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Super Bowl XLIV – Flashback!

8. Februar 2010 / dominic

In der heutigen Nacht war es soweit – die National Football League suchte ihren Meister. Die 44. Super Bowl wurde in Miami ausgetragen zwischen den zwei besten Teams der Regular Season. Die Indianapolis Colts erreichten eine 14-2 Bilanz und die New Orleans Saints eine 13-3 Bilanz in der Regular Season. Das Sun Life Stadium war bis auf den letzten Platz gefüllt – insgesamt waren 76.500 Fans im Stadion und mehr als eine Milliarde vor den Fernsehern. 

 

Die Colts gingen als klarer Favorit ins Rennen, jedoch hatten die Saints die meisten Sympathien auf ihrer Seite. Zum ersten Mal in ihrer 42-jährigen Geschichte spielte New Orleans um den Super Bowl. In der Vergangenheit konnten bisher insgesamt lediglich zwei Siege in der Post-Season erreicht werden. Nachdem die Nationalhymne gesungen wurde, konnte das Spiel starten. Im ersten Quarter waren die Colts mit ihrem Quarterback Peyton Manning klar überlegen. Manning fand sofort ins Spiel und nach den ersten 15 Minuten sah alles nach einem langweiligen Finale aus. 10-0 Führung für die Indianapolis Colts. Die Offense rund um Drew Brees war noch nicht auf dem Feld und erreichte lediglich ein First-Down im ersten Quarter. In der Defensive konnten sie Manning & Co nicht stoppen und somit sank die Quote der Colts Schritt für Schritt. Doch im zweiten Viertel wachten die Saints auf und konnten mit einem Field-Goal auf 10-3 verkürzen. In Folge dessen war auch die Defensive der Saints bedeutend stärker und man lies im zweiten Quarter keine Punkte zu. Als kurz vor Ende der Halbzeit die Saints es in den ersten drei Versuchen nicht geschafft haben von der 2 Yard Linie den Touchdown zu markieren, entschieden sich Headcoach Sean Peyton und Quarterback Drew Brees den Drive auszuspielen und nicht die "sicheren" drei Punkte durch das Field-Goal mitzunehmen. Doch diese Taktik schlug fehl und so kamen die Colts nochmals in Ballbesitz. Doch die Defensive der Saints zwang sie gleich beim ersten First-Down zu einem Punt und somit erhielten sie nochmals die Chance für einen Drive. Dieser wurde dann schlussendlich mit einem weiteren Field-Goal beendet und somit ging es mit 10-6 in die Pause.

 

Die Halbzeitshow wurde von der englischen Rockband The Who gestaltet. Leider spielte die Technik nicht ganz mit und somit waren Ton und Bild zirka fünf Sekunden Zeit verzögert. Der Kommentator der CBS titulierte dies kurzerhand als "this is a fucking desaster". Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte dann eine der spielentscheidenden Szenen. Alles rechnete mit einem Punt der Saints und stattdessen machten sie einen Onside-Kick. Der Colts Spieler konnte das Ei nicht fangen und die Saints nützten dies aus und kamen somit unerwartet in den Ballbesitz – ein genialer Schachzug. Dieser Drive wurde dann schließlich auch mit einem Touchdown beendet und somit waren die Saints zum ersten Mal bei der diesjährigen Super Bowl in Führung. Doch Peyton Manning ist nicht umsonst der MVP der Regular Season und antwortete prompt mit einem Touchdown. 17-13 für die Colts. Damit war auch das dritte Quarter beendet und die letzten 15 Minuten starteten. Dabei gelang den Saints relativ rasch wieder ein Touchdown und gingen wiederum in Führung. Bei diesem Touchdown entschieden sich die Saints für eine Two-Point Conversation. Dabei wird nicht das Field-Goal gemacht sondern nochmals versucht in die Endzone zu kommen. Dieser Versuch misslang – so entschieden die Schiedsrichter. Doch Sean Payton nützte seine Möglichkeit und nahm eine Challenge und wie der Videobeweis eindeutig bewies, war der Saints Angreifer in der Endzone und damit stand es 24-17. Die Entscheidung für die Two-Point Conversation war aus dem Grund, dass man dadurch bei einem möglichen Touchdown der Colts im Gleichstand wäre. Hätten die Saints nur das Fieldgoal gemacht, wären sie mit 23-17 in Führung gegangen und bei einem Touchdown der Colts hätten sie nochmals – in der geringen verbleibenden Zeit – scoren müssen. Somit standen die Colts unter Zugzwang und mussten dringendst einen Touchdown erzielen. Und dann passierte es. Die erste Interception im diesjährigen Finale. Tracy Porter konnte einen Pass von Manning abfangen und machte sich auf den Weg ins Glück. Touchdown für die New Orleans Saints und damit die Entscheidung.

 

Die Stadt - welche im Jahr 2006 vom Hurrican Katrina so schwer beschädigt wurde – hatte zum ersten Mal in Ihrer Geschichte einen Titel zu bejubeln. Nach dem schlechten Start in das Spiel war der Sieg schlussendlich hochverdient und mit Quarterback Drew Brees wurde der überragende Mann zum MVP gewählt. 32 Pässe fanden seinen Mann – damit stellte er den Rekord in einem Super Bowl Spiel ein. Seit der heutigen Nacht ist der Spitzname Aints (was für "sie können es nicht" steht) endgültig Geschichte und die New Orleans Saints haben sich unsterblich gemacht.

 

Gratulation an die New Orleans Saints!




Super Bowl: Indianapolis Colts gegen New Orleans Saints

30. Januar 2010 / danny

Beim Super Bowl schreiben Helden Geschichte. In der National Football League, kurz NFL, sind die Pittsburgh Steelers Rekordsieger. Seit dem 10.September 2009 kämpften 32 Teams um den Einzug ins Finale der höchsten amerikanischen Profiliga. Titelverteidiger sind die Pittsburgh Steelers. Doch dieses Jahr sind die Pittsburgh Steelers im Super Bowl 2010 nicht mit von der Partie. Dennoch können sich alle Fans des American Footballs auf ein Traumfinale am 7. Februar 2010 zwischen den Indianapolis Colts und New Orleans Saints freuen. Die beiden besten Teams der regulären Saison stehen sich im Finale, dem Super Bowl, im Dolphin Stadium in Miami gegenüber.

Das Spielsystem der NFL ist aufgeteilt in zwei so genannte "Conferences":

1. Football Conference (NFC),

2. American Football Conference (AFL).

Diese unterteilen sich noch in die jeweiligen 4 Himmelsrichtungen, den sogenannten Divisionens. 16 Mannschaften spielen jeweils in den beiden "Conference". Die Gewinner der "Conferences" spielen dann im legendären Super Bowl gegen einander. Dieser Tag elektrisiert Millionen von Menschen in den USA. Das Leben in den USA wird an diesem Tag zum Stillstand kommen und Millionen von Fans werden diesem Spektakel vor dem TV und natürlich im Stadium beiwohnen.

Die Indianapolis Colts siegten gegen die New York Jets im Finale der American Football Conference (NFC) im heimischen Lucas Oil Stadium mit 30:17. Dabei begann das Match alles andere als gut für die Colts. Zur Halbzeit lag der Gastgeber zwischenzeitlich mit 17:6 hinten. Peyton Manning, der Quarterback der Indianapolis Colts, drehte jedoch speziell in den beiden letzten Vierteln auf und bewies, dass er sein Geld wert ist. Manning wurde zum wertvollsten Spieler der Liga gewählt. Die Colts zogen innerhalb der letzten 3 Jahre 2 Mal in den Super Bowl ein und gewann diesen 2007 gegen die Chicago Bears.

Die New Orleans Saints schaffen zum ersten Mal in ihrer Geschichte den Sprung in den Super Bowl. Im Finale der American Football Conference setzte sich die New Orleans Saints in einer dramatischen Partie in der Verlängerung gegen die Minnesota Vikings mit 31:28 durch. Spieler des Matches wurde Garrett Hartley.

Die Wettquoten:

Colts: 1,51 bei Bwin

Saints: 2,7 bei Unibet

(Siegwetten ohne Unentschieden)

 

Das Finale findet am 7. Februar 2010 im Dolphin Stadium in Miami statt und ist das größte Sportspektakel in den USA.




Spengler Cup – Gratulation an Dynamo Minsk!

2. Januar 2010 / dominic

Mit dem gestrigen Finalspiel ist der Spengler-Cup 2009 wieder Geschichte. Das große Ziel der Weißrussen war von Anfang an der Titelgewinn und schlussendlich konnten sie diese hohen Erwartungen auch erfüllen. Im gestrigen Finalspiel gegen den Gastgeber kamen die Spieler rund um Ville Peltonen zu einem 3:1 (1:0 – 1:0 – 1:1) Erfolg.

Im ersten Drittel war es eine sehr faire Begegnung und erst in der 16ten Minute wurde die erste Zwei-Minuten Strafe verhängt. Zu diesem Zeitpunkt führten die Weißrussen durch einen Treffer von Aleksandr Kulakov schon verdient mit Eins zu Null. Zu Beginn des Mittelabschnittes dann die große Gelegenheit für Davos den Ausgleich zu erzielen. Jedoch konnte eine 5:3 Überzahl nicht genützt werden und man scheiterte immer wieder am sehr starken Goalie Andrei Mezin. Und so kam es – wie es kommen musste. Das 2:0 für die Weißrussen in einem Powerplay. Kurz danach befand sich der Puck zum dritten Mal hinter Davos-Goalie Genoni – doch der Referee entscheidete nach kurzem Videostudium auf kein Tor. Der Minsk-Spieler beförderte den Puck mit der Ferse hinter die Linie – im Eishockey jedoch nicht erlaubt. So ging es mit 2:0 in die zweite Pause.

Eine Parallele zum Mitteldrittel gab es dann im letzten Drittel - Davos begann wieder mit einer Überzahl und sie konnten einen fulminanten Start verzeichnen und zum 2:1 Anschluss kommen. In Folge dessen sah man einen Sturmlauf der Schweizer und ein ums andere Mal konnte sich Goalie Mezin auszeichnen und sein Team vor dem Ausgleich bewahren. Im letzten Drittel gab es auf beiden Seiten etliche Chancen und die Zuschauer sahen ein spannendes Finale. In den letzten Sekunden nahmen die Davoser dann Genoni aus dem Gehäuse und probierten alles. Jedoch kamen die Weißrussen zu einem Empty-Net Goal und entschieden die Partie für sich.

Damit konnten die Weißrussen den ersten Sieg beim Spengler-Cup bei ihrer erstmaligen Teilnahme sichern und sackten ein Preisgeld in der Höhe von 150.000 Schweizer Franken (ungefähr 100.000 Euro) ein. Zudem wurde Minsk-Goalie Andrei Mezin noch zum "Spieler des Turniers" gewählt. 

Damit ist der Spengler-Cup Geschichte und man kann sich schon auf die nächste Auflage im Dezember diesen Jahres freuen. 




Sure Bets

31. Dezember 2009 / daniel

 

Jeder von uns ist auf der Suche nach Profit und das möglichst schnell.
Jedoch ohne das richtige Money Management und Disziplin, dürfte die Startbank in kürzester Zeit auf dem Null Punkt stehen. In der heutigen Folge möchte ich über die Sure Bets berichten, die der eine oder andere Wettfreund bestimmt schon mal gehört hat.

Einleitung:

Gibt es sie oder gibt es sie nicht, gemeint sind die 100% todsicheren Wetten.
Nun seit der Fußball WM Qualifikation 2006, kann sich der ein oder andere bestimmt noch an das Spiel Portugal gegen Lichtenstein erinnern, wo beide sich am Ende mit einem 2:2 trennten. Die Quotierung auf Portugal war damals bei einer @1.01, das entspricht einer Gewinnwahrscheinlichkeit von 99%.
Sure Bets bedeuten nicht, dass man Wetten auf hohe Favoriten platziert, sondern Quotenunterschiede bei mehreren Buchmachern ausnutzt.

Wie findet man Sure Bets?

Unter www.betbrain.com findet man sich sehr schnell zurecht, einfach oben bei Odds die Sure Bets anklicken und schon findet man aktuelle Sure Bets des Tages.
Aber Vorsicht !
Es werden auch kostenpflichtige Services angeboten, wo man per E-Mail oder SMS benachrichtigt wird, da sie von vielen Kunden nach gespielt werden, sorgen sie für rasche Quotenänderungen.
Von daher kann ich nur dringend raten, sich immer auf die aktuellen Quotierungen des jeweiligen Buchmachers zu informieren.

Was man beachten sollte!

Jeder von uns ist folgende Situation schon mal passiert: Sie wollen gerade eine Wette platzieren und plötzlich ist die Seite nicht mehr erreichbar, obwohl sie schon ihr Sure Bet geortet haben und wollten nur noch die zweite Wette platzieren. Die Erreichbarkeit der Bookies sind meistens zu 99% einwandfrei, aber bitte wie oben schon von mir erwähnt, 100% gibt es nicht.
Um schnell reagieren zu können, ist ein Portfolio von mehreren Buchmachern unumgänglich, was nützt der schönste Sure Bet, wenn Sie bei dem Buchmacher noch kein Konto haben. Gerade für Sure Bet Bastler sollte man über ein großes Portfolio an Bookies verfügen.

Verteilung des Wettkapitals auf den einzelnen Buchmachekonten

Sie haben gerade ein äußerst attraktive Sure Bet gefunden und kein oder zu wenig Geld, auf einem Buchmacher Konto?
Nun so was können Sie sich unter Umständen nicht erlauben und sollten bitte drauf achten, dass Ihre Startbanken bzw. Ihr Geld auf dem Konto auch Sure Bet gerechnet verteilt ist.
Ich empfehle Ihnen daher virtuelle Geldbörsen wie Moneybookers zu nutzen, um schnell Wettkapital zwischen Buchmacherkonten hin und her zu bewegen.
Noch was ganz wichtiges zu den Sure Bets, es empfiehlt sich nicht jedes noch so kleine Sure Bet an zuspielen, den je nach dem welche Bookies die Quoten anbieten, müssen Sie auch die möglichen Gebühren mit einkalkulieren, sodass sie nachher, im schlimmsten Fall, mit einem kleinen Minus aus der ganzen Sache heraus gehen. Auch wenn ein möglicher Sure Bet einen 3 Weg anbieten, sollte man davon abraten, da der 2 Weg mit weniger Risiko verbunden ist. Denn es braucht schon seine 1-3 Minuten bis sie alle Beträge auf den jeweiligen Bookies platziert haben und schon könnten die Quoten negativ für sich ausfallen.

Limitierungen

Einige Wettfreunde können bestimmt ein Lied davon singen, dass plötzlich Ihre Wette nicht angenommen worden ist. Hiermit ist das Chaos perfekt, sie haben gerade die erste Quote platziert und scheitern beim zweiten Bookie. Achten Sie daher, dass sie bei jedem Bookier einen anderen Namen als Benutzernamen eingeben und heben sie nicht auf einmal alles ab. Solche Aktionen können sich negativ aus wirken und Ihre weiteren Sure Bets zu Nichte machen. Auch sollten sie den ganzen Einsatz auf eine Wette setzen, begnügen Sie sich mit maximal 60-70% Ihres Bankrolls. Was auch dringend ab zu raten ist, nur runde Beträge zu setzen und keine wie beispielsweise 345,54 Euro, wählen sie die 346 Euro aus. Sure Better“ fliegen teilweise wegen den unrunden Beträgen auf die Sie setzen.

Mit wie viel Profit kann ich rechnen?

Nun sie sollten schon über eine Wettbank von mindestens einem 4 stelligen Bereich verfügen, anders würde sich der Ertrag  nicht lohnen. Das ist auch schon einer der negativen Aspekte, das sie über ein sehr hohes Startkapital verfügen müssen. In den wenigsten Fällen können sie mit bis zu 5% ROI erhalten, gehen sie daher von durchschnittlich 1-3% aus.

Beispiel:

Angenommen Ihre Wettbank beträgt 1500 Euro, was ziemlich wenig ist, aber für den Anfang um sich vertraut zu machen bleiben wir dabei. Wir können pro Tag 15 Sure Bets finden und setzen pro Sure Bet 2% von unsere Wettbank.

Wir haben pro Sure Bet einen ROI von 1% unser Einsatz beträgt je Sure Bet 30 Euro (2% vom Wettkapital)

Gewinn je Sure Bet: 0.30 Cent * 15 Wetten pro Tag = 4.50 *30 würden 135 Euro im Monat Profit bedeuten.

Fazit:

Lassen Sie sich von dem Beispiel bitte nicht blenden, denn das ist die reine Theorie. In der Praxis sollten einige Hürden auf Sie zu kommen, wie ich Sie schon weiter oben erwähnt habe. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Seriosität der Bookies, den Offline wie Online gibt es eine Reihe schwarzer Schafe unter Ihnen, bitte vorher genausten prüfen und nach recherchieren, auch was die Limits angehen. Letztendlich sollen Wetten ja auch Spaß machen und Sure Bets benötigen einen großen Aufwand, den sie müssen sich fast den ganze Tag über die Quotenschwankungen informieren, bevor ein anderer Sie Ihnen wieder weg nimmt, bzw. die Quote gar nicht mehr aktuell ist. Hinzu kommt der riesige psychologische Aufwand und sie können sich keine 90-95 % Konzentration erlauben, sie sollten stets wach und hoch konzentriert sein, um schnellstmöglich die Wetten zu platzieren und auf Ihren Internet Provider vertrauen, dass die Leitungen 100% am Laufen gehalten werden und die Bookie Website nicht plötzlich Ihren Geist aufgibt. Bitte nicht falsch verstehen, ich will Ihnen die Sure Bets nicht madig machen, aber ich muss dringendst auf diese Faktoren mehrmals hinweisen, weil sie über Sieg und Niederlage entscheiden können. Last but not least sollte man wirklich über eine sehr große Summer an Wettbank verfügen, sodass sich dieser Full Time Job auch lohnt.


In diesem Sinne viel Erfolg!

 




Spengler Cup 2009 – Die Vorschau auf das Finale

31. Dezember 2009 / dominic

Vor kurzem wurde die Vorrunde des diesjährigen Spengler-Cups beendet und nun steht auch fest wer im Finale aufeinander treffen wird. Die Ergebnisse vom fünften Wettkampftag sind folgende:

 

Team Canada – Dinamo Minsk 3:4 (1:1 – 1:2 – 1:1)

HC Davos – Adler Mannheim 3:1 (1:1 – 2:0 – 0:0)

Das Nachmittagsspiel zwischen den Kanadiern und Weißrussen war ein hochdramatisches Spiel und die Zuschauer wurden für ihr Kommen belohnt. Im ersten Drittel dominierten die Kanadier wieder und hatten weitaus mehr Scheibenbesitz – doch in Führung gingen sie wieder nicht. Der Ausgleichtreffer des Team Canada war dann ein sehr umstrittener. Kurtis McLean erzielte den Treffer mit dem Schlittschuh – nach kurzem Videostudium gab der Referee dann den Treffer. Im zweiten Drittel konnte Minsk auf 3:1 davonziehen und nach einer großen Chance für die Weißrussen konnten die Kanadier im Gegenstoß zum Anschlusstreffer kommen. Im Abschlussdrittel sah man den Kanadier dann an, dass sie unbedingt ins Finale kommen wollen und sie betrieben einen sehr großen Aufwand. Doch Minsk konnte wiederum erhöhen und erst nach einem schweren Fehler der Minsk Defensive konnte Kanada das 4:3 erzielen. In den letzten Minuten riskierten sie dann alles und hatten oftmals auch Pech – doch die starke Defensive von Minsk hielt stand und konnte somit den Finaleinzug bejubeln. Die Kanadier sind vor allem aufgrund der schwächelnden Defensive und der mangelhaften Chancenauswertung ausgeschieden.

 

Im Abendspiel verschliefen die Hausherren den Beginn des ersten Drittels vollkommen und die Mannheimer konnten verdient in Führung gehen. In Folge dessen übernahmen die Davoser immer mehr das Kommando und waren auch spielerisch klar überlegen. Mitte des ersten Drittels kamen die Schweizer dann auch zum Ausgleich. Im weiteren Verlauf merkte man den Deutschen die Strapazen der letzten Tage immer mehr an und die Schweizer konnten im zweiten Drittel dann die entscheidenden Treffer zum 2 und 3:1 erzielen. Im Abschlussdrittel gab es dann nicht mehr viel zu sehen. Davos wollte nicht zuviel riskieren und die Mannheimer konnten nicht mehr. In den letzten 2:30 Minuten riskierte Mannheim dann alles und nahm den Goalie schon raus und wollte den Anschluss erzwingen. Doch weder der Anschluss noch ein Empty-Net Goal für Davos gelang und damit endete die Partie mit 3:1. Ein verdienter Sieg des Gastgebers und erstmals seit 2006 stehen die Schweizer wieder im Finale.

Nun wird Morgen um 12 Uhr Mittags das große Finale ausgetragen. Die Regenerationszeit für die Schweizer ist bis dahin sehr gering und die Müdigkeit könnte sicherlich ein Nachteil für den HCD werden. Das Gruppenspiel konnten die Davoser mit Glück noch 3:2 für sich entscheiden. Danach feierten die Weißrussen drei Siege in Folge. Meine persönliche Meinung ist, dass sich die Weißrussen schlussendlich knapp durchsetzen werden und somit den Spengler-Cup 2009 für sich entscheiden können. Die aktuellen Quoten gehen von einem ausgeglichenen Match aus. Bei bwin findet man zur Zeit für beide Teams Quoten in der Höhe von 2.25 für einen Sieg in der regulären Spielzeit. 




Spengler Cup 2009 – Rückblick auf Tag drei und vier!

30. Dezember 2009 / dominic

Und wieder sind zwei Spieltage beim Spengler-Cup absolviert und die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag morgen kann spannender nicht sein. Doch alles der Reihe nach.

Die Ergebnisse der letzte zwei Tage:

Energie Karlo Vary – Adler Mannheim 1:2 n.P. (1:0 – 0:0 – 0:1)

Team Canada – HC Davos 6:2 (2:0 – 3:2 – 1:0)

Adler Mannheim – Team Canada 5:2 (1:0 – 4:1 – 0:0)

Energie Karlo Vary – Dinamo Minsk 0:8 (0:4 – 0:3 – 0:1)

 

Beim gestrigen Nachmittagsspiel gab es den ersten Sieg für den deutschen Rekordmeister. Die Tschechen waren jedoch das ganze Spiel klar überlegen, jedoch wurden unzählige gute Chancen ausgelassen um eine frühe Entscheidung zu erzwingen. So kam es dann wie es schlussendlich kommen musste. Kurz vor Schluss treffen die Adler zum sehr glücklichen Ausgleich und so ging es für Karlsbad zum zweiten mal in die Verlängerung. Diese endete wieder torlos und im Penaltyschießen hatten die Tschechen bereits zum zweiten mal kein Glück und somit kamen die deutschen zu einem sehr, sehr glücklichen 2:1 Erfolg – und hielten damit die Chance für das Finale am Leben. 

Der Kracher des Spenglercups hielt seinen Erwartungen dann auch stand. Mit einem Sieg hätte der HC Davos den Finaleinzug schon fixieren können – doch die Kanadier spielen stark – zu stark. Nach 34 Minuten stand es schon 5-1 für die Ahornblätter und der Sieg für ein sehr stark spielendes Team Canada war nie wirklich in Gefahr. Davos hatte vor allem in der Defensive einige Schwächen und nach dem Ruhetag gilt nun die ganze Konzentration auf das Spiel gegen Mannheim.

 

Mit einer großen Überraschung endete dann das heutige Nachmittagsspiel zwischen Team Canada und den Adler Mannheim. Die Kanadier hatten zwar nur eine sehr kurze Regenerationszeit nach dem Spiel gegen Davos aber dennoch waren sie der haushohe Favorit. Im ersten Drittel waren die Kanadier auch klar überlegen – konnten die Chancen jedoch nicht in Tore ummünzen und kurz vor der Sirene dann das überraschende 1-0 für Mannheim. Direkt zu Beginn des zweiten Drittels konnten die Ahornblätter ausgleichen und man dachte, dass das Spiel nun in Richtung Kanada kippen wird. Doch weit gefehlt – nicht mal eine Minute nach dem Ausgleich schon wieder die Führung für Mannheim. Das Mitteldrittel war dann das Drittel von Ahren Spylo, nachdem er den 2:1 Führungstreffer erzielen konnte, legte er noch zwei Treffer nach und erhöhte auf 4:1. In diesen Minuten spielten die Mannheimer furios und die Führung war mehr als nur verdient. In Folge dessen konnte Kanada den Schalter nicht mehr umlegen und sie zeigten ungeahnte Schwächen im Powerplay-Spiel. Sympomathisch hierfür eine Szene aus dem dritten Drittel als die Kanadier trotz fünf zu drei Überzahl zu keiner wirklichen Torchance kamen.

Das Abendspiel zwischen Karlsbad und Minsk war entschieden bevor es überhaupt begonnen hatte. Die Weißrussen starteten fulminant und lagen nach nicht einmal vier Minuten mit 4:0 in Führung. Die ersten vier Torschüsse fanden alle den Weg ins Tor der Tschechen. Auch der Torhüterwechsel nach dem 3:0 half nichts. Bis zur 27ten Minute stand es dann gar 7:0 für ein stark aufspielendes Dinamo Minsk. Den Tschechen merkte man die Müdigkeit an und dass sie keinen freien Tag hatten. Nach dem 7:0 schalteten die Weißrussen dann endgültig einen Gang zurück und betrieben Kräftesparen für das morgige Spiel. Für Karlsbad war es der letzte Auftritt beim diesjährigen Spengler-Cup.

 

Wie schon zu Beginn erwähnt ist die Ausgangslage für morgen sehr spannend. Es finden zwei Halbfinale statt. Die morgigen Sieger dürften dann am Donnerstag das große Finale austragen. Beim Nachmittagsspiel treffen die Kanadier auf die Weißrussen. Nach dem heutigen Spieltag müssen die Spieler von Minsk nur so von Selbstvertrauen strotzen und die Kanadier müssen sich hinterfragen was heute los war. Eine Prognose für dieses Spiel ist sehr schwer zu machen. Ich sehe hier ein offenes Spiel und das Pendel kann in beide Richtungen ausschlagen. Doch ich hoffe, dass der Publikumsliebling aus Kanada die Oberhand behalten wird. 

Das Abendspiel ist dann das zweite "Halbfinale" zwischen HC Davos und den Adler Mannheim. Für Mannheim ist es morgen auch das vierte Spiel – und heute sah man bei den Tschechen dass dies eine große Bürde sein kann. Die Schweizer sind nach dem heutigen Ruhetag körperlich sicherlich im Vorteil und nach den gezeigten Leistungen sehe ich den HCD hier in der Favoritenrolle. Die Mannheimer wissen wohl bis jetzt noch nicht wieso sie gegen Karlsbad gewonnen haben. Und nochmals so eine starke Leistung wie in Drittel zwei gegen Kanada trau ich den Deutschen nicht zu. 

 




Spengler Cup 2009 – Rückblick auf Tag eins und zwei!

28. Dezember 2009 / dominic

Die ersten zwei Spieltage beim diesjährigen Spengler-Cup wurden gestern und heute absolviert – und somit sind wir an der Zeit einen kleinen Rückblick auf diese Spiele zu werfen. Die bisherigen Ergebnisse sind:

 

Dynamo Minsk – HC Davos 2:3 (1:1 – 1:1 – 0:1)

Team Canada – Energie Karlovy Vary 7:6 n.P. (1:1 – 3:4 – 2:1)

HC Davos – Energie Karlovy Vary 5:3 (1:1 – 2:1 – 2:1)

Adler Mannheim – Dynamo Minsk 1:2 (0:0 – 0:1 – 1:1)

 

Beim Auftaktspiel konnte der Gastgeber aus Davos einen überraschenden Sieg einfahren. Bereits nach 8 gespielten Sekunden ging Davos mit 1-0 in Führung. Die Weißrussen glichen jedoch noch im ersten Drittel aus und haderten mit einem sehr schlechten Powerplay Spiel. Vor allem im ersten Drittel hatten die Weißrussen einige große Chancen im Powerplay, welche doch nicht genützt werden konnten. Im zweiten Drittel gingen sie dann doch noch in Führung gehen, welche bis kurz vor Drittelende hielt. Im letzten Drittel konnte der Gastgeber mit viel Kampf und Leidenschaft den Siegtreffer erzielen. 

Das Abendspiel zwischen dem Team Canada und dem tschechischen Meister war ein sehr kampfbetontes Spiel. Die Kanadier legten eine harte Gangart vor, welche die Tschechen angenommen haben und somit sah man viele Bodychecks und auch die ein oder andere unschöne Szene an der Bande. Zu Beginn des Spiels ging das Team aus Karlsbad ein sehr hohes Tempo und die Abstimmungsschwierigkeiten bei den Kanadier waren nicht zu übersehen. Doch mit Fortdauer des Spiels fanden die Kanadier immer besser ins Spiel und übernahmen immer mehr die Kontrolle. Bemerkenswert war vor allem die Zeit kurz vor und kurz nach der zweiten Pause. Innert lediglich 323 Sekunden fielen sechs Tore. (vom 2:2 zum 5:5). Insgesamt gab es im Spiel sechs mal einen Führungswechsel und erst im Penaltyschießen konnte der Sieger gekürt werden. Der Kanadier Serge Aubin war der einzige erfolgreiche Schütze.

 

Beim Nachmittagsspiel am zweiten Tag konnte der Gastgeber aus Davos seinen zweiten Sieg einfahren. Damit befinden sich die Hausherren auf Finalkurs. Mann des Spiels war die Leihgabe von Servette-Genf Juraj Kolnik. Der Slowake erzielte beim 5:3 Sieg gegen die Tschechen drei Treffer und hatte somit einen großen Anteil am Sieg der Schweizer. Die Tschechen zeigten wieder eine engagierte Leistung und zeigten sich ebenbürtig. Doch in den entscheidenden Phasen sieht man den vorhandenen Qualitätsunterschied doch noch. Jedoch ist – wie schon am Vortag auch – die kämpferische Leistung von Karlsbad hervorzuheben. Gegen Kanada wurde nie aufgesteckt und immer wieder zurückgekämpft und auch gegen Davos glaubte man bis zum Schluss an den möglichen Punktgewinn. Mit solch’ einer Leistung müssen sich die Tschechen sicherlich nicht schämen und sind auch eine Bereicherung für den Spengler Cup.

 

Im Abendspiel gab es dann den ersten Auftritt des deutschen Rekordmeisters aus Mannheim. Unterstützt wurden sie von einigen lautstarken Fans – welche eine gute Stimmung garantierten. Die Weißrussen mobilisierten nach der Auftaktniederlage gegen den Gastgeber alle Kräfte spielten sehr konsequent. Die Mannheimer fanden nur sehr wenige Räume vor und bei den wenigen Vorstößen war der Keeper ein sicherer Rückhalt. Vor allem zu Beginn des Spiels war die Partie von Fehlpässen geprägt und wenige schöne Spielzüge waren zu sehen. Somit endete das erste Drittel auch torlos. Nach der Führung im zweiten Drittel konnten die Deutschen zu Beginn des letzten Drittels ausgleichen. Der 2:1 Siegtreffer für das Team aus Minsk war dann ein Treffer für das Auge. Mittels eines Trickpasses der Bande entlang gelang die Scheibe zu Kowyrschin und dieser konnte den Treffer erzielen. In Folge dessen war die Partie dann wieder auf einem mäßigen Level und die Deutschen konnten den Ausgleich nicht mehr erzwingen.

 

Vorschau auf die heutigen Spiele

Nach den Erkenntnissen an den ersten zwei Tagen muss ich meine Prognose wohl revidieren. Vor allem der Gastgeber aus Davos überzeugte in den zwei Spielen und zeigte jeweils eine engagierte Leistung und wurde mit dem Punktemaximum belohnt. Morgen folgt nun der Kracher gegen das Team Canada. Auf dieses Spiel darf man auf alle Fälle sehr gespannt sein und es bleibt abzuwarten ob die kanadische Defensive wiederum so wackeln wird wie gegen die Tschechen. Die Kanadier wiederum müssen vor allem ihre Defensivarbeit verbessern. Doch mit jeder gespielten Minute dürften die Kanadier noch stärker werden und somit wird es sehr schwer sein eine vernünftige Prognose für das morgige Spiel abzugeben. Doch am besten, hinsetzen und hoffentlich genießen. 

Die zweite Partie zwischen Karlovy Vary und den Mannheimern wird auch sehr interessant werden. Für Karlovy ist es das dritte Spiel am dritten Tag und so langsam dürften die Kräfte weniger werden. Nach den gezeigten Leistungen an den ersten zwei Tagen wird man hier wohl ein Spiel erleben dürfen, bei dem sich beide Teams auf dem selben Niveau bewegen und somit viel von der Tagesform und der Fitness abhängen wird. Und aus diesem Grund sehe ich die Deutschen morgen vorne. 

Am morgigen Tag besitzen die Spieler von Dynamo Minsk ihren Ruhetag und können sich auf die anstehenden Aufgaben vorbereiten. Im heutigen Spiel konnten sie zwar vor allem Defensiv überzeugen, doch vom Spielerischen her durfte man sich von einem ambitionierten KHL-Team mehr erwarten. 

 

Der Spielplan für Heute: (mit Quoten von bwin)

15 Uhr – HC Energie Karlovy Vary – Adler Mannheim  2.25 – 4.50 – 2.25

20:15 Uhr – Team Canada – HC Davos 2.15 – 4.30 – 2.40




Spengler Cup 2009 – Die Vorschau

25. Dezember 2009 / dominic

Bereits zum 83ten Mal wird Morgen der alljährliche und traditionelle Spengler Cup eröffnet. Im Schweizer Ort Davos wird ab Morgen 15 Uhr wieder Eishockey der Spitzenklasse zu sehen sein. An den sechs Wettkampftagen werden insgesamt um die 70 000 Zuschauer erwartet. 

Der Modus ist ganz einfach. Insgesamt nehmen fünf Teams am Spengler Cup teil und jeder spielt gegen jeden. Danach absolvieren der Erste und der Zweite der Tabelle das Finale am Donnerstag dem 31.12. Im letzten Jahr konnte sich das Team von Dynamo Moskau in einem hochklassigen Finale mit 5 – 3 gegen das Team Canada durchsetzen. In diesem Jahr besteht das Teilnehmerfeld aus folgenden fünf Mannschaften:

  • HC Davos
  • HC Dynamo Minsk
  • Team Canada
  • HC Energie Karlovy Vary
  • Adler Mannheim

In der heutigen News gibt es eine kurze Vorstellung der fünf Teams. Beginnend mit dem Gastgeber dem HC Davos.

 

HC Davos

Der Veranstalter aus Davos konnte in der letzten Saison den Titel in der schweizer Liga gewinnen. Nachdem Platz 4 im Grunddurchgang erreicht wurde, gelang dennoch der Meistertitel. Doch in der Sommerpause verließen drei Topscorer den Verein. Trainer Arno del Curto kündigte schon zu Beginn der Saison an, dass in Zukunft ein härteres Spiel gespielt wird und diese Saison genützt wird um die jungen Spieler weiterzubringen. Momentan befinden sich die Schweizer auf dem vierten Tabellenplatz und sind nur zwei Punkte hinter dem Tabellenführer SC Bern.

Für den Spengler-Cup wird das Team von Davos wieder durch einige Gastspieler verstärkt. In diesem Jahr sind es Juraj Kolnik (von Servette), Paolo Duca, Noah Clarke (beide von Ambri) und Nick Naumenko (von den SCL Tigers). 

Zuletzt stand der 14-malige Spengler-Cup Sieger (damit auch Rekordhalter) 2006 im großen Finale. Dies wäre für Trainer del Curto auch in diesem Jahr das große Ziel. Doch die Konkurrenz beim diesjährigen Spengler-Cup ist sehr stark und deshalb wird es mit einem Finaleinzug für den schweizer Rekordmeister unglaublich schwer. Das junge Davoser Team wird auf alle Fälle topmotiviert sein doch die gegnerischen Teams sind auf alle Fälle routinierter als Davos und das werden die HCD-Cracks wohl auch zu spüren zu bekommen. Mein Tipp – leider nur Platz 4 für den Gastgeber.

 

HC Dynamo Minsk

Der weißrussische Verein wurde erst im Jahr 2004 wieder neu gegründet und seitdem wurde sehr viel Geld in den Klub investiert. Dementsprechend hoch sind auch die Ambitionen des Klubs. Im letzten Jahr konnte das Team diese Ambitionen in keinster Weise erfüllen – letzter Tabellenplatz. Eine Blamage pur und die Vereinsführung wechselte im Sommer beinahe das komplette Team aus. Sehr viele NHL-erprobte Cracks konnten nach Weißrussland und in die KHL gelotst werden. In dieser Saison ist mindestens das Viertelfinale in den Play-Offs und der Gewinn des Spengler Cup’s das Ziel. Doch der gewünschte Erfolg ist noch immer nicht eingekehrt. In der KHL befindet man sich in der West-Division momentan nur auf dem 11ten Platz – von 12 Teams. Nun sollte wenigstens der Spengler-Cup gewonnen werden. Und die Vorzeichen dafür sind sicherlich sehr günstig. Die Weißrussen haben viele erfahrene Spieler mit NHL Erfahrung und zudem den Stamm der weißrussichen Nationalmannschaft in ihren Reihen. Weiters ist der Spengler-Cup das ganz große Ziel und somit sollte auch für die Weißrussen die Motivation hoch genug sein. Meiner Meinung nach werden die Weißrussen das Finale erreichen – doch dort dann verlieren. Somit Platz 2 für das Team aus der KHL. 

 

Team Canada

Das Team Canada ist der Publikumsliebling schlechthin in Davos. Das Team stellt sich aus Kanadiern zusammen, welche in der Schweiz und den Nachbarländern spielen. In diesem Jahr spielt das Team zum 25ten Mal beim Spengler-Cup mit und in den bisherigen 24 Teilnahmen konnte man elf mal gewinnen. Zudem erreichten das zusammengewürfelte Team 17 mal das Finale. 

Für die kanadischen Spieler ist das Turnier auch ein sehr wichtiges. In Kanada ist das Interesse am Spengler-Cup noch größer als hier in Europa und alle Spiele der Kanadier werden auch in Kanada übertragen – und für viele Spieler ist es das Sprungbrett in die NHL. Schon alleine aus diesem Grund sind die Kanadier Jahr für Jahr topmotiviert und spielen ein sehr ansehnliches Eishockey. Der Nachteil für das Team Canada wird sicherlich sein, dass sie nicht eingespielt sind und deswegen kann es gerade zu Beginn noch zu den ein oder anderen Abstimmungsproblemen kommen. Doch von der Qualität her sind die Kanadier sicherlich der Topfavorit auf den Turniersieg – und meiner Meinung nach werden sie sich im Finale auch gegen Dynamo Minsk durchsetzen und das Turnier zum zwölften Mal für sich entscheiden.

 

HC Energie Karlovy Vary

Die Tschechen sind amtierender Meister in der tschechischen Liga und besitzen vor allem eine sehr starke Defensive. Doch in den letzten Jahren waren die tschechischen Teams beim Spengler-Cup meistens nur Kanonenfutter. Genauer gesagt seit dem Fall der Mauer. Die Topstars konnten in die lukrative NHL wechseln und die tschechische Liga verlor viel an Qualität. Lediglich Sparta Prag konnte sich 2004 für das Finale qualifizieren – in den Jahren davor und danach kam der tschechische Vertreter nie über Platz 4 oder 5 hinaus. Im letzten Jahr nahmen sie zum ersten Mal am Spengler-Cup teil und konnten den vierten Endrang erreichen. Das vorgegebene Ziel ist es, in diesem Jahr die Platzierung zu verbessern. Doch das wird sehr schwer werden. Zwar besitzt man eine sehr, sehr starke Defensive – ebenfalls mit einigen Ex-NHL-Cracks, jedoch ist die Offensive vorne (noch) zu schwach um die anderen Teams wirklich zu gefährden. Deshalb wird es für die Tschechen wohl auch in diesem Jahr wenig bis gar nichts zu bestellen geben und somit den fünften Endrang geben. 

Jedoch wird mit Karlovy Vary in der Zukunft sicherlich zu rechnen sein – die Tschechen haben Ambitionen um in die KHL einzusteigen und dies wäre für den Klub ein großer Sprung in Richtung europäische Spitzenklasse. 

 

Adler Mannheim

Der deutsche Rekordmeister ist in Deutschland ein Publikumsmagnet. Regelmäßig stürmen mehr als 10 000 Zuschauer auf die Heimspiele der Mannheimer. Beim Spengler-Cup nahmen die Deutschen bereits vier mal teil, jedoch konnten sie sich noch nie für das Finale qualifizieren. Im Sommer konnten sich die Mannheimer vor allem in der Offensive verstärken. Mit dem Nathan Robinson und Scott King konnten zwei der erfolgreichsten Scorer der DEL verpflichtet werden. Momentan befinden sie sich auf dem 6. Tabellenplatz – jedoch ist Platz zwei noch in Griffweite. Lediglich die Eisbären aus Berlin führen die Tabelle unangefochten an. 

Bei der fünften Teilnahme am Spengler-Cup wird es wieder sehr schwer mit einer Finalteilnahme. Am Samstag, den 26ten Dezember, haben die Deutschen noch spielfrei und somit müssen sie ihre vier Gruppenspiele alle hintereinander austragen. Das wird sicherlich an die Kondition gehen und an allen vier Tagen ist es fast unmöglich Topleistungen abzurufen. Zudem besitzen die Mannheimer eine relativ schwache Defensive. In 32 Spielen bekam der Verein schon 100 Gegentore in der heimischen Liga. Zwar wird es für die Mannheimer schwer mit den vier Spielen innert vier Tagen, dennoch denke ich, dass es am Ende zu Platz drei reichen wird.

 

Morgen wird der Spengler-Cup mit der Partie HC Davos gegen Dynamo Minsk um 15 Uhr eröffnet. Um 21 Uhr findet dann das Spiel zwischen Publikumsliebling Team Canada und dem tschechischen Vertreter HC Energie Karlovy Vary statt. Für diejenigen die SF2 empfangen – die Spiele werden dort live übertragen. 

 

Viel Spaß und let the show begin!

 

PS: Alle Spiele des Spengler Cups werden übrigens im Livestream von Bwin live übertragen.




“The Answer” is back – Allen Iverson wieder bei den 76ers!

9. Dezember 2009 / dominic

Philadelphia steht Kopf, Allen Iverson ist wieder ein Spieler der 76ers. 1996 wurde er an Nummer 1 gedrafted und verstärkte die Truppe aus Philadelphia. Damals waren die 76ers ein wahres Looserteam und mit Allen Iverson kehrten sie auf die Erfolgsspur zurück. Allen Iverson wurde auch in seinem ersten NBA Jahr zum „Rookie of the Year“ geehrt und er ist der einzige Rookie der es in seinem ersten Jahr geschafft hat in vier aufeinander folgenden Spielen über 40 Punkte zu erzielen. Im Jahr 2001 kamen sie sogar bis in die Finals als sie den Los Angeles Lakers unterlegen sind. In diesem Jahr wurde Allen Iverson auch MVP. Sein Spitzname „The Answer“ kommt aus seiner Glanzzeit als er in wichtigen Phasen der Spiele immer die richtige Antwort besaß.

 

Doch „The Answer“ ist gewiss kein einfacher Charakter – sondern ein Typ mit vielen Ecken und Kanten. Dies ist wohl einer der Gründe, wieso er in der Basketballszene so beliebt ist. Nach 10 Jahren bei den 76ers wurde er zu den Denver Nuggets abgeschoben. Bei den Nuggets blieb er drei Jahre und zu Beginn dieser Saison ging er zu den Memphis Grizzlies. Dort blieb er jedoch nur drei Spiele – da er einen Platz in der Starting Five beanspruchte. Nach Querellen mit dem Coach kehrte er den Grizzlies den Rücken und gab schon sein Karriereende bekannt.

 

Doch die 76ers haben durch den Kieferbruch von Lou Williams Probleme und packten die Gelegenheit beim Schopf und holten Allen Iverson zurück. Unter dem Motto „Back to the roots“ soll es eine Win-Win Situation für beide Seiten geben. „The Answer“ kann nochmals beweisen, dass er noch NBA-Niveau hat und die 76ers müssen nach der Niederlagenserie auch etwas ändern.

 

Bei der Pressekonferenz nach der Verpflichtung brach The Answer in Tränen aus und erklärte, dass er auf vieles in seiner Karriere nicht stolz ist – aber dass er sich freut wieder zurück bei den 76ers ist und nochmals die Chance bekommt.

 

Gestern Abend war es dann soweit. Das Comeback von Allen Iverson. Durch die Verpflichtung von AI konnte eine Euphorie in Philadelphia entfacht werden. Bisher war man das Team mit dem zweitniedrigsten Zuschauerschnitt – gestern Abend war die Halle dann zum ersten Mal in dieser Saison ausverkauft. Vor Spielbeginn küsste er noch das Logo auf dem Boden ab und nach seinem ersten Korb gab es einen Jubel als ob eine Fußballmannschaft in der 90ten Minute den Siegtreffer erzielen konnte.

 

Doch an dem 9-game-lossing-streak der 76ers konnte er gestern auch noch nichts ändern. An seinen Karrieredurchschnitt von 27 Punkten kam er bei Weitem nicht ran. The Answer erzielte 11 Punkte, pflückte sich 5 Rebounds und gab 6 Assists und kam dabei auf 38 Einsatzminuten.

 

Auf alle Fälle darf man gespannt sein ob durch die Verpflichtung von Allen Iverson die 76ers auf die Siegesspur zurückkommen und ob er helfen kann, sich für die Play-Offs zu qualifizieren. Zudem wird es interessant was nach der Rückkehr von Lou Williams passieren wird. Bisher war Allen Iverson immer bekannt dafür, dass er sich mit einer Ersatzrolle nicht zufrieden geben wird. Möglicherweise sind da die ersten Streitereien schon vorprogrammiert. Doch eines ist klar – Allen Iverson ist einer der Lieblinge unter den NBA Fans und auf alle Fälle eine Bereicherung für die Liga. Man wünscht sich, dass er nochmals an alte Tage anschließen kann. 




Badminton Wetten – BWF Super Series Masters Final – und kostenlos live im Internet sehen!

3. Dezember 2009 / danny

Das BWF Super Series Masters Final ist das Badminton Jahresabschlussturnier der Welt-Ranglistenbesten. Die Teilnehmer kämpfen um ein Preisgeld von rund 500.000 US Dollar. Wie schon im Vorjahr findet das BWF Final in Malaysia statt. Spieler aus 14 Nationen nehmen am Turnier teil.

 

Teilnehmerliste:

Herreneinzel:

Lee Chong Wei (MAS), Peter Gade (DEN), Park Sung Hwan (KOR), Bao Chunlai (CHN), Taufik Hidayat (INA), Jan Jorgensen (DEN), Boonsak Ponsana (THA), Hsieh Yu Hsin (TPE).

Dameneinzel:

Pi Hongyan (FRA), Saina Nehwal (IND), Lu Lan (CHN), Salakjit Ponsana (THA), Yao Jie (NED), Nicole Grether (GER), Juliane Schenk (GER), Kim Moon Hi (KOR).

Herrendoppel:

Koo Kien Keat & Tan Boon Heong (MAS), Mathias Boe & Carsten Mogensen (DEN), Lee Yong Dae & Jung Jae Sung (KOR), Anthony Clark & Nathan Robertson (ENG), Guo Zhendong & Xu Chen (CHN), Alvent Yulianto & Hendra Gunawan (INA), Rian Sukmawan & Yonathan Dasuki (INA), Mohd Zakry Abdul Latif & Mohd Fairuzizuan Tazari (MAS).

Damendoppel:

Wong Pei Tty & Chin Eei Hui (MAS), Ha Jung Eun & Kim Min Jung (KOR), Lee Hyo Jung & Lee Kyung Won (KOR), Cheng Wen Hsing & Chien Yu Chin (TPE), Gabrielle White & Jenny Wallwork (ENG), Duang Anong Aroonkesorn & Kunchala Voravichitchaikul (THA), Lena Frier Kristiansen & Christina Pedersen (DEN), Nicole Grether  & Charmaine Reid (GER-CAN).

Mixed:

Lee Yong Dae & Lee Hyo Jung (KOR), Joachin Fisher Nielsen & Christina Pedersen (DEN), Songphon Anugritayawon & Kunchala Voravichitchaikul (THA), Ko Sung Hyun & Ha Jung Eun (KOR), V. Diju & Jwala Gutta (IND), Anthony Clark & Donna Kellogg (ENG), Sudket Prapakamol & Saralee Thoungthongkam (THA), Robert Mateusiak & Nadiezda Kostiuczk (POL).

Das Teilnehmerfeld profitiert indirekt von der gleichzeitigen Austragung der East Asian Games und SEA-Games. Viele internationale Topspieler aus China und Indonesien fehlen, da die Verbände ihre Spieler nicht freistellen. Somit war es auch kaum verwunderlich, dass verbunden damit Probleme auftraten. Im Mittelpunkt des Streits stand der chinesische Superstar Lee Chong Wei, der lieber am finanziell lukrativen  BWF Masters Final teilnehmen wollte. Die Lösung liegt doch klar auf der Hand: Nun spielt Lee beide Turniere.

Zunächst stehen die Vorrundenspiele auf dem Programm. Das Teilnehmerfeld kämpft in 4 Gruppen um den Einzug ins Viertelfinale. Jeweils die beiden Gruppenersten ziehen in die Finalrunden ein.

Auch zwei deutschen Damen sind mit von der Partie – Juliane Schenk und Nicole Grether. Beide treten jeweils im Einzel und Nicole Grether auch im Doppel mit ihrer kanadischen Partnerin Charmaine Reid an. Die beiden deutschen Badminton Damen haben im Grunde von der Flut der vielen Absagen profitiert, sodass beide Sportlerin nachgerückt sind.

 

Alle Spiele live auf Bet365 sehen

Alle Badminton-Freunde dürfen sich freuen. Der online Sportwettenanbieter Bet365 überträgt alle Badminton Partien des BWF Super Series Masters Final kostenlos per Livestream im Internet. Lediglich ein Kundenkonto wird auf Bet365 vorausgesetzt. Die Registrierung und Anmeldung auf Bet365 ist natürlich völlig kostenlos. Seien Sie Live dabei, wenn Bet365 die BWF Masters Final vom 02.12.2009 bis 06.12.2009 live per Stream im Internet überträgt.

 

Auf der Wettbasis gibt’s noch mehr über Badminton Wetten sowie eine Strategie zu Badminton Live Wetten















































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