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(Endergebnis 0:2) Am Mittwoch, den 8. Februar 2012, empfängt der VfB Stuttgart den FC Bayern München im Viertelfinale des DFB Pokals der Saison 2011/2012. Für den Sieger des Duells winkt nicht nur ein Platz im Halbfinale und damit eine gute Chance auf eine Teilnahme am Finale in Berlin, sondern auch zusätzliche Prämien die für die Clubs enorm attraktiv sind.
Der Anpfiff der Begegnung erfolgt um 20:30 Uhr.
VfB Stuttgart:
Der Spielplan hat es nicht besonders gut gemeint mit dem VfB Stuttgart. Zum Rückrundenauftakt musste man mit dem Besuch auf Schalke (1:3), dem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (0:3) und dem Gastspiel in Leverkusen (2:2) bereits gegen drei Mannschaften aus den Top 6 der Liga spielen. Sicherlich ist ein Start mit einem Punkt aus drei Spielen alles andere als wünschenswert, allerdings ist die Ausbeute gegen diese Mannschaften in zwei Auswärtsspielen und einem Heimspiel für den VfB Stuttgart aktuell ein realistischer Wert. Während man gegen Schalke und Mönchengladbach zumeist postive Ansätze vermissen ließ, gelang es in Leverkusen auch spielerisch Akzente zu setzen. Die Überzahl kam den Schwaben natürlich zu Gute.
Personell hat VfB-Trainer Bruno Labbadia in Leverkusen ein glückliches Hänchen bewiesen. Gegen Bayern vollzog er gleich fünf Wechsel in der Startelf – so viele wie nie zuvor in seiner Stuttgarter Amtszeit. Er ließ Julian Schieber von Anfang an spielen, der nach fast einem Jahr teils verletztungsbedingter Torlosigkeit wieder ins Tor traf. Außerdem setzte er Martin Harnik zum ersten Mal seit dem 30. Januar 2011 wieder auf die Bank – dieser “zahlte” es ihm mit dem Ausgleichstreffer zum 2:2 heim.
Da kurzfristig keine Leistungsexplosion beim VfB Stuttgart zu erwarten ist, scheinen die acht Punkte Rückstand auf einen internationalen Platz eine Menge Holz zu sein. Im Schwabenland wird man sich vermutlich eher mit einem Auge nach unten als nach oben orientieren müssen. Gerade angesischts dieses Aspekts ist das Erreichen der Europa League über den DFB Pokal für den VfB Stuttgart besonders attraktiv.
FC Bayern München:
Vor ein paar Wochen hätte man dem Spiel vermutlich weniger Relevanz zugestanden als dies jetzt der Fall ist. Für den Rekordmeister ist dieses Spiel durch die Negativ-Erlebnisse der letzten Wochen enorm wichtig geworden. Man kann mit einem Sieg in Stuttgart ein positives Signal senden. Gerade, weil davon auszugehen ist, das der größte Rivale im Kampf um die Deutsche Meisterschaft ins Halbfinale einziehen wird (Dortmund tritt beim Viertligisten Holstein Kiel an), muss Bayern durch ein Weiterkommen Stärke beweisen. Noch viel heftiger wäre das Signal allerdings im negativen Sinne, denn scheidet man im Pokal aus, hätte sich innerhalb von wenigen Tagen eine komfortable Ausgangssituation zu einer enormen Drucksituation entwickelt. Ein Titel wäre gestrichen und die Leistungen bei Borussia Mönchengladbach (1:3) und in Hamburg (1:1) wären präsenter denn je. Ein Ausscheiden würde gegen den Tabellenelften der Bundesliga einer Blamage gleichen. Es darf nicht vergessen werden, dass Bayern zwar nur zwei Punkte hinter dem Tabellenführer plaziert ist, allerdings auch nur einen Zähler Vorsprung auf den vierten Rang hat.
Die Bedingungen spielen den technisch versierteren Bayern nicht gerade in die Karten. Jedoch müssen bekanntlich beide Mannschaften auf demselben Platz kicken. Bayern-Trainer Jupp Heynckes wird sicherlich keine Ausreden durchgehen lassen. Auch er muss sich auf persönlicher Ebene hinterfragen. Das hat nichts mit Rücktritt zu tun. Allerdings zeigen die letzten Wochen, dass Handlungsbedarf besteht.
Die Offensive ist mit zahlreichen großen Namen bestückt, kommt aber trotzdem nichts ins Rollen. Ein gutes Beispiel ist in diesen Tagen wie so oft die Torausbeute. Die Bayern haben in ihren Spielen gegen Borussia Mönchengladbach (1:3), gegen Wolfsburg (2:0) und in Hamburg (1:1) seit Rückrundenbeginn insgesamt vier Tore erzielt. Lediglich das zweite Tor gegen Wolfsburg (92. Minute) folgte nicht direkt aus einer Standardsituation.
Head to Head:
Zuletzt gewann der FC Bayern München vier Spiele in Folge gegen den VfB Stuttgart. Im Dezember 2010 schlug man die Schwaben innerhalb von drei Tage zwei Mal vernichtend (3:5,3:6). Seit dem gewann Bayern beide Bundesliga Duelle mit 2:1. Am 11. Dezember 2011 gewann München durch zwei Tore von Mario Gomez in Stuttgart (2:1).
Fazit:
Die Bayern sind auf dem Papier klar überlegen und haben die Favoritenrolle inne. In der Rückrunde suchen einige Schlüsselspieler noch nach ihrer Form. Es wird wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis der Apparat der Bayern wieder ins Rollen kommt. Stuttgart wird sich mit aller Macht gegen das Ausscheiden wehren und mit Sicherheit auf das Halbfinale schielen. Ein Startplatz in der Europa League würde eine mittelmäßige Saison retten.
Quoten für VfB Stuttgart gegen FC Bayern München:
VfB Stuttgart: 6,00 @ bet3000
Unentschieden: 4,20 @ bet3000
FC Bayern München: 1,60 @ mybet
Den aktuellen Spielplan, Ergebnisse, Torschützenkönig und mehr Statistiken finden Sie bei den Fußball Tabellen (einfach das Land DfB-Pokal & das gewünschte Thema auswählen).
Überblick über das Viertelfinale im DfB-Pokal 2011/2012:
07.02.2012 20:30, Kiel – Dortmund
08.02.2012 19:00, Hoffenheim – Fürth
08.02.2012 19:00, Hertha BSC – Mönchengladbach
08.02.2012 20:30, Stuttgart – Bayern München
7. Februar 2012 / joe - Kategorie:
Fussball-Wetten
Borussia Mönchengladbach vs. Bayern München , 20.01.2012, 20:30 Uhr – Bundesliga, 18.Spieltag (Endergebnis 3:1)
Endlich wieder Bundesliga! Und die startet nach der Winterpause mit einem absoluten Kracher: Der Vierte Mönchengladbach empfängt Tabellenführer Bayern München. Nur vier Punkte trennen die beiden Mannschaften voneinander. Spannend wird sein, ob die Borussia den Schwung aus der Hinrunde mitnehmen kann. Zu Beginn der Saison siegte man in München knapp mit 1:0, ging dort aber noch mit einer anderen Taktik ins Rennen. Anstoß am Freitag im Borussia-Park ist um 20:30 Uhr.
Formcheck Borussia Mönchengladbach
Viel hat sich in den letzten Wochen bei der Borussia getan. Marco Reus wird am Saisonende zu seinem Heimatverein Dortmund wechseln, während sich Antreiber Roman Neustädter dem FC Schalke anschließen wird. Auch Dante schaut sich einmal wieder nach anderen Angeboten um. Doch das ist alles Zukunft, weiß Trainer Lucien Favre. Er ist sich sicher, dass gerade diese Spieler weiterhin alles für den Club geben werden. Nachdem Favre die Mannschaft in der vergangenen Saison gerade noch retten konnte, verwandelte er Mönchengladbach in der aktuelle Spielzeit zur absoluten Spitzenmannschaft. Fußballgrößen wie Bremen oder Wolfsburg wurden dabei regelrecht abgeschossen. Dennoch muss beachtet werden, dass ganze sieben Spiele nur mit einem einzigen Tor Unterschied gewonnen werden konnten. Dies soll aber keineswegs die grandiose Leistung der Mannschaft schmälern. Viel mehr wird nun interessant sein, zu sehen, wie das Team mit der neuen Situation umgehen wird. Auf Rang vier hat die Borussia derzeit ganze zehn Punkte Vorsprung auf den siebten Hannover. Dennoch muss Gladbach nun seine Ansprüche hochschrauben und beweisen, dass die Vorrunde keine Eintagsfliege war. Anders als im Hinspiel gegen die Bayern wird Favre seine Mannschaft in der bereits gewohnten offensive Ausrichtung auflaufen lassen. De Camargo hat dabei das Nachsehen: Er wird wiederum nur auf der Bank Platz nehmen dürfen. Neu im Kader der Borussia ist neben dem 20-jährigen Finnen Alexander Ring aus Helsinki auch der 19-jährige Tolga Cigerci vom Vfl Wolfsburg. Beide sind gelernte Mittelfeldspieler und vorerst nur ausgeliehen. Joshua Kind dagegen wechselte nach nur zwei Ligaspielen für Mönchengladbach nach England zu Hull City. Gegen Bayern kann Favre auf seinen gesamten Kader zurückgreifen, wird den bewährten Kräften jedoch Vorrang lassen. Die sieben Siege aus den letzten neun Spielen mit nur einer Niederlage gerade gegen den abstiegsgefährdeten FC Augsburg sind dafür Grund genug. Sollte die Form vor der Winterpause anhalten, so ist die Borussia für die Bayern ein mehr als ernst zu nehmender Gegner:
DFB-Pokal
Mönchengladbach – FC Schalke 3:1
Bundesliga
Mönchengladbach – Hertha BSC 2:1
Mönchengladbach – Werder Bremen 5:0
Mönchengladbach – 1.FC Köln 3:0
Mönchengladbach – Borussia Dortmund 1:1
Mönchengladbach – FC Augsburg 0:1
Mönchengladbach – 1.FSV Mainz 1:0
Formcheck FC Bayern München
Bayern ist bereit für den Bundesliga-Start. Im letzten Testspiel konnte der Rekordmeister Rot-Weiß Erfurt mit 4:0 besiegen. Dennoch wird der kommende Gegner nicht mit den Thüringern vergleichbar sein. Mit drei Punkten Vorsprung steht der FC Bayern derzeit zwar noch vor Dortmund und Schalke; bei einer Niederlage bei der starken Borussia würde jedoch gleich wieder Kritik hochkochen. Probleme macht da momentan wieder einmal Bastian Schweinsteiger. Der wieder genesene Mittelfeld-Star hat sich im Training am Knie verletzt. Jedoch gab Schweinsteiger bereits Entwarnung: Er wolle am Freitag trotz kleinerer Probleme auf jeden Fall auflaufen. Dagegen muss Trainer Jupp Heynckes auf Breno verzichten, der an einer Grippe erkrankt ist. Der Abwehrspieler sorgte sowieso einmal wieder für Aufsehen. Nachdem er für die Amateurmannschaft der Bayern auflaufen musste, twitterte der 22-jährige: “Was für eine Phase ich durchmache. Bayern macht eine Sauerei mit mir.” Inzwischen hat sich das Problemkind der Bayern bei Trainer und Mannschaftskollegen entschuldigt und kam deshalb mit einem blauen Auge davon. Gegen die Borussia fehlen wird außerdem Diego Contento, der sich einen Zehenbruch zugezogen hat, und der gelb-rot gesperrte Franck Ribery. München will die Serie von vier gewonnenen Bundesliga-Partien auch nach der Winterpause fortsetzen und vor allem auch die Auftaktniederlage gegen den kommenden Gegner vergessen machen. Die überragende Defensive der Gladbacher muss sich dabei warm anziehen. Mehr als 2,5 Tore schießen die Bayern pro Spiel. In 16 Partien konnte Top-Torschütze Mario Gomez ebenso oft ins gegnerische Tor treffen. Zudem mussten die Bayern mit nur zehn Gegentreffer noch ein Tor weniger einstecken als die Borussia. Der Rekordmeister ist bereit für die Überraschungsmannschaft der Saison:
Champions League
Bayern – Manchester City 0:2
Bayern – FC Villarreal 3:1
DFB-Pokal
Bayern – Vfl Bochum 2:1
Bundesliga
Bayern -1.FSV Mainz 2:3
Bayern -Werder Bremen 4:1
Bayern -Vfb Stuttgart 2:1
Bayern – 1.FC Köln 3:0
Head to Head: Borussia Mönchengladbach vs. FC Bayern München
Ganze 93 Mal trafen die beiden Mannschaften schon aufeinander. Dass die Statistik dabei für die Münchener spricht, ist nicht zu übersehen. Bayern setzte sich in 47 Partien durch, während Mönchengladbach nur 19 Spiele siegreich beenden konnte. Weitere 27 Matches endeten unentschieden. Vor dem Hinrunden-Sieg der Gastgeber, konnte Gladbach zuletzt 2004 mit 2:0 gegen den Rekordmeister gewinnen.
Analyse & Wettbasis-Trend
Es wird spannend, welche Mannschaft sich in der Winterpause besser eingestellt hat und wer die gute Form aus den letzten Spielen vor Weihnachten in die Rückrunde mitnehmen kann. Sowohl die Borussia als auch der FC Bayern bewiesen tolle Leistungen und befinden sich zurecht auf den Spitzenpositionen der Bundesliga. Nun gilt es zu beweisen, welche Qualitäten wirklich in den Mannschaften stecken. Bayern geht in jedes Spiel als Favorit. Doch Mönchengladbach hat mit seiner tollen Defensive und den starken Offensivkräften Reus und Hanke natürlich eine Chance auf Punkte. Der Heimvorteil soll dabei kein Hindernis sein. Folgende Wett-Quoten werden für die Partie Mönchengladbach vs. München geboten:
Sieg Borussia: 5,80 – Tipico
Unentschieden: 4,00 – Bet3000
Sieg Bayern: 1,70 – Interwetten
Zwei ausgezeichnete Defensiven treffen auf äußerst starke Offensiven. Dennoch kann man davon ausgehen, dass mehr als 2,5 Tore fallen werden. Interwetten bietet dafür eine Quote von 1,70.
Den aktuellen Tabellenstand, Spielplan, Ergebnisse, Torschützenkönig und mehr Statistiken finden Sie bei den Fußball Tabellen (einfach das Land 1.Bundesliga & das gewünschte Thema auswählen).
Überblick über den 18.Spieltag der 1.Bundesliga 2011/2012:
20.01.2012 20:30, Gladbach – Bayern München 3:1
21.01.2012 15:30, Schalke – Stuttgart 3:1
21.01.2012 15:30, Freiburg – Augsburg 1:0
21.01.2012 15:30, Wolfsburg – Köln 1:0
21.01.2012 15:30, Hoffenheim – Hannover 0:0
21.01.2012 15:30, Nürnberg – Hertha 2:0
21.01.2012 18:30, Kaiserslautern – Werder Bremen 0:0
22.01.2012 15:30, Hamburg – Dortmund 1:5
22.01.2012 17:30, Leverkusen – Mainz 3:2
Die amüsante Bundesliga-Vorschau 18. Spieltag auf wettbasis.com
20. Januar 2012 / frank - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Am kommenden Wochenende (10.12-11.12) erwartet uns in der BEKO Basketball-Bundesliga bereits der 12.Spieltag. Auch wenngleich es für viele Mannschaften nicht das 12.Spiel, sondern erst das Zehnte oder Elfte ist, wird dieser Spieltag als der Zwölfte im Spielplan ausgeführt. Dabei kommt es zum Derby und gleichzeitig zum Spitzenspiel in Würzburg, wo der geniale Aufsteiger Würzburg auf den Double-Gewinner ebenfalls aus Franken Brose Baskets Bamberg trifft. Zu einem unheimlich wichtigen Spiel im Abstiegskampf kommt es am Samstag Abend in Gießen, wo die beiden Traditionsclub Gießen 46ers und Phoeni Hagen um zwei wichtige Punkte kämpfen werden. Auch die anderen Spiele haben es durchaus in sich, zum Beispiel muss die Süd-Mannschaft Bayern zum Nordclub nach Bremerhaven reisen, Henrik Rödl trifft mit seinen Trierern auf seine ehemaligen Verein ALBA Berlin und in Göttingen und Frankfurt müssen die Heimmannschaften endlich 2 Zähler sammeln um aus dem Abstiegssumpf wenigstens ein wenig zu entwischen. Die anderen Begegnungen lauten Ulm-Oldenburg, Artland-Ludwigsburg und das einzige Sonntagsspiel Baskets Bonn gegen New Yorker Phantoms Braunschweig.
Topspiel: S.Oliver Baskets Würzburg (6) – Brose Baskets Bamberg (1)
Endlich gibt es in der Bundesliga wieder das Frankenderby. Der Aufsteiger aus Würzburg trifft auf dem zweifachen Double-Gewinner der letzten beiden Jahre Bamberg. Das Spiel ist schon seit Wochen ausverkauft und alle Fans freuen sich darauf, endlich wieder richtigen Derbybasketball in Würzburg zu sehen. Die Vorzeichen für ein Derby könnten zudem nicht besser stehen. Würzburg ist zuhause immer noch ungeschlagen und rangiert auf einer hervorragenden sechsten Tabellenposition momentan, während Bamberg nach dem Sieg gegen Artland sich wieder auf den ersten Tabellenplatz setzen konnte. Es ist auch das Duell der zwei sehr erfahrenen Bundesligaheadcoaches John Patrick (ehemals Göttingen) und Chris Fleming (ehemals Artland), die sich schon zu alten Zeiten sehr viele Duelle lieferten und beide schon als Trainer des Jahres geehrt wurden. Beide Trainer sind unheimliche Taktikfüchse, die sehr viele Ideen und Optionen in einem Spiel einstreuen können. Gerade die Würzburger lieben es, wenn sie während dem Spiel die Verteidigungsstrategie ändern, und auf einmal Zone und nicht mehr Mann-Mann oder Ganzfeld und nicht mehr Halbfeldpresse spielen. Sie haben viele gute Spieler, die dieses Tempo gehen können, sodass Trainer Patrick auch immer wieder wechseln kann. Ob ein Jacobson, ein Kramer, ein Little oder ein Chester Frazier auf der Aufbauposition Druck macht auf den Gegenspieler ist völlig egal. Alle Spieler haben den gleichen Spielstil, weswegen das Spiel von John Patrick (auch in Göttingen) schon als Guard Terror bezeichnet wurde. Gegenüber der taktischen Finesse der Würzburger steht ein diszipliniertes Bamberg mit großen individuellem Potential. Keine Mannschaft in der BBL hat derart Wechselmöglichkeiten, keine andere Mannschaft hat Spieler wie Suput, Pleiß, Jenkins oder Tadda auf der Bank. Die Bamberger Mannschaft ist sehr eingespielt und konnte nach zuletzt 3 Niederlagen in Folgen, immerhin eine gute Leistung gegen ZSKA Moskau abrufen (trotz Niederlage) und die gute Woche mit einem überzeugenden Heimsieg gegen Artland krönen. Das Team scheint sich wieder gefangen zu haben und scheint neu motiviert für die kommenden Aufgabe in Liga und Euroleague. Das Reboundverhalten wurde verbessert, so dass ich bei den Bambergern gerade große Vorteile unter dem Korb sehe mit Leuten wie Slaughter, Preiß, Tucker oder Suput gegenüber der Wand in Würzburg mit Jason Boone, der allerdings viel Spielzeit erhält, da es wenige Optionen unter den Brettern gibt für Patrick. Bamberg muss allerdings wieder mit der Last eines Auswärtsspiel in Malaga einreisen. Man spielt Donnerstag Abend noch in Spanien und muss am Samstag bereits wieder in Würzburg sein, doch knapp 70km Luftlinie dürfte den Profis nichts ausmachen…
Wettquoten (Würzburg-Bamberg) bei bwin:
- Sieg Würzburg –> 3.30
- Sieg Bamberg –> 1.30
Ratiopharm Ulm (2) – EWE Baskets Oldenburg (7)
Ein weiteres sehr spannendes Duell findet am frühen Samstag Abend in Ulm statt. Der Tabellenzweite Ulm trifft dabei auf die Mannschaft der Stunde Oldenburg, die sich dank guten Leistungen in den letzten Wochen immer weiter nach oben kämpfen. Zuletzt gab es für die Norddeutschen 6 Siege in Folge darunter 4 in der Eurochallenge, wo man bereits als sicherer Gruppensieger feststeht und in die nächste Runde einziehen wird. Auch Ulm hat nach der Niederlage in Würzburg eine weitere Serie gestartet. 3 Siege aus den letzten 3 Spielen (2 auswärts) zeigten, dass Ulm das Niveau, was sie zu Beginn der Saison hinlegten, absolut halten kann. Demnach stehen sie auch völlig verdient nur wegen des verlorenen direkten Vergleichs auf Platz 2 hinter Bamberg. Ein interessantes Duell wird es auf der Center Position geben, wo der bullige John Bryant (Ulm) auf den spielerishc starken Adam Chubb (Oldenburg) treffen wird. Chubb kommt derzeit immer besser in Form, während der Bulle aus Ulm seit Jahr und Tag seine Leistung zeigt und zu einem existenziellen Puzzleteil beim Pharmateam geworden ist. Das Miss-Match in diesem Spiel sehe ich auf der Position des Point Guards, wo der immer noch junge Deutsche Per Günther gegen den abgezockten NBA-erfahrenen Bobby Brown antreten muss. Brown wird dem Deutschen in vielerlei Hinsicht überlegen sein und vor allem in der Offensive ein starkes Spiel hinlegen. Es wird interessant zu sehen sein, wie Brown das Spiel seiner Oldenburger führen kann, denn meiner Meinung nach sind sie vom Potential hier nicht unbedingt als Außenseiter anzusiedeln.
Wettquoten (Ulm-Oldenburg) bei bwin:
- Sieg Ulm –> 1.51
- Sieg Oldenburg –> 2.45
Fraport Skyliners Frankfurt (16) – BBC Bayreuth (11)
Kann Frankfurt den Sieg in Hagen bestätigen? Für die Fraport Skyliners wird es bereits ein Abstiegsendspiel. Wenn sie verlieren sind sie endgültig unten angelangt und kaum einer traut sich noch von einem anderen Ziel als Klassenerhalt zu reden. Gewinnt man dieses Spiel verschafft man sich zumindest Luft im Abstiegskampf und kann etwas lockerer die nächsten Aufgaben angehen. Seitdem der eigentliche Leistungsträger und Führungsspieler Justin Gray verletzt ist, läuft es nicht viel schlechter, eher besser für die Hessen. Andere Spieler wie McKinney und Robertson haben sich zuletzt in den Vordergrund gespielt und haben die ohnehin starken Forwards Jon Leuer und Jerameo Davidson gut unterstützt. Zuletzt gab es knappe Niederlagen nach guten Leistungen und am vergangenen Wochenende konnte endlich mal wieder ein Spiel gewonnen werden. Man konnte durch den Start-Ziel-Sieg in Hagen die beiden Abstiegsränge verlassen und rangiert nun auf Platz 16 der Tabelle. Mit einem weiteren Sieg ist man schon wieder punktgleich mit dem Tabellenzwölften. Doch die Aufgabe wird keine leichte. Bayreuth ist weiterhin im Aufwärtstrend und konnte die deutliche Auswärtsniederlage von vor 2 Wochen in Artland durch den lange Zeit gefähredeten Sieg gegen den Tabellenletzten aus Göttingen wieder kompensieren. Mit 5 Siegen aus 11 Spielen steht man auf einem guten elften Platz, den sich wohl keiner Bayreuther Fan sich hätte wünschen können, nach dem völlig verkorksten Saisonauftakt. Mit Marco Van den Berg dem neuen Trainer kam der Erfolg zurück. Zudem kam Danny Gibson zurück, der mit Ibekwe und Jeanty das Spiel der Bayreuther fast im Alleingang bestimmen. Für die Frankfurter wird es kein Selbstläufer, dennoch glaube ich, dass die Mannschaft den Karren weiter aus dem Sumpf herausholt und den zweiten Sieg in Folge feiern kann.
Wettquoten (Frankfurt-Bayreuth) bei bwin:
- Sieg Frankfurt –> 1.51
- Sieg Bayreuth –> 2.45
BG Göttingen (18) – Walter Tigers Tübingen (14)
Ist das schon die letzte Chance für die Veilchen? Es scheint fast so! 1 Sieg aus 11 Spielen. Die Mannschaft hat kein Selbstvertrauen und zu wenig Qualität. Man versucht trotzdem alles in basketballverrückten Stadt Göttingen. Erst vor kurzem erklärten sich die Sponsoren bereit noch einmal die Geldschatulle zu öffnen, um das Team personell zu verstärken. Mit Matt Bauscher und Jerrel Allen konnte man zwei europaerfahrene Guards verpflichten, die das Spiel ankurbeln sollen und den möglichen Abstiegs verhindern sollen. Zudem entließ man den erst vor der Saison zum Headcoach beförderten Stefan Mienack. Sein Assistent und EX-Spieler Michael Meeks ist neuer Trainer und soll der Mannschaft neues Leben einhauchen. Doch eine Dauerlösung wird dies wohl nicht sein, denn Meeks ist nicht im Besitz einer gültigen Trainerlizenz. Deshalb wurde mit Danijel Jusup (Ex-Bonn) ein Trainer geholt, der Meeks laut Pressemeldungen als Berater zur Seite stehen soll. Ob das nur ein Vorwand ist oder ob der Kroate nicht neuer Trainer der Göttinger wird, weiß man noch nicht, denn es gibt auch durchaus Wichtigeres. Letzte Woche spielte man eine Halbzeit gut mit in Bayreuth, verschenkte letztendlich aber das letzte Viertel und musste somit erneut mit leeren Händen nach Hause fahren. Langsam wird es knapp für die Veilchen, denn die direkten Konkurrenten gewinnen ihre Spiele (siehe Tübingen). Man kann sagen, dass sich Tübingen nach dem miserablen Saisonstart gefangen hat. 3 Siege in Folge und 4 Siege aus den letzten 5 Spielen sprechen eine deutliche Sprache für das neue Selbstbewusstsein der Schwaben. Alle Spieler haben sich mittlerweile eingelebt und können ihr Potential abrufen. Geführt wird das Team von Reggie Redding, Lou Campbell und Vaughn Duggins, die jedoch auch immer wieder ihre Mitspieler gekonnt in Szene setzen, so dass die verantwortung auf vielen Schultern verteilt liegt. Tübingen ist für mich in dieser Form kein Abstiegskandidat. Sie werden sich weiter nach oben orientieren und mit dem Sieg bei den Fastabsteigern aus Göttingen den vierten Sieg in Folge einfahren.
Wettquoten (Göttingen-Tübingen) bei bwin:
- Sieg Göttingen –> 2.05
- Sieg Tübingen –> 1.71
TBB Trier (15) – ALBA Berlin (3)
Trier gegen Berlin. Das ist immer wieder reizvoll, zumal mit Zwiener, Fassler, Saibou, Seiferth und auch Dojcin sowie Headcoach Hendrik Rödl gleich 6 ehemalige Berliner bei den Trierern unter Vertrag sind. Die ALBA-Basketballlegende und mehrfacher Deutscher Meister Henrik Rödl nutzt seine guten Connections in die Landeshauptstadt immer so, dass er viele junge Talente begeistern kann in Trier das erste mal Fuß fassen zu lassen in der Bundesliga. Doch auch nur mit EX-Berliner kann der Trainer Coach nicht erfolgreich sein, deswegen lud er College Spieler James Washington zu einem einmonatigen Try-Out ein. Der 1.80 große Spielmacher, der jedoch auch auf der Position des Shooting Guards einzusetzen ist, wird am Samstag sein Debüt im grünen Trikot der Trierer machen. Trier ist derweil weiter auf dem Weg nach unten. Den Sieg gegen Frankfurt ließ man keine Bestätigung folgen, so dass man gleich eine Woche drauf in Ludwigsburg relativ deutlich verlor. Man steht nach wie vor mit 4 Siegen ganz hinten drin und geht als absoluter Außenseiter in das Spiel gegen Berlin. Berlin ist momentan wohl die beste Mannschaft der Liga. Seit Wochen räumen sie national und international alles ab, gewinnen gegen Bamberg, Bayern oder Turow Zrgozolec (Polen). DaShaun Wood führt die Mannschaften in fast allen Bereichen an. Er macht die meisten Punkte, gibt die meisten passvorlagen und ist einfach der effektivste und wichtigste Spieler von Trainer Gordon Herbert. Doch auch alle anderen Spielen erfüllen ihre Rollen. Die erste Niederlage seit langer Zeit gab es am Dienstag in Polen, wo man dem polnischen Vertreter Turow erst nach zwei Overtimes unterlag. Doch diese Niederlage dürfte den hohen Erwartungen keinen Dämpfer verpassen. ALBA hat das Potential in diesem Jahr großes zu vollbringen, da dürfte das Auswärtsspiel in Trier nur ein kleines Hindernis werden.
Wettquoten (Trier-Berlin) bei bwin:
- Sieg Trier –> 3.60
- Sieg Berlin –> 1.26
LTi Gießen 46ers (13) – Phoenix Hagen (17)
Der Abstiegsklassiker steigt am Samstag in Gießen. In der alt bewährten Sporthalle Gießen Ost treffen die beiden Traditionsmannschaften Gießen und Hagen aufeinander. Beide Mannschaften stehen unter Druck. Gießen hat vor heimischen Publikum die Möglichkeit mit einem Sieg Abstand zwischen sich und den Abstiegsplätzen zulegen und die gute Heimbilanz weiter aufzubessern. Hagen hingegen steht enorm unter Druck, da man die letzten 4 Spiele allesamt verlor und sich nun auf einem der beiden Abstiegsplätze wiederfindet. In diesem Spiel treffen zudem zwei Basketball-Philsophien aufeinander. Einmal die defensivstarken Gießener, die im letzten Heimspiel den Bambergern gerade mal 65 Punkte ermöglichten und den Hagener, die ihr Heil in der Offensive suchen und die Spiele durch hohe Punktzahlen gewinnen wollen. Gießens Trainer Björn Harmsen wird wohl wieder auf Maurice Jeffers zurückgreifen können, der gegen Bayern aussetzen musste. Ansonsten kann der junge Trainer aus dem Vollen schöpfen und will den knapp 4000 Fans wieder einen Heimsieg bieten. Die größten Vorteile neben der starken Defensive sehe ich bei den Gießener unter den Brettern. Mit Ovcina und Archibong hat man zwei sehr gute Spieler, die ihren Wert auch schon in dieser Saison unter Beweis stellten. Bei den Hagenern hingegen starten wohl Constantine und Kruel. Constantine wird als neuer Spieler nicht alle Systeme verinnerlicht haben önnen und Kruel hat seinen Zenit eigentlich schon lange überschritten. Im Backcourt muss man lediglich auf TJ Carter und Jonusas aufpassen, die ein großes offensivrepertoire haben. Die anderen Spieler um Brooks oder Hasquet sind zu unkonstant und konnten dem Hagener Spiel noch nicht konstant ihren Stempel aufdrücken. Es wird sicherlich ein hart umkämpftes Spiel, welches letztendlich die Mannschaft gewinnt, die mehr Einsatz und Intensität an den Tag legt.
Wettquoten(Gießen-Hagen) bei bwin:
- Sieg Gießen –> 1.51
- Sieg Hagen –> 2.45
Artland Dragons (4) – ENBW Ludwigsburg (12)
Zu einem wohl einseitigen Match kommt es im kleinen beschaulichen Quakenbrück, wo der Viertplatzierte Artland Dragons auf den Zwölftplatzierten ENBW Ludwigsburg trifft. Ludwigsburg konnte mit dem letzten Heimsieg gegen Trier immerhin den Druck ein wenig von den Schultern nehmen. Dennoch steht man mit lediglich 4 Siegen immer noch ziemlich unten drin. Bei einer Niederlage rutschen sie weiter unten rein, da die anderen Konkurrenten auch Punkte sammeln. Auswärts lief bislang jedoch nicht viel bei den Schwaben, so dass man nicht davon ausgehen kann, dass sie bei den heimstarken Dragons etwas reißen. Die Dragons haben immer noch eine hervorragende Ausgangsposition. Zwar verlor man erwartungsgemäß in Bamberg, doch trotzdem steht man mit 7 Siegen aus 11 Spielen immer noch voll im Soll. Auch in der Eurochallenge läuft es richtig gut, sodass man auch dort schon für die nächste Runde planen kann. David Holston wird auch in diesem Spiel wohl den Unterschied machen. Er hat klare Schnelligkeitsvorteile gegenüber Jerry Green, der aus dem besten Basketballalter auch schon heraus ist. Unter den Körben hat Artland zudem Längenvorteile. Darren Fenn, Nathan Peavy und Anthony King haben eine größere Qualität als Kurt Looby und sind vor allem viel größer als der spielende Center John Bowler. Den starken Forward der Ludwigsburger Jo Lischka kennt Artland Coach Stefan Koch noch aus alten Gießener Tagen. Demnach wird der Licher seine Mannschaft gut auf das Spiel einstellen und so ermöglichen, dass die Dragons den achten Sieg im zwölften Spiel feiern und den Anschluss an die ersten Drei wahren.
Wettquoten (Artland-Ludwigsburg) bei bwin:
- Sieg Artland –> 1.33
- Sieg Ludwigsburg –> 3.15
EIsbären Bremerhaven (9) – FC Bayern München (5)
Zu einem wichtigen Duell im Kampf um die Playoffs kommt es in Norddeutschland. Die Eisbären aus Bremerhaven treffen gegen die Südlichter aus München. München sammelte am letzten Samstag enorm viel Selbstvertrauen durch den Kantersieg gegen Gießen, doch man muss ehrlich anerkennen, dass Gießen kein Prüfstein für die Münchner waren, die zum ersten Mal ohne Jekel Foster auskommen mussten. Im ersten richtigen Spiel nach Jekel Foster verlor man im Eurocup erneut gegen den tabellenführer aus St.Petersburg deutlich und hat nun wohl keine Chancen mehr auf ein Weiterkommen im internationalen Geschäft. Bremerhaven bewies gegen Braunschweig einmal mehr, dass sie das Überraschungspaket in der BBL sind. (S,N,S,N,S,N) –> Sieg und Niederlage wechselten sich in den letzten 6 Spielen immer konsequent ab. Nach Gesetz der Regel müsste nun also gegen Bayern wieder ein Sieg folgen, doch dies scheint mehr als fraglich. Die Bayern haben durch die Verpflichtung von Jared Homan ein unglaublich gutes Aufgebot auf der Position 4 und 5. Troutman und Homan werden von den Bremerhavenern Gegenspieler McNaughton und Peacock sowie Jason Cain wohl nicht zu halten sein, wenngleich die Bremerhavener auf den kleinen Positionen meines Erachtens besser aufgestellt sind. Wenn es die Bremerhavener also schaffen den Ball möglichsts aus der Zone herauszuhalten und womöglich mit einer Zonenverteidigung Würfe von außen erzwingen, haben sie meiner Meinung durchaus eine Chance gegen die geschwächten Münchner etwas zu holen. Die werden ihr Inside-Spiel weiter vorantreiben und entwickeln wollen, was gegen Bremerhaven in guter Form und vor heimischen Publikum jedoch nicht so einfach werden sollte. Uns erwartet ein spannendes und offenes Spiel, was auch die Buchmacher so sehen.
Wettquoten (Bremerhaven-Bayern) bei bwin:
- Sieg Bremerhaven –> 1.87
- Sieg Bayern –> 1.87
Telekom Baskets Bonn (10) – New Yorker Phantoms Braunschweig (8)
Die Bonner rutschen immer mehr unten rein. Zu Beginn gab es 6 Siege, nun gab es 5(!!) Niederlagen in Folge. Die Mannschaft konnte den Ausfall von dem Litauer Benas Vaikalas bislang überhaupt nicht kompensieren und musste so viele unnötige Niederlagen einstecken (u.a gg Bayreuth und Tübingen). Nun verpflichtete man endlich nach. Talor Battle kommt aus Frankreich und unterschrieb einen Vertrag bis Saisonende. Der variable Guard soll vor allem Jordan ab und an entlasten und auf den Positionen zwei und Drei als guter Shooter eingesetzt werden. Er wird gegen Braunschweig vermutlich sein Debüt geben. Trotz der vielen Niederlagen in der BBL kommen die Bonner nicht unselbstbewusst ins Spiel. Am Dienstag konnten sie den Einzug in die Eurochallenge Top 16 mit einem Sieg in der Türkei perfekt machen. Dieses Ziel wurde erreicht, jetzt muss man nur in der Liga auch wieder Fuß fassen. Gegen wen könnte man da besser anfangen als gegen Braunschweig, die zurzeit auf dem achten und damit letztem Playoff-Platz stehen. Braunschweig ist jedoch in guter Form. 4 der letzten 6 Spiele konnten gewonnen werden, es gab nur ein Ausrutscher in Tübingen. Zuletzt siegte man nach starker Leistung zuhause gegen Bremerhaven und konnte sich auf den Playoff-Platz vorschieben. Trainer Sebastian Machowski hat es wieder einmal geschafft aus vielen individuellen Spielern im Laufe der Zeit ein gutes Team zu formen, welches in Rich Melzer und McElroy die herausragenden Spieler hat. Für mich sind die Phantoms auch in Bonn nicht chancenlos und können den Magenta-Farbenen durchaus gefährlich werden. Ich denke uns erwartet ein spannendes und vor allem enges Spiel, welches die glücklichere Mannschaft wohl gewinnen wird.
Wettquoten (Bonn-Braunschweig) bei bwin:
- Sieg Bonn –> 1.65
- Sieg Braunschweig –> 2.15
Der 12.Spieltag im Überblick (10.12. – 11.12.11):
- Ratiopharm Ulm – EWE Baskets Oldenburg –> Tipp: 1
- Fraport Skyliners Frankfurt – BBC Bayreuth –> Tipp: 1
- s.Oliver Baskets Würzburg – Brose Baskets Bamberg –> Tipp: 2
- BG Göttingen – Walter Tigers Tübingen –> Tipp: 2
- TBB Trier – ALBA Berlin –> Tipp: 2
- LTi Gießen 46ers – Phoenix Hagen –> Tipp: 1
- Artland Dragons – ENBW Ludwigsburg –> Tipp: 1
- Eisbären Bremerhaven – FC Bayern München –> Tipp: 1
- Telekom Baskets Bonn – New Yorker Phantoms Braunschweig –> Tipp: 1
8. Dezember 2011 / marcel - Kategorie:
Sport-Wetten
Die Überschrift sagt es schon: Fragen über Fragen am 10.Spieltag der Beko Basketball Bundesliga. Die oben aufgeführten sind dabei längst nicht alle Fragen. An diesem Spieltag kommt es zum Topspiel zwischen dem heimstarken FC Bayern München und den immer mehr auftrumpfenden Albatrossen aus Berlin, zudem kann Frankfurt mit einem Heimsieg gegen den ebenfalls angeschlagenen TBB Trier endlich die sportliche Talfahrt stoppen. Ansonsten erwarten uns hauptsächlich Spiele, die von der Tabellenkonstellation sehr einseitig aussehen, der vermeintliche Außenseiter aber praktisch in jedem Spiel seine Chancen hat. Double Gewinner Bamberger muss nach der ersten Saisoniederlage am vergangenen Sonntag zum Liga-Dino nach Gießen reisen und wird aufgrund des schweren Programms in letzter Zeit auch mal froh sein, einen eher kleinen Namen spielen zu dürfen. Wir werden uns in dieser Vorschau nun wieder ausführlich mit allen 9 Begegnungen beschäftigen und werden, wie üblich, mit dem namhaften Topspiel des 10.Spieltages FC Bayern München – ALBA Berlin beginnen.
Topspiel: FC Bayern München (7) – ALBA Berlin (3)
Samstag Abend Primetime in München und die deutsche Basketballmacht aus Berlin ist zu Gast. Was will man als Basketball-Fan mehr? Richtig, das Spiel im TV sehen! Der Wunsch wurde erhört. Sport1 überträgt um 20.00 das Spitzenspiel des 10.Spieltages Bayern-Berlin aus dem Audi Dome in München. Dabei treffen zwei Mannschaften aufeinander, die zuletzt wichtige Siege feiern konnten. Bayern gewann nach hartem Kampf und nicht ganz so überzeugender Leistung gegen Frankfurt mit 58:57. Unter der Woche musste man allerdings auswärts im Eurocup 64:70 bei dem neureichen kroatischen Hauptstadtklub Cedevita Zagreb. Berlin hingegen schwebt momentan auf Wolke Sieben. Am letzten Wochenende der Sieg zuhause gegen den ewigen Rivalen Bamberg, dazu ein überzeugender und souveräner Heimerfolg gegen den montenigrinischen Meister und Pokalsieger Buduconst (86:68). In Berlin läuft momentan vieles sehr gut. Gordon Herbert hat es wieder einmal geschafft aus einem ziemlich neu zusammengesetzten Team eine Mannschaft zu formen, die sehr viel erreichen kann. Jeder Spieler hat seine Rolle in der Mannschaft und führt diese zur absoluten Zufriedenheit des Trainer aus. Selbst wenn einer der Schlüsslspieler wie Weaver oder Wood mal einen Ausfall haben, dann kommen die Spieler aus dem zweiten Glied wie Schaffartzik, Idbihi oder Simonovic und helfen der Mannschaft sehr gut weiter. Die Mannschaft befindet sich in ausgezeichnter Form und konnte 6 der bisherigen 8 Ligaspiele für sich entscheiden. Bayern hingegen dümpelt so um Platz 7-8 herum und kann der Favoritenstellung, die sie vor der Saison bekommen haben, noch lange nicht gerecht werden. Immerhin können sie sich jetzt mit ihrer Heimstärke zuhause gegen Berlin mal beweisen und zeigen, dass sie auch gegen sehr starke Gegner gewinnen können. Dennoch halte ich Berlin momentan für ausgeglichener und cleverer. Deshalb wird es sicherlich ein interessantes und spannendes Spiel, indem ich den Albatrossen allerdings kleine Vorteile einräume.
Wettquoten (Bayern – Berlin) bei bwin:
- Sieg Bayern –> 2.05
- Sieg Berlin –> 1.71
BG Göttingen (18) – EWE Baskets Oldenburg (10)
Das krisengeschüttelte Göttingen empfängt die sich in aufsteigender Form befindlichen Baskets aus Oldenburg. Göttingen ist die Enttäuschung der Saison. Wobei, wenn man sich den Etat vor der Saison ansah, war es eigentlich klar, dass man in dieser Saison keine große sportliche Rolle spielen wird. Der Erfolgstrainer verließ den Verein und ein Neo-Coach mit Mienack wurde installiert, der jetzt nach noch nicht mal 10 Bundesligaspielen schon höchster Kritik ausgesetzt ist. Sicherlich gab es viele unschöne Vorfälle auch im Umfeld des Verein, doch wenn am Ende der Abstieg steht, hilft auch Mitleid nicht mehr. Göttingen steht sportlich und finanziell vor einer ungewissen Zukunft und nur wirkliche Optimisten glauben wohl, dass man da noch etwas retten kann. In der letzten Woche wurde dann auch noch der als “Super-Scorer” angepriesene Damian Saunders auf eigenen Wunsch freigstellte und durch einen mittelmäßigen Big Men aus der Pro A ersetzt. Unter der Woche verlor man erneut im Eurocup und musste sich dabei ansehen, wie der NBA Superstar Deron Williams satte 50 Punkte aufs Parkett legte und sein Istanbul damit zum Sieg gegen Göttingen führte. Oldenburg hingegen ist ein wenig im Aufwind. Wenn man sich die Tabelle ansieht, meint man zwar: Was? Oldenburg nur auf dem zehnten Platz? Doch sie sind stärker als es der Tabellenplatz aussagt. Sie habe eine ausgeglichene 4-4 Bilanz, haben aber praktisch alle guten Gegner schon gespielt. Oldenburg wird den richtigen Weg gehen, so wie schon geschehen am Dienstag als man im internationalen Geschäft gegen den schwedischen Vertreter Norköpping den dritten Sieg im dritten Spiel feiern konnte.
Wettquoten (Göttingen – Oldenburg) bei bwin:
- Sieg Göttingen –> 3.75
- Sieg Oldenburg –> 1.24
Ratioharm Ulm (2) – Phoenix Hagen (13)
Und täglich grüßt das Murmeltier.. Ulm ist immer noch die Überraschungsmannschaft der Liga. Zweiter Platz, dabei satte 7 Siege aus 9 Spielen. Am letzten Wochenende gewann man mit 24 Punkten in Bremerhaven!! Wenn sie so weiter spielen, sind sie für mich ein sicherer Kandidat für die Playoffs. Das Grundgerüst blieb aus dem letzten Jahr zusammen. John Bryant, Per Günther konnten gehalten werden. Dazu konnten Spieler wie Keaton Nankivil, Isaiah Swann, Dane Watts oder Steve Esterkamp verpflichtet werden, die bislang alle Erwartungen mehr als übertreffen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese selbstbewussten Ulmer sich von Hagen aufhalten lassen werden. Hagen ist nämlich eine der Mannschaften, die sich deutlich im Abwärtstrend befindet. Zuletzt hagelte es eine deutliche Auswärtsniederlage in Oldenburg und auch zuhause am letzten Wochenende musste man sich gegen Mitabstiegskonkurrent Tübingen zuhause geschlagen geben. Deswegen steht man mittlerweile mit 3 Siegen aus 9 Spielen nur noch auf Platz 13 und hat nur noch einen Sieg Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Für Hagen geht es nach unten, für Ulm nach oben. Vor der Saison hätte ich beide Mannschaften auf Augenhöhe eingeschätzt, jetzt ist Ulm für mich der sichere Sieger.
Wettquoten (Ulm – Hagen) bei bwin:
- Sieg Ulm –> 1.18
- Sieg Hagen –> 4.45
Artland Dragons (4) – BBC Bayreuth (11)
Ein sehr interessantes Spiel erwartet uns in Quakenbrück, wenn die Artland Dragons auf die neu erstarkten Bayreuther treffen. Beide Mannschaften sind in sehr guter Verfassung. Artland hat sich in der Bundesliga mittlerweile schon auf Platz 4 vorgekämpft und spielt auch international eine gute Rolle. Am gestrigen Dienstag konnte in der Eurochallengen gegen die Franzosen aus Orthez der dritte Sieg im dritten Spiel gefeiert werden. Wettbewerbsübergreifend konnten die Dragons nun schon 6 Spiele in Folge gewinnen und wollen zuhause mit dem siebten Sieg in Folge noch weiter Anschluss an die Top 3 der Liga finden. Aber auch Bayreuth ist momentan nicht zu unterschätzen. Seitdem der neue Trainer Marco Van den Berg im Amt ist, gab es fast nur Siege, darunter sehr wichtige Erfolge gegen direkte Konkurrenten wie Gießen und Tübingen. Am Samstag fertigte man in eigener Halle sogar die Bonner ab. Die große Stärke der Bayreuther ist dabei der 3-Punkt-Wurf. In den letzten Spielen haben sie immer genau deswegen die Spiele gewonnen und sich den Vorteil erarbeitet. Für die Dragons wird es wichtig sein, diese Stärke zu unterbinden und nicht auf ein Offensiv-Spektakel zu spekulieren. Denn dann könnte das eigentlich vom Namen her einseitige Spiel zu einem spannenden Spiel mit offenem Ausgang kippen. Dennoch hat Artland Qualitätsvorteile, die sie vermutlich auch umsetzen können, sofern die wöchentliche Doppelbelastung nicht an den Kräften raubt.
Wettquoten (Artland – Bayreuth) bei bwin:
- Sieg Artland –> 1.10
- Sieg Bayreuth –> 6.25
Walter Tigers Tübingen (17) – New Yorker Phantoms Braunschweig (8)
Tübingen konnte am Sonntag einen sehr wichtigen Auswärtssieg in Hagen einfahren. Am Ende hieß es 111-104 nach 2facher OT. Durch diesen Sieg stehen die Schwaben jedoch weiterhin auf einem Abstiegsplatz in der BEKO BBL. Nach wie vor konnte man erst 2 Siege aus 9 Spielen einfahren und steht damit weit hinter den Erwartungen zurück. In den letzten Jahren hatte sich Tübingen immer mehr als Mittelfeldmannschaft gefestigt, doch aufgrund vieler Neuerungen und Problemen innerhalb der Mannschaft läuft es in dieser Saison noch gar nicht rund. Dennoch befindet man sich auf dem Wege der Besserung. Mit Pavelas Cukinas konnte endlich ein großer Spieler verpflichtet werden, der durch seine Physis und Größe unter den Körben Präsenz darstellt. Das Problemkind hingegen ist Adnan Hodzic. Mit vielen Vorschussloorbeeren vom College kommen, konnte er noch gar nicht überzeugen und steht wohl vor der Vertragsauflösung. Braunschweig dümpelt immer so vor sich hin. Starken Leistungen folgen schwache Leistungen und denen wieder starke. Man steht trotzdem auf einem Playoff-Platz und hat viele starke Gegner schon gespielt, so dass man nun auch den Blick immer weiter nach vorne oben richten kann. Die Mannschaft besteht aus keinen großen Stars, hat aber sehr viele gute Rollenspieler, die an guten Tagen (wie zuletzt LaMarr Geer) immer über sich hinauswachsen können. Im letzten Viertel des letzten Spiels zuhause gegen Würzburg zeigte man die eigentliche Qualität und konnte das Spiel mit 15 Punkten gewinnen. Braunschweig wird für mich noch eine gute Rolle in dieser Saison spielen, weshalb ich ihnen auch einen Sieg bei den immer noch kriselenden Tübinger durchaus zutraue.
Wettquoten (Tübingen – Braunschweig) bei bwin:
- SIeg Tübingen –> 2.25
- Sieg Braunschweig –> 1.60
Fraport Skyliners (16) – TBB Trier (15)
Das ohne Zweifel wohl wichtigste Spiel für beide Mannschaften in dieser noch jungen Saison. Frankkfurt steht mit 2 Siegen auf dem letzten Nichtabstiegsplatz und Trier mit 3 Siegen nur einen Platz davor. Beide Mannschaften konnten seit gefühlten 5 Wochen kein Spiel mehr gewinnen und stehen vor einem sehr entscheidenen und richtungsweisenden Spiel. Frankfurt muss eigentlich zuhause schon gewinnen, um nicht völlig den Anschluss an das untere Mittelfeld zu verlieren. Immerhin sah man in den letzten Spielen ohne den eigentlichen Star Justin Gray eine kleine Besserung. Das große Talent Jon Leuer kommt immer besser in Fahrt und die Spieler um McKinney und RObertson übernehmen immer mehr Verantwortung. Unter der Woche war man gegen das spanische Top-Team aus Gran Canaria trotzdem chancenlos. Für Trier sieht es ähnlich schlecht aus. Man startete relativ unauffällig in die Saison, doch nach zuletzt 3 Niederlagen in Folge darunter gegen den direkten Konkurrent Gießen zuhause, steht man nun ngewaltig unter Druck, da das kommende Pogramm den Trierer Basketballer und den Fans nicht unbedingt Mut macht. Mit einer Niederlage würde man mit 4 verlorenen Spielen im Gepäck nach Ludwigsburg reisen, um dann anschließend Bayern, Berlin und Bamberg bespielen zu müssen. Kurz gefasst beide Mannschaften stehen wahnsninnig unter Druck. Beide müssen gewinnen um nicht ganz ganz tief in den Abgrund zu rutschen. Dennoch sehe ich gerade zuhause Vorteile bei den Frankfurtern, die endlich mal zeigen müssen, dass sie mehr Qualität im Kader haben als die direkten Konkurrenten im “Abstiegskampf”.
Wettquoten (Frankfurt – Trier) bei bwin:
- Sieg Frankfurt –> 1.35
- Sieg Trier –> 3.05
Gießen 46ers (14) – Brose Baskets Bamberg (1)
Schwächelnde Bamberger müssen zum Liga-Dino nach Gießen. Nein Schwachsinn! Nur weil Bamberg in Berlin verlor, kann man nicht von schwächelnden Bambergern reden. Die Franken sind nach wie vor das Maß aller Dinge in der Bundesliga und auch international konnte man mit dem Sieg gegen Panathinaikos endlich mal ein Ausrufezeichen setzen. Gießen nahm sich den Druck ein wenig von den Schultern, indem man in Trier nach Verlängerung gewinnen konnte. Damit steht man mit 3 Siegen einen Sieg vor den Abstiegsplätzen, ist natürlich nicht sicher, aber kann befreiter in die nächsten Begegnungen gehen, als wenn man nur 2 Siege hätte. Im Vorfeld des Spiels in Trier ga es große Unruhen im Verein, als bekannt wurde, dass Syring, Schäfer und Bogjojevic, die drei Spitzen des Vereins am Saisonende den Club verlassen würden. Dennoch fokusierte sich die Mannschaft aus Basketball und holte den knappen, wichtigen und nicht unverdienten Sieg in Trier. Mittlerweile wurde der Sportdirektor Bogojoevic mit sofortiger Wirkung freigstellt, was auch wieder Ruhe in das Umfeld bringen dürfte. Hoffnungen, dass Bamberg das Spiel zu leicht nimmt, sind zwar bei jedem 46ers-Fan vorhanden, doch auch Bamberg mit 70% dürfte für Gießen noch zu stark sein. Vielleicht sind die Bamberger noch müde nach dem Auswärtsspiel am Donnerstag in Zagreb, doch selbst dann, kommt ihnen der breite Kader zugute, der auch Ausfälle kompensieren könnte. Erinnerungen bleiebn trotzdem an das Auswärtsspiel der Bamberger im letzten Jahr in Gießen, als man nach drei Viertel mit 20 Punkten führte und am Ende nur mit einem mikrigen Punkt in der Osthölle gewinnen konnte. Der Sport hat immer wieder Überraschungen parat, doch bei allem Respekt, Bamberg scheint zu überzeugend in der BEKO BBL.
Wettquoten (Gießen – Bamberg) bei bwin:
- Sieg Gießen –> 7.00
- Sieg Bamberg –> 1.08
s.Oliver Baskets Würzburg (5) – ENBW Ludwigsburg (12)
Bei keinem anderen Spiel ist der Heimvorteil und Auswärtsnachteil wohl so groß wie bei diesem. 5 der 6 Siege von Würzburg konnten zuhause eingefahren werden. Auswärts konnte man hingegen erst eins aus 4 Spielen gewinnen. Zuhause präsentiert man sich selbstbewusster und mit viel mehr Willen zum Erfolg. Auswärts fehlt gerade in der Schlussphase oftmals noch die Cleverness und auch die Konzentration. Nun trifft man zuhause auf Ludwigsburg, die momentan auch mit vielen Problemen zu kämpfen haben. Zuletzt gab es 4 Niederlagen in Folge, die den guten Saisonstart mit 3 Siegen aus 4 Spielen kaputt machten. Am Anfang bewahrheitete sich der Vorteil, den ich ihnen vor der Saison schon gab: die Eingespieltheit. Mittlerweile spielen sich auch die anderen Teams ein, so dass der Vorteil kein Vorteil mehr ist. Man konnte zudem erst ein Auswärtsspiel in dieser Saison gewinnen und verlor beispielsweise gegen beim Tabellenletzten mit über 20 Punkten. Dieses Spiel ist für mich ein klares und eindeutiges Spiel. Würzburg wird die Heimstärke weiter demonstrieren. Sie sind in der Bundesliga zuhause noch ungeschlagen und konnten auch in der letzten Pro A Saison jedes Heimspiel zu ihren Gunsten entscheiden. Daher klarer Sieg für Würzburg, die die Ludwigsburger noch weiter nach unten stürzen lassen.
Wettquoten (Würzburg – Ludwigsburg) bei bwin:
- Sieg Würzburg –> 1.12
- Sieg Ludwigsburg –> 5.60
Telekom Baskets Bonn (6) – Eisbären Bremerhaven (9)
Im letzten Spiel des 10.Spieltages, welches um 17.00 am Sonntag in der Bonner Hardtberghalle stattfindet treffen die Telekom Baskets auf die Unkonstanz in mehreren Personen, Eisbären Bremerhaven. Bonn steht mit 6 Siegen aus neun Spielen immer noch ganz hervorragend da in der Tabelle, doch zuletzt gab es in der Liga zwei Niederlagen gegen Bamberg und in Bayreuth. Auch in der Eurochallenge verlor man am Dienstag gegen einen türkischen Vertreter sehr unglücklich mit 65:66. Momentan ist das Glück nicht auf der Magenta-Seite, denn auch der wichtige Litauer Benas Vaikals verletzte sich zuletzt und musste in der Eurochallenge pausieren. Ob er am Sonntag wieder fit sein wird, ist noch fraglich. Dennoch ist auch weiterhin sehr viel Qualität in den Reihen der Bonner, so dass man diesen Ausfall auch kompensieren könnte, wobei gerade die Tiefe der Bank ein Hauptkritikpunkt in Bonn ist. Bremerhaven ist weiterhin das Phänomen der Liga für mich. Deutliche und schwache Heimniederlagen gegen Ulm oder Tübingen folgen immer wieder super Auswärtssiege wie zuletzt in Frankfurt oder in Quakenbrück. Ich kann diese Mannschaft nicht einschätzen, weiß nur, dass es eine der Mannschaften, die auswärts besser spielt als zuhause. Auch Bremerhaven hat viel Qualität in der Mannschaft, kann diese jedoch nicht jeden Spieltag aufs Parkett bringen. Nach Gesetzt der Regel müsste Bremerhaven gewinnen, dennoch halte ich Bonn für konstanter und stärker und für den Favoriten, gerade wegen des Heimspiels.
Wettquoten (Bonn – Bremerhaven) bei bwin:
- Sieg Bonn –> 1.40
- Sieg Bremerhaven –> 2.80
Der 10.Spieltag im Überblick:
- BG Göttingen – EWE Baskets Oldenburg –> Tipp: 2
- Ratiopharm Ulm – Phoenix Hagen –> Tipp: 1
- Walter Tigers Tübingen – New Yorker Phantoms Braunschhweig –> Tipp: 2
- Artland Dragons – BBC Bayreuth –> Tipp: 1
- FC Bayern München – ALBA Berlin –> Tipp: 2
- Fraport Skyliners – TBB Trier –> Tipp: 1
- Telekom Baskets Bonn – Eisbären Bremerhaven –> Tipp: 1
- LTI Gießen 46ers – Brose Baskets Bamberg –> Tipp: 2
- s.Oliver Baskets Würzburg – ENBW Ludwigsburg –> Tipp: 1
23. November 2011 / marcel - Kategorie:
Sport-Wetten
Am kommenden Wochenende, sprich von Freitag, 18.11.2011 bis Sonntag, 20.11.2011 findet der neunte Spieltag der BEKO BBL Saison 2011/2012 statt. An diesem Spieltag kommt es zum absoluten Topspiel der beiden Großmächte und Abonnement-MeisterALB A Berlin und Brose Baskets Bamberg. Zudem finden 7 weitere Spiele statt. Einzig die Mannschaften aus Ludwigsburg und Oldenburg haben an diesem Wochenende kein Spiel und können sich in Ruhe anschauen, was die direkten Konkurrenten im Kampf um die Playoffs leisten. An diesem Spieltag kommt es hauptsächlich zu Begegnungen, die einen klaren Favoriten haben. Beispielsweise kommt es mehrfach zum Duell zwischen einem Playoff-Kandidat und einem Abstiegskandidat. Wie oben bereits erwähnt, ist das Spiel Berlin gegen Bamberg am Sonntag das einzige und namhafte Topspiel zweier Mannschaften, die nahezu auf dem gleichen Level angesiedelt werden. In dieser Vorschau schauen wir trotzdem nicht nur auf das Topspiel, sondern analysieren auch die übrigen Partien hinsichtlich der Tabellenkonstellation, den Voraussetzungen und der personellen Situation.
Das Topspiel: ALBA Berlin (5) – Brose Baskets Bamberg (1)
Beschäftigen wir uns anfangs trotzdem mit dem Spitzenspiel des Spieltages. Dabei trifft ALBA Berlin, die derzeit mit 5 Siegen aus 7 Spielen auf Platz 5 der Tabelle rangieren auf den ungeschlagenen Tabellenführer, die auch in dieser Saison mit einer 7-0 Bilanz bislang das Maß aller Dinge sind. Das Spiel findet am Sonntag statt, da beide Mannschaften unter der Woche im internationalen Geschäft unterwegs waren. Während ALBA am gestrigen Dienstag in Mons (Belgien) gewinnen konnte, erwartet die Bamberger am morgigen Donnerstag mit Panathinaikos in der Stechert Arena eine unweit schwerere Aufgabe. Inwieweit die Doppelbelastung ein Problem für einer beiden Mannschaften sein kann, ist für mich nicht ersichtlich, da beide Mannschaften einen sehr tiefen und breiten Kader haben und gerade der Berliner Trainer Gordon Herbert die Spielzeit auch gerade europäisch sehr ausgeglichen verteilt. Bamberg hingegen muss erst am Donnerstag gegen den amtierenden Euroleague Champion Panathinaikos antreten, was sicherlich auch für die fitten Bamberger viel an Substanz kosten könnte. In dieser Hinsicht haben die Berliner sicherlich einen kleinen Vorteil. Dennoch schätze ich Bamberg noch stärker ein als Berlin. Bei Berlin sieht man immer wieder zwischenzeitliche Schwächenphasen, so auch letzte Woche in Gießen oder am Dienstag in Mons, wo man das vierte Viertel mit einem 0-18 Run begonnen hatte und der ungefährdete Sieg doch noch mehr als in Gefahr geriet. Qualitativ sind beide Mannschaft absolut top besetzt, wobei die Bamberger mit Spielern einer Qualität von Suput, Jacobsen oder Slaughter bzw. Tucker noch besser besetzt sind als die Berliner. Den größten Vorteil sehe ich allerdings in der EIngespieltheit der Bamberger. Nach mittlerweile knapp 10 Spielen müsste man eigentlich meinen, dass auch die Berliner Neuzugänge sich langsam eingespielt haben, doch es passieren immer noch viele Turnover, die teils auf das noch nicht voll überzeugende Setplay zurückzuführen sind. Zudem sind die Berliner zu sehr von ihrem Spielmacher DaShaun Wood abhängig. Bislang gelang es keiner Mannschaft, den letztjährigen MVP aus dem Spiel zu nehmen. Nun wird sich der Amerikaner jedoch mit den Defensivkletten Gavel und Tadda auseinandersetzen müssen, die ziemlich die besten Defensiv-Guards der Liga sind. Gelingt es den Bambergern den Kopf der Berliner Wood aus dem Spiel zu nehmen, sehe ich auch hier einen lockeren Sieg der Bamberger. Hat Wood einen guten tag und entwischt seinen Manndecker, dann könnte es zm ersten Mal richtig knapp für die Bamberger werden, gerade unter der Tatsache, dass sie erst am Donnerstag ein anstrengendes Spiel gegen den griechischen Meister spielen mussten.
Wettquoten (ALBA Berlin – Bamberg) bei bwin:
- Sieg ALBA –> 2.45
- Sieg Bamberg –> 1.51
New Yorker Phantoms Braunschweig (9) – S.Oliver Baskets Würzburg (2)
Bereits zur ungewohnten Zeit am Freitag Abend stehen sich die Mannschaften aus Braunschweig und Würzburg gegenüber. Während Braunschweig mit einer ausgeglichenen 4-4 Bilanz auf dem undankbaren neunten Tabellenplatz steht, ist der Aufsteiger aus Würzburg weiter die Überraschungsmannschaft der Saison. 6 Siege aus 8 Spiele und das im Schatten des “großen” Aufsteigers aus Würzburg. Doch warum spricht man die ganze Zeit von Bayern. Natürlich haben sie ein großes und sehr finanzlastiges Konzept, doch dabei wird oftmals unterschlagen, was der andere Aufsteiger aus Würzburg bislang in dieser Saison leistet. Man steht auf einem herovrragenden zweiten Tabellenplatz und auch der Spielstil entspricht einer Top-Platzierung. Der Würzburger Head-Coach John Patrick hat es wieder einmal geschafft, der Mannschaft seinen Stempel aufzudrücken. Wechselnde Defense-Konzepte, viele Wechsel und “Guard-Terror”. Diese drei Stichwörter machen das Würzburger Spiel aus. Ich denke, dass mit diesem Spiel auch die Braunschweiger Probleme bekommen werden, da diese auch noch nicht vollends überzeugen konnten. Zwar gab es am letzten Wochenende einen guten Sieg in Braunschweig, doch trotzdem zog man auch schon viermal den Kürzeren. Da diese vier Niederlagen jedoch hauptsächlich gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel passierten, kann man auch nicht ganz unzufrieden sein. Ich vermute jedoch, dass Braunschweig mit dem schnellen Spiel der Würzburger große Probleme bekommen wird. Braunschweig hatte in der Saison nämlich immer dann Probleme, wenn sie nicht das Tempo im Spiel angaben, sondern der jeweilige Gegner. Wenn die braunschweiger es schaffen, die Würzburger zu stoppen und das Tempo zu kontrollieren, traue ich Ihnen auch einen Sieg zu, doch trotzdem tendiere ich zu der spielerischen und vor allem taktischen Klasse des einzig wahren Aufsteigers aus Bayern.
Wettquoten (Braunschweig – Würzburg) bei bwin:
- Sieg Braunschweig –> 1.75
- Sieg Würzburg –> 2.00
Phoenix Hagen (11) – Walter Tigers Tübingen (17)
Vor der Saison wurden beide Mannschaften in der unteren Tabellenzone angesiedelt. Doch Hagen ist mittlerweile so gefestigt, dass man Hagen nicht mehr mit einem der Abstiegskandidaten assoziieren kann. Bereits in der letzten Saison, als man das System auf eine offensivere Variante umstellte, hatten sie mit dem Abstieg rein gar nix zutun und auch in dieser Saison haben sie mit 3 Siegen schon 2 Siege mehr als der Gegner aus Tübingen. Hagen musste zwar in der Sommerpause den ein oder anderen schmerzlichen Abgang verkraften u.a verließen mit Burtschi und Dorris die zwei besten Scorer das Team, doch man konnte das Team wiederum im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten gut ergänzen. Mittlerweile sah man, dass die Spieler um Carter, Hasquet oder auch Brooks gut eingeschlagen haben und das offensive System weiter verfolgen können. An guten Tagen ist jeder der Spieler für über 20 Punkte gut, so dass es für jeden Gegner schwer wird, die Hagener auszurechnen und zu schlagen. Bei Tübingen hingegen läuft derzeit immer noch nicht viel zusammen. Nach dem ersten Sieg der Saison in Bremerhaven, hatte man zuhause gegen Mitkonkurrent Bayreuth die Möglichkeit einen weiteren Schritt raus aus der Krise zu machen. Doch man verlor sang und klanglos und steht weiterhin auf Platz 17 der Tabelle und damit einem Abstiegsplatz. Auch in Hagen wird es schwer für die Schwaben, so dass ich glaube, dass Hagen den vierten Erfolg feiern kann und Tübingen weiter im Keller versauert.
Wettquoten (Hagen – Tübingen) bei bwin:
- Sieg Hagen –> 1.36
- Sieg Tübingen –> 3.00
TBB Trier (12) – LTI Gießen 46ers (15)
Zu einem weiteren Duell Mittelfeld gegen Abstiegskampf kommt es am Samstag Abend um 20.00 in Trier. Der Tabellenzwölfte aus Trier, die nach 8 Spielen mit nur 3 Siegen noch nicht zufrieden sein können trifft auf die Gießen 46ers, die mit erst 2 Siegen auf Tabellenplatz 15 derzeit rangieren. WIe man sehen kann, liegt trotzdem nur ein Sieg zwischen den beiden mannschaften, so dass Gießen mit einem Sieg an den Trierern vorbeiziehen könnte. Trier wollte in dieser Saison den nächsten Schritt machen. Nachdem man eine starke letzte Saison spielen konnte, wollte man in dieser Saison zumindest den Kampf um die Playoffs anvisieren, doch nach 8 Spielen wird schon deutlich, dass dieses Ziel in diesem Jahr wohl zu hoch gegriffen sein wird. Selbst zuhause verlor man am vergangengen Sonntag relativ chancenlos gegen Braunschweig. Die eigentliche Heimstärke ist nicht mehr in der Form vorhanden, wie dies noch in der letzten Saison war. Nun trifft man auf die angeschlagenen Gießener, die zuletzt 2 chancenlose Niederlage einstecken mussten. Dennoch zeigten sie auch gegen Berlin, dass man zweitweise mithalten kann und zumindest in jedem die richtige Einstellung, den Kampf und die leidenschaft rüberbringen kann. Meiner Meionung nach erwartet uns hier ein ziemlich ausgeglichenes Spiel, indem die Gießener durchaus gute Siegchancen haben werden, da sie gerade mit Jeffers und Ovcina auf den vakanten Positionen Vorteile haben dürften. Treffen die Trier ebenso wenig wie gegen braunschweig, traue ich den Gießener einen Auswärtssieg zu, zumal wohl 2 volle Busse aus der Universitätststadt mitreisen werden und ihr mittelhessisches Team lautstark supporten werden.
Wettquoten (Trier – Gießen) bei bwin:
- Sieg Trier –> 1.30
- Sieg Gießen –> 3.30
BG Göttingen (18) – Artland Dragons (7)
Die BG Göttingen könnte einem fast leid tun. Erst der Abgang von Erfolgstrainer John Patrick, dann die Fast-Insolvenz und die damit verbundenen finanziellen Einschränkungen, der schwache Saisonstart und nicht zuletzt der Trauerfall um Marco Grimaldi. DOch trotz aller dieser Faktoren muss das Leben und vor allem der Sport auch in Göttingen weitergehen. Es muss langsam wieder der Alltag einkehren, auch wenn sich das leichter anhört, als es ist. Unter der Woche verfolgten nur 1200 Zuschauer das Heimspiel gegen den niederländischen Vertreter Leiden, welches auch mit 71-80 verloren wurde. Damit steht man nicht nur in der Liga auf Platz 18, sondern ist auch im Eurocup nach 2 Niederlagen in 2 Spielen bereits fast ausgeschieden. Doch wer glaubt, dass diese dramatischen Züge alles wären, der sieht sich getäuscht. Jetzt trifft man auf sowas wie die Mannschaft der Woche. Letzte Woche Sieg im Eurocup auf Zypern, dann der grandiose Overtime-Sieg gegen die Bayern und gestern ein weiterer starker Sieg gegn den ungarischen Meister. Die Dragons scheinen sich nach einem holprigen Start mittlerweile mehr als gefangen zu haben. Nathan Peavy ist wieder fit, Goran Jeretin hat das Team noch einmal zusätzlich verstärkt und David Holston schlägt besser ein als je einer für möglich gehalten hätte. Für mich ist dieses Spiel hier eine klare Sache. Die Göttinger werden leider auch im Heimspiel gegen Quakenbrück nicht die Wende schaffen und müssen weiter unten rumkrebsen. Artland hingegen festigt den Playoff-Platz und kann die nöchsten Woche mit weniger Druck angehen.
Wettquoten (Göttingen – Artland) bei bwin:
- Sieg Göttingen –> 4.00
- Sieg Artland –> 1.22
BBC Bayreuth (13) – Telekom Baskets Bonn (4)
“Neue Besen kehren gut” – Dieses bekannte Sprichwort trifft wohl momentan am ehesten auf die Bayreuther Basketballer zu. Nach der Entlassung von EX-Coach Andi Wagner und der Verpflichtung des Holländers Marco van den Berg läuft es verhältnismäßig gut in der Wagner-Stadt. Zwar verlor man das erste SPiel in der Amtszeit vom MvdB wie er liebevoll von den Anhängern genannt wird, doch mit dem Heimsieg gegen Gießen und den Auswärtssieg in Tübingen schaffte man zwei enorm wichtige Siege gegen direkte Konkurrenten, die nicht nur jeweils 2 Punkte, sondern auch danke der deutlichen Siege jeweils den direkten Vergleich zur Folge haben dürfte. DieNachverpflichtung des letztjährigen Guards Danny Gibson war wohl das beste, was den Bayreuthern hätte passieren können. Er organisiert das Spiel und tritt zudem immer mehr als Scorer gerade von der 3er-Linie in Erscheinung. Allgemein ist das Werfen jenseits der 6-75m Linie die große Stärke der Bayreuther. Man hat dort viele Spieler, die in der Lage sind solche Würfe zu verwandeln. Da MvdB ihnen neues Selbstvertrauen schenkte, fallen diese Würfe nun auch wieder, so dass man zuletzt die beiden Siege einfahren konnte. Bonn hingegen steht schon seit Saisonbeginn ganz vorne drin in der Tabelle. Man hat ein schlagkräftiges Team zusammen und konnte am letzten Sonntag auch zeitweise der deutschen basketballmacht aus Bamberg einigermaßen gefährlich werden. Gegen Bayreuth gehen die Bonner wieder als Favorit ins Spiel und werden wohl vor allem die Längen und Qualitätsvorteile unter den Brettern zu ihren Gunsten ausnutzen können, so dass die Magenta-Farbenen das Spiel trotz der neu geschaffenen Bayreuther Euphorie gewinnen sollten.
Wettquoten (Bayreuth – Trier) bei bwin:
- Sieg Bayreuth –> 2.60
- Sieg Bonn –> 1.46
FC Bayern München (8) – Fraport Skyliners Frankfurt (16)
Vor der Saison dachte man, dass hier zwei Mannschaften aus den Top 4-6 aufeinander treffen werden, doch beide Mannschaften haben noch arge Probleme zu beseitigen. Vor allem Frankfurt ist auch nach wie vor die Problemmannschaft der Liga. 2 Siege aus 8 Spielen. Die Playoffs sind in weite Ferne gerückt, eher geht es einzig um den absoluten Überlebenskampf. Geht man allerdings nach den Aussagen von Head-Coach Katzurin und Sportdirektor Kamil Novak sei man auf einem guten Weg. Kazurin war sowohl mit der Heimniederlage gegen Bremerhaven als auch mit der 72-73 Niederlage gegen Banvit am Dienstag zufrieden. Laut seinen Aussagen würde man eine Entwicklung sehen und die Mannschaft würde langsam zueinander finden. Immerhin spielte man am Dienstag ohne die beiden eigentlichen Leistungsträger Justin Gray und Jon Leuer, die offiziell als verletzt gemeldet wurde. Ob beide Spieler am Sonntag in München auflaufen werden, scheint nicht zuletzt wegen der Krankenakte mehr als fraglich. Bayern hingegen hat eindrucksvoll bewiesen, zu was man bereits im Stande ist zu leisten. Die Bayern, die durch eine Wildcard am Eurocup teilnehmen dürfen, gewannen zuhause gegen die italienische Spitzenmannschaft Treviso, welche gespickt von NBA-Spielern ist, souverön mit 82-72. Dbaei überzeugte wieder Jekel Foster, der scheinbar momentan sehr gut in Form ist. Ich denke, dass das Heimspiel gegen Frankfurt nicht so schwer wird wie das gegen Treviso, so dass ich mir kaum vorstellen kann, dass die Frankfurter ausgerechnet hier in München anfangen eine Serie zu starten um endlich aus den ungewohnten Gefilden der Tabelle herauszukommen.
Wettquoten (Bayern – Frankfurt) bei bwin:
- Sieg Bayern –> 1.07
- Sieg Frankfurt –> 7.50
Eisbären Bremerhaven (6) – Ratiopharm Ulm (3)
Zu einem weiteren echten Spitzenspiel kommt es der Tabellenkonstellation nach im hohen Norden Deutschlands. Die Eisbären Bremerhaven, momentan immerhin Tabellensechster treffen auf eine weitere Überraschungsmannschaft, die wohl kein Experte so auf dem Zettel gehabt hatte. Die Platzierung von Bremerhaven wundert mich ein wenig. Zwar konnte man bereits 5 von 8 Spielen gewinnen, aber eigentlich noch nicht wirklich überzeugen. Oftmals entschieden EInzelaktionen das Spiel oder einfach die Qualität der Individualspieler. Dass man Qualität imKader hat, ist bei Namen wie Brewer, Martin, Smith, Cain, Peacock oder McNaughton nicht kleinzureden, doch trotzdem konnte man es bisher noch nicht immer schaffen, ein wirkliches Team aus den Einzelspielern zu machen. Zu unkonstant waren die Leistungen bislang, dennoch steht man auf Platz 6, was absolut für die Mannen von Douglas Spradley spricht. Ulm hingegen überzeugt bisher als Team. Man hat mit Swann, Günther und Bryant zwar drei absolute Top-Spieler in den Reihen, doch auch wenn beispielsweise ein Swann einen schwächeren Tag erwischt hat, springt das Team für ihn ein und man gewinnt die Spiele trotzdem. Ich bin ganz ehrlich, dass ich es dem Trainer Thorsten Leibenath nicht zugetraut habe, solch ein Team zu formen. Umso interessanter und bewundernswerter, dass man nach 6 Siegen aus 8 Spielen auf einem hervorragenden und überraschenden dritten Platz steht.
Wettquoten (Bremerhaven – Ulm) bei bwin:
- Sieg Bremerhaven –> 1.65
- Sieg Ulm –> 2.15
Der Spieltag im Überblick (mit persönlichem Tipp:)
- New Yorker Phantoms Braunschweig – S.Oliver Baskets Würzburg –> Tipp: 2
- Phoenix Hagen – Walter Tigers Tübingen –> Tipp: 1
- BG Göttingen – Artland Dragons –> Tipp: 2
- BBC Bayreuth – Telekom Baskets Bonn –> Tipp: 2
- TBB Trier – Gießen 46ers –> Tipp: 2
- FC Bayern München – Fraport Skyliners Frankfurt –> Tipp: 1
- Eisbären Bremerhaven – Ratiopharm Ulm –> Tipp: 1
- ALBA Berlin – Brose Baskets Bamberg –> Tipp: 2
18. November 2011 / marcel - Kategorie:
Sport-Wetten
Am Samstag, den 27.August 2011, enpfängt der 1. FC Kaiserslautern den FC Bayern München. 49780 Zuschauer werden sich im Fritz Walter Stadion einfinden, um eines der interessantesten und mit Sicherheit das emotionalste Spiel des 4.Spieltags der 1.Bundesliga in Deutschland zu sehen.
Auf dem Betzenberg werden sich am Wochenende insgesamt 91 Jahre Bundesligazugehörigkeit gegenüberstehen. Traditionell ist das Match ohne Frage. Emotional ist es seit Otto Rehagel. Der ehemalige Trainer der Bayern hatte im Sommer 1996 den erstmals abgestiegenen 1. FC Kaiserslautern übernommen. Unter Rehagel folgte der Wiederaufstieg und am ersten Spieltag der Auswärtssieg im Olympiastadion im München. Die ganze Saison über blieb Kaiserslautern vor München und holte als Aufsteiger den Titel – ein Novum in der Bundesliga.
Das Spiel zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem FC Bayern München wird am Samstag um 15:30 Uhr angepfiffen. Peter Gagelmann wird die Begegnung leiten. Der Bremer pfeift seit elf Jahren Bundesligafußball. In dieser Saison wurde er bereits zwei Mal eingesetzt – in beiden Spielen gewann die Auswärtsmannschaft mit 1:0.
1. FC Kaiserslautern:
Die Zeiten eines Otto Rehagel sind vorbei. Man spielt nicht mehr um die Meisterschale und nicht nebenbei in der Champions League. Nach einer Durststrecke von vier Jahren Zweitklassigkeit sind die Fans in der Pfalz mit Bundesligafußball zufrieden. In der letzten Saison gelang es sich über dem Strich zu halten – Platz Sieben zeugt letztlich von einer ruhigen Saison, obgleich der Sog der Zweitklassigkeit bekanntlich viele Mannschaften in seinem Bann hatte.
Der 1. FC Kaiserslautern ist nicht besonders erfolgreich in die Saison gestartet. Sollte man gegen den FC Bayern gewinnen, wären solche Aussagen verwischt, allerdings muss man resümieren, dass die Pfälzer noch nicht gewonnen haben. Zwei Punkte aus der ersten drei Spielen sind mager aber akzeptabel. Wenn man den Spielplan betrachtet schwindet diese Akzeptanz jedoch. Am ersten Spieltag in Bremen zu verlieren (0:2) ist sicherlich keine Schande. Mindestens ein Sieg an einem der folgenden beiden Spieltage sollte hingegen eingeplant gewesen sein. Am zweiten Spieltag spielte man Unentschieden gegen Augsburg (1:1) und am dritten Spieltag gewann man nicht in Köln (1:1). Beide Mannschaften scheinen direkte Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt zu sein.
Tabellarisch findet sich die Mannschaft von Marco Kurz im unteren Tabellendrittel wieder. Nach dem Spiel gegen Bayern München muss man in die Fremde zu Borussia Mönchengladbach und empfängt anschließen den FSV Mainz 05.
Personell kann Trainer Marco Kurz auf die gleiche Mannschaft zurückgreifen, die in Köln Unentschieden spielte.
FC Bayern München:
So sehr die Liga auch Priorität genießen mag: Den Bayern ist in dieser Woche ein riesiger Stein vom Herzen gefallen. Die Qualifikation zur Champions League war ungemein wichtig. Durch den Finalstandort München zieht die europäische Königsklasse deutlich mehr Aufmerksamkeit auf sich, als dass in anderen Jahren der Fall war. Mit den beiden Siegen gegen den FC Zürich (2:0 zu Hause, 1:0 in der Schweiz) haben sich die Bayern die Möglichkeit erarbeitet europäischen Spitzenfußball nach München zu holen und die Chance gewahrt im eigenen Stadion im Finale auflaufen zu dürfen.
Den gewünschten europäischen Spitzenfußball haben sie auch sofort zugelost bekommen. Mit Villareal, dem SSC Neapel und Manchester City hat der deutsche Rekordmeister mit Abstand die schwierigste Gruppe erwischt – wenn man hätte wählen können, man hätte es nicht komplizierter machen können.
Trotz allem europäischen Glanz muss die tägliche Arbeit in der Bundesliga bestätigt werden. Und in der Bundesliga gibt es die Punkte nicht geschenkt: Das haben die Bayern an den ersten Spieltagen gelernt. Nachdem man höchstpeinlich gegen Borussia Mönchengladbach den Auftakt zu Hause vergeigte (0:1), tat man sich auch am zweiten Spieltag in Wolfsburg unglaublich schwer (1:0, Tor Luiz Gustavo in der Nachspielzeit). Dann gewann man gegen Zürich (2:0) und putze verunsicherte Hamburger (5:0). Am vergangenen Dienstag folgte der zweite Sieg gegen die Schweizer (1:0).
Seit vier Spielen ist man ohne Gegentor. Die Defensive steht besser als zvor angenommen. Man muss allerdings gestehen, dass die Bayern in dieser Spielzeit noch nicht qualitativ gefordert wurden. Erst am 14. September in Villareal wird sich zeigen, wo die Bayern wirklich stehen. Doch bis dahin steht noch einiges an Bundesliga-Arbeit bevor.
Trainer Jupp Heynckes muss weiterhin auf Ivica Olic und Breno verzichten. Arijen Robben wird wieder einsatzbereit sein.
Fazit:
Traditionell tut sich der FC Bayern München nicht leicht auf dem Betzenberg. Es ist nicht übertrieben, das Heimspiel der Pfälzer gegen den Rekordmeister als den Saisonhöhepunkt zu deklarieren. Zumindest ist es ein Highlight. In der letzten Saison gelang es dem frisch aufgestiegenden 1. FC Kaiserslautern den FC Bayern München in die Knie zu zwingen (2:0) – damals am zweiten Spieltag.
Für Kaiserslautern bedeutet das Spiel sehr viel und obwohl es gegen die Bayern geht sollte man langsam aber sicher den ersten Sieg einplanen, um nicht von Beginn an unten festzusitzen. Der FC Bayern sollte die Sieges-Serie mit in die Pfalz bringen und nicht zu sehr nach Europa schielen.
Quoten für Kaiserslautern gegen Bayern München:
1. FC Kaiserslautern: 6,50 @ bet365
Unentschieden: 4,7 @ betfair
Bayern München: 1,55 @ unibet
Überblick über den 4.Spieltag der 1.Bundesliga 2011/2012:
26.08.2011 20:30, Hertha Berlin – Stuttgart 1:0
27.08.2011 15:30, Freiburg – Wolfsburg 3:0
27.08.2011 15:30, Hamburger SV – Köln 3:4
27.08.2011 15:30, Hoffenheim – Werder Bremen 1:2
27.08.2011 15:30, Kaiserslautern – Bayern München 0:3
27.08.2011 15:30, Nürnberg – Augsburg 1:0
27.08.2011 18:30, Leverkusen – BVB Dortmund
28.08.2011 15:30, Hannover 96 – Mainz
28.08.2011 17:30, Schalke 04 – Gladbach
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26. August 2011 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Am Samstag, den 13. August 2011, empfängt der VfL Wolfsburg den FC Bayern München. Die Niedersachsen feiern gegen den Rekordmeister am 2. Spieltag ihr Heimdebüt in der neuen Bundesliga-Saison 2011/2012.
Größer könnten die Unterschiede nach einem Spieltag kaum sein: Der VfL Wolfsburg führt nach dem Auswärtssieg beim 1. FC Köln (3:0) die Tabelle an, während die Bayern am 1. Spieltag nicht mal in der Lage waren, das Tor zu treffen. Nach der Heimniederlage gegen Borussia Mönchengladbach (0:1) findet man sich in der Tabelle mit der Doppel-Null im unteren Teil.
Medial ist das Spiel besonders interessant, weil mit Felix Magath ein Trainer bei den Wolfsburgern auf der Bank sitzt, der nicht nur seine zweite Amtszeit in Wolfsburg quasi beginnt, sondern auch vorher mit den Bayern schon sehr erfolgreich in Deutschland das nationale Geschehen dominiert hat. Von dieser Dominanz sind die Bayern aktuell weit entfernt.
Das Spiel zwischen dem VfL Wolfsburg und dem FC Bayern München wird am Samstag um 15:30 Uhr angepfiffen.
Vfl Wolfsburg:
Felix Magath hat bekanntermaßen seit einigen Monaten wieder das Zepter in der Hand bei den Wölfen. In der letzten Saison rettete er den VfL vor dem Abstieg – eine wacklige Mission, wie sich herausstellte. Man war sich demnach nicht so sicher, wie die Wolfsburger auftreten werden. Auch weil man vermutete, dass mit Diego eine wichtige Stütze im Offensivspiel wegbricht. Außerdem ist in Wolfsburg, trotz der Federführerschaft von Felix Magath, noch keine Transfermasse angeschwemmt worden.
Beim Pokal-Aus gegen RB Leipzig – immerhin ein Regionalligist - fühlte man sich in eben dieser Skepsis bestätigt (2:3). Früh wurde man in Leipzig geschockt. Schon nach etwas mehr als einer Viertelstunde lag Wolfsburg mit zwei Toren hinten. Doch der Bundesligist rehabilitierte sich und glich noch in der Anfangshalbenstunde aus. Wider erwarten waren es dann die Leipziger, die kurz vor der Pause in Führung gingen, und diesen Vorsprung über die Zeit retten konnten.
Als Zeichen des Neuanfangs nominierte Alleinherrscher Magath in der Folge Neuzugang Christian Träsch zum Kapitän. Träsch ist einer von insgesamt fünf gestandenen Bundesligaprofis, die der Autoclub in der Sommerpause verpflichtete. Der Transfer von Srdjan Lakic, der gegen Leipzig zu den besseren gehörte und dafür beim Saisonauftakt in Köln mit 90 Minuten Bank belohnt wurde, stand bereits vor Magaths Zeit fest. Ansonsten kaufte Wolfsburg um die Ecke in Frankfurt ein: Patrick Ochs und Marco Russ greifen ab dieser Saison in Wolfsburg an. Die Überraschung verpflichtete Magath mit Hasan Salihamidzic von Juventus Turin.
Nach der Blamage im nationale Pokal und den Querelen in der Kapitänsfrage hatte man Wolfsburg nicht wirklich einen erfolgreiche Start zugetraut, wäre da nicht der 1. FC Köln gewesen. Die Rheinländer schienen noch mehr Unruhe in der Mannschaft und im Umfeld zu haben als die Niedersachsen. Am 1. Spieltag gewann Wolfsburg überzeugend in Köln (3:0). Dieser Sieg ist hinsichtlich des Heimspiels gegen den FC Bayern München besonders wichtig. Eine Auftaktniederlage und ausbleibender Erfolg gegen Bayern hätte schon kurzfristig den Druck stark erhöht – vor allem mit dem Pokalaus im Rücken. Mit diesem Sieg in Köln haben sich die Niedersachsen in ruhigeres Fahrwasser gestrampelt.
FC Bayern München:
Ruhiges Fahrwasser ist vermutlich genau das Gegenteil von dem, wo der Rekordmeister aus München aktuell durch muss. Wenn die letzte Saison nicht richtig gut gelaufen ist und man ohnehin verunsichert ist, dann sorgt eine Heimniederlage gegen Borussia Mönchengladbach am 1. Spieltag (0:1) für Falten auf der Stirn eines jeden, der sich damit beschäftigt hat. Hierzu sei betont, dass die Borussia praktisch die gleiche Mannschaft in die neue Spielzeit geschickt hat, die sich in der letzten Saison nur über die Relegation hat retten können. Ausreden gibt es keine. Bis auf Ribery - und selbst für ihn hat es für 35 Minuten gereicht – hatte Trainer Jupp Heynckes den kompletten Kader zur Verfügung.
Kann man den wirklich als FC Bayern verunsichert in ein erstes Saisonspiel gegen eine offensichtlich maximal mittelstarke Bundesligamannschaft gehen? Die Antwort hat die Mannschaft auf erschreckende Weise selbst auf dem Platz gegeben. Mit Sicherheit ist der FC Bayern München nicht verunsichert gewesen, wie es ein Abstiegskandidat ist, der seit drei Monaten keinen Dreier mehr gelandet hat. "Verunsicherung" beschreibt einen solchen Zustand bei den Bayern vielleicht auch nicht treffend genug. "Fehlende Sicherheit" kommt den wahren Gegebenheiten näher. Es fehlt diese Leichtigkeit, die die Bayern sonst aus macht. Man sollte – auch beim FC Bayern nicht – nach einer Niederlage alles schlecht reden. Genauso wenig wie ein Sieg nicht zur unbegrenzten Euphorie führen soll. Die mittelmäßige Vorbereitung, die schwache Vorsaison, die andauerndenn Unsicherheiten in der Verteidigung: Alle diese Punkte nehmen den Münchenern diesen mentalen Vorteil, den sie durch die gelebte Siegermentalität normalerweise an den Tag legen.
Man ist schon früh in der Saison gestolpert. Gegen Wolfsburg ist ein Auswärtssieg folglich Pflicht. Mit einem Punkt aus zwei Spielen würden direkte Konkurrenten um die vorderen Plätze bereits auf fünf Punkte Differenz erhöhen können. Ein Rückstand, dem man lange hinterher rennen könnte. Doch solche Negativ-Szenarien sind Zukunftsmusik. Null Punkte sehen schlimmer aus als sie sind.
Die Niederlage kam zum richtigen Zeitpunkt und hat in den Bayern möglicherweise den entscheidenen Tick geweckt, der in den letzten Monaten verschludert wurde. Jupp Heynckes hatte jetzt einige Tage Zeit, um mit der Mannschaft zu arbeiten. Er hat viele Baustellen und muss mit den Spielern in vielen Dimensionen Verbesserungen erarbeiten. Gut möglich, dass sich Heynckes einer defensiven Grundhaltung in Wolfsburg anvertraut.
Personell hat Jupp Heynckes weiterhin seinen Kader beisammen.
Fazit:
Es gilt hier zu beurteilen, ob es den Bayern gelingen wird, das Ruder rum zu reißen. Hat die Niederlage am 1. Spieltag für neue Vitalität gesorgt oder ist der Rekordmeister geschockt und geht auch in Wolfsburg baden? Wer hier die Verfassung und insbesondere die Reaktion der Bayern beurteilen kann, für den gibt es attraktive Quoten. In diesem Spiel ist jedoch erhöhte Vorsicht geboten, denn die Niedersachen sind ein unangenehmer Gegner. Felix Magath kennt die Spielweise der Bayern und wird seine Mannschaft optimal einstellen können, sodass die Qualitätsunterschiede weniger stark zur Geltung kommen. Es sollte nicht vergessen werden, dass der FC Bayern hier immernoch die bessere Mannschaft stellt, vermutlich auch die bessere Spielanlage. Das ganze Drumherum ist in diesem Spiel eine Variable, die nicht nur schwierig zu beurteilen ist, sondern auch noch starken Einfluss auf das Spielgeschehen haben wird.
Wett-Quoten Wolfsburg vs. Bayern München:
VfL Wolfsburg: 4,00 @ bet365
Unentschieden: 3,50 @ betclic
FC Bayern München: 1,91 @ williamhill
Überblick über den 2.Spieltag der 1.Bundesliga 2011/2012:
13.08.2011 15:30, Schalke 04 – Köln
13.08.2011 15:30, Hamburger SV – Hertha Berlin
13.08.2011 15:30, Nürnberg – Hannover 96
13.08.2011 15:30, Freiburg – Mainz
13.08.2011 15:30, Hoffenheim – BVB Dortmund
13.08.2011 15:30, Wolfsburg – Bayern München
13.08.2011 18:30, Gladbach – Stuttgart
14.08.2011 15:30, Kaiserslautern – Augsburg
14.08.2011 17:30, Leverkusen – Werder Bremen
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11. August 2011 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Am Samstag, den 9 April 2011, treffen im Frankenland der 1. FC Nürnberg und der FC Bayern München aufeinander. Das bayrische Derby am 29. Spieltag steht unter besonderen Vorzeichen, da beide Mannschaften für diesen Zeitpunkt der Saison beachtlich nahe aneinander stehen. Wenn man das Spiel etwas zynisch betiteln wollte, könnte man sogar auf den Kampf um die Europa League Plätze eingehen. Einem Kampf, dem die Bayern am liebsten Ausweichen würde, der aber in Nürnberg mehr als Willkommen ist. Bedenkt man, dass beide Mannschaften noch im Mätz nur drei Punkte trennten, wird der sportliche Wettkampf zwischen Nürnberg und München durchaus realistischer.
Anstoß ist am Samstag um 15:30 Uhr.
1. FC Nürnberg:
Für die Franken kommt das Derby zu einem günstigen Zeitpunkt. Denn in einem Spiel gegen die Bayern braucht man in Franken noch weniger Motivationshilfen als sonst wo, um gewinnen zu wollen. In der Liga hat man in der Tat momentan einige Orientierungsprobleme. Durch die grandiose Rückrunde hat man sich schnell von den Abstiegsplätzen entfernt und hat mittlerweile auch mathematisch mit 42 Punkten keine Angst mehr vor dem Niedergang in die 2. Bundesliga. Man hat sechs Spiele vor Ende der Saison alles erreicht, was man erreichen wollte. Dies war sogar schon vorher der Fall. Folglich blinzelte man mit einem Auge auf die internationalen Plätze, musste sich aber mit den letzen beiden Niederlagen eingestehen, dass Europa noch etwas weiter von Nürnberg entfernt ist, als das die Tabelle ausweist. Außerdem sollte man nicht vergessen, dass insbesondere die Offfensive der Franken zum größten Teil ausgeliehen ist.
Zu Hause gegen Werder Bremen (3:1) und beim 1. FC Köln (0:1) liefen die Spiele nicht wie sie sollten und letztlich stand man ohne Punkte da. Allerdings sind es weiterhin nur drei Punkte, die den 1. FC Nürnberg von der Europa League trennen.
Da das aber augenscheinlich nicht das Ziel zu sein scheint, schwebt man in Franken etwas im Nirgendwo. Gegen die Bayern kann man sich nun beweisen und feststellen, ob man vielleicht doch einen Recht darauf hat, ein wenig nach oben zu schielen.
Mit Ausnahme von Mike Frantz kann der Club weiterhin auf alle Stammkräfte zählen. Die Mannschaft aus der letzten Woche könnte wieder auflaufen.
FC Bayern München:
Sportlich ist die Saison für den Rekordmeister aus der bayrischen Landeshauptstadt im Eimer. In der Liga hat man keine Chance mehr auf den Gewinn der Meisterschale und muss sich mit Hannover und Leverkusen um den Einzug in die Champions League streiten. Im Pokal schied man zu Hause gegen Schalke 04 aus und in der Champions League blamierte man sich zu Hause gegen Inter Mailand, als man eigentlich schon sicher im Viertelfinale stand.
Die Bundesliga muss vernünftig beendet werden, um Perspektiven für die nächste Saison zu schaffen. Denn ohne Perspektiven wird es schwer werden den Kader auf de Schwachstellen neu und qualitativ hochwertig zu besetzen.
Doch all diese Probleme schienen die Bayern seit der Länderspielpause im Griff zu haben und den Ernst der Lage erkannt zu haben. Genau in diesem Moment der Konnzentration auf ein ordentliches zu Ende Führen der Saison, mischten sich die Fans ein. Mit nicht nur kritischen, sondern auch beleidigenden Plakaten insbesondere gegen die Person von Uli Honeß machten die Münchenern Ultras im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (1:0) ihrem Ärger luft. Wie viele nun wirklich diese These unterstützen kann man nicht wirklich sagen. Dass die Forderungen allerdings größtenteils absurd sind, scheint bei nährere Betrachtung deutlich zu werden.
Sportlich ist der FC Bayern an diesem Spieltag wenigstens an Hannover 96 vorbeigezogen und befindet sich nun mit einem Punkt Vorsprung vor den Niedersachsen zumindest auf den dritten Tabellenplatz. Die Champions Legue Qualifikation ist das Mindestziel.
Nach dem Derby in Franken, spielt man zu Hause gegen Leverkusen, in Frankfurt und gegen Schalke 04. Wenn man die Werkself aus Leverkusen wirklich noch einmal unter Druck setzen will, dann sollte man schleunigst beginnen. In Nürnberg ist daher ein Sieg Pflicht, zumal Konkurrent Leverkusen zu Hause gegen St. Pauli vermutlich leichtes Spiel haben wird.
Fazit:
Die Bayern müssen in Nürnberg ohne wenn und aber gewinnen. Nürnberg zeigt sich in dieser Saison und insbesondere in der Rückrunde sehr heimstark. Bei gutem Wetter und guter Personallage können beide Mannschaften für ein Fußballfest sorgen. In Franken hat man alle Ziele erreicht und genießt den Ausklang der Saison, in München ist der Blutdruck am Anschlag.
Quoten Nürnberg – Bayern München:
1. FC Nürnberg: 5,50 @ unibet
Unentschieden: 4,20 @ victorchandler
FC Bayern München: 1,62 @ victorchandler
8. April 2011 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Am Samstag, den 5. März 2011, treffen in Niedersachsen zwei der aktuell erfolgreichsten Bundesligamannschaften aufeinander. Hannover 96 und der FC Bayern München machen unter sich den Sieger des Spitzenspiels des 25. Spieltags der 1. Bundesliga in Deutschland aus.
Lange genug hat man in dieser Saison darüber gesprochen, dass es an ein Wunder gleichen Würde, dass Hannover 96 so weit vorne in der Tabelle zu finden ist. Doch im Grunde dauert dieses Wunder schon viel zu lange, als dass es nicht ein System haben müsste. Denn als sich Hannover 96 am letzten Wochenende wieder mal vor den FC Bayern München geschoben hat, musste man sich aus neutraler Position darüber im Klaren werden, dass die Stärke der Niedersachsen eine Realität ist und längst kein Strohfeuer mehr. Zu diesem Zeitpunkt zwei Punkte vor Bayern München zu stehen, ist – insbesondere mit diesem Spielerpotential – eine Leistung, die kaum fair eingeschätzt werden kann.
Das Bundesligaspitzenspiel am 25. Spieltag zwischen Hannover und München wird geleitet von Schiedsrichter Dr. Jochen Drees aus Münster. Anstoß ist um 15:30 Uhr.
Hannover 96:
Mit 14 Siegen aus 24 Spielen steht Hannover 96 momentan auf dem dritten Tabellenplatz. Es sei nicht zu vergessen, dass dieser Platz zur Teilnahme an der Champions League Qualifikation berechtigt. Das Erreichen der Königsklasse wäre für Hannover ein vor der Saison für unmöglich erklärtes Ereignis. Doch nicht nur Hannover trumpft groß auf in dieser Saison: Auch Mainz und Freiburg sind scheinbar aus dem Nichts auf den fordersten Plätzen wiederzufinden. Gleichzeitig findet man etablierte Bundesligisten – und Ex-Meister – am Tabellenende (Bremen, Wolfsburg, Stuttgart). Wie kommt es zu diesen Phänomenen in dieser Bundesligasaison? Das Beispiel Hannover 96 erklärt dies gut: Es geht darum, dass diese kleinen Mannschaften wirklich ein "Team" auf dem Platz stehen haben. Bei Hannover findet man auf dem Platz nur selten Egoismus, sondern es wird sich konsequent in den Dienst der Mannschaft gestellt. Zwar scheint diese Disziplin unter einem Trainer Slomka unwirklich, doch der Erfolg trägt dieses Konzept. Auch Spieler wie Didier Ya Konan, die auf und neben dem Platz schon das ein oder andere menschlich negativere Zeichen gesendet haben, fügen sich dem Erflog der Mannschaft. So ist es gelungen auch verloren geglaubte Kräfte, wie beispielsweise Jan Schlaudraff wieder ins Boot zurück zu holen und auf die Erfolgsspur zu führen.
Sportlich erkennt man die mannschaftliche Geschlossenheit auf dem Rasen und als Konsequenz in denn Ergebnissen: Nur eins der letzten fünf Bundesligaspiele ging verloren, drei der letzten vier wurden gewonnen. Ende Januar verlor man in Leverkusen (0:2). Im Niedersachsen-Derby gewann gegen den VfL Wolfsburg etwas glücklich (1:0). In Bremen spielte man Unentschieden (1:1), obgleich man gegen unsichere Bremer durchaus hätte gewinnen können. Zu Hause gegen Kaiserslautern wusste man zu überzeugen (3:0) - der Gegner machte es einem aber auch leicht. Am letzten Wochenende in Hamburg gegen St. Pauli konnte man nicht von einem verdienten Sieg sprechen (1:0). Das Spiel hatte maximal eine Punkteteilung verdient, eigentlich hatte sich auf dem Platz niemand etwas Zählbares verdient und man hätte den Zuschauern einen großen Teil des Eintrittspreises zurückerstatten müssen. In diesem Sinne scheint Hannover schon eine Spitzenmannschaft zu sein.
Von offizieller Seite wurde bekannt, dass Didier Ya Konan aufgrund von Knieproblemen nicht zum Kader gegen die Bayern gehören wird.
FC Bayern München:
In München weiß man gerade nicht genau, wo man steht. Eigentlich hatten die groß titulierten "Wochen der Wahrheit" großartig angefangen. Mit einem Auswärtssieg in Mailand (1:0) schuf man sich nicht nur eine hervorragende Ausgangsposition fürs Rückspiel, sondern konnte auch Europa zeigen, dass man das Spiel mit dem Lederball beherrscht. Doch der Schein hatte gelogen. Die beiden nächsten "Finalspiele" gingen in der heimischen Allianz Arena verloren: Dass man gegen Borussia Dortmund – insbesondere in dieser Saison – verlieren kann (1:3), ist klar, doch die Heimniederlage im DFB Pokal gegen den FC Schalke 04 grenzt an eine Schmach. Die Art und Weise mit der die Schalker die bayrische Offensive ausschalteten und es den Münchenern unmöglich machte ein gefährliches Aufbauspiel zu spielen, muss in München große Zweifel aufkommen lassen. Denn Schalke tat nichts Übermenschliches. Die Knappen stellten die Außen zu und verteidigten Konsequent in zwei Linien plus zwei 1 1/2 Stürmern die eigene Hälfte – schon damit kamen die Bayern nicht zurecht (0:1). Mit dem Ausscheiden aus dem DFB Pokal und der Unmöglichkeit des Gewinns der Deutschen Meisterschale sind den Bayern bereits im März beide Titel abhanden gekommen, die sie im letzten Jahr noch – schier mühelos – gewonnen hatten.
Auch Trainer Louis van Gaal muss sich hinterfragen und besonders taktischer Natur mit der Mannschaft einige Punkte durchsprechen. Besonders bei Bastian Schweinsteiger scheint seit dem Fehler zum ersten Gegentor gegen Borussia Dortmund der Wurm drin zu sein. Der Dirigent im Mittelfeld wirkt unsicher und bringt nicht mehr die Kreativität und die Kombinationssicherheit in das Münchener Aufbauspiel, die ihn sonst so auszeichnen. Es fehlt an Geschwindigkeit im bayrischen Aufbau. Dadurch bekommen die gegnerischen Abwehrreihen immer genug Zeit sich auf Robben und Ribery numerische einzustellen – so war das gegen Dortmund, so war es gegen Schalke.
Hannover wird die Spiele auch gesehen haben und die Rezepte kopieren. Die Bayern müsste im Grunde selber wissen, wo die Schlüssel zu ihrem Erfolg liegen. Denn gegen tiefstehende Gegner hilft nur die Geschwindigkeit des Seitenwechsels mit schnellen Kombinationen, die es dann ermöglichen einer der Münchner Waffen frei zu spielen oder im 1-gegen-1 antreten zu lassen.
Fazit:
Bayern hatte ein paar Tage Zeit, um das eigene Spiel zu überdenken. Die Hilflosigkeit aus dem Halbfinale gegen Schalke sollte behoben worden sein. Hannover wurde gezeigt, wie man es gegen diese Bayern machen muss. Beide Mannschaften müssten bestens auf das Spiel eingestellt sein. Die Frage ist nur noch, wer die Vorgaben, die im Grunde auf der Hand liegen, besser umsetzt. Für die Münchener ist es eine enorme Drucksituation, denn sie brauchen die Punkte. Hannover kann vor eigenem Publikum befreit aufspielen – schließlich sind die Fans mit der Saison längst zufrieden. Es folgt die Kür.
Quoten:
Hannover 96: 5,00 @ bet-at-home
Unentschieden: 3,85 @ bet-at-home
FC Bayern München: 1,75 @ 10bet
4. März 2011 / joe - Kategorie:
Bundesliga-Wetten
Mit der Neuauflage des Finalspiels aus der letzten Saison, empfängt Internationale Milano im Stadio Giuseppe Meazza, den FC Bayern München. An das Finale im letzten Jahr am 22.05.2010 im Estadio Santiago Bernabéu erinnern sich die Bayern nur ungern, kein Wunder, man verlor mit 0:2 durch den Doppelpack von Diego Milito. In der Neuauflage kann man jetzt schon festhalten, dass sich beide Teams nur marginal verändert haben und so sicherlich auf beiden Seiten die Motivation sehr groß ist. Schon kurios, aber man muss schließlich bedenken, dass es sich nur ums Achtelfinale handelt und für ein Team das Unternehmen UEFA Champions League schon relativ früh beendet sein wird. Auf dem aktuellen Wettmarkt ist es noch relativ ruhig, kaum Quotenmoves und wenn dann fällt ein wenig die Quote auf die Bayern um ca. 15 Ticks!
Schon interessant zu beobachten, dass beide Kontrahenten sich bisher exakt in der selben Form präsentiert haben, in Zahlen ausgedrückt stehen beide bei einer 4-0-1 W/L-Bilanz, die letzten beiden Spiele wurde dabei alle gewonnen. Inter gewann im Schongang mit 1:0 gegen die Sarden und Bayern München konnte auswärts in Mainz mit 3:1 ein wenig Selbstvertrauen tanken und belohnte sich anschließend mit dem zweiten Platz in der Bundesliga. Inter-Trainer Leonardo war nach der gelungenen Generalprobe erleichtert, obwohl sein Team etwas auf dem Zahnfleisch ging, so musste man schließlich innerhalb einer Woche drei Spiele absolvieren! Sicherlich sind die Ausfälle von Samuel und Milito äußerst schmerzhaft, vor allem in der neu formierten Defensive mit Lucio und Ranocchia ist noch nicht alles in Stein gemeißelt! Personell steht hinter Spielmacher Sneijder, der gegen Cagliari geschont wurde, ein kleines Fragezeichen, aber höchstwahrscheinlich wird er gegen die Bayern auflaufen. Auf der anderen Seite können die Bayern auf Torwart Thomas Kraft wieder zurückgreifen. Sein Einsatz, so die Verantwortlichen, ist nicht gefährdet und auch Toni Kroos ist seit seiner zweimonatigen Verletzungspause wieder im Spielbetrieb.
Ich habe beide Teams mal genauer unter die Lupe genommen um nach Möglichkeit Schwächen und Stärken zu sortieren. Das Duell im Tor gewinnt haushoch Inter Mailand, die mit Julio Cesar einfach den viel erfahreneren Torwart in den eigenen Reihen stehen haben. In der Verteidigung hat Inter bei mir auch die Nase vorn, denn mit Lucio hat man einen der besten Innenverteidiger der Welt vor Julio Cesar! Die Bayern spielten in Mainz mit Badstuber und Tymoshchuk in der Abwehr wo nicht wenige Experten ein dickes Fragezeichen gesetzt haben! Im Mittelfeld gewinnt mMn der FC Bayern, wo mit Ribery, Schweinsteiger und Robben das deutlich, rein von der Qualität, besser besetzte Mittelfeld besitzen. Im Sturm erhält Inter erneut den Vorsprung, den Eto’o gewinnt ganz klar das Duell gegen Gomez! Unterm Strich steht es dann nach allen Positionen 3:1 für Inter!
Der höchste Sieg gelang Inter gegen Werder Bremen, wo man die Hanseaten mit 4:0 wieder nach Hause schicken durfte. Die Bayern dagegen konnten ihren persönlichen Höchstsieg in der Ferne ebenfalls mit 4:0 gegen CFR Clui landen. Bei weiteren Recherchen der beiden Kontrahenten muss man sagen, dass Inter hauchdünn den effektiveren Sturm besitzt und auch in der Defensive stabiler steht. Es gab bisher genau drei Aufeinandertreffen, wonach sich beide ausgeglichen bei einer 1-1-1 W/L-Bilanz gegenüber stehen!
Was das Formbarometer angeht, so ist Inter seit den letzten neun Begegnungen in den eigenen vier Wänden ungeschlagen, nur zweimal trennte man sich Unentschieden, ansonsten hieß der Sieger Inter Mailand! Die Bilanz der Bayern in der Ferne liesst sich nicht gerade rosig, so stehen fünf Siege gegen vier Niederlagen auf dem Papier!
Mögliche Formation bei Inter Mailand gegen Bayern München – 23.02.2011 20:45 Uhr :
Inter Mailand : Julio Cesar, Zanetti, Lucio, Cordoba, Chivu, Cambiasso, Thiago Motta, Stankovic, Sneijder, Eto’o, Pandev
FC Bayern : Kraft, Lahm, Badstuber, Tymoshchuk, Breno, Schweinsteiger, Pranjic, Ribery, Müller, Robben, Gomez
Fazit:
Ich denke, dass Inter sich knapp durchsetzen wird und dass hier dennoch eine ganz enge Kiste werden könnte. Rein von der taktischen Marschroute her denke ich, werden beide erst einmal auf viel Ballbesitz aus sein, um die ersten 15 Spielminuten ohne Gegentor zu überstehen. Doch während dem FC Bayern München ein mögliches Unentschieden in die Karten spielen könnte, muss Inter auf jeden Fall auf Sieg spielen. Tagesform und das stärkere Nervenkostüm sind ebenfalls wichtige Faktoren, die über Sieg und Niederlage entscheiden können und auch werden!
Quoten:
Inter Mailand 2.38@Victor Chandler
Unentschieden 3.30@William Hill
FC Bayern München 3.35@Unibet
22. Februar 2011 / daniel - Kategorie:
Champions League
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