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Boxen: King Arthur bleibt auf dem Thron

28. Juni 2009 / christoph

 

König Arthur Abraham hat auch seinen wohl letzten Kampf im Mittelgewicht erfolgreich beendet. Gegen Herausforderer Oral kam der Armenier mit deutschem Pass zu einem verdientem Sieg nach Abbruch in der 10. Runde. Zuvor hatte Abraham seinen Kontrahenten bereits mehrmals am Boden gehabt. Ein für des Königs Verhältnisse typisch geführter Kampf mit harmlosen anboxen in den ersten 2 Runden explodierte im weiterem Verlauf. Bereits im viertem Durchgang schickte der "Schlumpf" Oral auf den Boden. Die harte Rechte sollte noch oft im Gesicht Orals einschlagen, der allein in Runde 10 mehrmals zu Boden sank. Dabei war es den Nehmerqualitäten des Gegners zu verdanken, dass der Kampf überhaupt solange andauerte. Auch überraschte, dass der amerikanische Ringrichter den einseitig geführten Fight nicht längst beendet hatte. Erst der Handtuchwurf aus der Ecke des Herausforders beendete die Leiden und hiefte Arthur erneut auf den Thron des Mittelgewichts.

In dieser Gewichtsklasse wird Abraham aber wohl nie wieder boxen. Der King wiegt vor der Wettkampfphase gut 80 Kilo und hungerte sich in 3-4 Wochen stets auf 72,4 kg herunter. Dass diese Einstellung dem Körper nur schaden kann weiß auch Uli Wegner und akzeptierte, dass sein Schützling in Zukunft im Supermittelgewicht bis 76,2 kg antreten wird. Auch dazu sind kleinere Gewichtsverluste notwendig, nicht aber im gesundsheitsschädigendem Ausmaß.

Das nächste Duell ist noch nicht geplant, doch gibt es Wunschgegner, wie Abraham mit einem Zwinkern im Auge zu verstehen gab.




FIFA CONFEDERATION-Cup FINALE – USA will Revanche

28. Juni 2009 / lukas

 

Johannesburg ermittelt Champion

Vor 60.000 Zuschauer wird das Finale im Ellis Park über die Bühne gehen, begleitet von den berüchtigten Vuvuzelas. Das Finale bildet damit den krönenden Abschluss eines denkwürdigen Confederations-Cup. Wird Brasilien vor Frankreich alleiniger Rekordsieger oder nimmt die USA Revanche für die Pleite in der Gruppenphase?

Die letzten Kräfte werden mobilisiert bevor die verdiente Sommerpause eintrifft, Brasilien will bei der WM-Generalprobe ihren Titel verteidigen, die US-Boys streben dagegen einen historischen Erfolg an. Die Prophezeihung von Italiens Coach Lippi: "Wer hier gewinnt, wird im nächsten Jahr nicht Weltmeister. Das weiß doch jeder". Dies würde zumindest auf die letzte WM zutreffen, als sich die "Selecao" bei der "Mini-WM" in Deutschland gegen Erzrivalen Argentinien mit 4:1 durchsetzte. 2006 scheiterten die Samba-Kicker bereits im Viertelfinale. Prestige ist nicht das einzige was der Confed-Cup zu bieten hat. Der Sieger erhält 2,7 Mio. Euro, der Zweitplatzierte immerhin einen Scheck über 2,3 Mio. Euro.

Zwei gegensätzliche Nationen kämpfen um den Titel bei der WM-Generalprobe. In Brasilien ist der Futebol eine eigene Lebenskultur, das seit Jahrzehnten die Nationalsportart ist und die Tradition ist in allen Spaten der Kultur verankert. Der fünfmalige Weltmeister ist alleiniger Rekordhalter und sie wollen ihre fanatischen Fans vor den Bildschirmen, nach dem eher schwachen Halbfinale, wieder mit Zauberfußball verköstigen. In den USA ist Soccer eine eher aufstrebende Sportart die noch nicht den Durchbruch geschafft hat. Dieses Nationalteam konnte bisher noch keinen Internationalen-Titel feiern. 

Carlos Dungas Truppe strotzt nach sieben Siegen in Folge vor Selbstvertrauen. In Elf Duellen kassierte die "Selecao" 1998 beim Gold-Cup (0:1) die einzige Niederlage gegen die US-Boys. Die Spieler strahlen indes Selbstbewusstsein aus und sich sicher sind, den Rasen als Champion zu verlassen. Vergleicht man etwa Macion, Kaka, Robhino oder Luis Fabinao, die alle bei europäischen Topklubs engagiert sind, mit Kapitän und Leistungsträger der USA Landon Donovan der in der MSL (Major Soccer League) spielt, sieht man den gravierenden Unterschied schnell. Doch in der kurzen Zeit hat sich einiges getan, nach der 0:3 Niederlage in der Gruppenphase. 

Das Halbfinale war bereits abgeschrieben. Jetzt wittern die Nordamerikaner ihre Chancen, die auf eine eher müde brasilianische Mannschaft treffen werden. Die "Samba" Spieler absolvierten bereits 6 Spiele in 19 Tagen und die USA die ohnehin athletische Spieler in den Reihen hat, hat nichts zu verlieren. 

Der Fight um den Pokal kann beginnen, Coach Bob Bradley sah sich zuversichtlich: "Es wird für uns eine schwere Aufgabe. Es ist aufregend im Finale zu stehen. Und wenn man so weit gekommen ist, hat man auch eine Chance". Das Traumfinale zwischen Spanien und Brasilien fällt aus, vielmehr konnten die USA das Wunder wahr machen und heute strebt die Bradley-Truppe den nächsten Coup an.

> Quoten < Sieg Brasilien (1,40) X (4,30) Sieg USA (7,50)      Interwetten




Wimbledon Tag 6: French Open Siegerin unterliegt Lisicki

28. Juni 2009 / christoph

 

Wech eine Sensation. Die Siegerin der French Open in Paris scheitert noch in der ersten Woche. Svetlana Kuznetsova erwischte einen echten Horrortag und bereitet Sabine Lisicki den Weg ins Achtelfinale. Der schwache Tagesauftritt der Verliererin wurde mit der Niederlage im Doppel zusammen mit Amelie Mauresmo perfekt gemacht. Dabei war Lisicki mit Quoten über 5,00 in die Partie gegangen und als chancenlos eingeschätzt worden. Stattdessen aber spielte die 19 Jährige atemberaubendes Tennis und ließ der Titelträgerin von Paris keinerlei Chancen. Bereits nach 75 Minuten stand der erste Matchball an, einige Minuten später sollte der entscheidente auch verwandelt werden. Dabei brodelte es im inneren Kuznetsovas. Mehrmals deute sie den Schlägerwurf an, nach einem einfach und klar vermeidbaren Fehler tänzelte das Arbeitsgerät dann über den heiligen Rasen von Wimbledon. Die Deutsche erreicht damit erstmals die zweite Turnierwoche, oder anders formuliert, das Achtelfinale eines Grand Slams. Damit ist auch das Favoritensterben der Damen eingeläutet, die sich bislang recht souverän vorangespielt hatten.

Den zweiten Totalausfall beging Jelena Jankovic. Die Serbin ist eine der ausgeglichensten und stärksten Spielerinnen der Tour und musste schon seit Ewigkeiten nicht mehr vor dem Achtelfinale passen. Doch eine Verletzung zwang Mrs. Jankovic zu einer schwachen Partie. Gegen Oudin war bereits der erste Satz zu einer Qual geworden, welchen die ehemalige Weltranglistenführende noch für sich entscheiden konnte. Satz 2 ging spät mit 7:5 an die Außenseiterin, deren Quote auf einen Satzgewinn vor dem Match bei @3 gestanden hatte. Jankovic ließ sich behandeln, doch sollte dies dem Spiel keine Wende mehr geben. Glatt mit 2:6 gab sie den Entscheidungssatz ab und schied damit aus dem Turnier von Wimbledon aus.

Weniger Probleme hatte Ana Ivanovic, obwohl sie im Gegensatz zu Kuznetsova und Jankovic deutlich höher quotiert wurde. Samantha Stosur konnte 2009 bereits bei den Grand Slams überragen und war ein echter Prüfstein für Ivanovic, welche die Aufgabe souverän löste. Einen knappem 7:5 mit zahlreichen Breaks im Erstem folgte ein souveränes 6:2. Ivanovic ist gewiss nicht in der Form von 2008, doch das Erreichen des Achtelfinals bedeutet einen kleinen Aufschwung in der Formkurve. Die nächste Runde gegen Venus Williams dürfte aber Endstation sein, doch wer Ana kennt, der weiß, dass sie auch gegen Venus überragen kann und besonders im Damentennis nichts unmöglich ist.

Aus deutscher Sicht wurde der Tag nicht nur durch Lisicki ein erfreulicher. Zwar unterlag Philipp Petzschner Leyton Hewitt in 3 Sätzen, doch kam auch Tommy Haas in seinem Marathonmatch zum Einzug in Turnierwoche 2. Das Match gegen Cilic musste am vergangenem Abend verschoben werden und wurde beim Stande von 6:6 im Fünftem erneut aufgenommen. Haas machte den Eindruck als hätte er einfach den größeren Willen und die besseren Nerven. Am Ende stand ein 10:8 auf der Anzeigetafel.

Die weiteren Favoriten gaben sich keine Blöße. Murray, Venus Williams, Roddick und Dinara Safina kamen ohne Satzverlust eine Runde weiter. Dabei enttäuschte Melzer gegen Roddick keinesfalls, zwang den Amerikaner zweimal in den Tiebreak aber konnte in den entscheidenten Ballwechseln nicht mit Aufschlagmonster Nummero Uno mithalten. Venus verpasste ihre Gegnerin eine Brille im Auftaktsatz, gewann auch den Zweiten mit 6:4. Die großen Hoffnungen der brittischen Zuschauer liegen selbstverständlich auf Andy Murray. Der neben Federer als Topfavorit gehandelte Dritte der Setzliste überrannte Troicki in 3 einseitigen Sätzen.

 




Wimbledon Tag 5: Haas muss in die Verlängerung

27. Juni 2009 / christoph

 

Die erste Woche des Grand Slams auf dem highlighen Rasen von Wimbledon neigt sich dem Ende entgegen. Es grenzt an ein Wunder in einer Stadt wie London, dass alle Partien problemlos über die Bühne gehen konnten und nicht Petrus der Wettergott seine Freude beim ziehen der Wasserfäden hatte. Das aber auch die Dunkelheit einem Sieg entgegenwirken kann, sollte spät am Abend Tommy Haas erkennen.

Haas traf in seinem Drittrundenmatch auf Cilic und sollte zu einem denkwürdigem Spiel auf Court 1 kommen, welches die Zuschauer von den Tribünen riss. Hate Haas, mit knapper Favoritenrolle bedacht, noch Probleme anfangs in sein Spiel zu finden, wurde die Vorstellung der deutschen Nummero Uno immer souveräner. Der 0:3 Rückstand im erstem Satz konnte noch zugunsten des Kämpfers gedreht werden. Dabei hatte Cilic bei 5:3 und 40:15 bereits zwei Satzbälle, die allesamt ihr Ziel verfehlten. Zwei aufeinanderfolgende Breaks zum 7:5 brachten die Auftaktführung in trockene Tücher. Ebenso endete auch der mittlere Durchgang, wie viele Fans vermuteten. Haas dominierte ende des Satzes und brachte die starken Aufschläge Cilic´s auf die Grundlinien zurück. Wer Haas bereits als Sieger sah sollte sich, trotz der auf 1,15 gefallenen Quote, noch verwundert die Augen reiben müssen. Ein klares 6:1 und ein Tiebreaksieg im Viertem brachten den Kroaten zurück auf die Überholspur. Dabei hatte Tommy bereits zweimal die Chance gehabt das Match endgültig zu beenden. Dies sollte keinem mehr gelingen, obwohl sich das Spiel im Abschlusssatz zum dramatischem Höhepunkt schaukelte. Cilic führte früh mit Break und konterte auch den verlorenen Aufschlag nochmal zum 5:3, musste aber den Ausgleich hinnehmen. Zwei Matchbälle blieben ungenutzt, bis die Partie aufgrund der Dunkelheit beim Spielstand von 6:6 unterbrochen werden musste und erst heute nachgeholt werden kann. Spannendes Tennis ist garantiert.

Unterdessen erreichte mit Kohli ein weiterer deutscher Athlet auf dem Centercourt sein Ziel und nahm dem Fed – Express einen Satz ab. Dabei hatte 90 Minuten alles nach einer klaren Abreibung ausgesehen. Federer geriet zu keiner Zeit auch nur annähernd in Gefahr und war mindestens zwei Klassen stärker als Kohlschreiber, der einzig über den Kampf im drittem Satz einmal zurück kam. Letztendlich endet ein unausgeglichen geführtes Spiel mit 6:3, 6:2, 6:7 und 6:1 für den führenden der Setzliste.

Auch für Djokovic waren deutlich mehr Probleme eingerechnet worden, als dieser sie mit Fish haben sollte. Der Djoker, nur mit 1,15 quotiert, galt als Tradingmöglichkeit während der Partie, doch diese Chance sollte nicht kommen. Voll konzentriert und mit mehr Erfolg als im Finale von Halle gegen Tommy Haas, gewann Novak alle Sätze 6:4 und schickte den US Amerikaner glatt und verdient nach Hause. Etwas schwieriger die Situation für Fernando Verdasco. Montanes gilt als ungeliebter Gegenspieler und machte dieser Erkenntnis auch alle Ehre. Dem 0:1 Satzrückstand folgte aber eine starke Vorstellung Verdascos, der noch in Paris bei den French Open ein frühes Ausscheiden zu vermelden hatte. Der Tiebreak im viertem Satz brachte die Chance zur  endgültigen Entscheidung, die sich der Frauenheld nicht nehmen ließ.

Eine in vielen Wettforen vermutete Überraschung gelang Sela gegen Tommy Robredo. Auf Sela gab es vor Spielbeginn Quoten jenseits der 2,2, die für viele Wettexperten zu hoch vermutet wurden. Tatsächlich bestachen beide Spieler mit starken Argumenten, die eine ausgeglichene Quotierung hätten gerechtfertigt. Robredo aber gab die ersten zwei Sätze ab und musste eine Aufholjagd starten, die nicht von Erfolg war. Zwar holte sich der Sympathieträger der Zuschauer, die mehr als 3 Sätze Tennis bewundern wollten, den dritten Durchgang und führte im kommendem Satz mit Break, doch schaffte Sela den Durchbruch zum 7:5.

Deutlich weniger große Spiele gab es bei den Damen. Die Favoritinnen kamen allesamt zu  2 – Satz – Siegen ohne großartige Chancen für die Herausforderer. Azarenka schlägt Cirstea, die bereits dieses Jahr bei den Grand Slams  für Aufsehen gesorgt hatte, nun aber bereits vor dem Achtelfinale aufgrund der unglücklichen Auslosung die Flügel schleifen lassen muss. Dementieva gab sich keine Blöße und nur 3 Spiele ab und auch die Topfavoritin auf den Thron Serena Williams gewann glatt 6:3, 6:4, obwohl sie mit ihrer Schwester noch zu Doppelkonkurrenz antreten musste und daher deutlich mehr auf dem Court steht. Das Doppel gegen Lisicki und Wozniak endete ebenfalls mit einem klarem Triumph für die US Mädels. Hantuchova und Schiavone sind ebenfalls für das Achelfinale qualifiziert, was für Marion Bartoli die Heimreise bedeutete. Das plamable 0:6 im zweitem Satz lässt fast eine Verletzung vermuten, doch Frauentennis ist einfach unberechenbar, so auch heute wieder.

Ein kleine Aufmerkamkeit gebührt Elena Vesnina, welche die gesetzte Cibulkova nach Hause schickte. Ein Match, das 2 Sieger verdient gehabt hätte, wandelte sich mehrmals in der Favoritenrolle. "In play" waren für beide Damen mehrmals Fünferquoten spielbar. Vesnina hatte den längeren Atem und setzte sich 7:5, 4:6 und 6:4 durch.

 




PREVIEW: Wimbledon 3te Runde – Toppartien

27. Juni 2009 / lukas

 

Das Ende der ersten Woche nähert sich und nach dem bisher brillanten Tennis auf den Plätzen kommt noch der britische Sommer dazu. 

Ernstes Gulbis hastete in Runde 2 am Donnerstag Abend dem Ausgang entgegen, Andy Murray spielte dabei wie ein Hurrikane oder eine Hitzewelle die ihm überkam und schickte den jungen Letten in straith stets nachhause. Während sein nächster Gegner Victor Troicki nach einem fünf Satz batlle mit Gimeno-Traver bereits der Nacht entgegen preschte. In beiden Begegnungen mit dem 23 jährigen Serben behielt der Schotte in straight sets die Oberhand, zuletzt trafen die beiden bei den Master Series in Madrid aufeinander, dabei gelang Troicki gerade mal ein Game. Hinsichtlich des weiteren Verlaufs sollte diese Hürde für den Lokalmatador keine all zu große sein. Murray strahlt ungeheures Selbstvertrauen aus und liegt auch nach dem Nachtmatch von Troicki klar im Vorteil. Sieg Murray 1,02 Sieg Troicki 8,00    Interwetten

Jesse Levine steht nach seiner Wunder-Show gegen den top 14th gesetzten Marat Safina und dem fünf Satz Erfolg über den Uruguay`s Pablo Cuevas, ein Duell mit der Schweizer Nummer 2 und 19th gesetzten Stanislas Wawrinka bevor. Der 21 jährige Jesse wurde in Ottawa geboren und etablierte sich rasch in Florida, sein Tour-Level hat er nach den drei überstandenden Qualifikations-Runden erreicht. Die Frage wird sein ob der US-Amerikaner seine Unbekümmertheit auch gegen Wawrinka einsetzen kann, mit Sicherheit hofft Murray darauf. (Wawrinka oder Levine nächster Gegner von Murray) Quoten: Sieg Wawrinka 1,15  Sieg Levine 4,00

Der andere Andy, nämlich Roddick, bestreitet bereits sein 9tes "All England Championship" Turnier und war bereits zwei mal im Finalspot gegen Roger Federer, dazu in einem Viertelfinale und Halbfinale. Zwischen ihm und der vierten Runde steht Jürgen Melzer. Bei der Verlosung kam Roddick ein kleines Lächeln hervor, denn im Head 2 Head mit dem Österreicher steht es 8:0 für den US-Boy, dieser muss einer seiner liebsten Gegner sein. Mit seinem Monster Service ist Roddick bereits groß geworden, der ihm gerade auf Gras einen unheimliche Vorteil verschafft. Mit 65 Winners in den ersten beiden Runde liegt der 26 jährige nur hinter Federer. Melzer zeigte sich allerdings optimistisch, der bisher keinen Satz abgab hofft er gerade auf diesem Belag Roddick zu schlagen. Quoten Melzer 5,00 Sieg Roddick 1,10

Lleyton Hewitt ist auf dem "Heiligen Rasen" nach seiner Hüftoperation im vergangen Jahr ein wahrer "Triumphzug" gelungen. Nach zwei feinen Siegen strebt der Austrailier zum dritten Mal in Folge die vierte Runde zu erreichen, dazu fehlt ihm ein Sieg gegen den 25jährigen Deutschen Philipp Petzschner. Ob in Petzschners Heimat München Hewitt abermals eine Zitterpartie zu lassen wird ist fraglich, bisher hat der Australier sechs Gras Titeln gewonnen, der größte Erfolg hier 2002. Der wackere Krieger will nach seiner Verletzung eine Runde weiter kommen, die ehemalige Nummer eins strebt eine Verbesserung in der Rangliste an. Quoten: Sieg Hewitt 1,12 Sieg Petzschner 4,50

Venus Williams die Titelträgern ist stark davon überzeugt ihren Erfolg zu wiederholen, das Programm auf den Center Court wird dabei gegen Carla Suarez Navarro fortgesetzt, eine leichte Aufgabe nach der Papierform. Doch das letzte Aufeinandertreffen, die zweite Runde von Australien im Jänner, setzte sich die 20jährige von den Kanarischen Insel in drei Sätzen durch. Für Willliams beginnt nach den beiden "aufwärm" Runden der Ernst der Lage. Sieg Williams 1,07 Sieg Suarez Navarro 6,00 

 




Nathan’s Famous Hot-Dog Wettessen

26. Juni 2009 / stefan

Pünktlich zum amerikanischen Nationalfeiertag dem Independence Day der am 4. Juli gefeiert wird findet wie jedes Jahr seit 1916 das traditionelle Hot-Dog-Wettessen statt. Austragungsort ist ebenfalls wie jedes Jahr das Nathan’s Famous in Coney Island eine Hot-Dog-Kette die durch dieses Event ihre Popularität erlangt hat.

In mehreren Vorentscheidungen mussten sich die Kandidaten für das am kommenden Samstag stattfindende Finale qualifizieren. Dem Sieger winken eine Geldprämie und der Weltmeistertitel der „Gelbe Senfgürtel“.

Der Japaner Takeru Kobayashi galt lange Zeit als unbezwingbar. Sechsmal konnte er seinen Titel verteidigen ehe der Amerikaner Joey Chestnut 2007 mit 66 Hot-Dogs in 12 Minuten einen bislang ungeschlagenen Rekord aufstellte und den Titel für sich entscheiden konnte. Im darauf folgenden Jahr konnte Joey Chestnut seinen Titel verteidigen und geht als Doppelweltmeister in das diesjährige Event.

Gamebookers bietet unter internationale Specials Wetten zu diesem Event an. Die beiden ärgsten Konkurrent stehen sich im Head-to-Head gegenüber. Schafft der Titelverteidiger Joey Chestnut mehr Hot-Dogs innerhalb von 10 Minuten zu verdrücken gibt es für ihn den 1.80 fachen Einsatz von gamebookers zurück. Für seinen wohl härtesten Konkurrenten Takeru Kobayashi gibt es im direkten Vergleich den 1.90 fachen Einsatz zurück. Zudem kann getippt werden ob einer der beiden mehr oder weniger als 61,5 Hot-Dogs innerhalb von 10 Minuten verdrückt.

Gamebookers bietet also eine kulinarische Abwechslung zu den aktuell laufenden Wimbledon und Confed-Cup Spielen.

 




Fussball Freundschaftsspiele: Wetten oder doch nicht?

26. Juni 2009 / christoph

 

Es scheiden sich die Geister, wenn es im Bereich des Wettsports um die Vorbereitungsspiele der Bundesligisten geht. Freundschaftsspiele sind häufig sehr unberechenbar und die Quoten dementsprechend schwierig einzuschätzen. Doch gibt es nun eine klare Grundregel, ob es sich lohnt auch in diesen Friendlys den Button "bieten" zu klicken?

Es wird immer ein Streitthema bleiben, doch ist meine Meinung diesbezüglich ein klares "PRO" für Wetten vor dem Saisonbeginn, doch dies mit einer klaren Einschränkung. Sportwetten beruhen auf stehts letztendlich auf Statistiken, Motivation, Form und vielen weiteren Faktoren. Ganz besonders in der Saisonvorbereitung interessieren aber keine H2H Werte, Heim – oder Auswärtsbilanzen. Umso wichtiger sind dafür die Erklärung der offiziellen Homepages. Nicht selten treten Teams nur mit einer besseren B-Elf an und sind vermeintlich deutlich höher zu quotieren, als es die Buchmacher vielleicht im erstem Augenblick erkannt haben.

Auch interessant können Trainingsstatistiken sein. Oft dienen diverse Spiele nur als letzte Trainingseinheit eines Tages. Wenn aber bereits Vormittags und nach dem Mittag eine Laufeinheit stattfand, wird auch Abends das Spiel deutlich schwächer werden. Auch ist es interessant zu wissen, ob die Mannschaft nur Lauftraining unternahm, oder sich auch bereits mit dem Ball vorbereitete.

Kurz um, Freundschaftsspiele zu wetten bedeutet deutlich mehr Arbeit, Rechereche und ist damit keine leichte Aufgabe. Wer aber bereit ist die offiziellen Homepages der Vereine auseinander zu nehmen dürfte größere Values finden können, als in den meisten Pflichtspielen.

Auch wenn die meisten Vorbereitungsspieleturniere erst in wenigen Wochen beginnen, haben doch einige Vereine schon erste Testspiele absolviert. Der Meister aus Wolfsburg schlug im Trainingslager in Sylt eine Auswahl der Insel mit 15:1. Auch Borussia Mönchengladbach konnte den Auftakt siegreich gestalten und kam gegen die Thüringer vom SV Eisenberg zu einem klarem 6:1.

Abschließend noch ein kleiner Tipp von mir, der durchaus auch Geld bringen kann, aber nur wenn die Spiele live angeboten werden. Ganz besonders bei ganz klarem Partien, bei denen der Favorit wohl um die 10 Tore schießen sollte lohnen sich die Wetten "Last to happen: GOAL" und "Last to score: Außenseiter". So ist es eine altbewährte gute Sitte, den Gegner nach souveränem Sieg einmal durch die Abwehr spazieren zu lassen.

 




PREVIEW: Wimbledon Freitag 3te Runde

26. Juni 2009 / lukas

 

Bisher blieben die Spielstätten von Wimbledon vom Regen verschont, doch der Freitag könnte dazu beitragen das einige Partien unterbrochen werden. Für den morgigen Tag sind neben strahlenden Sonnenschein und freundlichem Wetter auch heftige Gewitter angesagt, mit Temperaturen bis zu 25°C. Zwischen Samstag und Montag werden neben Sonnenstrahlen und warmen Temperaturen auch teilweiße Gewitterfronten vorhergesagt. 

In der Runde der letzten 32 Spiele sind bei den Männern erst drei, der Topgesetzten 16, in der Tableau ausgeschieden. Ein Blick auf die Damen, dort wurden bisher sieben Verluste der topgesetzten Spielerinnen verzeichnet. Einziger großer Name ist Maria Sharapowa, die nach einer langen Schulterverletzung erst seit wenigen Wochen auf dem Weg der Besserung ist. 

Top-Duelle am Freitag

Roger Federer ist zurück am Center Court und in seiner Spezialdisziplin auf der Jagd zu seinem nächsten Titel. Neben seinem neuen Nobel Military-Look ist beim Maestro die gewohnte Dominanz zu bemerken. Der Federer Express hat klar die Richtung des zwei Wochen Planes eingeschlagen, die ihm das Finale bescheren würde. Dabei sollte Philipp Kohlschreiber auch keine allzu große Hürde darstellen. Im Schatten von Boris Becker will "Kohli" erneut für eine Überraschung sorgen, der bereits bei Roland Garros in der 3te Runde einen Hochkaräter Names Novak Djokovic ausgeschaltet hat. In den bisherigen drei Duellen gab Federer keinen einzigen Satz gegen den als Nummer 27 gesetzten Deutschen ab. Zwei Siege erlangte der Schweizer dabei auf dem Homecrowd von Kohlschreiber in Halle 2008. Nach der bisherigen Leistung des Schweizer Magiers wird man am Center Court die gewohnte Dominanz zu spüren bekommen. Quoten: Sieg Federer (1,01) Sieg Kohlschreiber (10,00)  Interwetten

 Sollte der erwartete Sieg von Federer eintreffen, könnte es im Achtelfinale zu einem erneuten Aufeinandertreffen mit Robin Söderling kommen. Söderling ist der Schwedische Andy Murray, der einzige ordentliche Spieler nach langer Zeit in seinem Land, der brillanten Tennis zeigt. In Runde 3 wartet Sandplatzspezialist Nicolas Almagro, der sich nach dem harten Duell mit Juan Monaco auch knapp gegen den Slowaken Karol Beck durchsetzte. Gute Perspektiven für den Schweden, denn nach dem French Open Finale brennt Söderling auf Revanche. Seine bisherige Performance unterstrich seinen Aufwärtstrend. Quoten: Sieg Söderling (1,15) Sieg Almagro (4,00)

Jo Wilfried Tsonga trifft auf den Mister Tiebreak und Asse Ivo Karlovic. Der Kroate muss dabei seinen Service abermals abrufen, denn gegen den neuntgesetzten Franzosen wartet einen harte Aufgabe. In Runde 4 wartet indes auf jeden Fall ein Spaniar. Entweder der top 7 gesetzte Vernando Verdasco oder der niedriger gesetzte Albert Montanes.

Bei den Damen zählen die Williams Schwestern, die in den letzten Jahren 7 mal den Titel geholt haben sicherlich zum engsten Favoritenkreis. Dazu gesellte sich die frisch gebackene French Open Siegerinn Swetlana Kusnetzowa, die auch auf Rasen ihre Dominanz unter Beweis stellte. Ihr ungeheures Selbstvertrauen macht sie zu einer Topsieganwärterin.

Sharapowa Bezwinger Gisela Dulko aus Argentinien bekommt es in Runde drei erneut mit einer Russin zu tun, die 10t gesetzte Nadja Petrova. Dieses Paar hat ihre Ergebnisse in den letzten 4 Matches geteilt, doch die letzten beiden konnte Petrova für sich entscheiden. Petrova ist in einer sehr geizigen Form, in den ersten beiden Runden gab sie gerade mal 7 Games ab. Sieg Dulko 2,70 Sieg Petrova 1,35  

 

 




CONFEDERATIONS-Cup: Brasilien siegt dank Last-Minute Tor

25. Juni 2009 / lukas

 

Joker Daniel Alves sticht

Trotz einer schwachen Vorstellung der Startruppe von Brasilien in Johannesburg gegen den Gastgeber, siegte der Titelverteidiger mit 1:0. Als Matchwinner avancierte der kurz davor eingewechselte Daniel Alves, der per Freistoß 2 Minuten vor dem regulären Ende das Goldtor erzielte. Am Sonntag kommt es nun zum erneuten Aufeinandertreffen mit den USA, dort werden allerdings andere Bandagen erwartet. Südafrika die dennoch über einen gelungen Turnierauftritt stolz sein können, treffen im Spiel um Platz 3 auf Europameister Spanien.

Im kommenden Jahr wird man sich wohl auf ungewöhnliche Wetterverhältnisse gefasst machen, bei winterlichen Temperaturen von gerade mal 4°C. Die "Selecao" tat sich trotz überlegenem Ballbesitzt in der Anfangsphase immens schwer den dichten Abwehrriegel der Gastgeber zu durchbrechen. Dennoch hatten die Südafrikaner zu diesem Zeitpunkt die besseren Chancen, Verteidiger Gaxa verfehlte das Tor nach 13 Minuten nur knapp. Nach einer Freistoßflanke setzte sich Mokoena im Kopfballduell mit Abwehrchef Lucio durch und verpasste das Gehäuse ebenfalls um einige Zentimeter. 

Brasilien die zuvor mit Zauberfußball auf sich aufmerksam gemacht haben, waren in den meisten Phasen zu ideenlos und brachten kaum gefährliche Aktionen hervor. Immer wieder waren es die "Bafana, Bafana" die in den ersten 30 Minuten für einiges Kopfzerbrechen beim Titelverteidiger sorgten. Kaka setzte sich dann aber binnen 5 Minuten in Szene, bei eisigen Temperaturen ging ein Schlänzer der Neuerwerbung von Real Madrid hauchdünn am Tor vorbei. Im Alleingang sorgte der Edelstürmer dann erneut für kurze Gefahr, ehe Goali Khune sicher parierte. 

Ungewohnt schwach ging es auch nach Seitenwechsel los, die Ungenauigkeit beim so bisher präzisen Passspiel nahm Überhand. Gastgeber Südafrika hatte dank guter Defensivarbeit allerdings mehr vom Spiel. Stürmer Pienaar hatte kurz nach der Pause den Führungstreffer am Fuß und fand seinen Meister im Schlussmann Julio Cesar, der klären konnte. Manchester City Star Robihno trat erst in der 63. Minute in Erscheinung, dessen Seitenfallzieher war zu ungenau platziert. 

Das Kombinationsspiel der "Selecao" wurde gut unterbunden, so verschuldete Mokoana kurz vor dem Ende einen Freistoß 17 Meter vor dem Tor. Alves der kurz davor eingewechselt wurde, nutzte die Chance und traf mit einem platzierten Schuss in das Tor, zum Entsetzen der anfeuernden Fans.  Der Arbeitssieg der Brasilianer war somit perfekt. Südafrika die an diesem Abend als bessere Mannschaft hervorging, spielt indes bei der WM-Generalprobe um Platz 3. Spielmacher Steven Piennar meinte kurz nach dem Spiel: "Manchmal ist Fußball unfair. Wir haben heute echt hart gearbeitet." Über die Auszeichnung "Man of the Match" konnte sich Piennar allerdings nach dem Ausscheiden nicht besonders freuen.

 




BBL: Oldenburg neuer Champion der Basketball Bundesliga

25. Juni 2009 / christoph

 

Die BBL hat nach 5 umkämpften Spielen ihren neuen Champion, Oldenburg. Doch viele tausend Fans wollten pünktlich um 20:15 Uhr auf Eurosport das letzte Finalspiel des Jahres 2009 sehen, doch die Übertragungsrechte machten dem einen Strich durch die Rechnung. Eurosport hatte im laufe der Saison einige Spiele übertragen dürfen und war guter Dinge auch am heutigem Tag zu senden, doch leider fehlte die letzte Abstimmung. Damit wurden dem Zuschauer spannende 120 Minuten vorenthalten, die an Dramatik und Spannung nahezu unüberbietbar bleiben sollten.

71:70 war der Spielstand, der nach der Schlusssirene auf der Anzeigetafel stehen sollte und zeitgleich die Arena in ein Tollhaus verwandelte. Oldenburg sicherte sich bei der ersten Finalteilnahme den einzigen Heimsiege der gesamten Serie und steigt damit auf den Thron der BBL. Doch bis es soweit kommen sollte waren schwere 40 Minuten effektiver Spielzeit zu überstehen.

Die Gastgeber erwischten einen denkbar schwachen Start in das alles entscheidente Match, lagen nach einem Viertel mit 18:14 in Rückstand und liefen über die ganze Partie einem Rückstand hinterher. Sowohl die Trefferquote, als auch die Arbeit unter den Körben (Rebounds) sprach statistisch für den Außenseiter aus Bonn. Boumtje Boumtje nahm das Heft in die Hand und steigerte die Defense seiner Oldenburger. Beim Spielstand von 41:52 sah alles nach dem fünftem Auswärtssieg im ebensovieltem Spiel aus, doch brachte die starke Verteidigung des Gastgebers noch einmal eine spannende Schlussphase. 

Auch in dieser sprach wenig für den späteren Meister. Ein Rückstand von 3 Punkten wurde aber dank eines Feldwurfes und abschließender Freiwürfe noch umgebogen.

Damit endet ein Jahr in der Basketball Bundesliga mit reichlich Konflikten über die Ausländerregel (9+3), Europapokalniederlagen und letztendlich doch einem verdientem deutschem Meisters.

 















































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