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Sportwetten Tipps


Basketball Wetten

Spiel:  Los Angeles Clippers vs. Golden State Warriors
Tipp: Over 211
Datum/Uhrzeit: 19.04.2014 – 21:30 Uhr
Liga: NBA Playoffs - Western Conference 1.Runde (1.Spiel)
Quote: 1.91
Wettanbieter: Bwin

 

Auf eine spektakuläre Serie können sich die Fans der Los Angeles Clippers und der Golden State Warriors freuen. Zwei der offensivstärksten Mannschaften der NBA bekommen es im Best-of-Seven-Modus mindestens viermal miteinander zutun. Die Clippers gehen als Dritter der Western Conference mit dem Heimvorteil als Favorit in das Aufeinandertreffen mit den Warriors, die sich als Sechster im starken Westen aber keineswegs verstecken müssen. Eine ähnliche Ausgangsposition hatten die Warriors schon im vergangenen Jahr, wo man ebenfalls als Außenseiter gegen Denver antreten muss, dort aber mit 4-2 die Oberhand behielt. Wir wollen uns diesmal nicht auf einen Sieger festlegen, sondern peilen ganz klar die Over-Wette an. Die Line liegt aktuell bei 211, was uns zu diesem Tipp veranlasst.

Sowohl die Clippers als auch die Warriors haben ihre Stärke in der Offense. Sie laufen ein unglaublich hohes Tempo und nehmen pro Spiel deutlich mehr Würfe als andere Mannschaften in den Playoffs. Obwohl man eigentlich davon ausgeht, dass in den Playoffs die Defensive in den Vordergrund rückt, so könnte diese Serie eine Ausnahme bieten. Je knapper die Spiele gegen Ende der Serie werden, desto mehr Wert wird vermutlich auf die Verteidigung gelegt werden, doch im ersten Spiel am Samstagabend gehe ich davon aus, dass die Clippers und Warriors mit offenem Visier auflaufen und ihr Heil im Angriff suchen werden.

Um meinem Tipp noch eine statistische Grundlage zu geben, habe ich die letzten Ergebnisse beider Mannschaften mit den dazugehörigen Gesamtscores einmal aufgeführt:

17.04.2014 – Portland vs. Los Angeles Clippers 110-104 – Gesamtscore: 214 (over)
16.04.2014 – Los Angeles Clippers vs. Denver 117-105 – Gesamtscore: 222 (over)
12.04.2014 – Los Angeles Clippers vs. Sacramento 117-101 – Gesamtscore: 218 (over)
10.04.2014 – Los Angeles Clippers vs. Oklahoma City 101-107 – Gesamtscore: 208 (under)
06.04.2014 – Los Angeles Clippers vs. Los Angeles Lakers 120-97 – Gesamtscore: 217 (over)

17.04.2014 – Denver vs. Golden State 112-116 – Gesamtscore: 228 (over)
15.04.2014 – Golden State vs. Minnesota 130-120 – Gesamtscore: 250 (over)
14.04.2014 – Portland vs. Golden State 119-117 – Gesamtscore: 238 (over)
12.04.2014 – Los Angeles Lakers vs. Golden State 95-112 – Gesamtscore: 207 (under)
11.04.2014 – Golden State vs. Denver 100-99 – Gesamtscore: 199 (under)

In 70% der letzten Warriors bzw. Clippers-Spiele fielen über 211 Punkte. In vielen Fällen ging der Gesamtscore sogar weit über die normale Line. Beachten muss man dabei, dass die drei Under-Spiele gegen entweder defensiv starke (Oklahoma City) oder insgesamt zu schwache Teams (Los Angeles Lakers) zustande kamen. Im direkten Duell der Tempo-Offenses muss man dabei nochmal Abstriche machen und bedenken, dass beide Mannschaften “lieber vorne einen mehr machen als hinten einen mehr zu verteidigen”.

Des weiteren muss man auch den Faktor der Verlängerung erwähnen. Ich erwarte zwischen Los Angeles und Golen State eine enge Serie. Deswegen ist es durchaus möglich, dass die einzelnen Partien sehr knapp enden und dementsprechend auch eine Overtime nicht ausgeschlossen werden kann. Mit knapp 108 Punkten pro Spiel verfügen die Clippers über die beste Offensive der Liga. Die Warriors hinken mit 104 Punkten nur knapp dahinter. Der Schnitt wird allerdings dadurch heruntergeschraubt, dass man im Westen gleich viermal gegen die Spurs oder die OKC Thunder ran muss, die nun mal für ihre gute Defensive oder langsames Set-Play bekannt sind.

 

Los Angeles Clippers – Golden State Warriors  – 19.04.2014 – Tipp

Eigentlich warne ich immer davor, in den NBA Playoffs eine Over-Wette zu spielen. Zugegebenermaßen legen die meisten Teams in der Defensive eine Schippe drauf, so dass im Schnitt weniger Punkte fallen als in der Regular Season. In der Serie zwischen den Los Angeles Clippers und den Golden State Warriors wehre ich mich allerdings gegen ein Under beim Gesamtscores. Beide Mannschaften sind deutlich auf Offensive ausgelegt. Sowohl die Clippers als auch die Warriors schließen sehr schnell im Set-Play ab und kommen zudem immer wieder über Fast-Breaks zu leichten, schnellen Punkten. Dementsprechend werden die Spieler öfter den Ball bekommen als in normalen NBA-Games gegen langsamere Mannschaften. Des weiteren ist auch die gute Dreierquote ein hilfreicher Faktor. Golden State hat in Steph Curry und Klay Thompson mindestens zwei Akteure, die zu jeder Zeit heiß laufen können. Die Clippers verfügen gleich über ein ganzes Spektrum dieser Leute. Abschließend sollte man nicht außer Acht lassen, dass auch eine mögliche Verlängerung in den Gesamtscore reinspielt. Wir glauben also auf ein spektakuläres erstes Spiel, in dem mehr als 211 Punkte fallen werden!


19. April 2014 / Marcel - Kategorie: Weitere Sportarten

Basketball Wetten

Spiel: Toronto Raptors vs. Brooklyn Nets
Tipp: 2 (Sieg Brooklyn Nets)
Datum/Uhrzeit: 19.04.2014 – 18:30 Uhr
Liga: NBA Playoffs
Quote: 2.34
Wettanbieter: Betsson
Endergebnis: 87:94
Bilanz April: 1/1 (1 von 1)

 

Am Samstagabend beginnen die Playoffs in der Nordamerikanischen Basketballprofiliga NBA. Wie immer kämpfen 16 Mannschaften in zwei verschiedenen Conferences um den Einzug in die großen Finals, die in den USA einen ähnlichen Eventcharakter besitzen wie beispielsweise der Super Bowl oder das College Basketball-Turnier March Madness. Die Topfavoriten auf den Titel sind wiederum schnell genannt. Im Osten deutet vieles auf ein Duell zwischen den Indiana Pacers und Titelverteidiger Miami Heat hin; im Westen hingegen ist alles möglich. Die besten Chancen in der stärkeren der beiden Conferences werden aber den San Antonio Spurs sowie den Oklahoma City Thunder eingeräumt.

Den Auftakt in die Postseason 2013/2014 machen am Samstagabend die Toronto Raptors und die Brooklyn Nets. Dabei treffen zwei komplett verschiedene Spielphilosophien aufeinander. Während die Raptors im Durchschnitt eine relativ junge Formation besitzen und dementsprechend hohes Tempo spielen können, macht es bei den Brooklyn Nets hauptsächlich die Erfahrung. Spieler wie Kevin Garnett, Paul Pierce oder Joe Johnson haben schon so manche Playoff-Kracher hinter sich und leben auch in dieser Saison wieder von ihrer Routine. Die Regular Season beendete die Mannschaft von Headcoach Jason Kidd auf dem sechsten Platz. Angesichts der zahleichen Superstars im Aufgebot war diese Platzierung sicherlich etwas enttäuschend, wobei man sich vor allem im zweiten Saisonabschnitt als Top-Team im Osten etablierte und den schwachen Saisonstart fast vergessen machte. Dennoch verpassten die Nets den Heimvorteil in der Ersten Runde und müssen deshalb nach Toronto (Kanada) reisen, wo der Hauptrundendritte wartet.

 

Toronto Raptors

Das erfolgreiche Abschneiden der Toronto Raptors in dieser Saison kommt nicht von ungefähr. Seit mittlerweile drei Jahren leitet der ehemalige Dallas Mavericks-Assistant Coach Dwayne Casey die Geschicke beim einzigen kanadischen NBA-Team. Unter seiner Leitung verbesserte sich die Mannschaft von Jahr zu Jahr und erntet dementsprechend nun die Früchte für kontinuerlich gute Arbeit. Markenzeichen der Casey Spielweise war anfangs noch die Defensive. In der laufenden Saison fanden die Raptors eine noch bessere Balance zwischen Offense und Defense, die sie zu einer der Überraschungsteams machte. Mit 48 Siegen und 34 Niederlagen belegte Toronto den dritten Platz im Osten und darf deshalb in der Ersten Runde vor heimischer Kulisse antreten. Mit 26 Siegen und 15 Niederlagen präsentierten sie sich in der eigenen Halle in konstant guter Verfassung. Dennoch werden sie in der Addition nur als Außenseiter gegen die Brooklyn Nets gehandelt.

Spieler wie DeMar DeRozan, Kyle Lowry oder Jonas Valanciunas stehen am Samstagabend vor ihrem ersten Playoff-Spiel der Karriere. Fünf Jahre in Folge verpassten die Raptors die Postseason, so dass etwas ungewöhnliches auf die Kanadier wartet. Exakt diese fehlende Erfahrung könnte ihnen gegen die Routiniers aus Brooklyn zum Verhängnis werden. Können die Raptors in den Playoffs defensiv wie offensiv noch eine Schippe drauflegen oder spielte man in der Hauptrunde bereits am Limit? Ich vermute eher Letzteres, sodass ich von einem Sieg der Nets schon in Spiel 1 ausgehe.

Formcheck Toronto:

17.04.2014 – New York vs. Toronto 95-92
15.04.2014 – Toronto vs. Milwaukee 110-100
13.04.2014 – Detroit vs. Toronto 107-116
12.04.2014 – Toronto vs. New York 100-108
10.04.2014 – Toronto vs. Phiadelphia 125-114

 

Brooklyn Nets

Lange Zeit waren die Brooklyn Nets die große Enttäuschung dieser Saison. Trotz der namhaften Neuzugänge wie Kevin Garnett, Paul Pierce oder Jason Terry kamen die Nets unter ihrem neuen Headcoach Jason Kidd einfach nicht in Fahrt. Bis zum Jahreswechsel hatte man gerade einmal zehn Siege in 31 Spielen auf dem Konto. Doch in den letzten Wochen und Monaten setzte sich die zweifellos vorhande Qualität dann durch. Letztlich erkämpfte man sich noch eine positive Bilanz (44-38), dank der letztlich der sechste Platz in der Eastern Conference heraussprang. Die Mannschaft scheint sich endlich gefangen zu haben, so dass sie in unseren Augen aufgrund der größeren Erfahrung sowie Qualität auch als Favorit in die Playoff-Serie gegen die Raptors geht. Angeführt wird das Team von Spielmacher Deron Williams, der zu den Besten auf seinem Gebiet gehört. Doch auch Kevin Garnett, Paul Pierce, Joe Johnson oder Andray Blatche komplettieren ein unfassbar talentiertes Aufgebot.

Von der Bank hat der junge Headcoach Jason Kidd mit Shaun Livingston, Miles Plumlee, Andrei Kirilenko oder Mirza Teletovic ebenfalls gute Alternativen, die aufgrund ihres unorthodoxen Spielstils vor allem in den defensivlastigen Playoffs gut zur Geltung kommen könnte. Ich bin davon überzeugt, dass die vier Niederlagen in den letzten fünf Spielen nur der Regeneration geschuldet waren. In Brooklyn weiß man, dass man die Raptors zu jeder Zeit bezwingen kann. Des weitere gehe ich davon aus, dass man in den wichtigsten Spielen dieser Saison noch eine Schippe drauflegen kann und auch wird.

Formcheck Brooklyn:

17.04.2014 – Cleveland vs. Brooklyn 114-85
16.04.2014 – Brooklyn vs. New York 98-109
14.04.2014 – Brooklyn vs. Orlando 97-88
12.04.2014 – Brooklyn vs. Atlanta 88-93
10.04.2014 – Orlando vs. Brooklyn 115-111

 

Toronto vs. Brooklyn  – Direktvergleich

11.03.2014 – Brooklyn vs. Toronto 101-97
28.01.2014 – Brooklyn vs. Toronto 103-104
12.01.2014 – Toronto vs. Brooklyn 96-80
27.11.2013 – Toronto vs. Brooklyn 100-102

Toronto vs. Brooklyn  – 20.04.2014 Tipp

Lassen sie sich von der Ausgangsposition nicht blenden! Zwar beendete Toronto die Regular Season als Dritter und Brooklyn als Sechster, dennoch sehen zahlreiche Experten die Nets in der Serie im Vorteil. Sie verfügen über riesige Playoff-Erfahrung, die sich besonders in der Postseason im Normalfall immer positiv bemerkbar macht. Ich bin überzeugt davon, dass Spieler wie Garnett, Pierce oder Johnson in den wichtigen Spielen dieser Saison noch einmal eine Schippe drauflegen können. Toronto spielt am Limit – alle Faktoren müssen funktionieren, damit sie ihre Partien gewinnen. Besonders Paul Pierce, Kevin Garnett oder Bankspieler Kirilenko sind dafür bekannt, dass sie in entscheidenden Partien defensiv zulegen können. Des weiteren sehe ich im Key-Matchup zwischen Kyle Lowry (Raptors) und Deron Williams (Nets) leichte Vorteile für den Olympiasieger und Weltmeister Williams. Zwar besitzt Lowry Schnelligkeitsvorteile, doch Williams wird diese mit seiner ruhigen und abgezockten Art locker ausgleichen. Im Endeffekt denke ich, dass Brooklyn die Serie gewinnt und gleich zum Auftakt den Heimvorteil aus Kanada klaut.


19. April 2014 / Marcel - Kategorie: Weitere Sportarten

Basketball Wetten

Spiel: Wichita State vs. Kentucky
Wettbewerb: NCAA Tournament – 3.Runde
Datum: 23.03.2014 – 19:45 Uhr
Tipp: HZ1/FT1 – Wichita State führt zur Halbzeit und gewinnt das Spiel (Halbzeit 37:31, Endstand 76:78)
Quote: 1.80 bei Bet365

 

Das NCAA-Turnier “March Madness” nimmt momentan richtig Fahrt auf. Täglich kämpfen die besten Universitäten des Landes um den Einzug ins beliebte Final Four im Mercedes Super Dome am 05.-07.April. Einige favorisierte Mannschaften mussten dabei schon die Segel streichen. Beispielsweise verabschiedete sich Duke mit dem möglichen Top-Pick Jabari Parker schon in ihrem ersten Spiel aus dem Turnier. Gegen Überraschungsteam Mercer kassierten sie eine bittere Niederlage, die gleichermaßen sensationell und unerwartet kam. Auch Syracuse (3.) und Villanova (2.) mussten als gesetzte Teams bereits die Saison beenden. Eines der bisherigen absoluten Highlight-Spiele findet am Sonntagabend im Scottrade Center in St.Louis statt. Wichita State, an Nummer 1 gesetzt und bisher in 35 Spielen in dieser Spielzeit noch ungeschlagen, muss gegen die Universität aus Kentucky antreten, die zwar über zahlreiche Top-Talente verfügt, aber im Zusammenspiel längst nicht so stark einzuschätzen ist wie die Shockers der Wichita State.

 

Wichita State Shockers (35-0)

Schon im vergangenen Jahr waren die Wichita Shockers die große Überraschung in der “March Madness”. Nur an Nummer 9 gesetzt erreichten sie völlig unerwartet das Final Four, wo man nur knapp am späteren Sieger aus Louisville scheiterte. Fast das komplette Team kehrte an die Universität zurück und profitiert nun von der hervorragenden Eingespieltheit. Headcoach Gregg Marshall hat jedem Spieler eine Rolle zugewiesen, die er nahezu perfekt ausfüllt. Alle 34 Partien der regulären Saison konnten die Schwarz-Gelbn für sich entscheiden. Während sich in der ersten Runde des diesjährigen Tournaments einige topgesetzte Mannschaften schwer taten, hatten die Shockers mit der Cal Poly Uni überhaupt keine Probleme. Schon früh sorgte man für klare Verhältnisse und gewann die einseitige Partie am Ende mit 64-37. Die Shockers sind ein funktionierender Haufen, der auch von Kentucky nur schwer zu bezwingen sein dürfte.

Angeführt wird das Team von Cleanthony Early, der aus dem ausgeglichenen Kollektiv mit 16 Punkten und sechs Rebounds im Schnitt noch einmal heraussticht. Der Senior-Forward lebt für die K.O.-Spiele und war bereits im vergangenen Jahr der Erfolgsgarant für die Shockers. Auch im ersten Spiel gegen Cal Poly war er mit 23 Punkten einmal mehr der beste Mann auf dem Parkett. Neben ihm agieren, wie bereits angesprochen, Rollenspieler, die ihren Teil zu einem erfolgreichen Team beitragen. Interessante Namen sind dabei Fred VanVleet oder Ron Baker, auf die man am Sonntagabend ebenfalls ein Auge werfen sollte.

 

Kentucky Wildcats (25-10)

Zahlreiche Talente sind bereits ausgeschieden. Jabari Parker und Rodney Hood schieden mit Duke gegen Mercer aus. Marcus Smart und seine Oklahoma State Uni konnte sich ebenfalls nicht gegen den Konkurrenten durchsetzen und Spieler wie Joel Embiid (Verletzung) oder Noah Vonleh (nicht qualifiziert) absolvierten gar kein Turnierspiel. Lediglich bei den Kentucky Wildcats können ein paar Top-Prospects ihren Marktwert bei den NBA-Scouts nochmal steigern. Julius Randle, Willie Cauley-Stein und James Young werden allesamt in der Ersten Runde beim Draft gehandelt, verfügen daher über großes Potential, können dieses in ihrer Mannschaft aber nur bedingt abrufen.

In der Regulären Saison gewannen die Wildcats 24 ihrer 34 Spiele. Immer wieder tat man sich gegen schwächere Mannschaften sehr schwer. Die angesprochenen Talente sind noch sehr ungeschliffen und überdrehen in vielen Fällen. Außerdem stimmt in meinen Augen die Rollenverteilung innerhalb der Mannschaft nicht. Anders als bei den Wichita State Shockers wissen zahlreiche Akteure nicht unbedingt, was für das Team am besten ist. Beispielsweise nimmt ein Julius Randle zu viele Würfe auf jener Distanz, aus der er eine schwache Wurfquote aufzuweisen hat. Auch in der ersten Runde gegen Kansas State tat man sich beim 56-49 schwerer als erwartet. Vom Potential her ist Kentucky weit vorne einzuschätzen, doch zu viele Stars innerhalb eines Teams wirken sich nicht sonderlich fördernd auf das Zusammenspiel aus. Viele Einzelsituationen und schlechte Entscheidungen bestimmen das Offensivspiel der Wildcats.

 

Fazit: Auch wenn Kentucky die vermutlich besseren Einzelspieler in den eigenen Reihen hat, tendiere ich ganz klar zu einem Sieg der Wichita State Shockers. Sie haben dank 35 Siegen in 35 Spielen ein unglaubliches Selbstvertrauen. Es läuft quasi von alleine bei den Schwarz-Gelben. Das Zusammenspiel hat sich in den letzten beiden Jahren hervorragend entwickelt. Jeder Spieler kennt seine Rolle; zudem hat man mit Clearanthony Early einen echten Star in den Reihen. Kentucky dagegen gehört trotz der angesprochenen Talente keineswegs zu den Favoriten. Die Mannschaft von John Calipari agiert zu eigensinnig und weist einen deutlich geringeren Basketbal-IQ auf. Ich lege mich daher auf einen Sieg der Shockers fest, die schon zur Halbzeit führen werden.


22. März 2014 / Marcel - Kategorie: Weitere Sportarten

Basketball

Spiel: Texas Southern vs. Cal Poly
Wettbewerb: NCAA Tournament Basketball – March Madness First Four
Datum: 19.03.2014 – 23:40 Uhr
Tipp: HC1 (Texas Southern + 4.5)
Quote: 1.83 bei Bet365
Endergebnis: 69:81
Bilanz März: 0/2

 

Das NCAA Turnier der besten College-Basketballmannschaften in den USA begann in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch mit zwei sehr interessanten Begegnungen. Die Mount St.Marys Universität verlor knapp gegen die University of Albany. North Carolina State wurde im Anschluss der Favoritenrolle gerecht und besiegte Xaver mit 74-59. Heute stehen dann die zwei übrigen Partien der “First Four” auf dem Programm. Gespielt wird erneut an neutraler Stelle in Dayton, Ohio. Den Anfang macht das Spiel der Texas Southern University gegen Cal Poly. Beide Mannschaften konnten die Titel in ihrer Conference gewinnen und sich damit für dieses NCAA Turnier qualifizieren. Von dem nationalen Kommitee wurden beide an Position 16 gesetzt, so dass sie nun im direkten Duell um den Einzug in die Zweite Runde kämpfen. Der Gewinner dieser Partie hat die große Ehre, im kommenden Spiel gegen Wichita State antreten zu dürfen. Die an Nummer 1 gesetzte Universität Wichita State gewann alle 34 Spiele in der Regulären Saison und wird daher als einer der Favoriten auf die College-Meisterschaft gehandelt.

Vorher stehen sowohl für die Texas Southern Tigers als auch für die Cal Poly Mustangs harte 40min (2x20min) bevor. Die Buchmacher sehen Cal Poly als Favoriten. Wie gestern gehe ich mit dieser Einschätzung nicht ganz konform. Cal Poly verlor neun ihrer letzten elf Spiele, ehe sie sich vergangene Woche eindrucksvoll mit drei Siegen den Conference-Titel holen konnte. Dennoch sind die Mustangs mit nur 13 Siegen in 32 Spielen das schlechteste der 68 teilnehmenden Teams was die Anzahl der Siege angeht. Die Texas Southern Tigers haben mit 19-14 eine positive Bilanz aufzuweisen und zudem in Aaric Murray den womöglich besten Spieler am Mittwochabend in den eigenen Reihen. Um auf Nummer sicher zu gehen, habe ich mich für eine Handicap-Wette zugunsten der Tigers entschieden. Wer allerdings ein hohes Risiko präferiert, der darf gerne auch auf einen Sieg des vermeintlichen Außenseiters tippen.

 

Texas Southern Tigers (19-14)

Nach der Niederlage gegen Jackson State (73-75) am 17.Februar diesen Jahres standen die Tigers mit dem Rücken zur Wand. Man wies eine Bilanz von zehn Siegen gegenüber 14 Niederlagen auf und hatte nur noch theoretische Chancen auf das NCAA-Tournament. Danach startete die Universität aber eine herausragende Aufholjagd. In den Conference-Games eilte man von Sieg zu Sieg. Letztlich ging man mit sechs aufeinanderfolgenden Triumphen als gesetztes Team (2.) in die Southwestern Athletic Conference. Dort setzte man die beeindruckende Serie weiter fort und gewann dank dreier Triumphe gegen Alabama State, Grambling und Prairie View die Championship. Erstmals seit 2003 dürfen die Tigers daher am NCAA-Turnier teilnehmen.

Die Vorfreude bei Spieler und Trainergespann ist riesengroß. Man will sich unbedingt die Chance erarbeiten gegen Wichita State in der Zweiten Runde zu spielen. Neben der angesprochenen guten Form, spricht vor allem die Erfahrung für den vermeintlichen Außenseiter. Vier der fünf Starter sind Senioren, die in ihren bisherigen College-Jahren schon einiges erlebt haben. Zudem haben sie in Trainer Mike Davis einen ganz hervorragenden Coach an der Seitenlinie, der mit der Indiana University sogar schon im Championship Game der NCAA stand. Ist das Spiel am Ende also knapp, sind die Erfahrungsvorteile in meinen Augen auf Seiten der Tigers.

Hoffnungsträger der gesamten Uni ist Aaric Murray. Der Center ist 2.09m groß und verfügt über eine sehr starke Physis/Athletik. Mit 21 Punkten und knapp 8 Rebounds ist er einer der Stars in der Division I. Nicht selten wird Murray als Erstrundenpick in der NBA gehandelt. Den “Big Men” kann man nur schwer verteidigen, da er sowohl in der Zone als Wühlbüffel wie auch aus der Mitteldistanz gefährlich ist. Können die Tigers ihren “Go-to-Guy” ins Spiel bringen, könnte er der entscheidende Faktor gegen Cal Poly werden.

 

Cal Poly (13-19)

Zum ersten Mal in den 20 Jahren, in denen die Cal Poly Universtät in der NCAA Division I vertreten ist, konnten sich die Mustangs für das NCAA Turnier qualifizieren. Auch mit ihnen hätte vor wenigen Wochen noch keiner wirklich gerechnet. In der Regular Season verloren sie neun ihrer letzten elf Spiele. Man beendete die Big West Conference nur auf dem siebten Platz und musste daher schon in Runde 1 gegen einen starken Gegner antreten. In eindrucksvoller Art und Weise gewann man gegen Santa Barbara aber mit 30 Punkten Differenz. Im Halbfinale und Finale gegen UC Irvine bzw. UC Cal St.Northridge tat man sich deutlich schwerer, gewann aber letztlich beide Partien sehr knapp. Dennoch steht die negative Bilanz auf Seiten der Mustangs, was sie zu einer der Fragezeichen im Turnier macht. Sie haben die schwächste Bilanz aller 68 Teilnehmer. Zufall ist das sicherlich nicht.

 

Fazit: Schon gestern wäre ich mit meinem Außenseitertipp fast richtig gelegen. Mount St.Marys und Albany begegneten sich auf Augenhöhe. Am Ende verhinderte ein “In-and Out” die mögliche Verlängerung. Heute gehe ich auf einen etwas sicheren Pick. Texas Southern wird von den Buchmachern als Außenseiter gehandelt. In meinen Augen haben sie aber durchaus gute Chancen die “Überraschung” zu schaffen. Sie gewann neun Spiele in Folge, sind sehr erfahren (vor allem in Person des Trainers) und haben in Aaric Murray den vermutlich dominierenden Spieler auf dem Parkett. Cal Poly hingegen ist ein großes Fragezeichen, das sich trotz neun Niederlagen in elf Spielen den Conference-Titel holen konnte. Wir gehen auf die Texas Southern Tigers +4.5 – können uns aber auch vorstellen, dass sie die Erstrundenpartie für sich entscheiden!

 


19. März 2014 / Marcel - Kategorie: Weitere Sportarten

Basketball

Spiel: Mount St.Marys vs. University of Albany (NY)
Wettbewerb: NCAA Tournament Basketball – March Madness – 1.Runde
Datum: 18.03.2014 – 23:40 Uhr
Tipp: 1 (Sieg Mount St.Marys)
Quote: 2.35 bei Betway

Endergebnis: 64:71
Bilanz März: 0/1 (0 richtig, 1 falsch)

 

Das lange Warten hat endlich ein Ende. Am heutigen Dienstag beginnt in den USA wieder das berühmte NCAA Basketball Turnier “March Madness”. In den nächsten Wochen wird dabei der kommende College-Meister gekürt. Im Normalfall stellt dieses Turnier der Uni-Absolventen auch die letzten Spiele vor den Playoffs in der NBA in den Schatten. Mehrere Tausend Leute strömen zu den Spielern ihrer Mannschaft und sorgen für ausgelassene Stimmung. Das Finale wird im übrigen am 7.April im AT&T Stadium in Arlington, Texas ausgespielt, wo sonst der NFL-Klub Dallas Cowboys seine Heimspiele vor knapp 100.000 Zuschauer austrägt.

Nicht nur sportlich, sondern auch wettechnisch genießt die NCAA in den Staaten einen hohen Stellenwert. Vor kurzem startete der amerikanische Unternehmer Warren Buffet ein einzigartiges Gewinnspiel. Alle Menschen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten haben die Chance, eine Milliarde Dollar zu gewinnen. Voraussetzung ist, dass sie alle 64 Spiele des diesjährigen Turniers richtig tippen (nur die Tendenz). Experten haben ausgerechnet, dass die Wahrscheinlichkeit, alle Spiele richtg vorherzusagen 1 zu 9.2 Trillionen beträgt und damit nahezu gegen Null tendiert. In der langen Geschichte des Turniers konnte noch nie jemand alle Spiele richtig tippen. Wir brauchen uns also um den werten Herr Buffet keine Sorgen machen.

Trotzdem freuen wir uns natürlich auf den spannenden Event in den kommenden Wochen. Wir von der Wettbasis werden ausführlich und regelmäßig von den spannenden Spielen berichten und auch immer wieder unsere Tipps posten. Den Anfang macht heute die allererste Begegnung zwischen den Mount St.Marys Mountaineers und den Albany Great Danes. Das Spiel findet an neutralem Ort in Dayton, Ohio statt. Beide Mannschaften konnten sich durch Siege in der Selection Round für die erste Runde der March Madness qualifizieren und kämpfen nun um einen Platz in der nächsten Runde. Der Sieger dieses Eröffnungsspiels wird schon am Donnerstag gegen den topgesetzten Favoriten Florida antreten müssen. Während die Buchmacher Albany im Vorteil sehen, tendiere ich aber zu einem Sieg der Mountaineers. Hauptgrund ist dabei vor allem die unterschiedliche Spielphilsophie, die die Buchmacher wohl nur bedingt kennen werden.

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Mount St.Marys Mountaineers (16-16)

Die Mountaineers sind in der NCAA Division I und dort in der Northeastern Conference beheimatet. Das entscheidene Championship-Game vor einer Woche konnten sie mit 88-71 deutlich gegen die Universität Robert Morris gewinnen. Insgesamt steht eine Bilanz von 16 Siegen und 16 Niederlagen zubuche. Dabei sollte man allerdings beachten, dass im neuen Jahr 2014 13 Siege nur sieben Niederlagen gegenüberstehen. Im Laufe der Saison hat sich das kleine College also durchaus entwickelt und geht nun sogar mit realistischen Chancen in das erste Turnierspiel. Die Art Basketball zu spielen, macht das Team von Headcoach Jamion Christian zu einem sehr unangenehmen Gegner. Sie gehören zu den Teams in der NCAA, die pro Spiel am meisten Dreier probiert und außerdem auch mit am schnellsten spielt. Fast die Hälfte ihrer Würfe werden von jenseits der Dreierlinie abgefeuert. Damit belegen sie in dieser speziellen Wertung unter den mehr als 300 Mannschaften im College-Basketball den 17.Platz. Außerdem haben sie gut 70 Ballbesitze pro Spiel, was einem extrem hohen Spieltempo und schnellen Abschlüssen entspricht.

Zudem haben sie in Julian Norfleet, Rashad Wack und Sam Prescott drei starke Spieler in den eigenen Reihen, die zusammen knapp 50 Punkte pro Spiel scoren. Alle drei sind gute Dreipunkteschützen, die aber auch im Zweierbereicht ihre Stärken haben. Besonderes Augenmerk sollte man auf Rashad Wack legen, der neben seinen 17 Punkten pro Spiel auch noch als exzellenter Ball-on-Ball Verteidiger gilt und in die engere Auswahl des Defensive Player of the Year in der Northeastern Conference gewählt wurde. Eine weitere Stärke, die sich insbesondere in engen Spielen auszahlen könnte, ist die Freiwurfstärke. Mit knapp 75% gehören sie auch hier zum oberen Drittel in der Division I, während der Gegner aus Albany des öfteren in dieser Kategorie strauchelt.

 

University of Albany (18-14)

Zwar hat die University of Albany einen positiven Rekord vorzuweisen, doch insgeheim schätze ich sie etwas schwächer ein als Mount St.Marys. Im Gegensatz zu ihrem Gegner spielt sich das Angriffsspiel der Great Danes hauptsächlich unter dem Korb ab. Sie werfen sehr wenige Dreier, sondern probieren immer wieder in die Zone zu ziehen und dort abzuschließen. Außerdem gehören sie mit nu 63 Ballbesitzen pro Spiel zu den langsam spielenden Teams in ihrer Einteilung.

Angeführt wird das Team von Forward Sam Rowley, der neben seinen 11 Punkten pro Spiel auch knapp 7 Rebounds abliefert. Auch den Guard Peter Hooley (15.7 Punkte pro Spiel) sollte man definitiv auf der Rechnung haben. Hinter der ordentlichen Starting Five klafft allerdings ein großes Loch. Keiner der Ersatzspieler nahm in der laufenden Saison (32 Spiele) mehr als 60 Würfe. Gerät also jemand aus der Startformation in Foul- oder Verletzungsprobleme, ist ein Einbruch zu erwarten. Da, wie bereits angesprochen, die Mountaineers aber ein extrem hohes Tempo gehen, sieht sich Albany Chefcoach Will Brown möglicherweise gezwungen, mehr zu wechseln. Allein aufgrund dieser Tatsache kann ich mir gut vorstellen, dass Mount St.Marys gute Siegchancen hat.

 

Fazit: Meiner Meinung nach lassen sich die Buchmacher sehr von der Bilanz blenden. Während Albany eine positive Bilanz hat und auch als Universität größer und bekannter ist, hat Mount St.Marys gleich viele Spiele gewonnen wie verloren. Ihr Spielstil wird Albany aber nicht liegen. Hohes Tempo, viele Dreier und nur wenige Verschnaufpausen für die Albanys-Starter bringen mich klar zu der Annahme, dass die Mountaineers das Spiel für sich entscheiden können. Die viel zu hohe 2.35er Quote sollte man daher unbedingt spielen!


18. März 2014 / Marcel - Kategorie: Weitere Sportarten

Kevin Durant (USA)

Spiel:  Miami Heat vs. Oklahoma City Thunder
Wettbewerb: NBA Regular Season
Datum: 30.01.2014 – 01:05 Uhr
Tipp: HC2 – Oklahoma City Thunder +3.5 (Endergebnis 95:112)
Quote: 1.95 bei Bet365

 

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kommt es in der NBA zu einem absoluten Spitzenspiel zweier der derzeit wohl besten Teams in der gesamten Liga. Die Miami Heat treffen vor eigener Kulisse auf die Oklahoma City Thunder. Miami rangiert aktuell mit 32 Siegen bei 12 Niederlagen auf dem zweiten Platz in der Eastern Conference. Zuletzt zeigte man allerdings überraschend schwankende Leistungen. Nur sechs der letzten zehn Begegnungen konnte der Meister der vergangenen beiden Saisons für sich entscheiden. Somit kassierte man vier Niederlagen in recht kurzer Zeit, was natürlich nicht den Ansprüchen der Heat gerecht wird. Deutlich besser läuft es dagegen bei den Oklahoma City Thunder. Auch ohne ihren verletzten, etatmäßigen Point Guard haben die Thunder momenta die längste Siegesserie aller NBA-Teams. Die letzten acht Partien konnte die Truppe von Headcoach Scott Brooks allesamt siegreich gestalten. Mit 36 Siegen und nur 10 Niederlagen führt Oklahoma City die Western Conference vor den San Antonio Spurs an.

Gleichzeitig ist es natürlich auch das Duell um den MVP. LeBron James auf Seiten der Miami Heat und Kevin Durant bei den Oklahoma City Thunder sind derzeit zweifelsfrei die besten Basketballer der Welt. Beide haben ihren eigenen Spielstil und sind trotzdem überlebenswichtig für die Mannschaft. Wie man beide Akteure kennt, werden sie im direkten Duell alles daran setzen, den jeweiligen Konkurrenten alt aussehen zu lassen. In der aktuellen Verfassung sollte dabei der Vorteil bei Kevin Durant liegen. Der Scharfschütze führt mit 31 Punkten im Schnitt die Scorer-Liste der Liga an und kann zudem auf eine sehr beeindruckende Serie blicken. In den vergangenen elf Partien gelangen “Durantula” immer mindestens 30 Punkte. Doch auch neben Durant hat Oklahoma mit Serge Ibaka, Reggie Jackson oder Abwehr-Spezialist Thabo Sefolosha starke Spieler in den Reihen, die Miami das Leben schwer machen werden.

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Oklahoma City mit voller Motivation

Nicht selten wirft man den Stars aus Miami, Florida vor, dass sie in der Regular Season, sprich in “normalen” Spielen, nicht das ganze Potential ausschöpfen würden. LeBron James wurde beispielsweise in diesen Tagen für seine verhältnismäßig “schwachen” Stats kritisiert. Dabei ist der MVP der letzten Jahre immer noch in ausgezeichneter Verfassung: punktet, reboundet, spielt Pässe und führt seine Mannschaft von Sieg zu Sieg. Doch von “King James” ist man noch mehr Show und Dominanz gewöhnt.. Kevin Durant dagegen kämpft mit voller Macht in jedem Spiel um seine hohe Punkteausbeute. Dabei vernachlässigt er seine Mitspieler nicht, auch wenn er deutlich mehr Würfe pro Spiel als sein großer Widersacher James nimmt. Beide Phänomene lassen sich ebenfalls auf die Mannschaften übertragen. Bei Miami macht es oftmals den Eindruck als würde man sich schon jetzt für die Playoffs im April/Mai schonen wollen. Spieler wie Dwyane Wade setzen immer mal wieder aus und auch der dritte Star im Bunde, Chris Bosh, schwankt mit seinen Leistungen sehr. Die vier Niederlagen aus den vergangenen zehn Spielen beweisen diese These eindrucksvoll. Da Miami die letzten direkten Duelle gegen Oklahoma City immer gewinnen konnte, werden diese einmal mehr ganz besonders motiviert in das Spiel im American Airlines Center gehen. Schonen gibt es für die junge Truppe von Scott Brooks nicht. Daher auch in diesem Aspekt: Vorteil Oklahoma!

 

Rebounden ist Einstellungssache

Ein berühmter Leitfaden im Basketballsport ist die Aussage “Rebounden ist Einstellungssache”. Klar haben die großen Spieler, die unter den Körben agieren, grundsätzlich Vorteile im Kampf um den abgeprallten Ball, doch kleinere Akteure mit mehr Willen schlagen den “Big Mens” oftmals ein Schnippchen. Das Duell der Thunder und der Heat ist überraschenderweise auch ein großer Kontrast. Miami ist aktuell nämlich das schwächste Rebound-Team der gesamten Liga. Man holt nur knapp 37 Rebounds pro Spiel. Deutlich besser rebounden tun dagegen die Gäste aus Oklahoma City. Mit 46.1 Rebounds im Schnitt sind sie sogar das zweitbeste unter den 30 Teams in der National Basketball Association. Ich spekuliere daher darauf, dass sich Ibaka, Perkins und Co. viele zweite Wurfchancen in der Offensive angeln können und somit die Möglichkeit auf einen neuen guten Wurf aus dem Setplay steigt.

 

Starke Defensive

Seitdem Headcoach Scott Brooks für die Thunder verantwortlich ist, ging es eigentlich stetig bergauf. In diesem Jahr wollen Durant und Co. endlich auch mal in den Playoffs ihr volles Potential abrufen und möglicherweise am Ende die Trophäe in die Höhe recken. In der Defensive haben sie sich in den letzten Jahren daher vermutlich am meisten gesteigert. Spieler wie Thabo Sefolosha, Serge “Iblocka” Ibaka oder auch Center Kendrick Perkins gehören auf ihren Positionen zu den besten Verteidigern in der Liga. Sie erlauben dem Gegner im Schnitt 98.0 Punkte (Miami: 98.6) – beeindruckender ist jedoch die Tatsache, dass der jeweilige Gegner bei unter 43% Wurfquote aus dem Feld gehalten werden kann. Gepaart mit dem starken Defensivrebound sollte auch diese Verteidigung die Miami Heat zumindest vor große Probleme stellen.

 

Fazit: Wir freuen uns auf einen echten Kracher in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag. Western Conference Spitzenreiter Oklahoma City (36-10) ist zu Gast bei den Miami Heat (32-12) und versucht dort den neunten Sieg in Serie einzufahren. Miami dagegen schwächelt in letzter Zeit etwas. Vier Niederlagen in den vergangenen zehn Begegnungen sind für die Stars aus Florida doch recht enttäuschend. Ich erwarte daher einen Kampf auf Augenhöhe, der am Ende sogar zugunsten von Kevin Durant und Co. ausgehen könnte. Sie sind das deutlich bessere Reboundteam, verteidigen im Normalfall auch besser als die Heat (in Regular Season Spielen) und sind zudem höchst motiviert, zum ersten Mal nach sechs Niederlagen in Folge wieder gegen Miami zu gewinnen. Da mir ein Auswärtssieg der Thunder zu riskant ist, nehme ich mal die Handicap-Wette und sage, dass Oklahoma City nicht mit mehr als drei Punkten das Spiel verliert!


30. Januar 2014 / Marcel - Kategorie: Weitere Sportarten

Chandler-Anthony (New York Knicks)

Spiel: New York Knicks vs. Boston Celtics
Wettbewerb: NBA Regular Season
Datum: 29.01.2014 – 01.35 Uhr
Tipp: HZ1/FT1 – Knicks führen zur Halbzeit und gewinnen das Spiel!
Quote: 1.83 bei Bet365
Endergebnis: 114:88 (63:37)
Bilanz Januar: 2/3 – 2 von 3

 

Wenige Tage vor dem Sport-Highlight in der USA, dem Super Bowl, geht das alltägliche Geschäft in der NBA weiter. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch begegnen sich mit den New York Knicks und den Boston Celitcs zwei Traditions-Franchises, die zusammen viele Titel in der Vergangenheit vereinen, aber in dieser Saison nicht wirklich in Fahrt kommen. Die Knicks sind bis dato gemeinsam mit den Cleveland Cavaliers und den Brooklyn Nets eine der größten Enttäuschungen der Regular Season. Bislang konnte das Team um Superstar Carmelo Anthony erst 17 der 44 Partien für sich entscheiden. Als derzeitiger Zehnter muss New York in der schwachen Eastern Conference sogar um den Einzug in die Playoffs bangen. Zuletzt ging es aber für die Mannschaft von Headcoach Mike Woodson leicht bergauf. Die letzten beiden Begegnungen zuhause gegen die Los Angeles Lakers und gegen die Charlotte Bobcats konnte man recht souverän gewinnen. Überragender Spieler war dabei logischerweise “Melo”, der gegen die Bobcats sage und schreibe 62 Punkte erzielte und damit einen neuen Franchise-Rekord aufstellte. Gegen die Boston Celtics wollen die Knicks nun den dritten Sieg in Serie feiern und damit den Rückstand auf die Playoffplätze weiter verkürzen.

Dass die Celtics in dieser Saison kein ernstzunehmener Playoff-Anwärter sein würden, konnte man nach den namhaften Abgängen in der Off-Season fast erwarten. Mit Paul Pierece, Kevin Garnett und Jason Terry verließen gleich drei Leistungsträger die Grünen. Rookie-Trainer Brad Stevens, der am Butler-College große Erfolge feierte, hat sich ein junges, talentiertes Team geformt, das aber sicherlich noch Zeit braucht, um konstant gute Leistungen abzurufen. Ein kleiner Hoffnungsschimmer ist derzeit die Rückkehr von Rajon Rondo, der sich im vergangenen Jahr das Kreuzbandriss und nun das unerfahrene Team langsam in die Erfolgsspur zurückführen soll. Aktuell kann der Pass-First Point Guard dem Team aber noch nicht in der Form helfen, wie man es in Boston erwartet hatte. Von den letzten zehn Partien in der NBA konnten die Celitcs nur deren zwei siegreich gestalten. In den beiden vergangenen Heimspielen gegen Brooklyn und Oklahoma City kassierte man recht deutliche Niederlagen, in denen man zusammen nur gut 80 Punkte pro Spiel erzielen konnte. Auswärts sieht das ganze noch schlechter aus: nur sechs von 23 Matches konnte der mehrmalige Meister in der Fremde gewinnen.

Carmelo Anthony übernimmt noch mehr Verantwortung

Da die New York Knicks derzeit auf Andrea Bargnani, Amare Stoudamire und Kenyon Martin verletzungsbedingt verzichten müssen, liegt noch mehr Last auf der Schulter des Superstars Carmelo Anthony. Diese Verantwortung übernimmt der Forward aber mit großem Selbstvertrauen und Selbstverständlichkeit. Er freut sich derzeit wieder über jeden Wurf, den er nehmen kann und zahlt dies mit starken Einzelleistungen zurück. Den angesprochenen 62 (!!) Punkten gegen die Bobcats folgten auch am Sonntag gegen die Los Angeles Lakers wieder eine überragende Punkteausbeute von 35. Den Knicks tun diese starken Vorstellungen gut. Auch bei den Celtics sehe ich derzeit keinen Spieler auf dieser Position, der Anthony so verteidigen könnte, dass er seine beeindruckende Form nicht erneut unter Beweis stellen kann.

Unterschiedliche Ziele

Ein weiterer wichtiger Faktor für meinen Tipp ist die unterschiedliche Zielsetzung bzw. Erwartungshaltung. Während die New York Knicks alles daran setzen, doch noch unter die Top 8 der Eastern Conference und damit in die Playoffs zu kommen, sieht das ganze bei den Celitcs etwas anders aus. Zwar kämpft auch die Stevens-Truppe offensichtlich um jeden Sieg, doch im Endeffekt würde man sich wohl nicht mal ärgern, wenn man es nicht in die Post-Season schaffen würde. Grund: Beim starken Draft in der kommenden Off-Season hätte Boston einen höheren Pick und könnte das talentierte Team mit einem weiteren Youngster verstärken.

Spielstätte Madison Square Garden

Auch wenn die Heimbilanz der New York Knicks mit nur neun Siegen in 24 Partien nicht unbedingt dem kommenden Argument entspricht, spricht auch der Heimvorteil ganz klar für die Knicks. Im alt ehrwürdigen Madison Square Garden spielt New York traditionell selbstbewusster. Spieler wie Carmelo Anthony, JR Smith oder Center Tyson Chandler leben von Selbstvertrauen und großen Emotionen. Diese Emotionen und die Leidenschaft wird durch das zahlende Volk im Madison Square Garden besser an die Spieler herangetragen. Gegen die Lakers saßen beispielsweise zahlreiche Stars an der Seitenlinie, die ihre Knicks siegen sehen wollten.

 

Fazit: In meinen Augen ist die Partie zwischen den Knicks und den Celtics im Madison Square Garden eine klare Angelegenheit zugunsten von New York. Angeführt von einem Carmelo Anthony in Topform gehören die Knicks trotz einer bislang schwachen Saison immer noch zu den stärksten Teams in der Eastern Conference. Zuletzt konnte man mit zwei Siegen eine kleine Serie starten, die man nun gegen Boston fortsetzen will. Die Celtics hingegen befinden sich weiter im Abwärtstrend und präsentierten sich in Abwesenheit von Avery Bradley und Jerryd Bayless zuletzt schwach (nur zwei Siege aus zehn Spielen). Ich gehe daher stark davon aus, dass die New York Knicks auch gegen Boston das Spiel kontrollieren werden. Sie verfügen über die größere Erfahrung, mehr Qualität und eben jenen angesprochenen Anthony, den derzeit nur wenige Spieler auf diesem Planeten stoppen können. Daher mein Tipp: New York führt zur Halbzeit und gewinnt das Spiel!

 

 


29. Januar 2014 / Marcel - Kategorie: Weitere Sportarten

Anders Eggert Magnussen (Dänemark)

Spiel:  Dänemark – Frankreich
Wettbewerb: Handball Europameisterschafts Finale 2014
Datum: 26.01.2014 – 17:30 Uhr
Tipp: HZ1/FT1 (Dänemark führt zur HZ und gewinnt das Spiel)
Quote: 1.95 bei Bet365
Endergebnis: 32:41 (16:23)
Bilanz Januar: 1/2 – 1 von 2

 

Ohne deutsche Beteiligung geriet die Handball-Europameisterschaft 2014 in Dänemark etwas in Vergessenheit. Die Österreicher aber konnten in der Vorrunde und auch der Hauptrunde für Furore sorgen. Zwar belegte man am Ende doch den letzten Platz in der Zwischenrundengruppe, doch die teils guten Leistungen werden bei Fans und Spieler sicher im Gedächtnis bleiben. Wie schon in den vergangenen Jahren waren es die üblichen Nationen, die ihrer Favoritenrolle gerecht wurden. Das Finale zwischen Dänemark und Frankreich ist daher sicherlich keine wirkliche Überraschung. Beide europäischen Nationalmannschaften haben die letzten großen Turniere quasi unter sich ausgemacht. Mit Ausnahme des Weltmeistertitels 2013 der Spanier waren es fast ausschließlich die Dänen oder die Franzosen, die die Goldmedaillen absahnten. Dänemark ist amtierender Europameister. 2012 schaffte man im EM-Finale gegen Gastgeber Serbien das absolute Meisterstück. Gegen die starken Serben, die von ihren Heim-Fans bis ins Finale getragen wurden, gewann man mit 21-19 und feierte damit den zweiten Europameistertitel nach 2008.

Auch in diesem Jahr sind die Dänen in meinen Augen der Favorit. Bisher konnten sie alle sieben Turnierspiele für sich entscheiden. In der Vorrunde konnte man einen deutlichen Erfolg gegen Mazedonien feiern. Im zweiten Spiel gegen die starken Österreicher hatte man überraschend große Probleme, gewann letztlich aber doch mit einem Tor Vorsprung. Das abschließende Gruppenspiel gegen Tschechien ging beim 33-29 wieder leichter von der Hand. Auch in der Hauptrunde präsentierten sich die Dänen, angeführt von Welt-Handballer Mikkel Hansen, in starker Verfassung. Gegen Spanien siegte man mit drei Toren, gegen Ungarn folgte ein deutlicher 32-28 Erfolg und im Spiel um die Goldene Ananas, da man schon als Gruppensieger feststand, deklassierte man die Isländer mit neun Toren Differenz. Die bis dato schwerste Aufgabe erlebte der Gastgeber im Halbfinale gegen Kroatien. Bis tief in die zweite Halbzeit lag man noch hinten, doch dank eines fantastischen Schlussspurts und angetrieben von der unglaublich stimmungsvollen Halle bog man die Partie gegen Domagoj Duvnjak und Co. und feierte den verdienten Einzug ins Finale.

 

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Einen ebenfalls fast makellosen Gang ins Finale haben die Franzosen hinter sich. Auch sie konnten in der Vorrunde alle drei Spiele zu ihren Gunsten entscheiden. In der Hautprunde zeigte man sich ebenfalls in beachtlicher Verfassung. Die beiden entscheidenen Spiele gegen Kroatien und Weißrussland konnte man gewinnen. Im abschließenden Zwischenrundenspiel verlor man gegen die Schweden, wobei es auch in dieser Partie um nichts mehr ging. Bereits nach zwei Spielen standen die Franzosen als Hauptrundenerster und sicherer Halbfinalist schon fest. In der Vorschlussrunde bekamen es die Jungs von Trainer Claude Onesta dann mit den Spaniern zutun. In einem unglaublich intensiven Match behielten die Franzosen am Ende die Nerven und siegten denkbar knapp. Somit stehen auch die Franzosen, die bei den vergangenen beiden Großturnieren keine wirkliche Rolle spielten, verdientermaßen im EM-Finale.

Ich sehe die Dänen im Finale am Sonntagnachmittag im Vorteil. Sie verfügen über den tieferen Kader und leisten sich pro Spiel nur wenige Schwächephase. Die Franzosen haben hingegen immer mal wieder mit kleinen Löchern zu kämpfen, da man im zweiten Glied über hauptsächlich unerfahrene Spieler kommt, die in solch wichtigen Spielen noch nicht das volle Potential abrufen können. Außerdem ist der Heimvorteil logischerweise ein ganz klarer Aspekt, der für die Dänen spricht. Zudem haben sie in Mikkel Hansen den derzeit vielleicht besten Rückraumspieler im Kader. Er allein kann Verantwortung tragen und mit einfachen Toren seine Nationalmannschaft zum Sieg führen. In den letzten Jahren haben die Skandinavier den Fanzosen etwas die Show gestohlen. Auch diesmal gehe ich davon aus, dass der EM-Gastgeber die Partie für sich entscheiden wird. Sie werden von Beginn an motiviert und konzentriert bei der Sache sein, daher mein Tipp: Dänemark führt zur Halbzeit und gewinnt das Spiel!


26. Januar 2014 / Marcel - Kategorie: Weitere Sportarten

Thierry Omeyer

Spiel: Frankreich – Spanien
Wettbewerb: Handball Europameisterschaft Halbfinale
Datum: 24.01.2014 – 18:30 Uhr
Tipp: 1 (Sieg Frankreich)
Quote: 1.70 bei Bet365
Endergebnis: 30:27
Bilanz Januar: 1/1 – 1 von 1

 

Die Handball-Europameisterschaft in Dänemark neigt sich langsam dem Ende zu. Ohne Deutschland, dafür aber mit soliden Österreichern blickt man in Skandinavien bislang auf eine erfolgreiche EM-Endrunde zurück. Neben dem Gastgeber Dänemark haben es außerdem Spanien, Frankreich und Kroatien ins Halbfinale geschafft. Dementsprechend gab es keine allzu großen Überraschungen. Schon im Vorfeld des Turniers konnte man davon ausgehen, dass einer dieser Nationen am Sonntag die Trophäe in die Höhe recken wird. Im ersten Halbfinale am Freitagabend stehen sich Frankreich und Spanien gegenüber. Beide Mannschaften konnten bislang fünf ihrer sechs Turnierspiele gewinnen und haben sich deshalb den Platz in der Vorschlussrunde auch verdient.

Die Franzosen gehören fast schon zum traditionellen Inventar in Finalspielen bei Großereignissen. Die Mannschaft vom langjährigen Trainer Claude Onesta wurde 2008 und 2012 Olympiasieger. Zudem gewann man 2009 und 2011 die Weltmeisterschaft sowie 2010 die Europameisterschaft. Die goldene Generation um Keeper Thierry Omeyer oder Nikola Karabatic gewann also alles, was man sich als Nationalmannschafts-Handballer wünschen kann. Bei den letzten beiden Turnieren enttäuschte die Equipe aber. Bei der WM 2013 musste man sich mit Platz 6 zufrieden geben; bei der EM 2012 sprang sogar nur ein peinlicher 11.Platz heraus. Bei der laufenden EM-Endrunde haben die Franzosen aber wieder zu alter Stärke zurückgefunden.

In der starken Gruppe mit Polen, Russland und Serbien konnte sich „Les experts“ souverän als Gruppenerster durchsetzen. Nach einem deutlichen Auftaktsieg gegen Russland (35-28) folgten zwei spannende Spiele gegen Polen (28-27) und Serbien (31-28), in denen man das Potential bzw. Können schon frühzeitig abrufen musste. Mit der Maximalausbeute von vier Punkten qualifizierte sich Frankreich also für die Hauptrunde, wo mit Kroatien, Weißrussland und Schweden weitere Großkaliber auf den amtierenden Olympiasieger warteten. Besonders in den Partien gegen Kroatien (27-25) und gegen Weißrussland (39-30) konnte man eindrucksvoll erkennen, dass der Titel in diesem Jahr wieder nur über die Franzosen gehen kann. Der Niederlage im letzten Hauptrundenspiel gegen Schweden sollte man keiner großen Bedeutung zukommen lassen, da Trainer Onesta angesichts des sicheren Gruppensieges in der zweiten Halbzeit nahezu alle seine Stammspieler auf die Bank beorderte. Für das anstehende Halbfinalspiel gegen die Spanier könnte exakt diese vorzeitige Regenerations/Schonungpause einen kleinen Fitness-Vorteil mit sich bringen.

Ebenso wie die Franzosen sind auch die Spanier ihren Weg durch dieses Turnier gegangen. In der Gruppenphase gab man sich bei den Siegen gegen Ungarn (34-27), Norwegen (27-25) und Islang (33-28) überhaupt keine Blöße. Auch in der Hauptrunde präsentierte man sich in guter Verfassung. Nach einer verdienten Niederlage zum Auftakt gegen Gastgeber Dänemark (28-31) qualifizierte man sich dank eines knappen, aber keineswegs überzeugenden Sieges gegen Österreich (28-27) sowie einem leichten Erfolg gegen Mazedonien (33-22) als Hauptrundenzweiter für dieses Halbfinale am Freitagabend. Der aktuelle Handball-Weltmeister (2013 im eigenen Land) hat zwar nach wie vor eine absolute Spitzenmannschaft am Start, doch im direkten Vergleich mit den Franzosen sehe ich sie leicht im Nachteil. In Sachen “Erfahrung in großen Spielen” sind Spieler wie Karabatic, Narcisse oder Omeyer jedem Spanier um Längen voraus.

Qualitativ sehe ich die Franzosen vorne. Sie hatten im Verlaufe des Turniers in meinen Augen mit Ausnahme der Dänen (in der spanischen Gruppe) deutlich schwerere Gegner, in denen man sich profilieren musste. In den Spielen gegen Polen oder Kroatien zeigte man dabei beachtliche Leistungen, die man ihnen im Vorfeld dieser EM womöglich gar nicht zugetraut hätte. Der direkte Vergleich spricht außerdem klar zugunsten des Buchmacher-Favoriten. Sieben der letzten zehn Duelle der beiden Handball-Nationen konnte Frankreich für sich entscheiden. Im Endeffekt gehe ich stark davon aus, dass die Franzosen den Spaniern im Bezug auf Erfahrung, Fire-Power aus dem Rückraum und auch Abwehrarbeit einiges voraus sein werden. Die 1.70er Quote beim Buchmacher Bet365 sollte man daher unbedingt einpacken und auf einen Finaleinzug der Franzosen tippen!


24. Januar 2014 / Marcel - Kategorie: Weitere Sportarten

Lin (Knicks) - Teague (Hawks)

Spiel: Boston Celtics vs. Atlanta Hawks
Wettbewerb: NBA Regular Season
Datum: 31.12.2013 – 19.05 Uhr
Tipp: HZ1 /FT1 – (Celtics führen zur Halbzeit und gewinnen das Spiel)Endergebnis 91:92
Quote: 2.25 bei Bet365

 

Am Sylvestertag kommt es in der nordamerikanischen Basketballliga NBA zu dem ein oder anderen Highlight. Deutsche, die die Jahreswende von 2013 auf 2014 ruhig und besinnlich zuhause vor dem Fernseher oder PC verbringen wollen, können sich auf spannende Duelle zu humanen Zeiten (gemäß MESZ) freuen. Den Beginn machen um 19.05 Uhr die Boston Celtics und die Atlanta Hawks. Auf dem Papier erwartet uns ein ausgeglichenes Match zweier Teams, die mit der bisherigen Saison durchaus zufrieden sein können. Die Hawks rangieren etwas überraschend mit einer positiven Bilanz (17-14) auf dem dritten Platz im Osten und haben beste Chancen, sich eine gute Ausgangsposition für die Playoffs zu sichern. Jedoch muss die Mannschaft um den deutschen Point Guard Dennis Schröder in nächster Zeit auf ihren Go-to-Guy Al Horford verzichten. Der Big-Men, der im Schnitt knapp 19 Punkte erzielte und über 8 Rebounds holte, riss sich einen Brustmuskel und muss mindestens 3 Monate zusehen. Ohne ihren besten Spieler verloren die Hawks zuletzt bei den Orlando Magic mit 102-109.

Die Celtics wollen den Hawks nun die nächste Niederlage zufügen. Mit 13 Siegen und 17 Niederlagen ist Boston ebenfalls auf Playoff-Kurs, wobei man dies vor Beginn der Saison gar nicht erwartet hatte. Durch die Abgänge zahlreicher Leistungsträger wie Kevin Garnett, Jason Terry oder Paul Pierce sowie der langen Verletzungspause von Rajon Rondo konnte man davon ausgehen, dass die junge Mannschaft mit dem neuen, ebenfalls jungen Headcoach Brad Stevens, Zeit brauche. Doch die Spieler entwickelten sich besser als gedacht, weshalb man bei den Celtics wieder stolz auf das eigene Team ist. Zuhause gab es bisher acht Siege in 16 Spielen – in einigen davon bewies man jedoch, dass man eine große Zukunft vor sich hat. Gegen die Hawks, die immer nur fünf ihrer 15 Auswärtsspiele für sich entscheiden konnte, tendiere ich dazu, dass sie erneut eine starke Leistung abrufen und von Beginn an wenig Zweifel aufkommen lassen. Daher lautet mein Tipp: Boston führt zur Halbzeit und gewinnt das Spiel!

 

Boston Celtics (13-17)

Vor der Saison verdichteten sich die Anzeichen, dass die Celtics die kommende Spielzeit als Übergangsphase bezeichnen würden und sogar heißer Kandidat dafür seien, als schlechtestes NBA-Team einen hohen Draft Pick abzugreifen. Doch das Team von Headcoach Brad Stevens wurde diesen negativen Erwartungen nicht gerecht – bisher entwickelt sich die junge Mannschaft besser als gedacht und als Siebter im Osten hat man sogar realistische Playoff-Chancen. Spieler wie Jordan Crawford, Jared Sullinger oder Avery Bradley, die im letzten Jahr eher kleinere Rollen unter Doc Rivers spielte, gehören nun zum absoluten Stamm und übernehmen viel Verantwotung. Angeführt wird das Team von Jeff Green, der mit über 16 Punkten auch gleichzeitig Topscorer ist. Die aktuelle Form von Boston ist ordentlich – fünf der letzten zehn Partien gewann man. Nach drei zum Teil knappen Niederlagen gegen Washington, Detroit und Indiana feierte man vor drei Tagen zuhause gegen Cleveland wieder einen wichtigen Erfolg. Diesem Sieg will man nun gegen die Hawks einen weiteren Achtungserfolg folgen lassen. Trainer Stevens, der seinen Spielstil aus dem College von Butler rüber in die NBA transpotieren konnte und zudem mit erst 37Jahre der jüngste NBA-Headcoach ist, kann aus dem Vollen schöpfen und muss nach wie vor nur auf den langzeitverletzten Rajon Rondo verzichten.

 

Atlanta Hawks (17-14)

Die Hawks sind zweifelsohne eine der Überraschungen der laufenden Saison. Im zugegebermaßen sehr schwachen Osten stehen die Hawks auf dem dritten Platz und dürfen sich Hoffnungen auf einen gute Ausgangsposition für die Playoffs machen. Mit 17 Siegen und 14 Niederlagen stehen sie besser da als erwartet, wobei man dieses gute erste Saisondrittel auch erstmal bestätigen muss. Besonders in den kommenden Wochen und Monaten wird dieses Unterfangen sehr schwer. Ohne ihren besten Spieler Al Horford muss man auskommen, da sich dieser an den Brustmuskeln verletzte und mindestens drei bis vier Monate nicht zur Verfügung steht. Schon in den ersten Spielen ohne den etatmäßigen Center offenbarte Atlanta große Probleme in Offense wie Defense. Zuhause gegen die Charlotte Bobcats gewann man zwar noch mit 118-116, doch bei den Orlando Magic setzte es dann eine 102-109 Niederlage, die deutlich zeigte, dass Coach Budenholzer ohne Horford eine wichtige Waffe fehlt. Auswärts gehören die Hawks sowieso nicht zu den besten Mannschaften. Nur fünf von 15 Auswärtsspielen konnte die Mannschaft von Dennis Schröder bislang für sich entscheiden – die letzten drei direkten Duelle gegen die Celtics gingen im übrigen allesamt verloren!

 

Fazit: Ich erwarte ein ausgeglichenes Match zweier Mannschaften, die bislang über ihren Erwartungen spielen. Hauptgrund für meinen Tipp ist der verletzungsbedingte Ausfall von Al Horford bei den Hawks. Ohne ihn fehlt Atlanta ein, wenn nicht sogar der wichtigste Spieler im Angriff. Schon in den ersten Spielen ohne den All-Star sah man, wie schwer sich das Team von Coach Budenholzer tut. Nebenbei stehen auch DeMarre Carrol und John Jenkins nicht zur Verfügung. Boston hingegen spielt im heimischen Garden nicht nur gerne, sondern in vielen Fällen auch mit großem Selbstvertrauen. Ich gehe davon aus, dass sie erneut mit viel Energie und Power den Sieg holen wollen - daher tendiere ich zu einem Sieg der Celtics, in dem sie schon zur Halbzeit in Führung liegen und letztlich einen souveränen Erfolg bejubeln.


31. Dezember 2013 / Marcel - Kategorie: Weitere Sportarten

Weitere Sportarten

Spiel: Dallas Cowboys vs. Phiadelphia Eagles
Wettbewerb: NFL Regular Season Week 17
Datum: 30.12.2013 – 02:33 Uhr
Tipp: HC2 (Eagles-6.5)
Quote: 1.86 bei Bet365
Endergebnis: 22:24
Bilanz Dezember: 5/7

 

Neben der Partie zwischen den Chicago Bears und den Green Bay Packers, in dem es um den Titel in der NFC North geht, findet das zweite Eliminationsspiel am letzten Spieltag in Dallas statt. Auch zwischen den Dallas Cowboys und den Phiadelphia Eagles geht es im direkten Duell um den Playoff-Einzug. Bei einem Sieg der Eagles oder einem Remis würde Phiadelphia die NFC East gewinnen und sich das Playoff-Ticket sichern. Gewinnen jedoch die Gastgeber aus Texas sind sie Divisionssieger und dürfen sich auf die Post Season freuen. Auch die Cowboys und die Eeagles verbindet seit vielen Jahren eine große Rivalität im Osten der Nation. Wir erwarten daher ein interessantes Duell um den begehrten Playoff Platz.

Wir sehen die Phiadelphia Eagles dennoch deutlich im Vorteil. Zum einen befinden sie sich in herausragender Verfassung; zum anderen müssen die Cowboys im letzten Spiel der Regulären Saison auf ihren Starting Quarterback Tony Romo verzichten. Auch der wichtige Linebacker Sean Lee wird nicht zur Verfügung stehen. Die Eagles, seit dieser Saison mit dem erfolgreichen College Coach Chip Kelly an der Seitenlinie, zeigten sich in den letzten Wochen in starker Form. Sechs der letzten sieben Partien konnten die Adler für sich entscheiden. Besonders der 54-11 Erfolg vom letzten Wochenende zuhause gegen die Chicago Bears war doch sehr beeindruckend. Angesichts des Ausfalls von Tony Romo bei den Cowboys reist “Philly” auch als Favorit nach Dalls. In meinen Augen werden sie gegen die schwächelnde Cowboys-Defensive gute Scoring-Optionen haben. Außerdem wird man defensiv ein Ausrufezeichen setzen können, da Romo-Ersatz Kyle Orton keine wirkliche Erfahrung in solchen Entscheidungsspielen hat und demnach ordentlich unter Druck steht.

Der Spielstil der Eagles ist seit dieser Saison ein sehr unorthodoxer. Chip Kelly führte die Offensive, die er auf dem College von Oregon berühmt machte, auch in der NFL ein und erntete damit großes Lob. Viele Trick-Angriffe sowie ein unglaublich hohes Tempo sind die Markenzeichen der Eagles-Offense, die damit zu den besten Angriffsreihen der gesamten Liga gehört. Quarterback ist nicht mehr das Enfant Terrible Michael Vick, sondern Nick Folfes, da er einfach das System von Chip Kelly besser und effektiver umsetzt und Vick außerdem mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hat. So stark man offensiv ist, so große Probleme hat man teilweise auch in der Defensive. Oftmals fehlt der richtige Zugriff auf den gegnerischen Quarterback, was sich jedoch im Vergleich zum dürftigen Saisonstart deutlich verbessert hat.

Der Schock bei den Dallas Cowboys war riesig. Ausgerechnet vor dem entscheidenden Spiel um den Playoff-Einzug verletzte sich Starting-Quarterback Tony Romo und wird aufgrund einer Rückenverletzung in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen. Mit ihm hatten sich die Cowboys realistische Chancen ausgerechnet, mit einem Heimsieg doch noch in die Playoffs zu kommen. Nun steht Romo also nicht zur Verfügung, weshalb Dallas auf seinen Ersatzmann Kyle Orton bauen muss. Der 31Jährige steht seit 2012 in Diensten der Cowboys, durfte bislang aber erst drei Teileinsätze feiern. Insgesamt verbuchte er nur 15 Passversuche. Nun soll ausgerechnet dieser Mann, der sich bis dahin bei keinem Verein als Starting Quarterback auf Dauer durchsetzen konnte, Dallas in die Playoffs bringen. Ebenso schwer wiegt im übrigen der Ausfall von Linebacker Sean Lee, der wegen einer Nackenverletzung passen muss. Defensiv haben die Cowboys ebenfalls große Schwierigkeiten, gute Angriffe des Gegners zu unterbinden. Alleine deshalb gehe ich davon aus, dass die Eagles das Spiel dominieren und kontrollieren werden.

Fazit: Im direkten Duell zwischen den Dallas Cowboys und den Phiadelphia Eagles geht es um den Titel in der NFC East. Der Sieger dieser Partie qualifiziert sich für die Playoffs, der Verlierer darf die Saison als beendet erklären. Wir sehen die Eagles klar im Vorteil. Ihre unorthodoxe Offensive ist in den letzten Wochen richtig ins Laufen gekommen. Immer besser verstehen die Spieler das System con Trainer Chip Kelly. Am letzten Wochenende deklassierte man den Playoff-Anwärter aus Chicago mit 54-11. Bei den Dallas Cowboys sind sie in meinen Augen deshalb der Favorit auf den Sieg. Die Cowboys müssen zu allem Überfluss auf ihren Erfolgsgaranten auf der Quarterback-Position Tony Romo verzichten. Sein Ersatzmann Kyle Orton wird vor heimischer Kulisse einem großen Druck ausgesetzt sein. Wir glauben, dass der Mann ohne Spielpraxis Probleme bekommen wird und fehleranfällig ist. Insgesamt spekulieren wir daher auf einen recht deutlichen Sieg von Phiadelphia mit mindestens sieben Punkten!


29. Dezember 2013 / Marcel - Kategorie: Weitere Sportarten

Mike McCarthy (Packers)

Spiel: Chicago Bears vs. Green Bay Packers
Wettbewerb: NFL Regular Season Week 17
Datum: 29.12.2013 – 22:28 Uhr
Tipp: HC2 (Packers-2.5)
Quote: 1.83 bei Bet365
Endergebnis: 28:33
Bilanz Dezember: 5/6

 

Der letzte Spieltag der regulären Saison in der NFL steht am Sonntag auf dem Programm. Einige Mannschaften kämpfen dabei noch um die begehrten Wildcard-Plätze für die Playoffs. Das interessanteste Duell findet aber wohl in Chicago statt. Die Chicago Bears (8-7) treffen am späten Abend (MESZ) auf die Green Bay Packers (7-7-1). Brisant: Der Sieger dieser Partie zieht als Gewinner der NFC North Division sicher in die erste Hauptrunde der Playoffs ein. Somit dürfen wir uns auf ein vorweggenommes Endspiel zweier Mannschaften freuen, die logischerweise nur allzu gerne im neuen Kalenderjahr um die Teilnahme am SuperBowl kämpfen würden. Anders als in den Vorwochen können die Green Bay Packers wieder auf ihren überragenden Quarterback Aaron Rodgers zurückgreifen. Rodgers brach sich Anfang November das Schlüsselbein und wird am Sonntag nach sieben Wochen Pause wieder in die Starting Line Up seiner Packers zurückkehren. Genau diese Rückkehr macht Green Bay für mich zum klaren Favoriten.

Die Bears Defensive gehört in der NFL ganz klar zu den schwächeren Defensivverbänden. Aktuell liegt man mit knapp 400 zugelassenen Yards pro Spiel sowie fast 30 Gegenpunkte im Schnitt lediglich auf Platz 29 (von 32). Im letzten Spiel gegen die Phiadelphia Eagles offenbarten sich die Schwächen ganz offensichtlich – mit sage und schreibe 11:54 verpasste man den vorzeitigen Einzug in die Playoffs. Nun muss Chicago als das Heimspiel gegen die Packers gewinnen, um sich doch noch für die Post Season zu qualifizieren. Ich sehe sie allerdings derzeit nicht in der Lage, einen Top-Quarterback wie Rodgers aus dem Spiel zu nehmen. Die beiden Teams aus Green Bay und Chicago verbindet seit vielen Jahren eine große Rivalität. Acht der letzten zehn direkten Duelle konnte das NFC North Powerhouse aus Green Bay, sprich die Mannschaft, die in den letzten Spielzeiten immer den Divisionstitel abräumte, für sich entscheiden. Das letzte Spiel am 04.November gewannen jedoch die Bears – allerdings nur wegen der Verletzung von Rodgers. Nun kehrt der Ex-MVP zurück und ich bin mir sehr sicher, dass der Superstar sein Team gespickt mit Super Bowl-Sieger mit einem Sieg in Chicago erneut in die Playoffs führen wird.

 

Chicago Bears (8-7)

Die Chicago Bears spielen eine verhältnismäßig gute Saison – zwar hat man im Gegensatz zum Vorjahr, wo man immerhin zehn der 16 Spiele gewinnen konnte, weniger Spiele gewonnen (8), dennoch hat man vor dem abschließenden Duell mit den Green Bay Packers immer noch die Chance auf die Playoffs. Mit einem Sieg am Sonntagabend vor heimischer Kulisse gegen den Favoriten würde man erstmals seit 2010 wieder sicher in der ersten Runde der Post Season stehen. Bereits mit einem erfolgreichen Spiel am letzten Wochenende bei den Phiadelphia Eagles hätte man sich für die Playoffs qualifizieren können, doch nach einer katastrophalen Leistung gerieten die Bears mit 11-54 förmlich unter die Räder. Ohnehin ist die aktuelle Form der Mannschaft um Quarterback Jay Cutler nicht unbedingt furchterregend – nur drei der letzten sieben Begegnungen konnte Chicago für sich entscheiden. Die Formkurve zeigt nach unten und auch die Hoffnungen auf einen Sieg gegen Green Bay sind nur bedingt groß.

Grund dafür ist die schwache Defensive! In der Defensiv-Rangliste steht Chicago lediglich auf dem 29 von 32 Plätzen. Besonders große Probleme hat man mit dem Passspiel des Gegners, was bekanntlich die große Stärke von Packers-Quarterback Rodgers ist. Die eigene Stärke ist dagegen die Offensive. Ähnlich wie Green Bay leben auch die Bears hauptsächlich von den Pässen ihres Spielmachers Cutler. Jedoch sind die Leistungen von ihm in den letzten Wochen sehr unkonstant, was das Unterfangen in einem echten Endspiel nicht wirklich einfacher macht. Wir sehen die Bears derzeit nicht in der Verfassung, dass sie die präzisen Pässe eines Rodgers richtig verteidigen können. Deshalb denken wir, dass es Chicago wahnsinnig schwer haben wird, doch noch die Playoffs zu erreichen.

Formcheck Chicago Bears:

  • 22.12.2013 – Niederlage @Phiadelphia Eagles 11-54 (Week 16)
  • 15.12.2013 – Sieg @Cleveland Browns 31-38 (Week 15)
  • 09.12.2013 – Sieg vs. Dallas Cowboys 45-28 (Week 14)
  • 01.12.2013 – Niederlage @Minnesota Vikings 20-23 n.V. (Week 13)
  • 24.11.2013 – Niederlage @St.Louis Rams 24-42 (Week 12)

 

Green Bay Packers (7-7-1)

Zuletzt verpassten die Packers 2008 die Playoffs – in den letzten vier Jahren erreichte man die Post Season immer relativ souverän und konnte zum Beispiel 2010 auch Super Bowl Sieger werden. Überragender Mann damals war logischerweise Quarterback Aaron Rodgers, der seit vielen Spielzeiten das Zepter im Angriff der Packers in der Hand hält. Wie schmerzlich ihn Green Bay vermisst, wenn er einmal nicht einsatzfähig ist, konnte man in dieser Saison eindrucksvoll bestaunen. Seit dem ersten Aufeinandertreffen mit den Bears am 04.November musste Rodgers an der Seitenlinie zusehen. Er brach sich in genau diesem Spiel sein Schlüsselbein und fiel daraufhin sieben Spiele aus. Nur zwei dieser sieben Begegnungen konnten die Packers mit sämtlichen Ersatz-Quarterbacks für sich entscheiden. Aus diesem Grund steht man nun auch vor dem Endspiel bei den Bears. Am zweiten Weihnachtsfeiertag legte sich Packers Headcoach McCarthy dann endgültig fest, dass sein Superstar Rodgers ausgerechnet im entscheidenden Saisonspiel, wiederum gegen Chicago, sein Comeback feiern wird.

Man braucht im übrigen keine Angst haben, dass Rodgers nicht bei 100% ist. Zum einen lebt er für solche Entscheidungsspiele; zum anderen befindet er sich schon seit einigen Wochen wieder im Training und kündigte bereits an, noch stärker zurückzukommen. Gemeinsam mit seinen Top-Receivern Jordy Nelson, James Jones oder Randall Cobb wird die Offensive der Packers wieder zu alter Stärke zurückfinden und ein ernster Super Bowl Anwärter werden. Außerdem kann Green Bay auch auf Top Running Back Eddie Lacy zurückgreifen, dessen Einsatz bis zuletzt noch unklar war. Insgesamt verfügt der mehrmalige Super Bowl Champion über mehr Qualität in Offensiv wie Defensive. Außerdem ist Rodgers solche Art von Spielen seit Jahren gewohnt, was ihm sicherlich einen kleinen Erfahrungsvorteil bringen wird.

Formcheck Green Bay Packers:

  • 22.12.2013 – Niederlage vs. Pittsburgh Steelers 31-38 (Week 16)
  • 15.12.2013 – Sieg @Dallas Cowboys 37-36 (Week 15)
  • 08.12.2013 – Sieg vs. Atlanta Falcons 22-21 (Week 14)
  • 28.11.2013 – Niederlage @Detroit Lions 10-40 (Week 13)
  • 24.11.2013 – Remis vs. Minnesota Vikings 26-26 (Week 12)

 

Fazit: Ich gehe stark davon aus, dass das erfahrenere Team aus Green Bay den Einzug in die Playoffs mit einem Sieg verwirklichen wird. Meine Annahme basiert hauptsächlich auf der Personale “Aaron Rodgers”. Rodgers ist seit vielen Jahren einer der besten Quarterbacks der gesamten Liga und zeigt immer wieder in Entscheidungsspielen seine unglaubliche Qualität. Nachdem er zuletzt sieben Wochen nur zusehen durfte, wird er voll motiviert sein Comeback feiern und seine Packers auch zum Auswärtssieg in Chicago führen. Die Bears haben eine der schwächsten Defensivreihen der Liga und werden in meinen Augen auch gegen die starke Packers-Offensive nicht viel ausrichten können. Daher setze ich auf einen Sieg von Green Bay mit mindestens 3 Punkten!!

 


29. Dezember 2013 / Marcel - Kategorie: Weitere Sportarten

Frank Gore (San Francisco 49ers)

Spiel: San Francisco 49ers vs. Atlanta Falcons
Wettbewerb: NFL – Regular Season, Week 16
Datum: 24.12.2013 – 02:43 Uhr
Tipp: HC1 (49ers-13.5)
Quote: 1.83 bei Bet365
Endergebnis: 34:24
Bilanz Dezember: 4/5 (4 von 5)

 

Viele Entscheidungen in der laufenden NFL Saison sind bereits gefallen. Sieben Teams konnten ihr Playoff-Ticket schon sicher lösen, darunter auch die Titelanwärter der New England Patriots, der Denver Broncos oder der Seattle Seahawks. Der vierte Contender in diesem Bunde, die San Francisco 49ers, könnten mit einem Sieg im Monday Night Game zuhause gegen die Atlanta Falcons nachziehen und ebenfalls die Postseason erreichen. Mit 10 Siegen und 4 Niederlagen rangiert der letztjährige Super Bowl Teilnehmer auf dem zweiten Platz in der NFC West hinter den Seattle Seahawks. Im Duell mit den Atlanta Falcons sind die 49ers logischerweise haushoher Favorit. Zuhause im legendären CandleStick Park konnte man fünf der bisherigen sieben Spiele für sich entscheiden. Gegen Mannschaften mit negativer Siegesbilanz gab es dabei immer Siege mit mindestens zehn Punkten Unterschied. Auch die Atlanta Falcons haben in dieser Regular Season eine negative Bilanz. Vor der Saison noch als Geheimfavorit gehandelt, waren die Falcons in der 12.Woche das erste Team der gesamten NFL, welches keine Chance mehr auf die Playoffs hatte. Nur vier der bisherigen 14 Spiele konnte die Mannschaft um Quarterback Matt Ryan gewinnen. Grund dafür sind große Verletzungsprobleme sowie schwankende Leistungen des eigentlich so sicheren Passers Ryan.

Für die Falcons geht es im Spiel bei den 49ers also um nichts mehr. Möglicherweise schenken sie das Spiel sogar “freiwillig” ab, um bessere Chancen auf einen höheren Draft-Pick im kommendenDraft zu bekommen. Außerdem müssen sie weiterhin auf ihren Top-Receiver Julio Jones verzichten. Auch hinter dem Einsatz von Tight End Tony Gonzalez steht noch ein Fragezeichen. Die 49ers hingegen wollen endlich die Playoff-Teilnahme fixieren und nebenbei haben sie auch noch ein anderes Ziel: Das Spiel in der Nacht von Montag auf Dienstag ist mit großer Wahrscheinlichkeit das letzte Heimspiel von San Francisco im Candlestick Park. Im nächsten Jahr werden die Niners in einem anderen Stadion spielen, so dass man sich sicherlich mit Anstand und Ehre aus diesem großen Stadium verabschieden möchte. Die Qualität, die Ausgangsposition und der emotionale Faktor des letzten Heimspiels spielen eine große Rolle bei meinem Tipp. Ich gehe davon aus, dass vor allem die 49ers-Defense das Spiel bestimmen wird und am Ende einen hohen Sieg einfährt – voraussichtlich mit mindestens 14 Punkten Unterschied.

 

San Francisco 49ers

Die 49ers befinden sich nach einem etwas holprigen Saisonstart mit zwei Niederlagen aus den ersten drei Spielen aktuell wieder in beeindruckender Verfassung. Die letzten vier Games konnte man allesamt für sich entscheiden. Besonders der Heimsieg von vor zwei Wochen gegen den größten Konkurrenten Seattle Seahawks (19-17) war für das Selbstvertrauen des letztjährigen Super Bowl Teilnehmers sehr wichtig. In der vergangenen Woche ließen sie bei den Tampa Bay Bucaneers einen souveränen 33-14 Sieg folgen. Angeführt wird das Team weiterhin von Quarterback Colin Kaepernick, der sich zuletzt ebenfalls formtechnisch auf dem aufsteigenden Ast befand. Neben seiner guten Pass-Quote sind es vor allem auch die Läufe, die Kaepernick so unberechenbar machen. Sein Lieblings-Target ist Anquan Boldin, den er in dieser Saison schon 70mal mit Pässen bediente. Doch auch dank Vernon Davis und Michael Crabtree hat man auf den Receiver-Positionen sehr große Möglichkeiten. Eine weitere Offensiv-Waffe ist Running Back Frank Gore, der ebenfalls für die “Big-Plays” im Niners-Angriff verantwortlich sein kann.

Fünf von sieben Heimpartien konnte San Francisco im Candlestick-Park gewinnen. In den drei Partien gegen Teams mit negativer Bilanz (under .500) gab es dabei drei souveräne wie lockere Siege mit immer mindestens zehn Punkten. Neben der angesprochenen starken Offense ist es aber vor allem die Defense, die in der Montagnacht den Ausschlag geben könnte. Sowohl auf dem Boden (Rush) als auch bei den Pässen gehört die Defensive zu den Top6 der gesamten Liga. Gegen die schwächelnde und manchmal sehr unkonzentierte Falcons-Offensive ist dies ein großer Vorteil. Insgesamt verfügen die Niners über mehr Potential, die bessere Form und natürlich den emotionalen Faktor des letzten Heimspiels im alt ehrwürdigen Candlestick-Park. Wir gehen daher von einem deutlichen Sieg aus.

 

Atlanta Falcons

Vor der Saison galt Atlanta als ernstzunehmender Contender für den Super Bowl. Besonders die Offensive mit Quarterback Matt Ryan und den Receivern Gonzlaez, Jones und White sowie Running Back Steven Jackson wurde hoch gehandelt, konnte den Ansprüchen aber nicht gerecht werden. Zwar haben die Falcons sogar mehr Yards pro Spiel als die Forty-Niners, dennoch leistet man sich zu viele Fehler.Quarterback Ryan, der eigentlich für seine präzisen Pässe bekannt wurde, unterliefen schon 14 Interceptions. Außerdem hat er nach 15 Spielen zehn Touchowns weniger auf dem Konto als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.

Bislang konnten die “Falken” erst vier Spiele gewinnen. Zultzt gab es sechs Niederlagen in den letzten sieben Spielen. Auswärts konnten Ryan und Co. überhaupt erst ein einziges Match für sich entscheiden. Größtes Problem von Atlanta ist die eigene Defensive. Sowohl im Rush als auch im Passbereich gehört man zu den schlechtesten Abwehrreihen in der gesamten Liga. Aus diesem Grund sind sie im Monday Night Game auch der große Außenseiter. Wir glauben nicht, dass man bei den Niners eine echte Chance haben wird. Erschwerend kommt hinzu, dass man weiter auf Julio Jones verzichten muss. Auch hinter dem wichtigen Tight End Tony Gonzalez steht noch ein großes Fragezeichen.

 

Fazit: Vor der Saison hätte man San Francisco und Atlanta in etwa auf Augenhöhe gesehen, doch vor dem vorletzten Spieltag trennen sechs Siege beide Mannschaften. San Francisco hat sich in den letzten Wochen gut gefangen und verfügt über jede Menge Potential. Vor heimischer Kulisse sind sie eine Klasse für sich und werden deshalb auch das Spiel gegen Atlanta für sich entscheiden. Besonders in der Defensive trennen beide Teams momentan Welten. Atlantas Offensive ist zudem zu fehlerhaft, weshalb wir von einer eindeutigen Partie ausgehen. Im Endeffekt sind es mehrere Faktoren, die meinen Pick begründen. 1. aktuelle Form der Niners, 2. schwache Defense der Falcons, 3. variable Offense der Niners und 4. emotionaler Faktor ds letzten Heimspiels im Candlestick Park. Ich traue San Francisco daher einen deutlichen Sieg mit mindestens 14 Punkten zu.


23. Dezember 2013 / Marcel - Kategorie: Weitere Sportarten

Bruno Soriano (Villarreal)

Spiel: FC Elche vs. FC Villarreal
Wettbewerb: Copa del Rey – 4.Runde (Rückspiel)
Datum: 17.12.2013 – 20:00 Uhr
Tipp: Under 2.5 Tore
Quote: 1.75 bei Bet365
Endergebnis: 0:1
Bilanz Dezember: 4/4 (4 von 4)

 

Eine Woche vor Heiligabend stehen in vielen europäischen Ländern noch wichtige Pokal/Cup-Spiele auf der Agenda. In England beispielsweise kämpfen acht Mannschaften um den Einzug ins Capital One Cup Halbfinale, auch in Frankreich, der Türkei, Spanien und Italien finden Pokalspiele statt. Über allem steht jedoch die Club-Weltmeisterschaft, bei der Triple-Sieger FC Bayern München den Titel holen möchte. Wir beschäftigen uns dennoch zunächst mit dem Copa del Rey Rückspiel der Vierten Runde zwischen den beiden Primera Division Aufsteigern FC Elche und FC Villarreal. Beide Teams haben sich in der höchsten spanischen Spielklasse gut zurecht gefunden und können mit dem Großteil der Hinrunde wirklich zufrieden sein.

Elche rangiert mit 17 Punkten nach 16 Spielen auf dem 14.Tabellenplatz und damit immerhin vier Punkte vor der unmittelbaren Abstiegszone. Angesichts der teils guten Leistungen scheint das anvisierte Ziel “Klassenerhalt” mehr als machbar zu sein. Noch besser läuft es für den FC Villarreal. Der ehemalige Champions League Teilnehmer steht auf dem beachtlichen fünften Tabellenplatz und darf sogar von der Rückkehr ins europäische Geschäft träumen. Das Hinspiel vor weniger als zwei Wochen war ein munteres Hin- und Her auf beiden Seiten. Im Gelben U-Boot ging Villarreal durch Giovanni dos Santos mit 1-0 in Führung. Vor der Halbzeit konnten die Gäste aus Elche dank Sergio Pelegrin ausgleichen. In der zweiten Halbzeit ging die Mannschaft von Fran Escriba durch Juventus-Leihgabe Richmond Boakye sogar mit 2-1 in Führung. Erst in der 90min konnter der Gastgeber durch Javier Aquino doch noch ausgleichen (2-2). Für das Rückspiel ist daher noch alles offen.

 

Alles offen nach dem Remis im Hinspiel
Elche vs. Villarreal 17.12.2013 – Wettbasis.com Analyse

 

Ich spekuliere darauf, dass Elche anfangs wenig für das Spiel tun muss. Villarreal muss mindestens ein Tor erzielen, um das Spiel zu gewinnen. Elche dagegen wird darauf bedacht sein, lange die Null stehen zu haben. Sie können die Gäste kommen lassen und defensiv kompakt arbeiten. Anders als im Hinspiel, wo ein relativ frühes Tor viel, gehe ich davon aus, dass diesmal deutlich länger ein 0-0 von der Anzeigetafel blicken wird. Im Primera Division Spiel dieser beiden Teams Anfang November sahen wir ebenfalls ein ausgeglichenes Spiel. Villarreal war zwar optisch leicht überlegen, doch viele gute Torchancen konnte sich das Team von Trainer Marcelino auch nicht herausspielen. Am Ende war es ein glücklicher Treffer von Uche, der das Spiel in der Schlussminute denkbar knapp mit 1-0 zugunsten von Villarreal entschied.

In der Liga gehört die Offensive des FC Elche zu den schwächsten der gesamten Liga. In 16 Spielen konnte man nur 16 Tore erzielen; besonders vor heimischer Kulisse ist man mit mageren sechs Törchen in acht Spielen alles andere als spektakulär und torgefährlich. Auch der FC Villarreal tut sich in der Fremde mit dem Toreschießen deutlich schwerer als zuhause. Elf Tore in acht Spielen sind dennoch eine gute Bilanz, mit der der Aufsteiger leben kann. Sieben Gegentore sind dafür ein nahezu herausragender Wert, der den FC Villarreal am Dienstagabend auch zu einem leichten Favoriten macht.

In fünf der bisherigen sieben Heimspiele lag die Anzahl der Tore unter 3. Lediglich beim 1-2 gegen Real Madrid und beim 2-1 Heimsieg gegen den FC Valencia fielen drei Tore. Auch die Auswärtsspiele des FC Villarreal blieben in der Hälfter aller Fälle unter der Gesamttoreanzahl von drei Toren. Angesichts dieser Bilanz sowie des torreichen Hinspiels und der Tatsache, dass Elche morgen Abend wenig für das Spiel tun muss und sich anfangs auf das Verteidigen konzentrieren kann, bringt mich zu dem Under-Tipp. Ich gehe stark davon aus, dass weniger als drei Tore fallen und am Ende lediglich Nuancen bzw. ein Treffer über Weiterkommen und Ausscheiden entscheiden wird.


16. Dezember 2013 / Marcel - Kategorie: Fussball Spanien

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