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Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Champions League und Sportwetten im Allgemeinen.
Es ist ein leidiges Kapitel, wenn Borussen anfangen, von der Champions League zu sprechen. Nach drei Spieltagen hat der BVB nur einen Punkt gegen Arsenal London sammeln können und steht auf dem letzten Tabellenrang. Gegen Olympiakos Piräus muss unbedingt ein Heimsieg geholt werden, um den dritten Platz noch realisieren zu können, während nur das optimistischste Fanherz auch auf die Partie Arsenal London vs. Marseille blicken wird. (Update Endergebnis Dortmund vs. Piräus 1:0, Dortmund holt sich die ersten drei Punkte in der Champions League Saison 2011/2012)
Borussia Dortmund
Ach wär doch schon wieder Bundesliga im Land der Borussia. Auf nationalem Boden spielt der BVB derzeit befreit auf. Neven Subotic bezeichnete das Duell mit dem VFB Stuttgart am Samstag kürzlich erst als “Geilstes Spiel des Jahres“. Dabei hatte die Borussia zwar wieder einmal in der Chancenverwertung gesündigt, den 7000 mitgereisten Borussen aber dennoch ein großes Spiel geboten. Vor allem Shinji Kagawa vergab allein vor dem Tor eine riesige Chance auf leichtfertigste Art und Weiße.
Jürgen Klopp war nach dem 1:3 in Piräus mit klaren Worten vernommen wurden. Erstmals seit zwei Jahren stellte er sich nicht vor die Mannschaft, sondern zeigte offen die Enttäuschung über diese Pleite. Das Tor von Lewandowski war zu wenig im fernen Griechenland. Auch die unglücklichen Umstände der Ausschreitungen in Athen, welche die Mannschaft wohl doch nicht problemlos wegstecken konnte, dürfen keine Entschuldigung für die schwache zweite Halbzeit bei Olympiakos sein.
Im “Endspiel um den 3.Gruppenplatz” kann der BVB nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lucas Barrios kam in Stuttgart eingewechselt zum Einsatz und wird auch im Signal Iduna Park einige Minuten bekommen, wobei Lewandowski nach der Torserie in den letzten Spielen zu Recht beginnen wird. Schmelzer hat seine Verletzung vollständig ausgestanden und läuft als Außenverteidiger auf. Die Qual der Wahl hat Klopp im Mittelfeld. Perisic durfte zuletzt immer öfter für Kevin Großkreutz spielen, während der Verdrängte klar den Stammplatz fordert. Kagawa hat am Samstag ein großes Spiel gemacht, aber in den entscheidenden Situationen nicht die nötige Coolness bewiesen. Einzig Mario Götze wird gewiss nicht auf die Ersatzbank gedrängt werden. Das Foulspiel im Strafraum gegen den Youngster des BVB erhitzt auch nach Tagen noch die Gemüter, da der fällige Elfmeterpfiff nicht zu hören war. Roman Weidenfeller versprach vor dem Match mit Olympiakos eine Leistungssteigerung im Vergleich zum Auftritt bei den Griechen.
Formcheck Borussia Dortmund
Bremen vs. Dortmund 0:2 (9.Spieltag)
Piräus vs. Dortmund 3:1 (CL Gruppenphase)
Dortmund vs. Köln 5:0 (10.Spieltag)
Dortmund vs. Dresden 2:0 (DFB Pokal)
Stuttgart vs. Dortmund 1:1 (11.Spieltag)
Olympiakos Piräus
Auch Olympiakos verpatzte die Generalprobe in der griechischen Liga. Gegen Iraklion gab es trotz klarster Vorzeichen nur ein 2:2, welches definitiv in die Kategorie “Punktverlust” einzuordnen ist. Doch dieses Ergebnis wird am Dienstag nicht mehr interessant sein. Olympiakos hat trotz der zwei Auftaktniederlagen gute Chancen, zumindest den dritten Rang in der Champions League Gruppe F zu belegen. Ein Punktgewinn bei Borussia Dortmund könnte bereits ausreichen, um am Ende vor dem BVB zu stehen. Sollte dieses Vorhaben nicht gelingen, würde eine knappe Niederlage zumindest den Erfolg im direkten Vergleich bedeuten, welcher auch noch entscheidend sein könnte, wenn Piräus in den abschließenden Spielen gegen Marseille und Arsenal genau einen Punkt mehr holt, als der BVB.
Valverde wird das Unternehmen “Punktgewinn” mit einer Viererkette in der Abwehr um Papadopoulos und Mellberg beginnen. Auch das Mittelfeld wird sehr defensiv gestaffelt sein. Orbaiz und Modesto verstärken die Abwehr, während Holebas die einzige Sturmspitze Djebbour in Szene setzen soll. Olympiakos wird sich vorwiegend auf das schnelle Konterspiel konzentrieren.
Formcheck Olympiakos Piräus
Piräus vs. Saloniki 2:1 (5.Spieltag)
AEK Athen vs. Piräus 1:1 (6.Spieltag)
Piräus vs. Dortmund 3:1 (CL Gruppenphase)
Athen vs. Piräus 3:0 (7.Spieltag)
Piräus vs. Iraklion 2:2 (8.Spieltag)
Fazit
Borussia Dortmund ist deutlich stärker, als die Jungs von Jürgen Klopp bislang in der Champions League auftraten. Ein Sieg gegen Olympiakos ist Pflicht um noch einmal in Richtung Achtelfinale blicken zu können und den 3.Platz nicht aus den Augen zu verlieren. Wenn die Defensive besser steht und nicht der erste Konter zum 0:1 führt, sollte Borussia Dortmund der erste Sieg in der Königsklasse 2011/2012 gelingen.
Quoten
Dortmund @ 1,45 Expekt
Remis @ 4,50 Unibet
Piräus @ 8,00 WilliamHill
Over 2,5 @ 1,80 Expekt
Under 2,5 @2,15 Unibet
weitere Analysen zur Champions League 01.11./02.11.2011 finden Sie auf wettbasis.com
31. Oktober 2011 / christoph - Kategorie:
Champions League
Tottenham Hotspurs vs. Shamrock Rovers – 29.09.2011, Anpfiff an der White Hart Lane ist um 21.05 – Europa League Gruppe A
Am ersten Spieltag der Europa League beim Auswärtsspiel der Tottenham Hotspurs beim griechischen Vertreter PAOK suchte man Namen wie Rafael van der Vaart, Luka Modric, Tom Huddlestone, Gareth Bale, Aaron Lennon, Emanuel Adebayor oder Jermain Defoe vergeblich im Kader der englischen Premier League Mannschaft. Stattdessen sollten die Spieler Andros Towsend, Harry Kane, Thomas Carrol oder Iago Falque die englischen Fahnen hochhalten. Wohl nur den absoluten Fussballexperten sind diese Namen ein Begriff, die hauptsächlich in der Reserve der Hotspurs spielen. Von Anfang an sagte Harry Redknapp, Trainer der Hotspurs, dass man den Hauptfokus dieser Saison auf die Premier League setze. Man wolle sich unbedingt für die Champions League in der kommenden Saison qualifizieren und würde deshalb auch Niederlagen in der “zweitklassigen” Europa League in Kauf nehmen.
Tottenham Hotspurs
Eine gefühlte Niederlage gab es dann auch gleich zum Auftakt gegen PAOK. Mit sehr viel Glück holte Tottenham ein 0-0 in Griechenland und war nach einem vergebenen Elfmeter und einem Lattenkopfball in der Nachspielzeit noch sehr gut damit bedient. Der Ligastart der Londoner war zufriedenstellend. Aus mittlerweile 5 Spielen konnten sie 3 gewinnen und 2 verlieren, stehen mit 9 Punkten vorrübergehend auf dem sechsten Tabellenplatz, haben aber noch ein Spiel weniger als die direkten Konkurrenten. Nachdem das erste Saisonspiel gegen Everton abgesagt werden musste aufgrund der Unruhen in den Straßen von London, gab es in den ersten beiden Spiele zwei Klatschen. Gegen ManU verlor man erwartungsemäß im Old Trafford mit 0-3. Im zweiten Spiel musste man sich zuhause ManCity mit einem desaströsen 1-5 geschlagen geben. Danach folgte aber ein Rundumschlag auch innerhalb der Mannschaft. Redknapp stellte das System von einem 4-2-3-1 zu einem klassisischen 4-4-2 um und agierte mit dem Neuzugang Adebayor und Defoe in der Spitze, während man Peter Crouch nach Stoke abgab. Zudem spielten sich Spieler wie Kyle Walker oder Scott Parker in die Stammformation und einem Aaron Lennon blieb nur noch die Reservisten-Rolle. Mit dieser Umstellung und dem neuen System gewann man die letzten 3 Partien ziemlich souverän, so dass man mit Fug und Recht behaupten kann, dass man nun auf dem richtigen Weg an der White Hart Lane ist.
Letzten 5 Spiele von Tottenham Hotspur:
- @ Wigan Athletic Sieg 2-1
- @ Stoke City (Carling Cup) Niederlage n.E. 6-7
- vs. Liverpool Sieg 4-0
- @PAOK Remis 0-0
- @Wolverhapton Wanderers Sieg 2-0
Shamrock Rovers
Eine der großen Unbekannten in der diesjährigen Europa League Saison. Sie sind die erste irische Mannschaft, die sich für die Gruppenphase in der Europa League qualifizieren konnten. Sie schafften dabei Unglaubliches als sie im Hexenkessel von Belgrad das heimische Partizan im Rückspiel mit einem 2-1 in der Verlängerung rauskickten. Die Euphorie war riesengroß für den irischen Meister aus der Hauptstadt Dublin. Im ersten Spiel der Gruppenphase wurde man allerdings gleich wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Man verlor zuhause gegen Rubin Kazan sang-und klanglos mit 0-3. In der laufenden irischen Saison liegen die Rovers mit 61 Punkten nach 30 Spielen auf Platz 2 in der Tabelle, haben jedoch die Chance im Nachholspiel gegen Derry City wieder die Tabellenführung zu erklimmen. In der irischen Liga befindet man sich also schon kurz vor dem Ende der Saison. Jede Mannschaft bestreitet noch 5 Spiele, so dass die Rovers durchaus einen müderen Eindruck machen könnten, als die gerade erst in die Saison gestarteten Hotspurs. Man kann keinen Spieler wirklich aus der Mannschaft herausheben, wenn überhaupt nur dann Gary Twigg, der in der irischen Liga der beste Torschütze für seine Mannschaft mit 26 Toren ist. Die Rovers werden sicherlich in Tottenham sehr defensiv auftreten und möglichst lange versuchen das 0-0 zu halten. Gelingt ihnen das, haben sie eventuell die ein oder andere Chance einen entscheidenen Konter zu landen und Tottenham erneut zu blamieren.
Letzte 5 Spiele von Shamrock Rovers:
- vs. Bray Wanderers Sieg 5-2
- @ Sligo Rovers (FAI-Cup) Niederlage 0-1
- vs. Rubin Kazan Niederlage 0-3
- @St.Patricks Remis 1-1
- vs. Sligo Rovers Niederlage 1-2
Fazit: Es wird interessant zu sehen sein, ob Tottenham vor heimischen Publikum gegen den schwächsten Gegner der Gruppe eine bessere Mannschaft aufstellt als beim Auswärtsremis in Griechenland oder ob sie wieder nur eine mit 3-4 Stammspieler ergänzte zweite Mannschaft aufstellt und die Europa League nicht weiter ernst nimmt. Die Rovers werden jedoch,egal gegen welche Mannschaft sehr große Probleme bekommen. Man wird sich zwar versuchen hinten reinzustellen und nichts zuzulassen, fällt jedoch ein frühes Tor für die Hotspurs kann es hier zu einem Debakel für die Iren kommen. Auch wenn im Fussball bekanntermaßen viel möglich ist, kann ich mir bei dieser Europa League Partie nicht vorstellen, dass sich Tottenham die Blöße gibt und gegen einen irischen Vertreter im heimischen Stadion Punkte liegen lässt. Tottenham steht nach dem enttäuschenden 0-0 in Griechenland ein wenig unter Druck. Sie müssen 3 Punkte einfahren um den Anschluss nicht zu verlieren, auch wenn sie den Fokus auf die Premier League legen. Da gerade die Rovers auch schon in der heimischen Liga sehr gegentoranfällig sind, empfehle ich eine Over-Wette. Für mich scheint es auch durchaus möglich, dass bei dieser einseitigen Partie ein Over 4,5-5,5 durchaus im Realistischen bleibt, da man weiß, dass Tottenham im eigenen Stadion ins Rollen kommen kann (siehe 4-0 Liverpool).
Wett-Quoten Tottenham Hotspur vs. Shamrock Rovers:
Tottenham Hotspurs –> 1.15 bei interwetten
Remis –> 8.50 bei William Hill
Shamrock Rovers –> 26.00 bei William Hill
Europa League 2. Spieltag (29.09.2011) – weitere Analysen auf wettbasis.com
28. September 2011 / marcel - Kategorie:
Europa League
Leverkusen vs. Genk – 28.09.2011- CL-Gruppenphase- Gruppe E (Update Endergebnis: Leverkusen vs. Genk 2:0)
Am Mittwoch geht es für Bayer Leverkusen im Duell gegen Genk bereits um Alles, wenn man die Gruppenphase der Champions League überstehen will. Nach der 0:2 Niederlage in Chelsea am ersten Champions League Spieltag steht mit Genk nun die vermeintlich leichteste Aufgabe der Gruppe E bevor. Will man im Wettstreit mit Chelsea und Valencia um ein Weiterkommen in Gruppe E erfolgreich sein, ist ein Heimsieg gegen Genk demnach eine Pflichtaufgabe.
Am ersten Spieltag verlor Bayer gegen Chelsea trotz einer sehr engagierten Leistung durch Treffer von Luiz und Mata am Ende mit 0:2. Dies war auch der Beginn einer Niederlagen-Serie die nun seit 3 Spielen anhält. Genk hingegen konnte im ersten Gruppenspiel Valencia ein Unentschieden abtrotzen und überzeugte mit einer geordneten Defensive und gefährlichem Konterspiel. Die beiden Mannschaften trennten sich am Ende torlos mit 0:0.
Mit gerade einmal 10 Punkten aus 7 Spielen und einem negativen Torverhältnis von -3 steht Leverkusen in der Liga auf dem 11. Tabellenplatz und somit deutlich schlechter als erwartet. Allerdings präsentiert sich auch Genk derzeit nicht gerade in absoluter Topform und belegt in der belgischen Liga den 5. Platz.
Im direkten Vergleich sind die beiden Teams in der Champions-League bisher noch nie aufeinander getroffen und es bleibt abzuwarten, wer das erste Duell am Ende für sich entscheiden kann.
Bayer Leverkusen:
Wie bereits erwähnt hat Bayer Leverkusen seine letzten 3 Partien verloren. Besonders bitter war, nach der Champions League Niederlage vor 2 Wochen gegen Chelsea, die 1:4 Heimniederlage in der Bundesliga zu Hause gegen den Erzrivalen aus Köln. Auch beim 0:3 am vergangenen Wochenende gegen den deutschen Rekordmeister Bayern München gab die Bayer-Elf keine gute Figur ab und wurde von dem Spitzenteam aus München dominiert. Obwohl Bayer eine technisch starke Mannschaft besitzt, die auch in der Breite gut besetzt ist, kommt der Club unter Neu-Trainer Robin Dutt noch nicht richtig ins Rollen.
Positiv im Vergleich zum vergangenen Bundesliga Spieltag ist sicherlich die Rückkehr des in der Bundesliga gesperrten Nationalspielers André Schürrle, der für Hanno Balitsch ins Team rücken dürfte und auch Kadlec steht vor seinem Comeback in der Startelf und wird wohl den am Wochenende enttäuschenden Danny da Costa ersetzen. Ob Dutt, wie angekündigt, wirklich mit Derdioyok auf einen zweiten Stürmer neben Kießling setzen wird, bleibt abzuwarten. Insbesondere da hierfür der spielstarke Renato Augusto das Team verlassen müsste. Der ehemalige Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack wird wohl erneut nur auf der Bank Platz nehmen.
Bayer Leverkusen hat also einiges wieder gut zu machen und es bleibt abzuwarten, ob die Werkself den aktuellen Negativtrend stoppen kann und die Chance die Gruppenphase zu überstehen wahrt.
KRC Genk:
Genk qualifizierte sich nach einer 1:2 Niederlage im Hinspiel durch ein fulminantes 6:2 im Rückspiel für die Gruppenphase der Champions League gegen Maccabi Haifa. Bei Gegnern wie Chelsea, Valencia und Leverkusen werden den Belgiern hier allerdings nur sehr geringe Außenseiter Chancen eingeräumt. Genk ist zwar seit 7 Spielen ungeschlagen, hat allerdings bisher durch 4 Unentschieden bereits 5 Punkte Rückstand auf den Liga Spitzenreiter aus Brügge. Seit dem Unentschieden gegen Valencia zeigt die kurzfristige Formkurve steil nach oben und so konnte Standart Lüttich 3:0 und Denize 6:2 besiegt besiegt werden, bevor am vergangenen Wochenende erneut ein 1:1 Unentschieden bei Leuven folgte. Acht geben muss Leverkusen in erster Linie auf den spielstarken Mittelfeldspieler Kevin de Bruyne und den Genker Stürmerstar Jelle Vossen, der in dieser Spielzeit in insgesamt 14 Partien bereits 9 Mal traf.
Vorraussichtliche Aufstellungen:
Leverkusen (4:4:2):
Leno – Castro, Reinartz, Toprak, Kadlec – L. Bender, Rolfes, Sam, Schürrle - Derdiyok, Kießling
KRC Genk (4:4:2):
Köteles – Ngcongca, Simaeys, Nadson, Pudil – Buffel, Hubert, Tözser, de Bruyne, Barda, Vossen
Wettempfehlung:
Unentschieden -> 5,25 @ Bet-at-Home
Da Bayer Leverkusen trotz der derzeit schlechten Form von den Buchmachern als hoher Favorit gesehen wird ist die Quote für ein Unentschieden außerordentlich hoch. Dieser Tipp wird umso reizvoller wenn man bedenkt, dass Genk in der Defensive derzeit sehr gut steht und im Leverkusener Offensivspiel nicht viel zusammen läuft.
Fazit:
Bayer Leverkusen läuft derzeit seiner Top-Form hinterher und Genk spielt zwar ebenfalls noch nicht am absoluten Leistungslimit, zeigt aber weitaus beständigere Leistungen als die Leverkusener. Für Bayer geht es bereits um sehr viel, da Genk der einzige Gegner in Gruppe E ist, der unter Leverkusen einzuordnen ist und dieser zu Hause empfangen wird. Es bleibt abzuwarten ob Leverkusen eine Reaktion auf die zuletzt schwachen Leistungen zeigt oder ob der Abwärtstrend weiter fortgesetzt wird.
Top-Wettquoten bei Leverkusen gegen Genk:
Bayer Leverkusen -> 1,35 @ Interwetten
Unentschieden -> 5,25 @ Bet-at-Home
Genk -> 12,5 @ Bet-at-Home
Champions League 2. Spieltag (27.09./28.09.2011) – weitere Analysen auf wettbasis.com
28. September 2011 / schippinho - Kategorie:
Champions League
Bayern vs. Man City – 27.09.2011- CL-Gruppenphase- Gruppe A (Update Endergebnis – Bayern München vs. Manchester City 2:0 – Gomez staubt 2x ab und fixiert den verdienten Bayern Sieg und Bayern führt damit die Tabelle der Gruppe A an – mit 6 Punkten)
Am Dienstag steigt das Topduell des zweiten Champions-League Spieltags zwischen dem FC Bayern München und Manchester City. Insbesondere die Offensive-Reihen der beiden Clubs machen in letzter Zeit von sich reden und lassen die Buchmacher ein torreiches Spiel erwarten. Bayern geht bei den Wettanbietern als Favorit in die Begegnung und es bleibt abzuwarten ob Sie dieser Rolle gerecht werden können.
Am ersten Champions-League Spieltag starteten die Bayern standesgemäß mit einem 2:0 Sieg bei Villarreal und führen die Gruppe A seit dem an. Die Torschützen waren der immer stärker aufspielende Toni Kroos und Rafinha. Manchester City kam über ein 1:1 zu Hause gegen Napoli nicht hinaus und steht bereits unter Druck bei den Bayern nicht zu verlieren, um die Chance auf den Gruppensieg zu wahren. Den einzigen Treffer für Man City erzielte Kolarov.
Für den Bayern Spieler Boateng kommt ist diese Partie von besonderer Bedeutung. Wechselte er doch erst im vergangenen Sommer von den „Citizens“ zu den Münchnern.
Die beiden europäischen Top-Clubs treffen das erste Mal in Ihrer langen Vereinsgeschichte aufeinander.
Formcheck:
Bayern München
Bayern München befindet sich nach zuletzt 9 Siegen in Folge in Bestform und führen die Deutsche Bundesliga an. Die letzte Niederlage gab es am ersten Bundesliga-Spieltag zu Hause gegen Borussia Mönchengladbach. Noch bemerkenswerter ist es allerdings, dass Bayern in den letzten 9 Partien kein einziges Gegentor kassiert hat, im Gegenzug selbst allerdings 26 Mal getroffen hat. Die aktuelle Form der Bayern kann also gar nicht zu hoch bewertet werden. Insbesondere wenn man bedenkt, dass sich unter den Gegnern namhafte Mannschaften wie der FC Zürich, welcher in der Champions-League Qualifikation gleich 2 Mal geschlagen wurde und Liga-Konkurrenten wie Schalke 04 und Bayer Leverkusen befanden.
Zudem kehrt Arjen Robben nach längerer Verletzungspause wieder zurück und konnte am Wochenende beim fulminanten 3:0 Sieg über Leverkusen, nach seiner Einwechslung, bereits den Treffer zum 3:0 beisteuern. Es bleibt abzuwarten ob es gegen Manchester City bereits zu einem Startelf Einsatz reichen wird oder ob Robben erneut in die Joker Rolle schlüpft. Die weiteren Torschützen waren Thomas Müller und Daniel van Buyten. Auch bei Van Buyten ist ein Startelf Einsatz ungewiss, da sich dieser die Position des 2. Innenverteidigers bisher mit Jerome Boateng teilt und abzuwarten bleibt, ob der ehemalige Spieler von Man City gegen seinen alten Club nicht den Vorzug erhält. Auch Luis Gustavo wird nach seiner Schonung am Wochenende vermutlich Tymoshchuk in der Bayern Zentrale ersetzen. Top- Torschütze bei den Bayern ist Mario Gomez, der in dieser Saison in insgesamt 10 Spielen bereits 10 Mal traf.
Einziger Wermutstropfen, der die Bayern derzeit belastet, ist die Brandstifter Geschichte rund um Ihren Abwehrspieler Breno, der derzeit in Untersuchungshaft sitzt. Es ist allerdings fraglich ob die Bayern Stars sich von derartigen Nebengeräuschen aus der Bahn werfen lassen.
Man City:
Auch Manchester City hat sich in den letzten beiden Spielen nach einer kurzen Schwäche Phase mit 2 Unentschieden gefangen und am vergangenen Wochenende Everton mit 2:0 geschlagen. Die Torschützen in einem guten Premier League Spiel waren die beiden Einwechselspieler Balotelli und Millner. Die „Citizens“ stehen derzeit auf Platz 2 der englischen Premiere League, was bei der namhaften Konkurrenz der englischen Liga hoch anzurechnen ist. Die letzte Champions-League Partie zu Hause gegen den SSC Neapel endetet mit einem 1:1 Remis, so dass Man City auf Wiedergutmachung bedacht sein wird. Abzuwarten bleibt ob Trainer Mancini gegen die Bayern genauso offensiv spielen lässt wie in der Liga und mit Silva, Nasri, Agüero und Dzeko auf volle Offensive setzt, oder ob Dzeko evtl. zu Gunsten von Agüero in der Sturmspitze weichen muss und durch den defensiveren Millner ersetzt wird. Die frühzeitige Auswechslung des ehemaligen Wolfsburgers in der Partie gegen Everton deutet allerdings eher auf eine Schonungsmaßnahme für das Bayern Spiel hin. Superstar Tevez wird wohl erneut zunächst auf der Bank platznehmen müssen.
Die erfolgreichsten Torschützen der Citizens sind Dzeko und Agüero die beide bereits 7 Mal getroffen haben in der aktuellen Spielzeit. Insbesondere dem technisch beschlagenen Agüero wird zugetraut die Bayern vor ernsthafte Probleme zu stellen. Der ehemalige Bayern Spieler Owen Hargreaves ist für die Partie am Dienstag noch nicht spielberechtigt.
Vorraussichtliche Aufstellungen:
Bayern (4:2:3:1):
Neuer – Rafinha, Boateng (Van Buyten), Badstuber, Lahm – Gustavo (Tymoshchuk), Schweinsteiger – Robben (Müller), Kroos, Ribery – Gomez
Man City (4:2:3:1):
Hart – Richards, Kompany, Lescott, Clichy – Touré, Barry – Silva, Agüero, Nasri – Dzeko (Milner)
Wettempfehlung:
Unter 2,5 Tore -> 2,0 @ Bet365
Da beiden Mannschaften über herausragende Offensiv-Reihen verfügen liegt die Wettquote für mehr als 2,5 Tore erwartungsgemäß hoch. Da insbesondere die Bayern allerdings derzeit über eine schier unüberwindbare Hintermannschaft zu verfügen scheinen und davon ausgegangen werden kann, dass man gegen eine Mannschaft wie Man City nicht auf bedingungslose Offensive setzen wird, erscheint ein Tipp auf weniger als 2,5 Tore lohnenswert.
Die beste Wettquote hierzu finden Sie mit 2,0 bei Bet365.
Fazit:
Obwohl Manchester City aufgrund zahlreicher Stareinkäufe in den letzten Jahren über einen höheren Kaderwert verfügen als die Bayern, treten diese als homogene Mannschaft auf und gelten vor heimischem Publikum zurecht als Favorit beim ersten Aufeinandertreffen der beiden Spitzenclubs.
Für die Bayern spricht zudem die Siegesserie von 9 Spielen ohne Gegentor und die Rückkehr von Robben, der seine Schambein Verletzung auskuriert hat. Trotzdem wird es für die Bayern die schwerste Aufgabe seit mehreren Wochen werden und insbesondere die Torgefährlichkeit von Agüero und Dzeko sollte nicht unterschätzt werden.
Top-Wettquoten bei Bayern gegen Man City:
Bayern -> 2,00 @ Tipico
Unentschieden -> 3,75 @ Bet365
Man City -> 4,10 @ Unibet
Champions League 2. Spieltag (27.09./28.09.2011) – weitere Analysen auf wettbasis.com
26. September 2011 / schippinho - Kategorie:
Champions League
Im “Stadion des Lichts“, der Heimstätte Benfica Lissabons, sollen nach dem morgigen Champions League Qualifikationsspiel auch die Gesichter der Fans erstrahlen. Portugals Fußball hat sich mit einer überragenden Saison 2010/2011 in der Europa League wieder einen Namen gemacht und soll fortan die Königsklasse bevölkern. In der 4. Qualifikationsrunde muss der Hauptstadtclub gegen Twente ein letztes Puzzlestück zu den Gegnern der Marke Barcelona, Real Madrid oder Manchester United einfügen.
EDIT – Benfica gewinnt im Stadion des Lichts 3:1 und erreicht die Champions League Gruppenphase, Wettbasis gratuliert Benfica Lissabon!
Benfica Lissabon
Die Portugiesen haben keinen glücken Start in die neue Saison feiern können. Die Liga des kleinen Staates auf der iberischen Halbinsel ist bekannt für ein großes Gefälle im Leistungsbereich der Mannschaften. Umso schmerzhafter sind daher unerwartete Pleiten. Das 2:2 bei Gil Vicente kam den Fans von Benfica wie eine Niederlage im Kampf gegen den Ligakrösus FC Porto vor. Am vergangenen Samstag konnte gegen Feirense bei einem klaren 3:1 Heimerfolg der Hausseegen wieder gerade gerückt werden. Die Vorfreude auf die Partie gegen die Elf des hollländischen Meisters von 2010 ist groß, die Erwartungshaltung im Fanlager jedoch auch nicht kleiner. Das ein hoher Druck nicht unbedingt beflügelt, ist hinreichend bekannt. Umso mehr Sicherheit können die erzielten Auswärtstreffer beim 2:2 im Hinspiel geben.
Jorge Jesus hat im Hinspiel auch auf des Gegners Rasen den typischen offensiven Fußball spielen lassen, den die Fans in Lissabon lieben und welcher eher untypisch für die Liga in Portugal ist. Stürmerstar Cardozo und der Mittelfeldmann Nolito dankten es dem Trainer mit 2 Treffern, welche den frühen Rückstand und ein spätes Gegentor egalisierten. Artur im Tor der Portugiesen wird gegen Twente weniger Bälle auf sein Tor bekommen, wie noch im Hinspiel in Enschede. Ein erfolgreiches Spiel zu Null würde das Weiterkommen des Heimteams sichern. Dieses Ziel verfolgt auch die Verteidiger um Luisao, Conceicao und Pereira. Keinesfalls darf man sich bei Benfica vom 4-5-1 System blenden lassen, da die Mittelfeldspieler allesamt offensive Qualitäten haben und daher die 4-5-1 – Spielform einzig auf dem Papier existiert.
Formcheck
Benfica vs. Trabzonspor 2:0 (CL – Quali: 3.Runde)
Trabzonspor vs. Benfica 1:1 ( CL – Quali: 3.Runde)
Gil Vicente vs. Benfica 2:2 (1.Spieltag)
Twente vs. Benfica 2:2 (CL – Quali: 4.Runde)
Benfica vs. Feirense 3:1 (2.Spieltag)
Twente Enschede
Der Überraschungsmeister des Vorjahres hat ein hartes Stück Arbeit vor sich. Im Rückspiel bei Benfica Lissabon zählt, ein hohes Unentschieden ausgenommen, nur ein Auswärtssieg bei einem sehr starkem Gastgeber, um das Ziel “Champions League” nicht aus den Augen zu verlieren. Doch Twente zeigte sich bereits am Wochenende in perfekter Form. Drei Ligaspieltage ist die neue Saison erst alt, doch bereits 9 Zähler zieren das Konto der Holländer. Dabei war das Startprogramm keinesfalls einfach. Einem 2:0 am 2.Spieltag über den AZ Alkmaar folgte die Kür in Heerenveen, wo sich Enschede mit 5:1 durchsetzen konnte.
Adriaanse muss am Mittwoch einen offensiven Weg gehen. Luuk de Jong und Ruiz haben bereits im Hinspiel ihre Torjägerqualitäten unter Beweis gestellt und sind die Hoffnungen des Trainers im “Estadio da Luz“. Im klassischsten aller Spielsystem, dem 4-4-2, müssen auch Janssen und Bajrami den Zug zum Tor suchen und den gewagten Pass in die Gasse wagen. Mihaylov und die Abwehrkette sollen Twente Enschede im Spiel halten.
Formcheck
Twente vs. Vaslui 2:0 (CL Quali: 3.Runde)
Twente vs. Ajax 2:1 (Super Cup)
Vaslui vs. Twente 0:0 (CL Quali: 3.Runde)
Breda vs. Twente 0:1 (1.Spieltag)
Twente vs. Alkmaar 2:0 (2.Spieltag)
Twente vs. Lissabon 2:2 (CL Quali: 4.Runde)
Heerenveen vs. Twente 1:5 (3.Spieltag)
Ausgangslage
Aufgrund des 2:2 – Remis im Hinspiel muss Twente das Spiel in Portugal gewinnen oder auf ein höheres Unentschieden als im Hinspiel hoffen. Eine erneute Punkteteilung mit 4 Treffern würde für 30 Extraminuten sorgen. Benfica Lissabon reicht jeder Sieg genauso wie ein 0:0 oder 1:1, um sich für die Gruppenphase der Champions League zu qualifizieren.
Fazit
Benfica ist eine Heimmacht und besitzt den stärkeren Kader. Ein Ausscheiden der Portugiesen am Mittwoch wäre eine große Überraschung.
Wett-Quoten Benfica vs. Twente:
Benfica @ 1,50 Bet365
Remis @ 4,42 Betfair
Twente @ 7,50 Tipico
Over 2,5 @ 1,80 Expekt
Under 2,5 @2,21 188bet
Wettbasis – hier finden Sie andere wichtige Champions League Qualifikationsspiele 2011
23. August 2011 / christoph - Kategorie:
Champions League
Am Dienstag, den 23.August 2011, spielen der FC Zürich und der FC Bayern München in der Schweiz einen Platz in der Gruppenphase der Champions League Saison 2011/2012 untereinander aus. Das Hinspiel gewann der deutsche Vertreter in der heimischen Allianz Arena mühelos (2:0). Diesen Vorsprung muss der Rekordmeister aus der bayrischen Hauptstadt in der Schweiz verteidigen. Das Rückspiel bedeutet für den FC Zürich die letzte Hoffnung auf das Erreichen der Hauptrunde der Königsklasse. Der Verlierer dieses Duells muss sich mit einer Startgenehmigung in der Europa League zufrieden geben.
Das Rückspiel zwischen dem FC Zürich und dem FC Bayern München wird um 20:45 Uhr angepfiffen. Laurent Duhamel wird das Spiel als Schiedsrichter betreuen. Der Franzose ist seit 1999 offizieller FIFA Schiedsrichter und verfügt über weitreichende internationale Erfahrung.
FC Zürich:
Die Schweizer hatten sich mit Sicherheit ein besseres Resultat aus dem Hinspiel erhofft. Das Ergebnis, das sie in München erreicht haben, gehört wohl zu den schlechtesten, die man sich hätte denken können. Zwei Gegentore und kein eigenes Auswärtstor. Dabei hatte man sich berechtigte Hoffnungen gemacht, die Bayern seien, insbsondere zu so einem frühen Zeitüunkt der Saison verwundbar. Borussia Mönchengladbach hatte es schließlich eindrucksvoll vorgemacht.
Bekanntlich hat es nicht zu einem Erfolgserlebnis in München gereicht. Allerdings war die Art und Weise des Auftretens erschreckend. Man hatte zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, die Schweizer wollten mit Macht ein Tor erzielen. Selbst nach dem frühen Rückstand, als die Bayern langsam aber sicher einschliefen, nutze der FC Zürich die Gunst der Stunde nicht. Nur sehr verhalten trug man die eigenen Angriffe vor. Wirkliche Torgefahr ging vom Schweizer Vizemeister der abgelaufenen Saison nicht aus. Am Ende des Spiels taten sich die Experten schwer eine echte hochkarätige Torgefahr attestieren zu können.
Man hatte mehr erwartet. Jedoch bleibt im Rückspiel immer noch Zeit genug den Spieß umzudrehen. Zwar ist das Unterfangen nicht leichter geworden, aber die Mannschaft sollte gemerkt haben, dass es keinen Grund gibt den Gegner zu fürchten oder das Offensivspiel einzustellen. Im heimischen Stadion sollte ein anderer Wind wehen. Die größte Stärke des FC Zürich kam im Hinspiel nämlich von der Tribüne: Sogar in der Fernsehübertragung konnte man die mitgereisten Fans aus der Schweiz bestens hören. Das ist mittlerweile nicht mehr in allen deutschen Stadien gern gesehen.
In der letzten Saison musste man sich nur um einen Zähler im Kampf um die Meisterschaft geschlagen geben. Den Grundstein für den Erfolg legte die Mannschaft des FC Zürich zu Hause. Die heimische Stärke bröckelt jedoch. Während in der letzten Spielzeit nur eines von 18 Heimspielen verloren ging, musste man in der noch jungen, gerade angelaufenen Saison bereits zwei der drei gespielten Heimspiele an den Gast abgeben. Nach sechs Spieltagen stehen zwar beachtliche elf Tore aber nur magere sechs Punkte aus zwei Siegen zu Buche. Eigentlch hätte man durchaus von einem positiven Trend in den letzten Wochen sprechen können: Der FC Zürich verlor zwar die ersten drei Saisonspiele, gewann dann aber gegen die Grashopper und in Basel – in dieser Zeit hatte man sich auch in der vorletzten Qualifikationsrunde gegen Standard Lütich durchgesetzt (1:0 zu Hause, 1:1 auswärts). Doch dann folgte die Niederlage in München und an diesem Wochenende eine Heimniederlage gegen Xamas durch zwei späte Tore (0:2).
FC Bayern München:
Zweifelsohne sind die Bayern ungemütlich in die Saison gestartet. Nach einer wirren Vorbereitung, in der man besonders aufgrund der vielen Gegentore den leistungstechnischen Standort der Bayern nicht wirklich feststellen konnte, kam es in Braunschweig im Pokal zu einem soliden Saisonauftakt (3:0). Ohne größere Probleme besiegte man den Zweitligaaufsteiger. Über die erste Hürde der Spielzeit stürtze man: Beim Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach musste eine ausverkaufte Allianz Arena weinenden Auges mit zusehen, wie der Rekordmeister von einem ehemaligen Abstiegskandidaten besiegt wurde (0:1). Am zweiten Spieltag musste die Mannschaft von Jupp Heynckes beim VfL Wolfsburg antreten. Erst in der Nachspielzeit gelang es überlegenen Bayern das erste Tor der Saison zu erzielen (1:0). Luiz Gustavo drückte den Ball in der 92.Minute über die Linie. Letztlich glücklich, da zuvor einem regulären Helmes-Tor die Anerkennung verwährt geblieben war.
Mit der Vorstellung im Hinspiel kam ein wenig Ruhe in das Umfeld des Rekordmeisters. Da das Finale der Champions Leauge in diesem Jahr in München steigen wird, hat der Wettbewerb in dieser Saison spürbar etwas mehr Gewicht als noch in vergangenen Spielzeiten, als man scheuklappenmäßig die Deutsche Meisterschaft anvisierte. Obgleich sich der FC Bayern in den letzten Jahren ordentlich in der Champions League präsentiert, hat diese Saison eine weitreichendere Aura. Bayern träumt von einem heimsichen Finale. In diesem Traum spielt der FC Zürich keine große Rolle – schon gar nicht nach dem komfortablen Hinspiel. Genau dieses (fehlende) Bewusstsein für den Gegner konnte zu einem großen Problem werden, beispielsweise bei einem frühen Gegentor. Die Ausgangsposition ist mehr als komfortabel. Wenn es gelingt eine ähnliche Dominanz in das Spiel zu bringen, wie dies im Hinspiel der Fall war, und sich gleichzeitig nicht zu lange in Van Gaalschem Ballgeschiebe ergießt, dann sollte die Qualifikation nicht in Gefahr geraten.
Personell wird dem FC Bayern der Angreifer Ivica Olic fehlen. Der Kroate erlitt einen Riss in der Hüfte und wird vermutlich zwei Monate ausfallen.
Head to Head:
Das Hinspiel in der Allianz Arena in der letzten Woche war das erste Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in der Champions League.
Fazit:
Die Bayern müssen früh die Kontrolle des Spiels an sich reißen. Aufgrund der Erkentnisse aus dem Hinspiel, kann man den Schweizern hier keine großen Comeback-Chancen einräumen. Ein Ausscheiden der Bayern käme einer Blamage gleich. Das Hinspiel hat gezeigt, dass die Bayern es einzig und allein in der eigenen Hand haben. Abgeben können sie es selbstverständlich noch, dann wäre es aber einer Mischung aus Unvermögen und vor allem Überheblichkeit geschuldet.
Wett-Quoten für FC Zürich gegen FC Bayern München:
FC Zürich: 5,90 @ bwin
Unentschieden: 4,20 @ bwin
FC Bayern München: 1,62 @ bet365
Wettbasis – hier finden Sie andere wichtige Champions League Qualifikationsspiele 2011
21. August 2011 / joe - Kategorie:
Champions League
Am Samstag, den 28. Mai 2011, findet das Spiel der Spiele dieser Saison statt: Im Champions League Finale 2011 treffen der FC Barcelona und Manchester United aufeinander. Zwar findet das Spiel auf neutralem Boden statt, jedoch kann man davon ausgehen, dass Manchester United eine Art Heimspiel erwartet – das Finale steigt in London. In der englischen Hauptstadt "empfängt" Manchester gewissermaßen den "Gast" aus Spanien. In der Geschichte der Champions League und ihren Vorgängernamen hat sich die "heimische" Mannschaft in sieben von elf Malen durchgesetzt.
Es ist auch ein Duell zweier großer Trainer. Sir Alex Ferguson auf der Bank von Manchester United hat eine Ära geprägt, die mit dem erneuten Titelgewinn in der Premier League eine Fortsetzung gefunden hat. Pep Guardiola prägt mit seiner Art Fußball zu spielen schon jetzt den modernen Fußball und hat begonnen seine Ära zu etablieren. Inwiefern sich beide überschneiden, wird sich durch den Ausgang dieses Spiels zeigen.
Schiedsrichter des Finalspiels der UEFA Champions League Saison 2010/2011 in London ist Viktor Kassai. Der Ungar hat in dieser Spielzeit bereits den Sieg von Manchester United gegen den FC Valencia gepfiffen. Anpfiff des Spiels ist um 20:45 Uhr.
FC Barcelona:
Nachdem die Nachrichten von einem aschespukendem Vulkan auf Island die Runde machten, handelte man in Barcelona schnelle: Aus Angst vor Problemen mit dem Flug nach London reiste man kurzer Hand früher an. Bereits seit Dienstagabend befindet sich die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola in England. Der Trainer äußerte sich besorgt. Er befürchte, dass die Unterstützer seiner Mannschaft es durch die Aschewolke nicht in die englische Hauptstadt schaffen würden. Inwiefern die Natur den Anhängern von Barcelona einen Strich durch die Rechnung macht, wird man dann wohl erst am Spieltag selbst erfahren. Die Mannschaft jedenfalls hat das erste drohende Hindernis übersprungen.
Seit dem letzten Wochenende ist in Spanien die Saison vorbei. Der letzte Spieltag der Primera Divisíon bedeutete für den FC Barcelona ein Auswärtsspiel bei Malaga. Mit dem klaren Auswärtssieg (3:1) mit Toren von Bojan, Affelay und Marc Bartra aus der zweiten Mannschaft schloss man die Saison als spanischer Meister mit 96 Punkten ab. 30 Siege aus 38 Spielen bei nur 2 Niederlagen in der gesamten Saison zeigen die Stellung des FC Barcelona auf nationaler Ebene. Lediglich im Pokalfinale musste man sich in der Verlängerung dem Erzrivalen Real Madrid geschlagen geben.
In der Champions League hat Barcelona zunächst etwas Schwierigkeiten gehabt. Unerwartet kompliziert gewann man die Gruppe gegen Panathinaikos Athen, Rubin Kazan und den FC Kopenhagen. Besonders außerhalb des Camp Nou tat man sich schwer: In Kopenhagen und in Kazan spielte man Unentschieden (1:1, 1:1), in Athen konnte man gewinnen (2:0). Zu Hause hatte man mit den Gegnern keine größeren Probleme.
Im Achtelfinale ging es in dieser Spielzeit ordentlich zur Sache. So auch für den FC Barcelona, der mit Arsenal London ein unangenehmes Los gezogen hatte. Bei Arsenal London musste man im Hinspiel die bisher einzige Niederlage im Wettbewerb hinnehmen (1:2). Da Arsenal im Camp Nou im Rückspiel wie im Vorjahr unterging, qualifizierte sich die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola für das Viertelfinale. Wenn es im Achtelfinale schon so hochkarätig zugeht, ist es im Viertelfinale meist etwas ruhiger um die Gegnerschaft. Barcelona traf auf einen angenehmen Gegner. Shakthar Donetsk aus der Ukraine versuchte mit Barca mitzuspielen und auf Augenhöhe Fußball zu zelebrieren. Zwei Niederlagen und 1:6 Tore waren das Ergebnis (1:5, 0:1) aus Sicht der Ukrainer. Ein Spaziergang für Barcelona.
Erst im Halbfinale ging es wieder zur Sache. Gegen den Erzrivalen Real Madrid entschied man im Hinspiel allerdings alles. Durch eine viel diskutierte aber wenig zweifelhafte Rote Karte gegen Pepe im Hinspiel im Santiago Bernabeu geriet Real ins Hintertreffen. Barcelona gewann in der spanischen Hauptstadt (0:2) und begnügte sich im Rückspiel mit einem Unentschieden (1:1).
Manchester United:
Nur zwei Jahre nach dem verlorenen Champions League Finale in Rom gegen den FC Barcelona (0:2) hat Manchester United die Chance die alte Rechnung zu begleichen. Es war das erste Mal, dass Manchester United ein Finale der Königsklasse verlor. Zuvor konnte man sich gegen Benfica (67/68), gegen Bayern München (98/99), und gegen Chelsea (im Elfmeterschießen 07/08) durchsetzen.
Am Sonntag beendete die Mannschaft von Sir Alex Ferguson würdevoll die Premier League Saison. Obwohl man schon sicher Meister war, ließ man sich gegen Blackpool, für die es noch um den Klassenerhalt ging, trotz Rückstandes nicht hängen und drehte die Partie (4:2). Im Old Trafford trafen vor 75400 Zuschauern Park, Owen und Anderson. Ein Mal traf Blackpool ins eigene Gehäuse. Alex Ferguson ließ allerdings seine B-Elf auflaufen. Unter anderem spielten Valencia, Hernandez, Carrick, Ferdinand und Giggs gar nicht. Wayne Rooney griff mit sechs Minuten Spielzeit auch nicht mehr wirklich ins Spiel ein.
Kurios ist immer wieder, dass Ferguson teilweise mit neun verschiedenen, manchmal sogar mit zehn verschiedenen Nationalitäten auf dem Platz steht.
Fußballerisch hat es Manchester United zu Beginn der Champions League Saison ruhig angehen lassen. Zu viel Kraft hat man in der Gruppenphase sicherlich nicht gelassen. Zwar gewann man vier der sechs Spiele, musste aber drei Mal bis zum Ende zittern – Manchester United spielte drei Mal 1:0. Lediglich auswärts bei Bursaspor schoss man mehr als ein Tor (3:0). Insgesamt musste man in der Gruppe nur ein Gegentor hinnehmen, erzielte allerdings auch nur magere sieben Treffer in sechs Spielen.
Im Achtelfinale bei Olympique Marseille spielte man taktisch torlos, um die Entscheidung im heimischen Old Trafford herbeizuführen. Man gewann im Rückspiel durch zwei Tore von Hernandez (2:1) und qualifizierte sich für das Viertelfinale. Dort wartete mit Chelsea London ein harter Brocken. Mit zwei Siegen ließ es die Mannschaft von Sir Alex Ferguson deutlich einfacher aussehen als es war (1:0, 2:1). Das Halbfinale gegen Schalke 04 dürfte hierzulande mehr als bekannt sein. In der Arena auf Schalke zeigte United deutlich, wer die bessere der beiden Mannschaften ist (2:0). Das Rückspiel gewann die B-Elf immer noch komfortabel (4:1).
Head to Head Barcelona vs. Manchester United:
Im letzten Aufeinandertreffen besiegte der FC Barcelona Manchester United im Champions League Finale 2009 in Rom (2:0). Samuel Etoo in der 10. Minute und Lionel Messi in der 70. Minute schossen die Tore. Das Spiel ist durchaus vergleichbar mit der Begegnung im Final 2011, denn beide Mannschaften haben noch viele Spieler in den Reihen und auf dem Feld, die schon 2009 in Rom dabei waren.
Beide Mannschaften können mit einem Sieg im Finale ihren vierten Champions League Titel holen.
Fazit:
Beide Mannschaften haben in der Gruppenphase noch im ersten Gang gespielt. Auf dem Weg ins Finale hat sowohl Barca mit Real Madrid als auch Manchester mit Chelsea London einen Hochkaräter aus der eigenen Liga aus dem Wettbewerb geworfen. Beide hatten in den KO-Runden ein Freilos: Barca spielte im Viertelfinale gegen Donetsk und Manchester United spielte im Halbfinale gegen Schalke 04. Beide Mannschaften haben in dieser Saison die eigene Liga letztlich problemlos gewonnen – den Pokal aber nicht.
Die erfolgreichen Gemeinsamkeiten beider Mannschaften zeigen, dass man es mit einem Gegner auf Augenhöhe zu tun bekommt. Zwar quotieren die Buchmacher Manchester United, trotz des "Heimrechts", deutlich höher als Barcelona, jedoch hat die Saison gezeigt, dass beide auf einem extrem hohen Niveau spielen und zu Recht im Champions League Finale 2011 stehen.
Wett-Quoten Barcelona vs. Manchester United im Finale:
FC Barcelona: 2,05 @ unibet
Unentschieden: 3,50 @ bet365
Manchester United: 4,00 @ totesport
bet365 bietet speziell zu Barcelona Manchester United eine Bonusaktion an, hier die Details dazu
27. Mai 2011 / joe - Kategorie:
Champions League
Am Dienstag, den 3. Mai 2011, treffen Barcelona und Madrid im Rückspiel des Halbfinals in der Champions League aufeinander. Das Duell ist das letzte im Marathon der beiden Mannschaften gegeneinander. Fast wie aus den Playoffs der NBA bekannt, spielen Real Madrid und der FC Barcelona seit Wochen immer wieder gegeneinander. Dieses Duell bildet den Abschluß der Serie und ist zugleich jenes, welches den letzten Geschmack im Mund und die letzte Erinnerung hinterlässt.
Bisher konnte Barcelona in Madrid in der Liga ein Unentschieden holen und sich somit den nationalen Meistertitel sichern. Kurz danach gewann Real Madrid in Valencia im spanischen Pokalfinale gegen den FC Barcelona. Nachdem es nach 90 Minuten noch keine Tore gegeben hatte, gelang Cristiano Ronaldo der Siegtreffer in der Verlängerung. Das Hinspiel in der Champions League gewann Barcelona in Madrid (2:0).
Schiedsrichter des Champions League Halbfinalrückspiels ist Frank de Bleeckere. Der Belgier pfiff in der letzten Saison schon das Rückspiel zwischen Inter Mailand und den FC Barcelona im Camp Nou und ließ sich damals von Sergio Busquets täuschen, der eine Tätlichkeit des Gegners theatralisch simulierte.
Anstoß des Spiels ist um 20:45 Uhr.
Das Hinspiel:
Im Hinspiel war lange Zeit gar nichts los. In der Anfangsphase der Partie gab es eine gute Chance für Barcelona durch Xavi, ansonsten begnügte sich Barcelona damit den Ball zu halten und in der eigenen Hälfte zu zirkulieren, während Madrid in der eigenen Hälfte die Räume geschickt abdeckte, somit stagnierte allerdings das Offensivspiel. Unterm Strich lag das Offensivspiel beider Mannschaften brach und man hatte den Eindruck beide würden sich mit einem 0:0 anfreunden - schon in der ersten Halbzeit.
Von Seiten Real Madrids wurde die Partie gewohnt körperlich geführt und Barcelona setzte auf Ballbesitz. Am Enden hatten die Statistiker 72% Ballbesitz für Barca ermittelt. Zu Beginn der zweiten Halbzeit schien Madrid das Spiel offensiver gestalten zu wollen, was auch gelang. Die Königlichen attakierten früher und schienen die Dominanz von Barca am Ball stören zu können. Jedoch war es wieder mal der bis dahin stark spielende Pepe, der mit einem bösen Foul seiner Mannschaft einen Bärendienst erwies: Mit gestrecketem Bein sprang er in Kampfsportlermanier mit Anlauf hüfthoch auch das ausgestreckte Bein von Dani Alves, der noch rechtzeitig zurückziehen konnte, um eine Verletzung zu verhindern. Pepe ging glatt mit Rot duschen und Barca ging in Überzahl in Führung. Als Barca sich schon mit dem knappen Auswärtssieg zufrieden gegeben hatte, nahm sich noch einmal Lionel Messi den Ball, lief aus dem Mittelfeld los, an vier Madrilenen vorbei und zum zweiten katalanischen Treffer des Abends (2:0).
FC Barcelona:
Da sich Real-Trainer Jose Mourinho in der Pressekonferenz nach dem Hinspiel extrem abfällig gegenüber Pep Guardiola und den FC Barcelona, insbesondere über dessen Zusammenarbeit mit Unicef und den Champions League Sieg 2008/2009, äußerte, entschied sich der Verein dazu, diese Vorgänge bei der UEFA anzuklagen. Am Montag lehnte die UEFA mit Verweis auf ein laufendes Disziplinarvefahren gegen Jose Mourinho diese Beschwerde ab.
In Sachen Unsportlichkeit sollten sich die Spieler des FC Barcelona, allen voran Sergio Busquets, Dani Alves und Pedro Rodriquez, an die eigene Nase fassen. Denn wie sich gerade diese drei Spieler in den bisherigen Duellen immer wieder ins Gesicht fasten und zu Boden sanken, ohne auch nur in der Nähe des Kopfes getroffen worden zu sein, grenzt an Arroganz und ist in Dreistigkeit kaum zu überbieten. Obwohl Pepe mit Rot vom Platz ging, ließ sich Dani Alves noch minutenlang behandeln und wurde vom Platz getragen. Wir erinnern uns: Alves wurde nicht getroffen, er zog das Bein rechtzeitig zurück, was vollkommen legitim ist, um einer Verletztung aus dem Weg zu gehen. Die Rote Karte ist auch ohne Berührung mehr als berechtigt, allerdings hatte das Schauspiel von Dani Alves keine Berechtigung.
Des Weiteren liegen Vorwürfe rassistischen Verhaltens gegen Sergio Busquets auf dem Tisch: Spanische TV-Bilder zeigen aus seitlichen Perspektive wie sich der Mittelfeldspieler die Hand vor den Mund hält und in Richtung Marcelo ruft: "Mono, mono" ("Affe, Affe").
Sportlich ist Barcelona am Wochenende gegen Real Sociedad ordentlich auf die Nase gefallen. Beim abstiegsbedrohten Gegner aus dem Baskenland setzte auswärts es eine Niederlage (1:2). Barca war in Führung gegangen, verlor aber in der Schlußphase. Der Elfmeter zum Siegtreffer für Real Sociedad ist mehr als sehenswert.
Personell kann Pep Guardiola vermutlich auch wieder auf Andres Iniesta im Mittelfeld zurückgreifen. Er hat keine Ausfälle zu befürchten und konnte am Wochenende viele Stammkräfte schonen.
Real Madrid:
Auch Real Madrid klagte den Gegner nach dem Hinspiel im Santiago Bernabeu an. Eben diese schauspielerischen Einlagen der Spieler des FC Barcelona wurden der UEFA in der Anklage vorgetragen. Die UEFA lehnte auch diesen Antrag ab, da sie keinen systematischen Betrug nachweisen konnte. Die UEFA hat sich in diesem Thema beinahe selbst die Hände gebunden, indem sie seit Jahren die Betrügereien der Spieler bezüglich Schauspielerei druchgehen lässt und sich nun schwer tut den richtigen Zeitpunkt zu finden, um einzugreifen.
Die Versuche die Rote Karte von Pepe loszuwerden, sind unhaltbar und helfen der UEFA die Vorwürfe im Gesamten abzulehnen. Ebenso fehlen wird Segio Ramos, der im Hinspiel die Gelbe Karte sah und nun ein Spiel pausieren muss. Auch Jose Mourinho wird das Spiel im Camp Nou von der Tribüne aus beobachten müssen. Ihm ist es strengstens untersagt, Kontakt zu seiner Mannschaft aufzunehmen.
Real Madrid muss sich wie Barcelona auch zunächst an die eigene Nase fassen: Marcelo trat offensichtlich auf das Bein von Pedro, als dieser am Boden lag und die Schwalben von Di Maria sorgen schon die ganze Saison lang in Spanien für Unmut.
Für Real Madrid würde es einem Wunder gleichen noch in das Finale der Champions League vorstoßen zu können. Selbst der eigene Coach hat die Mannschaft in aller Öffentlichkeit abgeschrieben. Obgleich dies taktische Züge hatte, so ist man sich darüber bewusst, dass Barcelona im heimischen Stadion noch mehr Platz hat und noch weniger anfällig sein wird auf die mauernden Taktiken der Madrilenen. Die einzige Chance wird die Mannschaft in mutigen Kontern sehen. Die Abwehr von Barca ist zu knacken, es gibt genug Beispiele und Madrid hat im Kader das Potential.
Am Wochenende musste Real jedoch eine herbe Niederlage einstecken. Eine verbesserte B-Mannschaft unterlag zu Hause gegen das abstiegsbedrohte Real Zaragoza (2:3).
Fazit:
Beide Mannschaften mögen ihre individuellen Ziele verfolgen und das Finale im Visier haben, jedoch gilt es für beide Teams vor allem eines zu erreichen: Das Bild des spanischen Fußballs wieder rein zu waschen. Denn was sowohl Real Madrid als auch der FC Barcelona bisher in ihren Duellen gezeigt haben ist keiner Liga würdig, die sich selbst die beste der Welt nennt, keinem Land, dass sich selbst das beste der Welt nennt und keinen Spielern, die sich selbst die besten der Welt nennen.
Das Camp Nou ist ein großes Feld und Madrid wird sich schwer tun die Räume ähnlich eng zu halten, wie dies im Bernabeu gelungen ist. Vor den eigenen Fans wird Barca das Spiel nicht aufhalten wollen, sondern einem geschwächten Madrid den Todesstoß geben wollen. Für den neutralen Zuschauer wird es schwierig, es überhaupt jemandem zu gönnen.
Wett-Quoten Barcelona vs. Real Madrid:
FC Barcelona: 1,70 @ williamhill
Unentschieden: 4,33 @ victorchandler
Real Madrid: 5,20 @ totesport
2. Mai 2011 / joe - Kategorie:
Champions League
Am Mittwoch, den 27. April 2011, steigt im Santiago Bernabeu das Hinspiel des Champions League Halbfinals zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona. In der spanischen Landeshauptstadt erwartet man mit Freude und neu gewonnener Hoffnung das dritte Clásico der letzten Tage. Zusammen mit dem Rückspiel Anfang Mai in Barcelona werden beide Mannschaften innerhalb von 18 Tagen vier Mal gegeneinander gespielt haben.
Im Finale in London wartet auf eine der beiden Mannschaften der Gewinner aus dem anderen Halbfinale: FC Schalke 04 gegen Manchester United. Wie die Deutschen haben die Engländer am Wochenende ihre Bestbesetzung geschont. Das Hinspiel findet in Deutschland statt, zum Rückspiel wird auf die Insel gereist. Das Endspiel wird am 28. Mai im Nordwesten von London im Wembley-Stadion stattfinden.
Das Spiel zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona beginnt um 20:45 Uhr. Schiedsrichter der Begegnung ist der aus der Bundesliga bekannte Wolfgang Stark aus Bayern.
Real Madrid:
Bernd Schuster hatte sich als ehemaliger Coach der Königlichen vor dem ersten Aufeinandertreffen zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona Anfang April in den spanischen Medien zu den Chancen der Hauptstädter geäußert: "In einem Spiel kann Real Madrid jeden schlagen, in zwei Spielen nicht."
Insbesondere den erste Teil des Satzes wussten die Madrilenen zu bestätigen. In der Liga gab es zu Hause ein Unentschieden gegen den Erzrivalen (1:1). Dieses Spiel hat Barca zwar endgültig den nationalen Titel der Primera Divisíon beschert, war für Madrid jedoch mindestens ebenso wichtig. Der psychologische Effekt, dass man eben doch gegen Barca bestehen kann, und dass man nicht zwangsläufig umfällt, wenn man geschickt verteidigt, war von großem Wert. Und ist es immer noch. Dies konnte man im spanische Pokalfinale bestens beobachten: Die Madrilenen agierten selbstbewusster und glaubten an ihre Chance. Auch wenn sie spielerisch weit hinter Barca stehen, so haben sie doch mit ihren Mitteln – aus einer guten Defensive heraus – bestehen können. Zur Halbzeit hätte Real längst führen müssen, doch Cristiano Ronaldo (2x) und Pepe wussten das Leder nicht im gegnerischen Gehäuse unterzubringen (0:0). In der Verlängerung besiegte man Barca dann mit einem einfachen Doppelpass, einer perfekten Flanke von Di Maria und einem starken Kopfstoß von Cristiano Ronaldo (1:0 n.V.). Objektiv muss man sagen, dass es in 90 Minunten wieder nicht zu einem Sieg gereicht hat, aber letztendlich wurde gewonnen – und der so wichtige Titel eingetütet.
In der Champions League wird nun der zweite Teil des Zitats von Bernd Schuster auf die Probe gestellt. Problematisch ist sicherlich das Rückspiel im Camp Nou, da das Spielfeld dort deutlich größer ist als im Bernabeu (oder in Mestalla beim Pokalfinale in Valencia). Im Hinspiel im eigenen Stadion gilt es eine dementsprechend vorteilhafte Sitaution zu erarbeiten. Im Camp Nou wird sich Mourinho aller Voraussicht nach hinten rein stellen wollen. Das geht nur mit einem Sieg im Hinspiel. Die erste Halbzeit aus dem Pokalspiel sollte perfektioniert werden. Defensiv stand man hervorragend und offensive fehlte etwas Glück und etwas Kaltschneuzigkeit.
Auch wenn das Spiel vom Wochenende gegen den FC Valencia nicht überbewertet werden sollte, da Madrid nur mit einer "B-Mannschaft" gespielt hat, sollte man bedenken, dass es durchaus positive Einflüsse nehmen kann. Madrid gewann leicht und locker durch optimales Konterspiel und Querpass-Fussball vor dem Tor (6:3). Die B-Mannschaft ist zwar die zweite Wahl bei Madrid, aber hochklassig besetzt. Die Rollen von Higuain, Kaka, Benzema und Granero werden enorm wichtig werden. Denn zwei dieser vier werden vermutlich von der Bank kommen und können – ähnlich wie beim Basketball – von der Bank das Spiel gewinnen. Inwiefern Auswechslungen den entscheidenen Kick geben, kann KO-Runden zwischen zwei genaustens aufeinander abgestimmten Mannschaften entscheiden.
Unabhängig vom Gegner kam man in der Champions League bisher zu beeindruckenden fünf Siegen in fünf Heimspielen und musste noch kein Gegentor hinnehmen (15:0). Allerdings konnte man wettbewerbsübergreifend keines der letzten vier Heimspiel gegen Barcelona gewinnen.
Personell wird Trainer Jose Mourinho wahrscheinlich auf Khedira verletztungsbedingt verzichten müssen. Eines der größten Probleme könnte die Gelbsperre von Carvalho werden.
FC Barcelona:
Was für Real Madrid ein großer Erfolg war und echte Hoffnung für die Champions League bedeutet, ist für die Mannschaft von Barca-Trainer Pep Guardiola ein großer Schock gewesen: Die Finalniederlage im Copa del Rey gegen Real Madrid. Auf Seiten der Katalanen war man von einem Sieg ausgegangen, was angesichts der letzten Resultate und Spielverläufe gegen die Königlichen nicht unrealistisch oder abgehoben gewesen ist. Es kam aber anders. In der ersten Halbzeit fand man gar kein Mittel gegen die madrilener Defensive und musste in der eigenen Rückwärtsbewegung die ein oder andere Lücke zu erkennen geben.
Gerade als man in der zweiten Halbzeit die Taktung des Spiels übernommen hatte und die ersten Chancen zu verzeichnen hatte, begann der erfahrene Zuschauer sich an die letzten Spiele zwischen Madrid und Barca zu erinnern. Doch in der Verlängerung schlug dann Real zu, obwohl Barca tonangebend war. Mangels kopfballstarker Spieler kam aus dem letzten Anrennen nichts mehr heraus.
Am Wochenende gegen Osasuna gewann man zu Hause (2:0). Villa und Messi trafen. Psychologisch war besonders für David Villa das Tor wichtig, da dieser in der Liga seit mehreren Wochen nicht getroffen hatte. Victor Valdez glänzte mit starken Paraden, aber alles in Allem tat Barca nur so viel wie eben nötig war, um zu gewinnen.
Große Sorgen werden Pep Guardiola die Ausfälle in der Abwehr bereiten. Zwar steht Carlos Puyol im Kader, jedoch ist sein Gesundheitszustand alles andere als "Topfit". Mit Abidal, Adriano und Maxwell fallen direkt drei Linksverteidiger aus. Auch Diego Milito musste am Wochenede mit muskulären Problemen ausgewechselt werden.
In der Champions League läuft es auswärts in dieser Saison nicht perfekt: Nur bei Panathinakos Athen und bei Shakthar Donetsk wurde gewonnen – im Viertelfinale bei Arsenal London musste man sogar eine Niederlage hinnehmen (1:2).
Aus Sicht von Barcelona kann man nur hoffen, dass sich Madrid auf den eigenen Lorbeeren ausruht, obgleich sich diese noch in einem heranwachsenden Zustand befinden. Die Medienlandschaft hat sich schon wieder mächtig aufgespielt und das zu Überheblichkeit neigende Real Madrid sieht sich im Vormarsch.
Fazit:
Barca und Madrid treffen sich nach dem Sieg der Hauptstädter im Pokal auf Augenhöhe. Die Katalanen spielen immer noch den besseren Fußball, allerdings hat es Real verstanden geschickt zu verteidigen und scheint ein gutes Mittel gegen Barcelona gefunden zu haben. Psychologisch stehen die Madrilenen im Aufwind, welchen sie allerdings traditionell überheblich fehlinterpretieren. Das Spiel ist von höchstem Interesse, da unheimlich viele Faktoren, deren Relevanz nur schwierig einzuschätzen ist, eine Rolle spielen, Da die Quoten keinen Favoriten kennen, können In-Play starke Quoten abgegriffen werden.
Wett-Quoten für Real Madrid vs. Barcelona:
Real Madrid: 2,75 @ victorchandler
Unentschieden: 3,40 @ totesport
FC Barcelona: 2,80 @ williamhill
27. April 2011 / joe - Kategorie:
Champions League
Noch drei Mal Bundesliga. Und ein Mal DFB- Pokal Finale. Und ein Mal Champions League Finale. Für die ganz harten vielleicht auch noch der aus deutscher Sicht uninteressant gewordene UEFA Cup – also, Europa League. Die Sommerpause blickt schon frech um die Ecke, doch König Fußball hat noch viel zu bieten und wird sein Territorium nicht eine Minute vor Toreschluß preisgeben. Richtig so!
Am Ostersamstag war ich zusammen mit Guido bei einem befreundeten, etwas außerhalb lebenden Fußballfan. Um genau zu sein: Schalke-Fan. Noch bevor ich meine Meinung sagen konnte, entschied ich mich dagegen, da eben dieser Freund mächtig gegen Manuel Neuer hetzte und trotz Dauerkarte sogar auf das Heimspiel verzichtet hatte: "Ich kann mir dieses Gesicht nicht angucken!". Immerhin guckten wir so zusammen die Konferrenz. Seine Argumentation hatte vor allem emoitionale Höhenpunkte, die sich für die Tradition, für den Verein und gegen die Bayern äußerten. "Nun gut, lass ihn zu den Bayern gehen, aber dann soll er nicht sagen, dass er ein Schalker sei", wetterte es vom Gastgeber.
In meinen Gedanken und auch in Guidos Stellungnahme während der Rückfahrt, wurde das Ganze deutlich relativert: "Wenn man so lange in einem Verein ist, dann trägt man ihn im Herzen, auch wenn man sich beruflich verändert. Man muss von dem Gedanken wegkommen, dass hier jemand seine Karriere in einem Verein macht. Immer wenn das geschieht, dann nur weil dieser Verein genau zu den Fähigkeiten des Spielers passt. Herzblut bleibt, das will ich nicht bezweifeln, aber die sportliche Entwicklung muss zu dem Spieler passen. So kann ein Lahm bei Bayern, ein Raul bei Madrid und ein Giggs bei Manchester bleiben, aber ein Neuer nicht bei Schalke."
Ich antwortete: "Manuel Neuer hat den Schalkern auch aus ökonomischer Sicht schon deutlich mehr als die Ausbildung zurückgezahlt. Die Frage ist, ob es nun zu einer fairen Ablöse kommt oder nicht."
Guido unterbrach mich: "Das ging mir auch richtig auf den Keks. Als er anfing mit der "Vertragsbruch-Geschichte": Heutzutage würde niemand mehr seine Verträge einhalten und so. Aber als ich kurz nachgefragt habe, ob das denn in Ordnung war, als Schalke Spieler eingekauft hat, da drohte die Stimmung zu kippen."
"Es war schon richtig, dass du dich zurückgehalten hast. Ich konnte dir ansehen, dass es nicht leicht war", lobte ich Guido über den grünen Klee, "der Punkt ist doch, ob Schalke mit Neuer in der nächsten Saison in die Champions League kommen kann und ihn dann ablösefrei gehen lassen wird, was angesichts dieser Bundesligasaison bezweifelt werden darf, oder ob es nicht besser wäre, Neuer in diesem Sommer zu verkaufen."
"Für den Verkauf spricht das schnelle, sichere Geld, wenn die Ablöse fair ist.", sagte Guido.
"18, 19, 20 Millionen?", fragte ich.
"25 Millionen sollten sie schon rausholen. Das ist immerhin ein Spieler, der nicht nur ein großes Problem der Bayern löst, sondern dies auch noch für mehrere Jahre tut. Außerdem wird er so ziemlich jedes Spiel machen. Dazu kommt noch, dass Bayern schon für Gomez ca. 30 Millionen hingelegt hat. 25 Millionen sollten es schon sein. Vielleicht etwas weniger, aber dafür optionale Zuschüße bei einer erfolgreichen Saison der Münchener."
Das Spiel "seiner" Schalker schien unseren Freund nicht wirklich zu stören. Er dachte nur an Manchester United: "Hoffentlich bringt uns Manuel noch ins Finale". Im Garten, kurz nach der Konferrenz war Neuer schon wieder seine größte Hoffnung.
Bei Guidos Guide geht es jeden Dienstag um den letzten Bundesliga-Spieltag, den internationalen Fußball, sowie um aktuelle Stammtischthemen, die sich mit dem Lederball beschäftigen. Und natürlich Guidos Meinung.
26. April 2011 / joe - Kategorie:
Fussball-News
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