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Sportwetten News
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25. August 2010 / joe
Der erste Teil der Champions League Qualifikation ist vorüber und schon gibt es drei mehr oder minder große Überraschungen. Die KO Spiele der letzten Runde der Qualifikation für die Königsklasse sind für die Vereine das Tor zum ganz großen Geld. Allein 15.000.000 € können die Vereine sofort einkalkulieren – sobald sie sich qualifiziert haben. Obwohl oder gerade weil der Schritt in die Königsklasse so prestigereich wie finanziell bedeutsam ist, kommt es in jedem Jahr wieder unerklärliche Aussetzer der Favoriten. Die Qualifikation für die Champions League oder eben der bittere Gang in die Europa League entscheidet bei den meisten Vereinen das Vorzeichen für die gesamte Spielzeit. Denn die enorme Finanzspritze und die folgenden Einnahmen geben den Vereinen Möglichkeiten ihre Kalkulationen neu zu berechnen und nochmal auf dem Transfermarkt zu zuschlagen.
Wir möchten hier die drei größten Überraschungen aus dem ersten Teil der Champions League Qualifikation genauer betrachten. Bremen, Sevilla und Salzburg waren dabei unfreiwillige Hauptdarsteller beim letzten Kampf vorm Konzert der Großen.
Werder Bremen:
Nach dem unnötigen Gegentor in der Schlussphase des Hinspiels haben es die meisten schon kommen sehen: Bremen wird das Rückspiel nochmal spannend gestalten. Die Norddeutschen waren eigentlich mit einem komfortablen Vorsprung nach Italien gereist (3:1), gaben diesen aber schon nach lediglich 20 gespielten Minuten aus der Hand. Eine katastrophale erste Halbzeit ließ die Hoffnungen der Deutschen auf einen weiteren Champions League-Teilnehmer schwinden. Auch im zweiten Durchgang zeigten sich die Bremer nur leicht verbessert. Als sich der Ball dann zum dritten Mal an diesem Abend im Bremer Tor befand uns zum dritten Mal eine Standardsituation Ausgangspunkt des Gegentreffer zwar, glaubte niemand mehr so recht an das Wunder. Doch wie das mit den Bremern so ist bewiesen sie das Gegenteil: In der dritten Minute der Nachspielzeit erzielte der eigentlich aussortierte Rosenberg das Tor, welches Bremern in die Verlängerung brachte. In der Verlängerung war es dann Claudio Pizzaro der den Italienern den KO versetzte.
Vermutlich haben die Stürmer der Bremer - insbesondere Rosenberg - mit ihren Toren dafür gesorgt, dass in der Kasse der norddeutschen Lohn genug Geld vorhanden ist, um einen weiteren Konkurrenten zu verpflichten. Der erste Neuzugang scheint auch schon in trockenen Tüchern zu sein. Es soll Arsenal-Verteidiger Silvestre sein. Der ist zumindest Abwehrspieler.
FC Sevilla:
Mit Sporting Braga hatten die Spanier eigentlich ein machbares Los gezogen. Im Hinspiel gelang es den Portugiesen den Heimvorteil zu nutzen und sich in der KO-Runde mit 1:0 in Führung zu setzen. Trotz der Niederlage in Portugal erschien es in Spanien als klare Sache, dass Sevilla sich im Rückspiel durchsetzen würde. Doch der Favoriten spielte eine schlechte erste Halbzeit und mussten nach einer halben Stunde sogar einen Gegentreffer hinnehmen – es sollte der erste von vier werden. Als in der zweiten Halbzeit alle die Aufholjagd von Sevilla erwarteten schlugen zunächst die Portugiesen nach etwas weniger als einer Stunde Spielzeit ein zweites Mal zu. Im direkten Gegenangriff gelang den Spaniern zwar der Anschlusstreffer oder der 84 min auch noch der Ausgleich, aber die Portugiesen ließen sich ihre gute Ausgangsposition nicht mehr nehmen. Am Ende gewann Sporting Braga auch das Rückspiel (4:3) und zog verdient in die Gruppenphase der Champions League ein. Für Sevilla, das im letzten Jahr noch im Achtelfinale stand, reicht es in dieser Saison nur für die Europa League.
Red Bull Salzburg:
Was aus deutscher Sicht wie ein Überraschung klingt, wird wahrscheinlich in Österreich mittlerweile als Routine angesehen. Bereits zum x-ten Mal schaffte es Red Bull Salzburg nicht sich für die Champions League zu qualifizieren. Man könnte denken es läge ein Fluch auf dem finanzstärksten Club der österreichischen Bundesliga.
In diesem Jahr sollte es eigentlich gegen den israelischen Meister Hapoel Tel-Aviv endlich für die Königsklasse reichen. Doch schon im Hinspiel machten sich die Salzburger das Leben selber schwer: Zu hause konnte kein Vorsprung heraus gespielt werden, stattdessen verlor man mit 2:3. Obgleich es beim Rückspiel in Israel zunächst danach aussah als ob die Österreicher das Blatt noch einmal wenden könnten, reichte es letztendlich nur für ein Unentschieden (1:1), welches das Aus mit sich brachte.
Für Salzburg und dementsprechend auch für Hauptsponsor Red Bull bedeutet das ein weiteres Jahr in der Europa League. Der Sprung in die Königsklasse und soweit auf die ganz große europäische Bühne bleibt den Österreichern ein weiteres Jahr verwehrt.
Im zweiten Teil der letzten Runde der Champions League Qualifikation ist es durchaus möglich, dass sich auch die eine oder andere Überraschung zu dem bereits genannten gesellt. Denn beispielsweise Sparta Prag steht bereits nach dem Hinspiel (0:2) vor dem Aus. Auch die Tottenham Hotspur taten sich in der Schweiz bei den Young Boys Bern sehr schwer und konnten die miserable Leistung mit einer 2:3 Auswärtsniederlage gerade noch so in Grenzen halten.
Kategorie: Champions League, Fussball-Wetten
24. August 2010 / daniel
Nach dem 1:1 Hinspiel im Stadion Dynamo im Valery Lobanovsky zu Kiev, hat Ajax sicherlich die eindeutig bessere Ausgangslage, wo sogar ein 0:0 reichen würde, um die Teilnahme in der Königsklasse zu sichern. Doch noch stehen beiden 90 oder sogar bei einem 1:1 morgen Abend, 120 Minuten und darüber hinaus ein Elfmeter schießen bevor. Somit dürfte alles angerichtet sein, in der sicherlich restlosen ausverkauften Amsterdam Arena. In einem Interview meinte Ajax Spieler Urby Emanuelson, das er und seine Teamkollegen sehr zuversichtlich sind mit dem Heimvorteil im Rücken, die Teilnahme in der Königsklasse gegen Kiev zu sichern.
Ebenfalls meldete sich Torhüter Maarten Stekelenburg zu Wort und meinte: "Wir wissen das Kiev über ein sehr gutes Team verfügt, aber wir haben auch Vertrauen in unsere Fähigkeiten und befinden und ebenfalls in ausgezeichneter körperlicher Verfassung". Eines steht ja nun fest, das Kiev nach vorne spielen muss um ein Tor zu erzielen, den sonst bleibt für Kiev nur das Trostpflaster UEFA Eurpa League. Dementsprechend offensiv dürften die Gäste allen voran Top Scorer Andriy Shevchenko auflaufen. In der Liga ist das Team von Kiev allerdings vier Spieltage weiter, in Zahlen ausgedrückt bedeutet das Kiev nach sieben Spieltagen auf dem dritten Platz mit 14 Punkten und einer Tore Differenz, von + 4 steht. Ajax dagegen ist auch sehr gut in die neue Saison gestartet, wo man aus den ersten drei Ligaspielen sieben Punkte auf der Habenseite verbuchen konnte und auf dem zweiten Platz hinter PSV steht.
Während Ajax Amsterdam die Generalprobe mit dem 3:0 Heimerfolg und der Liga gegen Roda JC geglückt ist, wartet Kiev jetzt schon seit zwei Spiele auf einen Sieg, zuletzt gab es in der Liga vor heimischen Publikum nur ein 0:0 gegen FC Dnipro Dnipropetrovsk. In einem Interview meldete sich der ehemalige AC Milan und Cheslea Stürmer Andriy Shevchenko zu Wort, in dem er die Chancen bei 50/50 einschätzte, vor allem lobte er aber seinen Schlussmann Maksym Koval, der immerhin erst 17 Jahre jung ist und sein Team im Hinspiel gegen Ajax das eine oder andere Mal, vor einem weiteren Gegentreffer bewahren konnte.
Ajax Coach Martin Jol wird aller Voraussicht nach auf ein oder zwei Änderungen vorlieb nehmen müssen, wo er für Oleguer Presas Renom in der Defensive auf Toby Alderweireld setzen wird, der im Heimspiel beim 3:0 Erfolg gegen Roda sehr stark spielte und besonders im Stellungsspiel stärker einzuschätzen sei. Auf der anderen Seite wird Kiev auf seinen Mittelfeldmotor Denis Garmash verzichten müssen, da er im Hinspiel gegen Ajax die gelb/rote Karte sah.
Head to Head:
17. August 2010 Dynamo vs Ajax 1:1
Mögliche Aufstellungen:
Ajax: Stekelenburg, Van der Wiel, Alderweireld, Vertonghen, Emanuelson; Enoh, de Jong, de Zeeuw, Sulejmani; Suarez, El Hamdaoui
Dynamo Kiev: Koval, Popov, Betao, Almeida, Mikhalik; Vukojevic, Gusev, Magrao, Eremenko; Shevchenko, Yarmolenko
Fazit:
Dynamo Kiev wird " ALL IN " spielen müssen, um eine Chance auf die Teilnahme in der UEFA Champions League zu wahren. Doch der Favorit heißt hier mMn Ajax, die nicht nur vom Publikum 90 Minuten oder eventuell länger angetrieben werden. Es ist auch ein Duell der beiden Top Scorer Luis Suárez bei Ajax und Shevchenko. Die Frage stellt sich hier auch, wie der erst 17-jährige Kiev Torwart Maxim Koval mit der großen Kulisse zurecht kommt, da Kiev zu Hause meistens vor weniger als 20.000 Zuschauer spielt. Alles in einem, wie ich finde, ein sehr interessantes Spiel, das eventuell von viel Taktik, sprich abwarten geprägt sein könnte. Doch eines steht hier fest, die Uhr läuft in diesem Fall gegen Kiev, den diese brauchen unbedingt ein Auswärtstor.
Ajax Amsterdam 1.83@William-Hill
Unentschieden 3.75@William-Hill
Dinamo Kiew 4.33@bet365
Kategorie: Champions League
23. August 2010 / daniel
Am Mittwochabend findet das Rückspiel zwischen den Spurs und Young Boys Bern, an der White Hart Lane statt. Nach dem überraschenden 3:2 Heimerfolg von Young Boys Bern, stehen die Spurs mächtig unter Zugzwang. Gelegenheit zum Frustabbau bekamen die Spurs bereits am Samstag, wo man auswärts gegen Stoke mit 2:1 als Sieger vom Platz gehen durfte. Auf der anderen Seite gelang die Generalprobe von den Gästen, wo man ebenfalls am Wochenende in der Liga daheim gegen Zürich, mit 1:0 gewinnen konnte.
Rückblick:
Im Hinspiel gerieten die sicherlich zu recht favorisierten Engländer binnen 28 Spielminuten durch die Tore von Lulic, Ntsama und Hochstrasser mit sage und schreibe 0:3 in Rückstand, ehe in der 42. Spielminute Sébastien Aymar Bassong Nguena den 1:3 Anschlusstreffer für sein Team erzielen konnte. In der Halbzeitpause musste Spurs Trainer Harry Redknapp die richtigen Wort gefunden haben, den die Mannschaft kam wie ausgewechselt auf den Platz zurück und hatten jetzt mehr vom Spiel, doch scheiterten jedes Mal am Berner Schlussmann Marco Wölfli. Bis schließlich in der 83. Spielminute Roman Anatolevich Pavlyuchenko erneut für die Spurs zum 2:3 Endstand traf. Wenn man bedenkt, dass die Spurs schon so lange von der Champions League träumen und diese eventuell ausscheiden würden, wäre das eine riesen Katastrophe nicht nur finanziell, sondern auch sportlich gesehen. Der Sieg am Wochenende auswärts gegen Stoke war sicherlich, um es mal vorsichtig auszudrücken, keine schwierige Aufgabe, sondern nach dem 0:0 im Auftaktspiel gegen die Citizens, musste man jetzt endlich ein Zeichen setzen. Dabei konnte Trainer Harry Redknapp auf einen gesunden Stürmer nur zurückgreifen und der hieß Peter Crouch. Jermain Defoe, Robbie Keane und Roman Pavlyuchenko alle fehlten durch Verletzungen.
Im Hinblick auf die wichtige Partie, ja schon fast das Spiel des Jahres gegen Young Boys Bern hofft Trainer Harry Redknapp, das seine Leistungsträger Defoe, Keane, Giovani und Modric alle wieder sich einsatzbereit melden.
Young Boys Bern hatte sicherlich einen kleinen Vorteil durch ihren für nicht viele Teams verständlichen Kunstrasen. Da so die Spurs fast unter die Räder gekommen sind, dürfte aber nicht die Leistung der Hausherren schmälern, ganz im Gegenteil, sehr ärgerlich waren die beiden Gegentore wo man fast die Spurs eine ganze Halbzeit lang an die Wand gespielt hat. In einem Interview meinte Kapitän Torwart Wölfli, das jetzt die erfahrenen Spieler wie er selber und Christoph Spycher auch an der White Hat Lane einen kühlen Kopf bewahren müssen um nicht sofort in das offene Messer zu laufen, dementsprechend dürfte Trainer Petkovic seine Defensivreihen sehr tief stehen lassen und man über mögliche Konter Chancen zum Torerfolg kommen könnte. Gegen Fenerbahce hat diese sehr gut geklappt und auch ein Verdienst wieso man jetzt alle Chancen selber in der Hand hat, die Teilnahme für die UEFA Champions League zu erreichen. Vor allem ist es ein Verdienst von Stürmer Henri Bienvenu das Young Boys weiterhin von der Champions League träumen dürfen, den Henri Bienvenu Ntsama erzielte das wichtige 1:0 Auswärtstor in der Türkei gegen Fenerbahce und auch gegen die Spurs im Hinspiel, erzielte Henri Bienvenu Ntsama ein Tor.
Head to Head:
17/08/10 Young Boys vs Tottenham Hotspur 3:2
Mögliche Aufstellungen:
Tottenham Hotspur: Gomes, Dawson, Ekotto, Bale, Corluka, Bassong, Modric, Palacios, Defoe, dos Santos, Crouch
Young Boys: Wölfli, Spycher, Sutter, El Jemal, Affolter, Degen, Hochstrasser, Doubai, Lulic, Costanzo, Ntsama
Fazit:
Ich denke die Spurs werden nicht sofort auf Teufel komm raus auf das gegnerische Tor anrennen, um wohl möglich sich ein bitteres Kontertor einzufangen. Man hat ein einziges Tor zu erzielen, um die Teilnahme in der UEFA Champions League perfekt zu machen. Jedoch darf man gewarnt sein und nicht wie im Hinspiel eiskalt überrannt zu werden. Man weiß spätesten jetzt, das Young Boys ein ernst zu nehmender Gegner ist und über eine gewisse Qualität verfügt. Für beide Seiten ist sicherlich der Faktor Motivation grenzenlos, alleine das Erreichen der Champions League würde für beide Teams ein Traum in Erfüllung gehen. Nicht wenige Experten gehen hier davon aus, das am Ende die Millionen Truppe aus Tottenham nach 90 Spielminuten jubeln können, doch ein Blick auf die aktuellen Quoten verrät mMn ganz schnell, das diese weder fair noch spielbar sind, da die Young Boys mit Fenerbahce einen möglichen Favoriten schon raus gekegelt haben und man mit den Spurs den nächsten schweren Brocken liebend gerne raus werfen möchte. Dazu braucht es aber eine geschlossene Mannschaftsleistung und am Ende das bekannte Quäntchen Glück, den der Druck liegt eindeutig auf die Hausherren und nicht jeder kommt mit so einer Drucksituation klar. Es wird sich also heraus stellen wer an diesen Abend neben der besseren Fitness, auch die stärkeren Nerven mitbringen wird.
Quoten:
Tottenham Hotspur 1.25@bet365
Unentschieden 5.50@expekt
Young Boys Bern 13.00@William-Hill
Kategorie: Champions League
22. August 2010 / daniel
Mit anderthalb Beinen dürfte Werder die Tür zur Teilnahme in der UEFA Champions League geöffnet haben und das verdankt man dem 3:1 Hinspiel Erfolg im Bremer Weserstadion. Rückblick: Zunächst kam Werder nicht so richtig ins Spiel, den Sampdoria verschob seine beiden Vierketten nach alt traditioneller italienischen Art. So konnte sogar die erste gute Chance Sampdoria verbuchen, wo Giampaolo Pazzini per Kopfball die Chance zur 1:0 Führung hatte, doch der Kopfball war zu unplatziert und Werder konnte aufamten. Nach ein paar Minuten zappelte der Ball dann aber im Gehäuse von Tim Wiese, doch auch dieses Mal gab es kein Tor bzw. war eine Abseitsstellung von Cassano ausgemacht worden. Nun konnte auch Werder einige schnelle Spielzüge landen und kam durchaus zu 2-3 guten Tormöglichkeiten. Doch Schlussmann Gianluca Curci konnte sich mehrmals mit guten Paraden im Tor beweisen.
Mit einem 0:0 ging es dann in die verdiente Halbzeitpause. Die Atmosphäre war in der noch Baustelle Weserstadion international gerecht und die Zuschauer konnten sich auf eine packende 2. Halbzeit einstellen. In der 51. Spielminute erzielte Clemens Fritz ein Traumtor aus fast 28 Meter und Werder ging verdient in Führung, weil bis zu diesem Zeitpunkt man eindeutig die besseren Chancen hatte und auch mehr Ballbesitz hatte. Sampdoria musste jetzt etwas die Defensive lockern und so kam wie es kommen musste, nach einem Trikotzupfer von Verteidiger Stefano Lucchini zeigt der unparteiische sofort auf den Strafstoßpunkt und der wurde von Thorsten Frings zur 2:0 Führung eiskalt verwandelt. Sampdoria nun mit deutlich hoher Fehlerquote und auch mit einigen bösen Fouls. Die Nerven schienen fast blank zu sein, sollte wirklich die ganze letzte Saison umsonst gewesen sein und man würde schon im Hinspiel alles verspielen?
Die 69. Spielminute brachte eine Solo Aktion von Claudio Pizzaro, der fast die komplette Doria Abwehr wie Kegel stehen ließ und zum 3:0 schon fast das Stadion zum Platzen brachte. Aus und vor, Sampdoria hing in den Seilen und Trainer Di Carlo der ohne hin schon keine Haare mehr auf dem Kopf hatte, hätte wohl möglich alle verloren, den seine Mannschaft hing in den Seilen und wartete praktisch sehendlich auf dem Schlusspfiff. Doch für die mitgereisten 6000 Blucerchiati Tifosi gab es doch noch kurz vor Ende ein kleines Happy End. Nach dem die Bremer in Überzahl Flügelverteidiger Ziegler unbedrängt in den eigenen 16 Meter Raum flanken lies, verwandelte Giampaolo Pazzini per Kopf den 1:3 Anschlusstreffer.
Nicht wenige Experten sind der Meinung, das genau dieser Treffer eventuell Sampdoria vor dem endgültigen KO gerettet hat und für das Rückspiel das bereits restlos ausverkauft ist, durchaus Chancen vor den eigenen Fans lässt, ein kleines Wunder zu vollbringen, den ein 2:0 am Ende würde Sampdorias Traum wahr werden lassen. Ohne hin besitzt Sampdoria die bekannten zwei Gesichter, während man sich auswärts eher auf die totale Defensive konzentriert und eventuell es auf 3-4 gute Tormöglichkeiten, die allen voran Cassano und Pazzini selbst einleiten müssen und diese dann in Tore ummünzen, spielt man zu Hause alles andere als Defensiv. Das Erfolgsrezept sollte die kontrollierte Offensive sein, den 2 Tore sind in 90 Minuten sehr gut möglich, angetrieben von den fanatischen Tifosi. Doch aufgepasst 90 Spielminuten können sehr lange werden, doch man muss immer aufpassen nicht ein Gegentor zu kassieren, den sollte Werder früh, sei es durch eine Standard oder ein Konter zum Torerfolg kommen, dürfte die Moral und Motivation gleich Null bei den Hausherren sein. Wenn ich mir die letzten fünf Heimspiele von Sampdoria anschaue, so konnte man drei Spiele zu Null gewinnen und kommt insgesamt auf nur zwei Gegentore. Werder Bremen allerdings ist auswärts mindestens für ein Tor gut und das belegt die aktuelle Auswärtsbilanz der letzten fünf Spiele, wo man insgesamt 10 Tore erzielen konnte.
Head to Head:
18/08/10 Werder Bremen vs Sampdoria 3:1
Mögliche Aufstellungen:
Sampdoria: Curci, Ziegler, Gastaldello, Accardi, Volta, Palombo, Semioli, Tissone, Mannini, Cassano, Pazzini
Werder Bremen: Wiese, Mertesacker, Pasanen, Fritz, Prödl, Borowski, Frings, Bargfrede, Hunt, Almeida, Pizarro
Fazit:
Werder kassierte in der Bundesliga zum Saisonstart auswärts eine 1:4 Klatsche in Hoffenheim und ist nicht unverwundbar, das dürften sich die Verantwortlichen von Sampdoria auch gedacht und gesehen haben. Auf der anderen Seite durften sich die Spieler von Sampdoria beim 3:1 Erfolg gegen die Jugendmannschaft ein wenig Selbstvertrauen tanken. Ein 3:1 könnte Sampdoria sich auch vorstellen, allerdings geht es dann in die Verlängerung. Ich denke die Chancen stehen 50/50, den auf der anderen Seite dürften wir eine völlig andere Mannschaft sehen, wie noch im Hinspiel in Bremen und angetrieben von den fanatischen Tifosi lässt es sich sowie so immer leichter spielen. Jedoch sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass die bekannte 0 hinten stehen muss und man selber 90 Minuten Zeit hat für zwei Tore zu sorgen. Ich denke das Werder Bremen stark genug ist, um einen möglichen Treffer zu landen, den die Abwehr von Sampdoria ist alles andere als Sattelfest, allerdings lügen die zwei Gegentore in den letzten fünf Heimspiele auch nicht, das wird eine ganz spannende und enge Kiste mit einem völlig offenen Ausgang.
Quoten:
Sampdoria 2.20@William-Hill
Unentschieden 3.45@expekt
Werder Bremen 3.35@expekt
Kategorie: Champions League
17. August 2010 / paul
FC Salzburg – Hapoel Tel Aviv, 18.08.10 20:45
Im Duell der Meister aus Österreich und Israel treffen in der letzten Runde der Qualifikation, der Playoff Runde der FC Salzburg (Red Bull wird als Namensgeber International nicht anerkannt) und Hapoel Tel Aviv aufeinander. Schlechte Erinnerungen für die einen, gute für die jeweils anderen Landsleute, denn auch in der letzten Saison war es der Meister Israels welcher den Österreichischen Meister aus dem Bewerb schoss. Dieser Meister aus Österreich hieß auch im letzten Jahr FC Salzburg, der Gegner war mit Maccabi Haifa der Vizemeister der letzten Saison. Kurios, denn wäre in Israel nicht das Meister Playoff eingeführt worden (wie u.a. auch in Belgien), so würde 2009/2010 auch Maccabi Haifa mit dem Meisterteller glänzen. In den Entscheidungspartien konnte Hapoel Tel Aviv sechs Punkte auf den Tabellenführer gutmachen, und wurde im letzten Spiel in Minute 93 durch einen Last Minute Sieg zum neuen Meister gekrönt. Hapoel Tel Aviv gilt als leichter Favorit im Duell mit FC Salzburg, nicht zuletzt da auch der SK Rapid Wien in der letzten Europa League Saison eine leider traumatische Begegnung mit dem Verein aus Israel hatte. In Tel Aviv wurde man nach ausgeglichener erster Hälfte, in Halbzeit zwei regelrecht abgeschossen, 1:5 stand es am Ende. Beim zweiten Aufeinandertreffen in der Gruppenphase im Wiener Ernst Happel Stadion wurde aus der im Vorhinein geforderten Wiedergutmachung ein 0:3 für die Israelis. Israels Meister gilt als technisch stark, schnell und ist mit einem präzisen Passspiel ausgestattet welches sich auch perfekt für schnelle Konterstöße eignet. Salzburg spielt hingegen aus einer gesicherten Abwehr heraus und versucht das Spiel zu kontrollieren, in der letzten Aktion wurden Spiele zumeist aus Einzelaktionen entschieden. In dieser Saison steht das kollektiv nicht nur in der Defensive sondern auch Offensiv im Vordergrund und somit gilt man als nicht so sehr berechenbar wie es in der Vergangenheit der Fall war.
Schwerwiegend ist die Verletzung von Kapitän Eddie Gustafsson (Schien und Wadenbeinbruch, erlitten im Frühjahr in Linz) welcher noch bis zum Winter ausfallen wird, Ersatztorhüter Tremmel bedarf sichtlich noch einwenig Eingewöhnungszeit in Salzburg. Die weiteren Ausfälle wären Simon Cziommer, Robin Nelisse, Andreas Ulmer (alle verletzt), Somen Tchoyi (nicht nominiert – nicht mehr im Kader da kurz vor Transfer stehend) und David da Silva Mendes (gesperrt). Bei Hapoel ist Stürmer Lala lt. Information des Klubs verletzt und fällt bis Jahresende aus, bitte für die Israelis da dieser sich in Torlaune befand – fragen Sie beim bosnischen Meister nach…
Fazit:
Trotz geringer Quote für Sieg Salzburg darf man höchstwahrscheinlich von einer Partie zumindest auf Augenhöhe sprechen. Wichtig und ausschlaggebend wird schon der Beginn des Spieles sein, hierbei wird man gleich sehen wie gut Salzburgs Verteidiger mit den quirligen Israelis zu Recht kommen. Soll die Rache oder Revanche für Salzburg (oder für Österreich) gelingen muss im Heimspiel vorgelegt werden, gegen Konterstarke Spieler von Hapoel Tel Aviv nicht einfach, ein spannendes Spiel bahnt sich allemal an.
Die Quoten für das Spiel:
Sieg FC Salzburg: 1,80
Remis: 3,35
Sieg Hapoel Tel Aviv: 3,90
(Quoten bei bet-at-home)
Kategorie: Champions League
16. August 2010 / daniel
In der russischen Premier League ist Zenit St. Petersburg das Maß aller Dinge. Man führt die Tabelle souverän mit 40 Punkten und einer +19 Tore Differenz an. Nun soll mit der Teilnahme an der UEFA Champions League ein Traum war werden. Wenn man bedenkt, dass man nach internationalen Titeln gerade zu lechzt, wo man zuletzt in der Saison 2007/08 in Manchester mit 2:0 gegen die Glasgow Rangers im UEFA Pokal Finale den größten internationalen Erfolg in der Vereinsgeschichte überhaupt feiern konnte. Für den französischen Vertreter Auxerre begann die Liga gerade einmal vor ca 9 Tagen und man ist in die neue Saison alles andere als erfolgreich gestartet. Bisher konnte man nur zweimal ein Remis gegen Lorient und Brest erzielen. Auf dem Papier sind die Russen alleine wegen dem Heimvorteil und der eindeutig stärkeren Fitness inklusiver Form, die man allen voran seinen neuen Trainer Spalletti wieder zu verdanken hat, da man in der letzten Saison nur auf den dritten Rang hinter Spartak Moskau und amtierenden russischen Meister Rubin Kazan stand und in der neuen Saison mit gleich vier Weltklasse Spieler sich verstärken konnte, dazu später mehr.
Am Wochenende allerdings musste Zenit ein nüchternes 1:1 Remis gegen Tabellen 10. Dynamo Moskau hinnehmen. Die aktuelle Form von Zenit liest sich mit einer 3-2-0 Bilanz aus den letzten fünf Spielen durchaus eindrucksvoll. Einer der Schlüsselspieler ist Stürmer Alexander Kerzhakov ( 4 Tore ) und Mittelfeldspieler Vladimir Bystrov ( 5 Tore ) jedoch befinden sich beide etwas in einem Formtief. Das große Prunkstück ist die Defensive, den dort hat man zusammen mit Rubin Kazan die aktuell stärkste in der gesamten russischen Premier League. Bevor es allerdings zu diesem Duell kam, musste man vorher in der Qualifikation gegen den rumänischen Vertreter Unirea Urziceni spielen, wo man sich nach einem 0:0 Hinspiel erst zu Hause im Rückspiel knapp mit 1:0 durchsetzen konnte.
Auxerre verpasste in der letzten Saison nur um einen Punkt die direkte Teilnahme an der UEFA Champions League und musste so den schweren Gang in die Qualifikation antreten, wo man nun mit dem russischen Vertreter einen harten Brocken zu bewältigen hat. In einem Interview äußerte sich Trainer Jean Fernandez zum Gegner Zenit St. Petersburg folgendermaßen, das seinem Team mit unter das schlimmste Los zugewiesen wurde, was man bekommen konnte, da Zenit über technisch starke und sehr schnelle Spieler verfügt und meistens über Konter zum Tor Erfolg kommt. Des Weiteren verfügt das Team von Zenit über eine sehr starke Form und auch über die finanziell besseren Möglichkeiten. Als Vergleich sei zu erwähnen, das Zenit einen aktuellen Marktwert von 151.450.000 € besitzt, als Vergleich mal Auxerre, die aktuell bei einer Summe von 64.800.000 € gelistet sind.
Für die Saison konnte Auxerre sich mit dem Offensiv Allrounder Anthony Le Tallec von FC Le Mans verstärken und dieser traf auch direkt bei seinem Debüt zu Hause am ersten Spieltag gegen Lorient, am Ende trennten sich beide bekanntlich 2:2 Unentschieden. Bei den Gastgebern ging man nicht ganz so sparsam um, was die Neuzugänge anging. So zb. sicherte man sich für eine stolze Ablösesumme von insgesamt 22.000.000 € die Dienste von Innenverteidiger Bruno Alves. Ebenfalls für die Abwehr kam Aleksandar Lukovic von Udinese Calcio für 7.000.000 € sowie Mittelfeldspieler Sergey Semak und Stürmer Aleksandr Bukharov, der bisher auch schon 4 Tore für sein neuen Club erzielen konnte. Wer hier nach einem Direktvergleich sucht, der wird enttäuscht sein, den bisher kreuzten beide Teams noch kein einziges Mal die Klingen.
Mögliche Aufstellungen:
Zenit St. Petersburg: Malafeev, Meira, Alves, Anyukov, Hubocan, Semak, Danny, Shirokov, Zyrianov, Lazovic, Kerzhakov
Auxerre: Sorin; Hengbart, Coulibaly, Mignot, Grichting, Pedretti, N’Dinga; Oliech, Le Tallec, Birsa; Jelen
Fazit:
Alles deutet also auf einen möglichen Sieg von Zenit St. Petersburg hin und auch wenn wir einen Blick auf die aktuellen Quoten werfen, so spiegelt diese unsere o.g Analyse wieder. Auxerre dürfte dagegen mit einem möglichen Remis sehr zufrieden sein, um sich so eine ausgezeichnete Ausgangslage für das Rückspiel zu verschaffen. Wenn man sich zwei Personalien aus den beiden Teams heraus picken müsste, dann sollte man vor allem auf Zenit seinen Mittelfeldspieler Daniel Miguel Alves Gomes drauf achten, den dieser erzielte das goldene Tor im letzten Qualifikationsspiel gegen den rumänischen Vertreter Unirea Urziceni und befindet sich aktuell in ausgezeichneter Form. Bei Auxerre steht bei mir auf der Liste Torwart Olivier Sorin, den dieser gehört zum neuen Aufgebot von Nationaltrainer Laurent Blanc’s. Es war auch mit Olivier Sorin sein Verdienst, das Auxerre in der letzten Saison so erfolgreich war und das ein oder andere Mal seinen Kasten sauber hielt, sowie als sicherer Rückhalt für seine Mannschaft gilt.
Zenit St. Petersburg 1.66@expekt
Unentschieden 3.75@bet365
AJ Auxerre 6.00@William-Hill
Kategorie: Champions League
16. August 2010 / daniel
Barcelona, Real Madrid oder doch weiterhin Werder Bremen? Am Samstag konnte man Mesut Özil nochmal im Trikot von Werder Bremen sehen, denn dort haben sie in der 1. Runde des DFB Pokales gegen Rot Weiß Ahlen mit einem 4:0 gewonnen. Heute werden die Spekulationen über einem möglichen Transfer wieder laut, denn immer noch schwirrt das Angebot von Real Madrid an den WM Star in der Transfergerüchte Küche herum. Sicherlich allzu verständlich reagieren die Verantwortlichen rund um Klaus Allofs alles andere als erfreulich und vor allem deshalb, weil am kommenden Mittwoch das Spiel des Jahres für Werder auf dem Programm steht, den es geht um die mögliche Teilnahme an der lukrativen UEFA Champions League. Laut den Buchmachern sind die Stars um Trainer Thomas Schaaf der haushohe Favorit, doch mMn kann man diese Quoten kaum mehr anspielen, den als die Bekanntgabe der Auslosung feststand, dürften mit Sicherheit beide Verantwortliche erst mal tief in sich gegangen sein, den mit den italienischen Vertreter aus Genoa trifft mMn auch einen gleich starken Gegner und die Chancen für das begehrte Ticket stehen bei 50/50.
Wenn man bedenkt das Werder Bremen in den letzten drei Jahren zu den 5 besten Heimteams in der Bundesliga galt und auf der anderen Seite Sampdoria zu den 7 besten Auswärtsteams in der Serie A gelistet waren und erst in der letzten Saison so richtig ihr volles Potenzial ausschöpfen konnten, so dürfte die Quoten auf ein möglichen Sieg von Sampdoria mindestens 100 Tickets zu hoch erscheinen und die Tendenz zum Value Bet bekommen. Wer allerdings hier nach einen Direktvergleich sucht, der wird nicht fündig werden. Den es ist schon kurios, aber die beiden Teams begegneten sich nicht in einem internationalen Wettbewerb, was auch daran liegt, das Werder Bremen meistens in der UEFA Champions League aktiv war und Sampdoria höchstens im UEFA Cup. Beide Teams dürften in dieser Saison weiterhin um die internationalen Fleischtöpfe mitspielen und ob es für den möglichen Titel reicht, dürfte zumindest bei Sampdoria die Chancen ziemlich gleich 0-5% liegen. Werder dagegen, wenn sie dann einen guten Lauf haben und die berüchtigte Rückrunde nicht den einen oder anderen wichtigen drei Punkte Erfolg liegen lassen, könnte die Bayern durchaus ärgern.
Der Kader von Thomas Schaaf wurde mit Marko Arnautovic zusätzlich verstärkt, der auf der ganzen Welt und speziell in seinem Heimatland Österreich als kommender Ibrahimovic gehandelt wird, doch bei all seinen Fähigkeiten ist das größte Problem Marko selber, der immer wieder mit Disziplinlosigkeit und unsportliches Verhalten auf dem Platz und beim Training für wahren Ärger sorgt. Das mussten die Verantwortlichen bei Werder Bremen auch schon feststellen. Ansonsten blieb der Kader unverändert und wohin die Reise von Mesut Özil hingeht und ob er überhaupt am Mittwoch gegen Sampdoria spielen wird, das dürfte nur Mesut Özil selbst beantworten können. Auf der anderen Seite besitzen die Blucerchiati mit Gianluca Curci eine neue Nummer 1 im Tor. Gianluca Curci wurde für eine Ablösesumme von umgerechnet 2.500.000 € vom Absteiger AC Siena verpflichtet und als Bonus oben drauf bekam der neue Trainer Domenico Di Carlo, Stürmer Nicola Pozzi vom FC Empoli für eine Ablösesumme von umgerechnet 5.200.000 € serviert. Im Grunde genommen behielt der Kader sein altes Gesicht und nur die Personalie im Tor wurde ausgetauscht.
Mögliche Aufstellungen:
Werder Bremen: Wiese, Naldo, Mertesacker, Prödl, Pasanen, Bargfrede, Hunt, Borowski, Özil, Pizarro, Hugo Almeida
Sampdoria Genoa: Curci, Lucchini, Gastadello, Ziegler, Stankevicius, Semioli, Palombo, Dessena, Mannini, Pazzini, Cassano
Fazit:
Kein Direktvergleich der beiden Teams und bereits vor Anfang der Saison steht bereits am Mittwochabend und im Rückspiel in Genoa, das Spiel des Jahres für beide an. Dementsprechend hoch konzentriert werden beide Teilnehmer zu Werke gehen, denn eines ist auch klar, keiner der beiden will ein Gegentor riskieren und so dürfte man sich auf ein von viel Taktik und eventuell wenig spektakulären Torszenen den Abend im Stadion oder zu Hause vor dem TV verbringen. Wer will es den beiden Teams auch übel nehmen, schließlich entscheiden die beiden Spiele über eine erfolgreiche letzte Saison, wo man jetzt erst die Früchte erhalten könnte, mit den begehrten UEFA Champions League Ticket. Ob es ein Vorteil ist, das Werder zunächst vor heimischer Kulisse antreten darf, sei mal daher gestellt, denn wer weiter kommen will braucht die voll Distanz über zwei Spiele. Während ich klare Vorteile in der Bremer Defensive sehe rund um Torwart Wiese und die beiden Säulen in der Innenverteidigung Naldo und Mertesacker, so steht die Offensive um das Traumduo Cassano und Pazzini mMn deutlich stärker bei Sampdoria da. Am Ende dürfte die Tagesform sowie das Team die Nase vorn haben, die mehr als die bekannten 100% Einsatz geben werden.
Quoten:
Werder Bremen 1.80@bet365
Unentschieden 4.60@expekt
Sampdoria Genua 4.80@expekt
Kategorie: Champions League
15. August 2010 / daniel
In den Fan Foren werden bereits die Tickets zu Preisen von 89.- CHF, bis Ende offen, angeboten. Den nicht alle Tage bekommen die Zuschauer solch einen Kracher präsentiert. Die offizielle Homepage vom insgesamt 11-fachen schweizer Meister äußerte sich recht erfreut über die Auslosung, doch ob es auch dafür einen Grund dafür gibt, dazu später mehr.
Auf der anderen Seite muss man sagen, das die Spurs erst ein Spieltag absolvieren konnten, ganz im Gegenteil zu den Young Boys die bereits 5 Spiele in der Liga hinter sich gebracht haben.
Unterschiedlicher könnten die Vorzeichen nicht sein, den die Young Boys haben ihr persönliche bestes Resultat 1959 erzielen können, wo man die Teilnahme im Europapokal der Landesmeister erreichen konnte. Die Spurs haben da eindeutig mehr vorzuweisen. Da sind die Erfolge 1963 als Pokalsieger des Europapokals sowie 1972 und 1984 mit dem Gewinn des UEFA-Pokals.
Da für die Spurs erst jetzt das Abenteuer Qualifikation zur begehrten UEFA Champions League beginnt, mussten die Schweizer schon eher durch die Qualifikation und da konnte man einen sogenannten Riesen der da heißt, Fenerbahce aus dem weiteren Wettbewerb kegeln. Rückblick, gegen den haushohen Favorit Fenerbahce durfte man zunächst daheim beginnen, wo man nach einem zweimaligen Rückstand, sich jedes Mal mit einem erzielten Treffer zurück in das Spiel bringen konnte. Somit reiste man mit einem mulmigen Gefühl in die Türkei und galt dort für viele Experten als Krasser Außenseiter. Doch wie das Schicksal manchmal so spielt, wird man am Ende eines besseren belehrt und so kam wie es kommen musste, das Tor des Tages erzielte Henri Bienvenu Ntsama in der 40. Spielminute und dieses Ergebnis verteidigte man mit Mann und Maus bis zum Schluss. Die Überraschung war perfekt und nun dürfte man die letzte große Hürde mit den Spurs zu bewältigen haben, bevor dann der Traum mit der Teilnahme in der UEFA Champions League Realität werden kann.
Was braucht man alles gegen einen Gegner wie Tottenham um diesen zu besiegen?
Nun zunächst einmal ein paar Daten, in der aktuellen 5 Jahreswertung stehen die Engländer unangefochten an Nummer 1. Auf Rang 16 steht die Schweiz wobei man sagen muss, das sich diese in den letzten drei Jahren verschlechtert haben, als Vergleich mal zu erwähnen in der Saison 08/09 stand man auf dem 13. Rang. Auf der Suche nach einem Direktvergleich bin ich nicht fündig geworden, sodass die Trainer sich mit dem aktuellen Videomaterial begnügen müssen. Wenn man beide Teams unter der Lupe sich anschaut, so spielen sicherlich beide in der Liga weiterhin um einen internationalen Fleischtopf. Einziger Unterschied ist, das die Spurs fast alle Leistungsträger halten konnten, ganz im Gegenteil bei den Yong Boys die mit Seydou Doumbia ihren besten Stürmer für 10.000.000 € Richtung ZSKA Moskau ziehen ließen und bisher mit Neuzugang Emmanuel Mayuka mMn auch nicht ersetzen können.
Da die Young Boys ein wenig weiter in der Liga sind, dürfte eventuell die physischen Attribute einen kleinen Vorteil bekommen. Der Faktor Motivation dürfte ebenfalls auf Seiten der Gastgeber stehen, den mit Fenerbahce warf man bekanntlich einen großen Verein aus dem Wettbewerb und kurz vor Ziel auszuscheiden, wäre eine Enttäuschung. Trotzdem muss man sagen, das die Spurs eindeutig die viel besseren individuellen Spieler mit bringen, die auch mal alleine ein Spiel entscheiden können. In meinen weiteren Recherchen der langjährigen Verteilung von Heim und Auswärtsbilanzen muss man ganz eindeutig sagen, das die Young Boys eines der besten Heimteams in der Super League sind, wenn nicht sogar das Beste. Die Spurs dagegen waren, was die Auswärtsstärke angeht, eher im oberen Mittelfeld gelistet, wenn gleich man auch sagen muss, das man bei allen Respekt die Super League nicht mit der Premier League Vergleich darf.
Mögliche Aufstellungen:
Young Boys: Wölfli, Spycher, Sutter, El Jemal, Affolter, Degen, Hochstrasser, Doubai, Lulic, Costanzo ,Ntsama
Tottenham Hotspur: Gomes, Dawson, King, Assou-Ekotto, Bale, Corluka, Lennon, Modric, Huddlestone, Crouch, Defoe
Fazit:
Mit Stürmer Henri Bienvenu Ntsama besitzen die Young Boys derzeit ihre stärkste Waffe in der Offensive, der nicht nur mit seinem 1:0 Auswärtstreffer gegen Fenerbahce das Weiterkommen garantieren konnte, nein, er erzielte auch den entschiedenen Siegtreffer auswärts gegen die Grasshopper aus Zürich, zuletzt gab es allerdings eine 0:1 Heimniederlage gegen Neuchâtel Xamax. Auf der anderen Seite erzielten die Spurs im Top Spiel gegen die Citizens ein torloses Remis. Sicherlich werden beide Teams die Liga erst einmal ausblenden, zu wichtig ist diese Partie, die nicht nur aus den finanziellen Aspekt sehr wichtig sein kann, sondern auch für den weiteren Verlauf in der neuen Saison von äußerster Wichtigkeit sein wird. Ich denke, wenn man mich fragen würde wie die beiden Teams taktisch vorgehen werden, so dürften die Gastgeber nicht auf Teufel komm raus gegen die Spurs anrennen, sondern man würde auch eventuell mit einem möglichen Remis leben können und da man ja bekanntlich auch auswärts wichtige Tore erzielen kann, dürfte auch ein Auswärtssieg an der White Hard Lane nicht ausgeschlossen sein. Die Experten allerdings gehen hier nicht von einer möglichen Überraschung aus, den zu groß ist hier der Klassenunterschied. Kurz noch ein Wort zu den aktuellen Quotierungen die mMn auf einen möglichen Sieg der Spurs kaum noch zu spielen sind, den diese stürzen gerade ein wenig steil nach unten und dürften kurz vor Spielbeginn weiterhin fallen, es sei den zwei drei Leistungsträger verletzen sich noch in den beiden Tagen vor Spielbeginn. Kontrollierte Offensive dürfte auf beiden Seiten das Zauberwort heißen und ein möglicher Schlüssel zum Erfolg sein.
Quoten:
Young Boys Bern 4.60@expekt
Unentschieden 3.50@bet365
Tottenham Hotspur 1.90@expekt
Kategorie: Champions League
4. August 2010 / paul
Red Bull Salzburg – Omonia Nicosia, 04.08.10, 20:30 Uhr
Eine absolut peinliche Niederlage gegen Rapid Wien setzte es vergangenes Wochenende gegen Rapid Wien. Unglücklich verloren geht es für Red Bull Salzburg ins Champions League Qualifikationsspiel gegen Omonia Nicosia. Die Zyprioten haben in Vergangenheit bereits bewiesen, dass sie österreicher mit Vorliebe aus Bewerben kicken. Dies könnte sich hier wieder abspielen, allerdings wird Salzburg hier sicherlich kühlen Kopf behalten wollen und den Aufstieg in die Champions League sichern. Bislang hatte Österreich schon keinen Vertreter mehr in der Champions League, Salzburg wird über weiten Strecken vermutlich auch das einzige Team sein, welches sich noch am ehesten in der Königsklasse behaupten könnte. Sollte Red Bull aber weiterhin Klubs einkaufen könnt es finster werden für die Salzburger…. (Anm. FC Torino sollte angeblich gekauft werden)
Trainer Huub Stevens wird daheim vermutlich wie immer nur mit einem Stürmer auflaufen. Es ist zu erwarten, dass er dieses mal Neo-Stürmer Boghossian in die Startaufstellung mitnimmt und den schon seit über acht Monaten nicht mehr in Form Wallner auf die Bank setzt. Verzichten muss Stevens auf Simon Cziommer, Robin Nelisse und Eddie Gustafsson, diese drei Spieler sind verletzt.
In Zypern war Omonia phasenweise nicht vorhanden, in Salzburg müssen sie offensiv spielen. Gelingt ihnen ein Tor, wird es für Salzburg schwer, die Frage ist nur, welcher dieser absolut, von den Medien überbewerteten Spielern dies vollbringen kann. Da müsste die Salzburg-Abwehr schwer unter Drogen stehen damit sowas gelingen würde. Nichtsdesto Trotz darf man die Zyprioten nicht unterschätzen, denn die Salzburger kassieren zwar keine frühen Tore, dafür Last-Minute Tore wie das Tor gegen Rapid Wien.
Mögliche Aufstellungen:
Red Bull Salzburg:
Tremmel; Schwegler, Sekagya, Afolabi, Ulmer; Mendes, Schiemer/Pokrivac; Zarate, Leitgeb, Jantscher/Svento – Boghossian
Omonia Nicosia:
Georgallides; Morais, Bouzon, Karipidis, Charalambous; Kaseke; Efrem, Makrides, Leandro/Avraam; Rengifo/Lua Lua, Konstantinou
Fazit:
Sollte Red Bull Salzburg (eigentlich FC Salzburg in den internationalen Bewerben) einen kühlen Kopf bewahren, dürfte dem Aufstieg nichts mehr im Wege stehen, komfortabler wäre allerdings ein Sieg, am besten ohne Gegentore. Ein Remis reicht ihnen, sie wollen allerdings auf Sieg spielen. Die Quoten bei bet-at-home für ein Remis beträgt momentan 3,70 bei bet-at-home. Die Zyprioten werden mit allen Mitteln dagegen halten.
Die Quoten für das Spiel:
Sieg Red Bull Salzburg: 1,55
Remis: 3,70
Sieg Omonia Nicosia: 5,25
(Quoten bei bet-at-home)
Kategorie: Champions League
3. August 2010 / daniel
Nach den Hinspielen der dritten Runde der Champions-League Qualifikation, muss Celtic Glasgow um das Weiterkommen bangen. Celtic verlor auswärts gegen den portugiesischen Vertreter Sporting Braga mit 0:3. Die Tore schossen Osorio Alan (26.), Uwa Echiejile (76.) und Leite Nascimento Matheus (88.) für Sporting Braga. Ein mögliches Aus könnte sich Celtic rein finanziell kaum erlauben, da man ohne hin schon in die Vereinskasse bis auf den Boden schauen kann und das dürften auch einige Spieler zu spüren bekommen, so zb. steht der deutsche Nationalspieler Andres Hinkel vor seinem Abschied. Der Rechtsverteidiger verlor seinen Stammplatz an den südkoreanischen Neuzugang Du-Ri Cha. Andreas Hinkel saß im Übrigen im Hinspiel gegen Sporting Braga nur auf der Tribüne und soll dem Club wieder etwas Geld in die Vereinskasse spülen. Dabei läuft offiziell sein Vertrag erst im Juni 2011 aus. Für die ’Celtics’ bestritt Hinkel bislang 95 Pflichtspiele. Auf der anderen Seite spielte Braga mit einer ihrer besten Saison überhaupt und konnte sogar die Konkurrenz aus Sporting Lissabon in der Tabelle der Liga Sabres verdrängen. Nach 30 absolvierten Spieltagen wurde man Zweiter und nur 5 Punkte hinter Benfica Lissabon, die bekanntlich portugiesischer Meister wurden.
Trotz der angedeuteten Finanzkrise investierte Celtic Glasgow für umgerechnet 3.080.000 € in neue Spieler. So wurde vor allem die Baustelle Offensive mit Neuzugängen wie Joe Ledley ( Mittelfeld, linkes off. Mittelfeld ), Biram Kayal ( zentrales Mittelfeld ), Daryl Murphy ( Mittelstürmer ) und Gary Hooper, ebenfalls Mittelstürmer, besetzt. Aber es gab auch Abgänge, so wurde das einstige Torwart Talent Artur Boruc für umgerechnet 3.600.000 € an den AC Fiorentina verkauft. Desweiteren wurde Innenverteidiger Stephen McManus für 1.800.000 € an den FC Middlesbrough verkauft. Aber auch der Gegner aus Braga mischte den Transfermarkt wild mit auf, so wurden hauptsächlich ablösefreie Spieler wie Hélder Barbosa für das linkes Mittelfeld von FC Porto getauscht, im Gegenzug gab man Torwart Pawel Kieszek an Porto ab. Ablösefrei kamen Quim ( Torwart ) Lima ( Stürmer ) sowie weitere interessante Talente. Bisher spülte man ein Plus von 7.500.000 € in die eigene Vereinskasse, wo man Torwart Eduardo für 4.500.000 € nach Genua und Verteidiger Evaldo für 3.000.000 € nach Sporting Lissabon ziehen ließ.
In der aktuellen 5 Jahreswertung steht Portugal auf dem 8. Platz, gut 7 Plätze dahinter auf Rang 15 steht Schottland. Wenn man nun die Entwicklung der beiden Nationen aus den letzten drei Jahren beobachtet habt, so konnte sich Portugal weiterhin verbessern, während Schottland weiter abgerutscht ist. International ist man bisher einfach nicht konkurrenzfähig und in Portugal scheint es eine neue Wende zu geben, wo eben nicht nur Vereine wie Sporting Lissabon, der FC Porto oder halt Benfica Lissabon den Ton angeben, nun mischen auch Teams mit die sich sonst nur im Tabellen Mittelfeld etablieren konnten. Für den Portugiesischen Fußball mit Sicherheit eine neue Bereicherung, wogegen man auf der Insel schon etwas Bedenken kriegen müsste.
Mögliche Aufstellung:
Celtic: Zaluska, Du-Ri Cha, Hooiveld, Mulgrew, Loovens, Juárez Váldez, Brown,Sung-Yong Ki, Ledley, Maloney, Samaras
Sporting Braga: Felgueiras, Rodríguez, Garcia, Echiejile, Madrid, Vandinho, Moisés, Salino, Alan, Lima, Cesar
Fazit:
Kaum zu glauben aber die Buchmacher bewerten die aktuelle Quote auf Celtic als den haushohen Favorit. Man muss sich hier auch mal fragen, wie motiviert die Spieler von Celtic wirklich noch sind um 4 Tore zu schießen? Des weiteren ist die Zukunft von einigen Spieler noch ungewiss und auch das dürfte nicht gerade für einen freien Kopf der Spieler bei Celtic sorgen. Das man eines der stärksten Heimteams in der Premier League war, steht außer Frage. Doch wir haben es hier mit einem internationalen Vergleich zu tun und ich kann mir nicht vorstellen, das Braga im Celtic Park das Fußballspielen anhand des komfortablen 3 Tore Vorsprung völlig einstellt und nur hinten dicht machen wird. Absolut Value ist mMn die Quote für einen möglichen Sieg von Braga, den man bewies schon im Hinspiel, das man das technisch bessere Team und auch die Neuzugänge wie Lima schon exzellent in der Mannschaft integriert worden sind.
Quoten:
Celtic 1.83@bet365
Unentschieden 3.50@bet365
Sporting Braga 4.50@expekt
Kategorie: Champions League
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