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Cristiano Ronaldo


Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Cristiano Ronaldo und Sportwetten im Allgemeinen.


 

Ajax Amsterdam – Real Madrid, 23.11.10, 20:45 Uhr

Ein weiterer Vertreter aus den Niederlanden kämpft in der Champions League ebenfalls noch weiter um ihr Bestehen. Derzeit belegen die Holländer Platz 3 hinter dem AC Milan und eben dem Real Madrid. Da Madrid aber bereits mit 5 Punkten Vorsprung auf Milan bzw. 6 Punkte Vorsprung auf Ajax haben, geht es für Amsterdam nur noch um Platz 2 in der Gruppe G. Hätte Ajax Amsterdam in der letzten Runde der Champions League gegen den Aussenseiter der Gruppe, Auxerre AJ, gepatzt (2:1 Niederlage), hätten die Niederländer eine bessere Ausgangslage. Im Spiel gegen Real Madrid geht es um einiges. Siegt Milan gegen Auxerre, platzen bei bei Suarez und Co. alle Champions Leauge Träume. Für die Tore sollen Luis Suarez (7 Tore) und Mounir El Hamdaou (11 Tore) sorgen. Verletzt ist derzeit keiner bei den Niederländern.

Real Madrid steht, wie eben schon erwähnt, leider schon in der nächsten Champions League Runde. Mit Mourinho als Trainer haben die Madrilenen einen Trainer gefunden, der leider richtig für das weisse Balett ist. Mourinho wird hier vielleicht Spieler teste, allerdings ist das nicht so richtig seine Art. Vermuten kann man es ja,  denn das El Classico steigt kommende Runde. Warm geschossen haben sich die Madrilenen allerdings schon gegen die stolzen Basken aus Bilbao. Atletico Bilbao ging gegen Real Madrid mit 5:1 unter, mit Ajax Amsterdam können sich die Madrilenen noch mal einen Prüfstein herholen, um sich gegen Barcelona vorzubereiten (wo sie vermutlich verlieren werden). Verzichten muss Mourinho auf Ezequiel Garay,  Fernando Gago und Kaka. Man kann davon ausgehen, dass Cristiano Ronaldo eventuell geschont wird für das Spiel gegen Barca. Anmerkung: Real Madrid ist in dieser ganzen Saison noch ohne Niederlage.

Fazit:

Das Real Madrid Favorit ist, ist in dieser Begegnung wohl klar. Bet-at-home gibt Real Madrid noch eine überraschend hohe Quote, 2,10 gibt es momentan auf einen Sieg der Madrilenen. Amsterdam wird hier alles geben, um doch noch den Aufstieg in
die nächste Runde zu schaffen bzw. um die Chance zu wahren. Ein Remis reicht Amsterdam nur bedingt, sollte es nämlich dazu kommen, gibt es gegen AC Milan ein Showdown um den Aufstieg im letzten Spiel der Gruppenphase. Spanien gegen Niederlande, Neuauflage, kann und darf ruhig kommen, hoffentlich nur ohne Gewaltattacken und Mordgedanken.


Die Quoten für das Spiel:

Sieg Ajax Amsterdam: 3,25
Remis: 3,45
Sieg Real Madrid: 2,10

(Quoten bei
bet-at-home)

 

22. November 2010 / paul - Kategorie: Champions League

Saisonstart der Primera Division – Langzeitwetten

Am Sonntag, den 29 August 2010, treffen auf den ballearischen Inseln am ersten Spieltag der Primera Division Real Mallorca und Real Madrid aufeinander. Mit der höchsten spanischen Spielklasse beginnt auch die letzte Topliga Europas den Spielbetrieb der Saison 2010/2011 – dies Serie A startet auch an diesem Wochenende. Am ersten Spieltag fehlte es zwar noch an den ganz großen Begegnungen, aber zum Auftakt hat die Primera Division immerhin schon ein interessantes aufeinandertreffen zwischen Mallorca und Madrid anzubieten.
Das namentliche Niveau der Begegnungen nimmt dann am zweiten Spieltag zu und erreicht am dritten Spieltag bereits ein beachtliches Label mit der Partie zwischen Atletico Madrid und dem FC Barcelona.
Anstoß der Begegnung zwischen Real Mallorca und Real Madrid ist am Sonntag um 21:00 Uhr.

Real Mallorca:
Für die Insulaner hat diese Saison im Grunde genommen schon viel früher angefangen als für die restlichen spanischen Profi Mannschaften, denn der Verein streitet sich seit Mitte der Sommerpause mit der UEFA um einen Startplatz in der Europa League. Aufgrund finanzieller Probleme hat der europäische Fußballverband dem Verein von den ballearischen Inseln den sportlich erspielten Startplatz verwehrt. Mit großen Demonstrationen und offenen Briefen hat der Verein bis zuletzt versucht international antreten zu dürfen. Doch bis jetzt hat sich die UEFA von ihrem Standpunkt nichts bewegt und es ist zu befürchten, dass Real Mallorca in dieser Saison nur national vertreten sein wird.
Gerade die angeschlagenen Finanzen würden sich durch die zusätzlichen Zuschauereinnahmen aus der Europa League ein wenig erholen können. Allerdings ist zu vermuten, dass der sportliche Erfolg des fünften Platzes in der Vorsaison nicht belohnt wird.
Die erste Saison von Trainer Michael Laudrup steht also alles andere als unter einem guten Stern. Die Vorzeichen sind wahrhaftig nicht die besten. Immerhin entschied sich zuletzt der portugiesische Kapitän José Carlos de Araújo Nunes gegen finanzstarke Angebote von anderen Vereinen – und für Real Mallorca.
Die Vorbereitung lief für die Insulaner – vermutlich vor allem durch die Irritationen der Europa League – eher durchwachsen. Zumindest die Resultate zeigten keine klare Linie oder spielerische Verbesserungen während der Vorbereitung. So gewann Mallorca gegen Vittess Arnheim, verlor aber gegen Utrrecht und Heerenveen. Außerdem gab es einen Sieg gegen Birmingham (1:0) und zuletzt bei der Niederlage gegen Absteiger Teneriffa (0:2).
Am ersten Spieltag ist es sicherlich enorm schwierig zu definieren wo genau Real Mallorca sportlich steht, denn zwischen den Gerichtsverfahren und Demonstrationen für eine Teilnahme an der Europa League war nicht besonders viel Platz für Fußball. Gerade mental ist es durchaus möglich, dass die Spieler es schwer haben den Fokus auf den Saisonauftakt zu legen. Ein derart großer Gegner wie Real Madrid könnte da wie gerufen kommen.

Real Madrid:
Wie in so gut wie jeder Sommerpause stand das Treiben von Real Madrid auf dem Transfermarkt im Mittelpunkt des europäischen Interesses. Zwar schlugen die Königlichen in diesem Sommer bei weitem nicht so finanzstark wie im letzten Jahr zu, und doch verstärken sie sich intelligent und punktuell. Man hatte den Eindruck, dass er Madrid in diesem Sommer unter der Leitung von Jose Mourinho weniger auf Namen, sondern mehr auf Qualität achten würde. Gezielter und mit einer klaren Idee bewegte man sich auf dem Transfermarkt. Lediglich auf der Stürmerposition beklagt der Trainer eine Unterbesetzung und fürchtet Probleme in der langen Frist.
Schon besonders früh war bekannt geworden, dass sich Real Madrid die Rechte an Sergio Canales von Racing Santander gesichert hatte. Zunächst wurde davon ausgegangen, dass der Spieler wieder an seinen Heimatverein ausgeliehen werden würde. Doch mit der Verpflichtung von Jose Mourinho änderte sich einiges. Canales wurde sofort in den Kader von Real Madrid aufgenommen. Mit Pedro Leon wurde ein weiterer Spanier verpflichtet. Der junge Rechtsaußen gilt als Backup für Cristiano Ronaldo. Leider fiel Pedro Leon in der Vorbereitung besonders durch eine ungültige rote Karte und mehrere Schwalben auf. Wie in Deutschland sicher bekannt ist, hat sich Real Madrid auch mit Mesut Özil von Werder Bremen und Sami Khedira vom VfB Stuttgart verstärkt. Weitere Topeinkäufe der Madrilenen sind für die Verteidigung Carvalho und für die rechte Außenbahn Angel di Maria.
In Madrid vergleicht man sich besonders mit dem FC Barcelona und hoffte dieser Saison – eigentlich erwartet man es sogar – endlich einmal wieder vor den Katalanen zu landen. Man hat nun eine der besten Trainer der Welt zusammen mit einem der besten Kader der Welt. Viel mehr kann Präsident Florentino Perez nicht tun, um seine Mannschaft endlich besser dastehen zu lassen als den großen Rivalen. Besonders in der Champions League musste es für die Madrid leben deutlich besser laufen als in der letzten Spielzeit, da sie in Europa schon einiges an Prestige verspielt haben.
Sicherlich braucht es auch bei Real Madrid ein wenig Eingewöhnungszeit bis alle Neuzugänge integriert sind und das Spielsystem des Trainers vollständig adaptiert ist. Doch traditionell hat man in der spanischen Hauptstadt keine Geduld. Zum Auftakt gegen Mallorca sollte also der erste Sieg der Saison herausspringen, denn viel zu schnell erkennt das Umfeld der Königlichen einen Negativ-Trend und beginnt nach und nach das Vertrauen in die eigene Mannschaft zu verlieren.

Head to Head:
Die letzten beiden Spiele bei Real Mallorca haben die Madrilenen gewonnen. Erst im Mai diesen Jahres gelang ein 4:1 Sieg auf der Insel. Nur eines der letzten 10 Aufeinandertreffen dieser beiden Mannschaften endete unentschieden. Sechsmal verließen die Hauptstädter das Spielfeld als Sieger. Dreimal behielt Mallorca die Oberhand.

Fazit:
Zu Beginn der Saison müssen sich die Stars von Real Madrid – insbesondere solche, die erst seit kurzer Zeit den Kader angehören – erst einspielen. Dies könnte eine Chance für Real Mallorca und somit eine Chance für eine Überraschung sein. Doch eigentlich stehen die Vorzeichen auf Auswärtssieg, den Real Madrid plant eine erfolgreiche Saison und möchte die Enttäuschungen vergangener Tage hinter sich. Man kann es sich deshalb nicht erlauben gegenüber dem großen Rivalen aus Barcelona schon zu Beginn Schwäche zu zeigen. Auch in die Pläne von Jose Mourinho passt das gar nicht.

Quoten:
Real Mallorca: 8,25 @ expekt
Unentschieden: 4,75 @ betsafe
Real Madrid: 1,40 @  betsson

27. August 2010 / joe - Kategorie: Fussball-Wetten

 SpanienPortugal

  

Am Dienstag, den 29. Juni 2010, steigt in Kapstadt der zweite Knaller im Achtelfinale der Weltmeisterschaft in Südafrika. Mit Spanien und Portugal treffen zwei Nachbarn von der iberischen Halbinsel aufeinander. Besonders brisant ist das Duell, da sehr viele portugiesische Leistungsträger wie beispielsweise Simao, Pepe und Cristiano Ronaldo in Spanien Fußball spielen und ihr Geld verdienen. Aus früheren Jahren erinnert man sich daran, als Ronaldo zu seiner Zeit bei Manchester United mit Portugal die Engländer aus dem Turnier warf.
Schiedrichter der Begenung ist Hector Baldassi aus Argentinien. Anstoß des Spiels ist um 20:30 Uhr.

Spanien:
Die ersten 15 Minuten durfte die Welt an der letzten "echten" Trainingseinheit im Zuge der Vorbereitung auf das Achtelfinale gegen Portugal teilhaben. Danach wurden buchstäblich die Tore verschlossen und es wurde unter Ausschluß der Öffentlichkeit weiter trainiert. Dann war Zeit für die letzten taktischen Feinzüge und eventuell personelle Expirimente. Da seine erste Elf bisher nicht annähernd an ihre Leistungsgrenze gegangen ist, darf Spaniens Nationaltrainer Vicente del Bosque viel von seiner Auswahl erwarten. Große personelle Änderungen sind nicht zu erwarten. Da sich Arbeloa im Training leicht verletzt hatte, aber wohl keine schwerwiegenden Konsquenzen tragen musste, wird zunächst wieder Capdevila auf der linken Verteidigerposition agieren. Mit ihm in der Viererkette: Sergio Ramos, Carlos Puyol und Gerad Pique. Namentlich eine hervorragende Abwehrkette, jedoch konnten die Spanier in dieser Endrunde noch nicht unter Beweis stellen, dass sie überdurchschnittlich gut verteidigen – die Schweiz und auch Chile kamen zum Torerfolg.
Sollte es keine Änderungen geben, wird del Bosque im Mittelfeld Xabi Alonso, Sergio Busquets, Xavi Hernandez und Iniesta aufbieten. Von Xavi – der bei der Europameisterschaft im Jahr 2008 noch zum besten Spieler des Turniers gekührt worden war – und Iniesta gehen noch zu wenige Impulse auf das spanischen Angriffsspiel aus. Besonders Chile gelang es mit offensiver, aggressiver Verteidigung im Mittelfeld schon so viel Druck auf den Ball zu erzeugen, dass es den Spaniern nie wirklich gelang ein ordentliches Aufbauspiel auf die Beine zu stellen. Als die Spanier dann in Überzahl waren, änderte sich das selbstredend.
Im Sturm ist das Auflaufen von David Villa und Fernando Torres beschlossene Sache.
Gegen Portugal werden sie wieder mit 11 gegen 11 spielen. Dann muss sich Spanien beweisen. Denn bislang konnten die Iberer noch niemandem zeigen, dass sie zu Recht als Favorit nach Südafrika gereist sind. Bis ins Achtelfinale haben sie sich durchgemogelt - mit sehr viel Glück. Zwar reklamierten die Spanier schon vier subjektiv mögliche Elfmeter, jedoch muss dazu gesagt werden, dass die Spanier für das eigene Empfinden gerne einmal etwas früher pfeifen, als das auf den Rest der Welt gehandhabt wird. Insgesamt hat Spanien das Achtelfinale als Gruppensieger nur sehr glücklich erreicht – wie eine echte Turniermannschaft. Turniermannschaften sind am Ende häufig die, die die größten Chancen auf den Titel haben. Turniermannschaften fangen spätestens im Achtelfinale an sich zu zeigen. Spanien ist nun an der Reihe.

Portugal:
In der sogenannten Todesgruppe gelang es Portugal doch recht locker ins Achtelfinale einzuziehen. Die gezeigten Leistungen der Portugiesen sind je nach Standpunkt verschieden interpretierbar. So kann man die kleinen Nachbarn der Spanier auf der iberischen Halbinsel stark reden, in dem man betont, dass Portugal gegen die starken Brasilianer bestehen konnte. Außerdem schoß Portugal – zusammen mit den Argentiniern – die meisten Tore (7) in der Gruppenphase. Zudem kommt, dass Portugal bisher noch kein Gegentor kassiert hat – das schaffte in der Gruppenphase der Weltmeisterschaft in Südafrika kein anderes Nationalteam. Weitere starke Punkte der Portugiesen wären, dass mit Pepe ein Stabilisator der Abwehr wieder dabei ist. Und die Liste der positiven Dingen kann beliebig fortgeführt werden: Beispielsweise strahlt Portugal mit bisher sechs verschiedenen Torschützen von vielen Positionen Torgefahr aus.
Doch nun genug der Lobeshymnen, denn wenn man das ganze ein wenig objektiver sieht, muss man den Portugiesen einige Pluspunkte streichen und auf die Schwachstellen der Mannschaft hinweisen. So haben die Portugiesen bisher lediglich gegen eine der schlechtesten Nationalmannschaften des ganzen Turniers durchsetzen (Nordkorea). Sowohl gegen die Elfenbeinküste, als auch gegen Brasilien gelang es weder eine spielerische Überlegenheit zu erarbeiten, noch ein Tor zu schießen. Chancen der Portugiesen waren rar gesäht in den beiden Spielen gegen "richtige" Gegner.
Auch die Portugiesen haben bisher noch keine Bäume ausgerissen und können sich nun gegen Spanien beweisen. Dabei sollten sie sich möglichst wenig einigeln, sondern nach dem Vorbild der Chilenen aggressiv den Angriff suchen.

Fazit:
Nach Deutschland gegen England kann das Spiel das zweite große Achtelfinale bei dieser Weltmeisterschaft werden. Allerdings ist zu befürchten, dass es beide Nationalmannschaften ruhig angehen lassen – aus Respekt und aus Nervosität. Sobald sich Spanien auf dem Feld "wohl fühlt", wird den Favoriten nichts mehr aufhalten können. Dementsprechend muss Portugal versuchen, es den Spaniern so unangenehm wie möglich zu gestalten. Dabei sind eine gesunde Härte und Balldruck im Mittelfeld von essentieller Bedeutung. An der Motivation sollte es bei beiden nicht scheitern, schließlich sind wir in der KO-Runde einer WM und schließlich bekommt der Sieger fast schon das Halbfinalticket gratis zum Sieg.

Quoten:
Spanien:
2,05 @ betsson
Unentschieden: 3,20 @ bwin
Portugal: 4,33 @ bet365

28. Juni 2010 / joe - Kategorie: Fussball-Wetten

Zum ersten Mal in der Geschichte des Clubs empfängt Deportivo Xerez das große Real Madrid. Anstoß ist am Samstag, den 13. Februar, um 20 Uhr abends. Real Madrid (50) rangiert auf dem zweiten Platz mit fünf Punkten hinter dem FC Barcelona (55). Deportivo Xerez ist momentan Letzter mit 11 Punkten. Die Andalusier trennen bereits neun Punkte vom rettenden Ufer.

Deportivo Xerez – Real Madrid:
Cristiano Ronaldo ist nach seiner Rotsperre wieder mit von der Partie. Allerdings hat sich der zuletzt starke Guti zum wiederholten Male verletzt. Der chilenische Trainer der Madrilenen, Manuel Pellegrini, versicherte ein Auflaufen des portugisischen Superstars. Da er auf Guti verzichten muss, werden vermutlich im Mittelfeld Lass Diarra, Xabi Alonso, Granero und Kaka auflaufen.
Real Madrid gewann vier der letzten fünf Spiele. Zuletzt überzeugte man in Riazor gegen Deportivo La Coruna (3:1) und Espanyol Barcelona (3:0). Beide Spiele bestritt man ohne Cristiano Ronaldo. Auswärts treten die Königlichen bisher noch nicht so souverän auf, wie zu Hause. Die Niederlagen in Sevilla (1:2) und Barcelona (0:1) sind vertretbar. Jedoch verschenkte man in Gijon (0:0), in Osasuna (1:1) und in Bilbao (0:1) unnötig Punkte.
Sollte man wetttechnisch in die Märkte eingreifen wollen, sie zu beachten, dass der Platz in Xerez in einem desolaten Zustand ist. Technisch anspruchsvolles Spiel ist auf dem matschigen Geläuf nur teilweise möglich. Dies lindert die Überlegenheit der Gäste aus Madrid. Außerdem sollte betont werden, dass Xerez zu Hause zwar grottenschlecht ist, aber gegen spielstarke Mannschaften wie Villareal und Mallorca, die kämpferisch nicht so stark dagegen halten, dreifach gepunktet hat.

Fazit:
Diese kurze Übersicht der Fakten und Gegebenheiten soll nur ein kleiner Fingerzeig sein. Eventuell erscheint es sicherer das Spielgeschehen abzuwarten und erst In-Play in die Märkte einzugreifen, um sich einen Überblick davon machen zu können, inwiefern die Madrilenen mit den Platz- und Witterungsbedingungen klar kommen. Außerdem wäre es dann möglich, die kämpferische Einstellung der Andalusier zu begutachten. Unter perfekten Bedingungen im Bernabeu gewann Real Madrid das Hinspiel deutlich (5:0).

Quoten:
Deportivo Xerez: 15 @ betfair
Unentschieden: 6,4 @ betfair
Real Madrid: 1,28 @ betfair

13. Februar 2010 / joe - Kategorie: Fussball-Wetten

Nachdem die beiden Spitzenmannschaften unter der Woche bei den Halbfinalhinspielen des spanischen Pokals – Copa del Rey – gezwungenermaßen zuschauen mussten, heißt es für beide nun wieder: Fernduell!. Am Samstag, den 6. Februar, legt um 20:00 Uhr der FC Barcelona zu Hause gegen Getafe vor und noch am selben Abend kann Real Madrid dann ab 22:00 Uhr zu Hause gegen Espanyol Barcelona nachziehen. Die Brisanz der Konstellation ergibt sich aus den einzelnen Paarungen. Beide Top-Teams spielen jeweils gegen eine Stadtrivalen des Erzrivalen. Sprich Getafe – Vorort von Madrid – kann heute Barcelona ein Bein stellen und damit indirekt für Real Madrid spielen. Gleiches gilt für Espanyol Barcelona, das mit einem Punktgewinn im Bernabeu automatisch die eigentlich verfeindeten Fans vom großen Bruder beglücken würde.

Samstag, 6. Februar, 20:00 Uhr: FC Barcelona – Getafe
Bereits am Mittwochabend waren die Madrilenen im spanischen Pokal unterwegs. In Sevilla konnte man im Halbfinalhinspiel allerdings kein Tor schießen und musste mit einer Niederlage im Gepäck zurück Richtung Hauptstadt fahren (0:2). Die Chancen auf das Erreichen des Finals sind geschwunden, wenn auch noch lebendig.
Die letzten fünf Spiele hat Barcelona allesamt gewonnen. Nicht nur, dass dabei 14 Tore erzielt wurden, viel mehr der Fakt, dass dabei kein einziges Gegentor hingenommen wurde, beschreibt die Überlegenheit der Katalanen. Mit 50:10 Toren steht Barca nach 20 Spielen mit 16 Siegen und vier Unentschieden ganz oben in der Tabelle. Schon fünf Punkte trennen die Katalanen von ihrem Erzrivalen aus Madrid. Doch wie in jeder Woche unterstrich Trainer Pep Guardiola in der Pressekonferenz, dass seine Mannschaft nicht unbesiegbar sei, und früher oder später auch mal eine Niederlage einstecken müsse.
Getafe hat wettbewerbsübergreifend nur in drei der letzten fünf Spiele getroffen. Insgesamt fielen nur sieben Tore in den letzten fünf Spielen der Madrilenen. Vier der letzten fünf Spiele in der Primera Division endeten 1:0 für die Heimmannschaft. Dabie gewann Getafe gegen Valladolid (1:0), verlor in Gijón (0:1) und in Málaga (0:1), und gewann schließtlich gegen Atlético Madrid (1:0). Am letzten Wochenende spielte man gegen Racing Santander torlos Unentschieden,
Interessant: Obwohl Barcelona normalerweise ein Garant für torreiche Spiele ist, kann man das nicht behaupten, wenn Getafe der Gegner ist. In den letzten Jahren wurden in den letzten sechs Aufeinandertreffen lediglich acht Tore gezählt. Nur ein Mal schoßen beide Mannschaften ein Tor. Die letzten beiden Gastspiele von Getafe im Camp Nou endeten remis (0:0, 1:1). Das Hinspiel gewann Barcelona mit Toren von Ibrahimovic und Messi im September mit 2:0, wobei beide Tore in der zweiten Halbzeit fielen.

Quoten:
FC Barcelona: 1,17 @ betsson
Unentschieden: 8,98 @ betfair
Getafe: 18,10 @ betfair

Samstag, 6. Februar 22:00 Uhr: Real Madrid – Espanyol Barcelona
Schon kurz nach Abpfiff in Barcelona wird Real Madrid die Möglichkeit haben das Ergebnis der Katalanen für sich zu nutzen oder zumindestens am Titelverteidiger dranzubleiben. Gegner im Bernabeu ist Espanyol Barcelona. Gegen die Blau-Weißen wird Cristiano Ronaldo das letzte Spiel seiner Sperre durch die Rote Karte gegen Málaga absitzen.
Real Madrid hat am letzten Wochenende seit über 17 Jahren das erste Mal wieder im Riazor gewonnen. Das Stadion von Deportivo La Coruna war für Real wie eine uneinnehmbare Festung. Doch als sie unbedingt gewinnen mussten und aufgrund des Sieges des FC Barcelona stark unter Druck standen, außerdem mit Cristiano Ronaldo ihr Superstar fehlte, wuchsen die Madrilenen über sich hinaus und besiegten die Historie. Mit 3:1 fuhr man einen überlegenen Sieg ein. Zwar mussten die Madrilenen durch einen Elfmeter in den Schlußminuten noch einmal zittern, doch letztendlich war der Sieg nicht gefährdet. Besonders das 2:0 durch Benzema war sehenswert, da Guti Hernandez alleine auf den Torwart zu laufend per Hacke auf den Franzosen ablegte.
Die Heimbilanz von Real Madrid kann getrost als perfekt bezeichnet werden. Alle zehn Heimspiele wurden bisher gewonnen. Mit insgesamt 32:6 Toren wurden die meisten Gegner an die Wand gespielt.
Espanyol Barcelona dümpelt momentan ein wenig vor sich hin. Nicht Fisch und nicht Fleisch würde man in Norddeutschland sagen.  Zwei der letzten fünf Spiele wurden gewonnen, zwei Mal wurde verloren und ein Mal Unenschieden gespielt. 18 der 23 erspielten Punkte holte Espanyol zu Hause. Die niedrige Quote auf einen madrilensichen Sieg verwundert nicht, wenn man in Betracht nimmt, dass Espanyol bisher nur drei Tore auf des Gegners Platz erzeilen konnte. In neun Auswärtsspielen gewann man in La Coruna (3:2) und punktete in Villareal (0:0) und Sevilla (0:0) zu Beginn der Saison. In acht von neun Auswärtsspielen gelang es Espanyol nicht ein Tor zu schießen.

Quoten:
Real Madrid:
1,22 @ betfair
Unentschieden: 7,00 @ unibet
Espanyol Barcelona: 13,00 @ bet365

5. Februar 2010 / joe - Kategorie: Fussball-Wetten

Am Sonntag, den 29. November, kommt es um 19 Uhr zum großen Showdown der Hinrunde der Primera Division: Das "270-Millionen Real Madrid" gastiert beim "FC Triple Barcelona". Wenige, nur sehr wenige 90 Minuten Fußball können es mit diesen neunzig Minuten aufnehmen. Selbstverständlich handelt es sich um ein unumstrittendes Spitzenspiel, da der Tabellenerste, aus Madrid, gegen den Tabellenzweiten, aus Barcelona, spielt.
In Spanien gibt es eine journalisitsche Methode, die getrost auch als Weisheit bezeichnet werden darf. Es handelt sich um die Möglichkeit eines spanischen Journalisten, der entweder Verantwortlichen oder Spielern einer Mannschaft sehr nahe steht, eine interne Meinung oder schlicht eine interne Information, die er bekommen hat, publik zu machen, indem er sie in seinen Artikel einfließen lässt. Diese Informationen oder Zitate tauchen in den Artikel meist in direkter Rede auf. Der Redner ist dann "el vestuario" (die Kabine).
Besonders die "Kabine" von Real Madrid ist vor dem Clásico im Camp Nou überdemensional aktiv. So titeln große Sportblätter ihre Berichterstattung mit Zitaten der madrilenischen Kabine wie, beispielsweise, "Wir werden viele Mäuler stopfen" oder "Wir sind zu früh tot geglaubt". Sicherlich birgen diese Zeilen in der deutschen Übersetztung nicht ganz so viel Atmosphäre, doch lassen sie die Rollen vor dem Duell der ewigen Rivalen erkennen: Real Madrid will sich beweisen, will sich rächen. Madrid muss wieder wissen, dass es mit den schier übermächtigen Katalanen mithalten kann – im direkten Duell. In Katalunien wird gerne und häufig an die vergangenen Blamagen der Königlichen in direkten Duellen hingewiesen und so häufig wie möglich das "Triple" (den dreifachen Titelgewinn, Champions League, Copa del Rey und Primera Division) erwähnt. Letztendlich werden für jeden 90 Minuten Fußballhochglanz serviert.

Real Madrid:
Die Rolle von Real Madrid vor diesem Clásico erinnert ein wenig an zwei Geschwister. Der große Bruder peinigt und pisakt den kleineren schwächeren Bruder so lange bis dieser schließlich genauso groß und kräftig ist. In Madrid glaubt man diesen Moment – wenn auch nur durch Zuhilfenahme massiver investorischer Mittel – erreicht zu haben. Sehnsüchtig erwarten die Fans das direkte Duell, um möglichst schnell die Schmach der letzten Saison, in der Barcelona alle drei Titel, das einstige Ziel von Real Madrid, gewann, vergessen zu machen. Die extremen Finanzspritzen, die Real Madrid im Sommer 2009 auf den Transfermarkt geworfen hat, sind die Obligation, den ewigen Rivalen wieder zu besiegen. Das Ergebnis des letzten Duells, welches im Head to Head ausführlicher beschrieben wird, ist in jedem der Königlichen Köpfe veranckert. Einzig die neuen vom Sommertransfermarkt werden das Debakel (2:6) im heimischen Bernabeu nur von außen mitbekommen haben.
Nachdem es im Pokal – Copa del Rey – für die Mannschaft von Manuel Pellegrini ein bitteres Ende gegen den madrilenischen Drittligisten Alcorcon gab (0:4) musste sich Real Madrid den Spott ganz Spaniens, wenn nicht sogar ganz Europas anhören. Der Trainer stand auf der Abschußliste, durfte aber nach einem beruhigenden Sieg gegen Atletico Madrid im Amt bleiben. Obgleich Real-Präsident Florentino Perez vor dem Spiel betont hatte, Pellegrini stünde bis zum Saisonende nicht zur Desposition, wurde vermutet das eine Niederlage im Calderon das Aus für den chilenischen Coach gewesen wäre. Obwohl Real bereits mit 3:0 führte kam Atletico in die Partie zurück und vergab am Ende beste Chancen den Spielverlauf durch einen Ausgleichstreffer – unverdienterweise – auf den Kopf zu stellen. Seitdem wurden die letzten drei Spiele mit 1:0 gewonnen. Zwar konnte mit dem Heimsieg gegen Alcorcon das Ausscheiden, aufgrund des Hinspielergebnisses, nicht vermieden werden, doch war das Spiel ein Anfang einer kleinen Serie. Denn seit 270 Minuten hat Real Madrid kein Gegentor bekommen und sich nebenbei, sowohl in der Liga, als auch in der Champions League Gruppe auf den ersten Tabellenplatz vorgeschoben. Besonders im Hinblick auf das Clásico ein psychologischer Vorteil.
Personell darf Real Madrid feiern, dass Cristiano Ronaldo von Beginn an dabei sein wird. Nicht im Kader sind, aufgrund von Verletztungen, Christoph Metzelder und Ruud van Nistelrooy. Stammverteidiger Albiol wird voraussichtlich nicht auflaufen können, da er sich im Champions League Spiel gegen Zürich (1:0) unter der Woche eine Überdehnung des Innenbandes im Knie zuzog und am Freitagmorgen nicht beim Mannschaftstraining dabei war. Von seinem möglichen Einsatz hängt die Startelf der Königlichen im Camp Nou ab, denn sollte Albiol nicht spielen können, werden Sergio Ramos und der Argentinier Garay wohl zu Beginn auf dem Platz stehen. Guti Hernandez fällt sicher aus.

FC Barcelona:
"Ich bin sicher, dass wir gegen Real Madrid gewinnen werden!" Der große Bruder, hier im Wortlaut des Schweden Zlatan Ibrahimovic, scheint sich seiner Sache sicher. Das pure Selbstbewusstsein fließt bei jedem Satz in jedem Interview über das Clásico mit aus den Mündern der Katalanen. Auch Verteidiger Pique schätzte das Ergebnis ähnlich wie Zlatan Ibrahimovic ("Wir mögen es viele Tore zu schießen und nicht nur eins oder zwei.") aus katalanischer Sicht sehr optimistisch ein: "Wir werden ihnen mindestens drei einschenken."
Das Selbstbewusstsein ist nicht ganz unbegründet. Zwar hatte Barcelona erst vor kurzem ein fußballerisches Tief, doch dieses ist wie wegewischt durch das Ergebnis unter der Woche in der Champions League. Mit dem 2:0 gegen Inter Mailand wurde nicht nur bewiesen, dass Barca nicht von Ibrahimovic oder Messi abhängt, sondern auch gleichzeitig Samuel Etoo besiegt. Außerdem gewann man gegen Jose Mourinho und Luis Figo soll auch auf der Tribüne geseßen haben. Als alle Welt ein Straucheln des Titelverteidigers erwartete, setzte sich dieser an die Spitze seiner Vorrunden Gruppe.
SIcherlich ist, aufgrund dieses Erfolges, die Moral vollkommen intakt, allerdings sieht die katalanische Statistik in der Primera Division nicht so rosig aus. Es ist auf keinen Fall schelcht drei der letzten fünf Spiele Unentschieden gespielt zu haben und in dieser Saison noch nicht verloren zu haben und doch sind die letzten drei Auswärtsspiele, bei den Barcelona jedes Mal zeitweise stark unter Druck stand, ein Strohhalm, andem sich die Kritiker festhalten. Pep Guardiola, seines Zeichens Trainer des FC Barcelona, sieht den Druck vor dem Derby auf der Seite der Madrilenen, denn "mit 270 Millionen Investitionsvolumen muss man einfach Erster sein. Das wundert mich nicht."
Personell wird er beim Clásico wieder auf seine Stammkräfte im Offensivbereich zurückgreifen können. Sowohl Lionel Messi, als auch Zlatan Ibrahimovic werden in der Startelf erwartet. Eine kleinere Überraschung könnte das Auflaufen von Pedro sein, da dieser momentan in guter Verfassung ist. Außerdem in hervorragender Verfassung, aber nicht von der Partie ist Keita, der aufgrund der 5. Gelben Karte gegen Bilbao gesperrt zusehen muss. Dani Alves wird hingegen spielen können. Der Brasilianer hatte sich gegen Inter Mailand leicht verletzt.

Head to Head:
In den letzten Jahren kann man nicht wirklich von besonderen Serien bei den Duellen dieser beiden Teams sprechen. Sowohl auswärts als auch zu Hause gewinnen beide Mannschaften. Herauszuheben ist einzig und allein das Ergebnis des letzten Aufeinandertreffens. Beim 6:2 von Barcelona im Santiago Bernabeu ging Real Madrid sogar durch Higuain in Führung, musste dann aber mit ansehen, wie Barca bis zur Pause auf 3:1 erhöhte (Henry, Puyol, Messi). Als Real Madrid nach der Pause noch mal rankam (2:3 durch Sergio Ramos) legte Barca wieder drei Tore nach (Henry, Messi, Pique). Am Ende stand ein vernichtendes 2:6 auf der Anzeigetafel in Madrid.

Fazit:
Endlich bietet sich für die Madrilenen die Möglichkeit Revanche zu nehmen. Zwar ist ein "kleiner" Sieg nichts gegen das Triple, welches Barca in der vergangenen Spielzeit gewann, aber es ist ein Anfang. Manuel Pellegrini könnte mit einem Erfolg im Camp Nou seinen eigenen Stuhl wahrlich festigen. Doch Barcelona tritt nach dem ersatzgeschwächten Sieg gegen Inter Mailand mit breiter Brust auf. Ist das kleinere der beiden Geschwisterkinder im Camp Nou schon auf Augenhöhe?

Quoten:
FC Barcelona: 1,83 @ bet365
Unentschieden: 3,85 @ betfair
Real Madrid: 4,42 @ betfair

 

[Anmerkung der Redaktion: das Spiel Barcelona gegen Real Madrid wird online im Livestream von Bwin und Interwetten kostenlos übertragen. Bei Bwin muss man Geld am Bwin-Konto haben, bei Interwetten reicht sogar ein registriertes Interwetten-Konto ohne Geld darauf -  hier Details zum Live Streaming Angebot Barcelona gegen Real Madrid]

28. November 2009 / joe - Kategorie: Fussball-Wetten

Am Samstag, den 14. November, finden die Hinspiele der Playoffs der europäischen Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika statt. Die acht besten Gruppenzweiten (nur Norwegen fiel durchs Sieb) spielen in Hin- und Rückspiel die letzten vier europäischen Startberechtigungen bei den Titelkämpfen im nächsten Jahr aus.
Der gute alte Fangedanke, der selbstverständlich die spannende Konferenz mit vielen verschiedenen Stimmungswandeln vorzieht, hat gegenüber des Kommerzgedanken leider mal wieder den Kürzeren gezogen. Deshalb werden alle vier Spiele nahezu nacheinander angepfiffen. Das verlängert zwar den Fußballabend kann aber auch für enorme Längen im Selbigen sorgen.
Um 17 Uhr nachmittags beginnt alles mit der Begegnung Russland gegen Slowenien. Die Slowenen befinden sich klar in der Außenseiterrolle, können aber mit einem guten Ergebnis im Rückspiel zu Hause für eine faustdicke Überraschung sorgen. Um 19 Uhr geht der Fußballsamstag weiter mit Otto Rehagels Griechen gegen die Ukraine. Von den vier ausgelosten Duellen ist Griechenland gegen die Ukraine sicherlich das Spiel, welches auf dem Papier am Ausgeglichesten erscheint. Um 21 Uhr folgt das Duell zwischen Irland und Frankreich. Die Irren müssen kräftig vorlegen, treffen aber auch auf enttäuschende Franzosen. Die Endscheidung findet allerdings in Paris statt. Am Interessantesten für den neutralen Fußballbegeisterten ist das letzte Match. Um 21:30 Uhr wird auf der iberischen Halbinsel Portugal gegen Bosnien Herzegowina angepfiffen. Die Iberer haben zwar einen deutlich größeren Namen und historisch viel mehr zu bieten, allerdins dürften die Bosnier in der momentanen Besetztung mindestens in der Lage sein Parolie bieten zu können.

Portugal:
Die bittere Pille direkt am Anfang: Cristiano Ronaldo wird nicht spielen. Keine einzige Minute. Zwar reist der Superstar von Real Madrid nach Portugal, um seine Nationalmannschaft zu unterstützen, doch mithelfen kann er nicht. Eine Verletzung am Sprunggelenk verhindert einen Einsatz des teuersten Spielers der Welt. Die Portugiesen haben im Vorfeld alles getan, damit Cristiano Ronaldo doch noch zum Einsatz kommen kann, wurden dafür aber nicht belohnt. Real Madrid hatte dem Ganzen von Beginn an einen Riegel vorgeschoben und als die medizinische Abteilung der Nationalmannschaft dann selbst ein Auge auf die Verletzung des wichtigsten Spielers der Portugiesen werfen durfte, war die Teilnahme am Playoff Spiel endgültig ausgeschlossen. Mehr schlecht als recht sind die Portugiesen ohnehin schon in die Playoff Phase gerutscht. Aufgrund des miserablen Starts, kann beinahe von einem Erfolg gesprochen werden
Mit einem glücklichen Unentschieden in Dänemark (1:1) und Siegen in Ungarn (1:0) und zu Hause gegen Ungarn (3:0) hatten die Portugiesen am letzten Spieltag daheim gegen Malta alles selbst in der Hand. Mit einem Kantersieg und Toren von Nani, Simao, Miguel und Edinho qualifizierten sich die Iberer auf dem letzten Drücker für die Playoffs (4:0). Wochen zuvor hatten mehrere glückliche Ergebnisse der andere Rivalen dafür gesorgt, dass Portugal überhaupt noch eine Chance hatte.
Doch obgleich die Portugiesen in der Medienlandschaft schlecht geschreiben werden und ihnen Abhängigkeit von Cristiano Ronaldo vorgeworfen wird, so sollte nicht vergessen werden, dass mit Pepe (Real Madrid), Bosingwa (Chelsea London), Deco (Chelsea London), Simao (Atletico Madrid), Nani (Manchester United), Liedson (Sporting Lissabon), Joao Mutinho (Sporting Lissabon) und Ricardo Carvalho (Chelsea London) Stammspieler aus Europas Elite-Clubs im weinroten Trikot der Iberer auflaufen.

Bosnien-Herzegowina:
Das Maximalziel in ihrer Gruppe haben die Bosnier schon erreicht. Besser als der zweite Platz konnte man mit den bärenstarken Spaniern in einer Gruppe nicht abschneiden. Die Ansprüche der Bosnier wurden am letzten Spieltag auch noch empfindlich zurechtgestutzt, als die Iberer bis zur 88. Minute bei ihrem Besuch in Bosnien mit 5:0 in Führung gegangen waren. Das Spiel endete 2:5. EIn Debakel aber im Fußballjagon bezeichnet man solche Niederlagen als "Dämpfer zur rechten Zeit" oder auch gerne als "Schuß vor den Bug". Genauso sollten auch die Bosnier ihre Niederlage interpretieren, um gestärkt in das Duell mit den Portugiesen zu gehen. Denn zuvor war es immerhin gelungen den Rivalen um Platz 2, die Türkei, auf Abstand zu halten. Der Halbfinalist der letzten Europameisterschaften (3:2 Niederlage im Halbfinale gegen Deutschland) hatte sich auch um den Playoff Platz beworben, wurde von Bosnien aber daran gehindert. Obwohl die Türken den direkten Vergleich gewinnen konnten, leisteten sie sich zuviele Punktverluste gegen die "kleineren" Gruppengegner. Letztendlich war Bosnien schon recht früh als Zweiter der Gruppe sicher für Playoffs qualifiziert.
Das Land verfügt nicht über eine besonders große Fußballtradition, auch namentlich können die Spieler der bosnischen Auswahl den Portugiesen nicht das Wasser reichen. Allerdings kommt es darauf nicht an. Tore entscheiden die beiden Duelle und dafür haben die Bosnier eine perfekt funktionierende Maschinerie auf dem Rasen.
In ganz Europa und in der Türkei verdienen die Auswahlkicker ihr Geld. Olympique Lyon, ZSKA Moskau und der VfL Wolfsburg gehören zu den Arbeitgebern. Am bekanntesten sind – insbesondere aus deutschsprchiger Sicht – Dzeko und Misimovic, vom amtierenden deutschen Meister aus Wolfsburg, Salihovic und Ibisevic aus Hoffenheim und Samir Muratovic von Sturm Graz.

Fazit:
Man kann davon ausgehen, dass beide Seiten gegen jeden anderen Gegner lieber gespielt hätten. Denn vom Potential her gehören beide Mannschaften eindeutig zur Weltmeisterschaft nach Südafrika. Erfreulich für alle Qualifizierten, dass einer der beiden ausscheiden muss. Ein Spaziergang wird das für die Portugiesen in keinem Fall. Besonders der Ausfall von Ronaldo wiegt schwer. Auf der anderen Seite laufen mit Dzeko, Misimovic, Salihovic und Ibisevic Namen auf, die zwar in Europa nicht die Größten sind, aber in der Bundesliga mehr als bekannt. Und die bosnische Garde der Bundesliga befindet sich zweifelsohne in Top-Verfassung

Quoten:
Portugal: 1,50 @ bet365
Unentschieden: 4,20 @ expekt
Bosnien-Herzegowina: 7,84 @ betfair

 

Hinweis der Redaktion: das Spiel wird am Samstag 14.11. um 21:30 Uhr angepfiffen und das beste: Sie können es kostenlos live im Internet-TV anschauen und zwar auf bet365. Das einzige, was Sie brauchen ist ein Wettkonto bei bet365 – Sie brauchen nicht mal Geld drauf einzuzahlen – Bet365 Live Streaming ist gratis! 

12. November 2009 / joe - Kategorie: Fussball-Wetten

Die iberische Halbinsel versinkt gerade in zwei sehr interessanten Diskussionen, die es wirklich Wert sind, ihnen ein paar Zeilen zu widmen.

Szenario A oder auch Szenario CR9:
Cristiano Ronaldo ist verletzt und spielt deshalb nicht für Real Madrid. Portugals Nationaltrainer Queiroz nominiert ihn trotzdem und erwartet, dass er ein paar Minuten spielen könne, um gegen Bosnien-Herzegowina in den Playoffs zu bestehen.

Soviel zum objektiven Teil. Cristiano Ronaldo wechselte im Sommer von CR7 in rot auf CR9 in weiß. Alles im modernen Fußball kein Problem. Allerdings konnte sich Florentino Perez mit 96 Millionen Euro zwar sehr viele der Rechte an dem Portugiesen sichern, aber eben nicht solche, die daraus resultieren, dass er Portugiese ist. Kurzum: Ronaldo tanzt auf zwei Hochzeiten. Die eine in Madrid, die andere in Lissabon. Die in Lissabon ist kurz davor zu platzen, was den Funktionären von Real Madrid sicherlich nicht vollkommen egal ist. Eine Tendenz Pro Bosnien darf aber vermutet werden.
Doch nun zur Problemstellung: Als Cristiano Ronaldo vor einigen Wochen angeschlagen war, reiste er trotz einiger Porbleme mit dem Sprunggelenk nach Portugal, um dort für die Nationalmannschaft zu spielen. Die Qualifikation für die Playoffs gelang, jedoch wurde Ronaldos Verletzung schlimmer und er konnte folglich nicht für Real Madrid spielen. Nicht gegen Getafe, nicht gegen Milan und auch nicht gegen Atletico. Da das königliche Angriffsspiel bis zu diesem Zeitpunkt sehr abhängig von Ronaldo war, schmeckte das den Funktionären gar nicht. Ronaldo suchte Spezialisten in ganz Europa – unter anderem in Holland – auf, doch sein Knöchel zeigte nicht den gewünschten Heilungsprozess. Nun ist der Moment erreicht, an dem Real Madrid immer noch auf den Spieler verzichtet, Portugal aber schon gerne wieder loslegen möchte mit Einsatzzeiten. Das sehen die Spanier gar nicht gerne, da sie Portugal am liebsten nicht bei der WM sehen würden, aber vor allem sehen sie Ronaldos Einsatz am 28. November gegen Barcelona im Clasico gefährdet. Man hat den Eindruck, dass es mit einem Einsatz am Wochenende hinhauen könnte, die Madrilenen aber solche Angst haben, dass sie einen Risiko-Einsatz des Portugiesen nur im Königlichen Trikot erlauben würden.

Szenario B oder auch Die katalunische Doppelmoral:
Johann Cruyff wird Trainer der katalanische "Nationalmannschaft". Spricht aber kein Wort Catalan, sondern lediglich Castellano (im Volksmund: Spanisch).

Soviel zum objektiven Teil. Der Präsident des FC Barcelona, die katalunische Regierung (Generalitat) und die katalanische Gesetzgebung bemühen sich an jeder Ecke irgendwie die katalunische Sprache durchzuboxen. Außerdem sollte man wissen, dass es in Spanien für die einzlenen Bundesländer eine Art Nationalmannschaft gibt, die in etwa ein bis zwei Mal im Jahr gegen andere Nationalmannschaften antreten. Meistens geschieht das gegen Länder aus Südamerika. Diese Nationalmannschaften in Spanien werden von den internationalen Verbänden allerdings nicht als solche anerkannt – aus ersichtlichen Gründen. Außer bei der katalanischen Auswahl macht sich auch niemand wirklich darüber Sorgen wie der Trainer dieser Mannschaften heißt. Der früher sehr erfolgreiche Johann Cruyff hat diesen Job jüngst für Katalunien übernommen. Er spricht aber kein Catalan. Sehr interessant, denn Politiker des Landes – und Sportfunktionäre, die den Fußball gerne für politische Zwecke instrumentalisieren – versuchen an allen Ecken und Enden durchzusetzen, dass es ein Minimum an Gebrauch der katalanische Sprache gibt. Dies hat meist historische Gründe, da das Catalan zweitweise unterdrückt wurde und jetzt das andere Extrem "herrscht". Spannend ist vor allem das entscheidene Argument:
"Cruyff spricht Castellano, damit er das Catalan nicht verletzt." Bei Barca wird Politik häufig mit Sport verwechselt, bildlich ist diese Argumentation ein Eigentor.

[Wie in (14) Bulissimo! beschrieben geht es jetzt auch Sebastian Boenisch von Werder Bremen. Seine Entscheidung ist derzeit noch unklar]

Die Fußball Kolumne Bulissimo! erscheint jeden Dienstag und befasst sich mit der Bundesliga, aktuellen Stammtischthemen des Fußballs und Kuriositäten rund um den Lederball.

10. November 2009 / joe - Kategorie: Fussball-News

Viel wurde in Spanien über den Alleingang der beiden Topteams aus Barcelona und Madrid gesprochen. Doch in jeder Analyse und in jeder Berichterstattung hielten sich die spanischen Medien stets ein Hintertürchen offen. Eine winzig kleine Möglichkeit, vielleicht sogar eine Hoffnung, dass es doch nicht nur ein Duell um die spanische Meisterschaft geben würde. Viel mehr ließen sie Raum für einen weiteren Mitspieler im Karussell der großen Rivalen. Eine Mannschaft, die auf Augenhöhe mit denen, die aus der Primera Division eine Zweiklassengesellschaft machen, ist. Ein Team, das gewissermaßen alle anderen representiert und die fußballerische Vormachtstellung von Real Madrid und dem FC Barcelona ankratzt. Denn auch auf der iberischen Halbinsel kennt man David und Goliath. Obgleich das Land von Azulgrana und Königlichweiß gespaltet wird, bleibt ein winziger Raum für Überraschungen.
Damit Geschichten erzählt werden können, müssen sie erst geschrieben werden: 6. Spieltag der Primera División am Sonntag, den 4 Oktober um 21 Uhr, FC Sevilla - Real Madrid.

FC Sevilla:
Als am 31. Mai 2009 um etwa kur vor Neun Uhr abends der Abpfiff im Ruiz de Lopera ertönt wird der Präsident des FC Sevilla, Jose Maria del Nido, aufgesprungen sein. Sein größter Rivale war abgestiegen. Der FC Sevilla durfte mit ansehen wie Real Betis Sevilla den bitteren Gang in die Zweitklassigkeit antreten musste. Heute wird del Nido nicht mehr sonderlich erfreut darüber sein. Betis ist nun kein Rivale mehr, schlicht weg weil nicht mehr gegen ihn gekämpft werden muss. Mit Betis fiel es dem FC Sevilla deulich leichter das eigene Ego zu besänftigen. Besonders Leitfigur Del Nido gibt sich in der Öffentlichkeit häufig selbstverliebt und betont so oft wie möglich, dass seine Mannschaft zu den besten der Welt gehöre. Dieses Selbstverständnis wurde besonders durch die beiden Uefa-Cup Erfolge gestärkt.
Die neue Gegner des Präsidenten sind Real Madrid und Barcelona. Man versucht sich nicht nur international zu etablieren, sondern gleichzeitig auch national den beiden großen Vereinen die Stirn zu bieten. In der letzten Saison ging das in die Hose. Wenngleich Sevilla in der Endabrechnung den dritten Platz einnahm, so war das ein Erfolg eines hervorragenden Entspurts, denn die Plätze vier und fünf waren gefährlich nahe gerückt. Zu dem Spitzenduo hatte man zu keinem Zeitpunkt der Saison wahren Kontakt. Am Ende trennten Sevilla und Barcelona 17 Punkte, außerdem hatte der Zweite Madrid acht Punkte Vorsprung auf die Andalusier. Das Ganze wäre viel schlimmer gekommen, wenn Barca und Real nicht so früh ihre Positionen fest inne gehabt hätten – beide gewannen keines der letzten vier Saisonspiele.
Lediglich beim ersten Saisonspiel verlief diese Mission bisher nicht wie geplant. Mit einer Niederlage in Valencia begann der FC Sevilla die neue Spielzeit (0:2), konnte sich aber gegen Zaragoza (4:1) rehabilitieren. Im Folgenden wurden Osasuna (2:0), Mallorca (2:0) und Bilbao (4:0) ohne Gegentor besiegt. Unter der Woche gelang in Glasgow ein beeindruckender Auswärtssieg (4:1). Die Champions League Gruppe hat Sevilla schon nach zwei Spieltagen so gut wie gewonnen.
Den Anschluß in der Liga wiederherzustellen ist Del Nidos Traum.

Real Madrid:
Christoph Metztelder sagte zu Saisonbeginn, dass jedes Spitzenteam einen Superstar hätte, Real Madrid jedoch nun mindestens zwei in den eigenen Reihen hätte. Der große Vorteil daran ist vor allem, dass diese beiden auch noch hervorragend miteinander Fußball spielen. Sie verstehen sich auf dem Platz und es gibt – bisher – keinen Kampf um den Alphaposten der Herde. Das liegt warhscheinlich daran, dass Real Madrid nicht nur gut gestartet ist, sondern den guten Start auch ausgebaut hat. Denn auch in der Champions League hat man ganz Europa nun zeigen können, dass man wieder wer ist. Mit Olympique Marseille wurde unter der Woche der Vizemeister aus Frankreich besiegt (3:0).
Dieses Spiel gegen Sevilla erwartet man als einiges schwieriger als alles was bisher in der Saison das gegnerische Trikot trug. Und im Gegensatz zu Villareal beispielsweise befinden sich die Andalusier in bestechender Verfassung. Das größte Problem der Madrilenen ist jedoch personeller Natur. Trainer Manuel Pellegrini muss auf seinen Topstar Cristiano Ronaldo verzichten. In der Offensive war es meist Cristiano Ronaldo, der die Angriffe erfolgreich abschloß. Eine Knöchelverstauchung hindert den Portugiesen, der dementsprechend nicht im Kader steht, seine Mannschaft gegen Sevilla zum Erfolg zu führen.
Altmeister Raul und/oder der argentinische Stürmer Higuain werden das Loch, welches der Portugiese hinterlässt, ausfüllen müssen.

Fazit:
Real Madrid spielt gegen das einzige Team, welches den beiden großen Vereinen gefährlich werden könnte. Scheinbar das schlechteste Spiel, um Cristiano Ronaldo ersetzten zu müssen. Der FC Sevilla empfängt in Topform eine Mannschaft, die es anstrebt eine ganze Saison allein gegen den FC Barcelona zu kämpfen. Kleineren Thronanwärtern muss der Stolz gestutzt werden.

Quoten:
FC Sevilla: 3,55 @ betsson
Unentschieden: 3,50 @ betclic
Real Madrid: 2,10 @ bet365

3. Oktober 2009 / joe - Kategorie: Fussball-Wetten

Nach einer englischen Woche wird am Wochenende in Spanien der 5. Spieltag der Primera División ausgespielt. Die einzige Überraschung der Saison war bis zum letzten Spieltag Athletic Bilbao, die ihre ersten drei Spiele gewinnen konnten, dann aber auswärts auf Teneriffa verloren (0:1). An diesem Spieltag empfangen die Basken den FC Sevilla. Es spielt der Dritte (Sevilla) gegen den Vierten (Bilbao). Lediglich zwei Tore in der Tordifferenz unterscheiden die beiden Mannschaften.
Fern ab von allen anderen weilen der FC Barcelona und Erzrivale Real Madrid an der Tabellenspitze. Um mit den scheinbar übermächtigen Katalanen mithalten zu können und deren schmerzende Alleinherrschaft in Spanien endlich zu unterbinden, kaufte Real Präsident Florentino Pérez mächtig ein in der Sommerpause. Viele Beispiele zeigen, dass Geld keine Tore schießt. Anders ist das bei "viel Geld" und eine Garantie bekommt man bei "sehr viel Geld". So wie der Fall um Roman Abramowitsch und den FC Chelsea London zeigt, ist es auch bei Real Madrid gelaufen. Über 250 Millionen Euro wurden allein für die Ablösesummen in die Hand genommen. Das macht sich nun bezahlt. Das, was sich beinahe ganz Spanien erträumt hat, ist eingetreten: Es gibt ein eisernes Fernduell der Rivalen. Die Primera Division ist spannender denn je und trotzdem kommen nur zwei Teams für den Titelgewinn in Frage. Auch an diesem Spieltag liefern sich der FC Barcelona und Real Madrid ein Fernduell.

Samstag, den 26.09 um 18.00 Uhr: Real Madrid – Teneriffa
Das Spiel zu Hause gegen den Aufsteiger von den Kanarischen Inseln sollte für das Star-Esamble von Real Madrid nicht mehr als eine Pflichtaufgabe darstellen. In hervorragender Verfassung zeigten sich die Königlichen an den ersten vier Spieltagen. Zunächst hatte man am ersten Spieltag einige Schwierigkeiten gegen Deportivo La Coruna (3:2). Den Galiziern gelang es schließlich nicht mehr zurück zu schlagen, nachdem sie vorher zwei Mal eine Madrilener Führung ausgleichen konnten. Am 2. Spieltag funktionierte die Elf von Trainer Manuel Pellegrini deutlich besser. Auswärts bei Espanyol Barcelona (3:0) machte vor allem der Brasilianer Kaka auf sich aufmerksam. Das erste Tor bereitete er direkt vor, das zweite leitete er mit einer Einzelleistung ein. Nachdem unter der Woche beim Champions League Auftakt in Zürich fulminant gewonnen wurde (5:2), empfingen die Königlichen mit Deportivio Xerez den ersten Aufsteiger der Saison im Bernabeu. Dieser zahlte von Minute 1 an Lehrgeld und kam schließlich mit 5:0 unter die Räder. Die Madrilenen konnten durch das bessere Torverhältnis die Tabellenführung übernehmen. Die folgende englische Woche, war Anlass für Trainer Manuel Pellegrini viel rotieren zu lassen. So änderte der Chilene die Anfangsformation gleich auf mehreren Positionen. Den ersten echten Test in Villarreal bestand Real Madrid am vierten Spieltag eindrucksvoll (2:0).
Angesichts der Schwäche des Gegners und des Champions League Spiels am Mittwoch (Olympique Marseille) ist zu erwarten, dass einige Spieler geschont werden.
Der Aufsteiger von Teneriffa erledigte in der noch jungen Saison seine Hausaufgaben einwandfrei. Auswärts gab man brav die Punkte ab und zu Hause wurde zwei Mal gewonnen. Bisher spielten die "Kanarienvögel" in Zaragoza (0:1), gegen Osasuna (2:1), in Mallorca (0:4) und zu Hause gegen Athletic Bilbao (1:0). Der Sieg am vierten Spieltag gegen die bis dahin ungeschlagenen Basken aus Bilbao setzte ein Ausrufezeichen.

Cristiano Ronaldo:
Wohl vor allem aufgrund der horrenden Ansprüche, die ein 96 Millionen Euro Transfer mit sich bringt, stand Cristiano Ronaldo schon gegen Ende der Saisonvorbereitung mächtig unter Druck. Er fühle sich noch nicht wohl und habe seinen Platz im Team noch nicht gefunden, schrieben die Sportblätter. Obwohl der Portugiese am ersten Spieltag sofort per Elfmeter erfolgreich war, hielten sich die Kritiker wacker. Sogar sein 3:0 gegen Espanyol Barcelona wurde, da es in der 90. Minute fiel, als unwichtig runter geredet und half Ronaldo nicht die Kritiker zum Schweigen zu bringen. Ironischerweise brauchte es zwei direkt verwandelte Freistöße in Zürich, die beide mehr als grobe Torwartfehler waren, um die Kritiker Lügen zu strafen. Dass beide Tore von Cristiano Ronaldo beinahe als Eigentore des Schweizer Torhüters durchgehen könnten, interessierte wenig. Mit genügend Selbstbewusstsein im Rücken gelang dem Portugiesen in der ersten Minute gegen Xerez wiederum ein Tor. Sein Schuss war abermals haltbar. Per Kopf erzielte Ronaldo auch noch das 2:0. Am vierten Spieltag in Villarreal erwartet ganz Spanien, wie sich die Königlichen gegen einen starken Gegner machen würden. Cristiano Ronaldo regelte das, indem er sein Team abermals in der 1. Minute in Führung brachte. Mit nun fünf Toren führt er die Torschützenliste zusammen mit Lionel Messi an.

Tor durch Cristiano Ronaldo: 1,85 @ unibet

Quoten:
Real Madrid:
1,11 @ bet365
Unentschieden: 10,03 @ betfair
Teneriffa: 38,00 @ betfair

Samstag, den 26.09 um 20.00 Uhr: Málaga – Barcelona
Dem FC Barcelona war vor der Saison lange klar, dass der Erzrivale aus Madrid massiv investieren müsste, um die Vormachtstellung der Katalanen zu gefährden. Obwohl dies jetzt eingetreten ist, bleiben die Katalanen immer noch vollkommen gelassen. Die beiden Titel (Supercopa, Europäischer Supercup), die Barca bereits eingefahren hat dürften ihr übriges dafür tun. Der Genuß-Fußball aus der letzten Saison war keine euphorische Eintagsfliege, sondern ist Programm. In einer Liga, in der die harte Defensivarbeit mehr als verpönt ist, gelingt es den Katalanen immer wieder spielend leicht die Gegner auseinanderzunehmen, sobald sie sich nicht defensiv diszipliniert um den eigenen Strafraum versammeln. Europas Topteams haben bereits vorgemacht, wie Barca zu schlagen ist. In Spanien scheint das nicht angekommen zu sein, was aber auch an der spanischen Fußball-Philosipohie und schlicht weg fehlender Klasse im Liga-Durchschnitt liegt.
An den ersten vier Spieltagen dominierten die Katalanen die iberische Halbinsel nach Belieben. Zugegebenermaßen hatte der Spielplan für den Titelverteidiger zu Beginn einfache Gegner vorgesehen. Zu Hause gegen Sporting Gijon gelangen den Katalanen sogar drei Kopfballtore (3:0). Extrem unüblich für das flache Spiel der Mannschaft von Pep Guardiola. Am zweiten Spieltag in Madrid gegen Getafe musste Guardiola bis zur Einwechslung von Iniesta und Messi auf Tore warten. In der Folge gewannen die Katalanen das Spiel aber souverän (2:0). Nun folgten schwierigere Gegner. Beim Champions Leauge Auftakt in Mailand gelange kein Tor und trotz deutlicher Überlegenheit musste man sich gegen Inter am Ende mit einem torlosen Remis zufrieden geben. Am folgenden Wochenende wurden die Tore zu Hause gegen Atletico Madrid nachgeholt (5:2). Erst in der Schlussphase kam es zu Unkonzentriertheiten in der Abwehr und Atletico konnte ein wenig Ergebniskosmetik betreiben. Der vierte Spieltag brachte einen beeindruckenden Auswärtssieg bei Racing Santander (4:1). Die Art und Weise wie Barca innerhalb von sieben Minuten mit drei Toren für klare Verhältnisse sorgte, erinnerte an die letzte Saison.
Die Überraschungsmannschaft der letzten Saison aus Málaga kam in der noch jungen Spielzeit nicht so recht in Fahrt. Lediglich am ersten Spieltag konnte man gegen Atletico Madrid gewinnen (3:0). Seit dem mussten die Andalusier Pleiten in La Coruna (0:1), gegen Santander (1:2) und in Barcelona gegen Espanyol (1:2) hinnehmen. In der abgelaufenen Spielzeit war man zwar sehr erfolgreich, konnte das eigene Tempo allerdings nicht durchhalten und wurde im letzten Saisondrittel noch aus den internationalen Rängen vertrieben.

Head to Head:
Gegen kaum eine Mannschaft spielt der FC Barcelona lieber als gegen Málaga. Völlig gleich ob auswärts oder zu Hause: Malaga holt sich so gut wie immer eine Packung ab. Lediglich eines der letzten fünf Spiele endete mit einem Punktgewinn für die Andalusier (0:0). Barcelona gewann die anderen vier Spiele und schoss dabei insgesamt 16 Tore. In den letzten fünf Jahren gewann Barcelona sechs der sieben Aufeinandertreffen. Mit Ausnahme eines Spiels (2:0), gewann Barca immer mit mindestens drei Toren Unterschied. In der letzten Saison hagelte es in La Rosaleda ein 1:4, im Camp Nou gewann Barcelona sogar 6:0.

Lionel Messi:
Der aktuell beste Spieler der Welt befindet sich in Topform. Allerdings nur wenn er in Azulgrana spielt. Bei der argentinischen Nationalmannschaft steht Messi neben sich und das könnte seinen größten Fürsprecher Diego Maradonna bald den Job kosten, denn Argentiniens WM-Qualifikation ist in Gefahr.
In der Primera Division ist Lionel Messi Herr der Lage. Mit fünf Treffern führt er gemeinsam mit Cristiano Ronaldo die Torschützenliste an. Der 22 jährige Argentinier hat zwar gegen Gijon gar nicht gespielt, hält aber trotzdem mit dem Portugiesen mit. Sowohl gegen Atletico Madrid, als auch in Santander traf Messi doppelt. Gegen Getafe traf er nach seiner Einwechslung zum 2:0.

Tor durch Lionel Messi: 1,91 @ bet365

Quoten:
Málaga: 11,92 @ befair
Unentschieden: 5,75 @ betclic
FC Barcelona: 1,30 @ betsson

25. September 2009 / joe - Kategorie: Fussball-Wetten

Etwas später als die anderen Topligen in Europa startet die spanische Primera División – mit kommerziellem Namen Liga BBVA -  an diesem Wochenende in die Spielzeit 2009/2010. Real Madrid und Deportivo La Coruña eröffnen die neue Saison am Samstag, den 29. August, um 20 Uhr. Mit deisem Spiel startet auch das Mega-Projekt von Real Präsident Florentino Pérez, der mehr als 200 Millionen Euro in den neuen Kader investiert hat.

Real Madrid:
Nicht nur die iberische Halbinsel, auch ganz Europa wartet auf die ersten Pflichtspiele des neuen Staresambles der spanischen Hauptstadt. Als im Mai Florentino Pérez zum neuen Präsident von Real Madrid gewählt wurde, brachte das einen Schwung der Euphorie mit sicht. Die "Madridista" wussten, dass der reiche Bauunternehmer ihr Team wieder an die Weltspitze führen würde. International hatte man den Eindruck Pérez hätte sich keinen geringeren als Roman Abramovitsch zum Vorbild genommen, als der königliche Präsident in der Sommerpause den Transfermarkt mit horenden Summen überrollte. Eine Flut von weißen Millionen überschwemmte ganz Europa, besonders die britische Insel. Bei seiner Einkaufstour durch englische Spitzenclubs gab Florentino Pérez über 120 Millionen Euro aus. In Deutschland erinnerte eine große Zeitung in diesem Zusammenhang an den Rattenfänger von Hameln.
In der Tat überzeugte Real Madrid (Real Madrid gewinnt die Primera Division @ 2,20) in der Vorbereitung. Zunächst testete man gegen amerikanische Mannschaften, die meist nicht das Niveau europäischer Fußballclubs hatten. Der neue Trainer Manuel Pellegrini brauchte ein paar Spiele um seine Stammformation zu finden, konnte später aber mir nur wenigen Veränderungen immer wieder beachtliche Erfolge feiern (5:0 in Dortmund, 4:0 gegen Rosenburg Trondheim). Dementsprechend hoch ist die Erwartungshaltung für den Auftakt gegen Deportivo La Coruña.
Neben dem chilenischen Trainer vom FC Villareal (ca. 3 Millionen) wurde in Spieler aus den Topvereinen Europas investiert. Alles fing an mit dem Mega-Transfer von Cristiano Ronaldo (96 Millionen Euro, Manchester United). Wenig später folgten der brasilianische Ballkünstler Kaká (65 Millionen, AC Milan) sowie der französische Nationalspieler Karim Benzema (35 Millionen, Olympique Lyon). Als die Öffentlichkeit forderte man solle doch etwas auf Spanier setzen, kaufte Perez den Verteidiger Albiol aus Valencia (15 Millionen), nahm die Rückkaufoption für Granero wahr (4 Millionen, FC Getafe) und schlug noch zwei Mal beim FC Liverpool zu: Arbeloa (4 Millionen) und Xabi Alonso (30 Millionen).
Da sich sogar die madrilenischen Kassen füllten, mussten bei der "Operación Salida" (Operation Ausgang) einige Millionen wieder reingeholt werden. Problematisch dabei war, dass neimand bereit war für die schwächeren madrilenischen Spieler Millionensummen zu investieren. Deshalb blieben Gago, Guti und Diarra in der spanischen Hauptstadt. Allerdings mussten Robben (25 Millionen, Bayern München), Snejder (15 Millionen, Inter Mailand) und Negredo (15 Millionen, Sevilla) gehen. Das Fanlager kritisiert besonders den Verkauf von Arjen Robben aufs Heftigste. Bei Umfragen im Internet stimmten 92% gegen einen Verkauf des Holländers. Sobald die ersten Erfolge eingefahren sind wird sich vermutlich keiner mehr daran erinnern.

Deportivo La Coruña:
Blickt man auf die vielen Einkäufe von Real Madrid erscheint die Transferpolitik von Deportivo La Coruña nahezu lächerlich. Die Galizier haben in diesem Sommer nicht einen einzige Euro in neue Spieler investiert. Lediglich Ausgaben für ein Leihgeschäft müssen bezahlt werden. Mit dem brasilanischen Mittelfeldspieler Juca von Partizan Belgrad (ablösefrei) und dem linken Außenverteidiger Alexis Angulo (Investorengruppe, Leihe mit Kaufoption) wurden lediglich zwei Spieler dem Kader hinzugefügt.
Dementsprechend schwach verlief die Vorbereitung, in der Deportivo La Coruña gegen die Ligarivalen Atlético Madrid (1:1), Sevilla (0:1) und Osasuna (2:4) nur ein halbes Erfolgserlebnis feiern konnte.
In den letzten Jahren konnte Deportivo La Coruña zwar nicht in die vorderen Positionen in der Primera División eingreifen, allerdings gelang es den Galiziern immer wieder die großen Teams zu ärgern. Besonders Real Madrid aber auch Barcelona tuen sich seit Jahren schwer gegen Deportivo La Coruña. In Spanien gilt das Team von Trainer Miguel Ángel Lotina als absoluter Angstgegner von Real Madrid. Allerdings vor allem im heimischen Stadion Riazor.
Deportivo La Coruña kann vollkommen befreit in das Spiel im Bernabeu gehen, da in Spanien jeder von einer hohen Niederlage ausgeht. Sogar die Buchmacher kalkulieren einen überzeugenden Sieg der Madrilenen (Madrid gewinnt mit mindestens 2 Toren Vorsprung @ 1,75; mit mindestens 3 Toren Vorsprung @ 2,80). Die Mannschaft von Deportivo La Coruña hat keine Erwartungen zu erfüllen, trotzdem kündigte Miguel Ángel Lotina an, er wolle mit seiner Mannschaft nicht ängstlich defensiv, sondern mutig offensiv auf Sieg spielen.

Head to Head:
Im historischen direkten Vergleich gewann Real Madrid gegen Deportivo 13 von 32 Duellen. Die Galizier konnten 12 Mal gewinnen. Sieben Spiele endeten unentschieden. Sogar das Torverhältnis unterscheidet sich nur durch vier Tore (Madrid 42, Deportivo 46). In den letzten zehn Spielen gewann neun Mal die Heimmannschaft (fünf Siege Deportivo La Coruña, vier Siege Real Madrid). Lediglich ein Spiel konnte der Gast für sich entscheiden. Dies gelang Deportivo La Coruña im Oktober 2004 (1:0).

Fazit:
Alles erwartet einen fußballerischen madrilener Überfall, der in einem Kantersieg endet. Im Blickpunkt stehen Cristiano Ronaldo, Kaká und Benzema. Deportivo La Coruña hat in diesem Spiel keiner auf der Rechnung. Je länger es den Galiziern gelingt die Niederlage abzuwenden und das Unentschieden zu halten, werden nicht nur die Weißen auf dem Rasen, sonder auch die Weißen auf den Rängen unruhig werden. Die Ansprüche sind in der ohnehin erfolgsverwöhnten Hauptstadt im Sommer in den Himmel gewachsen. Die drei Titelgewinne des katalanischen Rivalen schmerzen immer noch. Ab diesem Wochenende kann Real Madrid gegensteuern.

Quoten:
Real Madrid: 1,26 @ Pinnacle
Unentschieden: 6,51 @ Betfair
Deportivo La Coruña: 14,74 @ Pinnacle

28. August 2009 / joe - Kategorie: Fussball-Wetten

Eine Woche nach dem Beginn der Fußball Bundesliga, rollt an diesem Wochenende auch der Ball in der vermeintlich besten Liga der Welt wieder. Der erste Spieltag der englischen Premier League bringt zwar keine großen Duelle mit sich, bietet aber eine Hand voll spannender Begegnungen. Wirtschaftlich perfekt vermarktet – besser als jede andere Liga der Welt – haben die Verantwortlichen die Duelle der Big Four (Manchester United, FC Chelsea London, Arsenal London, FC Liverpool) aus ihrer Sicht optimal terminiert. Die Meisten der Begegnungen finden im späteren Verlauf der Saison statt. Neu in der Liga sind Championship-Meister Wolverhampten Wanderers, Championship-Zweiter Birmingham City und der Play-Off Sieger Burnley FC. Abgestiegen sind als Tabellenletzter West Bormwich Albion, Middelsbrough als Vorletzter und überraschend Newcastle United. Durch den Abstieg aus der Premier League wurden zahlreiche Topspieler des Teams verkauft: Michael Owen zu Manchester United, Sébastian Bassong zu Tottenham Hotspurs, Obafemi Martins zum VfL Wolfsburg. Mark Viduka und Peter Löwenkrands haben den Verein verlassen, allerdings noch keinen neuen gefunden.
Im Allgemeinen hat die englische Premier League mit Cristiano Ronaldo und Xabi Alonso zwei starke Spieler an die Primera Division verloren. Es bleibt abzuwarten, wie überlegen der englische Fußball dem Festland Europas in diesem Jahr in der Champions League sein wird.
 

FC Chelsea London – Hull City
Am Samstag, den 15.August 2009, startet um 13:45 die Saison 2009/2010 mit einem Heimspiel von Michael Ballacks Arbeitgeber, dem FC Chelsea London . Für die "Blues" von Trainer Carlo Ancelotti ist es bereits das zweite Pflichtspiel der Saison, da sie am letzten Wochenende schon gegen Manchester United den Community Shield, das Pendant zum deutschen Supercup zwischen Pokalsieger und Meister, nach Elfmeterschießen gewinnen konnten. Dort sind die Blues durch ihre taktische Disziplin, aber vor allem durch ihr körperbetonntes Spiel, immer am Rande eines Foulspiels, aufgefallen. Manchester Trainer Sir Alex Ferguson beklagte unter der Woche in mehreren öffentlichen Auftritten das rupige Spiel der Londoner. Besonders in Phasen, in denen es spielerisch bei Chelsea nicht läuft, greifen die "Blues" auf die Beste ihrer Tugenden zurück. Ungewöhnlich für den Londoner Nobelclub von Ölmillardär Roman Abramovitch ist das (bisher) zurückhaltenden Auftreten auf dem Transfermarkt in der Sommerpause. Allein Yuri Zirkov von ZSKA Moskau wurde verpflichtet. Auf der anderen Seite konnten alle wichtigen Akteure gehalten werden. Chelsea tritt in diesem Jahr ungemein eingespielt und willensstark auf. Es könnte schließlich das letzte Jahr sein, in dem sich die Mannschaft im besten Fußballeralter befindet. Die alterneden Stars spielen nicht mehr lange auf Europas größter Bühne (Chelsea London gewinnt die Premier League @ 3,25; Chelsea gewinnt die Champions League @ 8,00).
In der Vorbereitung überzeugten die Londoner nicht nur mit positiven Ergebnissen, sondern auch mit einem offensiven Spielstill, von dem sie sich im ersten Pflichspiel gegen Manchester United sofort wieder trennten und in alte defensive Muster verfielen. Nach Siegen gegen Seattle (2:0), Inter Mailand (2:0), AC Mailand (2:1) und die mexikanische Mannschaft Club America (2:0), spielte man zuletzt gegen den FC Reading unentschieden (2:2).
Hull City blieben diese Erfolge vergönnt. Der Aufsteiger der letzten Saison errung gegen den Zweitligisten Sheffield Wednesday ein torloses Remis, spielte gegen ein chinesisches Team 1:1 und verlor sowohl gegen die Tottenham Hotspurs (0:3), als auch gegen den FC Aberdeen aus Schottland (0:1). Der in Deutschland bekannteste Spieler von Hull City verließ den Verein in diesem Sommer: Jay-Jay Okocha. Hull City startet mit einem kleinen Budget, welches für Premier League Verhältnisse nahezu winzig erscheint, in das schwierige zweite Jahr nach dem Aufstieg. Aber auch an der Stamford Bridge gibt es Hoffnung: Im letzten Jahr trennten sich die Teams torlos.

Quoten:
FC Chelsea London: 1,22 @ betsson
Unentschieden: 7,00 @ bet365
Hull City: 21,05 @ Pinnacle
 

Blackburn Rovers – Manchester City
Fünf lange Jahre, fünf lange Spielzeiten ist es her, dass es einer Mannschaft, die nicht zu den Big Four zählt, in der Premier League gelang einen der ersten vier Plätze am Ende der Saison zu belegen. Seit der Saison 2004/2005 stehen ununterbrochen Arsenal, Chelsea, Liverpool und ManU auf den forderen Rängen. Damals war es der FC Everton der, trotz einer empfindlichen 7:0 Niederlage am vorletzten Spieltag bei Arsenal London, den FC Liverpool auf Rang fünf drücken konnte und somit in die Phalanx der Big Four einritt.
In dieser Saison ist dieses Kunststück Manchester City zuzutrauen (Manchester City kommt unter die Top 4 @ 2,70; Manchester City wird Meister @15,00). Begünstigt durch das massive Investment vom arabischen Scheich und Klubbesitzer Khalddon Al Mubarak konnte ManCity in der Sommerpause viele Topstars verpflichten. Besonders beim Ligarivalen und Konkurrenten um die fordersten Plätze, Arsenal London, wurde man fündig. Sowohl Weltklasse-Stürmer Emanuel Adebayor, der in den letzten drei Jahren in der Premier League 42 Tore erzielte, als auch Außenvertediger Kolo Toure konnten von einem Wechsel überzeugt werden. Neben Mittelfeldspieler Gareth Barry und Torwart Stuart Taylor (beide Aston Villa) wurde von den Blackburn Rovers der Ex-Bayern Stürmer Roque Santa Cruz erworben. Am Überraschendesten war der Deal von Carlos Tevez, den sich ManCity im Tauziehen mit dem großen Bruder ManUnited angeln konnte.
Seit 2004 konnte Manchester City bei den Blackburn Rovers nicht mehr gewinnen. In sechs Spielen kassierte man vier Niederlagen, lediglich zwei Mal wurde ein Punkt mit nach Hause genommen. So auch in der letzten Saison (2:2). Durch diesen Punkt durchbrach man eine Niederlagen Serie von vier Punktverlusten in Folge (0:2, 2:4, 0:2, 0:1). Wie ausschlagekräftig diese Statistiken angesichts der Millioneninvestitionen von Manchester City sind bleibt zu bezweifeln.

Quoten:
Blackburn Rovers: 3,81 @ Pinnacle
Unentschieden: 3,35 @ expekt
Manchester City: 2,25 @ boylesports
 

Manchester United – Birmingham City
Am Sonntag, den 16 August 2009, treffen in Old Trafford der englische Meister, Manchester United, und der Aufsteiger Birmingham City um 14:30 aufeinander. Beklagen sich die deutschen Fans über die Zerstückelung des Spieltages auf fünf Termine, sollten sie die englischen Fans an ihrer Seite sehen. Diese leiden schon mehrere Jahre unter diesem System der Fußballvermarktung für die TV-Rechte, haben vor ihren Augen aber auch die Topstars der Welt zum Greifen nahe.
Egal wie häufig Trainer Sir Alex Ferguson es verneint, auf die Qualität anderer Größen verweist, vergeblich Rooney, Nani, Berbatov oder Michael Owen in den Himmel lobt, es gelingt ihm nicht den Abgang von Superstar Cristiano Ronaldo klein zu reden. Der Portugise, der für die "Red Devils" in 196 Spielen 84 Tore erzielte, ist ein herber Qualitätsverlust für ManU. Doch ein Angebot von 96 Millionen Euro von Real Madrid konnten die Verantwortlichen schon aus wirtschaftlichen Gründen nicht verneinen. Der geniale Moment, die Tore aus dem Nichts und vor allem der Fokus auf einen Spieler, der alle anderen ungemein entlastet, wird Manchester United in diesem Jahr fehlen. Auf mehreren Schulter muss der Weggang der zentralen Figur getragen werden. Außerdem hat Stadtrivale ManCity in diesem Sommer mächtig aufgerüstet. Einen Fehlstart darf sich die Truppe von Sir Alex Ferguson nicht erlauben, schon gar nicht zu Hause gegen einen Aufsteiger. Der letzte Sieg von Birmingham City gegen Manchester United liegt 21 Spiele zurück und datiert aus dem Jahr 1978 (5:1).

Quoten:
Manchester United: 1,24 @ Pinnacle
Unentschieden: 6,50 @ unibet
Birmingham City: 19,00 @ boylesports

Ausführliche Analysen zu den beiden Topspielen des ersten Spieltags, Tottenham Hotspur – Liverpool und FC Everton – Arsenal London, lesen Sie an den folgenden Tagen in diesem Blog.

12. August 2009 / joe - Kategorie: Fussball-Wetten

 

Anlässlich der Präsentation des teuersten Fußball-Spielers der Welt im Santiago Bernabéu Stadion lanciert bwin eine Reihe an Spezialwetten. Auf bwin.com können Fußball- und Wett-Begeisterte live ihre Wetten platzieren. Er hat noch keinen Pass im Trikot seines neuen Rekordclubs Real Madrid gespielt und schont heizt der FIFA Weltfußballer von 2008 und teuerster Transfer aller Zeiten die Fantasien der Fußballfans an. Spekulationen ranken sich die um Frage, wie viele Tore der portugiesische Mega-Star bei Real Madrid in der kommenden Saison erzielen wird?

Wie viele Liga-Tore wird Cristiano Ronaldo für Real Madrid in der Saison 2009/2010 schießen?
18 oder mehr 2,05
15 bis 17 3,50
14 oder weniger 3,00

Wie viele Liga-Tore wird Cristiano Ronaldo gegen FC Barcelona in der Saison 2009/2010 schießen?
Kein Tor 2,25
Ein Tor 2,40
Zwei oder mehr Tore 4,00

Wie viele Tore schießt Cristiano Ronaldo in seinem ersten Spiel für Real Madrid?
Kein Tor 1,72
Ein Tor 2,50
Zwei Tore 9,00
Drei oder mehr Tore 26,00

Wie viele Tore wird Cristiano Ronaldo als Spieler von Real Madrid in der Champions
League schießen?
Mehr als 4,5 1,85
Weniger als 4,5 1,85

 

8. Juli 2009 / hans - Kategorie: Wett-Möglichkeiten

 

Del Bosque kritisiert Transferpolitik der Königlichen

Der Ex-Real Madrid Coach, der beim Confederations-Cup derzeitig mit Spanien das Halbfinale erreicht hat, äußerte seinen Unmut gegenüber Real-Boss Perez: "Große Vereine macht man nicht mit großen Verpflichtungen". Darauf angesprochen, dass das "Weiße Ballett" bereits trotz angekommener Finanzkrise dennoch genug Geld zur Verfügung hat um solche Transfers durch zu führen (anm. Kaka und Cirstiano Ronaldo um insgesamt 172. Mio. Euro).

Verbandspräsident Perez hatte in den vergangen Wochen für Aufsehen gesorgt als Kaka verpflichtet wurde und dem bevorstehenden Millionen Engagement des Portugiesen Ronaldo. Nun steht man vor langwierigen Diskussionen, denn auch Staatschef Zapareto hieß die Unmengen an Transferkosten keines Wegs gut.

Chelsea holt Talent

Daniel Sturridge heißt die neue Errungenschaft von den "Blues", die den Jungstar von Manchester City los eisen konnten. Derzeit wird noch heftigts um die Ausbildungsentschädigung gestritten. Der Kontrakt bei City läuft bis Ende Juni aus und da sich die Klubs nicht einigen konnten, muss laut der Medien ein Schiedsgericht über die Ablösesumme entscheiden.  

Manchester City verlangt für den 19jährigen rund 11,6 Mio. Euro, Chelsea will allerdings für die Verpflichtung nur 3,5 Mio. Euro zahlen. Weiters wurde die Vertragsverlängerung von Stürmer Florent Malouda bekannt gegeben, der Franzose erhält einen Vertrag bis 2013.

Chelseas Stadtrivale West Ham hingegen verpflichtete den 25jährigen chilenischen Nationalstürmer Luis Jimenez, dieser wurde von Inter Mailand für ein Jahr ausgeliehen.

Ehemaliger Weltfußballer Denilson "flüchtet" aus Vietnam

Der 31-jährige Brasilianer Denilson war zum Klub Hai Phong Clement gewechselt. Anfang Juni begann das Engagement, doch nur ein Spiel hielt es der ehemalige Nationalspieler im asiatischen Raum aus. Denilson fiel vor allem durch seine Abwesenheit auf. Sein Debüt gab er am Sonntag, dort erzielte er per Freistoß bereits sein erstes Tor. Doch nach Seitenwechsel trat der "Selecao" Kicker nicht mehr auf, wegen einer angeblichen Blessur am rechten Bein. 

Der Vertrag des noch 1998 teuersten Spieler (mit 31 Millionen Euro) sah dabei blendend aus. Pro Spiel erhielt der Ex-Weltmeister von 2002 immerhin 12.000 US-Dollar und pro Treffer 5.000 US-Dollar. Am Honorar kann es zumindest nicht gelegen sein. Laut Medienberichten verlies Denilson bereits am Dienstag wieder das Land.

 

24. Juni 2009 / lukas - Kategorie: Fussball-News









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