qualitäten zum Stammplatz haben, fehlen verletztungsbedingt oder sind krank. Nationaltorwart Robert Enke leidet immer noch unter einem bakteriellen Infekt, Eggimann und Vinicius haben Bandscheibenprobleme. Andreasen und Altin Lala zwickt es im Gesäß, außerdem fehlen Pinto (Knie-OP), Forssell (Fuß-OP), Hanke (Mandel-OP) und Schlaudraff (irritierter Rückenerv).
Lichtblicke sind momentan Torwart Fromnowitz, sowie der rechte Mittelfeldspieler Jan Rosenthal, der wahrscheinlich an der Seite von Arnold Bruggink die hannoveranischen Offensivbemühungen steuern wird.

Head to Head:
In Wolfsburg konnte Hannover 96 erst ein einziges Mal gewinnen (2:1, 2006/2007). Insgesamt konnte die Auswärtsmannschaft nur bei vier der zwanzig Duelle beider Teams gewinnen. Seitdem beide Mannschaften in der 1. Bundesliga spielen gewann Wolfsburg sechs der sieben Heimspiele gegen Hannover – immer mit einem Tor Unterschied (Wolfsburg gewinn mit einem Tor Unterschied @ 4,00). Neun der letzten zehn Duelle zwischen Wolfsburg und Hannover endeten mit mindestens drei Toren. In den letzten zehn Begegnungen wurden im Durchschnitt 3,7 Tore erzielt. In der letzten Saison gewann Wolfsburg zu Hause (2:1) und in Hannover (5:0, 3x Dzeko - to score @ 2,15).

Fazit:
Gebeutelt durch das Ausscheiden im Pokal in Köln werden die Wolfsburger alles daran setzten müssen mit einem positivem Ergebnis nach Manchester reisen zu können. Die schwache Wolfsburger Defensive wird von der Hannover-Offensive wohl kaum gefordert werden und könnte Selbstbewusstsein tanken. Für die Hannoveraner wäre ein Ausbauen der Remis-Serie ein Erfolg. Die wichtigen Gegner kommen noch. Hannover wird befreit aufspielen können. Ob das reicht?

Quoten:
VfL Wolfsburg: 1,40 @ betsson
Unentschieden: 4,75 @ bet365
Hannover 96:  8,50 @ unibet

25. September 2009 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

Am Freitagabend um 20:30 Uhr eröffnet der Deutsche Meister aus Niedersachsen, der VfL Wolfsburg, gegen den Verein des Meister-Trainers, Schalke 04, den 6. Spieltag der 1. Bundesliga. Das Spiel, welches besonders aufgrund der Schalker Fußballfinanzkrise, momentan kein spielerisches Spitzenspiel ist, stellt emotional alle Begegnungen dieses Wochenendes in den Schatten. Felix Magath, seines Zeichens amtierender Deutscher Meister, lässt seine königsblauen Schalker gegen den Deutschen Meister aus Wolfsburg, mit dem Magath bis Saisonende zusammen arbeitete, auflaufen. Entgegen vergangenr Jahre sind die Wolfsburger favorisiert, gerade auch weil sie ihre Form unter der Woche in der Champions League wieder gefunden haben. Das Duell Schalke gegen Wolfsburg ist nicht nur Felix Magath gegen Armin Veh, sondern auch das Duell zweier verschiedener Vereinsmentalitäten: Tradition gegen Investment.

Schalke 04:
Der sich angeblich in Geldnöten befindende Traditionsclub aus Gelsenkirchen befindet  sich immerhin wieder sportlich in Tabellenregionen, in denen das königsblaue Herz höher schlägt. Mit einem Auswärtserfolg in Nürnberg gestartet (2:1), überzeugten die Schalker gegen Bochum in der heimischen Arena (3:0). Mit einem mageren 0:0 in Hoffenheim begann das erste Schalker Tief der noch jungen Saison. Die nach der Heimniederlage gegen den SC Freiburg (0:1) schon in die Krise geredeten Königsblauen zogen sich in Köln am eigenen Schopf wieder aus selbiger heraus (2:1). Obwohl die Mannschaft von Alleinverwalter Felix Magath auf Platz drei steht, entscheiden erst die nächsten Wochen über die Qualität des Schalker Saisonstarts: Gegen Wolfsburg, in Dortmund, gegen Frankfurt und in Stuttgart.
Die Personalie Kuranyi (to score @ 2,90) ist wohl die einzige, die die Startelf im Vergleich zum Auswärtssieg in Köln verändern könnte. Der Schalker Topstürmer leidet immer noch unter einem Infekt, der einen Einsatz über die vollen 90 Minuten nahezu ausschließt. Vermutlich wird Kuranyi erst im Laufe der zweiten Halbzeit in das Spiel geworfen, um die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Ob Magath das Risiko geht ihn von Anfang anzubringen und ihn folglich nach etwa einer Stunde auswechselt, gilt als fraglich.

VfL Wolfsburg:
Das erste Wiedersehen der Meisterelf mit ihrem Meistertrainer wird sicherlich den ein oder anderen emotionalen Moment mit sich bringen. Allerdings sind beide Seiten zu professionell als sich davon leiten zu lassen.
Die spielerischen Vorteile der Mannschaft von Trainer Armin Veh sind wahrscheinlich der größte Vorteil der Niedersachsen. Nachdem diese Stärke, die zu Saisonstart zu Siegen gegen Stuttgart (2:0) und in Köln (3:1) geführt hatte, gegen Hamburg (2:4), in München (0:3) und gegen Leverkusen (2:3) -  teilweise mit ungewohnter Abschlußschwäche gepaart – vernachlässigt wurde, fand man unter der Woche gegen ZSKA Moskau wieder zu alter Fußballkunst zurück. Besonders beeindruckend war, dass sie die Wölfe nach dem 2:1 nicht einigelten und wie die Suttgarter auf den Ausgleich warteten, sondern weiterhin ihr Glück in der Offensive suchten. Dafür wurden sie belohnt, obwohl Moskau vorher genug Möglichkeiten zum Ausgleich gehabt hatte.
Symbolische Figur des Wolfsburger Tiefs zwischen Spieltag 2-5 ist Edin Dzeko. Der Bosnier erzielte gegen Köln bisher sein einziges Saisontor und blieb mit Ausnahme der beiden Auftaktspiele blass. Die zunächst als überflüssig deklarierte Konkurrenz (Obafemi Martins), die der VfL aus Newcastle kaufte, scheint nun immer mehr Gewicht zu bekommen. Martins (to score @ 3,33) startete deutlich besser in die Saison und konnte trotz vieler Kurzeinsätze schon zwei Mal einnetzen (Köln, Hamburg).
Wegen der großen Qualität im Sturm gibt es in Wolfsburg eine Systemfrage. Bisher agierten die Wölfe mit einem 4-2-2 mti Dzeko (to score @ 3,03) und Grafite (to score @ 2,88) im Sturm. Nun könnte ein 4-3-3, wie gegen Moskau, gespielt werden. In diesem System haben alle drei Stürmer Platz. Auswärts ist die Möglichkeit mit einem 4-2-2 mit Martins und Grafite im Sturm, sowie Dzeko auf der Bank, deutlich wahrscheinlicher.
Stammtorwart Benalgio ist aufgrund der Roten Karte gegen Leverkusen gesperrt. Andre Lenz vertritt den Schweizer im Kasten der Niedersachsen.

Head to Head:
Obgleich die Wolfsburger Leistungsexplosion noch nicht all zu lange her ist, überrascht die Dominanz der Niedersachsen im direkten Vergleich. In der jüngeren Vergangenheit kamen die Wolfsburger immer wieder zu Erfolgen gegen Königsblau. Lediglich zwei der letzten zehn Begegnungen konnte Schalke, das favorisiert in diese Duelle ging, gegen Wolfsburg gewinnen. Der letzte Sieg der Ruhrpottler liegt fast auf den Tag genau drei Jahre zurück (2:0, 23.09.2006). Damals noch für Schalke erfolgreich: Lincoln.
Sechs dieser zehn Spiele endeten unentschieden, wobei sich die Wolfsbuger im DFB Pokal im Elfmeterschießen bahaupten konnten.
Interessant sind die letzten drei Spiele: Wolfsburg gewann auf Schalke (2:1, 15.02.2008), spielte in der abgelaufenen Saison auswärts unentschieden (2:2, 05.10.2008) und gewann zu Hause (4:3, 13.03.2009). In diesen drei Partien erzielte Grafite fünf Tore. Der Schalker Ein-Mann-Offensive Kuranyi gelangen in den letzten sieben Aufeinandertreffen mit den Wölfen sechs Tore.

Fazit:
Sowohl Schalke 04 als auch der VfL Wolfsburg scheinen ihre Mini-Krisen nach den guten Saisonstarts überwunden zu haben. Die Häufigkeit von Unentschieden beim Duell dieser beiden Clubs ist erdrückend, allerdings haben die Wolfsburger spielerische Vorteile. Die Knappen müssen über den Kampf an die Seite der Fans gelangen. In Einheit mit ihrem Stadion kann Freiburg vergessen gemacht werden. Magath gegen Wolfsburg und Grafite gegen Kuranyi machen das Spiel zum absoulten Topspiel des Spieltags.

Quoten:
Schalke 04: 2,35 @ Pinnacle
Unentschieden: 3,45 @ Pinnacle
VfL Wolfsburg: 3,40 @ digibet

18. September 2009 / joe - Kategorie: Bundesliga-Wetten

 Mit neuem Trainer und einer Vielzahl an neuen Spielern wollen die Bayern aus München die verkorkste abgelaufene Saison vergessen machen und dem Titelverwöhnten Münchner Publikum wieder einen erfolgreichen Fußball zeigen. Die Bayernverantwortlichen haben keine Kosten gescheut und mit Mario Gomez den teuersten Bundesligatransfer der Geschichte getätigt. Für 30 Millionen wechselte der gebürtige Schwabe, der in den beiden letzten Saisonen der beste deutsche Torjäger in der Bundesliga war,  an die Isar. Auch mit Louis von Gaal, dem neuen Bayern-Coach, weht an der Säbener Straße wieder ein anderer Wind um zurück in die Erfolgsspur zu gelangen.

Im Hinblick auf die Deutsche Fußball Meisterschaft sind die Bayern natürlich bei allen Buchmachern der absolute Favorit. Für den 22. Meistertitel des FC Bayern München gibt es Quoten zwischen 1.50 – 1.65.

Bwin hat neben den Meisterschaftswetten eine Bayern München Spezialwetten Kategorie ins Wettprogramm aufgenommen. Unter Fußball >> Deutschland >> Bayern München gelangt man zu zehn Spezialwetten rund um den FC Bayern München für die kommende Saison. Gesucht wird der Top – Torjäger der Bayern. Neuzugang Gomez steht dabei bei bwin Hoch im Kurs. Den doppelten Einsatz gibt es zurück wenn Gomez an seine Stuttgarter Zeit anknüpfen kann und die meisten Tore für den FC Bayern München erzielt. Für Stürmerkollege und ebenfalls Neuzugang Ivica Olic gibt es den 11 fachen Einsatz.

Zudem kann noch getippt werden ob der FC Bayern München und wenn ja mit wie vielen Punkten Vorsprung die Meisterschaft gewinnt und dabei die Bestmarke von 78 Punkten durchbricht, bereits am Ende der Hinrunde ganz oben steht oder gar ungeschlagen die Saison 2009/2010 übersteht. Eher unwahrscheinlich, doch für einen ungeschlagenen FC Bayern München in der kommenden Saison gibt es bei bwin den 67 fachen Einsatz.

Wer die Leistung des FC Bayern München noch nicht ganz einzuschätzen weiß, kann sich wie bereits erwähnt heute und morgen ein Bild vom „neuen“ FC Bayern München machen die in der heimischen Allianz Arena den Audi Cup austragen werden. 

Nähere Infos zum FC Bayern München gibt es selbstverständlich auch auf der offiziellen Homepage.

 

29. Juli 2009 / stefan - Kategorie: Fussball-Wetten









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